Die Umsiedler (1945)

Umsiedler1Als der Krieg 1945 zu Ende ging und die siegreich vorrückenden Truppen der Roten Armee die Oder überschritten, waren bereits auch zahlreiche Rückkehrer zu Fuß oder auf Pferdefuhrwerken in Richtung Westen gezogen. Was geschah nun mit diesen Menschen, die „in die Heimat“, also nach Deutschland zurückkehrten? War es eine „Flucht“, oder war es eine „Vertreibung“? Für uns waren es damals einfach nur die „Umsiedler“, die „Neubürger“, denen man nun in der DDR Arbeit und ein neues Zuhause geben mußte. Verständlicherweise verlief das nicht völlig problemlos. Doch es gab klare Regelungen im Potsdamer Abkommen. Viele Fragen hängen auch heute noch damit zusammen. In den bürgerlichen Massenmedien wird immer wieder versucht, die wahren Ursachen dieser „Völkerwanderung“ zu verschleiern. Die Überführung der Deutschen aus den okkupierten Gebieten der Sowjetunion, Polens und Ungarns war eine Folge des faschistischen Krieges 1939-1945.

Alice Weidel FluchtWas soll eigentlich diese sentimentale und heuchlerische Geschichte von „Flucht und Vertreibung“ dieser AfD-Politikerin? Die russische Botschaft gibt die richtige Antwort. Denn es war das faschistische Deutschland, das mit dem Überfall auf Polen den 2. Weltkrieg vom Zaune brach. Und es waren auch schon vor 1939 die Deutschen, die sich in polnischen und baltischen Gebieten, in der Tschechoslowakei und in Ungarn niedergelassen hatten, die sich zum Teil dort zu Spottpreisen Land gekauft hatten und die einheimische Bevölkerung als billige Arbeitskräfte ausnutzten. Das wird heute ebenso unterschlagen, wie die Tatsache, daß die Befreiung Osteuropas vom Faschismus allein der heldenhaft kämpfenden sowjetischen Roten Armee zu verdanken war. Daran sollten sich vor allem die Polen dankbar erinnern. Die AfD-Politikerin A.Weidel unterschlägt all das. Es ist die alte Lüge der „Vertriebenen“-Vereine und der „Landsmannschaften“, die hier wieder aufgewärmt wird“…


Zur Frage der deutschen Nationalität

Haben wir nun doch ein „Deutschland einig Vaterland“ – oder was? Warum muß man unterscheiden zwischen Nationalität und Staatsbürgerschaft? Gab oder gibt es eine „nationale Sorgepflicht“ für die im Ausland lebenden Deutschen? Welche nationalen Unterschiede gab es zwischen der DDR und der BRD? War die DDR-Grenze zur BRD eine „innerdeutsche Grenze“ oder nicht? Ist die „deutsche Frage“ nun abschließend geklärt?  Hier nun einige Bemerkungen zu diesen Fragen:

Die Vorgeschichte

Das preußisch-deutsche Reich als Militärstaat

Eine besonders brutale Unterdrückungspolitik betrieben die herrschenden Klassen gegenüber den im Deutschen Reich lebenden nationalen Minderheiten. Die preußisch-deutschen Junker und Militaristen gaben vor, diesen Völkern eine „höhere Kultur“ bringen zu wollen. Sie richteten aber tatsächlich ihre Bestrebungen darauf, sie zu „germanisieren“, das heißt, die nationalen Minderheiten zu unterdrücken und zu verdrängen.

Die Unterdrückung der Polen

Am stärksten waren davon die in den von den Preußen eroberten Gebieten lebenden Polen betroffen. Die Verwaltung und Rechtsprechung in diesen Gebieten lag in den Händen preußischer Beamter.  In den Ämtern, vor Gericht und in den Schulen wurde die polnische Sprache schrittweise verboten. Die Lehrer demütigten und mißhandelten die polnischen Kinder, wenn sie gegen dieses Verbot verstießen. Besondere Ansiedlungsgesetze sollten die polnischen Bauern zwingen, ihr Land zu billigen Preisen zu verkaufen und es preußischen Großgrundbesitzern und Großbauern zu überlassen…

Die Außenpolitik des preußisch-deutschen Staates

Die Herstellung der Einheit Deutschlands veränderte das Kräfteverhältnis in Europa. Für die Großmächte Frankreich, das zaristische Rußland, England und die Habsburger Monarchie war es nun nicht mehr möglich, einen oder mehrere deutsche Kleinstaaten als Spielball für ihre Interessen zu benutzen. Das Deutsche Reich wurde zu einer europäischen Großmacht. Der einheitliche und mit einer starken Militärmacht ausgestattete Staat trat jetzt als Interessenvertreter der herrschenden Klassen Deutschlands auf, um deren wirtschaftliche und politische Interessen gegenüber ausländischen Mächten wahrzunehmen.

Quelle: Geschichte, Klasse 8, Volk und Wissen volkseigener Verlag Berlin, 1975, S.99-100.

Nationalistische Interessen der deutschen Bourgeoisie

Der 1881 als „Allgemeiner Deutscher Schulverein zur Erhaltung des Deutschtums im Ausland“ gegründete und 1908 in „Verein für das Deutschtum im Ausland“ umbenannte, nationalistische Verein [1] hatte es sich zur Aufgabe gemacht, neben der gemeinsamen Sprache das „Zusammenwirken“ aller innerhalb des Deutschen Reichs, der Schweiz und Deutsch-Österreichs, sowie der über die ganze Erde verbreitet lebenden „Angehörigen deutscher Zunge“ zu fördern. Nicht ganz uneigennützig, wie man weiß – war doch das Deutsche Reich bei der Aufteilung der Welt unter den führenden imperialistischen Mächten um die Jahrhundertwende zu kurz gekommen und suchte nun seinen internationalen Einfluß auszubauen. Die „Deutsche Kolonialgesellschaft“ und der chauvinistische „Alldeutsche Verband“ waren folglich dessen engste Verbündete.

Deutschtum

Der verbrecherische deutsche Kolonialkrieg gegen die Hereros

Mit besonderer Grausamkeit unterdrückten die deutschen Imperialisten die von ihnen beherrschten Kolonialvölker. Ein charakteristisches Beispiel dafür war der Krieg gegen die Hereros von 1904 bis 1907. Die deutschen Kolonialherren verdrängten die Hereros, eine große Völkerschaft in Südwestafrika, aus den fruchtbarsten Gebieten in Küstennähe. Im Jahre 1904 erhoben sich die verzweifelten Hereros gegen ihre Unterdrücker und die Räuber ihres Besitzes. Die kaiserliche Regierung sandte daraufhin 14.000 Soldaten nach Südwestafrika. Die Hereros wehrten sich tapfer, konnten aber gegen die modernen Gewehre und Geschütze der Soldaten wenig ausrichten. Nur 6.000 Hereros besaßen unmoderne Gewehre, die übrigen nur Holzkeulen. Gewaltsam wurden sie von den Wasserquellen abgedrängt. … Von den 100.000 Hereros überlebten nur 20.000 den Kolonialkrieg. [2]

Quelle: Geschichte, Klasse 8, Volk und Wissen volkseigener Verlag Berlin, 1975, S.130.
Anmerkungen:
[1] Eine ähnliche Rolle wie damals der „Verein für das Deutschtum im Ausland“ spielt heute das sogenannte „Goethe-Institut“, dessen Aufgabe es vordergründig ist, die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland zu fördern und die internationale kulturelle Zusammenarbeit zu pflegen.
[2] Die Geschichte der Kolonialkriege belegt ein weiteres Mal, daß „Flucht und Vertreibung“ die Folge imperialistischer Expansionspolitik sind. Siehe auch: Der Völkermord an den Hereros

Die Versailler Friedenskonferenz 1919/1920

Der spanisch-amerikanische Krieg 1898 eröffnete die lange Kette imperialistischer Kriege um die Neuaufteilung der Welt. Die aggressiven Bestrebungen der deutschen Imperialisten zur Neuaufteilung der Welt verstärkten die Spannungen zwischen den imperialistischen Staaten außerodentlich. Der erneute Versuch, das Kräfteverhältnis in der Welt zu Gunsten Deutschlands zu verändern, führte zum 1. Weltkrieg 1914-1918, bei dem Deutschland, das den Krieg begonnen hatte, eine schmähliche Niederlage einstecken mußte. Der Versailler Vertrag beendete formal diesen ersten imperialistischen Weltkrieg und war „ein unerhörten Raubfriede“ (Lenin).

Europa-1924

Der Streit um territoriale Fragen

Inzwischen hatte 1917 in Rußland die Große Sozialistische Oktoberrevolution gesiegt; in Deutschland fand die Novemberrevolution statt – und scheiterte… Günstig wirkte sich für den deutschen Imperialismus die Lage 1919  aus, die es den Westmächten angezeigt erscheinen ließ, die weitere Entwicklung der Revolution in Deutschland und ein revolutionäres Bündnis des deutschen Proletariats mit dem russischen unbedingt zu verhindern. Der Kampf entbrannte auf der Konferenz in erster Linie um territoriale Fragen. Er betraf hauptsächlich folgende zwei Probleme: 1. Die Westgrenzen Deutschlands und 2. die Ostgrenzen Deutschlands. … Die USA versuchten auf der Versailler Friedenskonferenz eine führende Rolle zu spielen und diese zur Verwirklichung ihrer Ansprüche auf eine beherrschende Stellung in der kapitalistischen Welt auszunutzen. … Der antisowjetische Charakter des Versailler Vertrages und der anderen Verträge des Versailler Systems wurde zu ihrem entscheidenden Merkmal.

Quelle: Sachwörterbuch der Geschichte (2 Bde.); Dietz Verlag Berlin, 1970, Bd.2. S.718ff.

Die hitlerfreundlichen „Volksdeutschen“

Die Nazis hatten solche Begriffe aufgebracht wie „Volksdeutsche“ und „Reichsdeutsche“, um eine angebliche „stammesmäßige“ Zusammengehörigkeit über die Grenzen hinweg zu propagieren. Das führte u.a. auch dazu, daß sich ethnische Deutsche verstärkt als Kollaborateure den faschistisch-deutschen Einheiten der SS und der Wehrmacht anschlossen, als Fünfte Kolonne den Vormarsch der deutschen Okkupanten unterstützten und sich an deren Mordtaten beteiligten. Eine „nationale Sorgepflicht“ für die im Ausland lebenden Deutschen mit einer anderen als der deutschen Staatsangehörigkeit gab es nicht. Sie ist im übrigen genauso wenig haltbar wie die „Alleinvertretungsanmaßung“ der der BRD gegenüber der DDR.

Die antikommunistische Hetze des Westens

Warum heißt es anstelle der in der DDR verwendeten Bezeichnung „Umsiedler“ in den BRD-Medien immer noch „Vertriebene“? Wenn in der BRD der aus dem Nazijargon stammende Begriff „Vertriebene“ verwendet wird, verbirgt sich dahinter eine Fälschung der Geschichte. Unter dem Einfluß wiedereingesetzter und übernommener nazistischer Beamter, Richter und Anwälte setzte die BRD nach 1945 die faschistischen Traditionen fort. Sie verabschiedete 1953 ein sog. Bundesvertriebenengesetz (BVFG), in dem der angebliche Status als „Heimatvertriebene“ bis zu seiner Abschaffung 1992 per Gesetz als „erblich“ festgelegt wurde. Diese Denkweise hat sich bis heute in der BRD erhalten. Ebenso kann man von DDR-feindlicher Hetze sprechen, wenn die Eingliederung der Neubürger in der DDR als „vermeintliche Integration“ bezeichnet wird. Daß dieser Prozeß der Angleichung an sozialistische Verhältnisse nicht ohne Probleme vonstatten ging, kann man sich vorstellen. Es gab nach 1945 auch in der DDR noch Menschen, denen die nazistische Gesinnung noch tief in den Knochen steckte.


Das Potsdamer Abkommen

potsdam_0003Nun war es keine Erfindung Stalins, daß diejenigen Deutschen, die sich in der UdSSR, in Polen, Ungarn, der Tschechoslowakei oder in den baltischen Ländern aufhielten und die sich im Zusammenhang mit der deutschen Expansion dort angesiedelt hatten, von diesen Ländern ausgewiesen wurden. Es war eine Festlegung des Potsdamer Abkommens. Angesichts der Verbrechen, die die Nazis in den okkupierten Ländern begangen hatten und angesichts der Kollaboration der dort ansässigen Deutschen mit den Faschisten, war diese Ausweisung völlig gerechtfertigt.  Die Begriffe „Flucht und Vertreibung“ sind also hier unzutreffend! Nachfolgend nun ein Auszug aus dem Potsdamer Abkommen von 1945:

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Flucht und Vertreibung?

Wenn heute in den bürgerlichen Massenmedien der BRD heuchlerisch von „Vertreibung“ die Rede ist, und von einem „Unrecht“, das angeblich den „Vertriebenen“ angetan worden sei, so handelt es sich dabei um eine bewußte Fälschung der Geschichte! Wem also ist die Vertreibung zuzuschreiben? Dem Imperialismus. Nicht erst seit dem verbrecherischen „Generalplan Ost“ der Nazis war der deutsche Imperialismus bestrebt, fremde Länder zu okkupieren, die Nationalreichtümer auszuplündern, die Bevölkerung zu versklaven und das besetzte Land zu „germanisieren“. W. I. Lenin schreibt:

Früher fortschrittlich, ist der Kapitalismus jetzt reaktionär geworden, er hat die Produktivkräfte so weit entwickelt, daß der Menschheit entweder der Übergang zum Sozialismus oder aber ein jahre-, ja sogar jahrzehntelanger bewaffneter Kampf der „Groß“mächte um die künstliche Aufrechterhaltung des Kapitalismus mittels der Kolonien, Monopole, Privilegien und jeder Art von nationaler Unterdrückung bevorsteht.

(W.I. Lenin: Sozialismus und Krieg. In: Lenin, Werke, Dietz Verlag Berlin 1960, Bd.21, S.302.)

Revanchismus der westdeutschen „Landsmannschaften“

Der Sozialismus war der herrschenden Kapitalistenklasse in der BRD schon immer ein Dorn im Auge. Gerade von den westdeutschen „Landsmannschaften“ und „Vertriebenenverbänden“ ging eine fanatische DDR-Hetze aus. Sie verweigerten der DDR ihre Anerkennung und forderten die Wiederherstellung des Deutschen Reiches in den Grenzen von 1937.

Landsmannschaften


Nationalität und die Staatsbürgerschaft

Gleiche Nationalität – unterschiedliche Staatsbürgerschaft

Leben in einem Staat mehrere Nationen, gibt es in der Regel für die Angehörigen aller Nationalitäten nur eine Staatsbürgerschaft. Der Russe und der Georgier, der Turkmene und der Jakute, der Este und der Tartar war, wie der Angehörige jeder anderen in der Sowjetunion lebenden nationalen Gruppe, Staatsbürger  der UdSSR. Sein Recht auf Mitbestimmung und auf Bildung, auf Arbeit und Erholung, auf materielle Versorgung im Alter, bei Krankheit und Invalidität, auf Meinungs- und Glaubensfreiheit, auf Unverletzlichkeit der Person und der Wohnung usw. leitete sich aus seinem Status als Sowjetbürger, d.h. als Bürger der UdSSR ab.

Das Dilemma des deutschen Imperialismus

Heute gibt es Kräfte in der BRD, die sich immer noch auf die nicht bestehende „Einheit der Nation“  und die gemeinsame deutsche Nationalität (der DDR und der BRD) berufen. um für alle Deutschen  eine einheitliche Staatsangehörigkeit in den Grenzen des ehemaligen Deutschen Reiches vom 31.12.1937 behaupten zu können. Sie brauchten diese Konstruktion noch bis zur Annexion der DDR im Jahre 1990 zur Rechtfertigung ihrer gegen die DDR gerichteten machtpolitischen Ziele.


Seit allerdings mit der Konterrevolution in der UdSSR auch die gesamte sozialistische Staatengemeinschaft zerstört wurde, hat sich auch für die DDR eine völlig neue Lage ergeben. Wie das geschah ist hier nachzulesen:

Gerhard Feldbauer: Ein vorhersehbarer Verrat


Feigenblatt für die Aggressivität

Das Bestehen zweier deutscher Staaten mußte, wenn auch widerstrebend, zur Kenntnis genommen wer­den. Wie läßt sich angesichts dessen eine Staatsange­hörigkeit „begründen“? Zwei Argumente werden vor allem bemüht.

  • Das erste ist nicht einmal von edler Ein­falt. Daher soll es nur genannt werden. Es lautet schlicht: Es gibt nur eine einheitliche deutsche Staats­angehörigkeit, weil wir es so in unser Grundgesetz ge­schrieben haben. Das Leben – nicht nur das in der BRD – mag sich gefälligst nach dem Bonner Grund­gesetz richten.
  • Das andere Argument nimmt auf die nationale Pro­blematik Bezug. Es wird einfach behauptet, daß es nach wie vor die „einheitliche deutsche Nation“ gäbe. Um das zu können, erklärt man die Entwicklung der Klas­sen, den Charakter der sozialen Beziehungen, die Klas­sennatur des Staates als für die Nation bedeutungslos.

Die Nation wird als eine klassenindifferente Größe dargestellt. Was sich dahinter verbirgt, ist unverhüllt aggressiv, denn schon das kleine Einmaleins des Klassen­kampfes lehrt, daß die sozialistische Gesellschaft für den Imperialismus die größte Todsünde bedeutet. Ihre Existenz wird er immer zu überwinden trachten und sich mit ihr höchstens gezwungenermaßen abfinden.

Die DDR sollte „überwunden“ werden

Wenn die sozialistische DDR der „einheitlichen Nation“ zunächst gedanklich zugeordnet wurde, geschah das ganz gewiß nicht, weil man sie akzeptiert und mit ihr leben mochte. Sie sollte überwunden werden. Das war nicht nur ein geheimer Wunsch. Im Vertrag über die Beziehungen der BRD zu den drei Westmächten vom 11. Mai 1952, der, am 5. Mai 1955 in Kraft getreten, noch bis 1989 gültig war und zu dem sich seine Partnerstaaten gerade in letzter Zeit wiederholt ausdrücklich bekannt hatten, wurde als eines ihrer Ziele ein Gesamtdeutschland bezeichnet, das eine verfassungsmäßige Ordnung wie die BRD besitzen und in das Paktsystem des Westens integriert­ werden sollte.

Imperialistische Herrschaftsansprüche

In der verfassungsmäßigen Ordnung der BRD haben volkseigene Betriebe und landwirtschaft­liche Produktionsgenossenschaften keinen Platz, in ihr soll es Kommunisten versagt sein, Lokomotiven zu führen und Briefe zuzustellen. Unverhüllt läßt sich heute der Export der Konterrevolution aber nur schwer betreiben. Die These von der „einheitlichen deutschen Nation“ ist der Mantel, unter dem er versucht werdn sollte. Damit glaubten ihre Ver­fechter, imperialistische völkerrechtswidrige Herrschafts­ansprüche als rechtlich gebotene Ziele ausgeben zu können. Für zwei Staaten innerhalb einer Nation, so wurde gefolgert, kann nicht das Verhältnis zweier voneinander unabhängiger Staaten gelten, sondern zwischen ihnen müssen „besondere Beziehungen“ bestehen.

Ein deutsches „Staatsvolk“?

In seinem Urteil zum Grundlagenvertrag zwischen der DDR und der BRD legte das Bundesverfassungs­gericht seinerzeit dar, was es unter besonderen Beziehungen versteht. In ihm ist zu lesen, daß der Begriff „deutsche Nation“ dasselbe bedeuten müsse wie „deutsches Staats­volk“. Aus ihm ist ferner zu entnehmen, daß die Einheit der Nation es ermögliche, die Beziehungen zwischen der DDR und der BRD nach einem staatsrechtlichen Modell zu formen.

Was besagt das Völkerrecht?

Während das demokratische Völkerrecht für die Beziehungen zwischen verschiedenen voneinander unab­hängigen souveränen Staaten gilt, setzen staatsrechtliche Beziehungen immer die Zuordnung zu einem bestimmten Staat voraus; dabei kann es sich sowohl um einen Einheitsstaat als auch um einen Bundes- bzw. Föderativ­staat handeln. So gibt es beispielsweise zwischen der Ukrainischen und der Belorussischen Sowjetrepublik staatsrechtliche Beziehungen, weil sie beide der UdSSR angehören. Das trifft auch. für das Verhältnis zwischen Hessen, und Bayern zu, zweier Länder innerhalb der BRD. Solche Beziehungen sind typisch für Bundesstaa­ten. In ihnen ist auch das Verhältnis zwischen dem Ge­samtstaat und den Gliedstaaten, also z.B. zwischen dem Bund- und dem Land Nordrhein-Westfalen, staatsrecht­licher Natur.

„gesamtdeutsch“ = ein Vehikel der Konterrevolution

Die „Einheit“ der deutschen Nation sollte nun dazu dienen, für das Verhältnis der BRD zur DDR staatsrechtliche Maßstäbe zu begründen. In dem erwähnten Urteil des Bundesverfassungsgerichts wurde ganz in diesem Sinne ausgesprochen, daß die Grenze zwischen der DDR und der BRD ähnlich wie die zwischen den Bundeslän­dern nicht völkerrechtlichen, sondern staatsrechtlichen Charakter trage. Das ordnet im Grunde der DDR den Rang eines Bundeslandes zu. Nach dem gleichen Urteil sind die Bürger der DDR für die BRD nicht Ausländer gewesen, sondern Deutsche im Sinne des Bonner Grundgesetzes. Sobald sich die praktische Möglichkeit dazu ergäbe, wären alle DDR-Bürger wie Bundesbürger zu behandeln. Die DDR-Staatsbürgerschaft wird damit der Zugehörig­keit zu einem Bundesland der BRD etwa gleichgesetzt.

Gab es eine „Einheit der Nation“?

Man sieht: Eine Nation – eine gesamt­deutsche Staatlichkeit – eine gesamtdeutsche Staatsangehörigkeit. Nachdem die offen aggressiven Pläne, der „Einmarsch durch das Brandenburger Tor“, fehlgeschla­gen sind, sollte nun die „Einheit der Nation“ dazu herhalten, den Herrschaftsanspruch des deutschen Imperialismus auf Land und Leute der DDR zu begründen. Sie erweist sich in Wirklichkeit als Vehikel der Konterrevolution.

Somit ist also klar, daß die Staatsgrenze der DDR zur BRD niemals eine „innerdeutsche Grenze“ war, sondern immer die Grenze zwischen zwei souveränen Staaten mit unterschiedlicher Gesellschaftsordnung!

(Nebenbei bemerkt ist es auch falsch, wenn z.B. im Personalausweis oder Paß steht: Staatsangehörigkeit/Nationalität: „deutsch“. Es gibt keine deutsche Staatsangehörigkeit, sondern allenfalls eine Staatsangehörigkeit des Staates „Bundesrepublik Deutschland“)

Die Flüchtlinge und die Gastarbeiter

Das Recht auf Auswanderung

In einer sozialistischen Gesellschaft können jene Vorstellungen nicht maßgebend sein, die aus den kapitalistischen Gesellschaftsverhältnissen erwachsen sind und sich z.B. in der Behauptung äußern, jeder Peron stehe ein Recht auf freie Wahl der Staatsbürgerschaft und damit folglich auch auf Entlassung aus seiner Staatsbürgerschaft sowie ein Recht auf Auswanderung zu.

Warum gibt es im Kapitalismus eine Migration?

Die gesellschaftlichen Wurzeln solcher Auffassun­gen liegen in den kapitalistischen Produktionsverhält­nissen. Die mit der kapitalistischen Wirtschaftsordnung zwangsläufig verbundene ökonomische und soziale Un­sicherheit für die Masse der Werktätigen und die Un­gleichmäßigkeit der Entwicklung zwischen den imperia­listischen Staaten mit allen sich daraus ergebenden poli­tischen und ökonomischen Konsequenzen der erbar­mungslosen Konkurrenz lassen das Staatsangehörig­keitsrecht vielfach nicht unberührt.

Lumpen

Ja – damals 1980 mußten die „Gastarbeiter“ in der BRD die Drecksarbeit machen. Heute dagegen fehlen in der BRD sogar ausgebildete Ärzten, Ingenieure und IT-Fachleute. Die „besorgt“ man sich aus Ländern mit einem niedrigeren Lebensstandard…

Freiheit der Persönlichkeit – oder was?

Das sogenannte Recht auf Ausbürgerung und Auswanderung wird von der bürgerlichen Propaganda meist als Ausdruck der Freiheit der Persönlichkeit dargestellt. Blickt man schärfer, erweist sich als ihr Kern häufig nur die Anerkennung der Tatsache, daß die sozialen Pro­bleme der Gesellschaft im Kapitalismus nicht lösbar sind. Nicht selten sind Werktätige massenhaft genötigt, im Interesse ihrer eigenen Existenz und der ihrer Familie nach besseren Verkaufsbedingungen für ihre Arbeits­kraft außerhalb des eigenen Landes zu suchen.

Der „Fachkräftemangel“

Anderer­seits wird in einen Reihe imperialistischer Staaten die Be­schäftigung von Arbeitskräften aus anderen Ländern, von „Gastarbeitern“, genutzt, um die eigene Wirtschaft zu stärken und zugleich einen Druck auf die Arbeiterklasse des Landes auszuüben. Sie soll als Disziplinierungsrnittel gegen sie wirken. Es versteht sich, daß auf dieser gesellschaftlichen Basis eine gewisse Mobilität der Arbeitskraft auch rechtlich gesichert werden muß. Der­artige Gesichtspunkte sind der krisenfreien sozialisti­schen Gesellschaft wesensfremd.

Quelle:
Prof. Dr. jur. Gerhard Riege † /Dr.jur. Hans Jürgen Kulke: „Nationalität: deutsch, Staatsbürgerschaft: DDR. Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, 1979.

Hier nun die Wahrheit über die ehemaligen Umsiedler:

Wie war die Lage der ehemaligen Umsiedler in der Deutschen Demokratischen Republik?

ln der Deutschen Demokratischen Republik sprach man nur von „ehemaligen Umsiedlern“, weil sie vom ersten Tage an als völlig gleichberechtigte Bürger der damaligen Sowie­tischen Besatzungszone betrachtet und behandelt wurden. Hier kannte man keine „Umsiedler-Lager“, sondern alle Be­wohner der ehemaligen Ostgebiete wurden In den Städten und Gemeinden angesiedelt und möglichst in ihren früheren Berufen eingestellt, soweit nicht ehemalige aktive Mitglieder der Nazipartei von Ausnahmebestimmungen für Schule, Justiz, Polizei usw. betroffen wurden.

Die Bodenreform in der DDR – Hilfe für Umsiedler

Auf dem Lande wurde durch die demokratische Bodenreform der Grundbesitz über 100 ha entschädigungslos enteignet und vor allem auch an Umsiedler übergeben, die sich für die Führung eines bäuerlichen Betriebes eigneten. Hierzu einige Zahlen:

  • Im Gebiet der Deutschen Demokrati­sehen Republik lebten 1954 rund 4,3 Millionen Umsiedler (in West­deutschland 7,2 Millionen), 24,2 Prozent der Einwohner der Deutschen Demokratischen Republik sind also ehemalige Umsiedler (in Westdeutschland dagegen nur 12,3 Prozent}.
  • Durch die Bodenreform wurden auf 763.000 ha Land 90.500 Neubauernstellen für Umsiedlerfarnilien geschaffen und damit 350.000 Umsiedler wieder fest verwurzelt.
  • Damals erhielten sie unmittelbar 19.180 Wohngebäude mit 25.110 Wohnräumen, 21.862 Stallungen und 9.141 Scheunen sowie viele landwirtschaftliche Geräte und Maschinen.
  • Bis zum Frühjahr 1949 wurde den Umsiedler-Neubauern ein staatlicher Kredit von über einer halben Milliarde DM gegeben, mit dem sie weit über 20.000 Neubauten errichteten und viele Tausend neuer Scheunen und Stallungen fertigstellten.

Arbeitsplätze und Wohnraum für Umsiedler

Eine Aufstellung aus dem Herbst 1950 besagt, daß rund 73.000 ehemalige Umsiedler in der staatlichen Verwaltung, fast 9.000 bei der Post, über 35.000 bei der Reichsbahn und 23.500 als Lehrer eingestellt wurden. Anfang September 1950 wurde von der Regierung ein großzügiges Gesetz über die Verbesserung der Lage der ehemaligen Umsiedler erlassen. Nach diesem Gesetz wurden die damaligen Landesregierungen und Gemeindeorgane für die Vollendung, des Baues von Wohnhäusern und Wirtschaftsgebäuden für Neubauern­-Umsiedler bis spätestens Ende 1952 verantwortlich gemacht.

Großzügige staatliche Unterstützung durch die DDR

  • Ferner erhielten berlürftige Neubauern-Umsiedler über den Rahmen der bisherigen Kreditrichtlinien hinaus einen zins­losen Kredit zum Bau von Häusern und Wirtschaftsgebäuden. Dafür wurden 1951 25 Millionen DM bereitgestellt.
  • Ferner wurden den bedürftigsten Neubauern-Umsiedlern bis zum 1. Juni 1951 10.000 Milchkühe zu niedrigen Preisen zur Verfügung gestellt. Der dafür erforderliche Kreditbetrag brauchte erst innerhalb von drei Jahren in Raten zurückgezahlt zu werden.
  • Weiter wurde verordnet, daß für wirt­schaftlich noch nicht genügend gefestigte Neubauern-Umsiedler sowie für Witwen und Invaliden das landwirtschaftliche Ablieferungssoll bis auf die Hälfte herabgesetzt wer­den konnte.
  • Es wurde ferner festgelegt, daß bei der Zuteilung von Wohn­raum an Arbeiter und Angestellte von volkseigenen Betrie­ben, Maschinen-Traktoren-Stationen und volkseigenen Gütern die Umsiedler in erster Linie berücksichtigt werden mußten und daß das Wohnungsbauprogramm für Betriebe, in denen viele Umsiedler arbeiteten, sofort zu erweitern ist.
  • Gleichzeitig sah das Gesetz zinslose Kredite bis zur Höhe von 1.000 DM für jeden Haushalt zur Beschaffung von Möbeln und Gegenständen des Hausbedarfs vor.
    Umsiedler, die Handwerker sind, erhielten zur Eröffnung oder Erweiterung ihrer Gewerbebetriebe Kredite bis zu 5.000 DM für die Dauer von zehn Jahren zu Vorzugsbedingungen.
  • Bedürftige Umsiedlereltern, deren Kinder das schulpflichtige Alter überschritten hatten und die Schule zur Beendigung ihrer Grundschulbildung besuchten, erhielten eine Erzie­hungsbeihilfe von 25 DM monatlich.

Durch dieses Gesetz wurden im wesentlichen alle materiellen Unterschiede beseitigt, die noch zwischen einem Teil der Umsiedler und den alteingesessenen Bürgern bestanden. Umsiedler als eine besondere Schicht von benachteiligten Menschen gab es in der Deutschen Demokratischen Repu­blik also nicht. Das politische Ziel dieses Gesetzes war die völlig gleichberechtigte, Eingliederung der Umsiedler. Dieses Ziel wurde erreicht.

Wie war das in Westdeutschland?

In Westdeutschland dagegen hat man das Umsiedlerproblem nicht gelöst, mit der Absicht, in den Schichten der zurückgesetzten und benachteiligten Umsiedler die Bereitschaft zu erwecken, sich zu einem neuen Krieg mißbrauchen zu lassen.

Lüge vom „Volk ohne Raum“ widerlegt

Daß die Eingliederung der Umsiedler in die Deutsche Demokratische Republik gelungen ist, hat die alte Lüge vom „Volk ohne Raum“ widerlegt. Es wurde bewiesen, daß der Lebensstandard eines Volkes nicht von der Bevölkerungsdichte, sondern von der Entwicklung der Friedenswirtschaft und von der gerechten Verteilung des Volkseinkommens entschieden wird.

(Zur Frage der Oder-Neiße-Grenze siehe den Abschnitt „Die Außenpolitik der Deutschen Demokratischen Republik“.)

Quelle:
Ausschuß für Deutsche Einheit (Hrsg.): „250 Fragen – 250 Antworten über die Deutsche Demokratische Republik“. Verlag Die Wirtschaft, 1954, S.137-139. (Hervorheb. u. Zwischenüberschriften – N.G.)

Siehe auch: Was ist Vertreibung?

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18 Antworten zu Die Umsiedler (1945)

  1. Kaki1310 schreibt:

    Zum Thema „Umsiedlung“ möchte ich anführen, dass a) der Siebenjährige Krieg nicht von 1939 – 1945 statt fandund somit Pommern und Schlesien nicht erst mit dem Überfall auf Polen zu Preußen und somit später zum deutschen Reich gehörten. Auch Ostpreußen war schon sehr viel länger Teil des Königreichs Preußen und wenn man sich ein wenig Mühe gibt, kann man auch herausfinden, dass Ostpreußen sogar das Kernland Preußens ist/war und die Mark Brandenburg erst später zu Preußen dazu kam. Was die Wolga-Deutschen betrifft (welche später „freiwillig“ in die schöne Steppe nach Kasachstan „umsiedelten“), ist doch wohl weithin bekannt, dass der russische Zar diese eingeladen hat, nach Rußland zukommen und an der Wolga die Landwirtschaft zu etablieren. Ich möchte damit sagen, dass nicht alle „Umsiedler“ Umsiedler waren und nicht alle „Umsiedler“ vor der Umsiedlung von den deutschen Faschisten angesiedelt wurden. Bitte etwas genauer recherchieren.

    • sascha313 schreibt:

      Werter Herr Kaki, Ihre Belehrungen können Sie sich sparen! Von einem siebenjährigen Krieg war hier nicht die Rede, auch haben wir nicht vor, die Geschichte Preußens mit allen Kriegen und Expansionen im einzelnen darzustellen. Auf der Potsdamer Konferenz wurde klar festgelegt, was unter der Ausweisung der Deutschen aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn zu verstehen ist. Und darum handelt es sich!

    • an Kaki1310, Ihr Zitat: „wenn man sich ein wenig Mühe gibt, kann man auch herausfinden, dass Ostpreußen sogar das Kernland Preußens ist/war und die Mark Brandenburg erst später zu Preußen dazu kam“, zeigt, daß Sie nur rudimentäre Geschichtskenntnisse haben.

      Die Mark Brandenburg ist das „Kernland“ der ‚protestantischen‘ Familienlinie der schwäbischen Hohenzollern, die sich Preußen einverleibte! Nicht die Mark Brandenburg kam später zu Preußen, sondern Preußen „kam“ zur Mark Brandenburg „dazu“.

      Ihr Zitat: „Was die Wolga-Deutschen betrifft (welche später „freiwillig“ in die schöne Steppe nach Kasachstan „umsiedelten“), ist doch wohl weithin bekannt, dass der russische Zar diese eingeladen hat, nach Rußland zukommen und an der Wolga die Landwirtschaft zu etablieren“, zeigt, daß Sie noch weniger als rudimentäre Geschichtskenntnisse haben.

      Bereits während und nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) flüchteten viele Deutsche in das Gebiet der Wolga. Heute würden sie als „Kriegsflüchtlinge“ bezeichnet werden. So „verließ“ etwa ‚meine‘ Familie mütterlicherseits „mit Sack und Pack“ 1648 (ob noch vor oder nach dem Westfälischen Frieden kann nicht mehr mit Sicherheit gesagt werden) Westfalen „gen Osten“ („Russland“).
      Die sogenannten Wolgadeutschen siedelten sich erst unter der deutschen Zarin Katharina II. auf Einladung von dieser 120 Jahre später an der Wolga an.

      Die Nachkommen dieser Menschen sind später NICHT „freiwillig“ in die schöne Steppe nach Kasachstan „umgesiedelt“!

      Vielmehr wurden sie aus militärischer Notwendigkeit von der Regierung der UdSSR unter Stalin umgesiedelt, weil sie eine Gefahr der Verteidigung der UdSSR gegen Nazi-Deutschland darstellten, da sie sich nie an die „russische Kultur und Gesellschaft“ anpassten:
      Sie pflegten ihre eigene Sprache und ihre eigenen Traditionen, die ihre Gemeinwesen selbst verwalteten durften und ihre „Daseinsberechtigung“ in Rußland allein dem Schutz und der Förderung des Zarentums verdankten.
      Sie stellten ‚kleine‘ Enklaven, aber mit immerhin zwei Millionen Menschen, die sich beispielhaft organisiert hatten, dar und die erfolgreich Landwirtschaft, Industrie, Handel und Banken innerhalb des Zarenreiches betrieben,
      womit sie als unter dem persönlichen Schutz der Zaren, „quasi“ die gleiche Stellung, wie die Juden des Mittelalters, die unter dem persönlichen Schutz ‚deutscher‘ Kaiser standen inne hatten;
      die jederzeit mit Berufung auf die deutsche Zarin Katharina II. bereit waren, mitzuhelfen, den bereits gestürzten Zarismus weiterhin gegen die „bösen“ Bolschewisten zu verteidigen, bzw. bei einem Angriff „Deutschlands“ auf die UdSSR: der Sowjetunion in den Rücken zu fallen drohten!
      ——————————————————
      Allein der KPdSU – Bolschewiki – unter der Leitung von Stalin, ist es zu verdanken, daß die „Wolgadeutschen“ und „Krimtataren“ und „Kosaken“ und andere potentielle Fünfte Kolonnen — Ja! das war zwangsweise!!! — umgesiedelt wurden! …
      ABER diese Menschen haben ÜBERLEBT!, trotz eines entbehrungsreichen Lebens! nicht ’nur‘ in Kasachstan!

      Mein Schwiegersohn ist ein sogenannter „Wolgadeutscher“, dessen Großeltern an der Grenze zu China Anfang der 1940-er Jahren dort angesiedelt wurden.

      In — und von Nazi-Deutschland aus — wurden hingegen „alle möglichen oder herbei-fantasierten Gegner“ in GANZ EUROPA massenweise auf industrielle Weise ERMORDET und AUSGEROTTET!!!

      In „der Regel“ wird nur davon berichtet, wie viele „Soldaten“ im *Zweiten Weltkrieg* ***ihr Leben verloren haben***!
      Gemäß „Wikipedia“ gab es 27.124.021 TOTE SOLDATEN! (*A)

      In dieser Liste werden 13 Millionen Rotarmisten aufgeführt,
      die Zahl der TOTEN ‚chinesischen‘ Rotarmisten wird auf 3,5 Millionen reduziert!
      UND ALLE Soldaten aus den europäischen und US-amerikanischen Kolonien, die ihres Lebens verlustig gingen, mit hunderttausend Menschen angegeben!!!

      KEIN EINZIGER MENSCH — VON ZIG-MILLIONEN, die in diesem WAHN als Soldaten verheizt wurden — die aus dem Islamischen, GESCHWEIGE DENN Afrikanischen Kulturkreises „rekrutiert“ wurden, WIRD auch nur am Rande erwähnt!!!

      Der VÖLKERMORD an den Juden, der von dem KATHOLIKEN Hitler durchgeführt wurde,
      HAT einer Millionen Roma und Sinti, sechs Millionen Juden, sechs Millionen Polen, ZWANZIG-Millionen „Deutschen“ und ZWEI-und-VIERZIG MILLIONEN Russen und ACHTZIG-MILLIONEN ‚CHINESEN‘ IHRES LEBENS BERAUBT!!!

      (*A) https://de.wikipedia.org/wiki/Tote_des_Zweiten_Weltkrieges

      • Harry56 schreibt:

        Sehr gut und korrekt dargestellt! Ich hoffe, viele Leute werden es lesen. Es ist wahrlich traurig, wie verzerrt heute Geschichte dargestellt wird, wie verdreht, gelogen, verkürzt wird. Inzwischen werden J.W. Stalin und die ganze damalige UDSSR-Führung bereits „mitverantwortlich“ gemacht für den Beginn des2. Weltkrieges, kaum zu glauben, aber wahr.
        Um diesen Blödsinn kurz und bündig zu entlarven, empfehle ich an dieser Stelle nochmals die Ausführungen des ZK der KPDSU, vorgetragen von Stalin, zur außenpolitischen Lage der UDSSR auf den Parteitagen von 1934 und ganz speziell vom 10. März 1939! Nur 5 Tage später erschien, ganz ohne „Stalins Hilfe“, Hitler mit großem militärischen Gefolge, auf der Prager Burg…., Zerschlagung der „Rest-Tschechei“…..
        Nachzulesen in: J.Stalin, Fragen des Leninismus, Moskauer Originalausgabe von 1947. Alles sehr authentisch!

        Soz. Gruß!

      • sascha313 schreibt:

        Danke, Georg, und danke, Harry! Diese dreisten, polnischen Lügen über eine angebliche „russische Okkupation“ haben wir auch der Betrügerin H. Ahrens zu verdanken, die mit ihrer verleumderischen Totalitarismus-Lüge, den Geschichts-fälschern einen roten Teppich ausgerollt hat, indem sie Stalin und Hitler auf eine Stufe stellte!

      • Eine läufige Hündin läuft jedem Rüden hinterher …

        und des Brot man ist, des Lied man singt!

        Außer man folgt dem BEFEHL von Jesus, sich SELBER zu befreien und der befehlenden AUFFORDERUNG von Marx zu GEHORCHEN:
        sich aus den Zuständen, die DER Illusionen BEDÜRFEN, SELBER zu ERWERBEN!!!

      • Harry56

        Trotz Internet — weil es vom US-Militär „erfunden“ wurde
        und vom „WERTE-WESTEN“ kontrolliert wird,
        aber ‚Gottseidank‘ dort!!! —
        werden es nur wenige Menschen lesen!!!

  2. Johann Weber schreibt:

    Entnommen aus dem Buch „Festung Breslau – in den Berichten eines Pfarrer“, von Paul Peikert.

    Paul Peikert, geb. 1884 war ab 1932 Erzpriester in Breslau. Peikert war ein entschiedener Anhänger der Zentrumspartei, die im Industriegebiet von Waldbrych ein Gegengewicht zu der kommunistischen und sozialdemokratischen Bewegung bildete. Nachfolgend wichtige Aufzeichnungen aus dem Tagebuch von Paul Peikert von Januar – Mai 1945

    Seite 28:
    In meinem letzten Bericht vom 22.1. hatte ich hingewiesen, dass zu dem Flüchtlingsstrom der Bewohner des Warthegaues und der rechten Oderseite sich gesellte die Flucht aus der Hauptstadt Schlesiens, aus Breslau. Breslau zählt gegen 700.000 Einwohner, gehört also zu den grössten Städten des Grossdeutschen Reiches. Trotzdem das Flüchtlingselend, das sich von Mitte Januar an dem Grossstädter in den endlosen Kolonnen flüchtiger Menschen und Tiere bot, abschreckend wirkte, mitten im Winter sich dem ungewissen Schicksal einer solchen Flucht anzuvertrauen, setzte eine ungeheure Propaganda ein, auch die Grossstadtbevölkerung aus Breslau zu entfernen.

    Diese Propaganda arbeitete mit Schauermärchen über die Greueltaten der Bolschewiken, denen besonders die Frauen- und Mädchenwelt ausgesetzt sein würde. Dann wiederum wurde der schärfste Druck, ja sogar Terror ausgeübt, indem jede Familie von Abgesandten der Ortsgruppenleiter besucht und unter scharfen seelischen Druck gesetzt wurde, mit Kindern und älteren Leuten zu flüchten. Es wurde angedroht, dass die Zurückgebliebenen keine Lebensmittelkarten erhalten würden oder dass die betreffenden Häuserblocks, in denen sie wohnten, gesprengt würden. Es wurde sogar gedroht, wie mir zuverlässig berichtet wurde, dass unsere eigene SS unsere jungen Mädchen der Schändung preisgeben würde.

    Seite 45:
    Um die Bevölkerung zu beschwichtigen, um den Zorn und Unmut der Menschen über derartige Zwangsmassnahmen der Parteiführung zu beruhigen, bringt die Presse immer wieder eine Greuelpropaganda über angebliche Schandtaten der Russen an der wehrlosen Bevölkerung. Bis jetzt hat man fast allgemein gehört, dass die eindringenden Russen anständig gehandelt haben gegen die Bevölkerung der besetzten Städte und Ortschaften. Sie fahnden nur nach den Parteigrössen, die allerdings nichts Gutes zu erwarten haben. Was aber hat auch diese Partei für ein namenloses grauenhaftes Elend über das deutsche Volk gebracht?

    Es mögen vielleicht einzelne Fälle barbarischer Taten seitens der Russen vorkommen, jedoch denken wir daran, was seitens unserer Waffen-SS und Gestapo gegen die überfallenen Völker geschehen ist. Denken wir an deren Greueltaten und unmenschliche Grausamkeiten gegenüber den eigenen Volksgenossen in den Konzentrationslagern. Denken wir an die Massenmorde an der jüdischen Bevölkerung aller Länder. Denken wir an die unmenschliche Grausamkeit gegen die Bevölkerung der überfallenen Völker.

    Darum war es auch nur möglich, die ländliche Bevölkerung durch brutalen Zwang, oft mit vorgehaltenem Revolver, zu solcher Verzweiflungstat zu zwingen und durch eine Bolschewistenpsychose, in die eine unverantwortliche Greuelpropaganda besonders die Frauenwelt versetzte. Die Zwangsevakuierung ist eine Völkerwanderung unerhörten Ausmasses, die Verzweiflungstat einer von jedem Sittengesetz losgelösten Staatsführung und die Elendsbilanz eines zwölfjährigen Hitlerregimes.

    Seite 93:
    Heute ergiesst sich der Strom der Flüchtlinge vom Süden unserer Stadt in die Stadtteile nördlich der Oder. Die ganze Südstadt bis zum Hauptbahnhof und der ganze Westen der Stadt bis zum Odertorbahnhof werden nun zwangsweise evakuiert. Diese Evakuierung wird von Seiten der Waffen-SS mit einem unerhörten Terror und Zynismus vorgenommen. Mit vorgehaltenem Revolver — so geschieht es tatsächlich — werden die zurückgebliebenen Menschen gezwungen. unter Zurücklassung ihres ganzen Hausrates zu flüchten, wahrend der Revolver vorgehalten wird, sucht ein anderer — so ist es tatsächlich geschehen — nach den Wertsachen unter dem Hausrat, um sich das Wertvollste anzueignen.

    Alles andere wird dann mit Benzol oder Teer übergossen, um der Vernichtung preisgegeben zu werden. Ein unbeschreibliches Elend bringt eine solche Soldateska über das Volk. Diese Soldaten haben nicht mehr das geringste Verantwortlichkeitsgefühl für die eigenen Volksgenossen, sondern sind ihre grössten Feinde und Bedränger, blind ergebendem Vernichtungswillen ihres Auftraggebers Hitler. Das sind keine Verteidiger des Vaterlandes und der Heimaterde mehr, sie wurden zu Verbrechern gemacht am eignen Volke. Dazu hat sie Hitler gemacht, indem er diesen Menschen jedes Gewissen aus der Seele laugte, fähig zu jedem und allem.

    Seite 130:
    Die Frau sagte mir, nicht die Russen fürchtet sie. Sie fürchtet die eigenen Deutschen. Sie glaube nicht, dass der Russe so unmenschlicher Regungen fähig sei.[…]

  3. sascha313 schreibt:

    Danke, lieber Johann, für diese ausführliche Schilderung. Das ist grauenvoll! Man kann sich vorstellen, was diese Menschen durchgemacht haben. „Vertreibung“ – ja! Aber von den „eigenen“ Nazis!

  4. Johann Weber schreibt:

    Hier ein Auszug aus dem österreichischen „Völkischen Beobachter“ vom 27. Jänner 1945

    „Breslau — Fels im Sturm
    Festung Breslau, 26. Jänner 1945
    [..] Vor siebenhundert Jahren legten ihre Bewohner die Vorstädte einmal selbst in Schutt und Asche, um sie dem Zugriff der asiatischen Horden zu entziehen und ihnen einen Stützpunkt zu verwehren, heute leckt die gleiche, jetzt nur vom Donner der Motoren begleitete Flutwelle wiederum an die Außenbezirke der Stadt heran.[..] In zwei großen Wellen, vom Generalgouvernement und Oberschlesien, vom Wartheland und vom östlichen Niederschlesien her ergoß sich der Strom der Rückkehrer über die Straßen und die Bahnhöfe der Stadt. Soweit sie Züge nicht benutzen konnten, formierten sie sich zum Treck, der bei 15 bis 20 Grad Kälte über die Straßen Schlesiens zog, wo ihnen pausenlos Wehrmachtkolonnen entgegenrollten. Ein umgekehrter Besen, in den Schnee gesteckt und mit dem Schild versehen: „Hier werden heiße Getränke für Flüchtlingskinder ausgegeben“, war eines der hundertfältigen Zeugnisse für die Hilfsbereitschaft der Breslauer Frauen, die die Heimat mit ihren Kindern erst verließen, als der große Strom vorüber war.[..]
    Hunderte Sonderzüge haben in diesen Tagen die Odermetropole verlassen, nach der nun im ganzen Reich keine Fahrkarte mehr ausgestellt wird, die zu einer Stadt der Männer geworden ist. Zu Männern sind in diesen Tagen auch die niederschlesischen Hitler-Jungen geworden, die einen pausenlos 24 Stunden lang wirksamen Betreuungsdienst aufzogen, den Müttern Koffer und Kinderwagen schleppten und den Ordnerdienst an den Zügen übernahmen. Die KLV-Lager konnten rechtzeitig in sichere Gebiete verlegt werden. Die BdM.-Mädel, selbst kaum den Kinderschuhen entwachsen, betreuten in rührender Mütterlichkeit Säuglinge und versprengte Kinder, die Gesundheitsdienstmädel nahmen sich der auf der Reise Erkrankten an, und für durchreisende Jugendliche wurde ein eigener Küchendienst eingerichtet. Nun ist Breslau bis auf ganz wenige unentbehrliche berufstätige Frauen ganz eine Stadt ohne Frauen geworden. Soweit die Männer nicht in den Rüstungswerken, den lebenswichtigen Versorgungsbetrieben, im Verkehr und bei Dienststellen der Partei und des Staates arbeiten, sind sie im Alter von sechzehn bis sechzig Jahren zum Volkssturm aufgeboten worden und vor den Ortsgruppen angetreten. Jede Tätigkeit, die für die Verteidigung der Stadt nicht erforderlich ist, wurde eingestellt.[..]“
    http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vob&datum=19450127&seite=2&zoom=33&query=%22Festung%2BBreslau%22&ref=anno-search

    Ich wage gar nicht das Experiment, saschas-Leser zu fragen, „und welche Version“ ist bis heute bei den meisten Bundesbürgern hängen geblieben?

    Zur Festung Breslau gibt eine sehr interessantes Buch „Als die Uhren stehen blieben“ von Werner Sternberg. Er bestätigt, was Paul Peikert in seinem Buch beschrieben hat.

  5. tommmm schreibt:

    Johann, ich glaube der Autor hieß Werner Steinberg.

  6. Ronny schreibt:

    Literarisch verarbeitet wurde die Zeit in Willi Bredel´s Roman „Ein neues Kapitel“.

  7. Johann Weber schreibt:

    Hallo Ronny, danke für den Hinweis auf das Buch von Willi Bredel.
    Und wieder zeigt sich´s, saschas-blog bildet und ist deshalb wichtig, für die, die ihre antikommunistischen Scheuklappen ablegen konnten.
    Selbstverständlich habe ich mir dieses Buch gleich besorgt. Ganze 50cent musste ich dafür ausgeben. Wenn ich daran denke, dass Millionen täglich ein Verblödungsblatt kaufen und dafür täglich 1 Euro freiwillig zahlen, ich höre auf zu schreiben….
    Tommmm + Sascha, danke für die Korrektur.

    In der „Berliner Zeitung“ vom 9. Januar 1960 ist ein Auszug aus diesem Buch:

    „Plötzlich geschah es. Ein Schrei, dem unverständliche Worte folgten und plötzlich riß der Hauptmann mit einem Ruck die Tischdecke samt allem, was darauf stand, herunter. Meine Frau schlug mit dem Kopf auf die Tasten des Flügels wie ohnmächtig. Irmgart und Hänschen, zu Tode erschrocken, rannten aus dem Zimmer. Der Hauptmann zog mit seinem ganzen Gewicht an dem Schrank, in dem unsere Gläser und etwas Geschirr standen, so daß er über den Tisch fiel. Er zerrte mit einem Griff Vorhänge und Gardinen vom Fenster. Einem Stuhl gab er einen Tritt. Und ununterbrochen schrie er Flüche oder Drohungen in seiner Muttersprache heraus. Ruthilde, Geige und Bogen noch in der Hand, stand da und rührte sich nicht. Gleich wird er über sie herfallen, dachte ich, bereit, mich ihm entgegenzuwerfen. Statt dessen aber hockte er sich plötzlich in den Sessel, legte den Kopf auf die Lehne und weinte, schluchzte herzzerreißend.

    Ich hatte meine Frau auf das Sofa gebettet, jetzt trat ich zu meiner Tochter und legte den Arm um ihre Schulter. So blickten wir auf den Unglücklichen, der den Kopf hin und her warf und wie ein Kind wimmerte. Endlich kamen Soldaten der Militärpolizei und führten ihn ab. Niemand von uns fand in dieser Nacht Schlaf. Was wir alles vermuteten! Plötzlichen Wahnsinnsausbruch. Mein Gott, so etwas soll es geben. Und wer hat nicht schon von Amokläufern gehört? Nervenzusammenbruch, ja, das war unsere Meinung, anders konnten wir uns sein Verhalten nicht erklären. Und hätte ich vor einigen Stunden diese Geschichte erzählen müssen, so hätte ich mit diesen vagen Vermutungen und einer qualvollen Ungewißheit geendet. Seit ein paar Stunden weiß ich mehr.

    Heute mittag nämlich hat mich ein junger Offizier von der Kommandantur aufgesucht. Er bat für seinen Landsmann um Entschuldigung und erbot sich, den Schaden zu ersetzen. Dann erzählte er mir das Schicksal des Hauptmanns. Es ist noch tragischer, als wir vermuten konnten. Hören Sie nur: Hauptmann Pritzker war vor seiner Einberufung zur Sowjetarmee Musikpädagoge am Konservatorium in Kiew. Er war verheiratet, hatte eine Tochter und einen Sohn, beide noch schulpflichtig. Im Jahre 1942 haben deutsche Soldaten der Hitler-Wehrmacht in Kiew Zehntausende Juden, Männer, Frauen, Kinder, zusammengetrieben wie Vieh und unweit der Stadt vor ihren Gräbern erschossen. Unter den Opfern befanden sich des Hauptmanns Frau und Kinder. Die Familie hatte am Abend, bevor Pritzker einberufen wurde, die Frühlingssonate von Beethoven gespielt. Der zwölfjährige Sohn Jason galt als ein hoffnungsvolles Talent im Violinspiel.“

    Redaktionell gekürzt. — Die „Frühlingssonate“ wurde dem, neuen Roman Willi Bredels entnommen, der 1945 in Rostock spielt und demnächst unter dem Titel „Ein neues Kapitel“ im Aufbau-Verlag herauskommt.“

    • sascha313 schreibt:

      Ja, ich erinnere mich daran. Eine zutiefst erschütternde Episode! Und dabei doch auch millionenfaches Schicksal sowjetischer Menschen! Unvorstellbar für den, der die Grausamkeit der faschistischen Bestien nicht erlebt hat…

    • Jetzt aber auch mal ein dickes Lob an dich! Genosse Johann Weber!!!

      Ständig ergänzt du meine Geschichtskenntnisse über das 20. Jahrhundert!!!

      Im Geschichtsunterricht war ich von der 5. bis 13. Klasse in allen Schulen immer der BESTE!

      Dort habe ich aber niemals etwas über Marx, Engels, Lenin oder Stalin erfahren!

      Jetzt mit 57 Jahren lese ich zum ersten Mal Das Kapital von Marx!!! …

      tja! und ich muss sagen!
      Kapitalisten mißbrauchen seine Lehre, um noch mehr PROFIT (Gewinn) — aber vor allem MEHRWERT aus dem LEBEWESEN MENSCH herauszuschlagen!

      33,3 Millionen ARBEITSSKLAVEN erwirtschaften 3,7 BILLIONEN!!!

      Sie selber bekommen davon weniger als 0,5 Billionen ab … —
      WÄHREND die ORGANISIERTE KLASSE der Ausbeuter sich ALLEIN aus unserem Land jedes Jahr einen MEHRWERT von 1.932 MILLIARDEN!!! in ihre Taschen stecken!!!
      Zusammenfassung:
      https://seidenmacher.wordpress.com/2020/01/16/wie-soll-ich-es-nennen/

  8. Thomas Weger schreibt:

    Lieber Sascha – ich kann ja vielleicht verstehen, dass mein letzter Beitrag etwas zu lang geraten ist, den ich gestern bzw. vorgestern gepostet habe – zumal das Thema auch meine eigene Familie betrifft, wie so viele andere Leute hier auf diesem Forum. Leider ist der hier noch nicht erschienen. Seltsam! du hast ja sonst Interesse an einer Diskussion. Ich setze meinen Kommentar noch einmal rein, ohne anecken zu wollen!

    • sascha313 schreibt:

      Hallo Thomas. Solche überlangen Kommentare bzw. Kommentare mit div. Links „verschwinden“ oft im Spam-Filter. Allerdings kann und will ich diesen Kommentar hier dennoch nicht teilen, da er nicht im geringsten den hier gesetzten Ansprüchen gerecht wird. Historische Zusammenfassungen sollten schon Wesentliches vom Unwesentlichen trennen und die gesellschaftlichen Kräfte und Wirkungen klar herausarbeiten. Andernfalls führt das nur zu Verwirrung!

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