Die WELTWIRTSCHAFTSKRISE – Eine Warnung an alle: Untergang oder Ausweg? Quo vadis…

WeltendeDie letzten Wochen und Monate haben gezeigt, daß der weltweite Kapitalismus, und mit ihm auch der Imperialismus – und nicht irgendein Virus! – in seinen vielfältigen Erscheinungsformen immer mehr zu einer bedrohlichen Gefahr für das Überleben der Menschheit geworden ist. In fast allen Ländern bricht das Finanzsystem Stück für Stück zusammen. Die ohnehin schon seit langem vorhandene Absatzkrise auf den Weltmärkten konnte nicht mehr abgewendet werden. Kursverluste und Abstürze der Banken sind nicht mehr zu verhindern. Auch durch die panischen, unkoordinierten und mittlerweile weltweit eingeführten staatlichen Zwangsmaßnahmen und den damit verbundenen Stillstand der Produktion ist diese letzte allgemeine Krise des Kapitalismus nicht mehr zu verhindern. Die Lage hat sich aufs äußerste verschärft. Deutlicher denn je tritt der Gegensatz zwischen Kapital und Arbeit zutage.

Millionen Menschen werden in die Arbeitslosigkeit geschickt, Hunderttausende kleiner und mittelständischer Unternehmen werden in den Bankrott getrieben. Die kapitalistische Weltwirtschaft versinkt immer mehr im Chaos. Rette sich wer kann – das ist die Devise! Unschwer ist erkennbar, welche gravierenden Auswirkungen das alles auf ökonomischen und sozialen Strukturen der Gesellschaft der verschiedenen Länder hat. Die Menschen begreifen immer mehr, daß nicht die weltweit ausgerufene „Covid-19-Pandemie“ für das entstandene wirtschaftliche Chaos verantwortlich ist, sondern der Kapitalismus, als die letztmögliche Form einer Ausbeutergesellschaft.  Daß die Flucht in eine faschistische Diktatur keine Lösung ist, sondern nur zu noch viel größeren Menschenopfern führt, hat der 2. Weltkrieg gezeigt.

Der Sieg der Sowjetunion über den deutschen Faschismus war der überzeugende Beweis, daß es möglich ist, den Kapitalismus, und erst recht den Faschismus, zu überwinden.


Wie die Sowjetunion Europa von dem mörderischen Faschismus befreite…

Wie unterstützten die Völker der Sowjetunion den Krieg gegen den deutschen Faschismus?

Millionen Menschen spendeten für den Verteidigungsfonds Geld, Wertsachen und Anleihe­scheine. Dank der freiwilligen Sammlungen der Bevölkerung wurden zusätzliche Flugzeuggeschwader, Panzerkolonnen, Artillerieausrüstungen, Torpedoboote und Unterseeboote in Dienst gestellt. Durch ihre opfervolle Arbeit in den Betrieben und Kollektiv­wirtschaften, durch ihre allseitige Hilfe für die Front unter­stützten die Sowjetmenschen im Hinterland die siegreiche Offensive der Sowjetarmee. [1]

Wie wurde das faschistische Hitlerdeutschland zerschlagen?

Die Vertreibung der deutschen Okkupanten aus dem Gebiet des Sowjetlandes. Auf Grund der erzielten Erfolge konnte Ge­nosse Stalin im November 1943 die Schluflfolgerung ziehen: ,,Die Rote Armee und die Kriegsmarine haben jetzt alle Möglich­keiten, in nächster Zeit das Sowjetland von den deutschen Eindring­lingen restlos zu säubern.“ [2]

Siegeszug


1.Die Säuberung der Sowjetunion von dem faschistischen Drecksgesindel.

  • Vertreibung der Faschisten aus der Sowjetunion. Gemäß dem Befehl des Genossen Stalin versetzten die Sowjettruppen im Jahre 1944 der faschistischen deutschen Wehrmacht an der gesamten sowjetisch-deutschen Front – vom Norden bis zum Süden – vernichtende Schläge, durch die der Feind vollständig aus dem Gebiet des Sowjetlandes vertrieben wurde.
  • Befreiung Leningrads. Im Januar 1944 zerschlugen die Sowjettruppen jene deutsche Armee, die mehr als 900 Tage lang Leningrad belagert hatte. Nach dem Durchbruch durch mehrere Befestigungsgürtel säu­berten sie das Leningrader Gebiet vom Feind.
  • Befreiung der Sowjet-Ukraine. In einer außerordentlich kurzen Zeitspanne wurde die Ukraine rechts des Dnjepr befreit. Ende März, Anfang April erreichte die Sowjetarmee die Grenzen der Tschechoslowakei und Rumäniens.
  • Die Befreiung der Krim. Nach dem Durchbruch durch die starken deutschen Befesti­gungen auf der Landenge von Perekop und im Gebiet von Kertseh durchquerten die Sowjettruppen die Steppe und er­reichten Sewastopol. In den Jahren 1941 und 1942 hatte die deutsche Armee 250 Tage vor Sewastopol festgelegen. Die sowjetischen Truppen eroberten Sewastopol im Mai 1944 inner­halb von 3 Tagen. Die gesamte Krim wurde von den faschisti­schen Eindringlingen befreit.
  • Die Befreiung des Baltikums. Im Sommer 1944 errangen die Sowjettruppen einen ent­scheidenden Sieg auf der Karelischen Landenge. Am 20. Juni wehte das rote Banner der Sowjets stolz über Viipuri und am 29. Juni über Petrosawodsk, der Hauptstadt der Karelo­finnischen SSR; die Sowjettruppen hatten die Grenze Finn­lands erreicht.
  • Die Befreiung Sowjet-Belorußlands. Eine besonders machtvolle Offensive der Sowjetarmee ent­faltete sich in Bjelorußland. Die Sowjettruppen griffen den Feind unerwartet von verschiedenen Seiten an und versetzten ihm überall vernichtende Schläge. Eine Reihe feindlicher Trup­penverbände wurde eingekesselt und vernichtet. Am 3. Juli 1944 wurde Minsk, die Hauptstadt Bjelorußlands, vom Feind gesäubert.

Genosse Stalin nannte das Jahr 1944 das Jahr der entschei­denden Siege der Roten Armee, das Jahr der vollständigen Be­freiung des Sowjetlandes von den faschistischen deutschen Ein­dringlingen. Die sowjetische Staatsgrenze, die von der Armee Hitlerdeutschlands am 22. Juni 1941 verletzt worden war, wurde in ihrem gesamten Verlauf vom Schwarzen Meer bis zur Barents-See wiederhergestellt.


2. Die Befreiung der Völker Europas von der faschistischen Bestie.

Die Sowjettruppen konn­ten sich nicht auf die Vertreibung der feindlichen Truppen aus der Sowjetheimat beschränken. Die Hitlerarmee glich einer ver­wundeten Bestie, die sich gezwungen sah, in ihre Höhle – nach Deutschland – zurückzukriechen, um ihre Wunden zu heilen. Doch eine verwundete Bestie hört nicht auf, eine gefährliche Bestie zu sein.

Genosse Stalin schrieb in seinem Befehl vom 1. Mai 1944:
,,Um unser Land und die mit uns verbündeten Länder vor der Gefahr der Versklavung zu retten, muß man der verwundeten deutschen Bestie auf der Spur folgen und ihr in ihrer eigenen Höhle den Todes­stoß versetzen. Bei der Verfolgung des Feindes müssen wir unsere Brüder vom deutschen Joch befreien, die Polen und Tschechoslowaken sowie die anderen mit uns verbündeten Völker Westeuropas, die sich unter der Ferse Hitlerdeutschlands hefinden.“ [3]

Die weiteren Schläge der Sowjetarmee

Die Schläge der Sowjetarmee gegen die faschistischen deut­schen Truppen erschütterten die von den Hitlerfaschisten in den Ländern Europas errichtete blutige „Neuordnung“ und Führten dazu, daß der faschistische Block zu zerbröckeln begann.

  • Die Befreiung Italiens. Als erstes Land fiel Italien aus dem Hitlerschen Kriegswagen her­aus. Die faschistische Diktatur Mussolinis wurde gestürzt, und Italien schied aus dem Kriege aus. Als die Spießgesellen Hitlers in den Krieg eintraten, glaubten sie – so sagte Genosse Stalin –, daß es an ihnen sein wird, den Kuchen und das Bratgeflügel unter sich zu teilen. Nun war es klar, daß Deutschland und seine Verbündeten nicht den Kuchen und das Bratgeflügel be­kommen, sondern daß ihnen nichts anderes übrig bleibt, als die Hiebe und die Prügel unter sich aufzuteilen. [4]
  • Die Befreiung Rumäniens, Bulgariens und Finnlands. Im Sommer 1944 legten Rumänien, Bulgarien und Finnland unter den Schlägen der Sowjettruppen die Waffen nieder. Auf dem Territorium Ungarns, des letzten Verbündeten Deutsch­lands, errangen die Sowjettruppen eine Reihe entscheidender Siege; Ende 1944 hatten sie den größten Teil Ungarns von den deutschen Truppen gesäubert. Während die Sowjetarmee Hitlerdeutschland und seinen Ver­bündeten vernichtende Schläge erteilte, streckte sie den Völkern Europas ihre helfende Bruderhand entgegen.
  • Die Befreiung Polens. Die Sowjettrup­pen erreichten die Weichsel und befreiten Polen, dessen Volk fünf Jahre unter dem schweren Joch der Hitlcrfaschisten ge­litten hatte.
  • Die Befreiung Jugoslawiens. Sowjetische Truppen überquerten die rumänisch-­jugoslawische Grenze, brachten den faschistischen deutschen Divisionen eine vernichtende Niederlage bei, befreiten Belgrad und vertrieben die deutschen Okkupanten aus Jugoslawien.
  • Die Befreiung der Tschechoslowakei. Die Sowjetarmee schlug sich durch die tiefgestaffelten Ver­teidigungsstellungen des Gegners und die wegelosen wald­bedeckten Bergrücken der Karpaten hindurch und betrat das Territorium der Tschechoslowakei; sie .säuberte den tschecho­slowakischen Boden von den faschistischen Okkupanten.
  • Die Befreiung Norwegens. Im hohen Norden überschritten sowjetische Truppen, nachdem sie die Deutschen aus Nordfinnland vertrieben hatten, die norwe­gische Grenze und befreiten die Bevölkerung des nördlichen Norwegens.

Die Völker Europas empfingen die Sowjettruppen als ihre Befreier, die das schwere faschistische Joch zerschlugen. Die vorstoßenden sowjetischen Truppen wurden überall von einer mächtigen Befreiungsbewegung der Völker empfangen. Der Grofle Vaterländische Krieg der Sowjetunion verschmolz mit dem Kampf der Völker Europas um ihre Freiheit und Unab­hängigkeit.


Die feige und verräterische Haltung der USA und Englands – als angebliche „Verbündete“

Die USA und England hatten die Errichtung der zweiten Front in Europa bis zu diesem Zeitpunkt hinausgezögert. Als imperialistische Staaten waren sie nicht so sehr an der militäri­schen Niederschlagung Hitlerdeutschlands interessiert, sondern viel mehr an der Schwächung und Ausblutung der Sowjetunion, Sie führten nicht nur Krieg gegen die faschistische deutsche Macht, sondern bekämpften ebenso die demokratischen Kräfte, die nationalen Befreiungsbewegungen der von der faschisti­schen Fremdherrschaft unterjochten Völker.

Warum wurde die Eröffnung der zweiten Front verzögert?

Als es aber offen­sichtlich wurde, daß die Sowjetunion auch allein die Kraft besaß, den Feind vollständig zu zerschlagen, Deutschland zu besetzen und ganz Westeuropa einschließlich Frankreichs zu befreien, sahen sich die USA und England veranlaßt, endlich die zweite Front in Europa zu errichten. Erst jetzt, im Juni 1944, drei Jahre nach dem überfall Hitlerdeutschlands auf die UdSSR, landeten England und die USA ihre Truppen an der Küste Frankreichs und errichteten die zweite Front in Europa.

Anmerkungen:
[1] In der Zeit des sozialistischen Aufbaus hatten Millionen Sowjet­bürger ihr erspartes Geld dem Sowjetstaat als Anleihe zur Verfügung gestellt; die Sowjetregierung hatte für die gezeichneten Anleihen Gut­scheine, sogenannte Anleihescheine ausgegeben, die einen Anspruch auf spätere Rückerstattung der Beträge gaben. Während des Großen Vaterländischen Krieges verzichteten viele Sowjetbürger auf die Rück­zahlung der von ihnen gezeichneten Anleihen und stellten die Anleihe­scheine dem Verteidigungsfonds zur Verfügung.
[2] J.W.Stalin, „Über den Großen Vaterländischen Krieg der Sowjet­union“, S. 150.
[3] Ebenda, S. 167/168.
[4] Siehe ebenda, S. 140
Quelle: „Lehrbuch für die Politischen Grundschulen. Erster Teil. Dietz Verlag, Berlin 1951, S.225-229.

GVK_SIegeszug

Karte: Große Sowjet-Enzyklopädie,  Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin 1952, 2 Bde.

Nachbemerkung: An diesem schwerwiegenden Kriegsszenarium ist zu ersehen, welcher Gewalt es bedurfte, um die faschistische Bestie in Europa zu vernichten. Offiziell konnten es sich die westlichen Alliierten zu jener Zeit nicht leisten (was sie nach 1945 ganz offen taten!) den Faschismus zu unterstützen. Über die Rattenlinie ermöglichten es die USA und der faschistenfreundliche, katholische Vatikan, daß Nazi- und Kriegsverbrecher nach Südamerikan flüchten konnten. Lange hielten die USA deutsche Soldaten in ihren europäischen KZ gefangen. Massenhaft verhungerten und verstarben dort die Menschen. Nach der Gründung der westdeutschen Bundesrepublik unterstützten die USA die Wiederaufrüstung in Westdeutschland und ermöglichten es, daß Nazi- und Kriegsverbrecher unbehelligt blieben und so wieder in hohe Positionen gelangen. konnten. Durch Kapitalexport aus den USA machten sie die BRD ökonomisch von sich abhängig. Europa war getrennt in zwei einander feindlich gegenüberstehende Militärbündnisse: die NATO und die Staaten des Warschauer Vertrags. Mit der Sicherung der Staatsgrenzen der DDR wurde nun auch der Aufbau des Sozialismus im Osten Deutschlands ermöglicht. Die DDR war ein souveräner, deutscher Nationalstaat und MItglied der sozialistischen Staatengemeinschaft. Das ist die wahre Geschichte der Zerschlagung des Kapitalismus (Faschismus) in Europa.

Nach der heimtückischen Ermordung Stalins im Jahre 1953 gelangte mit Chruschtschow ein Antikommunist an die Spitze der Swjetunion. Bis zur Zerschlagung der Sowjetunion und der Zerstörung des Sozialismus im Weltmaßstab vergingen allerdings noch weitere 37 Jahre. Die Periode des Sozialismus in 20. Jahundert währte insgesamt 74 Jahre. Nach der Konterrevolution 1990 ereignete sich mit der Zerschlagung der Sowjetunion und der Zerstörung der gesamten sozialistischen Staatengemeinschaft die bisher größte Katastrophe in der Geschichte der Menschheit.  Das hatte zur Folge, daß sich der menschenverachtende und krisenbehaftete Kapitalismus und Imperialismus über die ganze Welt ausbreiten konnte. Die Folgen dieser Katastrophe erleben wir heute – im Jahre – 2020 in seiner ganzen furchtbaren Konsequenz. Die Aggressivität des Imperialismus hält unvermindert an, und es „drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind“ (Brecht).


Bertolt Brecht

Das Gedächtnis der Menschheit

Das Gedächtnis der Menschheit
für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.
Ihre Vorstellungsgabe für kommende
Leiden ist fast noch geringer.

Die Beschreibungen,
die der New Yorker
von den Gräueln der Atombombe erhielt,
schreckten ihn anscheinend nur wenig.
Der Hamburger ist noch umringt von den Ruinen,
und doch zögert er,
die Hand gegen einen neuen Krieg zu erheben.
Die weltweiten Schrecken der vierziger Jahre scheinen vergessen.
Der Regen von gestern macht uns nicht naß sagen viele.

Diese Abgestumpftheit ist es,
die wir zu bekämpfen haben,
ihr äußerster Grad ist der Tod.
Allzu viele kommen uns schon heute vor wie Tote,
wie Leute, die schon hinter sich haben,
was sie vor sich haben, so wenig tun sie dagegen.

Und doch wird nichts mich davon überzeugen,
daß es aussichtslos ist,
der Vernunft gegen ihre Feinde beizustehen.
Laßt uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen,
damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!
Laßt uns die Warnungen erneuern,
und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!
Denn der Menschheit drohen Kriege,
gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind,
und sie werden kommen ohne jeden Zweifel,
wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten,
nicht die Hände zerschlagen werden.

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10 Antworten zu Die WELTWIRTSCHAFTSKRISE – Eine Warnung an alle: Untergang oder Ausweg? Quo vadis…

  1. Atomino schreibt:

    Die Trümmer werden mehr, das Kapital erstickt an seiner Potenz, lässt sich aber auch nicht zur Mäßigung zwingen. Hat es zwar bisher immer irgendwie geschafft, aber ist wie in der Physik. Will man Sachen zusammenbringen, die absolut nicht passen, brauchts Energie. Viel Energie. Und das Kapital ist nicht allmächtig !

  2. Harry Popow schreibt:

    Herzlichen Dank Sascha313 für diese sehr notwendige Erinnerung an die Zeit der Befreiung vom Faschismus durch die Sowjetarmee und der Verbündeten. Wenn es hieß, „niemals wieder Krieg und Verderben“, dann ist mit der Corona-Pandemie endgültig die Zeit des Augen- Öffnens und des Handelns gekommen, dem Moloch Globaler Kapitalismus den Weg in ein „weiter so“ zu versperren. Wo aber ist die Partei, die Kraft, die den Weg weist? Lehren aus der Geschichte ziehen – jetzt erst recht. Harry Popow, Oberstleutnant a.D der NVA/DDR

  3. Osti schreibt:

    Neulich hatte ich eine Diskussion zum Thema „Anwendung der Schusswaffe“. Betrachten wir den Fahneneid der Bundeswehr, so darf der Soldat die Waffe nur auf Befehl anwenden oder zu seiner eigenen Verteidigung. Die spannende Frage war: Gibt es einen weiteren Fall der die Anwendung der Schusswaffe gerechtfertigen würde?

    Und die Antwort lautet: Ja diesen Fall gibt es!! Es ist der Fall daß Volk, Volkseigentum, soziale Errungenschaften und Vaterland zu verteidigen sind! Voraussetzung zur Erfüllung ist jedoch, daß die Träger der Waffen politisch so gebildet sind, daß sie diesen Fall selbst erkennen, eine Entscheidung treffen und handeln können. So waren dem entsprechend nicht nur die politischen Schulungen der NVA darauf ausgerichtet sondern das ganze Bildungsystem der DDR.

    Im Fahneneid der Bundeswehr jedoch wird man diesen Anwendungsfall vergeblich suchen. Und auch die politischen Schulungen. Denn die Bundeswehr vertritt private Interessen und nicht etwa die Interessen des Volkes.

    Nachdenkliche Grüße an Alle!

    • einseinsnull schreibt:

      der fahneneid braucht das auch nicht enthalten, da das widerstandrecht nach artikel 20 abs 4 angehörige der bundeswehr umfasst.

      und sich ausgerechnet auf einen staatlichen apparat, der tendenziell ungebildete waffennarren anzieht, verlassen zu wollen finde ich gelinde gesagt auch ein wenig naiv.

      gegen den kapitalismus muss man schon selbst kämpfen und nach irgendeiner insituation schreien.

      • einseinsnull schreibt:

        …und soldaten stehen (im gegensatz zur polizei z.b.) ja doch sehr häufig an der seite des volkes wenn verschlechterungen drohen, manchmal führen sie sogar progressive bewegungen an.

  4. Osti schreibt:

    Das Hinauszögern der zweiten Front und damit des Kriegsendes durch die westlichen Alliierten zeigt deren Ziel was darin bestand sich ein möglichst großes Stück von Deutschland für ein eigenes Wirtschaftsgebiet zu sichern, nur halt ohne Hitler. Von daher richteten sich ja auch die Bombardierungen ausschließlich gegen die Zivilbevölkerung und nicht etwa gegen Industrieanlagen.

    Was die Zusammenarbeit der US-Army mit der Wehrmacht betrifft, nun da wäre einmal die Unterstüzung bei der Umbettung Hindenburgs von Tannenberg nach Marburg. Aber auch beim Abtransport faschistischer Raubgüter durch die Wehrmacht war die US-Army äußerst hilfreich, insbesondere in Thüringen wo diese Transporte Begleitschutz erfuhren, siehe auch „Hitlers Geheimobjekte in Thüringen“, Ulrich Brunzel, Heinrich-Jung-Verlagsgesellschaft Zella-Mehlis (1997).

    MFG

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