Katyn: Die Blutspur führt nach Sachsenhausen…

Katyn04Manchmal wird man fündig und ist erstaunt – selbst wenn es um Verbrechen geht, die längst der Geschichte angehören und deren Hintergründe, Täter und Motive allemal bekannt sein dürften. So auch im Fall des nazistischen Massenmordes von Katyn.  Am 9. Mai 1943 hatte der faschistische deutsche Propagandaminister Goebbels in sein Tagebuch geschrieben: „In der Nähe von Smolensk sind polnische Massengräber gefunden worden. Die Bolschewisten haben hier etwa 10.000 polnische Gefangene, unter ihnen auch Zivilgefangene, Bischöfe, Intellektuelle, Künstler usw., einfach niedergeknallt und in Massengräbern verscharrt.“ Das dies eine dreiste Lüge war, dürfte wohl inzwischen jedem klardenkenden Menschen bekannt sein. Doch wer waren alle diese Toten und wer waren die Mörder? Die Blutspur führt nach Sachsenhausen…

Bereits am 7. Juli 1945 berichtete die österreichische Zeitung „Kärtner Nachrichten“:

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Vor einigen Tagen wurde die Weltöffentlichkeit,wie bereits kurz berichtet, durch einige Norweger, die längere Zeit im Konzentrationslager Sachsenhausen bei Oranienburg, nördlich der Reichshauptstadt gelegen, zubringen mußten, darüber aufgeklärt, daß die ermordeten 12.000 polnischen Offizieren, die in Massengräbern in einem Walde bei Katyn aufgefunden wurden, ehemals Häftlinge des berüchtigten Konzentrationslagers Sachsenhausen waren. Nunmehr konnten auch alle weiteren Einzelheiten dieses Goebbels-Betruges aufgeklärt werden.

Eine Propagandameldung von Goebbels

Am 14. April 1943 wurde durch ein Rundschreiben die deutsche und die vom Propagandaministerium ausgehaltene Auslandspresse dahingehend verständigt, daß ab sofort das Schlagwort der Zeitungen „Katyn“ zu lauten habe. Goebbels-Fanfaren und auch die seiner Vasallen schrien es in alle Welt hinaus: 12.000 polnische Offiziere wurden meuchlings ermordet und verscharrt.

Räumung des Hauptquartiers „Mitte“ auf Befehl der SS

Katyn bzw. die Stelle des Leichenfundes liegt 36 Kilometer westlich von Smolensk. Am 18. Juli 1941 war in diesem Wäldchen das Hauptquartier des Oberbefehlshabers der deutschen Heeresgruppe „Mitte“ untergebracht. In den ersten Tagen des Monats August mußte der Oberbefehlshaber „Mitte“ dieses Wäldchen räumen, denn der persönliche Beauftragte des Reichsführers der SS, Obergruppenführer Daluege, erschien dort, um dieses Gelände für besondere Zwecke in Beschlag zu nehmen. Nach heftigen Debatten und verschiedenen Telefongesprächen mit dem Führerhauptquartier wurde der Gefechtsstand der Heeresgruppe nach Krasni verlegt.

Die Ausschachtung langer Gräben und Gruben

Der Wald von Katyn wurde eingezäunt und tausende polnischer Arbeiter waren mit dem Ausschachten langer Gräben und Gruben beschäftigt. Dies unter der Aufsicht des SS-Totenkopfverbandes „Brandenburg“, der sich zum größten Teil aus Angehörigen der ehemaligen österreichischen Legion zusammensetzte. Auf den nahen Gleisen der Bahn, die unmittelbar an diesem Wäldchen vorbeiführt, kamen Güterzüge mit Chlorkalk beladen an, um dort auch sofort entladen zu werden. Nicht nur das. Ganze Kolonnen von Fernlastwagen der Deutschen Reichsbahn brachten polnische Bekleidungsstücke aus den Beutesammelstellen herbei.

Die Horrormeldung der faschistischen Presse

Zwanzig Monate später schrie dann die Nazipresse: 12.000 polnische Offiziere wurden in einem Walde bei Katyn durch Genickschuß ermordet. Es verging nicht eine Stunde, wo nicht der deutsche oder im Solde Nazideutschlands stehende Rundfunk vom Grauen im Walde von Katyn berichtete.


Die Unverfrorenheit Nazideutschlands ging sogar soweit, daß der sogenannte SS-Ärzteführer Doktor Conti es fertigbrachte, die Wissenschaftler Europas nach Katyn einzuladen. Der Chlorkalk hatte seine Pflicht getan. Folgendermaßen hieß es aus einem der Berichte aus Katyn:

„Es finden sich verschiedene Grade und Formen der Verwesung, die durch die Lagerung der Leichen innerhalb der Gruben und zueinander bedingt sind. Neben Mumifizierung an der Oberfläche und an den Rändern der Leichenmasse, findet sich feuchte Mazeration in den mittleren Teilen der Leichenmasse.“

Die UdSSR wird beschuldigt

Unter dem Deckmantel der internationalen Wissenschaft wollte man Nazimorde der Sowjetunion in die Schuhe schieben. Das war reiner Nationalsozialismus. Es ist das gleiche, wie wenn man sich daran erinnert, daß Himmler eines Tages bei der Besichtigung eines Konzentrationslagers zu einem Häftling sagte: „Sie sind selbst schuld, daß Sie hier in Auschwitz sind. Machen Sie für Ihren Aufenthalt hier im Lager Ihre jüdischen Eltern verantwortlich.“


Fast 5 Millionen Verschleppte in die Heimat zurückgebracht

Bis zum 2. Juli wurden durch die Alliierten Behörden 3.400.000 Russen und 1.200.000 Franzosen, die nach Deutschland verschleppt waren, wieder in ihre Heimat gebracht. Wohnungsbeschaffung und Verpflegung der Millionen von Zwangsverschleppten waren eine der größten Leistungen in diesem Kriege. Im Augenblick der Kapitulation Deutschlands gab es eine Völkerwanderung hungriger und mit Fetzen bekleideter Zwangsverschleppter in Deutschland. Die alliierten Behörden hatten die Aufgabe, für diese Menschen Lebensmittel und Kleider zu beschaffen, ihnen eine Unterkunftsmöglichkeit zu geben, sie mit Arznei- und Desinfektionsmitteln zu versorgen, um einer Seuchengefahr zu begegnen. Von der Obersten alliierten Militärbehörde wird angenommen, daß bereits ab September die Aufgabe in Angriff genommen werden kann, für die vielen Staatenlosen zu sorgen, die keine Heimat haben, in die sie zurückkehren können.


Eine sowjetische Kommission untersucht das Verbrechen

Um das Verbrechen aufzuklären und die wahren Verantwortlichen zu benennen, war im Jahre 1943 eine sowjetische Kommission eingesetzt worden. Diese Kommission wurde geleitet vom Präsidenten der Akademie der medizinischen Wissenschaften Nikolai Pawlowitsch Burdenko. Die Mitglieder der Kommission waren Schriftsteller, Geistliche und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

Quelle: „Kärtner Nachrichten“, 5 Juli 1945. (Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)

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Sowjetischer Dokumentarfilm aus dem Jahre 1944:


 

Die Zeitung „Neues Österreich“ vom 23. September 1945 berichtet:

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Maria Holst und der Erfinder von Katyn

Ein Bericht von K.H. Heinz

]…] Zuoberst des Papierberges wippt ein weißer Bogen, auf dem Herr Joseph Howorka, ehemaliger Blockleiter und Kassier der NSDAP, über die früheren Mieter des Hauses Wien XIX. Silbergasse 60, folgende Angaben macht:

Maria C z i z e k (Hausinhaberin): Illegale; Elfriede C z i z e k, verehelichte Gräfin Ledebur, Künstlername Maria H o l s t: Illegale; Christa C z i z e k, Frau des Oberleutnants S l o w e n c z i k; Gregor S l o w e n c z i k: Illegaler.

Die Gier nach „goldenem Ruhm“

Wie so viel illegale Pg., die die Unruhe ihres belasteten Gewissens vor den nahenden Roten Armee nach dem Westen unseres Landes trieb (der sich als golden in jeder Hinsicht erweisen sollte), zogen es auch Frau Maria Czizek und ihre beiden Töchter vor, sich den „Goldrausch“ in Oberösterreich hinzugeben. Gerne tauschtne sie das braune Talmigold des geliebten Führers in Form von goldnen Parteiemblemen, goldverzierten Hakenkreuzfahnen und anderem Flitter gegen die Sicherheit ihrer goldenen Freiheit. Sie hatten es dabei so eilig, daß sie in ihrer Wohnung auf Briefschaften vergaßen, die schwerer wiegen als alles Gold der Welt. Der nachfolgende Wohnungsinhaber hatte für ihren Wert allerdings umso mehr Verständnis.

Gegenwärtig lassen Mutter und Töchter in dem verträumten Städtchen Alkoven bei Linz bei goldfunkelndem Wein und goldgelber Butter den lieben Herrgott einen guten Mann sein.

Eine „Dichterin“ im braunen Sumpf

Der Frau Maria Czizek, die sich als Möchte-auch-Dichterin B e r g l j o t B a s s o e nennt, gelüstet es nach dem goldenen Lorbeer, der ihr unter den Nazi nur in Form von winzigen Stäubchen zuteil wurde. Ihre „berühmtesten Werke“ aus „eiserner Zeit“ sind: „Plauderei über das Horst-Wessel-Lied“ (1935), „Judenterror in der Wiener Theater- und Filmfrage“, „Bühnenleben in der Tschechoslowakei als sudetendeutsche Kulturfrage“. Die Nazialm“ oder „Hakenkreuzwallfahrt“. Die Glanzleistung der „Dichterin“ stellen aber die folgenden markigen Worte an Hitler dar:

„Mein Führer! Ihnen danken wir den Glauben an deutsches Schaffen. So versuchen wir aus der Tradition und Kultur des Volkes der Heimat neue Werte zu formen. Das Überreichen des Romans „Die Schale des Lichts“, die beiden Theaterstücke „Ebba Brahe“ und „Kein Weg zurück“ an Sie, mein Führer, ist einzig der Wunsch, Ihnen zu zeigen, daß wir Österreicher mithelfen wollen, ihrer Idee richtig zu leben.“

Eine beziehungsreiche Nazi-Dame

Wer wollte da wagen einzuwenden, daß es der großen Dichterin etwa darum ging, klingende Münze zu erhalten und mit dem goldenen Adolf ins Geschäft zu kommen? Zu diesem Zweck überreicht doch eine ehrgeizige Schreiberin nicht Manuskripte. Daran ändert auch nichts die Tatsache, daß sich ein Berliner Bühnenverlag schon fast unhöflich der unversiegbar quellenden Produktion der Beziehungreichen erwehrt.  Marias Referenzen waren nicht von Pappe: Joseph Goebbels, der zwecks profunden Gedankenaustausches nicht selten bei ihr auf der Hohen Warte weilte; SS-Obergruppenführer W.Bruckner, Staatsminster Wagner, SS-Gruppenführer Schaub, Gebietsführer G.Kaufmann, Gauleiter A.Broksch, Professor Th.Morell, Standartenführer H.Ebhardt, Gauleiter Alfred Frauenfeld und noch etliche „edle Goldfasane“.

Ein Kino wird „arisiert“…

Ihre Protektion wurde allerdings keiner Unwürdigen zuteil. Maria Czizek-Bergljot Bassoe trat bereits 1934 der NSDAP bei.  Die Anmeldung wurde aber von einem „schlappen Ostmärker“ verschlampt und Maria mußte sie 1935 wiederholen; nicht wenig erbost über den Verlust eines kostbaren Jahres der ungesetzlichen Wühlerei gegen Österreich, wie aus ihrem Lebenslauf hervorgeht, den sie anläßlich der Arisierung eines Kinos 1938 verfaßte. Sie wollte ihren Töchtern eine Existenz gründen. […]


Ewigen Ruhm hätte aber über die ganze Sippe der goldene Schwiegersohn gebracht, Oberleutnant Gregor S l o w e n c z i k, wenn – ja wenn der Schwindel von Katyn nicht so unecht gewesen wäre, wie der ganze Nazizauber.

Ein Handschreiben eines Nazi-Offiziers

Vor mir entfaltet sich das Handschreiben dieses Offiziers, der leider ein Österreicher ist. Wenn der Leser den Inhalt dieses Briefes an die heißgeliebte Schwiegermutter gelesen hat, dann wird er verstehen, warum ich dieses Stück Papier nur mit einer Pinzette berührte. Aus diesem Zeilen spricht eine so schmutzige und perverse Gesinnung, daß sie sicher an dem Brief noch heute haftet.  Bei dem heutigen Seifenmangel wäre die nachherige Reinigung ein Problem. Der Leser kann dieses Dokument, datiert von 25. April 1943, in Urschrift nachstehend bewundern:

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Es lautet schlicht:

„…von früh bis abends bin ich bei meinen Leichen…, sie stinken so wie frischer Emmentaler. Trotzdem liebe ich sie, diese armen Knaben mit verzerrten Gesichtern, soweit solche an den Knochen noch vorhanden sind. Ich liebe sie heiß, denn mit ihnen könnte auch ich endlich etwas für Deutschland tun … Katyn, dessen Erfinder ja letzten Endes ja doch ich bin… Auf mir liegt alles, was sich hier tut. Die Leitung der Ausgrabungen in dem Sinne, daß immer entsprechendes Propagandamaterial da ist. […] Das Schönste ist, daß alle Kameraden hier sagen, keiner hätte den Laden hier so geschupft, wie der österreichische Oberleutnant aus Wien. Daß ich dabei noch Zeit finde für Euch … Eier organisieren…, das soll Euch zeigen, daß alle Arbeit hier ja doch nur für unsere Fasmilie geschieht. Vestatscherl, soll ich Dir ein russisches Dienstmädchen verschaffen? Mein stolzester Erfolg heute: Abbruch der diplomatischen Beziehungen UdSSR-Polen. Alles beglückwünscht mich … Grüß mir mein Haserl, Deine herrliche Tochter, Euer Gregor.“

Ein Gemütsmensch, dieser Oberleutnant Slowenchik! Er organisiert den Schwindel von Katyn, balgt sich mit Leichen herum, sammelt Eier von russischen Bauern und heuert ein Dienstmädchen für seine Schwiegermutter.

Und das alles machte er nur für seine Familie; für die Schwiegermutter, für das Haserl und für die ans Burgtheater geholte Maria Holst. Es wird ihm leid tun, die goldene Idylle von Alkoven nicht teilen zu können. Er dürfte sich in russischer Kreigsgefangenschaft befinden – und daher bald vor seinen Richtern stehen …

Quelle: „NEUES ÖSTEREICH“, 23. Septmber 1945, S.3. (Gekürzt. Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.) – Danke an J.Weber für die Recherche!

450923 Neues Österreich Katyn1 Siehe auch:

Katyn – eine antisowjetische Fälschung!

Dieser Beitrag wurde unter Geschichte der UdSSR, Kriminelle Gewalt, Verbrechen des Kapitalismus, Wider den Antikommunismus! veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

10 Antworten zu Katyn: Die Blutspur führt nach Sachsenhausen…

  1. Gabi Schön schreibt:

    auf Arte lief gerade wieder das Gegenstück dazu in einem 3 Teiler. Wird man diese Lügen jemals aus der Welt schaffen?

    • Harry56 schreibt:

      Lügen, Unterschlagungen, Halbwahrheiten, Verdrehungen wird es so lange in dieser Welt geben, so lange es Ausbeuter und Ausgebeutete, Herrschende und Beherrschte geben wird.
      Die Ausbeuter und Herrschenden benötigen Lügen und Betrug aller Art, um so ungehindert und bequem weiter ausbeuten und herrschen können.
      Gewalt und Betrug waren schon immer, in allen Klassengesellschaften die Hauptmittel zwecks Herrschaftssicherung.
      Ob nun wieder einmal Katyn, Dresden, der „Gulag“, die Armeniergeschichte der Türken aus dem ersten Weltkrieg…. etc……, immer geht es niemals um ein anständiges würdiges Gedenken der Opfer vergangener Zeiten, sondern schlicht und einfach um LEICHENFLEDDEREI zwecks politischer Tagespropaganda, aktueller herrschaftlicher Tagesmotive.

      Wer waren nun die Täter und Opfer von Katyn, wie viele Menschen starben in Dresden, wie viele, teilweise völlig ungerechtfertigte Lagerinsassen und Todesurteile im „Gulag“ gab es wirklich, wie viele Armenier starben 1915 wirklich?
      Keinen der heutigen Propagandabüttel und deren Auftraggeber interessiert in Wahrheit keine einzige dieser Leichen wirklich, ganz besonders nicht jene des „Westens“ der vergangenen 300 Jahre.
      Diese jetzt immer wieder mal bemühten ganz bestimmten Leichen werden einfach immer wieder bei entsprechenden Bedarf aus der Erde gescharrt, zur Schau gestellt, um so so selbst, mit einer angeblich blütenweißen Weste moralisch sauber dastehend, mit allen heutigen Untaten weiterfahren zu können, natürlich unter Zustimmung großer Teile der eben auf diese abartige abscheuliche Weise manipulierten und so gern häufig auch völlig willentlich opportunistischen Mehrheit der modernen Untertanen vornehmlich des „guten Westen“.

      Wir brauchen uns nicht ständig mit allen diesen Lügen endlos auseinandersetzen, sie vielleicht noch in 1000 Jahren widerlegen zu wollen, nein, wir müssen einfach nur die wahren MOTIVE (politisches Tagesgeschäft!) aller dieser Propaganda offenlegen, diesen heutigen Herrschaften so die verlogenen scheinheiligen Masken heruntereißen.
      Wer nun auch immer für Katyn tatsächlich verantwortlich sein sollte, was kümmert das uns heute?
      Wir sind für überhaupt nichts verantwortlich, was Generationen vor uns angestellt haben, welcher Herkunft auch immer, wir sind für heute und die nähere Zukunft verantwortlich, und NICHT für die Vergangenheit!
      Und bitte, komme mir nun keiner hier mit dem Vorwurf eines moralischen Nihilismus, denn es gibt keine Klassen und Zeiten überschreitende Moral – außer in der Lüge und Heuchelei!

      Soz. Grüße!

    • Es ist kaum möglich, Lügen aus der Welt zu schaffen. Was jeder einzelne Mensch tun kann, ist die Wahrheit zu verbreiten, weil das nämlich Lügen widerlegt, Wahrheiten können nicht widerlegt werden. Wie sascha313 treffend schrieb: „Wir brauchen eigentlich nur die altbekannten Beweise immer wieder hervorzuholen.“

      Mark Twain: „Während die Lüge bereits dreimal die Welt umrundet hat, bindet sich die Wahrheit noch die Schuhe.“ (von frei aus dem Gedächtnis zitiert)

  2. sascha313 schreibt:

    …die hinken gerade wieder hinterher. Wir brauchen eigentlich nur die altbekannten Beweise immer wieder hervorzuholen )))) Und – ja, Harry: auch die Motive werden wir immer wieder klarstellen: es ist die Profitgier, und es ist das Grundgesetz des Kapitalismus, das die Mächtigen und ihre Handlanger immer wieder veranlaßt, rücksichtslos ihr Ausbeutersystem zu verteidigen, das ihnen zu Macht und Wohlstand verholfen hat.

  3. icke schreibt:

    Gelöscht! – Admin.
    Nazipropaganda werden wir hier nicht veröffentlichen!

    • Danke Sascha!
      Im Link von diesem „icke“, wird die typische Propaganda der „Totalitarismustheorie“ verbreitet: Historische Tatsachen werden mit den Lügen Goebbels verbunden.

      Die Betreiberin der Website ist ein „e. V.“, dem ein gewisser *Prof. Dr. Martin Lücke* vorsteht, der zusammen mit Paul Nolte und Martin Sabrow den Masterstudiengang Public History an der Freien Universität Berlin leitet und Vertrauensdozent der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Hans-Böckler-Stiftung ist.
      „2014 war er Gastprofessor am Center for German Studies der Hebrew University of Jerusalem. Seit 2015 ist er Advisory Professor am Research Center for Comparative History Education der East China Normal University in Shanghai. Seit 2019 hat er weiterhin die wissenschaftliche Leitung des Margherita-von-Brentano-Zentrums inne.“ — Margherita von Brentano promovierte bei dem „bekannten“ rassistisch-antisemitischen und ‚metaphysischen‘ Martin Heidegger und war Professorin der Philiosophie an der FU Berlin: „Als Redakteurin beim Südwestfunk arbeitete von Brentano von 1947 bis 1956 für den Schul- und Jugendfunk. 1956 kehrte sie als Assistentin von Wilhelm Weischedel nach Berlin zurück und arbeitete am Philosophischen Institut der FU Berlin. Von 1970 bis 1972 war sie die erste Vizepräsidentin der Hochschule, ab 1972 Professorin.“
      ————————————————————————————————————————-
      Ich möchte an dem von *icke* eingefügten Link die Lügen und die Methodik der Lügen der alten und neuen Nazis aufzeigen.

      Zitat:
      „Nach der Niederlage der polnischen Armee gegen Nazideutschland und die Sowjetunion im Oktober 1939 wurde der polnische Staat abermals geteilt.“

      Damit wird so getan, als ob es nicht das Militär des ‚Deutschen Reiches‘ gewesen sei, das ganz alleine Polen überfallen hätte, sondern, daß auch die Sowjetunion — in Absprache mit dem ‚Deutschen Reich‘ „versteht sich von selbst“ — gemeinsam Polen überfallen hätten, um es dann unter sich aufzuteilen!

      Tatsache ist, daß die Polnische Armee Polen ausschließlich gegen das ‚Deutsche Reich‘ verteidigte und die Sowjetunion überhaupt an keinen Angriff gegen Polen beteiigt war! Die Rote Armee besetzte lediglich den westlichsten Teil „Rußlands“, der völkerrechtlich illegal Polen als „Staatsgebiet“ zugeschlagen wurde.

      Zitat:
      Wie im Einvernehmen begannen die beiden Besatzungsmächte schon in den ersten Tagen des Krieges mit systematischen Verhaftungen der polnischen Oberschicht. Diese Verhaftungen bildeten den Auftakt zur planmäßigen Ermordungen der polnischen Eliten.

      Damit wird so getan, als ob es zwei Besatzungsmächte gegeben hätte; auf der einen Seite das ‚Deutsche Reich‘ auf der anderen Seite die Sowjetunion.

      Tatsache ist, der Westen Polens wurde vom ‚Deutschen Reich‘ besetzt; der östliche Teil Polens, der völkerrechtlich nie zu Polen gehörte, wurde lediglich der Russischen Sozailistischen Sowjet Republik wiedereingegliedert.

      Zitat:
      „Die Sowjets gingen anfangs sogar noch grausamer als die Nazibesatzer gegen die polnische Oberschicht vor. Orte wie Katyń, Mednoje oder Charkow, an denen zehntausende polnische Staatsbürger durch den NKWD ermordet wurden, bildeten nur den Auftakt der Zwangssowjetisierung der polnischen Ostgebiete. Danach folgten die Deportationen hunderttausender in die Sowjetunion. Nicht nur die Vertreter der polnischen Eliten, sondern ihre gesamten Familien wurden nach Sibirien deportiert. Das Gros kam nie wieder zurück und ist in den stalinistischen Gulags entweder verhungert oder erfroren.“

      So wird Geschichte bis heute GEFÄLSCHT!

      Es wird Faschismus mit Sozialismus gleichgesetzt!!!

      Es wird — wohl um den Nazis ‚mildernde Umstände‘ zuzusprechen, die Lüge verbreitet, daß „die Sowjetunion aktiv einen Völkermord — ***natürlich unter dem Monster STALIN!* — begangen habe.

      Bis heute gibt es weder Belege — von Beweisen ganz zu schweigen — daß „zehntausende polnische Staatsbürger durch den NKWD ermordet“ oder „hunderttausende von ‚Polen‘, und darüber hinaus die ‚polnische Elite mit ihren gesamten Familien nach Sibirien deportiert wurden und nicht wieder zurückgekommen sind“!!!
      ——————————————————————-
      Ich habe mich beim Lesen dieses Artikels gefragt, was die Absicht einer solchen Geschichtsfälschung sein kann.

      Für mich steht fest:
      1.) Damit soll das Verbrechen des ‚Deutschen Reiches‘
      relativiert werden: Nach dem Motto:
      a.) die UdSSR war ebenso tolatitär wie die Nazis

      2.) Damit soll davon abgelenkt werden, daß über 40-Millionen Bürger der Sowjetuinion DURCH das ‚Deutsche Reich‘ ermordet wurden!

      3.) Darüber hinaus sollen die Arbeitslager, die von der UdSSR eingerichtet wurden, mit den Vernichtungseinrichtungen der Nazis gleichgesetzt werden!

  4. Harry56 schreibt:

    Zu diesen Thema auch passend, denke ich!

    Hier:

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