Offener Brief an die Umweltaktivistin Greta Thunberg

Brief GretaIn einem Offenen Brief wendet sich die emeritierte Volkswirtin und Soziologin Prof. Dr. Claudia von Werlhof mit eindringlichen Worten an die Umweltaktivistin Greta Thunberg. Namens des von ihr mitbegründeten Vereins „Planetare Bewegung für Mutter Erde“ macht sie Greta Thunberg auf eine Vielzahl gravierender Irrtümer und Denkfehler aufmerksam, mittels derer die Jugendlichen, von Profitinteressen diktiert, gegen den falschen Feind mobilisiert und damit in aussichtslose Scheingefechte verwickelt werden. Anstelle des realen Kampfes gegen den Kapitalismus, der letztlich die entscheidende Ursache aller gesellschaftlichen Probleme, und so auch aller Umweltschäden ist, bekämpfen die jungen Umweltaktivisten das Kohlendioxid. In offensichtlicher  Unkenntnis verbreiten sie Lügen und machen sich auf diese Weise ungewollt zum Handlanger des internationalen Kapitals. Hier nun ein Ausschnitt aus dem Offenen Brief an Greta Thunberg…

Oktober 2019

Liebe Greta Thunberg,

einen 1. Offenen Brief am Beginn Deiner steilen „Karriere“, die gerade in der Anerkennung des alternativen Nobelpreises gipfelt, hast Du nicht beantwortet. Ich schreibe trotzdem einen 2. Ich hatte Dich voller Sympathie für Deinen Aufbruch als eine Art Großmutter angesprochen, die Dir als einer Art Enkelin einen Rat erteilen möchte. Er bestand darin, Dir bessere Informationen über den wirklichen Zustand von Mutter Erde zu beschaffen, denn mir war aufgefallen, daß Du diese offenbar nicht hattest.

Diesmal will ich Dich lieber in meiner Eigenschaft als Wissenschaftlerin ansprechen, die ich ja auch bin. Denn wie ich höre, suchst Du den Rat der Wissenschaft, denn Du scheinst auf Deinen Geist zu vertrauen. Das ist gut und absolut notwendig. Allerdings gibt es immer zwei Sorten von Wissenschaft: eine, die für nichts Geringeres als den gefährdeten Zustand von Mutter Erde selbst verantwortlich ist, und eine, die etwas dagegen hat. Zur letzteren Sorte gehöre ich. Deswegen war ich früher auch immer eine begeisterte Demonstrantin und Demonstrations-Rednerin und war zunächst einfach nur froh, wie die Jugend überall massenhaft auf Deinen Protest reagierte. Endlich eine Bewegung und auch noch für Mutter Erde! Etwas Schöneres konnte mir, zumal als Gründerin der „Planetaren Bewegung für Mutter Erde“, ja gar nicht passieren.

Aber inzwischen sehe ich, eben als Wissenschaftlerin, wie viele Verirrungen und Verwirrungen bei Dir und den „Fridays for Future“ immer noch bestehen, und ich nicht erkennen kann, daß sie von Dir und Euch aufgearbeitet werden. Ja, die wahren Gefahren für uns und Mutter Erde werden verdrängt und vertuscht, diejenigen nämlich, die uns wirklich bedrohen. Das Wissen darüber braucht man aber, wenn man so auftritt wie Du und darüber hinaus eine Verantwortung für eine zunehmende Anhängerschaft hat. Du und die „Fridays for Future“-Bewegung sorgt Euch also um den Zustand der Erde und seine Ursachen, scheint aber genau davon gar nichts zu wissen!

Im Gegenteil, ihr habt Euch der Behauptung von internationalen Organisationen, ganz bestimmten Wissenschaftlern der Sorte 1 des IPCC, des Weltklimarates, sowie von Konzernen und Finanzleuten bzw. Finanzinstitutionen angeschlossen, daß das COdas Haupt-, ja einzige Problem des Planeten sei, und mit einem 0,04 % Anteil in der Atmosphäre (davon nur 10-20 % überhaupt menschengemacht) gar einen planetaren „Klimawandel“ zur Folge habe. Dieser ruiniere die Lebensbedingungen auf der Erde und nehme demnächst in Form einer Erderwärmung lebensbedrohliche Ausmaße an. Deswegen müsse, wie auf der UNO-Konferenz in Paris 2015 beschlossen, dagegen vorgegangen werden, indem die CO2-Emmissionen massiv verringert werden.

Im Namen eines angeblich „grünen“ New Deal soll dafür nun ein „Systemwandel“ gegen diesen „Klimawandel“ und seine kapitalistischen Ursachen initiiert werden. Dieser Systemwandel bestehe darin, daß in der Gesellschaft ein „nachhaltiger Lebensstil“ eingeführt werde, bei dem auf den Konsum und Gebrauch von besonders CO2-intensiven Produkten verzichtet wird bzw. höhere Steuern zu entrichten sind. Dadurch soll der „Klimawandel“ angeblich beendet und die Erde „gerettet“ werden.

Soweit zur „Logik“ der Argumente von oben, die Ihr ja nahtlos und erstaunlich brav, also ohne jeden Widerspruch, übernommen habt.

Was ist daran falsch? Ziemlich viel…

Du, Greta, und Ihr habt das Thema verfehlt und der Welt unwissentlich eine Lüge aufgetischt. Ihr wollt eine Politik durchsetzen, die weder der Erde noch ihrem Wetter oder Klima nützen, sondern nur den Profiten bestimmter Investoren und Konzerne, sowie auch noch dem Abbruch von gesellschaftlichen Strukturen und Existenzen, die keine Gewinne mehr einbringen. Schließlich habt Ihr auch noch abgelenkt von den Zerstörungen, die seit Jahrzehnten in zunehmendem Maße an der Erde verübt werden und zu den schon bekannten dazukommen, nämlich denen durch das Militär – am Boden, im Wasser und in der Luft, neuerdings auch noch vom Weltraum aus. Dadurch verhindert Ihr, daß die damit einhergehenden, nun immer massiver auftretenden Gefahren für das Leben auf der Erde und sie selbst endlich überhaupt gesehen, erkannt und beantwortet werden.

Quelle: PBME-online – Offener Brief an Greta Thunberg 


P.S. Man muß den gesamten Brief genau lesen, um zu verstehen, worauf die Wissenschaftlerin hinweisen will. Den absolut notwendigen Sytemwandel in der Gesellschaft kann man nicht durch einen „grünen“ New Deal herbeiführen, indem man „auf den Konsum und Gebrauch von besonders CO2-intensiven Produkten verzichtet wird bzw. höhere Steuern“ entrichtet, sondern nur, indem der Kapitalismus restlos beseitigt wird. Um eine „wirklich antikapitalistische Gesellschaft für alle“ zu errichten, muß die „alte“ Gesellschaft „erst einmal zerschlagen und zertrümmert werden“. Das gilt es zu verstehen!

Vollständigen Brief lesen:

pdfimage PBME Brief an Greta Thunberg – Kopie


Siehe auch:

Castor-TV Salzwedel

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49 Antworten zu Offener Brief an die Umweltaktivistin Greta Thunberg

  1. giskoe schreibt:

    Der wichtigste und einzig richtige Satz in diesem Brief:
    „Rosalie Bertell, die 2010, kurz vor ihrem Tod anlässlich des 30-jährigen Bestehens des alternativen Nobelpreises aus den USA nach Deutschland gekommen war, rief daher bei einer Diskussion zum Thema in die Runde der ebenfalls preisgekrönten KollegInnen: ,Es ist nicht CO2! Es ist das Militär!‘ “
    Und da handelt es sich um das US-Militär, das sich weltweit eingenistet hat und die Umwelt seiner „Gastgeber“ bewußt zerstört, egal ob in der BRD oder in Japan, irgendwo in Afrika …

  2. Atomino schreibt:

    Dass das Militär in riesigem Ausmaß die Umwelt zerstört, wird wohl jedem einleuchten. Ob Übungsflüge, Truppenübungsplätze etc. im kleinen und die weltweiten Kriege im großen.
    Aber andererseits muss ich kein Wissenschaftler sein, um die Auswirkungen auf das Klima abzuschätzen, wenn innerhalb von sagen wir 200 Jahren so ziemlich alles CO2 freigesetz wird, was innerhalb von mehreren Millionen Jahren fossil gebunden wurde. Es ist nunmal ein Treibhausgas und wurde in einer erdgesschichtlich superkurzen Zeit durch den modernen Menschen in ungeheurer Menge freigesetzt. Wie soll ein hochkomplexes System wie das Erdklima einen derartigen „Schock“ überstehen ? Durch sanftes Gegenregeln ?

      • Atomino schreibt:

        Ich sehe da keinen Denkfehler. Und 1986 belegte ich die (POS)Abschlussprüfungen in Mathe, Physik, Chemie, Biologie mündlich wie schriftlich jeweils mit einer sauberen 1. Ich laufe keinen fertigen Meinungen hinterher ( ob nun pro oder anti ) . Aber wenn ich egal was über einen längeren Zeitraum speichere und dann innerhalb kürzester Zeit freisetze, gibt das *immer* einen Knall. Sorry für die Abstraktion, aber ich finde sie ziemlich zutreffend. Mag ja sein, dass der gemeine Kapitalist immer Mittel und Wege findet, sogar aus dem Umweltschutz noch Extraprofite zu ziehen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Erdklima auf solche extremen Veränderungen auch extrem reagieren wird. Ob nun als CO2 als Treibhausgas (Erderwärmung) , als Säurebildner im Wasser ( saurer Regen, Waldsterben, Fischsterben usw. ) oder eben auch als „ganz natürliches Ding, was wir alles brauchen“. Um es mit Paracelsus zu sagen : „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“ Nicht nur Blumen und Bäume freuen sich über freies CO2, auch Algen(teppiche) … Und es ist ein Fakt, dass wir quasi auf einen Schlag so ziemlich alles CO2 freigesetzt haben, was für die Flora die letzten Millionen Jahre nicht zur Verfügung stand. Wird sie uns danken oder es vielleicht übertreiben ? Oder das ganze einfach ignorieren ?

      • sascha313 schreibt:

        Der Denkfehler liegt im System!
        „Nicht in der geträumten Unabhängigkeit von den Naturgesetzen liegt die Freiheit, sondern in der Erkenntnis dieser Gesetze, und in der damit gegebnen Möglichkeit, sie planmäßig zu bestimmten Zwecken wirken zu lassen.“
        (F.Engels, „Anti-Dühring“ MEW 20, 106)
        Und das ist auch der Fehler der Greta. Wer das Umweltproblem lösen will, der muß zuerst den Kapitalismus beseitigen. Andersherum geht es nicht!

      • „Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Erdklima auf solche extremen Veränderungen auch extrem reagieren wird. Ob nun als CO2 als Treibhausgas (Erderwärmung) , als Säurebildner im Wasser ( saurer Regen, Waldsterben, Fischsterben usw. ) oder eben auch als „ganz natürliches Ding, was wir alles brauchen“.

        Ich frage mich, welche „extreme Veränderungen“ du beim CO₂ erkennst. Seit mindestens 170 Jahren liegt der Anteil des CO₂ in der Luft bei 0,0008 % bezogen auf die Masse der Luft und 0,0004 % bezogen auf das Volumen der Luft.

        Das durch Verbrennung von Kohlenstoffen und die Zementherstellung anthropogen verursachte CO₂ ist auf 36 Gt pro Jahr angestiegen (und steigt, weil ständig mehr Kohlenstoff gefördert und verbraucht = verbrannt wird, jährlich um etwa zwei bis drei Prozent an, was die kapitalistische, dem Grunde nach chaotische, Wirtschaftsweise verursacht, die ganz auf den Fokus gerichtet ist, Kapital zu mehren, sprich Gewinne, bzw. Profite aus dem Kapital zu schlagen.

        Diese absurde und nicht wissenschaftliche Weise zu wirtschaften führt immer zu ‚Fehl-Investitionen‘, also zu einer von mannigfaltigen Fehlern und Mängeln behafteten Allokation (Zuteilung) von Kapital und durch Mord, Krieg, Raub, Betrug und Sklaverei angeeigneter Ressourcen.
        Diese — „Dabei wird ja der Hund in der Pfanne verrückt!“ „Sich selber in den Hintern-Kneifen.“ „Der Hund dreht sich im Kreis, weil er seinen Stert beißen will“ — Kombination führt stets und ständig zu einer Überproduktion von Gütern und Waren, die jedoch entweder keine Käufer (Abnehmer/Konsumenten) mehr ‚finden‘ oder deren potenzielle Käufer — wozu etwa, je nach produziertem Gut oder Ware — 80 % bis 90 % der Weltbevölkerung zählen — zwar Zugang, aber gar kein „Geld“ haben, um sich diese zu kaufen und NIE-und-NIMMER einen Kredit! erhalten, um sich solche Güter und Waren kaufen zu können!

        Darf ich dazu ein kleines, ‚rudimentäres‘ Beispiel erwähnen?

        Im März/April 1994 — es fand gerade der Völkermord in Ruanda statt — flog ich als Deppen-Doofer-Bunzel-Deutsch aus Wessi-Land zum ersten Mal nach Uganda.
        Von diesem Land in Afrika wußte ich nur so viel, daß ein Hamburger Kaufmann „Verträge“ mit den dortigen Königen (Kabaka) Ende des 19. Jahrhunderts machte.
        Das heutige Burundi, Ruanda, Uganda, Teile Tansanias, Kenias und des ‚Südsudan‘ gehörten damit formal zum ‚Deutschen Reich‘. Diese Gebiete fielen nach der Berliner Konferenz von 1896, die „Fürst Bismarck“ einberufen hatte, schließlich „an das Britische Empire, die „Republik“ Frankreich und den „König“ von Belgien – aus dem „Adels-Geschlecht Gotha-Coburg-Sachsen – die ‚Queen‘ von England gehört zu dieser Verbrecherbande!
        Was wußte ich noch? Uganda war damals einer der größten Kaffeeanbaugebiete der Welt, hatte eine qualitativ sehr hochwertige Baumwolle anzubieten und war bei der „Unabhängigkeit“ eines der wohlhabenden Ländern in Afrika — vermutlich, weil es ’nur‘ als Britische „Schutzgebiet“ und nie wie eine Kolonie ‚behandelt‘ wurde!

        Tja, und ich „wußte“ außerdem:
        Dort hatten vorher viele Kriege stattgefunden. Es gab dort 80 % Christen (50:50 Anglikaner und Katholiken), 7 % Muslime und knapp 14 Millionen Einwohner, die sich dieses Gebiet in 56 „Stämmen“ und Sprachen teilen, sowie 70 % aller Menschen unter 14 Jahre alt sind und die Hälfte davon – wegen der Malaria-Pandemie – noch vor dem Erreichen des 14. Lebensjahres sterben: Davon die meisten bis zum fünften Lebensjahr!

        Seltsam: 25 Jahre später — *obwohl sich „kaum“ etwas verändert hat* — leben heute in Uganda 45 Millionen Menschen (davon etwa 8 % als Flüchtlinge aus den Nachbarstaaten), wovon immer noch mindestens 60 % unter 14 Jahre alt sind, weiterhin jedes Jahr hunderttausende von Säuglingen, Babies, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche an der Malaria verrecken! [Und dies obwohl meine Familie und ich dort eine Farm von 80 Hektar ‚besitzen‘ auf dem wir das HEIL-Mittel gegen Malaria-Parasiten (Artemisia annua L.) anbauen.]

        Heute wird Uganda von rund 45 Millionen Menschen bevölkert.

        Wisst ihr, wie viele PKW es in unserem Land gibt? Fast die gleiche Anzahl! Und wisst ihr, wie viele Neufahrzeuge in Uganda jedes Jahr verkauft werden? Keine 1.000! Der Schrott an Autos – z. Z. überwiegend aus Japan kommend, wird dort „abgesetzt“! (Jeder träumt davon, einen Mercedes, einen BMW oder VW zu fahren! Können sich bloß die Millionen gar nicht leisten!

        Oh! Darüber darf ich eigentlich gar nicht sprechen! (nulleinsnull wirft mir oben seltsamerweise ja „Dogmatismus, Expertentum und überholte Empirie“ vor! Seit 9/11 „blüht“ Uganda geradezu auf! Jedes Jahr VERKAUFT!!! „Uganda“ an das US-Militär. Ein-Hunderttausend Menschen aus Uganda — unter dem Schein von Sicherheitspersonal — an die „Privaten Sicherheitsunternehmen“!

        Dieses ***Personal*** bekommt einen Hin- und Rückflug nach Uganda und erhält jeden Monat 300 US-$ = 1.200.000 UGX (Uganda Shilling) – womit sich der Menschen dort zwei Rinder, sechs Ziegen, 20 Hühner halten und ein Haus für die Familie bauen kann!!! „Soviel Geld“, daß nicht nur für ein, sondern für viele Kinder dort die Schulausbildung und die Medikamente — vor allem gegen Malaria — BEZAHLT WERDEN KÖNNEN!!!

        Gut! Zurück zum Thema!

        „Und 1986 belegte ich die (POS) Abschlussprüfungen in Mathe, Physik, Chemie, Biologie mündlich wie schriftlich jeweils mit einer sauberen 1.“
        Deshalb bitte ich dich, uns zu erklären: Weshalb das Eis auf der Antarktis und Grönland und die Tundra von Kanada über Russland bis Nordeuropa
        — obwohl dort Minus 20 °C, 30 °C, ja bis zu minus 55 °C Durchschnittstemperaturen herrschen!!! — ABSCHMELZEN???

        Wieso? Warum schmilzt das Eis der Antarktis, obwohl dort das ganze Jahr über Minus-Temperaturen von -10 °C bis -55 °C herrschen!
        BITTE! Ich hatte nämlich außer in Deutsch, Geometrie, Geschichte, Biologie, Religion und Philosophie
        nur immer eine Eins und kann mit Mathe und Chemie halt gar nicht glänzen!

        DANKE!!! — falls du überhaupt antwortest, wovon ich ich jedoch ‚leider‘ nicht ausgehen kann!

    • Zitat: „Aber andererseits muss ich kein Wissenschaftler sein, um die Auswirkungen auf das Klima abzuschätzen, wenn innerhalb von sagen wir 200 Jahren so ziemlich alles CO2 freigesetzt wird, was innerhalb von mehreren Millionen Jahren fossil gebunden wurde. Es ist nun mal ein Treibhausgas und wurde in einer erdgeschichtlich super kurzen Zeit durch den modernen Menschen in ungeheurer Menge freigesetzt. Wie soll ein hochkomplexes System wie das Erdklima einen derartigen „Schock“ überstehen ? Durch sanftes Gegenregeln?“

      In der Tiefsee befinden sich 38.100 Gt Kohlenstoff (C), ‚fossilen‘ Kohlenstoff gibt es 4.000 Gt, im Boden befinden sich 1.580 Gt C, in der Vegetation 610 Gt V, im Sediment 150 Gt C und es entsteht ein „Überschuß“ von 5,5 – 2,2 = 3,3 Gt C pro Jahr.

      „Freigesetzt“ werden also 45.140 : 3,3 = ~13.679 — 100 : 13.679 = ‭0,0073%. Das ist so ziemlich sehr, sehr wenig Kohlenstoff, der freigesetzt wird!

      Der Kohlenstoffdioxid-Kreislauf in der Luft beträgt 750 Gt CO₂ pro Jahr; das durch anthropogene Verbrennung von Erdgas, Erdöl, Gras, Holz, Kohle und Plastikmüll freigesetzte CO₂ beträgt 36 Gt; dies sind 4,8 % des gesamten CO₂-Kreislaufs.

      In der Luft befinden sich „ständig“ rund 41 Gt CO₂ — bezogen auf die Luftmasse von 5.150.000 Gt sind das 0,0008 %.
      Das Volumen des CO₂ in der Luft beträgt 20.434.619.770.426 m³ und bezogen auf das Luftvolumen von 5.108.654.942.606.500.000 m³ sind das 0,0004 Volumen-Prozent = 4 ppm – und nicht wie überall behauptet wird 400 ppm.

      Dann gibt es noch einen Wasserkreislauf (Verdunstung und Niederschlag) in der Luft, dieser beträgt 208.000 Gt.

      CO₂ ist schwerer als die „Luft“ und sinkt zu Boden. CO₂ ist sehr wasserlöslich. 36 Gt CO₂ treffen also auf 208.000 Gt H₂O in der Luft, dabei entsteht Kohlensäure: CO₂ + H₂O => H₂CO₃ (Kohlensäure). In der Luft befindet sich kein einziges Gramm CO₂ mehr in der Luft als vor 170 Jahren, als der CO₂-Wert mit 0,0004 Volumen-Prozent angegeben wurde.

      CO₂ bildet keine “geschlossene“ Hülle in der Lufthülle, um überhaupt einen signifikanten “Treibhauseffekt“ verursachen zu können, denn auf 1.000.000 Luft-Teile kommen vier CO₂-Moleküle, aber rund fünftausend H₂O-Moleküle.

      • einseinsnull schreibt:

        nur gut, dass es solche experten gibt, die in der lage sind ein hochkomplexes naturwissenschaftliches problem in eineinhalb seiten text zu erklären.

        da können ja die naturwissenschaftler alle einpacken.

        zumal ja sowohl der dogmatismus als auch die empirie (z.b. in form von quellennachweisen für die genannten zahlen) überholt scheinen und man heute stattdessen einfach irgendwas erfindet.

      • Ja, eineinsnull! Ich kann auch mal eine Kurzzusammenfassung schreiben.

        „zumal ja sowohl der dogmatismus als auch die empirie (z.b. in form von quellennachweisen für die genannten zahlen) überholt scheinen und man heute stattdessen einfach irgendwas erfindet.“
        CO₂ + H₂O => H₂CO₃ ist „Dogmatismus“?

        Dies ist hier ein Forum und keine wissenschaftliche Plattform. Im übrigen wüsstest du als regelmäßiger Leser hier, daß ich die Quellennachweise in anderen Kommentaren bereits aufgezählt habe.

        Ich habe gar nichts erfunden.

        Die erste Berechnung beruht auf der Volumenformel für eine Kugel, die von einer 10.000 Meter dünnen Luftschicht V(2) umgeben ist: V = 4/3 π r³, wobei ‚r‘ für den Radius der Erde PLUS die Höhe der Luftschicht und ‚r‘ der Erdradius für das Volumen der Erde V(1) ist, woraus sich:
        V(2)-V(1) = das Volumen der Luft ergibt.

        Die Berechnungen für den Masse- und Volumenanteil des CO₂, beruht auf der Tatsache, daß ein Liter CO₂ 1,96 Gramm wiegt und demnach ein Kilogramm CO₂ ein Volumen von 509 Litern hat.

        Der anthropogen verursachte Anteil des CO₂ von 36 Gt ist mittlerweile Allgemeinwissen.

        Die übrigen Zahlenangaben, habe ich folgendem Schaubild entnommen und sind wissenschaftlich unumstritten (selbstverständlich sind alle Zahlen gerundet, damit sich ein allgemeiner Überblick verschafft werden kann:

      • einseinsnull schreibt:

        „CO₂ + H₂O => H₂CO₃ ist „Dogmatismus“?“
        vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt.
        dogmatismus ist genau so legitim wie empirie.

        dogmatismus wäre zum beispiel wenn jemand sagt, er habe zweifel an der wirkungskraft oder der herkunft der derzeitigen umweltbewegung, weil es da verbindungen zum club of rome gibt – oder weil die kapitalismuskritik zu kurz kommt und die sache damit nicht zu ende gedacht wurde.

        genau wie es zulässig ist, wenn einer wie ich mit empirischen methoden die lügen des EIKE instituts „widerlege“, indem ich z.b. darauf hinweise, dass die von exxon mobile bezahlt werden, sich mit deren thinktank einen briefkasten teilen (auch wenn dieser personakries das öffentlich in abrede stellt) und vorallem alle AfD- und CDU- nahe sind (und damit mindestens mal genauso unglaubwürdig wie die grünen CO2 zertifikatehändler oder windradaufsteller)

        um was mir ging ist was anderes:

        „CO₂ + H₂O => H₂CO₃“ ist auf keine ebene dazu geeignet, auch nur irgendwie als gegenargument für 130 jahre wetterbeobachtung, hochkomplexe kybernetische berechungen, oder phänomene wie der zur zeit komplett eisfreien nordpol zu „widerlegen“.

        ich hatte aber den eindruck, dass du versuchst so zu tun, als ob es ein argument sein könnte mit ein paar grundkenntnissen über chemie solche hochkomplexen dinge innerhalb von 3 minuten abzutun und in die „alles quatsch“ schublade zu stecken und dann auch der gesamten menschheit zu unterstellen, sich jahrhundertelang beim CO2 anteil der atmosphere um den faktor 100 verrechnet zu haben.*)

        niemand kann derzeit endgültig – oder auch nur ansatzweise – beweisen, dass es den „menschengemachten klimawandel“ gibt – oder auch nicht gibt.

        zu streiten ist daher nur darüber, wie man auf das phänomen reagieren sollte, bis man endgültig weiß, wo es herkommt.

        *) obwohl ich da gar keine denkverbote aussprechen will… mit dem eisenanteil im spinat ist das ja auch hundert jahre lang immer und immer wieder falsch abgeschrieben worden.

      • sascha313 schreibt:

        Ja, na klar. Das Problem ist eben, daß so gut wie alle Informationen heute von bestimmten Interessen diktiert sind. Der Sozialismus hatte immerhin den Vorteil, daß nicht die Profitinteressen einer winzigen Minderheit, sondern das gesellschaftliche Interesse der absoluten Mehrheit des Volkes im Mittelpunkt stand.

        Würde man heute die zur Verfügung stehenden Gelder anstatt für Rüstung und zivile Machtstrukturen z.B. für die Umwelt einsetzen, wären viele Probleme sehr schnell gelöst….

      • Danke, liebe eineinsnull für deine Antwort!

        „und dann auch der gesamten menschheit zu unterstellen, sich jahrhundertelang beim CO2 anteil der atmosphere um den faktor 100 verrechnet zu haben.“

        Zunächst einmal: Der CO₂-Anteil in der Luft wurde wohl erst in den 1840-er Jahren berechnet und 1851 veröffentlicht: „Die Kohlensäure ist in der Natur in großer Menge und Verbreitung vorhanden. Als Gas findet sie sich in der atmosphärischen Luft, im Mittel 0,0004 – 0,005 vom Volumen derselben ausmachend, übrigens hinsichtlich ihre Menge nach mancherlei Umständen variirend (s. Atmosphäre).“

        Zweitens wird überall verbreitet: „Kohlenstoffdioxid (CO2) ist als Spurengas mit einem Volumenanteil von etwa 0,04 % (etwa 400 ppm) in der Atmosphäre enthalten.“. —Mass of atmospheric carbon dioxide in: IGSS, Institute for green and sustainable Science

        Die Volumenformel für eine Kugel lautet V = 4/3 π r³

        Der Radius (r) der Erde beträgt 6.381 km

        => Volumen (V) der Erde: 4/3 π 6.381 km³ = 1.088.315.571.788 km³

        Die Atmosphäre hat eine Höhe von 1.000 km. Damit hat sie vom Mittelpunkt der Erde gerechnet einen Radius von 7.381 km. => Volumen (V): 4/3 π 7.381 km³ = 1.684.357.308.373 km³. Von diesem Volumen muss das Erdvolumen abgezogen werden, um auf das tatsächliche Volumen der Atmosphäre zu gelangen:

        1.684.357.308.373 km³ – 1.088.315.571.788 km³ = 596.041.736.585 km³.
        Wir runden auf: 600.000.000.000 km³ beträgt das Volumen der Atmosphäre.

        600.000.000.000 km³ x 0,04 % = 240.000.000 km³

        Das Volumen des CO₂ beträgt demnach also 240.000.000 km³.

        Die Lufthülle der Erde (Tropos- oder Biosphäre genannt) hat eine Höhe von 10 km.

        A.) Erdradius mit Lufthülle
        r …………… r ……….. . r ………   π  ………. 4/3 
        6381  x  6381    x    6381   x    3,14   x   1,33
        Volumen = 1.088.315.571.788 km³

        B.) Erdradius ohne Lufthülle
        6371  x  6371    x    6371   x    3,14   x   1,33
        Volumen = 1.083.206.916.845  km³

        A.) – B.) = 5.108.654.942,61 km³ Wir runden auf 5.100.000.000 km³ ab.

        Oh! Wunder von Geometrie und Mathematik!
        Das Volumen des CO₂ beträgt ~4,70588 % des Volumens der Luft!

        Probe:
        5.100.000.000 km³ x 4,70588 % = 240.000.000 km³

        So! Welche Aussage ist denn nun richtig?
        Der Volumenanteil des CO₂ der LUFT beträgt ~4,70588 % oder:
        der Volumenanteil des CO₂ der LUFT beträgt 0,04 %

        oder doch nur – wie ich es oben zitiert habe – und wie ich es selbstverständlich selber nachgerechnet habe 0,0004 % ???

        „niemand kann derzeit endgültig – oder auch nur ansatzweise – beweisen, dass es den „menschengemachten klimawandel“ gibt – oder auch nicht gibt.“

        Selbstverständlich kann bewiesen werden, daß es keinen „menschengemachten Klimawandel“ gibt!

        Die verschieden Gase aus denen die Luft besteht, können die Luft nicht erwärmen — vollkommen unabhängig davon, in welcher Konzentration sie vorhanden sind!

        Um die Luft zu erwärmen wird Wärme-Energie benötigt, die der Luft zugeführt werden muß.

        Die beiden einzigen Quellen dieser notwendigen Wärme-Energie sind die Sonne und die Erde selbst, die unter einer dünnen Kruste flüssig und >1.600 °C heiß ist; diese Flüssigkeit hat ein Volumen von 1.033.000.000.000 km³, was ~94 % des gesamten Volumens der Erde ist.

        Die Luft wir ausschließlich durch diese beiden Energiequellen erwärmt und nicht durch irgendein Gas, wie das CO₂ oder Sauerstoff, Stickstoff!

      • sascha313 schreibt:

        Hast Du auch bedacht, daß unsere Erde keine Kugel ist, d.h. an den Polen abgeplattet ist? Wußtest Du, daß bereits ein mäßiges sommerliches Wärmegewitter das sich über eine Fläche von 25 km² entlädt und eine Niederschlagsmenge von 10 mm bzw. von 10 l/m² liefert, bei ihrer Kondensation eine Wärme von annähernd 50 x 10 hoch 13 J freisetzt, d.h. eine Energie, die der von etwa 6 Hiroshimabomben gleichkommt? Oder wußtest Du, daß der „Treibhauseffekt“ auf der Absorption langwelliger Strahlung, also der Wärmestrahlung, durch bestimmte Moleküle beruht?

        „So absorbieren Wasserdampf, Kohlensäure (aber auch Fensterglas) verstärkt infrarote Strahlen und erwärmen sich dabei erheblich. Die von der Sonne kommende weiße Srrahlung enthält sehr viele rote und infrarote Anteile. Diese werden zum Teil schon aus der direkten Strahlung, also vor Erreichen der Erdoberfläche verschluckt.“ (Holzmüller „Unsere Umwelt…“, Lpz. 1977, S.113)
        Der Teufel steckt eben im Detail….

      • Lieber Genosse Sascha,

        ja, ich habe dabei auch bedacht, daß die Erde keine Kugel ist. Vom Nordpol bis zum Südpol hat die Erde einen Durchmesser von 12.714 km; der Radius entspricht demnach 6.357 km, während der Durchmesser am Äquator 12.756 km glicht, womit der Radius 6.378 km beträgt.
        Der „vereinfachte“ Durchmesser der Erde wird mit 12.742 km und einem Radius von 6.371 km angegeben. Das tatsächliche Volumen der Erde weicht nur geringfügig von der Volumenformel für eine Kugel mit einem Radius von 6.371 km ab.
        Ich habe auch bedacht, daß die Erde somit ein Rotations-Ellipsoid ist und berücksichtigt, daß die Bios- bzw. Troposphäre eine „Dicke“ von etwa 8 Kilometer an den Polen und 18 Kilometer am Äquator hat, woraus sich eine durchschnittliche „Stärke“ von 9 km ergibt und deshalb die Dicke der Luftschicht auf 10 km gerundet.

        „Wußtest Du, daß bereits ein mäßiges sommerliches Wärmegewitter, das sich über eine Fläche von 25 km² entlädt und eine Niederschlagsmenge von 10 mm bzw. von 10 l/m² liefert, bei ihrer Kondensation eine Wärme von annähernd 50 x 10 hoch 13 Joule freisetzt, das heißt. eine Energie, die der von etwa 6 Hiroshima-Bomben gleichkommt?“

        Nein! Dies wußte ich bisher nicht.

        Dies ist jedoch für die Frage, ob es einen „menschengemachten Klimawandel“ gibt, nicht von Belang, weil die dabei freigesetzte Wärme, nur die Wärme sein kann, die entweder von der Sonne oder der Erde vorher ‚geliefert‘ wurde.

        Diese – in deinem Beispiel genannte – vorher im H₂O „gespeicherte“ Wärme „kondensiert“ in das Gasgemisch Luft.
        Weil nun die Luft, die diese Wärme „erhält“, dadurch „leichter“ wird, das heißt, daß sich ihre Dichte verringert, wird sie von der Luft — „die davon nichts abbekommt“ — und kälter und damit ’schwerer‘ ist, *nach Oben hin verdrängt*.
        Die so freigesetzte Wärme entweicht schließlich auf physikalischem Wege über die Absorbierung der Wärme durch die Atome und Moleküle wieder in den „Weltraum“. Sprich: Die Atome und Moleküle transportieren
        die vorher von der Sonne oder der Erde selbst aufgenommene Wärme in den Weltraum zurück.

        „Oder wußtest Du, daß der „Treibhauseffekt“ auf der Absorption langwelliger Strahlung, also der Wärmestrahlung, durch bestimmte Moleküle beruht?“

        Ja! Dies ist mir bekannt.

        H₂O absorbiert: H₂O = Wasserstoff H₂ (10.200) plus O (1.000) also 11.200 J/(kg * K) „Wärme“ — CO₂ absorbiert 630 J/(kg * K) „Wärme“.

        In der Luft befinden sich 13.000 Gt pro Tag H₂O.
        In der Luft befinden sich 0,1000 Gt menschen-gemachtes CO₂ pro Tag.

        Also soll der 1/130.000-stel Teil des von Menschen produzierten CO₂ den „Treibhauseffekt“ irgendwie „befeuern“

        13.000 Gt x 11.200 J/(kg * K) „Wärme-Speicherung“ durch H₂O („Treibhauseffekt“) stehen
        0,1 Gt 630 J/(kg * K) „Wärme-Speicherung durch von Menschen gemachtes CO₂ gegenüber!

        145.600.000‬ zu 63 = 2.311.111

        Also der „Ein-zwei-Millionen-drei-Hunderttausendstel Anteil“ am ‚Treibhauseffekt‘ begründet also den „Menschen-gemachten Klimawandel“!, oder was???!!!

        Sorry! Bin ich irgendwie Mitglied einer Religion, um einen derartigen Schwachsinn GLAUBEN zu müssen???

      • sascha313 schreibt:

        ))) Natürlich werden wir hier zum Narren gehalten mit dieser ganzen Klimadebatte, dem CO2-Ausstoß und dem „Treibhauseffekt“ usw. usf. – am Ende geht es wirklich nur ums Geld. Die von der Lyden verkauft ihren Wirtschaftsankurbelungstrick ja auch als „Green Deal“ ))))

      • „So absorbieren Wasserdampf, Kohlensäure (aber auch Fensterglas) verstärkt infrarote Strahlen und erwärmen sich dabei erheblich.“

        Das ist richtig! Und nur diese EMPFANGENE Wärme kann ‚freigesetzt‘ werden!
        Dadurch wird aber die Luft weder kühler oder wärmer!
        Sie kann nur Wärme EMPFANGENEN, die ihr VORHER zugeführt wurde!

      • einseinsnull schreibt:

        moin,

        ich versuche es noch einmal.

        du hast jetzt wieder lange zahlenkolonnen aneinandergerieht um damit zu versuchen, deine version der wahrheit mit argumenten und belegen zu unterfüttern, und es tut mir fast leid, dass mich das inhatlich kaum genug interessiert es zu lesen, geschweige denn mich damit auseinanderzusetzen.

        abweichende wissenschaftliche meinungen finde ich ja eigentlich immer interessant, aber leider sind argumente eben keine beweise.
        das mag mit politik funktionieren, mit physik wird das schwierig.

        ich wollte aber auch keine naturwissenschaftlichen beweise haben, sondern meine frage zielte einzig darauf ab, wie es denn sein kann, dass die überwiegende mehrheit in der wissenschaft etwas anderes sagt wie du, und sich unter anderem erstens über den CO2 anteil in der atmosphäre um den faktor 100 verrechnet haben soll und sich zweitens deiner auffassung nach auch über die wirkungsweise von licht, dass auf gase trifft, irrt.

        dass gasförmige stoffe wie stickstoff, sauerstoff und argon licht fast störungsfrei durchlassen, während mehratomige moleküle wie CO2, CH4, oder H2O*) das licht in alle richtungen brechen und damit dafür sorgen, dass von der umgebung mehr wärme aufgenommen wird, ist ja nicht erst seit der gründung des club of rome anfang der siebziger bekannt, sondern schon seit 150 jahren.

        meinst du, dass es bereits seit 150 jahren eine verschwörung von naturwissenschaftlern gab, die über die grundlegenden eigenschaften von gasen gelogen haben damit dann 5 generationen später die windrandindustrie ihren kampf um marktanteile gegen die ölindustrie gewinnen kann? oder wie soll man sich das vorstellen.

        *)
        wobei man über die relevanz des H20 anteils lange streiten könnte. denn das meiste davon ist ja kondensiert, und das (wolken) strahlt tendenziell nach oben ab, und schützt damit (vor allem die ozeane) vor lichteinfall.

        p.s.: so am rande:

        „es gibt aber keinen menschengemachten klimawandel“ ist weder ein nützliches argument gegen ressourcenverschwendung noch wäre es eines gegen kapitalismus.

        es gibt hundert andere gute argumente dagegen sich im individualverkehr mit seinem 3-tonnen blechmonster an seinen sinnlos-arbeitsplatz durch den stau zu quälen.

        meines erachtes gehen die gegner der klimahysterie sowieso nur der klimahysterie auf den leim. (der vergleich zu #metoo und der „antifa“ liegt nahe…)

      • Liebe einseinsnull,

        ich wollte aber auch keine naturwissenschaftlichen beweise haben, sondern meine frage zielte einzig darauf ab, wie es denn sein kann, dass die überwiegende mehrheit in der wissenschaft etwas anderes sagt wie du, und sich unter anderem erstens über den CO2 anteil in der atmosphäre um den faktor 100 verrechnet haben soll und sich zweitens deiner auffassung nach auch über die wirkungsweise von licht, dass auf gase trifft, irrt.

        Ich denke nicht, daß sich die Physiker über die Wirkungsweise von Licht, das auf Gase trifft, irrt, weil das in zahllosen Experimenten nachgewiesen wurde und jederzeit nachweisbar ist.

        Ich kann nicht feststellen, daß ich etwas grundsätzlich anderes gesagt habe, als die überwiegende Mehrheit der Wissenschaftler.

        Weshalb der CO₂-Volumen-Anteil an der Atmosphäre von der Wissenschaft allgemein mit 0,04 % (400 ppm) angegeben wird, weiß ich nicht, weil ich bisher keine Berechnung finden konnte, wie sie auf diesen Wert kommt. Ich kann daher nur spekulieren oder Vermutungen anstellen.

        1.) Ich vermute, daß die Messungen des CO₂ in der Luft auf einem der aktivsten Vulkane der Erde – dem Mauna Loa – einer Hawaii-Insel im Pazifik – als Grundlage genommen werden. Die Werte, die dort gemessen werden (~400 ppm, bzw. ~0,04 %), bestreite ich nicht! Was ich ablehne, ist, ‚die Wassertemperatur im Pazifik in der Nähe des Mauna Loa von 22 °C zu messen‘ und daraus zu schließen, daß die Temperatur des Wassers am Nordpol oder an der Küste der Antarktis auch 22 °C beträgt und dies dann als wissenschaftliche Wahrheit zu verkünden.

        2.) Ich vermute, daß es auch daran liegen könnte, daß zwar aufgrund einer richtigen Berechnung eine falsche Schlußfolgerung getroffen wurde. Anhand des Luftdrucks und der Erdoberfläche, wird nämlich die Masse der Luft „gewogen“. Dieses Ergebnis wird dann mit der Dichte = „Masse“ der Luft von 1,296 g pro Liter dividiert, um auf das Volumen der Atmosphäre zu schließen. Das ist jedoch sowohl geometrisch als auch mathematisch falsch, weil die Atmosphäre einem geometrischen Raum-Körper gleicht! Ein solcher Raum wird mit Hilfe der dafür zu wählenden Volumenformel berechnet, in unserem Fall mit der Volumenformel einer Kugel von der das Volumen der Erde, welches mit der Volumenformel eines Ellipsoiden berechnet wird, abgezogen wird.

        Daraus ergibt sich ein Volumen der Erdatmosphäre von rund 600.000.000.000 km³. Bei einem Volumenanteil des CO₂ von 0,04 % an der Atmosphäre, müsste das Volumen des CO₂ also 240.000.000 km³ – und die Masse des CO₂ 480.000 Gt betragen.
        [240.000.000 x 2.000.000 Tonnen = 480.000.000.000.000 Tonnen = 480.000 Gt]

        Da die Masse der Luft bei rund 9.690.000 Gt liegt‘, läge der Masse-Anteil des CO₂ an der Luft bei ~4,95 % und der Volumenanteil des CO₂ an der Luft bei ~3,2 % (32.000 ppm). Solche Werte werden jedoch in der normalen Luft nirgends gemessen. Die Behauptung,, daß der Volumenanteil des CO₂ an der Atmosphäre 0,04 % beträgt, kann daher nur falsch sein!

        Falls es interessieren sollte: Die detaillierte Berechnung findet sich auf meiner WP-HP https://seidenmacher.wordpress.com/2020/01/03/es-wird-behauptet-dass/
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        dass gasförmige stoffe wie stickstoff, sauerstoff und argon licht fast störungsfrei durchlassen, während mehratomige moleküle wie CO2, CH4, oder H2O*) das licht in alle richtungen brechen und damit dafür sorgen, dass von der umgebung mehr wärme aufgenommen wird, ist ja nicht erst seit der gründung des club of rome anfang der siebziger bekannt, sondern schon seit 150 jahren.

        Das will ich gar nicht anzweifeln, doch diese Spurengase „speichern“ den größten Teil der Wärmeenergie und geben davon nur einen winzigen Bruchteil bei der „Brechung des Lichts“ an die Sauerstoff- und Stickstoffatome in der Luft ab. Praktisch hat das nur eine theoretische Bedeutung und ist so unbedeutend, wie die 50.000-ste Stelle nach dem Komma der Kreiszahl Pi.
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        meinst du, dass es bereits seit 150 jahren eine verschwörung von naturwissenschaftlern gab, die über die grundlegenden eigenschaften von gasen gelogen haben damit dann 5 generationen später die windrandindustrie ihren kampf um marktanteile gegen die ölindustrie gewinnen kann? oder wie soll man sich das vorstellen.

        Auf solche spekulativen Fragen kann ich nur eines antworten: Alles ist möglicherweise, nichts muß sein. Ich gebe aber zu, daß auch mir schon manchmal der Gedanke gekommen ist, daß wir von Wissenschaftlern, die ja selbst meistens irgendeiner Religion und/oder einer idealistischen Philosophien anhängen und vom Kapitalismus bezahlt werden, genarrt werden.

        Wenn ich nur an diese absurde Theorie vom Urknall denke oder sich sich der Raum schneller bewegt habe, als die ’schnellste‘ Materie = das Licht, „weshalb das Universum eben einen Radius von ~45 Milliarden Lichtjahre habe“ und nicht von ~14 Milliarden Lj. => quasi der ‚Raum‘ die Materie mit sich gerissen hat, weil sich ja sonst keine Materie = kein Licht in 45 Milliarden Lj. befinden könnte.
        Nun ist aber „der Raum“ ein geometrisches Abstraktum und hat keine physikalischen Eigenschaften = er kann sich überhaupt nicht bewegen, sondern „entsteht“ erst durch mindestens vier Materie-Punkte, die voneinander entfernt liegen. Sprich: Ohne Materie ‚gibt es‘ keinen Raum und der ist und bleibt ein physikalisch, chemisch, geometrisch und mathematisch ein eigenschaftsloses Abstraktum.

  3. Eleonore Kraus schreibt:

    Ich stimme der Einschätzung zu, dass man dann Brief sehr genau lesen muss, um verstehen zu können, was er sagen und ausdrücken will: Eine Kampfansage an den Kapitalismus, so verstehe ich den Inhalt des Briefes! Dort werden die beim Namen genannt, die uns den ganzen Schlamassel eingebrockt haben.

    Dass Thunberg sich vor den kapitalistischen Karren spannen lassen hat, ist naheliegend. Schaut man mal hin, wer sich dort alles tummelt, da kann es einem ganz anders werden. Also, ich kann mich bei keiner Demonstration, an der ich teilgenommen habe, erinnern, dass dort Busse (Flix Bus) bereitstanden um uns, die Demonstranten, durch die Gegend zu kutschieren.

    Und natürlich muss man auch hinschauen in welch eine Familie Greta Thunberg geboren wurde. Eine Familie, die ihr jede Möglichkeit der Entwicklung bieten konnte und sie in ihrer Mission unterstützte. Klar ist in Diskussionen, wenn das zur Sprache kam, dann plötzlich der Name Engels gefallen: Sohn eines Fabrikanten, der ja schließlich….usw.

    Wie meist sind die Diskussionen so wie der Zeitgeist: zu kurz, zu unreflektiert und zu verbissen. Was wirklich brandgefährlich ist, ist der Mangel an Geschichtswissen. Ein jeder klöppelt, häkelt, strickt und bastelt sich „seine Geschichte“. Man könnte auch sagen: Geschichte in der jeweiligen Befindlichkeit, Stimmung und dem aktuellen Wissensstand wird zum besten gegeben.

    Gut, dass der Brief hier veröffentlicht ist. Als Mutter einer Tochter ist es unbegreiflich, dass Eltern zulassen, dass ihr Kind in einem Haifischbecken mit schwimmt und sie sich nicht schützend vor ihre Tochter stellen.

    • sascha313 schreibt:

      Exakt, Eleonore, so ist es. Freilich schreibt auch die Frau Prof.Werlhof Sätze, die aufgrund ihrer doppelten Verneinung zweimal gelesen werden müssen. Friedrich Engels hätte sich da klarer ausgedrückt. Nicht ohne Grund hat sich Lenin lange und ausgiebig mit Hegels „Wissenschaft der Logik“ befaßt. Da kann man viele Fehler machen und manches unnötig verkomplizieren…

      Also, um es noch einmal klar zu sagen: Es ist egal, wo Frau Professor „herkommt“. Sie schreibt Richtiges und sie stellt das System an den Pranger. Und sie setzt die kleine Göre, der erwachsene, intelligente Menschen hinterhereiern, auf den Pott.

      Von Marx kann man lernen, „daß nicht die Kritik, sondern die Revolution die treibende Kraft der Geschichte … ist.“ (Marx: „Die deutsche Ideologie“, MEW, Bd.3, S.38) – Vieles Alte wird man übernehmen müssen und auf neue Weise nutzen.

  4. Rolf schreibt:

    Kohlenstoff – Kohlendioxid:

    Zitat: https://www.u-helmich.de/che/EF/inhaltsfeld-1/9-Kohlenstoff/seite-9-1-kreislauf.html:
    „Durch menschliche Tätigkeit wie zum Beispiel Verbrennung fossiler Brennstoff, Zementproduktion, Straßen- und Flugverkehr etc. werden jährlich 5,5 Milliarden Tonnen CO2 in die Atmosphäre entlassen. Da sagt das entsprechende Schema im Linder aber etwas ganz anderes. Laut Linder werden 6,3 Milliarden Tonnen durch Verbrennung fossiler Brennstoffe und Zementproduktion freigesetzt, außerdem 4 Milliarden Tonnen durch Verbrennung von Biomasse und zusätzlich 1,7 Milliarden Tonnen durch veränderte Landnutzung wie zum Beispiel Brandrodung. Durch den Menschen werden also insgesamt 12 Milliarden Tonnen CO2 in die Atmosphäre freigesetzt.“

    Das wären dann: 120 Milliarden Tonnen in 10 Jahren und 1.200 Milliarden Tonnen in 100 Jahren!

    Rolf

  5. tommmm schreibt:

    Rolf,
    und was passiert dann mit den 1.200 Milliarden (!) Tonnen CO2?
    Bleiben diese Tonnen irgendwo in der Atmosphäre oder werden sie einer Art Kreislauf wieder verstoffwechselt, z.B. beim Pflanzenwachstum?

    Ändern sich die physikalischen und biologischen Gesetzmäßigkeiten wenn der CO2- Ablasshandel mit Hilfe einer Sondersteuer eingeführt wird?

    • Rolf schreibt:

      Hallo Tommmm!
      In einer bestimmten Zeit, unter bestimmten Bedingungen werden die – oder ein Teil davon – schon verarbeitet. Soweit die Natur dazu die Möglichkeiten hat und nicht so stark von der Menscheit belastet wird. Der Ablasshandel wurde von mir nicht angesprochen. Der ist mir schon klar und die Auswirkungen der „verbraucherfreundlichen“ Strombörse spüren wir täglich.
      Rolf

  6. sascha313 schreibt:

    Zunächst ist es gut, wenn die Öffentlichkeit für die Umweltproblematik sensibilisiert wird. Die moderne Industrie in den kapitalistischen Ländern hat noch nie aus Rücksicht auf die Umwelt auf irgendwelche Profite verzichtet. Es ist daher eine scheinheilige Diskussion entstanden, die vom Hauptproblem der heutigen Menschheit – dem maroden, schmarotzenden Kapitalismus – ablenkt und letztenendes den „Verbrauchern“ die Schuld in die Schuhe schiebt. Darauf sollte der offene Brief der emeritierten Volkswirtin und Soziologin Prof. Dr. Claudia von Werlhof hinweisen.

    Aber da sich nun einmal mit den Veränderungen der letzten Jahrzehnte die egoistischen Interessen einer parasitären Minderheit gegenüber den vitalen Interessen der überwiegenden Menschheit durchgesetzt haben, kann nur die Erkenntnis der tatsächlichen ökonomischen Verhältnisse auf den Weg zur Überwindung der privatkapitalistischen Verhältnisse führen.

    Und wenn bürgerliche Lohnschreiberlinge erklären, Marx habe einen „sperrigen Schreibstil“ gehabt, daher sei nicht zu erkennen, was er wirklich gemeint habe. Wenn sie erklären, Marx habe fast nichts darüber geschrieben, was die Zukunft bringen werde, und die Verschwendung von Ressourcen und Fehlplanung seien ohne Privateigentum und ohne freie Preise schließlich vorprogrammiert, dann ist die Heiligsprechung des Kapitalismus an einem Punkt angelangt, der geradezu apodiktisch ein System beschwört, das nicht einmal mehr imstande ist, der Menschheit die elementarsten Lebensbedingungen, nämlich Nahrung, Kleidung und Wohnung, zu gewährleisten.

    Der Sozialismus ist machbar! Das auf einfache Weise zu erklären, haben nicht nur Marx, Engels, Bebel, Luxemburg, Zetkin und viele andere marxistische Denker, sondern vor allem auch Lenin und Stalin vermocht. Und die Praxis hat eindrucksvoll und über 70 Jahre lang bewiesen, daß dies auch praktisch möglich ist – allerdings nur dann, wenn der Sozialismus sich auch zu verteidigen weiß (und zwar nicht nur militärisch, sondern auch politisch und ideologisch!).

    • Eleonore Kraus schreibt:

      Der Antwort will ich gerne zustimmen !
      Und wieder was gelernt.

    • Samson schreibt:

      Klar ist der Verweis auf Marxens „Schreibstil“ eine Ausrede (vielleicht die lächerlichste von allen). Allerdings hat er sehr wohl was über die Zukunft gesagt, dass nämlich, für den Fall, dass die Revolution nicht gemacht wird, die kapitalistische Produktionsweise die Arbeiter und die Erde ruiniert.

      Verglichen damit würde ich nicht von der „Heiligsprechung des Kapitalismus“ durch Lohnschreiberlinge reden, sondern von der Lebenslüge der bürgerlichen Gesellschaft insgesamt. Das fängt bei den Nachfolgern der von Marx kritisierten „Politischen Ökonomie“ an, die sich selbst fälschlicherweise als Volkswirtschafts- bzw. Betriebswirtschaftslehre bezeichnen, und es hört mit den sogenannten Sozialwissenschaften längst nicht auf, in denen es primär darum geht, den von Lohnarbeit fürs Kapital kaputt gemachten Menschen den „richtigen Umgang“ mit ihren physichen und psychischen Problemen einzutrichtern, statt die Ursachen der Probleme zu hinterfragen.

      Dass Sozialismus „machbar“ ist, ausgerechnet mit dem Argument erklären zu wollen, der Kapitalismus sei nicht (mehr) in der Lage, elementare Lebensbedingungen zu gewährleisten, halte ich für den falschen Weg. Gewährleisten könnte diese Bedingungen auch kein Sozialismus, ohne die Mittel dafür zu produzieren.

      Wenn sich der Hauptwiderspruch kapitalistischer Produktionsweise als solcher zwischen gesellschaftlich notwendiger Arbeit und privater Aneignung in Form von Profit als vorausgesetzem Zweck darstellt, dann ist der Markt der dieser Veranstaltung angemessene Ort, auf dem Ausgangspunkt und Ziel sichtbar werden: als Ansammlung von Waren eben, die nur notwendig einen Gebrauchswert haben müssen, um wertgleich getauscht werden zu können. Dieser Gebrauchswert hat aber seinerseits nicht zwangsläufig etwas mit den Lebensnotwendigkeiten von Menschen zu tun. Noch weniger ist im bloßen Konstatieren von Gebrauchswert etwas über den diesem gegenüber stets zufälligen Wert gesagt.

      Marxens seitenlange Berechnungen sind stets retrospektiv und perspektiv zugleich. Ersteres weil in der Analyse der erfolgreiche Verkauf der Ware immer schon vorausgesetzt ist, obwohl das zum Zeitpunkt der Produktion keineswegs sicher ist. Letzeres weil die einzig wirkliche Bedingung der Produktion die Aussicht auf Profit ist, obschon dieser auf dem Markt erst wirklich zu machen ist. Dass der Markt tatsächlich existiert, setzt daher jeder Kapitalist spekulativ schon voraus.

      Wenn Sozialismus die Lösung der Frage nach Befriedigung von menschlichen Bedürfnissen sein soll, ganz egal ob diese elementar oder ‚hedonistisch‘ sind, dann muss die Produktion wohl geplant werden, aber die Verteilung der Produkte kann nicht über den Markt erfolgen. Sozialistischer Mehrwert ist ein Widerspruch in sich. Bestes Beispiel dafür war das Wohnungbauprogramm der DDR, das nach den Kategorien der Produktion um des Mehrwerts willen niemals realisiert worden wäre.

      • sascha313 schreibt:

        …schon klar, aber das dürfte der guten Greta ihre vertrackte Situation auch nicht begreiflicher machen! Denn weder weiß sie, was ein „Mehrwert“ ist, noch wird ihr bewußt sein, welche Rolle ihr in diesem schmutzigen Umwelt-Drama zugedacht ist.

  7. olivia2010kroth schreibt:

    das dürfte der guten Greta ihre vertrackte Situation auch nicht begreiflicher machen! Denn weder weiß sie, was ein „Mehrwert“ ist, noch wird ihr bewußt sein, welche Rolle ihr in diesem schmutzigen Umwelt-Drama zugedacht ist.“

    Sascha, ich halte diese Greta für ein recht dummes, unbedarftes Mädchen. Ihr Narzissmus und ihr übergrosses Geltungsbedürfnis werden von den westlichen Geheimdiensten ausgenützt, um sie auf das Umweltpferd zu heben. Welch ein blödes, strahlendes Gesicht sie hat, wenn sie Blödsinn von sich gibt. Ich finde es abstossend, sie zu betrachten. Ich kann eine solche Art von Kindern nicht leiden. Leider habe ich genug dieser Sorte kennengelernt während meiner 32-jährigen Arbeit als Lehrerin am Gymnasium (BRD).

    • sascha313 schreibt:

      Danke, Olivia. Leider hast Du recht – man trifft heute auf so viele junge Menschen mit einer einer erschreckenden Halbbildung und einer derart überheblichen Manier… Das ist schon gruselig! Bei einer Diskussion in einer kommunistischen Weiterbildungsveranstaltung bemerkte mal so ein junger Genosse gegenüber einem älteren, erfahrenen Genossen (ein promov. Wissenschaftler), ob er denn eigentlich richtig lesen könne. Schon da hätte ich den jungen Mann gebeten, den Raum zu verlassen. Warum eigentlich nicht? Und warum hat der Versammlungsleiter das nicht getan?

      Ich hatte mal bei dem berühmten sowjetischen Pädagogen Makárenko folgendes gelesen, was einer seiner Erzieher sagte: „Ich sehe schon, ihr werdet Solomon Davidowitsch nichts sagen und das ist gut. Also verständigen wir uns. Wir müssen von ihm Ordnung fordern, wir müssen eine Generalüberholung und gute Qualität der Produktion und neue Formen von ihm verlangen. Das müssen wir. Aber verständigen wir uns. Das alles werden wir auf jeden Fall in freundschaftlichem Ton tun, absolut höflich. Denkt daran: Höflichkeit fällt manchem schwer, Höflichkeit muß gelernt werden. Ihr müßt nicht glauben, wer höflich ist, ist dumm. Davon kann keine Rede sein. Man kann zum Beispiel jemanden anbrüllen, mit den Händen fuchteln und ihn anblitzen: Scher dich zum Teufel, du Lump! Man kann aber auch sehr höflich sagen: Bitte verlassen Sie uns!“ (Quelle: A.S. Makárenko „Flaggen auf den Türmen“, Aufbau Verlag Berlin, 1952, S.287)

      Heute gibt es junge Leute, die als „Sozialarbeiter“ auf die Menschheit losgelassen werden, das auch noch gut bezahlt kriegen, und die vor lauter Schlauheit gar nicht wissen, was sie machen sollen. Sie laufen umher und erklären aller Welt: Wir müssen in die Schulen gehen, den Kindern Demokratie beibringen… so als ob man mit „Demokratie“ (was auch immer sie darunter verstehen!) die sozialen Probleme der Gesellschaft (die Arbeitslosigkeit, die Armut, den Drogenmißbrauch, die Verführung durch rechte Ideologien usw.) lösen könnte! Es ist vertrödelte Zeit, wie auch bei der Greta mit ihren Apellen…

      • olivia2010kroth schreibt:

        Es gibt einige Aphorismen und Sprichwörter, die mir zu diesem Thema einfallen: „Einbildung ist die beste Bildung.“ – „Das Rad neu erfinden“ – „Wenn es die Jugend nicht gäbe, wüssten wir nicht, wie man Kartoffeln ausgräbt“. „Manche Jugendlichen glauben, sie seien das Gelbe vom Ei“. Und so weiter.
        Ja, Sascha, es ist vertrödelte Zeit, sich mit diesem Kindergarten zu beschäftigen. Am besten, man überhört und übersieht die besserwisserische Jugend und geht ihr aus dem Weg. Es gibt zum Glück auch sehr vernünftige Jugendliche, man kann nicht alle über einen Kamm scheren.

      • sascha313 schreibt:

        Ja, da stimme ich Dir völlig zu. Nur – man muß sie suchen – diese aufgeschlossenen, interessierten jungen Menschen. Oder besser noch: sie finden von selbst in die richtige Spur. Dazu ist absolut kein Gramm Autoritätshörigkeit nötig, nur ein klein wenig mehr Respekt vor der Lebensleistung anderer.

      • olivia2010kroth schreibt:

        TASS BERICHTET:

        „Greta Thunberg named Time magazine’s Person of the Year
        This year’s shortlist included US President Donald Trump, Speaker of the US House of Representatives Nancy Pelosi, the anonymous Whistleblower who launched the impeachment inquiry into Trump and the Hong Kong protestors“

        Das ist das neue Gruselkabinett von TIME: Greta Thunberg, Donald Trump, Nancy Pelosi. Schauriger geht’s nicht mehr. „Halloween“ ist längst vorbei, aber die Redaktion von TIME hat das wohl nicht bemerkt.

        Die US-Amerikaner werden immer seltsamer. Ich meine, sie verblöden total.

      • sascha313 schreibt:

        Ja, wirklich! )))))
        Sie erscheint perfekt geschminkt und präpariert – einfach bühnenreif, die Show! Und was die Amerikaner betrifft – Mr. Kerry hat ja mal gesagt: „Es gibt auch ein Recht auf Dummheit!“

  8. Samson schreibt:

    Was ich an der ganzen Sache eher verstörend finde ist, dass selbst unter Leuten, die sich für Sozialisten halten, allen Ernstes geglaubt wird, Greta und die ‚Friday for Future‘-Demonstranten dergestalt quasi ‚umdrehen‘ zu können, dass aus der Scheindebatte um Umwelt und/oder Klima eine wirkliche über Notwendigkeit und Möglichkeit der Beseitigung kapitalistischer Produktionsweise würde. Das halte ich schon im Ansatz für illusorisch.

    Die Frage vordringliche Frage ist m.E. warum ausgerechnet die Mehrheit der Lohnabhängigen, und hier besonders die am beschissensten bezahlten den rechten Rattenfängern nachlaufen. Mangelnde Bildung oder schlichte Unwissenheit scheinen mir diesbezüglich als Erklärung wenig plausibel. Selbst durchdachte Erklärungsversuche wie der von Werner Seppmann zum Thema Warum wählen die Arbeiter AfD? kommen über sozialdemokratische Forderungen nach Rücknahme von Sozialabbau kaum hinaus. Immerhin konstatiert Seppman am Schluss, dass Not allein noch nicht das kritische Denken lehrt. Damit ist er m.E. sehr nahe bei Lenin, der davon ausging, dass die Arbeiter im Kampf für ihre Interessen gegen die des Kapitals nicht über Gewerkschaftsformen hinauskommen.

    • sascha313 schreibt:

      Wenn die AfD mit ihren populistischen Parolen (ganz ähnlich wie damals schon die Nazis mit ihren pseudolinken Sprüchen, oder auch die Adenauer-Clique mit ihrem demagogischen Ahlener Programm) breite Teile der Volksmassen hinter sich zu bringen beabsichtigten, dann ist das freilich nichts anderes als üble „Bauernfängerei“. Das fügt sich ein in die staatsoffizielle, antikommunistische und DDR-feindliche Massenpropaganda, der oft nicht mal die Linkspartei oder die DKP offen zu widersprechen wagen; sie waschen ihre Hände gelegentlich in Unschuld.

      Seppmanns Artikel ist im Grunde nichts anderes als eine breitgewalzte „Gesellschaftsanalyse“, wie sie auch ein bürgerlicher Sozialkritiker nicht schöner hätte schreiben können. Doch welche Konsequenzen zeigt er auf? Welchen Klassenstandpunkt oder welche Partei vertritt dieser Herr Seppmann eigentlich?

  9. Rolf schreibt:

    Meine Meinung zum Thema:

    1. Kapitalismus
    Das der Kapitalismus alle Menschen zur Profitgewinnung benutzt, steuert und manipuliert dürfte jedem klar sein. Wir werden auch benutzt und gesteuert und Frau Prof. Dr. von Werlhof natürlich auch. Personen die in der Öffentlichkeit stehen, werden natürlich bevorzugt – höhere Massenwirksamkeit.

    2. Greta Thunberg
    Ich persönlich ziehe vor Greta Thunberg den Hut!
    Während wir meistens unseren Hintern im Warmen breit sitzen, hat sie sich in die Kälte gestellt um etwas für den Fortbestand der Menschheit zu tun und die Menschen aufzurütteln. Die Jugendlichen von fff machen ähnliche Sachen, wobei aber auch „Schulschwänzer“ mitmachen. Die genannten Personen wollen natürlich keine sozialistische Revolution und besitzen vermutlich auch kein Wissen über den Sozialismus – das ist mir bekannt. Sie deshalb aber nur zu verteufeln finde ich falsch. Manche Aussagen von den Kommentatoren über Greta sind nur beleidigend und entsprechen keiner sozialistischen Persönlichkeit!

    3. Frau Prof. Dr. Claudia von Werlhof
    Frau Prof. von Werlhof ist meines Erachtens schon etwas „speziell“. Ihre Meinung zu ihren „Wetterveränderungen“ kann ich nicht teilen. Sie wettert zwar gegen den Kapitalismus, aber ich glaube nicht, dass sie sich mal mit dem Sozialismus beschäftigt hat oder gar einen aufbauen will.
    Nach meiner Meinung will sie auch nur „ihre“ Ziele durchsetzen und nur ihre Meinung ist richtig. Ihre herablassende Art erinnert mich an Herrn FDP-Lindner: „Schön, dass sich die Jugend mit dem Klima beschäftigt – aber lasst das mal die Profis machen“.

    Das ist aber nur meine bescheidene Meinung!

    Rolf

  10. Eleonore Kraus schreibt:

    Ich halte diese Bewegung für rückwärtsgewandt, für brandgefährlich, weil die „soziale Frage“ überhaupt nicht darin vorkommt, und ein „Plan“ ist in weiter Ferne. Diese Jugendlichen kommen in allererster Linie aus der bürgerlichen Mittelschicht. Jugendliche, die aus armen Haushalten kommen, sind dort nicht zu finden. Die Eltern dieser Protestierenden wählen meist grün, sind Lehrer, Beamte usw. und haben keine finanziellen Sorgen, sie unterstützen diese Bewegung.

    Die Frau Professor macht auf einiges aufmerksam: nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das ist gut, wie ich finde. Und dass es keine Rolle spielt und auch wurst ist, ob ich nun alles teile oder nicht, versteht sich von selbst. Erst einmal unterstütze ich, dass sie sich einmischt und ihre Haltung hat und vertritt. Frau Professor ist eine Feministin und hat viele Jahre in Lateinamerika gearbeitet. Sie mag zu anderen Schlüssen kommen… Na und? Den Kapitalismus mit seinen Kriegen macht sie verantwortlich und das sehr klar. Ihr Verhältnis zur Welt und zur Weiblichkeit, also zu „Mutter Erde“ erklärt sich aus ihrer Zuordnung zum Feminismus.

    Ein Mädchen von sechzehn Jahren, nicht gesund und im Haifischbecken des Kapitals ist eine Verletzung ihrer Kindheit aus meiner Sicht. Die Eltern haben eine schwere Verantwortung auf sich geladen. Nur – diese Leute können sich kernsanierte Altbauwohnungen, natürlich wärmegedämmt und in einem Viertel, wo keine geflüchteten Menschen wohnen, locker leisten.

    Arme Menschen können sich die Nasen platt drücken zu Weihnachten, weil es hinten und vorne nicht reicht. Und selbstverständlich sind diese Eltern genauso daran interessiert, dass auch sie ihren Kindern einen guten Start ins Leben ermöglichen. Für sie ist der Lebenskampf um einiges belastender und schwieriger als für diese Gutverdiener.

    Da müssen Antworten her. Wer soll denn die Klima-Sause bezahlen ??? Die Ärmsten der Armen werden – wie immer! – zur Kasse gebeten.

    • olivia2010kroth schreibt:

      Ich wette, dass Greta Thunberg Geld bekommt für Auftritte. Sie tingelt mir ihrer Klima-Show rund um den Globus.

      • Eleonore Kraus schreibt:

        Klar gibts Geld und nicht zu knapp. Geschäftsmodelle müssen Knete bringen. Thunberg ist ein dankbares Opfer für dieses am Tropf der Steuerzahler hängende System.

        Über Jahre hinweg wurden und werden bis zu 60 Milliarden Dollar monatlich in die Finanzmärkte gepumpt um den maroden Kapitalismus zu stützen. Die Finanzkrise von 2008 ist nicht überwunden, auch wenn man den Deckel drauf hält. Die hinterhältige Zinspolitik geht weiter. Draghi (IWF) sei Dank. Lagarde wird so weiter machen. So geht Manipulation und man wiegt uns in Sicherheit.

        Das passt denen in den Kram mit den FfF. So werden die gesamtgesellschaftlichen Probleme unter den Teppich gekehrt, bis es irgendwann im Karton rappelt.
        Die Konzerne lachen sich kaputt, dass ihnen wie von Geisterhand eine Bewegung die Arbeit abgenommen hat, die sie sonst mit ihren Marketingabteilungen hätten selber tun müssen.

  11. olivia2010kroth schreibt:

    Eleonore schreibt: „Thunberg ist ein dankbares Opfer für dieses am Tropf der Steuerzahler hängende System.“

    Ich würde ein Wort ändern: Thunberg ist eine dankbare „Empfängerin“ von Honoraren für ihr Getingel mit der Klima-Schau rund um den Globus.Ein „Opfer“ ist sie gewiss nicht. Mit den Honoraren verdient sie mehr als jede Zirkusreiterin oder Jongleurin. Auch die Damen, die durch brennende Reifen springen, bekommen nicht so viel wie die kleine, dreiste Greta. Sie verdient vielleicht sogar so viel, dass sie nie mehr zur Schule gehen muss, von einem Studium an der Hochschule ganz zu schweigen, obwohl sie so tut, als sie „Frau Professor“ in spe. Und nach dem Ende ihrer Tingeltangel-Klima-Schau bekommt sie einen Sitz in der UNO. Dort kann sie weiterin massiv Knete abkassieren. Die kleine bauernschlaue Greta hat lebenslänglich ausgesorgt.

    • sascha313 schreibt:

      …wozu sollen wir uns über diese Greta ereifern? Wir haben doch gelesen, wer hinter ihr steht. Wie oft wurden namhafte oder sogar talentierte Leute fallengelassen, nachdem dieses einträgliche Geschäft mit ihnen vorüber war. Es kommen neue Gesichter, neue „Stars“, doch die Profiteure bleiben – so oder so! – Wann endlich werden die Regisseure und Theaterbesitzer von ihrem Thron gestoßen?

      • olivia2010kroth schreibt:

        Richtig, Sascha!
        Dennoch stören mich solche Parasiten wie Greta Thunberg. Es sind Schmarotzer im Pelz der Gesellschaft. Vampire, die Blut absaugen und mit deren Auftritten wir für dumm verkauft werden sollen. Das finde ich nicht gut. Das muss auch deutlich beim Namen genannt werden.

      • sascha313 schreibt:

        …schon richtig, Olivia! Doch die wirklichen Parasiten sitzen woanders, als in vollen Regionalzügen um wieder nach Hause zu kommen, wie die gute Greta. Die wird nur solange als Aushängeschild benutzt, wie man sie vermarkten kann. Und wenn sie nicht mehr gebraucht wird, läßt man sie fallen.

        Doch reden wir mal über etwas anderes: Warum gibt es diese Greta-Show? Wenn das nicht blümchenumflort oder olivgrün gefärbt – also „ungefährlich“ – wäre, sondern mit der Forderung der Beseitigung des kapitalistischen Systems verbunden wäre, dann hätte es massive Angriffe dagegen gegeben. Also reden wir doch mal über „kommunistische Umtriebe“, d.h. solche, die sich zugleich gegen den Kapitalismus richten, der ja die Ursache für sämtliche Umweltschweinereien ist! Die Nazis ermordeten Tausende Kommunisten. Adenauer sperrte Tausende ins Gefängnis, weil sie gegen das kapitalistische System protestierten…

        Doch Fakt ist eins: die kommunistische Weltanschauung läßt sich nie und nimmer vernichten! „Die Lehre von Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist. Sie ist in sich geschlossen und harmonisch, sie gibt den Menschen eine einheitliche Weltanschauung, die sich mit keinerlei Aberglauben, keinerlei Reaktion, keinerlei Verteidigung bürgerlicher Knechtung vereinbaren läßt. Sie ist die rechtmäßige Erbin des Besten, was die Menschheit im 19. Jahrhundert in Gestalt der deutschen Philosophie, der englischen Ökonomie und des französischen Sozialismus hervorgebracht hat.“ (Lenin, „Drei Quellen…“ LW, Bd.19, S.3)

        Die Kommunisten werden deshalb verfolgt, weil sie die Ursachen aufdecken. Und die Kapitalisten haben vor nichts mehr Angst, als davor, daß man eines Tages sagen könnte: Haut ab ihr Schmarotzer, geht arbeiten! Eure Fabriken, die Banken und Ländereien gehören von jetzt ab dem Volk!

  12. sascha313 schreibt:

    Наша Дарья-SOS! Спасите Землю!
    Ein anderer Kommentar: Rettet die Erde!

    • Eleonore Kraus schreibt:

      Tausend Dank !!! Mitten ins Herz ! In diesen Momenten bedauere ich sehr, dass ich leider kein Russisch hab lernen können. Was für eine eindringliche Botschaft !

      • sascha313 schreibt:

        Übrigens – Darja Kolesnikowa schrieb dieses Lied schon Ende 2011. Der Text ist leider nicht zu finden, aber die Warnungen vor dem ökologischen Kollaps klingen uns schon seit Jahrzehnten in den Ohren! Und nicht erst seit dem Greta-Spektakel. Hier ist ein Video aus Rußland von 2011:

        Hier werden erschreckende Zahlen genannt. Und dabei geht es doch bei weitem nicht nur um die Luft, sondern auch um das Wasser, den Boden, die Wälder, Felder usw. – also um die gesamte Lebensumwelt, die verschmutzt, ruiniert und unwiederbringlich vernichtet wird. Wieviel Lebensraum bleibt uns noch? Es ist ein globales Problem! Und warum ändert sich da nichts? Weil die Herrschaften das nicht wollen und nicht können. Nicht mal die neuerliche Hochrüstung läßt sich mehr beherrschen. Es gibt kein Gegengewicht, keine Macht der Welt, die den Herren der Konzerne, den Verursachern der Umweltverschmutzung, den Profiteuren der Industrie, der Banken, dieses ganzen üblen Herrschaftsapparates den Hahn zudreht und sie zum Teufel jagt. Da kann eine kleine Greta reden wie sie will. Darüber lachen die doch nur…
        Einen Ausweg zeigt auch dieser Film nicht!

  13. Eleonore Kraus schreibt:

    youtube hat die Verbindung abgelehnt !

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