Das staatliche Gesundheitswesen der DDR – Sorge um das Wohl des Menschen

SchwedtMan kann das sozialistische Gesundheitswesen und  das kapitalistische System der Vermarktung von Gesundheit und Krankheit der Menschen absolut nicht miteinander vergleichen. Die Geschäftmacherei von Gesundheitspolitikern, Ärzten und Apothekern, das zügellose Profitstreben einer ins uferlose gewachsenen Pharmaindustrie, die Macht der Krankenkassen und medizinischen Einrichtungen haben heute Millionen Menschen auf der ganzen Welt in ihre Abhängigkeit gebracht. – Doch schauen wir einmal auf die andere Seite: Wie war das in der DDR? 

Die Gesundheitsfürsorge war für alle Bürger der DDR vollständig kostenlos. In größeren Betrieben gab es Betriebsärzte und Krankenschwestern, die sich um das Wohl der Werktätigen kümmerten. Und in vielen Schulen war sogar eine Schulzahnarztpraxis vorhanden. Es gab nur eine Krankenkasse, nicht dreihundert…

Unter den Bedingungen der entwickelten sozialisti­schen Gesellschaft waren die Erhaltung und Förderung der Gesundheit der Bürger, die Behandlung von Er­krankungen auf modernem wissenschaftlichem Niveau sowie die Fürsorge für chronisch Kranke und Leistungsbeeinträchtigte gesellschaftliche Aufga­ben stets von erstrangiger Bedeutung.  Das war bei uns gesetzlich so geregelt. Warum war das so?

Warum hat die DDR soviel in die Gesundheit ihrer Bürger investiert?

Die allseitige Ent­wicklung der Persönlichkeiten war bei uns in der DDR ein zentrales Ziel aller gesellschaftlichen Aktivitäten. Dieses Ziel konnte aber nur erreicht werden, wenn Gesundheit als wichtige Voraussetzung der individuellen menschli­chen Lebenstätigkeit weitgehend gesichert war und auch als persönliche Aufgabe betrachtet wurde. Menschli­che Gesundheit drückt sich auch wesentlich in der Art und im Maß der Leistungsfähigkeit der Indivi­duen aus. Deshalb wurden Erhaltung und Förderung von Gesundheit zu entscheidenden Voraussetzun­gen für die Entwicklung der menschlichen Pro­duktivkräfte, von denen der weitere Fortschritt der Gesellschaft maßgeblich bestimmt wird.

Die Sorge um das Wohl des Menschen

Diese für die weitere Gestaltung der entwickelten sozialisti­schen Gesellschaft wichtigen Beziehungen wurden bspw. in dem auf dem IX. Parteitag (1976) beschlossenen Programm der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands bei der Bestimmung der Hauptaufgabe und in einer Reihe von speziellen Zielstellungen deutlich dargestellt. Außerordentlich wichtig war dabei die Orientierung auf die Einheit von Intensi­vierung der Produktion und Verbesserung der Ar­beitsbedingungen, da Gesundheit und Leistungs­fähigkeit in hohem Maße von den Bedingungen der Arbeit mit abhängig sind. Im Programm heißt es dazu:

„Die Durchsetzung des wissenschaftlich­technischen Fortschritts muß unter konsequenter Beachtung und ständiger Verbesserung des Ge­sundheits- und Arbeitsschutzes erfolgen. Körperlich schwere und gesundheitsgefährdende Arbeit ist planmäßig einzuschränken. Arbeitsmittel und Ar­beitsverfahren sind zunehmend sicherer und er­schwernisfrei zu gestalten.“ (Programm der Soziali­stischen Einheitspartei Deutschlands. Dietz-Verlag, Berlin 1976, S. 31)

Der Mensch im Mittelpunkt

Ebenso eindeutige und dem Humanismus unserer Gesellschaft entsprechende Ziele waren im Programm formuliert für die ständige Vervollkommnung des Gesundheitsschutzes, ,,für die Schaffung günstiger Voraussetzungen, um die Errungenschaften der modernen Medizin anzuwenden und die Qualität der medizinischen Arbeit zu verbessern“ (a.a.O., S.34), für den Ausbau der Versorgung und Betreuung der Werktätigen bei Krankheit, Invalidität und im Alter sowie für weitere Maßnahmen zur Eingliederung körperlich und psychisch geschädigter Bürger in das gesellschaftliche Leben. Die Gesamtheit dieser Ziel­setzungen und die ihnen gemäßen praktischen Maß­nahmen entsprachen den Lebensinteressen aller Werktätigen und waren wesentlicher Bestandteil der sozialistischen Lebensweise.

Merkmale des sozialistischen Gesundheitswesens:

  • die vollständige Vergesellschaftung aller Einrich­tungen des Gesundheits- und Sozialwesens und ihre einheitliche Planung und Leitung;
  • die demokratische Mitbestimmung der Werktätigen an der Entwicklung des Gesundheits- und Sozial­wesens über ihre Teilnahme an der staatlichen Leitung und über die Gewerkschaften;
  • die Ausdehnung des Verantwortungs­bereichs der Medizin im Hinblick auf prophylakti­sche, rehabilitative und soziale Betreuungsaufga­ben;
  • die Einstellung der medizinischen Praxis auf die sozialen Bedürfnisse und Ansprüche der sich ent­wickelnden sozialistischen Persönlichkeiten, d. h. die Zuwendung zur Person des Patienten und Achtung seiner Würde und Verantwortlichkeit.

Das gesetzlich garantierte Recht

Diese neuartige Situation drückte sich auch darin aus, daß die entsprechenden Rechte der Bürger gesetzlich fixiert waren, u.a. in der Verfassung und in gesetz­lichen Regelungen der Arbeits- und Sozialverhält­nisse. Sämtliche Kosten für die Befriedigung der entsprechenden Bedürfnisse wurden von der Ge­sellschaft getragen, die einen ständig wachsenden Teil des Nationaleinkommens dafür zur Verfügung stellt.


Arzneimittel in der DDR

  • In der DDR gab es eine strenge Arzneimittelkontrolle.
  • Die pharmazeutische Industrie der DDR produzierte nicht nach kaufmännischen Gesichtspunkten, d.h. sie war nicht am Profit orientiert.
  • Bei uns durften Arzneimittel nur in einem Betrieb hergestellt werden, der personell und betrieblich geeignet ist und eine besondere Genehmigung hierfür besitzt.
  • Ein Medikament durfte nur in Verkehr gebraucht werden nach Begutachtung durch einen Fachausschuß und Registrierung durch das Ministerium für Gesundheitswesen der DDR.
  • Die laufende Herstellung der Arzneimittel unterlag der Überwachung durch drei staatliche Arzneimittelprüfinstitute.

Am 14. Januar 1954 schrieb die Tageszeitung der Christlich-Demokratischen Union (CDU) in der DDR:

540114 NZ Arzneimittel

Mit Recht wurden DDR-Bürger vor westdeutschen Arzneimitteln gewarnt. In Westdeutschland genügte bspw. zur Herstellung von Arzneimitteln das notwendige Kapital und eine Gewerbegenehmigung. Das ständige Herausbringen von neuen Erzeugnissen im Westen ist bedingt durch den dort vorhandenen außerordentlichen Konkurrenzkampf der Arzneimittelhersteller untereinander. Auch werden Arzneimittel unter kapitalistischen Bedingungen oft zu kriminellen Zwecken hergestellt. Dabei geht es in erster Linie um den Profit.


Infektionen

Infektionskrankheiten zählten einstmals zu den häufigsten Todes- und Krankheitsursachen. Die Entwicklung der hygienischen Bedingungen sowie die Schutzimpfungen haben den Infektionen in­zwischen ihre einstige Bedeutung genommen, ob­wohl es noch nicht möglich ist, gegen alle Infektio­nen zu impfen.

Wie war das in der DDR?

  • Seit 1962 war in der DDR beispiels­weise kein einziger Fall von Poliomyelitis (Kinder­lähmung) mehr aufgetreten.
  • Diphtheriefälle waren in der DDR bis zuletzt völlig unbekannt.
  • Tetanus (Wundstarr­krampf) trat bei den geimpften Jahrgängen nicht mehr auf.
  • Die Masern (früher bis zu 100.000 Er­krankungsfälle pro Jahr) waren nach der Impfmöglich­keit auf einige hundert Erkrankungen abgefallen; in anderen Ländern ohne diesen konsequenten Impf­schutz haben diese Krankheiten noch immer ihre Bedeutung.

Manche Erreger von Infektionskrank­heiten ändern ihre Eigenschaften, werden resistent gegen Antibiotika und stellen so noch immer eine potentielle Gefahr dar.

Begriffserklärung

Infektion. Sie ist eine Ansteckung, d. h. eine Übertragung von Krankheitskeimen. Voraussetzung für die Entstehung einer Infektionskrankheit ist die Empfänglichkeit des Körpers (Bereitschaft, auf Ansteckung mit typischer Krankheit zu reagieren). Bei fehlender Empfänglichkeit besteht Schutz gegen diese Krankheit, trotzdem ist eine Infektion mit Erregern möglich.
Latente Infektion. Hierbei verläuft eine Infek­tionskrankheit ohne. die typischen Krankheitszei­chen. Sie hinterläßt aber Schutz (Immunität). Man spricht von stiller Feiung. Die Erreger werden ver­nichtet, ehe es zu einer Allgemeinerkrankung kommt. Manche Infektionskrankheiten kommen nur bei Kindern vor, weil die meisten Erwachsenen den Schutz durch stille Feiung haben.
Immunität. Sie bedeutet Unempfänglichkeit ge­genüber einer Infektion und kann durch das Über­stehen einer typischen Infektionskrankheit erwor­ben werden. Vollkommene Immunität besteht nur bei manchen Viruskrankheiten. Bei bakteriellen Erkrankungen kann bei erneuter Infektion die Krankheit wieder auftreten.
Infektiosität der Erreger. Das ist die Fähigkeit der Erreger zur Ansiedlung und Vermehrung im Kör­per.
Pathogenität der Erreger. Hierunter versteht man die Fähigkeit der Erreger, Krankheitserscheinungen im infizierten Körper auszulösen. Infektiosität und Pathogenität stimmen nicht immer überein. Der Masernerreger z.B. hat hohe Infektiosität, aber geringe Pathogenität.
Epidemie (Seuche). So werden das plötzliche Auftreten und die rasche Ausbreitung einer Infektionskrankheit in einem bestimmten Raum bezeich­net (im Mittelalter z. B. die Pest).
Endemie. Hiervon spricht man, wenn eine In­fektionskrankheit ständig in einer bestimmten Ge­gend vorkommt und sich in bestimmten Zeit­abschnitten wiederholt.

Meldepflicht und Isolierungsmaßnahmen

Jeder nicht geimpfte Mensch ist empfäng­lich für den Erreger. Erreger dringen in den Körper unbemerkt ein, breiten sich in ihm aus und ver­mehren sich. In dieser Zeit (Inkubations- oder Aus­brütungszeit) setzt sich der Körper mit dem Erreger auseinander; er wird umgestimmt. Am Ende der Inkubationszeit versucht nun der bereits vorberei­tete Körper, die Erreger auf den Schleimhäuten auszuscheiden. Damit setzen die ersten Krankheits­zeichen (Prodromi) ein (bei Masern Fieber, Husten, Schnupfen, Augenbindehautentzündung). Aus die­sen Zeichen ist die Infektionskrankheit noch nicht abzulesen. Erst wenn plötzlich Krankheitszeichen erscheinen, die für eine bestimmte Infektionskrank­heit typisch sind, läßt sich die Krankheit erkennen. Am Ende der Inkubationszeit, bevor Krankheitszeichen auftreten, kann der Zustand schon ansteckend sein. Der Säugling ist in den ersten drei Monaten vor manchen Infektionskrankheiten geschützt, z.B. vor Masern, wenn die Mutter diese Krankheit bereits überstanden hat.. Dann kann sie dem Kind mit der Muttermilch ihre Schutzstoffe übertragen.

Beispiele:

Angina. Hierbei handelt es sich um eine meist akut verlaufende Entzündung der Gaumenmandeln und des weichen Gaumens (hauptsächlich bei Jugend­lichen). Die Erreger sind Strepto- und Staphylokok­ken. Ausgelöst wird die Angina durch Erkältung und Ansteckung. Man unterscheidet verschiedene For­men: katarrhalische Angina, Angina lacunaris, An­gina ulcero-membranacea (Angina Plaut-Vincenti), Eine häufige Komplikation ist der Tonsillarabszeß, der durch Zurückhalten von Eiter entsteht und chirurgisch behandelt werden muß. Die Erkrankung beginnt mit dem Gefühl des Wund­seins im Rachen, das sich zu stechenden Schmerzen beim Schlucken steigern kann. Die Schmerzen strahlen zu den Ohren aus. Temperatursteigerung ist fast immer vorhanden. Mandeln und Gaumenbögen sind gerötet, manchmal sind eitrige Pfröpfe sichtbar, die Halslymphknoten sind geschwollen. Allgemeine Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen kommen hinzu. Die Behandlung der einfachen Form geschieht mit Prießnitz-Umschlägen, Gurgeln usw.
Chronische Angina. Sie entwickelt sich oft aus der akuten Form, ist als Fokus (Herd, der Krankheits­erreger oder deren Gifte in den Körper gelangen läßt) bekannt und gefürchtet. In solchen Fällen ist die Tonsillektomie (Herausschneiden der Mandeln) in­diziert.
Erkältungskrankheiten. Die sogenannten Erkäl­tungskrankheiten oder Infekte der oberen Atem­wege sind eine bestimmte Gruppe infektiöser, ent­zündlicher Erkrankungen der Schleimhäute von Nase, Nasennebenhöhlen, Rachen und Bronchien. Eine Abkühlung kann nur als Wegbereiterin gelten. Die Hauptsache ist eine Ansteckung mit verschie­denen Viren (z. B. Schnupfenvirus, Grippevirus). Die Erkältungskrankheiten verlaufen im allgemei­nen leicht, doch können sie in einzelnen Fallen Asthmaanfälle provozieren oder alte Entzündungen und Bakterienherde in Nasennebenhöhlen oder Gaumenmandeln wieder zum Aufflackern bringen. wodurch es zu rheumatischen und Nierenkrank­heiten kommen kann. Volkswirtschaftlich sind sie von großer Bedeutung, weil ihre starke Verbreitung in der kalten Jahreszeit zu erheblichen Produktions­ausfällen führt.

Gesundheitsfürsorge im Sozialismus

Während in der BRD und anderen kapitalistischen Staaten für die herrschende Klasse Luxuskliniken und Sanatorien der Extraklasse zur Verfügung stehen, zu denen ein einfacher Arbeiter keinen Zugang hat, hatte in der DDR, wie in jedem anderen sozialistischen Staat, jeder Bürger des Landes die gleichen Rechte auf den Schutz seines Lebens und seiner Gesundheit. In der DDR gab es keine „Zweiklassenmedizin“!

Staatlicher Charakter des Gesundheitswesens in der DDR

Den gesellschaftlichen Auftrag zum umfassenden Schutz der Gesundheit kann nur ein staatliches Gesundheitswesen unter sozialistischen Bedingun­gen erfüllen. Die Mehrzahl der Einrichtungen des Gesundheits­wesens waren daher Volkseigentum. Ihre Unterhal­tung, Ausstattung, Finanzierung, Rekonstruktion u.ä. wurden mit staatlichen Mitteln realisiert und waren in den jeweiligen Volkswirtschaftsplänen verankert.

Die Einrichtungen unterstanden den Räten der Kreise (bzw. Stadtbezirke) oder Bezirke oder wurden direkt vom Ministerium für Gesundheitswesen (zentrale Eiruichtungen) geleitet. Medizinische Einrichtungen existierten auch im Leitungsbereich des Ministeriums für Hoch- und Fachschulwesen (Kliniken und In­stitute der Bereiche Medizin der Universitäten bzw. medizinischen Akademien), des Staatssekretariats für Körperkultur und Sport (sportmedizinische Ein­richtungen), an der Akademie der Wissenschaften der DDR sowie im Rahmen der medizinischen Dienste im Verkehrswesen, in der NVA und in der Deutschen Volkspolizei.

Insgesamt waren rund 440.000 Mitarbeiter, darunter über 40.000 Ärzte und Zahnärzte, in den Einrich­tungen des Gesundheits- und Sozialwesen beschäf­tigt (Stand 1977). Neben den staatlichen Einrichtungen des Gesund­heitswesens gab es weiterhin private Ärzte in eige­ner Niederlassung und medizinische Einrichtungen sowie Pflegeheime, die von den Kirchen getragen werden. Diese nichtstaatlichen medizinischen Ein­richtungen arbeiteten in enger Abstimmung und Ko­ordinierung mit den Einrichtungen des staatlichen Gesundheitswesens, so daß keine Disproportionen oder territoriale Überschneidungen entstehen konnten und der gesamtstaatliche Charakter des Gesundheits­schutzes sowie die einheitliche inhaltliche Leitung gewährleistet waren.

Einheitlichkeit der Leitung

Trotz territorialer Besonderheiten und unterschied­licher Unterstellung der verschiedenen medizi­nischen Dienste wurde das Gesundheitswesen der DDR nach einheitlichen Prinzipien geleitet und ge­plant. Das Ministerium für Gesundheitswesen besaß die Gesamtverantwortung, die es in enger Zu­sammenarbeit mit den übrigen staatlichen Organen realisierte. Die einheitliche Leitung und abgestimmte Entwicklung garantierten, daß sich die medizinischen Fachgebiete den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechend und nach den territorialen Erforder­nissen entwickelten.

Die noch in manchen Ländern (z.B. auch in der BRD) übliche strenge Trennung zwischen ambulan­ter und klinischer (stationärer) Betreuung war in der DDR nicht mehr vorhanden. Beide medizinische Leitungsbereiche waren gleichberechtigte Bestand­teile des einheitlichen sozialistischen Gesundheits­wesens und hatten spezifische Aufgabenbereiche, die jedoch eng miteinander verflochten waren.

Kostenfreiheit

Bei Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe entstanden dem Patienten keinerlei Kosten. Sowohl ärztliche Beratung als auch Medikamente, Hilfsmittel (z.B. orthopädische Hilfsmittel), physikalische Behand­lungen wurden ihm kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch für aufwendige Operationen, Zusatzunter­suchungen (Röntgen, Endoskopie, psychologische Testung u. a.) oder Kuraufenthalte entstanden dem Patienten keine Kosten.

Alle Kosten wurden aus dem Staatshaushalt bzw. über die Beiträge zur Sozialversicherung beglichen. Auch die kompliziertesten und modernsten Unter­suchungs- und Behandlungsverfahren standen damit – wenn sie ärztlich angezeigt waren – allen Bürgern gleichermaßen zur Verfügung. Dasselbe traf für prophylaktische Untersuchungen und Maßnahmen (prophylaktische Kuren) zu.

Jährlich wurden in der DDR über 150 Millionen ärztliche Konsultationen durchgeführt. Im Durch­schnitt besuchte demnach jeder DDR-Bürger etwa neunmal pro Jahr den Arzt oder wurde zu Hause betreut. Lediglich beim Mißbrauch ärztlicher Hilfsbereit­schaft (z. B. Alkoholmißbrauch) mußten die ent­standenen Kosten vom Bürger erstattet werden.

Allgemeine Zugänglichkeit

In der DDR wurde ein lückenloses Netz ärztlicher Betreuungseinrichtungen geschaffen, so daß trotz territorialer Unterschiede keine einzige Region medizinisch unterversorgt ist. Von jedem Punkt der DDR war medizinische Hilfe in höchstens 20 Kilo­meter Entfernung erreichbar. Auch in ländlichen Gebieten waren mit Gemeindeschwesternstationen und Landambulatorien Bedingungen für eine gute medizinische Versorgung geschaffen worden.

Alle erforderlichen medizinischen Eiruichtungen und Maßnahmen standen jedem Bürger prinzipiell und ohne Rücksicht auf territoriale und soziale Herkunft gleichermaßen zur Verfügung. Daß bei medizinischen Spezialbehandlungen mitunter Wartezenen erforderlich waren, hing mit dem schritt­weisen Aufbau hochspezialisierter Einrichtungen und mit der allmählichen Rekonstruktion der oftmals sehr alten Krankenhausbauten und ihrem Zusam­menschluß zu größeren Einheiten zusammen. Gästen und Besuchern der DDR wurde medizinische Hilfe entsprechend den zwischen den jeweiligen Herkunftsländern und der DDR abgeschlossenen Vereinbarungen kostenlos gewährt. Bestanden keine Vereinbarungen, war medizinische Hilfe an Ausländer kostenpflichtig.

Vorbeugender Gesundheitsschutz

Nicht nur das Heilen von Krankheiten, auch das Verhüten von Erkrankungen war eine entscheidende Aufgabe aller am Gesundheitsschutz Beteiligten. Die Vorbeugung konnte darin bestehen, daß Ursachen für Krankheiten beseitigt bzw. in ihrer Wirkung abgeschwächt wurden oder der Organismus in die Lage versetzt wurde, die krankheitsbegünstigenden oder -auslösenden Einflüsse besser zu überwinden (primäre Prävention, ursächliche Vorbeugung). Eine weitere Möglichkeit prophylaktischer Arbeit war die gezielte Suche nach Frühformen einer Erkrankung (Screening) oder die Überwachung bzw. Betreuung von gefährdeten Personengruppen (Reihenunter­suchung, Dispensaire), um noch vor Auftreten schwerer Krankheitssymptome und Ausfallerschei­nungen die Krankheit durch gezielte Maßnahmen bekämpfen zu können (sekundäre Prävention, Früherkennung von Krankheiten). Die Verhütung schwerer Komplikationen wurde gelegentlich als tertiäre Prävention bezeichnet (Komplikations­prophvlaxe ).

Maßnahmen der primären Prävention betrafen beispielsweise die hygienische Über­wachung und Kontrolle, um krankmachende Mikro­organismen aus der menschlichen Umwelt aus­zuschalten und somit Infektionskrankheiten ursäch­lich zu verhüten. Die Gestaltung einer gesunden Lebensweise, Maßnahmen des Umweltschutzes, zweckmäßige Ernährung, Abhärtung und Sport stellten Maßnahmen zur primären Prophylaxe dar. Reihenuntersuchungen auf Tuberkulose (Schirm­bild), zytologische Abstriche zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs der Frau, Streifentests auf Zuckerausscheidung u.ä. waren sekundäre Vor­beugungsmaßnahmen, die frühzeitiges therapeuti­sches Eingreifen oder gezieltere Diagnostik er­möglichten und somit die Heilungsaussichten stei­gerten.

Prophylaktische Untersuchungen und Maßnahmen waren Bestandteil des staatlichen Gesundheitsschut­zes und wurden gemeinsam mit anderen medizi­nischen Aktivitäten geplant und realisiert. Obwohl jeder Arzt grundsätzlich auch prophylak­tisch tätig war, gab es einige medizinische Tätigkeits­bereiche mit ausgesprochen prophylaktischen Auf­gaben: die staatliche Hygieneinspektion, das Impfwesen. das Betriebsgesundheitswesen, die medizi­nischen Dienste u.a.m. In wachsender Zahl wurden den Werktätigen prophylaktische Kuren zur Festigung der Gesund­heit zur Verfügung gestellt. In der Regel dauern sie drei Wochen. Die prophylaktische Arbeit wird von verschiedenen Massenorganisationen (Deutsches Rotes Kreuz der DDR, Volkssolidarität, Demokratischer Frauenbund Deutschlands, Freie Deutsche Jugend, URANIA u.a.) unterstützt. Über 260.000 Gewerkschafter ar­beiteten im Rahmen des Freien Deutschen Gewerk­schaftsbundes (FDGB) als Bevollmächtigte der Werktätigen in verschiedenen Kommissionen und unterstützten gleichfalls die prophylaktische Tätig­keit.

Wissenschaftlichkeit der Medizin

Die Medizin hat sowohl naturwissenschaftliche als auch gesellschaftswissenschaftliche Wurzeln. Sie ist eine angewandte Wissenschaft, die sich dadurch auszeichnet, daß sie unmittelbar mit ihren Ergeb­nissen auf den Menschen wirkt. Viele Erkenntnisse der Medizin sind aus der Empirie, der Beobachtung von Erscheinungen und Zufällen, entstanden. Doch die moderne Medizin besitzt eine gesicherte wis­senschaftliche Grundlage. Neue Erkenntnisse über Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Lebens und der zwischenmenschlichen Beziehungen sowie der Einwirkungen der Umwelt auf den Menschen er­schließen der Heilkunde neue Wege beim Verhüten, Erkennen und Behandeln von Krankheiten. Unwissenschaftliche, spekulative Heilmethoden, deren Unwirksamkeit in exakten Überprüfungen nachgewiesen wurde, hatten im Rahmen des soziali­stischen Gesundheitsschutzes keinen Platz.

Die Medizin als Heilkunde durfte nur ausüben, wer als Arzt oder mittlerer medizinischer Kader eine ent­sprechende Ausbildung erworben, in einer Prüfung die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten nachgewiesen hatte und eine staatliche Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde besaß (Approbation). Durch eine umfangreiche Ausbildung während des Studiums, durch gesetzlich festgelegte Spezialisie­rung (Facharztweiterbildung) und durch systemati­sche Weiterbildungsveranstaltungen für den Fach­arzt war gesichert, daß allen Ärzten die modernsten wissenschaftlichen Behandlungs- und Diagnoseme­thoden vertraut waren. Ausübung von Heilmethoden ohne wissenschaft­liche Ausbildung bedeutet stets eine Gefahr für den hilfesuchenden Patienten.

Freie Arztwahl

Ein Prinzip unseres sozialistischen Gesundheits­wesens war, daß der Patient den Arzt seines Ver­trauens wählen konnte und nicht zur Einhaltung eines begrenzten ärztlichen Einzugsbereichs verpflichtet war. Das Prinzip der freien Arztwahl schloß nicht aus, daß die Territorien in Arztbereiche aufgeglie­dert waren, die von einem Bereichsarzt betreut wur­den. Der Bereichsarzt war meist zugleich der „Haus­arzt“, der die Familie und die Lebensumstände am besten kannte und bei therapeutischen Empfehlungen mit berücksichtigen konnte.

Im Interesse optimaler ärztlicher Betreuung war aller­dings der beliebige Wechsel des behandelnden Arztes nicht möglich. Es waren zeitliche Begrenzun­gen (Quartale) einzuhalten, und bei erforderlicher Beratung durch einen Spezialisten war in der Regel die Überweisung des behandelnden Arztes notwendig, da der Patient selbst die Erfordernisse einer Spezial­behandlung nicht sicher abschätzen konnte.

Leitung des Gesundheitswesens

Die Leitung des Gesundheitswesens erfolgte ent­sprechend den Prinzipien des demokratischen Zentralismus. Sie schloß die aktive Mitwirkung der gesellschaftlichen Kräfte und das gemeinsame Wirken der verschiedenen staatlichen Organe auf allen Ebenen ein. Grundlage der Leitungsentschei­dungen war der jeweilige Volkswirtschaftsplan.

Ministerium für Gesundheitswesen

Die Gesamtverantwortung für die inhaltliche Ent­wicklung des Gesundheits- und Sozialwesens und seine proportionale Entwicklung trug das Ministe­rium für Gesundheitswesen der DDR. Mit der Bildung eines Gesundheitsministeriums hatte die DDR erstmals in der deutschen Geschichte der Bedeutung eines staatlichen Gesundheitswesens Rechnung getragen. Sitz des Ministeriums für Ge­sundheitswesen war Berlin, die Hauptstadt der DDR (1020 Berlin, Rathausstr. 3).

Entsprechend dem Statut vom 25.9.1975 (GBI.I S. 673) war das Ministerium für Gesundheitswesen das Organ des Ministerrats zur Leitung und Planung des Gesundheitswesens und ihm übertragener Auf­gaben der sozialen Betreuung der Bürger.
Es verwirklichte seine Aufgaben in Durchführung der Beschlüsse der Partei der Arbeiterklasse auf der Grundlage der Verfassung der DDR, der Gesetze und anderer Rechtsvorschriften. Die Aufgaben des Ministeriums für Gesundheits­wesen umfaßten vor allem

  • die konsequente Verwirklichung der in den Plänen festgelegten gesundheitspolitischen Aufgaben zur planmäßigen und proportionalen Entwicklung der medizinischen Betreuung, der sozialen Betreuung, der medizinischen Forschung und der Hygiene
  • die Sicherung einer den wachsenden Bedürfnis­sen der Bürger und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Medizin entsprechenden medizi­nischen Betreuung in der Einheit von Prophylaxe, Diagnostik, Therapie und Nachsorge
  • die Entwicklung der internationalen Zusammen­arbeit auf dem Gebiet des Gesundheitswesens
  • die Ermittlung des volkswirtschaftlich begründe­ten Bedarfs an Arzneimitteln, Medizintechnik und anderen Erzeugnissen.

Arzneimittelindustrie und medizintechnische Pro­duktion wurden von Industrieministerien und nicht vom Ministerium für Gesundheitswesen geleitet. Die medizinischen Hochschuleinrichtungen unter­standen dem Ministerium für Hoch- und Fachschul­wesen. Die medizinischen Fachschulen und Ein­richtungen der Berufsbildung im Gesundheits- und Sozialwesen gehörten zum Leitungsbereich des Mini­steriums für Gesundheitswesen.

Das Statut legte weiterhin fest, daß der Minister für Gesundheitswesen die örtlichen Staatsorgane bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben auf-dem Gebiet des Gesundheits- und Sozialwesens unterstützt. Er war für die Anleitung der Leiter der Abteilungen für Gesundheits- und Sozialwesen der Räte der Bezirke (Bezirksärzte) verantwortlich.

Der Minister für Gesundheitswesen war im Rahmen der Gesamtentwicklung von Wissenschaft und Technik für die Entwicklung der medizinischen Wissenschaft und die einheitliche Leitung und Planung der medizinischen Forschung verantwort­lich. Er wirkte dabei eng mit anderen staatlichen Organen und der Akademie der Wissenschaften zusammen. Sein Verantwortungsbereich umfaßte die gesundheitspolitische Zielstellung sowie die Haupt­richtungen und Aufgaben der Forschung, einheit­liche Leitungs-und Organisationsprinzipien u.ä.. Das Ministerium für Gesundheitswesen war darüber hin­aus verantwortlich für die Sicherung der Investi­tionsvorhaben des Gesundheitswesens, für die Ein­haltung der Finanzpläne, für die Grundsätze der medizinischen Betreuung und der Hygiene, für das Betriebsgesundheitswesen, die Kaderarbeit in den Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, das Km- und Bäderwesen, die Kinderbetreuung in den Krippen, die Betreuung der älteren Bürger in Pflege- und Feierabendheimen, die Betreuung ge­schädigter Bürger usw. (s. a. Kap. ,,Gesundheits­rechtl. Bestimmungen“).

Bei der Erfüllung all dieser Aufgaben stützte sich das Ministerium auf die Mitarbeit gesellschaftlicher Organisationen, z.B. der Parteien, der Gewerkschaft Gesundheitswesen, medizinisch-wissenschaftlicher Gesellschaften, der FDJ u.a.m.

Zur Beratung stand dem Ministerium ein medizi­nisch-wissenschaftlicher Rat (Rat für Planung und Koordinierung der medizinischen Wissenschaft) zur Verfügung, in dem hervorragende Wissenschaftler verschiedener Fachdisziplinen mitwirkten. Zum Kollegium des Ministeriums gehörten auch Vertreter der medizinischen Praxis.

Quelle:
Kleine Enzyklopädie Gesundheit. VEB Bibliograohisches Institut Leipzig (DDR), 1980, S.576-579 (Zeitformen beabreitet, N.G.)


Siehe auch:
Die Gesundheitspolitik der DDR – Ein Interview mit Dr. med. Heinrich Niemann (75), Facharzt für Sozialmedizin in Berlin, Hauptstadt der DDR. (Und nicht in „Ostberlin“, wie RT Deutsch falsch und tendenziös schreibt!)

Dieser Beitrag wurde unter Arbeiterklasse, Kleines Lexikon, Meine Heimat DDR, Sozialistische Wirklichkeit, Was ist Sozialismus? veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Das staatliche Gesundheitswesen der DDR – Sorge um das Wohl des Menschen

  1. S. Erfurt schreibt:

    Die Masern hatten wir alle. Das ist eine Kinderkrankheit und ich kenne praktisch niemanden der nicht die Masern hatte. Eltern waren damals froh wenn ihre Kinder die Masern hatten, denn Kinderkrankheiten im erwachsenen Alter zu bekommen ist problematisch.

    Heute: Habe grade eben einen Artikel in der VdK-Zeitung RP gelesen, MRT-Patienten erkranken an Kontrastmitteln. Um die Nebenwirkungen bestimmter Kontrastmittel wieder loszuwerden, gibt es sogar Therapien, jedoch muss der Patient die Kosten dafür selbst berappen!

    Kapitalismus: Rette sich wer kann.

  2. S. Erfurt schreibt:

    PS: Menschen voneinander zu isolieren ist unsinnig!

    • Liebe Genossin S. Erfurt,

      bei bestimmten Infektionskrankheiten – wie etwa Cholera, Ebola, Lepra, Marburg, Pneumonie, SARS, Tuberkulose uvm. – müssen die an einer pathogenen Krankheit infizierten Menschen von den Gesunden isoliert werden, sofern diese Gesunden nicht gegen eine Infektion geimpft oder nicht immun sind.
      —————
      Freilich war und ist es vollkommen absurd und grotesk, daß gesunde Menschen – von denen nach jetzigem Stand (Daten seit 182 Tagen (*A)) >99,60 % immun gegen SARS-CoV-2 sind – von anderen gesunden oder COVID-19 kranken Menschen isoliert wurden und werden.

      — Soweit ich mich mit „der Geschichte der Menschheit der letzten 12.000 Jahre“ beschäftigt habe, ist diese Isolierung Gesunder Menschen von Gesunden Menschen einmalig! (selbstverständlich kann ich mich irren, aber in der gesamten Geschichts-Literatur und -Forschung habe ich – jedenfalls bisher – nicht Vergleichbares dazu gefunden.)

      FÜR keine Grippe-Seuche, keine Pneumonie-Seuche
      – VOR ALLEM: FÜR KEINE KREBS-Seuche -,
      wird kein derartiger Aufwand betrieben, wie seit sechs Monaten wegen SARS-CoV-2!!!

      UNFASSBAR:

      für die 40.000 Menschen, die jedes Jahr in Deutschland an einer Lungenentzündung
      oder
      für die 220.000 Menschen, die jedes Jahr in Deutschland an der KREBS-SEUCHE
      STERBEN

      WURDE und WIRD ein derartiger Aufwand nicht betrieben! …

      … aber „plötzlich“ werden 83 Millionen ‚Deutsche‘ von eine Corona-Virus „bedroht“!!!

      (*B) GEGEN den sowieso 99,60 % ALLER sich damit infizierenden Menschen IMMUN SIND! = GAR NICHT an COVID-19 erkranken KÖNNEN!!!
      Denn, wer gegen – welche Infektion auch immer – immun ist, kann einfach nicht an einer solchen ERKRANKEN! (*B)

      ——————————————
      (*A) Datenquellen: Johns Hopkins University CSSE (internationale Daten von WHO, CDC (USA), ECDC (Europa), NHC, DXY (China), Meldungen der französischen und Meldungen der deutschen Behörden (Robert-Koch-Institut sowie Landes- und Kreisgesundheitsbehörden).

      Alle diesen Daten habe ich für 50 Länder, die zur Halbinsel Europas des Kontinenten Asiens zählen, in einer Tabellenkalkulation zusammengefasst und als PDF zum freien Einsehen (oder auch Abspeichern) und zum ÜBERPRÜFEN !!! auf meinem Blog veröffentlicht und frei zugänglich zur Verfügung gestellt:

      (*B) = https://seidenmacher.wordpress.com/2020/05/29/corona-tabelle-mal-anders/

      BEWEIST !!! meine Aussage:
      (*B) GEGEN den sowieso 99,60 % ALLER sich damit infizierenden Menschen IMMUN SIND! = GAR NICHT an COVID-19 erkranken KÖNNEN!!!
      Denn, wer gegen – welche Infektion auch immer – immun ist, kann einfach nicht an einer solchen ERKRANKEN! (*B)

      • S. Erfurt schreibt:

        Nun, ich komme aus einer ländlichen Gegend. Fünf und mehr Geschwister zu haben war nicht die Ausnahme sondern die Regel. Sobald eines der Kinder die Masern bekam, sorgten die Eltern dafür, daß auch die anderen Geschwister die Masern bekamen und waren froh darüber, wenn die Ansteckung im Hause funktioniert hat.

        So einfach haben wir in den 60er Jahren in der DDR das Problem Masern gelöst! Und das ist auch eine durch Viren ausgelöste Krankheit, Viren die genauso übertragen werden wie alle anderen Viren, Grippe, Corona. Kein Mensch der Welt käme auf die Idee wegen Masern einen Mundschutz zu tragen oder irgendwelche idiotischen Isolationsmaßnahmen und noch blödsinnigere Abstandsregeln anzuordnen. Genausowenig stand in der DDR eine Impfung gegen Masern zur Disposition. Dieser Impfhype wurde erst in jüngster Zeit durch Pharmakonzerne erzeugt um Profite zu machen.

        Schönen Feiertag, und viele Grüße an Alle!

      • Auch dir einen schönen Feiertag.

        Tja, so ist das halt im kapitalistischen System: „Alles und Alle werden zur Ware“ um Profite zu machen. …und das gilt auch für Impfungen; aber davon kann ich mich ja nicht abhängig machen, weil das eben kein Argument für oder gegen Impfungen sein kann – denn sonst müsste ich auch sagen: Ich esse nichts mehr, weil die Kapitalisten dadurch Gewinne machen.

  3. Pingback: Schädliche Medizin – falsche Behandlungen. Das einträgliche Geschäft mit der Krankheit… | Sascha's Welt

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s