Die polnischen Geschichtsfälscher

flagKürzlich hat der polnische Sejm eine Resolution verabschiedet, der zufolge angeblich die Sowjetunion „zusammen mit Hitlerdeutschland“ für den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verantwortlich gewesen sein soll. Es ist schon empörend, wenn man lesen muß, mit welcher Dreistigkeit und Kaltschnäuzigkeit die derzeitigen Machthaber in Polen versuchen, die Geschichte des Zweiten Weltkriegs nach eigenem Gutdünken umzufälschen, und – wie sie damit auch die Ergebnisse des Nürnberger Tribunals in den Dreck treten und auf die damalige Hilfe durch die Sowjetunion spucken. Vielleicht sollte man diese Herrschaften mit Nachdruck daran erinnern, daß gerade Polen es war, das der Sowjetunion unter der Führung Stalins nicht nur die Befreiung vom Hitlerfaschismus, sondern sogar seine Existenz und das Überleben des polnischen Volkes zu verdanken hat.

In diesem Pamphlet des polnischen Sejm wird u.a. die Lüge verbreitet, das Vorgehen der „zwei damaligen totalitären Mächte“ habe zum Ausbruch des Krieges geführt. Demnach seien Polen und andere Staaten Mittel- und Osteuropas nach dem „Molotow-Ribbentrop-Pakt“ die „ersten Opfer“ gewesen. Zu alledem wird heuchlerisch auch noch erklärt, „die Größe einer Nation und die Beziehungen zwischen Ländern können nicht auf Lügen und Fälschungen der Geschichte aufgebaut werden“. Wie wahr! Es kann kein Zweifel daran sein, daß diese polnische Regierung nicht das polnische Volk vertritt…


Werfen wir also einen Blick in die Akten:

Hitler und der zweite Weltkrieg

Am 22. April 1939 äußerte sich Hitler wie folgt:

390822 Hiitler Ansprache zu Polen.jpg

Quelle: Der Nürnberger Prozeß. Aus den Protokollen, Dokumenten und Materialien des Prozesses gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof. (2 Bde.), Bd.II, S.157.

Wer hat mit dem 2. Weltkrieg begonnen, und warum?

AUS DER BEWEISFÜHRUNG DER AMERIKANISCHEN ANKLAGE­VERTRETUNG ZUM GESAMTKOMPLEX

MR. ALDERMAN: … Wir kommen jetzt zum Höhepunkt dieser er­staunlichen Geschichte der Angriffskriege, vielleicht einer der größten Fehl­rechnungen der Weltgeschichte, als Hitlers Intuition ihn und seine Verbün­deten veranlaßte, einen Angriffskrieg gegen Rußland zu entfachen ….
Ich möchte nun dem Gerichtshof die Geschichte des vorletzten Angriffsaktes der Angeklagten unterbreiten, die Invasion der USSR. Der Teil der Anklage­schrift, in dem dieses Verbrechen angeführt ist, befindet sich in Punkt 1, Abschnitt IV (F), Absatz 6, mit der Überschrift:
„Die deutsche Invasion des Gebietes der USSR am 22. Juni 1941, in Ver­letzung des Nichtangriffspaktes vom 23. August 1939.“
Der erste Satz dieses Absatzes ist derjenige, mit dem wir uns heute beschäftigen wollen.
Er lautet:
„Am 22. Juni 1941 kündigten die Nazi-Verschwörer hinterhältig den Nicht­angriffspakt zwischen Deutschland und der USSR und fielen ohne jede Kriegserklärung in das Sowjetgebiet ein und begannen dadurch einen Angriffskrieg gegen die USSR.“ …
Als Ausgangspunkt für die Geschichte des Angriffs auf die Sowjetunion möchte ich das Datum des 23. August 1939 nehmen. An diesem Tage, genau eine Woche vor dem Angriff auf Polen, veranlaßten die Nazi-Verschwörer Deutschland, einen Nichtangriffspakt mit Rußland abzuschließen ….
Artikel I lautet:
„Die beiden vertragschließenden Teile verpflichten sich, sich jedes Gewalt­aktes, jeder aggressiven Handlung und jedes Angriffs gegeneinander, und zwar sowohl einzeln als auch gemeinsam mit anderen Mächten, zu ent­halten.“
Artikel V sagt:
„Falls Streitigkeiten oder Konflikte zwischen den vertragschließenden Teilen über Fragen dieser oder jener Art entstehen sollten, werden beide Teile diese Streitigkeiten oder Konflikte ausschließlich auf dem Wege freundschaftlichen Meinungsaustausches oder nötigenfalls durch Ein­setzung von Schlichtungskommissionen bereinigen.“
Man muß sich dieser feierlichen Versprechen erinnern, wenn man die kom­mende Geschichte anhört. Dieser Vertrag wurde für die Deutsche Regierung von dem Angeklagten Ribbentrop unterzeichnet. Seine Veröffentlichung bil­dete eine Uberraschung für die Welt, da er eine vollkommene Umkehrung der früheren Nazi-Außenpolitik zu bilden schien. Die Erklärung für diesen vollständigen Richtungsumschwung wurde durch keinen geringeren Zeugen als den Angeklagten Ribbentrop selbst in einer Unterredung mit dem Japa­nischen Botschafter Oshima in Fuschl am 23. Februar 1941 gegeben….
„Als es dann zum Kriege kam, entschloß sich der Führer zum Ausgleich mit Rußland; einer Notwendigkeit zur Vermeidung eines Zweifronten­krieges.“ …
Am 22. Juni 1940 wurde jedoch der französisch-deutsche Waffenstillstand zu Compiègne abgeschlossen und der Feldzug im Westen, mit Ausnahme des Krieges gegen England, kam zum Abschluß. Die Ansicht, daß Deutschlands Schlüssel zur politischen und wirtschaftlichen Herrschaft in der Ausschaltung der Sowjetunion als politischen Faktors und in dem Erwerb von Lebensraum auf Kosten der Sowjetunion lag, war schon lange die Grundlage der Nazi­Ideologie. Wie wir gesehen haben, ist diese Idee niemals völlig aufgegeben worden, sogar nicht während der Krieg im Westen noch im Gange war. An­gespornt durch die jüngsten Waffenerfolge, aber im vollen Bewußtsein, daß sie erstens England nicht besiegt hatten und zweitens, daß ihre Armeen Ver­pflegung und Rohstoffe dringend benötigten, begannen die Nazis ernstlich nach Mitteln zur Befriedigung ihres traditionellen Ehrgeizes zu suchen, um die Sowjetunion zu erobern …
Die Vorbereitungen für ein Unternehmen von solchem Ausmaß, wie eine Inva­sion der Sowjetunion, verlangten notwendigerweise selbst so viele Monate vor der Durchführung eine gewisse Tätigkeit im Osten in Form von Bauten und Verstärkung der Streitkräfte. Daß eine derartige Tätigkeit dem sowjeti­schen Spionagedienst nicht verborgen bleiben konnte, lag auf der Hand. Gegenspionage-Maßnahmen waren selbstverständlich notwendig. In einer Anweisung des OKW, die von dem Angeklagten Jodl unterzeichnet und dem Ausland/Abwehr-Dienst am 6. September 1940 unterbreitet wurde, wurden solche Maßnahmen angeordnet …
Anfang November 1940 wiederholte Hitler seine früheren Befehle und ver­langte eine Fortsetzung der Vorbereitungen, wobei er weitere und genauere Anweiisungen in Aussicht stellte, sobald diese Vorbereitungsarbeiten soweit gediehen seien, daß sie einen allgemeinen Umriß des Operationsplanes des Heeres zeigen würden …
Am 5. Dezember 1940 erstattete der Chef des Generalstabs des Heeres, damals General Halder, dem Führer über den Fortschritt der Pläne für die kommende Operation gegen die Sowjetunion Bericht …
Nachdem am 18. Dezember 1940 der allgemeine Grundriß des Operations­planes der Wehrmacht Hitler vorgelegt worden war, erging die grundlegende strategische Weisung an das Oberkommando des Heeres, der Kriegsmarine und der Luftwaffe für „Barbarossa“ als Weisung Nummer 21.
Auf diese Weisung, die zum erstenmal den Plan einer Invasion gegen die Sowjetunion zeigt, wurde in einem Befehl besonders Bezug genommen, ob­wohl er als Geheime Kommandosache bezeichnet war. Er benützt auch zum erstenmal den Decknamen „Barbarossa“, um diese Operation zu kenn­zeichnen …
Am 3. Februar 1941 hielt der Führer eine Besprechung ab, um die Fortschritte, die bis jetzt im Flane „Barbarossa“ gemacht worden waren, zu bewerten …
Im Verlauf dieser Konferenz erstattete der Generalstabschef des Heeres einen langen Bericht über die Stärke des Feindes im Vergleich zu den eigenen Kräften und die allgemeinen Gesamtpläne für das Invasionsunternehmen …
Am 13. März 1941 unterzeichnete der Angeklagte Keitel Operationsricht­linien zur Führerweisung Nummer 21, die in der Form von „Richtlinien auf Sondergebieten“ herausgegeben wurden …
Dieser Befehl, der mehr als drei Monate vor dem Angriff erteilt wurde, zeigt die Vollständigkeit des Planes in allen Phasen des Unternehmens.
Abschnitt 1 der Richtlirnien trägt die Überschrift: ,,Operationsgebiet und voll­ziehende Gewalt“ und besagt, wer die Kontrolle haben sollte, über welche Teile und in welchem Abschnitt. Darin wird ausgeführt, daß während der Dauer des Feldzuges in den Vormarschgebieten der Oberbefehlshaber des Heeres die vollziehende Gewalt habe. Während dieser Zeit ist jedoch der Reichsführer SS mit Sonderaufgaben betraut …
Der Befehl führt dann weiter aus, daß einige Zeit später eine politische Ver­waltung von Reichskommissaren aufgestellt würde und bespricht das Ver­hältnis dieser Funktionäre zum Heer …
Die Weisung legt auch die Verantwortung für die Wirtschaftsverwaltung in den besetzten Gebieten fest, …
Der zweite Abschnitt beschäftigt sich mit Personen-, Waren- und Nachrichtenverkehr …
Wie in dem ursprünglichen Befehl „Barbarossa“, Weisung Nummer 21, den ich vorher besprochen habe, hatte der Plan zunächst beabsichtigt, daß der Angriff ungefähr am 15. Mai 1941 stattfinden sollte. In der Zwischenzeit fanden sich die Nazi-Verschwörer jedoch in einen Feldzug im Balkan ver­wickelt und waren gezwungen, „Barbarossa“ auf einige Wochen zu ver­schieben. Beweis für diese Verschiebung ist in einem Dokument zu finden, das unsere Nummer C-170 trägt. Dieses Dokument wurde von dem Ange­klagten Raeder als eine Zusammenstellung offizieller Auszüge aus dem Kriegstagebuch der Seekriegsleitung identifiziert …
„Balkanoperation verzögert ,Barbarossa‘ zunächst um rund 5 Wochen. Alle Maßnahmen, die auf offensives Vorgehen schließen lassen, sind auf Führerbefehl zurückzustellen.“
Ende April war die Lage genügend geklärt, um dem Führer zu gestatten, endgültig den X-Tag auf den 22. Juni 1941 festzulegen, also für mehr als 7 Wochen später …
Anfangs Juni, fast 3 Wochen vor dem X-Tag, waren die Vorbereitungen für den Angriff soweit vervollständigt, daß es für das OKH möglich war, einen wohlausgearbeiteten Zeitplan herauszugeben, der in großen Einzelheiten die Aufstellung und Aufgaben des Heeres, der Marine und Luftwaffe zeigte …
Am 9. Juni 1941 kam der Befehl des Führers heraus, daß endgültige Berichte über den Fall „Barbarossa“ in Berlin am 14. Juni 1941, gerade 8 Tage vor „X-Tag“, erstattet werden sollten …
Der Befehl war von Schmundt unterschrieben. Eine Liste der Teilnehmer war beigefügt, und sie enthielt auch die Reihenfolge, in der sie ihre Berichte erstatten sollten; letzteres werde ich nicht verlesen. Die Liste enthält jedoch eine große Anzahl von Mitgliedern der angeklagten Oberkommando- und Generalstabsgruppe zu diesem Zeitpunkt. Natürlich befanden sich unter denen, die teilnehmen sollten, die Angeklagten Göring, Keitel, Jodl und Raeder. Ich glaube, daß die Urkunden, die ich angeführt und aus denen ich verlesen habe, mehr als ausreichen, um die Vorsätzlichkeit und die kalt­blütige Berechnung schlüssig zu beweisen, die die militärischen Vorberei­tungen für die Invasion der Sowjetunion kennzeichnen. Die Nazi-Verschwörer begannen beinahe ein Jahr vor der Begehung des Verbrechens mit der Pla­nung und Vorbereitung aller militärischen Einzelheiten ihres Angriffs auf die Sowjetunion, und zwar mit jener Gründlichkeit und Sorgfalt, die für uns ein Synonym für den deutschen Charakter ist. Obgleich verschiedene dieser Angeklagten besondere Rollen in dieser militärischen Phase der Planung und Vorbereitung für den Angriff spielten, ist es nur natürlich, daß, wie wir gesehen haben, die Militärs, nämlich die Angeklagten Göring, Keitel, Jodl und Raeder, die Hauptrollen innehatten …
Die Nazi-Verschwörer trafen die einzelnen Vorbereitungen für den Uberfall nicht nur von einem rein militärischen Standpunkt, sondern, um sich zu ver­sichern, daß ihr Angriff auch von wirtschaftlichern Nutzen sei, wurde er von den Nazi-Verschwörern in dieser Hinsicht ebenso ausführlich und im ein­zelnen geplant und vorbereitet …
Quelle: ebd. Bd.II, S.235-239.

Soviel zu den Dokumenten des Nürnberger Tribunals.


Die Sprecherin des Außenministeriums der Russischen Föderation Sacharowa nahm am Freitag, den 10.1.2020 zu der polnischen Resolution Stellung:

„Es sieht so aus, als würde die Wissenschaft wie während der Inquisition vom polnischen Sejm als Häresie eingestuft und die Befürworter historischer Tatsachen würden der Hexerei beschuldigt. So besiegt die Ideologie die Wahrheit. Und die Wahrheit wurde vom Nürnberger Tribunal festgelegt. Wenn der polnische Sejm seine Entscheidungen bezweifelt, soll er dies bekannt geben. Dieser Ansatz hat die Subsumtion – Überprüfung der Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs“

schrieb sie auf ihrer Facebook-Seite.

Am Dienstag war bekannt geworden, daß Polen einen Gesetzentwurf vorbereitet, der die Interpretation der Geschichte „aus russischer Sicht“ verbieten soll.

Quelle: Alternative Presseschau vom 10.1.2020

Siehe auch:
Die reaktionären polnischen Regierungen 1939 und 2019
Erneute Geschichtslügen in der Westpresse über den Beginn des zweiten Weltkriegs


Doch es gibt auch andere Stimmen im polnischen Volk als die der regierenden Volksverräter Kaczyński, Duda, Tusk und Konsorten…

Piszą historię od nowa – 12.07.2019.

Niespełna pół roku temu, 02 lutego br., niemieckie władze podziękowały Związkowi Radzieckiemu i Armii Czerwonej za Stalingrad, który był przełomowym wydarzeniem w II wojnie światowej.

Miała ta zażarta bitwa decydujący wpływ na wyzwolenie od niemieckiego faszyzmu. Polacy mają na pewno więcej od Niemców powodów, by wyrazić Rosji swą wdzięcznośc za wyzwolenie nas z tej hekatomby, jakiej doznał nasz naród w czasie hitlerowskiej okupacji.

Okupili Rosjanie to zwycięstwo ogromnym stratami materialnymi i śmiercią milionów żołnierzy i ludności cywilnej. I Polacy powinni wiedzieć, że 7/8 frontu antyhitlerowskiego w Europie to był front wschodni. Ja to wiem z lekcji historii w liceum, a dzisiaj tego nie uczą. Trwają w Polsce przygotowania do uczczenia rocznicy wybuchu II wojny światowej. Czytamy w prasie:

„Rocznica wybuchu II wojny światowej bez Putina, ale z Trumpem“ – „Według nieoficjalnych ustaleń Donald Trump przyleci do Polski 31 sierpnia w związku z obchodami 80. rocznicy wybuchu II wojny światowej, która przypada na 1 września. Najważniejszym gościem obchodów ma być amerykański prezydent Donald Trump, który podczas uroczystości wygłosi swoje przemówienie“.

Pisze publicysta w portalu pl.sputniknews.com:

„PiS nie zaprosił Putina na obchody 80. rocznicy rozpoczęcia II wojny światowej, tłumacząc, że odbędą się one w nowym formacie, a Błażej Spychalski, rzecznik prezydenta Andrzeja Dudy dorzucił, że ,zaproszenia mają charakter współczesny, a nie historyczny‘.

Nazwać to tłumaczenie dziwnym to nic nie powiedzieć. To przejaw aberracji, która nie powinna być akceptowana w normalnym społeczeństwie. Twórcy tej dewiacji nie muszą się jednak niczego obawiać, bo bezkształtna masa społeczna została urobiona do takiego stanu i poziomu, że żadnego sprzeciwu nie będzie i nie należy się go spodziewać.

Mimo tego, o wiele bardziej niepokojące jest to, że nie napotyka to na żaden sprzeciw ludzi kultury, ludzi nauki, że jest to przyjmowane bez echa, jakby wszyscy przyjęli, że historii nie napisała przeszłość.“

https://zygmuntbialas.wordpress.com/2019/07/12/pisza-historie-od-nowa-12-07-2019/


Die Geschichte wird neu geschrieben

12.07.2019

Vor weniger als einem halben Jahr, am 2. Februar, dankten die deutschen Behörden der Sowjetunion und der Roten Armee für Stalingrad, das ein Meilenstein im Zweiten Weltkrieg war.

Dieser erbitterte Kampf hatte entscheidenden Einfluß auf die Befreiung vom deutschen Faschismus. Wir Polen haben sicherlich mehr Grund als die Deutschen, Rußland für die Befreiung von dieser Hekatombe – diesen gewaltigen Menschenverlusten – zu danken, die unsere Nation während der Nazi-Besatzung erlitt.

Die Russen errangen den Sieg unter enormen materiellen Verlusten und zahlten dafür mit dem Tod von Millionen Soldaten und Zivilisten. Und die Polen sollten wissen, dass 7/8 der Anti-Nazi-Front in Europa die Ostfront war. Ich weiß das aus dem Geschichtsunterricht im Lyzeum, doch heute wird das nicht gelehrt.

In Polen laufen die Vorbereitungen für den Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs. Wir lesen in der Presse:

„Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs ohne Putin, aber mit Trump“ – „Nach inoffiziellen Angaben wird Donald Trump am 31. August im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum 80.Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs, der auf den 1. September fällt, nach Polen kommen. Der wichtigste Gast der Feier ist der amerikanische Präsident Donald Trump, der seine Rede bei der Zeremonie halten wird.“

Der Publizist im Internet-Portal pl.sputniknews.com schreibt:

„Die PiS hat Putin nicht zu den Feierlichkeiten zum 80.Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges eingeladen und erklärt, daß sie in einem neuen Format stattfinden werden, und Błażej Spychalski, der Sprecher von Präsident Andrzej Duda, ergänzte, daß ,Einladungen nicht historischer, sondern von zeitgenössischer Natur sind‘.

Man mag das für eine seltsame, nichtssagende Übersetzung halten. Doch dies ist das Symptom einer Irreführung, die in einer normalen Gesellschaft nicht akzeptiert werden sollte. Die Erfinder dieser Abweichung haben jedoch nichts zu befürchten, denn die formlose soziale Masse wurde so weit gebracht, daß es keinerlei Einwände gibt und auch nicht zu erwarten sind.

Trotzdem ist es viel beunruhigender, daß es von den Kulturschaffenden und Wissenschaftlern keinen Widerstand gibt, daß alles ohne Echo akzeptiert wird, so als ob alle damit einverstanden sind, daß die Geschichte nicht durch die Vergangenheit geschrieben wird.“

(Übersetzung: Florian Geißler – Kommunisten-online)

 

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4 Antworten zu Die polnischen Geschichtsfälscher

  1. Harry56 schreibt:

    Polnische Geschichtsfälscher….., ob im heutigen bürgerlich-kapitalistischen Polen, ebenso 1 : 1 in der heutigen BRD, CZ, Baltischen Staaten, teilweise auch Russland…., etc…, überall das gleiche semi-akademische LUMPENPROLETARIAT in Form von Politkern, Medienbütteln, Professoren, Lehrern, Pfaffen, selbsternannten „Truthern“, absolut käuflich weil zumeist ebenso absolut arbeitsscheu, jeder herrschenden Klasse, jedweden System gegen ausreichendes BAKSCHISCH, jeden JUDASLOHN immer schnell zu Diensten, dieses gekaufte Lumpenproletariat steht überall und jederzeit ganz nach akuellen Bedarf der Eliten, den herrschenden bürgerlich-kapitalistischen Klassen zur Verfügung! Muss man mit diesem käuflichen, gekauften Gesindel wirklich ständig diskutieren?
    Beste soz. Grüße

    • sascha313 schreibt:

      Du hast natürlich recht – ein käufliches Gesindel! Aber wenn Du das jetzt so sagst, da geniert man sich richtig, den Begriff „Proletariat“ noch zu verwenden. Mit diesen halbgebildeten, großmäuligen Gestalten überhaupt noch zu reden, ist verlorene Zeit. Denn sie haben ohnehin die Wahrheit gepachtet und noch dazu die Macht hinter sich. Die Kurve geht m.E. exponentiell nach oben… Guck sie Dir an ob Trump, Selinski oder Tusk… und immer die Hand am Revolver!

  2. Johann Weber schreibt:

    Was ist nur in Polen los?
    Erinnert sich den keiner mehr an die grausamen Verbrechen von Nazi-Deutschland an der polnischen Bevölkerung. Zur Erinnerung, eine kleine Meldung aus dem Salzburger Tagblatt vom 1.12.1945:

    Millionen polnischer Kinder getötet
    PARIS, (AND). Auf der internationale Frauenkonferenz in Paris wurde bekanntgegeben, daß von den drei Millionen Kindern Polens zweieinhalb Millionen keine Erziehung genossen. In einem Bericht der „New York Times“ wird festgestellt, daß während des Krieges 2 Millionen polnischer Kinder getötet wurden.
    Außerdem wurden auch Berichte über die Kinderfrage Rußlands, der Vereinigten Staaten, Marokkos und lidiens herausgegeben. Nach einer weiteren Meldung wurde in der heutige Sitzung ein Gesetzesentwurf zur Bildung ein internationalen, demokratischen Frauenvereinigung beschlossen. “
    http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbt&datum=19451201&seite=2&zoom=33

    Ich werde es nie vergessen.

    • sascha313 schreibt:

      Tja, was ist nur in Polen los? Das farge ich mich auch. Tatsächlich gibt es auch anderslautende Meinungen, doch die KPD ist teilweise trotzkistisch unterwandert und die kommunistische Symbolik soll veboten werden. Wir werden es wieter beobachten…

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