Syrien: Idlib – eine Terroristen-Hochburg

Sana-IdlibNur ein paar Nachrichten aus dem Kriegsgebiet. Die Syrische Volksarmee bekämpft dort die Terroristen der al-Nusra.  Schon seit über sieben Jahren wehrt sich das syrische Volk mit Hilfe Rußlands gegen verschiedene von den USA und anderen imperialistischen Staaten unterstützte bewaffnete Banditen. Doch woher kommen deren Waffen und Drohnen, die Panzer und Raketen?

de.sputniknews.com berichtet: Syrien veröffentlicht Video von Abwehr eines Terroristenangriffs in Idlib. Ein von der syrischen staatlichen Nachrichtenagentur Sana veröffentlichtes Video zeigt, wie eine Attacke von Terroristen im Raum der Ortschaft Al-Nayrab westlich der Stadt Saraqib in der Provinz Idlib abgewehrt wurde. Auf den Drohnenaufnahmen ist die Zerstörung der Ausrüstung der Terroristen, darunter Panzer, gepanzerte Schützenpanzerwagen und Pick-ups mit Waffen, zu sehen.

Eskalation in Idlib

Zuvor teilte das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien mit, am Donnerstag hätten Kämpfer mit Unterstützung von Artillerie der türkischen Streitkräfte versucht, die Positionen der Regierungstruppen zu durchbrechen. Auf Ersuchen des syrischen Kommandos hätten dann russische Su-24-Flugzeuge einen Schlag gegen die bewaffneten Formationen der Terroristen versetzt, so daß die syrischen Kräfte die Angriffe erfolgreich abwehren konnten, heißt es weiter. Daraufhin forderte das Versöhnungszentrum Ankara auf, die Unterstützung der Terroristen einzustellen. Anschließend meldeten die türkischen Behörden, es gebe „keine Probleme“ mit Rußland in Bezug auf Idlib. Moskau wiederum stellte fest, dass Ankara gegen die Abkommen verstoße, indem es die Kämpfer unterstütze. Die Aktionen der Türkei könnten zu einer Eskalation des Konflikts führen, betonte das russische Außenministerium.

Putin und Erdogan führen Telefongespräch

Am Freitag haben der russische Präsident Wladimir Putin und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan die Situation in Idlib in einem Telefongespräch besprochen. Dabei äußerte Putin ernsthafte Besorgnis über die aggressiven Aktionen der extremistischen Gruppierungen in der Region. Die beiden Staatschefs einigten sich darauf, die bilateralen ressortübergreifenden Konsultationen zu Idlib zu intensivieren, um die Spannungen abzubauen, einen Waffenstillstand zu erzielen und die terroristische Bedrohung zu neutralisieren. Darüber hinaus bestätigten sie, daß die Kontakte zwischen den Militärbehörden intensiv fortgesetzt würden. Der Kreml gab an, daß das Gespräch von der türkischen Seite initiiert worden sei.

Die Lage im Nordwesten Syriens

Ende Januar hatte die syrische Armee in Idlib und Aleppo angesichts des täglichen Beschusses von Wohngebieten durch Terroristen, bei dem Dutzende Zivilisten getötet wurden, eine Offensive gestartet. Innerhalb einen Monats gelang es den Regierungstruppen, mehr als 600 Quadratkilometer, die Großstadt Maaret al-Numan und die Autobahn M5 Damaskus-Aleppo zu befreien. Ankara meldete Verluste beim eigenen Militär wegen der Aktionen von Damaskus und forderte, nicht mehr tiefer in die Provinz vorzudringen. Die syrischen und russischen Behörden erklärten ihrerseits, daß die Aktivitäten der Regierungstruppen darauf abzielten, Idlib von den Terroristen zu säubern.

(Danke an Alternative Presseschau vom 22.2.2020)


Hier noch ein paar weitere Meldungen von Twitter:

Gelau2

Röpcke1

Siehe auch:
Was sind die Gründe des Krieges gegen Syrien?
Staatliches Banditentum: Der Ölfeldplan der USA in Syrien

 

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