Eine „Pandemie“ für die wohlhabenden Herrschaften…

capitalism is the virus

Der Kapitalismus ist der Virus!

Dieses Interview mit dem langjährigen Facharzt für Lungenkrankheiten, dem ehemaligen Tropenarzt, Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der Ärztekammer von Schleswig-Holstein, Dr. med. Wolfgang Wodarg, fand bereits im Februar 2010 statt. Es gibt Aufschluß über die Zusammenhänge zwischen der staatlich inszenierten Panik und den Ursachen einer zur Pandemie erklärten „normalen“ Virusinfektion. Als Arzt und Wissenschaftler hat sich Dr. Wodarg viele Jahre intensiv mit regelmäßig auftauchenden Erkrankungen befaßt und sich vor allem auch in der WHO energisch gegen den Einfluß der profitorientierten Pharmaindustrie auf das Gesundheitswesen gewandt. Das Thema ist gerade heute wieder sehr aktuell. Gab es eine damals eine Schweinegrippe-Epidemie? Gibt es heute eine Korona-Pandemie? Oder war das alles nur ein Betrug, der vor allem den Pharmafirmen für den Verkauf ihrer Impfstoffe riesige Gewinne in ihre Kassen spülte, einem Institut bedeutende Umsätze mit dem Verkauf  eines „Virustests“ bescherte und schließlich die wahren Probleme der kapitalistischen Krise verschleiert?

Darüber sprach Alexander Sobina mit einem deutschen Politiker, dem ehemaligen Vorsitzenden des Komitees für Gesundheitswesens beim Europaparlament, Dr. med. Wolfgang Wodarg.

„Iswestija“: Sind Sie eigentlich an Schweinegrippe „erkrankt“?

Wodarg

Dr. Wolfgang Wodarg: Ich bin von Beruf Arzt. Und bevor ich Abgeordneter des Bundestags wurde, leitete ich eine der staatliche Einrichtung des Gesundheitswesens im Norden Deutschlands, wo ich mich u.a. mit dem Thema der Impfungen beschäftigte. Wir sammelten Statistiken darüber, inwiefern die eine oder andere Impfung wirksam war. In unserem Gebiet lebten etwa 100.000 Menschen, und wir sprachen von einer Grippe-Epidemie, wenn die Schwelle der Erkrankungshäufigkeit zehntausend Fälle von 100.000 Einwohnern überstieg. In Mexiko gab es zehntausend Erkrankungen an Schweinegrippe bei 17-18 Millionen Einwohnern. Damit Sie verstehen, wie wenig das ist im Vergleich zu einer gewöhnlichen Grippe-Epidemie. Ungeachtet dessen wurde in der Weltöffentlichkeit von einer Pandemie gesprochen. Das hat mich sehr interessiert, und ich beschloß, mich mit dem Wesen dieses Prozesses zu befassen.

„Iswestija“: Was hat Sie besonders interessiert?

Dr. Wodarg: Es wurde zum Beispiel fast gleichzeitig über 60 tödliche Fälle berichtet. Später über 80. Das alles wurde in der Presse ausführlich besprochen. Aber als wir die offizielle Statistik prüften, zeigte sich, daß es nur 12 Todesfälle gab. Doch nur eine begrenzte Anzahl von Personen hat von dieser Neuigkeit etwas erfahren. Und dabei waren sogar die Fachleute bei diesen 12 tödlichen Ausgängen nicht 100%ig überzeugt. Der Schluß lautete dann: „aller Wahrscheinlichkeit nach“ seien sie an Grippe gestorben.

„Iswestija“: In welcher Funktion waren Sie da?

Dr. Wodarg: Vor 10 Jahren gab es in der Tätigkeit der WHO (Weltgesundheits-organisation – „Iswestija“) einen kardinalen Bruch. Die Organisation berief Vertreter der führenden weltweiten Pharmakonzerne als Berater und Konsultanten in die Führung. Das Ergebnis ließ nicht lange auf sich warten. Schon 2005 ertönte im Weltmaßstab das erste beunruhigende Signal über eine neue „tödlichen Bedrohung“, vor der man sich retten müsse – besser bekannt als „Vogelgrippe“. Sie erinnern sich sicher, wie plötzlich alle von der riesigen Ausbreitungsgeschwindigkeit dieser neuen Infektion sprachen, und die WHO sprach wiederholt hartnäckig davon, daß es notwendig sei, den Impfstoff bestimmter Produzenten zu kaufen.

Die Informationskampagne hat mich sehr gewundert, da die Vogelgrippe als Erkrankung den Ärzten schon ziemlich lange bekannt ist. Wobei es wissenschaftlich bewiesen ist, daß sie äußerst selten auf Menschen übertragen wird. Insbesondere wurde mir damals klar, daß die WHO und die Pharmakonzerne die öffentliche Meinung manipulieren, um die Verkäufe ihrer Medikamente zu erhöhen.

„Iswestija“: Und was haben Sie unternommen?

Dr. Wodarg: Ich begab mich damals ins Hauptquartier der WHO, sprach mit einigen offiziellen Personen. Mein Abgeordnetenstatus erlaubte mit das. Doch ihre Argumente haben mich nicht überzeugt.

„Iswestija“: Worin bestand – außer in der offensichtlichen Verabredung mit den Medikamentenherstellern – für Sie „das Neue“ in der Politik der WHO?

Dr. Wodarg: Die WHO erhielt nun die Möglichkeit festzulegen, was eine Epidemie ist und wann sie beginnt. Die ausgearbeiteten Regeln schrieben den nationalen Regierungen vor, Impfstoffe von genau denjenigen Produzenten zu erwerben, die in der WHO das Sagen haben. Schon allein dieser Umstand hätte die Fachleute hellhörig machen sollen. Nichtsdestoweniger sind in diesem Jahr viele Staaten Europas ihren Empfehlungen gefolgt und haben für Millionen Euro Medikamente eingekauft. Später wurde bekannt, daß die WHO unmittelbar mit konkreten Pharmakonzernen Verträge abgeschlossen hatte. Das heißt, die Ausrufung einer Pandemie durch diese Organisation bedeutete den Beginn eines vorteilhaften Geschäftes für diese Impfstoffhersteller.

„Iswestija“: Das heißt es gab gar keine Pandemie?

Dr. Wodarg: Es gab sie nicht! Mit Erstaunen habe ich die Entwicklung der Ereignisse in Mexiko verfolgt, von wo aus sich die Schweinegrippe auch auf andere Länder auszubreiten begann. Bei der Mehrheit der Menschen verlief die Erkrankung um vieles leichter als in den Vorjahren, als eine gewöhnliche Grippe „umging“. Ja, es war eine Massenerscheinung, doch vergessen Sie nicht, daß in jedem beliebigen Land alljährlich eine Grippewelle auftritt. Von Jahr zu Jahr werden die Patienten nach Tausenden gezählt. Ist das viel? Doch die Hauptsache ist, man muß das Verhältnis der Erkrankten zu den Genesenen kennen. Übrigens bevor man die Schweinegrippe zu einer Pandemie erklärt hat, setzte die WHO die Schwelle für eine Epidemie herab. Faktisch wurden damit die Regeln der aktuellen Situation angepaßt. Beispielsweise wurden alle numerischen Kennziffern verworfen und nur solche Faktoren zugelassen, wie die „Neuheit“ eines Virus (für die Grippe ist es ein ganz natürlicher Vorgang, daß der Virus jedes Jahr selbst mutiert, wobei er versucht, den Widerstand des Organismus zu überwinden) und seine schnelle Verbreitung über Kontinente (wobei die Bevölkerung von mindestens zwei Kontinenten infiziert sein müssen, was unter Berücksichtigung der Zahl der Flüge von Mexiko aus nach Europa leicht geschehen kann).

„Iswestija“: Können Sie das Ausmaß dieses „Business“ bewerten?

Dr. Wodarg: Die konkreten Zahlen sind mir unbekannt. Aber verschiedene Analytiker stimmen etwa bei einer Summe von 18 Milliarden US-Dollar überein. Das ist der Gewinn, den die Pharmakonzerne für ihre Handelsmarke gegen die Schweinegrippe bekommen haben. Natürlich reden die Produzenten über die hohen Entwicklungskosten für neue Impfstoffe. Ich hörte mal eine Zahl von vier Milliarden. Aber ich kann Ihnen genau sagen, daß diese Summe mehrfach überhöht ist. So daß die erhaltenen Gewinne ins Astronomischen anwachsen.

„Iswestija“: Was war die Schweinegrippe nun eigentlich?

Dr. Wodarg: Sie war eine ganz gewöhnliche Grippe. Darüberhinaus war der Virus merklich schwächer als in den vorangegangenen Jahren. Der ungewöhnliche Titel war einfach von den Werbeberatern verwendet worden, um die Menschen von der Gefahr des neuen Virus zu überzeugen, bei ihnen die Panik hervorzurufen und sie dadurch zu zwingen, den Impfstoff zu kaufen. Sogar die Panik war inszeniert, um die Menschen zu zwingen, sich zu fürchten.

„Iswestija“: Wie sehen die Sterblichkeitszahlen im Vergleich zu einer gewöhnlichen Grippe aus?

Dr. Wodarg: Bei einer gewöhnlichen Grippe erreicht die Sterblichkeit zehn Menschen auf Hunderttausend. Das ist die Norm, die durch langjährige Beobachtungen bestätigt ist. Das heißt in einer Millionenstadt sterben, wenn eine Epidemie herrscht, etwa 100 Menschen jährlich an Grippe. Ausgehend von diesen Kennziffern können in Deutschland mit einer Bevölkerung von 80 Million jedes Jahr etwa 8.000 Menschen sterben. Während der „Epidemie“ der Schweinegrippe starben im Land 200 Menschen.

„Iswestija“: Das heißt die Welt ist im Zusammenhang mit dieser Krankheit umsonst in Panik geraten?

Dr. Wodarg: Ich würde sagen, daß die Panik nur deshalb inszeniert wurde, um die Menschen zu zwingen sich zu fürchten. Dieses ganze Theater mit der Schließung der Kindergärten und Schulen, dem Verbot von Großveranstaltungen hat mit Mexiko angefangen, obwohl dort sowohl die Regierung, als auch die Menschen schon in Mai 2009 verstanden hatten, daß in Wirklichkeit alles gar nicht so furchtbar war. Aber die WHO hat gerade in diesem Moment die Pandemie ausgerufen, und der Prozeß wurde schon bald im Weltmaßstab umgesetzt.

„Iswestija“: Hat den wirklich niemand diese Falle bemerkt?

Dr. Wodarg: Im Gegenteil! Auf einer der Beratungen in Genf haben die Vertreter von Dutzenden Ländern der Welt gegenüber der WHO ihr Nichteinverständnis mit der Ausrufung einer Pandemie erklärt. Die WHO hat dann eine Pause zum Nachdenken eingelegt, aber der Beschluß wurde nicht geändert.

„Iswestija“: Wissen Sie, wer diese Kampagne konkret begonnen hat und wie das möglich wurde?

Dr. Wodarg: Es gibt konkrete Personen und Konzerne. Ihr Interesse ist offensichtlich – die Gewinnerzielung. Das ging bis ins Lächerliche: als man die Produzenten des Präparates „Theraflu“ (die Konzerne „Novartis“ und „Roche“) fragte, und ob es auch gegen die Schweinegrippe helfen würde, antworteten sie: ja. Das heißt, sie stimulierten den Verkauf dieser Medikamene aus ihrer „regulären Produktion“. Als die Verlierer erwiesen sich die Regierungen und die gewöhnlichen Bürger, die gezwungen wurden, eine riesige Menge Geld für umsonst hinauszuwerfen.

„Iswestija“: Und wie ist der aktuelle Stand?

Dr. Wodarg: Ja, zum Beispiel, Polen. Dort der Gesundheitsminister eine Ärztin. Sie hat sofort gesagt, daß sie nach alledem an eine Pandemie der Schweinegrippe nicht glaubt, mit Statistiken umzugehen versteht – und sie verzichtete darauf, die Präparate für die Massenimpfung der Bevölkerung einzukaufen, wie es die WHO gefordert hatte. Im Ergebnis hat das Land nicht nur einen Haufen Geld gespart, sondern es gab dort auch keine Epidemie.

„Iswestija“: Im Grunde genommen begann die Geschichte der Aufdeckung der Schweinegrippe mit Ihrem Auftritt im Europarat. Haben Sie mit einem solchen Effekt gerechnet?

Dr. Wodarg: Ich hatte sehr darauf gehofft. Als Arzt hat es mich sehr geschmerzt, mit ansehen zu müssen, wie Millionen Menschen eine nicht vorhandene Krankheit aufgepfropft wird. Erstens ist eine Impfung gegen die Grippe fast vergeblich, da der Virus Jahr für Jahr mutiert und ständig eine neue Impfung nötig ist. Zweitens ist auch die Impfung nicht ganz ungefährlich. Die gegen die Schweinegrippe entwickelten Impfstoffe hatten eine Menge der Nebenwirkungen. In Deutschland sind allein daran 65 Menschen gestorben. Ich erinnere nur, daß an der Grippe insgesamt 200 Menschen starben.

„Iswestija“: Wie sind Ihre Beziehungen zu den Vertretern der Pharmakonzerne, die große Gewinne verloren haben? Drohen sie Ihnen nicht mit einer Abrechnung?

Dr. Wodarg: Nein, so etwas gibt es nicht. Ich denke, daß sie schon genügend Gewinne gemacht haben. Und wenn erst Mafiamethoden zur Lösung der Probleme auftauchen, das wäre doch das allerletzte.

„Iswestija“: Was kann man tun, damit sich ähnliche Schwindelgeschäfte nicht wiederholen?

Dr. Wodarg: Die WHO muß zu ihrem vorherigen Funktionsmodell zurückkehren, als die Pharmafirmen noch keinen Einfluß auf die Politik der Organisation nehmen konnten. Doch jetzt tun die Medikamentenhersteller alles nur, um vorteilhaft zu verkaufen. Auf dem Gebiet des Kampfes gegen die Tuberkulose, zum Beispiel, führt niemand Forschungen durch. Dieser Erkrankung unterliegen hauptsächlich die benachteiligten, mittellosen Schichten der Gesellschaft: die Häftlinge, die Obdachlosen. Für Pharmakologen ist das nicht von Interesse. In diesem Sinne kann das System als Beispiel dienen, das in der Sowjetunion existierte, wo nur das erzeugt wurde, was die Menschen brauchen, und nicht das, was das meiste Geld einbringt.

Quelle: Iswestija vom 24. Februar 2010


Wer verdient an der „Pandemie“?

  • die wohlhabenden Herrschaften, Milliardäre und Millionäre, die Aktionäre, die Beamten, die Abgeordneten, die Großgundbesitzer, die großen Firmeninhaber…

Und wer verliert durch die „Pandemie“? (bzw. durch die Krise?)

  • die Lohnempfänger, die Kleinunternehmer, die Freiberufler, die Arbeiter in Leihfirmen, die Sozialhilfeempfänger, die Arbeitslosen…

Und was geschieht sonst noch?

  • Gesetze werden verschärft, Polizeikontrollen finden statt; Ausgangssperren werden verhängt; Ordnungsämter verfügen erforderliche Zwangsmaßnahmen; Versammlungverbote werden erlassen; bei Nichteinhaltung der Anordnungen werden Ordnungsstrafen verhängt; …

Siehe auch:

Die Panik und das damit angerichtete Leid machen fassungslos“ – Lungenarzt Dr. med. Wodarg über Corona-Krise


Sozialismus – das ist:

…kein Privateigentum an den Produktionsmitteln, folglich
…keine Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, folglich
kein Profit (für niemanden!)
…eine für alle Bürger kostenfreie Gesundheitsfürsorge
…kostenlose Medikamente für erkrankte Bürger
…staatlich validierte, umfassend geprüfte medizinische Tests
…keine Unterbesetzung in Krankenhäusern und Altersheimen
…ein intaktes Gesundheitswesen – gesunde Menschen – keine Epidemien:

Das Gesundheitssystem in der DDR

Es entspricht der humanistischen Grundauf­fassung der Arbeiterklasse, Leben und Ge­sundheit der Menschen hochzuachten, das Recht auf Schutz von Leben und Gesundheit vorbehaltlos anzuerkennen und die medizini­sche Betreuung einzig für das Wohl des Men­schen einzusetzen. Ein umfassender Gesund­heitsschutz ist erst in der sozialistischen Gesell­schaft möglich, auf der Grundlage sozialisti­scher Produktionsverhältnisse, die nicht auf den Profit, sondern allein auf den Menschen orientiert sind. Das bietet die Voraussetzun­gen dafür, daß der sozialistische Staat in wach­sendem Maße personelle, materielle und fi­nanzielle Fonds zur Verfügung stellen kann, um sie nach medizinischer und sozialer Not­wendigkeit einzusetzen.

Insbesondere mit der Verwirklichung des sozial­politischen Programms hatte sich das Gesundheits­wesen der DDR erfolgreich entwickelt. Die Zahl der Polikliniken und Ambulatorien stieg von 1.267 im Jahre 1965 auf 1.548 im Jahre 1982. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Staatlichen Arztpraxen von 787 auf 1.631 und die der Staatli­chen Zahnarztpraxen von 485 auf 932. Heute kommt ein Arzt auf 472 Einwohner gegenüber 626 im Jahre 1970. Die positiven Ergebnisse der medizinischen Be­treuung und die Erfolge des sozialpolitischen Programms spiegelten sich in den Zahlen zur mitt­leren Lebenserwartung der Bürger unseres Lan­des wider. Die mittlere Lebenserwartung betrug1985 bei Männern 69 Jahre und bei Frau­en 75 Jahre. Sie stieg damit seit der Gründung unserer Republik bei Männern um 5 und bei Frauen um 7 Jahre an.

Aus all dem zeigt sich der enge Zusammen­hang zwischen der Gesundheitspolitik eines Staates und seinem Klassencharakter. In der sozialistischen Gesellschaft hängen ärztliche Leistungen nicht von der Zahlungsfähigkeit des Patienten ab. Es war für uns in der DDR unvorstellbar, daß vor der Aufnahme eines Patienten in ein Krankenhaus – und sei sie noch so dringlich – zunächst die Frage beantwortet werden muß, wer die Kosten trägt. Ganz unvorstellbar für uns war es auch, daß uns wegen längerer Krank­heit eine Kündigung des Arbeitsplatzes drohen könnte. Dieses Recht billigt aber die Gesetzge­bung und Rechtsprechung der BRD einem Unternehmer ganz selbstverständlich zu.

Aus der Verfassung der DDR und den Be­schlüssen der Partei der Arbeiterklasse wird deutlich, daß im Sozialismus der Gesundheits­schutz als eine weitgesteckte und allumfassen­de Aufgabe gesehen wurde. Viele gesellschaftli­che Bereiche wirkten an ihr mit, das Gesund­heitswesen ist nur einer von ihnen.

.Das in Art. 3 der Verfassung der DDR garantierte Recht auf Schutz der Gesundheit und der Ar­beitskraft beruhte auf dem Verfassungsgrundsatz, wonach der Mensch im Mittelpunkt aller Be­mühungen der sozialistischen Gesellschaft und ihres Staates steht. Der sozialistische Staat sah die Aufgabe, Gesundheit, Leistungskraft und Lebensfreude seiner Bürger zu erhalten und zu fördern, als ein gesamtgesellschaftli­ches Anliegen an. Diese Aufgabe umfaßte ebenso die Gestaltung guter Arbeits- und Le­bensbedingungen – darunter das Wohnungs­bauprogramm als Kernstück des sozialpoliti­schen Programms – wie den Schutz der Um­welt, den Ausbau des Erholungswesens und die Entwicklung von Körperkultur und Sport. Deshalb wurde diese Sozialpolitik im umfassenden Sinne in der Verfassung auch unter den Garantien des Grundrechts auf Schutz der Gesundheit und der Arbeitskraft genannt, neben dem umfassenden System der Sozialversciherung, die zu den größten Errungenschaften der Werktätigen der DDR gehörte.

Quelle: Rechtshandbuch für den Bürger, Staatsverlag der DDR 1985, S.447f.

Das ist auch der Grund, warum es in der DDR und in anderen sozialistischen Staaten niemals eine Epidemie gegeben hat! Nur im Kapitalismus ist es möglich, daß Konzerne und einige wenige Menschen sich an der Not anderer Menschen bereichern können!

Der Kapitalismus ist der Virus!

 

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4 Antworten zu Eine „Pandemie“ für die wohlhabenden Herrschaften…

  1. Osti schreibt:

    Im Winter 2004/2005 sind tausende Höckerschwäne auf dem Zug von der Kälte überrascht worden und erfroren. Man hatte nichts eiligeres zu tun als die Kamera auf diese Tragödie am Greifswalder Bodden zu richten mit folgendem Kommentar eines Herrn Seehofer: „Wir dürfen nicht zulassen daß angesichts solcher Bilder jemand sagen kann, Deutschland hätte die Vogelgrippe nicht im Griff“

    Als ob sich die Bundesregierung jemals für das Schicksal der Zugvögel interessiert hätte! Die Schwäne jedenfalls haben sich erholt, aufgrund von Pflanzenschutzmitteln jedoch sind einige andere Arten sang und klanglos verschwunden. Populationsschankungen bei den Vögeln gab es schon immer und natürlich haben die auch Krankheiten und Parasiten.

  2. Harry56 schreibt:

    Einfach nur herrlich, so eine mächtige „Krise“! In welche Taschen wohl hauptsächlich dieses viele Geld letzten Endes fließen wird?
    Müssen wir da noch viel spekulieren?

    https://www.tagesschau.de/inland/bundestag-corona-hilfspaket-nachtragshaushalt-101.html

    • an Harry56

      Corona wird im Zusammenhang mit dem Einbruch des Aktienmarktes MIßBRAUCHT!

      Es war bereits letztes Jahr abzusehen, daß es Anfang 2020 zu einem drastischen Einbruch der Aktienmärkte kommen wird und muß, weil es so GEPLANT wurde!

      Daß — möglicherweise auch noch ganz zufällig — der Einbruch der Aktienkurse von einer Pandemie begleitet wird, kommt da nur recht:

      Denn wer nimmt denn während einer solchen Pandemie überhaupt noch wahr, daß hier die größte Enteignung von Vermögen seit 1929 stattfindet?
      ——————————————
      Ich habe vernommen, daß die Regierung der BRD ein 600 Milliarden Programm beschlossen hat: 400 Milliarden an Kredite, 156 Milliarden „Neuverschuldung“ und 44 Milliarden für wen und was auch immer.
      ———————-
      Die 400 Milliarden haben mich stutzig gemacht, denn es handelt sich um die Schulden, die für die „Deutsche Einheit“ bei Britischen Banken mit einer jährlichen Verzinsung von 10 % vor 30 Jahren „aufgenommen“ wurden, die jetzt zurückgezahlt werden müssen.

      Das lief so ab.

      Die DDR hatte interne Schulden von 40 Milliarden Mark; diese wurden auf 400 Milliarden DM „aufgewertet“ und als Schuldverschreibungen an Britische Banken ausgehändigt.

      Nur unter dieser Bedingung stimmte die damalige Britische Regierung unter Thatcher der „Deutschen Einheit“ zu.
      Ohne diesen Kuhhandel wäre das Britische Banken- und Finanz-System damals zusammengebrochen. Mit dem „Vermögen“ von 400 Milliarden DM als „Sicherheit“, wurde es jedoch möglich, daß sich die Britischen Banken weltweit mindestens 4.000-Milliarden neues „Geld“ leihen konnten.

      • Harry56 schreibt:

        Danke, Georg, für diese Details! Diese „Deutsche Einheit“ war in vieler Hinsicht ein gigantisches Geschäft für das einheimische und internationale Finanzkapital. Und so geht es auch in dieser Corona -„Krise“ weiter, gigantische Arsch-Puderei für das Kapital, später die nötigen „Opfer“, d.h. Steuererhöhungen für den „Pöbel“, unter welchen neu erdichteten Namen, „Zwängen“ auch immer.
        Doch so lange die Masse der Lohnknechte, Abhängigen, Besitzlosen, zumeist völlig unorganisiert, verdummt und verblendet, diese „bittere Kelche“ weiter schlucken wird, warum sollten die Eliten des Kapitals nicht weitermachen wollen in dem für sie so vorteilhaften Spiel wie bisher?

        Und, wo bleiben eigentlich die so seltsamen, selbsternannten „Kommunisten“ aller dieser Sekten mit wirklicher Aufklärung, keinem rein ideologischen, beinahe „brahmanischen OHMMMM…“ – Ideologie-Gesabbel (von den gekauften „Gewerkschaften“ brauchen wir erst gar nicht schwätzen!) ?
        That’s the question!

        Fragende Grüße!

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