Ehrendes Gedenken zu Tag des Sieges der Sowjetunion über den Hitlerfaschismus im Treptower Park Berlin (9. Mai 2020)

Berlin 2020

Mit Kranzniederlegungen, Gedenkminuten, kurzen Ansprachen und anderen Ehrenbekundungen haben der russische Botschafter, Berlins Regierender Bürgermeister und der sächsische Ministerpräsident neben vielen anderen am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow des 75. Tages des Sieges über den deutschen Faschismus gedacht. Botschafter Sergej Netschajew bekräftigte noch einmal, daß der Tag des Sieges für das russische Volk heilig sei, weil es der Tag der Befreiung nicht nur der damaligen Sowjetunion, sondern auch der Befreiung Europas vom Nazismus sei. 

„Wir haben für diesen Sieg einen riesigen Preis bezahlt. 27 Millionen Sowjetmenschen waren Opfer dieses Krieges. Wir ehren an diesem Tag die Soldaten der Roten Armee, aber auch die Widerstandskämpfer, auch die Alliierten, die mit uns gegen den Nazismus gekämpft haben.“

Netschajew erinnerte daran, dass allein in Deutschland rund 800.000 sowjetische Staatsbürger in mehr als 4000 Gräbern ihre letzte Ruhe gefunden haben. Ihnen und den überlebenden Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges gelte der besondere Dank der Russischen Nation. Aber auch den Freunden Russlands in Deutschland „für ihre Solidarität, Unterstützung und Sympathie, die an diesem Tag bekundet“ werde, so der Botschafter.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer bezeichnete es am Rande der Feierlichkeiten als ein besonderes Bedürfnis für ihn, an diesem Tag an genau diesem Ort sein zu können.

„Deutschland hat so viel Leid über die Welt gebracht. Und es ist ein wirklich beeindruckendes Erlebnis, daß wir so viele Freunde haben, gerade jetzt auch in Rußland haben, die mit uns gemeinsam in die Zukunft gehen, die uns auch vertrauen. Und dieses Vertrauen immer wieder zu bestätigen und nicht zu gefährden, das ist die Aufgabe der heutigen Generation.“

Es mache ihm Mut, daß dieses Datum „ein wichtiges Anliegen auch in der heutigen Generation“ sei, so der sächsische Ministerpräsident. „Wir dürfen auch nie aufgeben, damit sich die Geschichte nicht wiederholt.“

(zit. nach sputniknews)

Ganz im Gegensatz zu den heutigen deutschen Faschisten, denen die überragende und entscheidende Rolle der Sowjetunion beim Sieg über den Hitlerfaschismus kein Wort der Erwähnung wert war. Auch von seiten der Westmächte, die absichtsvoll bis kurz vor Ende des Krieges, die Eröffnung der zweiten Front hinausgezögert hatten, war nichts anderes zu erwarten. Wer sich mit den Faschisten in de Ukraine trifft, wer die sowjetische Symbolik als „totalitär“ verleumdet und wer Stalin mit Hitler gleichsetzt, wie die Neonazis und Antikommunisten in der EU, der ist ein Wegbereiter für den neuen Faschismus in Europa.

Während die Berliner Polizei am Alexanderplatz Demonstrierende gegen die Zwangsmaßnahmen der Regierung niederknüppelt… findet in der Heldenstadt Minsk, der Hauptstadt von Belorußland, als einzigem Land Europs, eine machtvolle Parade zum Tag des Sieges der Sowjetunion über den Hitlerfaschismus statt:

Danke, Alexander Grigorjewitsch Lukaschenko!

 

 

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9 Antworten zu Ehrendes Gedenken zu Tag des Sieges der Sowjetunion über den Hitlerfaschismus im Treptower Park Berlin (9. Mai 2020)

  1. S. Erfurt schreibt:

    Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer redet von Vertrauen!? Und wen bitte meint Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer mit Freunden in Russland!? Und was bitte meint Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer mit gemeinsamer Zukunft!?

    Lippenbekenntnisse!

    • sascha313 schreibt:

      na, sicher ein Lippenbekenntnis. Aber besser so eines als das martialische Gedöns so mancher unverbesserlicher Rußlandhasser. Fragt sich nur, wer sind die „Freunde“ in Rußland? Sind es die russischen Oligarchen oder sind es die Völker dieser Republiken?

  2. Marc1933 schreibt:

    Nationalsozialismus, nicht Hitler Faschismus oder deutscher Faschismus.

  3. Marc1933 schreibt:

    Das Gejammer bezüglich der hohen Opferzahlen ist auch unverständlich. Niemand hat die Sowjetunion zum Konflikt mit Deutschland gezwungen. Dass die Sowjets für ihren Feldzug wenigsten ordentlich Leben lassen mussten ist doch wohl das Mindeste.

    • sascha313 schreibt:

      Ihre „Kenntnisse“ über den 2. Weltkrieg sind mehr als dürftig! Und Ihre Äußerungen sind menschenverachtend und zynisch! Offenbar unterliegen Sie dem nazistischen Einfluß, dem Russenhaß und sind selbst ein Nazi. Üblicherweise führen wir hier mit Faschisten keine Diskussionen! Dennoch ausnahmsweise eine Antwort:

      Niemand hat Hitlerdeutschland gebeten, die Sowjetunion zu überfallen, massenhaft friedliche Einwohner zu ermorden und das Land auszuplündern. Der Sieg der Sowjetunion über den Hitlerfaschismus war folgerichtig, notwendig und absolut gerechtfertigt! Er war ein Glück für die Völker Europas. Der 2. Weltkrieg, den das faschistische Deutschland vom Zaune brach, endete mit der Zerschlagung des faschistisch-deutschen Staates und seiner Wehrmacht und führte zur bedingungslosen Kapitulation Hitler-Deutschlands.

      Während der Nürnberger Gerichtsprozesse, an denen (außer der Sowjetunion) auch die USA, Frankreich und Großbritannien teilnahmen, wurden einige der deutschen Hauptkriegsverbrecher zum Tode verurteilt und gehenkt. Hitler, Goebbels und Göring entzogen sich der Verantwortung durch Selbstmord.

      Die vier Hauptanklagepunkte des internationalen Kriegsverbrecher-Tribunals lauteten:
      1. Gemeinsamer Plan oder Verschwörung
      2. Verbrechen gegen den Frieden
      3. Kriegsverbrechen
      4. Verbrechen gegen die Humanität.

    • Ulrike Spurgat schreibt:

      Lange nichts mehr hier geschrieben…..
      Nun platzt mir aber der Kragen !
      Wie bösartig und wie wenig Achtung vor einem Menschenleben…..
      Charakterlos, billig, dümmlich und verachtenswert was sie absondern.

      Danke, ihr Sowjetsoldaten, die ihr eurer teures Blut dafür gegeben habt, uns von diesem ewigen braunen Dreck zu befreien. Das braucht eine sehr, sehr lange Zeit, wie man an dem sieht, was hier geschrieben steht.
      Sie armer Tropf. Ich habe Mitleid mit ihnen. Wer so voller Hass leben muss, ist eine bedauernswerte Person.

      • sascha313 schreibt:

        Danke, Ulrike Spurgat! Leider gibt es in der BRD nicht wenige Leute, die im faschistischen Ungeist erzogen wurden und bereit sind die mörderischen Blutspuren der „Nationalsozialisten“ erneut zu verfolgen… Wehret den Anfängen!

  4. S. Erfurt schreibt:

    Das Kind auf dem Arm des Sowjetsoldaten steht symbolisch für das neue und junge sozialistische Deutschland, dessen Geburt, so wie in Potsdam von den Alliierten beschlossen wurde, zu Baubeginn ja bevorstand. Danke Euch Sowjetsoldaten für meine glückliche Kindheit in der DDR!

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