Pressekonferenz: Der russische Präsident Wladimir Putin – (Eine Märchenstunde)

Pressekonferenz_PutinAm Donnerstag fand zum 15. Mal die traditionelle jährliche Pressekonferenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin statt. Der Staatschef stellte sich den Fragen der Weltpresse und zog die Bilanz des ausklingenden Jahres. In diesem Jahr wurde eine Rekordzahl von Journalisten für die Veranstaltung akkreditiert: 1.895 im Vergleich zu 1.702 Medienvertretern im Jahr 2018.

Wie Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte, sei Putin zu allen möglichen Fragen bereit. Es gebe keine Einschränkungen bei den Themen – traditionell werden aber meist Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Verteidigung und Soziales angesprochen. Oft bitten die Reporter den Präsidenten darum, konkrete Probleme in verschiedenen Regionen Rußlands zu lösen.

Kurzer Kommentar: Auch wenn die Simultanübersetzungen zum Teil sehr holprig, oft unverständlich und lückenhaft (um nicht zu sagen: katastrophal) sind, kann man doch den Antworten Putins entnehmen, daß er einen sehr „eigenwilligen“ Weg verfolgt, die Geschichte zu interpretieren, insbesondere was das Verhältnis der Regierung (resp. sein persönliches Verhältnis) zu Lenin und Stalin betrifft. Konkreten Antworten – insbesondere bei den Ereignissen, die zur Zerstörung der UdSSR geführt haben – weicht Putin aus, im Grunde scheut er jedwede Veränderungen politischer Art und ergeht sich stattdessen in allgemeinen Phrasen über „Patriotismus“ und den „moderner Staat“.

Jegliche Form von Klartext über die ökonomischen Verhältnisse in Rußland sucht man bei Putin vergebens – kein Wort über die Eigentumsverhältnisse, den Kapitalismus und die Ideologie der herrschenden Klasse (deren Vertreter er ja ist!). Stattdessen „glänzt“ Putin mit zahlriechen konkreten Zahlenangaben über Preise, Entwicklungen und Erfolge usw. – was die Zuhörer natürlich beeindruckt. Tatsächlich muß sich Putin wohl zeitweise als so eine Art Demiurg fühlen, als eine Art „Weltbausmeister“, der die Prozesse nach „seinem“ Gutdünken gestalten kann. Im Inland scheint dies allerdings wenig zu fruchten, zu sehr wird deutlich, daß es eine klare Strategie, einen Plan, nicht gibt und auch nicht geben kann.

Die kapitalistische Anarchie läßt sich weder in Fragen der Klimapolitik, der Müllbeseitigung noch in Fragen der Sozialpolitik, geschweige denn der Bildung überwinden. Das ist das allgemeine Dilemma auch dieses Landes, wie eines jeden kapitalistischen Landes…. soviel, wie Teilnehmer im Saal sitzen, soviele unterschiedliche Interessen und Fragen gibt es – doch niemand stellt sich ernsthaft die entscheidende Frage: Wie denkt Putin eigentlich über die Eigentumsverhältnisse in Rußland oder wird es in absehbarer Zeit der Arbeiterklasse dieses Landes gelingen, auf die politischen Verhältnisse Einfluß zu nehmen? Auf kleinliche Fragen und regionale Probleme gibt es daher immer nur eine Standartanwort: „Es ist kompliziert, aber wir arbeiten daran!“

Noch ein Detail:

Der Mordfall in Berlin: „Freilaufende Banditen in euren Städten.“


Putins Märchenstunde

1. Putin kennt sich aus!

Что касается фигуры Ленина в нашей истории, и какие, собственно говоря, у меня оценки в этой связи складываются. Он был скорее не государственный деятель, а революционер, на мой взгляд. … Что предложил Владимир Ильич Ленин? Он предложил фактически даже не федерацию, а конфедерацию. … Поэтому сразу возникли болевые точки…
Und wenn es um die Figur Lenins in unserer Geschichte geht, er war kein Staatsmann, er war ein Revolutionär, meiner Meinung nach. … Was hat Wladimir Iljitsch Lenin vorgeschlagen? Er empfahl praktisch, nicht mal eine Föderation, sondern eine Konföderation zu bilden. Deshalb traten auch sofort Reibungspunkte auf. … Das ist alles. Das ist das Erbe des Staatsaufbaus von Wladimir Iljitsch Lenin. Und jetzt plagen wir uns damit herum.

Erfahrungen

Putin: „Ich habe mehr Erfahrungen, als sie Lenin  hatte…“


2. Putin, der Geostratege

Причём, вы знаете, я длительное время проработал в разведке, которая была составной частью очень политизированной организации – КГБ СССР, и у меня были свои представления о наших вождях и так далее. Но сегодня, с позиции моего сегодняшнего опыта, я понимаю, что кроме идеологической составляющей есть ещё и геополитические. Они совершенно не учитывались при создании Советского Союза.
Wie Sie wissen, habe ich lange Zeit beim Geheimdienst gearbeitet, der Bestandteil einer sehr politisierten Organisation war – des KGB der UdSSR, und hatte ich so meine  Vorstellungen über unsere Vorgesetzten und so weiter. Aber heute, aus der Position meiner heutigen Erfahrung, verstehe ich, daß es außer der ideologischen auch noch geopolitische Komponenten gibt. Sie wurden bei der Gründung der Sowjetunion überhaupt nicht berücksichtigt.

3. Putin – als zynischer Welterklärer

Auf die Frage nach seinen besten und schwersten Jahren antwortete Putin:

Вот это всё в совокупности, на мой взгляд, является не моим, а нашим общим достижением. Потому что то, что выдержал русский народ и все другие народы Российской Федерации в период 90-х – начала 2000 годов, это само по себе подвигом можно назвать.
Insgesamt gesehen ist das, aus meiner Sicht, und nicht nur aus meiner Sicht, unsere gemeinsame Errungenschaft. Weil man das, was das russische Volk und alle anderen Völker der Russischen Föderation im Verlaufe der 1990er bis Anfang 2000er Jahre zu  ertragen hatten, an und für sich als eine Heldentat bezeichnen kann.

Wie bitte? Eine Heldentat? Um den Gedanken einmal zu erklären: Was ist eine Heldentat? Es sind die unvorstellbaren und heroischen Anstrengungen eines Menschen oder eines gesamten Volkes als Antwort auf außergewöhnliche Umstände, wie Kriege oder Katastrophen. Oder einfacher gesagt: ein Feuerwehrmann, der unter Einsatz seines Lebens einen Brand löscht, Menschen oder Sachwerte rettet – das ist eine Heldentat!

Ein komplexeres Beispiel ist das massenhafte Heldentum des sowjetischen Volkes während des Großen Vaterländischen Krieges. Es war die Reaktion auf die Verbrechen Nazideutschlands, das heimtückisch und wortbrüchig die Sowjetunion überfiel, um sie zu vernichten und die Völker der UdSSR zu versklaven.

Kann man nun die Ereignisse nach den 1990er Jahren mit dem Überfall Hitlerdeutschlands  1941 vergleichen?  Sind die Not, der Hunger, die Arbeitslosigkeit, die Kriminalität, die riesige Sterblichkeit und alle existentiellen Sorgen, die diese tückischen Feinde hervorriefen, die die Politik in unserem Land bestimmten, vergleichbar mit den Verbrechen der Nazis, die diese in den besetzten Gebieten der UdSSR verübten. Wer hat denn in Wahrheit in den 1990er Jahren auf russischem Gebiet den Plan „Ost“ verwirklicht und tut es immer noch?


Supersterblichkeit der Bevölkerung Rußlands (1991-2017):

14,4 Millionen Menschen

Supersterblichkeit UdSSR


Sie starben an Unterernährung, Krankheiten, durch Verbrechen usw. – fast jeder zehnte Sowjetbürger! Und fast ebensoviele Kinder wurden nicht geboren. Infolgedessen hat das russische Volk furchtbare demographische Verluste erlitten, die sogar schlimmer sind als die während des Großen Vaterländischen Krieges, wenn es nur in den Grenzen der RSFSR/RF betrachtet:

Demografie UdSSR

Verluste durch den Krieg (1941-1945):  17 Millionen Menschen
Verluste durch Verlust der UdSSR (1991-2016): 21,6 Millionen Menschen,
davon

a) durch erhöhte Sterblichkeit (rot): 12,8 Millionen Menschen
b) durch Emigration (grün): 7,1 Millionen Menschen
c) durch gesunkene Geburtenrate (blau): 8,8 Millionen Menschen

Um die Frage zu beantworten: „Wer hat die Sowjetunion ausgeliefert?“ braucht man sich nur das folgende Bild anzuschauen:

Jelzin.jpg


4. Putin, der allwissende Geschichtslehrer

Далее Путин перескочил в конец 80-х, изложив свою версию распада СССР:
Но ведь что они сделали? Они связали будущее страны со своей собственной партией, и потом в Конституции кочевало это из Основного закона в другой. Это основная политическая сила. Как только партия затрещала, начала рассыпаться – за ней начала рассыпаться и страна. Вот что я имел в виду. Я придерживаюсь этой точки зрения и сейчас.
Schließlich ging Putin zum Ende der 1980er Jahre über und legte seine Version des Zerfalls der UdSSR dar:
Doch was haben sie damals gemacht? Sie haben die Zukunft des Landes mit der eigenen Partei verbunden, und später wanderte das in die Verfassung und von einem Grundgesetz ins andere. Sie ist die bestimmedne politische Kraft. Kaum krachte die Partei zusammen, begann die Verwirrung, und danach – zerstreute sich das ganze Land. Das ist es, was ich im Blick hatte. Ich halte diesen Gesichtspunkt bis heute für zutreffend.

Nach vier Stunden ging das Putinsche Bla-bla zu Ende. Und – wie nicht anders zu erwarten – hatte er sämtliche Erwartungen erfüllt. Und wie auch vorherzusehen war, wurde vor dem gleichen Zuhörerkreis die gleiche Platte aufgelegt, die ihm für eine Reihe von Fragen noch während der Perestrojka aufgezeichnet worden war. Ergänzt wurden eine Reihe neuerer Zahlen über die Ergebnisse der letzten 5-10 Jahre, vervollständigt wurde sein Weltbild um einige Bruchstücke von Jegor Gaidar, und einiges von Iwan Iljin, ergänzt mit Solschenizyn. So ähnlich muß man sich diese Mischung vorstellen. Der allgemeine Eindruck von dem Gehörten: er hat nichts kapiert und nichts gelernt…

Quelle: Putins antisowjetische Mythen (russ.)

(Übersetzung: Florian Geißler)

Wer Russisch versteht, der sollte sich das anhören:

https://ok.ru/zagrudini/topic/150824627484720

Молодец пацан значат ещё не всё потеряно!
(Prachtkerl noch nicht alles ist verloren!)


Und so sieht es auf Ihren Straßen aus, Herr Geheimagent Putin!
(Wen vertreten Sie eigentlich, Herr Putin?)RU ohne BourgeoisieRU -Rentenklau RU Polizei1 RU Polizei2 RU Zukunft

P.S. …. und worauf spekuliert der Klassenfeind?  Durch diese Proteste werde die Verteidigungskraft Rußlands geschwächt, und eine militärische Eroberung Rußlands sei demnach leichter möglich…
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12 Antworten zu Pressekonferenz: Der russische Präsident Wladimir Putin – (Eine Märchenstunde)

  1. olivia2010kroth schreibt:

    „… kann man doch den Antworten Putins entnehmen, daß er einen sehr ,eigenwilligen‘ Weg verfolgt, die Geschichte zu interpretieren, insbesondere was das Verhältnis der Regierung (resp. sein persönliches Verhältnis) zu Lenin und Stalin betrifft. Konkreten Antworten – insbesondere bei den Ereignissen, die zur Zerstörung der UdSSR geführt haben – weicht Putin aus, im Grunde scheut er jedwede Veränderungen politischer Art und ergeht sich stattdessen in allgemeinen Phrasen über ,Patriotismus‘ und den ,moderner Staat‘.“

    Dies finde ich eine sehr interessante Passage des Textes, denn zu dem Thema habe ich mir auch schon öfters Gedanken gemacht. Wladimir Putin spricht sich nie sehr deutlich für oder gegen die UDSSR, Lenin, Stalin aus. Er sucht immer einen „goldenen Mittelweg“, wenn man das so bezeichnen kann. Er sagt weder Ja! noch Nein! Es ist bei ihm immer ein „Jein“.

    Auch zu anderen Fragen,schweigt er: zum Beispiel zur Frage der früheren Kollaboration vieler in der Sowjetunion lebender Tataren mit den Nazis im II. Weltkrieg, zur Umsiedelung von Krimtataren nach Zentralasien.und zur Rückkehr ihrer Nachfahren in die heutige Russische Föderation sagt er nichts. Er versucht die Tataren gleichzustellen und zu integrieren. Aber ich sehe, dass sie bei der russischen Bevölkerung recht unbeliebt sind. Sie werden missträuisch beäugt. Viele Russen halten die Tataren für hinterhältig, faul, ungebildet und raffgierig. Sie betrügen lieber, als dass sie arbeiten.

    Ich bin zu dem Schluss gelangt, dass Präsident Putin integrieren, nicht spalten will. Er polemisiert ganz bewusst nicht. Das merkt man auch daran, dass er zu den sehr feindlich gesonnenen USA immer sagt, sie seien „Partner“. Dabei giesst die US-Regierung (so wie auch die EU-Regierungen es tun) kübelweise Sanktionen über Russland aus.

    Präsident Putin will weder die Kommunistische Partei Russlands noch die Tataren noch die Juden noch sonstige Teile der Bevölkerung seines Vielvölkerstaates verärgern. Er will weder die Stalinfreunde noch die Stalinfeinde gegen sich aufbringen. Sie dürfen alle leben und ihre Meinung äussern. Wladimir Putin ist im Sternzeichen „Waage“ geboren. Die Waage wägt ab und gleicht aus. Deshalb halte ich ihn für einen sehr guten Präsidenten. Auch dass er (fast) ohne Kriege auskommt, gefällt mir sehr. Wir brauchen mehr Frieden, nicht mehr Krieg.

    • sascha313 schreibt:

      …“ausgewogen“ ist das, wenn man will. Zumal in dieser großen öffentlichen Ansammlung von Journalisten, bei denen man nicht weiß, was sie davon verstanden haben oder hineininterpretieren. Jetzt ist er fein ‚raus, der Herr Präsident!

    • Harry56 schreibt:

      Hallo Olivia, du hast diese „ausgewogene“ Politik, Redensarten der heutigen Führer Russlands, speziell Putin, sehr gut zusammengefasst, auf den Punkt gebracht. Er spricht viel von den „Partnern“ im so genannten „Westen“, also konkret, der oligarchischen imperialistischen Landes-Elite der USA und deren seit 1944/45 Vasallen, Schakalen, Hyänen, Geyern, sonstigen Mitfresseren aller Art in vielen der weiteren zumeist europäischen Hauptstädte, vornehmlich aber London, Paris, Berlin. Dieser seit dem Währungsabkommen im Juli 1944(!!!) von den US-Imperialisten an geführten „Westen“ nennen diese Leute so oft „Partner“, fast so wie einst Erich Honecker in der DDR, welcher, vor 1989 in Amt und Würden, in den 1980er Jahren ständig von „gutnachbarlichen Beziehungen zur BRD“ faselte, nach 1991 diese „gutnachbarlichen Beziehungen zur BRD“ aber — verraten und verkauft von einem ehemaligen „sowjetischen Genossen“ namens Jelzin(!) — in einer muffigen alten Berliner Gefängniszelle (Berlin – Moabit) auskosten durfte! Andere seiner verschiedenen Mitstreiter verschwanden für oft 5-7 Jahren in anderen BRD-Gefängnissen wegen der „Mauer“. Möchte Herren Putin und Lawrow das auch manchmal berücksichtigen? Bürgerlichen, kapitalistischen Politikern Vertrauen schenken, das ist fast immer HARAKIRI!

  2. olivia2010kroth schreibt:

    PS.
    Was die Frage der Wirtschaft in der Russischen Föderation angeht, so versucht Wladimir Putin auch dort einen Mittelweg einzuschlagen, glaube ich. Er will die grossen Staatsbetriebe beibehalten, die sich aus der Zeit der Sowjetunion in die „neue Welt“ Russlands hinübergerettet haben, insbesondere jene Betriebe, die Rohstoffe fördern und verarbeiten.

    Andererseits will er das Land für selbständiges Unternehmertum öffnen. Zu den Befürwortern dieses Wegs gehören die Bankpräsidenten von Sberbank (Hermann Gref) und anderen Grossbanken, sein Finanzberater Kudrin, die Chefin der russischen Zentralbank und natürlich viele Grossunternehmer, zum Beispiel all jene Herren, die Forbes auf der Liste der 200 reichsten Russen stehen hat.

    Man kann das gut finden oder schlecht, er macht es so. Es ist seine Art zu regieren.

    • sascha313 schreibt:

      Putin hat keine andere Wahl. Und sicher sind ihm auch die Gefahren bewußt, die dem Land durch das russ. Finanzkapital drohen…

      • Eleonore Kraus schreibt:

        Klar hat Putin eine Wahl !
        Einen Feind Russlands, der die USA immer gewesen ist, den nennt man z.B. nicht Partner.
        Man muss sich unterscheiden lassen können, sonst wirds opportunistisch gesehen werden; mit recht.

      • sascha313 schreibt:

        Ein Opportunist ist im Grunde ein prinzipienloser Mensch, der vor Schwierigkeiten zurückweicht. In der Arbeiterbewegung bedeutet das, die Klasseninteressen des Proletariats aufzugeben und sich unter die Interessen der Bourgeoisie unterzuordnen.

        Mag Putin vielleicht auch einmal anders darüber gedacht haben, worüber er heute so schwammig und zweideutig redet – was nützt es seinem Volk, wenn er es belügt? Er rettet damit nur seine eigene Haut vor der Rache der Oligarchen! Spring in den Brunnen, Putin, und ersauf – oder der Kopf ist vorher schon ab! Was wir ihm nicht vergessen – ohne dieses „Partner“-Gesäusel und ohne Diplomatie hätte es längst Krieg gegeben!

      • Harry56 schreibt:

        Hallo Sascha, dieser Putin, in diesen heutigen Zeiten, er und die gesamte übrige jetzige Führung Russlands, sie MÜSSEN oft einfach mitschwimmen. 1939 musste Molotow auch mit Ribbentrop verhandeln, shake hands.., ein Glas Wodka.. Allerdings, diese Geschichte mit diesen Typen, welcher von wem auch immer und warum in Berlin erschossen wurde, da hat dieser Putin keine gute Figur gemacht, diesen abstoßenden, Massen an Mördern, Kriminellen importierenden Figuren, diesen widerlichen verlogenen kapitalistischen Polit-Ganoven in Berlin einen wahren Bärendienst geleistet Leider! Schon enttäuschend, oder? 😦

  3. Eleonore Kraus schreibt:

    Habe einiges verfolgen können. Aus meiner Sicht war, dass bei Putin unklare inhaltliche Worte, wie die, die im Westen verbreitet sind selbst über seine Lippen kommen.
    Er bläst schon mit ins Horn, was die Verunglimpfung Stalins auf der einen Seite angeht und zieht dann aber Vergleiche zur Sowjetunion, wobei er damit auf die die heutigen Verbesserungen abzielt, diese deutlich zu machen. Ohne das fleißige russische Volk könnt er nichts verkündigen.
    Niemand weiß mehr als die Russen, wie es ist dreimal alles zu verlieren und wieder mutig aufzustehen.
    Die Außenpolitik von Putin mit seinem Ausnahmediplomaten sind ein Moment in der Weltgeschichte der präsent bleiben wird. Insofern denke ich, dass Personen, die für etwas stehen eine besondere Bedeutung haben, sonst könnten wir nicht über Lenin, Marx, Engels, Stalin, Gossweiler, Thälmann, Luxemburg, Zetkin usw. sprechen. Mit denen, die für die Sache einstehen wird man immer etwas verbinden was unvergesslich bleiben wird.
    Putin sagt an einigen Stellen, wenn man genau hin hört beides. Stalin in der Geschichte, sozusagen objektiv, aber gleichzeitig kommt immer wieder sein ungeklärter Standpunkt was Stalin angeht durch. So geht es aber vielen, die nicht wissen, wo sie stehen, wo sie hingehören und müssen so zu zwangsläufig falschen Schlüssen kommen. Nicht Fisch, nicht Fleisch !
    So richtig kann ich noch nicht Einordnen.

    • sascha313 schreibt:

      Einige Texte aus dem russ. Internet und Bilder lassen diesen Oligarchenfreund und Heuchler Wladimir Wladimirowitsch Putin heute besser einordnen…

      • Eleonore Kraus schreibt:

        Nun kann ich Einordnen, da ich mich zuordnen kann, bei denen, wo ich mein ganzes Leben stehe und für die ich einstehe: Bei den „Geknechteten und Erniedrigten.“

        Was auch noch passt ist:
        „Leeres Wort des Armen Rechte,
        Leeres Wort des Reichen Pflicht.“

        (Die Internationale)

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