Gab es eine „kommunistische Gewaltherrschaft“ in der DDR?

DDRDie DDR wurde 1949 als Antwort auf die Gründung der westdeutschen Bundesrepublik  als Staat mit einer antifaschistisch-demokratischen Gesell-schaftsordnung gegründet. Massenhaft waren 1933-45 von den Faschisten vor allem Kommunisten, Juden, Sozial-demokraten und Christen verfolgt und ermordet worden. Und nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa, vor allem in der UdSSR. Über 50 Millionen Tote und 20 Millionen Verwundete gehen auf das Schuldkonto des Faschismus. Alle diese Menschen waren die beklagenswerten Opfer der faschistischen Gewaltherrschaft. Die Kommunisten waren die ersten, die vor dem Faschismus gewarnt und ihn bekämpft hatten, und sie waren die ersten, die dem faschistischen Terror zum Opfer fielen! „Wer Hitler wählt, wählt den Krieg!“ – hatte der von den Nazis ermordete kommunistische Reichstagsabgeordnete Ernst Thälmann gewarnt. Und hat man den Kommunisten und anderen Antifaschisten dafür ein Denkmal gesetzt? Ja – in der DDR und in den anderen sozialistischen Ländern. Aber auch in Frankreich, Italien und Griechenland.

Doch waren nun die Faschisten Opfer irgendwelcher Gewalt? Im Gegenteil: Sie waren die Täter, sie waren Verbrecher, grausame und mitleidlose Massenmörder. Darüber hatten die Nürnberger Prozesse ihr eindeutiges Urteil gefällt. Gegen diese Nazi- und Kriegsverbrecher richtete sich die staatliche Gewalt auch in der DDR. Doch wer waren nun die „Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft“? – Der Bundestag hat für die Errichtung eines Mahnmals für die Opfer der „kommunistischen Gewaltherrschaft“ im Zentrum von Berlin gestimmt. Die pseudolinke Partei „Die Linke“ empfindet lediglich die «Wortwahl» als «zu hart». Dieses Geschenk an die Neofaschisten in der BRD ist das Ergebnis langjähriger antikommunistischer Propaganda. Wie war es wirklich in der DDR? Gab es überhaupt eine „kommunistische Gewaltherrschaft“? Bilder sind oft ausdrucksstärker als Worte…


Wir zeigen, wie es wirklich war:

1. Kostenlose staatliche Kinderbetreuung in der DDR

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2. Eine glückliche Kindheit in der DDR

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3. Frohes, gesundes und glückliches Jugendleben in der DDR:

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4. Ein gesicherter Arbeitsplatz für jeden in der DDR:

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5. Ein sauberer und fairer Sport in der DDR:

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6. Ein staatliches Wohnungsbauprogramm in der DDR:

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7. Ein hervorragendes Bildungswesen in der DDR:

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8. Ein sicherer Schutz der Heimat, der DDR:

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9. …doch viele unerfüllte Wünsche gab es noch in der DDR:

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Aber:

Es gab keine kommunistische Gewaltherrschaft in der DDR!


Was war die DDR?

Die DDR war der erste Arbeiter- und Bauern-Staat auf deutschen Boden. Erstmals in der Geschichte war der Kapitalismus abgeschafft worden. Die Ausbeutung und Unterdrückung der Volksmassen durch einige wenige Milliardäre und Multimilliardäre war in der DDR ein für allemal beseitigt. Heute gehören denen fast sämtliche Produktionsmittel (die Firmen, Banken, Immobilien und Grund und Boden). Sie und ihre Hilfswilligen herrschten heute in der BRD, in den USA und in fast allen Ländern dieser Erde. In der DDR dagegen herrschte soziale Gerechtigkeit, es galt das Recht auf Arbeit, auf kostenlose Bildung und medizinische Versorgung, auf günstigen und bezahlbaren Wohnraum, auf eine sichere Altersfürsorge. Es gab keine Arbeitslosigkeit und keinen einzigen Obdachlosen! Es herrschte sozialistische Demokratie und Freiheit (außer für Faschisten!) – denn: Die DDR war ein Staat der sozialen Gerechtigkeit und des sozialistischen Rechts.

Was geschah 1990 in der DDR?

Es war die größte Katastrophe des vergangenen Jahrhunderts – die Zerstörung des Sozialismus! Warum? Die Konterrevolution beseitigte vollständig die Errungenschaften von 40 Jahren Sozialismus, enteignete 17 Millionen Menschen der DDR, trieb geschätzt Tausende in den Selbstmord, Millionen in die Armut und ein ganzes Volk in die Abhängigkeit. Sie rettete die Monopolbourgeoisie und den Adel für fast 30 Jahre vor der schon damals drohenden Krise, und Tausende westdeutsche Gangster und Plünderer bereicherten sich am Volksvermögen der DDR.

Was wollen die Rechten und die Nazis?

Die Konterrevolution ermöglichte den Neonazis in der BRD, in Europa und der Welt eine grausame Erneuerung des Faschismus. Es ist kein Zufall, daß die Rechten und Nazis die Verbrechen des Faschismus verharmlosen und relativieren – sie sind fanatische Gegner des Kommunismus und Sozialismus. Die Verleumdungen der DDR und die Lügen und Halbwahrheiten, die die deutsche Diplomatie und die Leitmedien über Lateinamerika, Nordkorea, Syrien oder über die Ukraine verbreiten, sind typisch dafür: Sozialisten seien demnach die „Machthaber“, die rechten Putschisten „demokratische Kräfte“. Mittels eines üblen Taschenspielertricks – der sog. „Totalitarismus“-Doktrin – versucht man nun, die Faschisten ihren Opfern gleichzusetzen. Die Rechten und die Nazis, die Militaristen in den USA und in der NATO, wollen nichts anderes, als die Pläne Hitlers und des internationalen Großkapitals vollenden, um die bevorstehene Weltwirtschaftskrise abzuwenden. Doch das wird ihnen nicht gelingen!

Geschichtsfälschung und Ablenkung von faschistischer Gewalt

Das Beispiel der Geschichtsfälschung durch die Erklärung der Europäischen Union (EU) zeigt: der Faschismus in den imperialistischen Ländern ist noch längst nicht überwunden. Und er ersteht erneut in den neokapitalistischen Ländern (wie Polen, Ungarn und den vormals sowjetischen Unionsrepubliken) Der Faschismus ist auf dem Vormarsch! Um von Untaten des Faschismus und den Verbrechen ihrer Vorfahren abzulenken, erfanden die Faschisten den Begriff „Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft“!

Bilder: russ.Internet, privat/DDR


Siehe auch:

RT Deutsch: Geschenk an die Rechten

Was ist Faschismus?

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10 Antworten zu Gab es eine „kommunistische Gewaltherrschaft“ in der DDR?

  1. Eleonore Kraus schreibt:

    Das regt mich sowas von auf und mein Klassenhass ist grenzenlos !
    Diese Töchter und Söhne, sowie deren Enkel, die den Bundestag mit ihrer Anwesenheit in Verruf bringen, wo die Faschisten, die Adenauer nach 1945 in sein Kabinett hat holen lassen brechen heute wieder einmal den Stab über das bessere Deutschland.
    Im Innen- und Justizministerium wurde nach 1945 die faschistische Geschichte in den Gesetzen am Leben erhalten. Zwar gab es keine Todesstrafe mehr, aber töten kann man den Menschen auf verschiedene Weise. Darüber wird hier oft geschrieben.
    Diese in Watte gepackten Oberwürstchen ohne Senf, schaukeln in der Hängematte vor sich hin, und nutzen ihr Spatzenhirn für weitere Lügen und Manipulationen,während Millionen von Menschen im Land nicht wissen, was der Morgen ihnen bringen wird, weil der ständige Kampf um die Existenz ihnen die Kraft raubt weiterzumachen.
    Meine tiefe Liebe und Zuneigung gilt all denen, die hier in einer Weise verunglimpft werden, dass es selbst mir die Sprache verschlägt. Ich verneige mich vor allen Widerstandskämpfern, vor allen die hungern, die frieren mussten, die gefoltert und bestialisch ermordet wurden.
    Die Sowjetunion mit Stalin an der Spitze hat einen unvergleichlichen Kampf für die Würde des Menschen im grausamsten Krieg gegen den Faschismus geführt…..und hat ihn in die Knie gezwungen. Dass werden sie ihnen niemals verzeihen; die Speichellecker, die Vassalen, die den Kotau vor Mickey mouse machen.
    Dieser Stachel eiterte vor sich hin, bis man seine große Stunde hat kommen sehen und ein solcher Beschluss gefasst werden konnte und man sich weiterhin der historischen Verantwortung entziehen kann.
    Denke ich an den Bundestag, als es die KPD noch gab und so etwas hätte beschlossen werden sollen,…. Na dann Prost Mahlzeit ! Da wäre ich dann sehr gerne dabei gewesen, wie Max und andere die Adenauer Regierung mit Klassenstandpunkt, Wissen und Intelligenz vor sich her getrieben hätten.

    • Harry56 schreibt:

      Eleonore, der 3. Oktober 1990 war für mich bereits im gleichen Jahr eine REVIVAL, eine Wiederholung der „Aschlüsse“ von Österreich und „Sudetendeutschland“, deren Wiederkehr „Heim ins Reich“ durch Hitler Anno 1938! So dachte und wusste ich bereits 1990! Heute, insbesondere seit 2005 (Hartz 4), 2015( „Flüchtinge“) weiß ich, bin ich mit jeden Tag weiter überzeugt, die endgültige Annexion der DDR am 3.Oktober 1990 durch Kohl, dieser schäbige widerliche „Anschluß“ ganz nach den „bewährten“ Drehbüchern von 1938 , das war und IST für die Mehrheit unseres Volkes die größte KATASTROPHE seit dem 30. Januar 1933.

  2. Rolf schreibt:

    Damals konnten die DDR-Bürger noch richtig lachen und viele waren glücklich.
    Leider haben die DDR-Bürger – obwohl sie gut gebildet waren – diese „Rückwärtsentwicklung“ mitgetragen.

    Rolf

    • Atomino schreibt:

      sie haben diese Entwicklung nicht mitgetragen ! Sie wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Grenze auf, „Begrüßungsgeld“ , Südfrüchte … als Bürger der DDR waren wir keine großartigen Kämpfe mehr gewöhnt. Wir hatten ja fast alles, außer QUELLE-Katalog, Erdbeeren im Dezember und das absolute Hammerargument, die „Reisefreiheit“. Das Bewusstsein der Bürger war einfach noch vielz zusehr am Kosum orientiert. Heute haben sie alle Reisefreiheit, nur entscheidet eben der Geldbeutel, nicht die SED.
      Nix gewonnen, alles verronnen ….. so siehts doch aus !
      Ich hab knapp 20 Jahre als DDR-Bürger nie bereut.

  3. Harry56 schreibt:

    Ganz aktuell, nach dem widerlichen „Beitritt“, „Anschluß“ der DDR zur BRD 1990, heute…, ein bajuwarischer Haudegen namens Söder fordert diese Woche „stärkere deutsche Führung“ in Europa, „Asse schlagen“, „Augenhöhe mit Frankreich“ etc….! Müsste da nicht der Führer A.H. , wäre er noch als gut versorgter BRD-Pensionist, natürlich voll „anspruchsberechtigt“ mit vielen tausend Euronen, als verflossener Reichs/Bundeskanzler mitten unter uns, vor Begeisterung nochmals wieder erhitzte Wangen bekommen? Kannten wir solche „liebenswerten“ Töne auch vor 1989? Hier, im Zentrum Europas entwickelt sich seit 1990, dem altbekannten „Anschluß“, langsam, aber sicher, WIEDER ein neues gefährliches Monstrum….. Hier:https://de.sputniknews.com/politik/20191221326269610-soeder-fordert-staerkere-deutsche-fuehrung-europa/

  4. Gieszkanne schreibt:

    (gelöscht! Admin. – Nazis, Provokateure und Forentrolle haben hier nichts zu suchen!)

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