„Die Russen“. Ein britischer Journalist berichtet über seine Erlebnisse in der sowjetischen Besatzungszone.

hvccNBb7Q2MEs mag so manchem Westdeutschen ungewöhnlich erscheinen, was hier zu lesen ist. Doch nicht nur das: es wirft ein bezeichnendes Licht auf die Siegermacht. Die Sowjetunion war ein sozialistisches Land. Und ebenso waren auch die sowjetischen Menschen, die Besatzer, vom Sozialismus geprägt: aufrichtig, selbstbewußt und in jeder Weise hilfsbereit, als es darum ging, in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) eine demokratische Ordnung aufzubauen. Drei Jahre lang hatte der englische Journalist Gordon Schaffer die SBZ bereist. Er sprach mit vielen Deutschen, war Zeuge dessen, wie sich die sowjetischen Besatzer verhielten, und er erlebte, wie Kommunisten und andere Antifaschisten tatkräftig die Initiative ergriffen. Erstaunt mußte er aber auch feststellen, wie unterwürfig und nicht selten hinterhältig sich die Deutschen gegenüber „den Russen“ benahmen. Der Schmutz der braunen Gesinnung steckte eben noch tief in den Hirnen…

Gordon Schaffer

Ein Engländer bereist die sowjetische Zone

Mein Bericht über die sowjetische Zone hat sich bisher hauptsächlich mit den Deutschen beschäftigt. Das ist selbstverständlich, weil die Deutschen in höherem Maße als die Russen für die Verwaltung der Zone verantwort­lich sind. Es wäre aber falsch, anzunehmen, daß die Russen diese Aufgabe den Deutschen überlassen, ohne selbst eine Verantwortung zu tragen. Sämtliche Zweige der deutschen Verwaltung werden einer ständigen sorg­fältigen Kontrolle unterzogen, in erster Linie, um ein Wiederaufleben des Nazismus zu verhindern, und in zwei­ter Linie, um eine saubere Verwaltungsarbeit zu sichern. Die sowjetischen Behörden teilen sich in Okkupations­behörden, die Verwaltung und den politischen Sicher­heitsdienst. Jede dieser Abteilungen, die unabhängig von­einander arbeiten, wird von einem General geleitet, der seinerseits dem Oberkommandierenden unterstellt ist.

Die Russen und die Deutschen

413445_originalDem Deutschen wird die Tatsache der Okkupation gewöhnlich nur durch gewisse Äußerlichkeiten zum Bewußt­sein gebracht: Russische Soldaten auf der Straße, Em­bleme an den von Russen belegten Gebäuden, die ge­wöhnlich mit Bildern von Lenin und Stalin geschmückt sind, oder durch Denkmäler und Friedhöfe der Roten Armee, die in vielen Städten und Dörfern zu finden sind. Im täglichen Leben kommt er ausschließlich mit Deut­schen in Berührung. Die Hausfrauen, die sich anstellen, um die Lebensmittelkarten zu erhalten, werden von deut­schen Angestellten abgefertigt.

Die Behörden in der SBZ

Wenn ein Arbeiter mit der ihm bewilligten Lebensmittelkartenkategorie unzu­frieden ist, wendet er sich durch seine Gewerkschaft an das deutsche Ernährungsamt. Wenn ein Wohnungsinhaber während der Sperrstunden einen elektrischen Apparat benutzt, wird ihm durch einen deutschen Angestellten des betreffenden städtischen Unternehmens der Strom­zähler plombiert. Will ein Arbeiter seinen Arbeitsplatz wechseln, so geschieht dies durch Vermittlung des deut­schen Arbeitsamtes. Sämtliche Zivil- und Strafrechtsfälle werden vor deutschen Gerichtshöfen verhandelt; nur Fälle nationalsozialistischer Betätigung fallen in das Amtsbereich der Russen, und auch sie werden an die deutschen Behörden weitergeleitet, es sei denn, daß ein Vergehen gegen Angehörige einer fremden Macht vorliegt.

Eine chaotische Situation

Zu Beginn der Okkupation bot sich ein völlig anderes Bild. Die Deutschen akzeptierten die Besatzungsmacht mit über­raschender Fügsamkeit, und schon nach.kurzer Zeit waren die Büros der russischen Kommandanten von Leuten überlaufen, die irgendwelche Beschwerden vorzubringen hat­ten oder für die selbstverständlichsten Dinge um Bewilligung ansuchten. Dieser völlige Mangel an Initiative bei dem Durchschnittsdeutschen setzte die Russen in Erstaunen, die besonders während der Kriegsjahre dazu erzogen worden waren, in jeder Situation nach eigenem Ermessen zu handeln. Die chaotische Lage des besiegten Landes stellte die Besatzungsmacht vor die schwierigsten Probleme – und die Deutschen hatten nichts Besseres zu tun, als jeden Augen­blick um Erlaubnis für dies oder jenes zu bitten.

Der Wiederaufbau mußte beginnen

Dresden46_02Die Be­völkerung war außerstande, Entschlüsse zu fassen oder aus eigenem Antrieb die fast übermenschliche Aufgabe des Wiederaufbaus in Angriff zu nehmen. In der ersten Zeit hing jeder Fortschritt größtenteils von den örtlichen Kommandanten der Roten Armee und den Antifaschisten ab. Aber bald wurde ein Verwaltungsapparat geschaffen und den Deutschen bestimmte Pflichten übertragen. Die eindrucksvollste Leistung der ersten zwei Okkupa­tionsjahre ist die Gewinnung immer breiterer Bevölke­rungsschichten für eine aktive Teilnahme am Wiederaufbau.

Initiative anstatt Gehorsam

Den Russen war es durchaus selbstverständlich, die Massen zur Erledigung einer dringenden Aufgabe einzusetzen. Die Deutschen waren Propaganda gewöhnt, aber nicht eine Politik, die Initiative statt Gehorsam forderte. Auch heute noch geht die Initiative häufiger von den Russen als von den Deutschen aus. So mußten beispiels­weise die Russen zu Beginn des Jahres 1947 bei den Leitern der Radiostationen, den Chefredakteuren der Zei­tungen und den Vorsitzenden der demokratischen Orga­nisationen auf die dringliche Notwendigkeit eines Pro­pagandafeldzuges zur Förderung der Frühjahrsaussaat hinweisen.

Mobilisierung der Volksmassen

So ist als Resultat von zwei Jahren Besatzung die Grund­lage für die Mobilisierung der Volksmassen geschaffen worden, sollten besondere Notstände es verlangen. Die ausgedehnten Überschwemmungen im März und April 1947 in der Provinz Brandenburg lieferten dafür einen glänzenden Beweis. In wenigen Tagen wurden Hütten, die vorher in Durchgangslagern der Unterbringung von Umsiedlern gedient hatten, in die betroffenen Gegenden geschafft und Notmaßnahmen aller Art durchgeführt. Die Freie Deutsche Jugend nahm aus eigenem Antrieb an dem Hilfswerk teiL Als es klar wurde, daß das überschwemmte Gebiet nicht mehr rechtzeitig für die Getreideaussaat zu­rückgewonnen werden konnte, stellten sich Freiwillige aus allen Kreisen f’ür den Kartoffelanbau zur Verfügung.

Von den Siegern lernen…

In Mecklenburg sah ich ein aus Lehm und Holz errich­tetes Musterhaus, das während der Sommermonate unter Verwendung von örtlich vorhandenem Material herge­stellt werden kann. Die hierbei verwandte Lehmart war offenbar schon vor Jahrhunderten bei der Erbauung der alten Schlösser benutzt worden, und die Regierung hatte Fachleute mit der Prüfung des Materials beauftragt. Auch in der Weimarer Hochschule für Architekten wurden Versuche mit in der Zone verfügbaren Baustoffen durch­geführt. Die Russen haben sich fünfundzwanzig Jahre lang auf diese Weise beholfen: immer wieder suchten sie die gegebenen Schwierigkeiten durch neue Methoden zu über­winden, und wenn ein Weg gefunden war, regten sie ihr Volk an, in der vorgezeigten Richtung weiterzuarbeiten. Sie haben jetzt die Deutschen gelehrt, das gleiche zu tun.

Reduzierung der Besatzungstuppen

Der weitaus größte Teil der von den Russen ausgeübten Funktion entfällt auf die Verwaltungsbehörden. Da sich, im Gegensatz zu den anfänglichen Befürchtungen, keine nazistische Untergrundbewegung entwickelte, wurden die Besatzungstruppen ständig reduziert; die Sicherheitspo­lizei (eine Unterabteilung des NKWD) hatte sich nicht mit vielen ernstzunehmenden Fällen von faschistischer Tätigkeit zu befassen.

Sowjetische Verwaltungen gaben ein Beispiel

Die russischen Behörden sind ein genaues Gegenstück zum deutschen Verwaltungsapparat. Das heißt: Jeder deutschen Zentralverwaltung entspricht eine gleichgeordnete Abteilung in Karlshorst, einem Hauptsitz der Sowje­tischen Militäradministration (SMA). In den Landes­hauptstädten bestehen ebenfalls deutsche Ministerien und sowjetische Parallelverwaltungen. In den anderen Städten und in den ländlichen Gebieten ist jeder einzelne Verwaltungszweig, manchmal sind es auch mehrere, einem Sowjetoffizier unterstellt. Einen zahlenmäßigen Vergleich kann man nicht machen. Manchmal sind in einem deutschen Ministerium Tausende von Beamten beschäftigt, während in der entsprechen­den sowjetischen Abteilung nur wenige Spezialisten ar­beiten.

Die sowjetischen Besatzer als Berater

Bgm_Berlin_1945Auf die Zentralverwaltung üben die Russen noch immer einen entscheidenden Einfluß aus, da sie für die Durchführung der Verordnungen des Alliierten Kontroll­rates verantwortlich sind. In den Ländern und Provinzen, ebenso in den Städten und ländlichen Gebieten, wo die von den Deutschen gewählten Behörden amtieren, treten die Russen nur in der Rolle von Beratern auf. Sooft ich Gelegenheit hatte, mit verantwortlichen Leitern deutscher Verwaltungsabteilungen zu sprechen, konnte ich feststellen, daß sie die besten Beziehungen zu den russischen Kontrolloffizieren unterhielten. Fast alle zoll­ten der Erfahrung der russischen Offiziere vollste Aner­kennung.

Fähige sowjetische Kontrolloffiziere

Einige werden hierin vielleicht nur die typische Auswirkung der heute bei den Deutschen aller Zonen in Erscheinung tretenden Dienstfertigkeit erblicken. Dieser Faktor mag in manchen Fällen mitspielen, aber ich kann aus eigener Erfahrung hinzufügen, daß ich viele Russen in leitenden Verwaltungsstellen angetroffen habe, deren Befähigung unbestreitbar ist.

  • Das Erziehungswesen liegt in den Händen von Universitätsprofessoren. Männer und Frauen, die auf dem Gebiet der Planung langjährige Erfahrung haben, sind für Wirtschaftsfragen verantwort­lich. In den Abteilungen des Gesundheitswesens sind Ärzte tätig, und alle nehmen ihre Arbeit sehr ernst. Viele Deutsche erzählten mir, daß ihre russischen Kon­trolloffiziere sich oft bis in die frühen Morgenstunden gemeinsam mit. ihnen um die Lösung irgendeiner Auf­gabe bemühen.
  • Das NKWD arbeitet in Verbindung mit dem deutschen Justizministerium. Ich stellte belustigt fest, daß all die Schreckenslegenden über diese von Mysterien umwobene Organisation sich angesichts der Wirklichkeit in ein Nichts auflösen. Das NKWD ist nicht geheimnisvoller als das englische „Home Office“ (Innenministerium).

Der Durchschnittsdeutsche hat eine ans Mystische gren­zende Hochachtung vor jeder Art von Sachkenntnis, und die Tatsache, daß die Russen ihrer Aufgabe durchaus ge­wachsen waren, trug wesentlich zur Verminderung der Schwierigkeiten bei.

Unterschiedliche Mentalitäten

Das Aufeinanderprallen der russischen und deutschen Mentalität ist außerordentlich interessant. Die Russen, die sich als Repräsentanten einer neuen, fortgeschrittenen. Zivilisation fühlen, erhielten Befehlsgewalt über die Deutschen, die trotz ihrer Niederlage größtenteils noch immer unter dem Eindruck der nazistischen Herrenrassen-Propaganda standen und von der Überlegenheit des Westens restlos durchdrungen waren. Das führte zu höchst unerwarteten Ergebnissen. Sehr viele Deutsche begegnen den Russen mit unverhohlener Verachtung, weil sie nicht mit jener Selbstherrlichkeit auftreten, die der Deutsche vom Eroberer erwartet. Dieser Respekt vor der bloßen Kraftäußerung ist ein Vermächtnis der Naziideologie.

Abfällige Bemerkungen gegenüber „den Russen“…

Dresden46_12Ein Deutscher erzählte mir, daß sich viele russische Offiziere, die in den Wohnungen oder in den Häusern deutscher Familien einquartiert sind, mit zwei Zimmern begnügen. „Wissen Sie“, fügte er gönnerhaft hinzu, die Russen sind nichts Besseres gewöhnt. Die Amerikaner oder Engländer wären damit nicht zufrieden. Sie würden das ganze Haus nehmen.“ – „Sie wissen doch wahrscheinlich“, erwiderte ich, „daß die Russen, wenn sie wollen, jeden aus seinem Haus weisen können. Sie hatten besonderes Glück, wenn Sie Ihr Haus behalten durften.“ Er sah mich sehr erstaunt an, denn diese Art Deutscher glaubt stets, sich bei An­gehörigen der Westmächte durch abfällige Bemerkungen über die Russen beliebt zu machen. Er versuchte es trotzdem noch einmal. „Das stimmt“, sagte er, „aber sie sind so arm. Sie sind mit zwei Zimmern ganz zufrieden. Wir Westeuropäer haben einen viel höheren Lebensstandard.“

Die Lüge: „Wir haben doch von nichts gewußt…“

Wäre ich gewillt gewesen, die Unterhaltung fortzusetzen, so hätte er mir bestimmt die üblichen unvermeidlichen Phrasen vorgesetzt: daß es nie zu einem Krieg zwischen England und Deutschland hätte kommen dürfen, daß ihm selbstverständlich nie etwas über die Konzentrations­lager zu Ohren gekommen sei und daß er persönlich immer sein möglichstes getan habe, um ein paar guten jüdischen Freunden zu helfen.

Adenauer hatte gelogen: „…Schreckensherrschaft der Russen“

In den Westzonen tritt dieser Typus natürlich viel häufiger und aufdringlicher in Erscheinung. Dort ergänzt man die Auslassungen über die Russen durch die haarsträubend­sten Geschichten über das Leben in der sowjetischen Zone. In Wahrheit aber können die Bewohner Ostdeutsch­lands nicht gut behaupten, unter einer Schreckensherr­schaft zu leben, wenn die ausübende Gewalt im Stadt­bild nur durch gefällig angezogene Polizistinnen ver­körpert wird, wenn alle Geschäfte geöffnet und zumindest die rationierten Lebensmittel zu haben sind, wenn Kinos und Theater spielen und die Deutschen, die früher ihren Mund nur zum Hitler-Gruß zu öffnen wagten, jetzt frisch­fröhlich über die Besatzungsmacht herziehen!

Wohnungspolitik: In völligem Einvernehmen

Im großen und ganzen kann man sagen, daß sich die Russen nicht wie Eroberer benehmen. Die Teilung der Befugnisse zwischen Besatzungsmacht und deutscher Ver­waltung ist so vorgenommen worden, daß jede russische Forderung im gegenseitigen Einvernehmen ordnungsge­mäß erledigt wird. So ist beispielsweise das deutsche Wohnungsamt für die Unterbringung der Russen verant­wortlich; ich hörte mehrmals, daß ein russischer Antrag auf Beschlagnahme von Häusern wochenlange Verhand­lungen nach sich zog. Einmal gab ein besonders dienst­eifriges Wohnungsamt mehreren Familien (darunter Anti­faschisten) die Anweisung, im Laufe einer halben Stunde auszuziehen. Während meiner Anwesenheit versuchte die SED diesen Antifaschisten ihre Wohnungen wiederzuverschaffen.

Kein Kolonialismus (wie im Westen!)

Im allgemeinen sind die Russen bemüht, die Last der Besatzung nach Möglichkeit zu verringern und das Gefühl der Erniedrigung nicht aufkommen zu lassen. Be­zeichnenderweise hörte ich niemals die sowjetische Nationalhymne – nicht einmal in russischen Veranstal­tungen! Im Gegensatz zum Zarismus hat die Sowjetregierung im eigenen Lande stets den Grundsatz befolgt, Sprache, Literatur und Kultur der nichtrussischen Völker zu för­dern. Das mußte sich selbstverständlich auf ihr Verhalten den Deutschen gegenüber auswirken und wurde von einem russischen Ortskommandanten bestätigt, als dieser in einer Versammlung den Deutschen erklärte:

„Wir haben in der Sowjetunion keine Kolonialtradition. Wir sind zum ersten Male als Besatzungsmacht in einem Lande und müssen erst unseren Weg suchen. Wir be­trachten es als unsere Hauptaufgabe, euch Deutschen bei der Verwaltung eures Landes zu helfen.“

An das Ausplündern gewöhnt…

Dasselbe kam in den verschiedenen Versammlungen zum Ausdruck, die in der Zone veranstaltet wurden, um den Deutschen die Politik der sowjetischen Behörden näher­zubringen. Selbst die Frage einer Frau, warum Rußland nicht Lebensmittel aus der Ukraine nach Deutschland schicke. beantwortete der russische Redner ruhig und geduldig. indem er auf die Schäden hinwies, die das deutsche Heer in der Ukraine angerichtet hatte.

Die Pressefreiheit in der SBZ

PKampf um den Friedenresse und Rundfunk haben gewisse Vorschriften zu be­achten – es ist ihnen beispielsweise untersagt, die Be­satzunqsmacbt oder die Politik der Alliierten zu kritisie­ren, aber es gibt keine Vorzensur. Bei Zeitungen zum Beispiel ist der Herausgeber für jede Vorschriftswidrigkeit, die sich nach Erscheinen des Blattes herausstellt, verantwortlich. Ich habe bemerkt. daß die Zeitungen all­gemein über Meldungen die Anstoß erregen könnten, vorher die Ansicht des zustandiqen russischen Beamten einholen.

Einmal legte eine illustrierte Zeitung dem rus­sischen Offizier voller Stolz einen ganzseitigen Beitrag über das Theater in der Sowjetunion vor. „Sehr inter­essant“, meinte er. „Aber vergessen Sie nicht, daß Ihre Zeitung nicht in Rußland. sondern in Deutschland er­scheint. Bringen Sie mir lieber einen Aufsatz über das deutsche Theater!

Freiheit der Religionsausübung

Es gibt in der Zone eine Rundfunkstation, die in russi­scher Sprache für die Besatzungstruppen sendet. Die übrigen Stationen wenden sich ausschließlich an deutsche Hörer. Jeden Sonntag werden Gottesdienste übertragen. Leipzig stellt den Lutheranern an drei Sonntagen 45 Mi­nuten, den Katholiken einmal im Monat, 45 Minuten zur Verfügung.

Die politische Freiheit in der SBZ

Sowjetoffizier_1947Die politischen Parteien haben Anspruch auf gleichen Anteil an der Sendezeit. Die Übertragung von politischen Versammlungen führt manchmal zu uner­warteten Ergebnissen; so kamen beispielsweise in einer Ver:mstaltung der Liberaldemokraten, gerade während der Übertragung an Stelle der angekündigten Redner ein paar unzufriedene Kritiker zu Wort. Anweisungen für das Publikum werden stets im Namen der deutschen Be­hörden verlautbart. Ich stellte fest, daß im Leipziger Rundfunk im Laufe von neun Monaten nur ein Russe fünfzehn Minuten lang gesprochen hatte, und zwar anläßlich. der Feierlichkeiten am Tage der Roten Armee.

Deutsch-russische Sprachbarrieren

Das einzige, was die beiden Nationen tatsächlich wie ein eiserner Vorhang trennt, ist die Sprache. Nur sehr wenige Deutsche sprechen Russisch, und zu Beginn der Okkupation verstanden nur wenige Russen Deutsch. Dar­aus ergaben sich viele heitere Zwischenfälle. Zum Bei­spiel in der ersten Woche nach der Befreiung befahl ein, Ortskornmandant, die Bevölkerung durch Plakate darauf aufmerksam zu machen, daß völlige Religionsfreiheit herrsche und daß sämtliche Gottesdienste stattfinden dürfen. Der Dolmetscher machte einen Fehler, und bald standen die Einwohner fassungslos vor riesigen Mauer­anschlägen: Am nächsten Sonntag müssen auf Anordnung der sowjetischen Behörden alle Bürger dem Gottesdienst beiwohnen!


Eine eigenartige Verhaftung

Auch aus eigener Erfahrung kann ich über die Auswirkungen des Sprachunterschiedes berichten. Als ich während der Messe in Begleitung eines deutschen Genossen­schaftsbeamten durch eine wenige Kilometer von Leipzig entfernte Stadt fuhr, wurde unser Wagen von einem etwa 19jährigen, pausbäckigen russischen Soldaten angehal­ten. Er fragte unseren russischen Chauffeur, der übrigens nicht ein Wort Deutsch konnte, nach seinen Papieren. Dann prüfte er meinen englischen Paß. Ohne ein Wort zu verlieren, stieg er dann in den Wagen, schwenkte lustig seine Maschinenpistole und erteilte dem Chauffeur einen Befehl. Ich rückte zur Seite, so daß er neben mir Platz nehmen konnte: die Maschinenpistole ragte bedroh­lich zwischen seinen Knien hervor.
Er sprach nur einige Worte Deutsch, aber dann stellte es sich heraus, daß er in der Schule Französisch gelernt hatte. Er war 21 Jahre alt. Mit 15 Jahren schloß er sich in Kiew den Partisanen an, später trat er in die Rote Armee ein. Er hatte vier Jahre lang an den Kämpfen teilgenommen und war seit 1945 in Deutschland. Als wir im Stab des Ortskommandanten ankamen, zeigte ich meine Papiere vor, und nach einer kurzen telephoni­schen Erkundigung wurden wir höflich entlassen.
Später, als ich mich durch Vermittlung eines russischen Freundes mit dem Chauffeur verständigen konnte, begriff ich, war­um dies alles geschehen war. Unserem pausbäckigen Sol­daten erschien ein russischer Chauffeur mit einem Engländer und einigen Deutschen verdächtig; er glaubte Schwarzmarkthändlern auf die Spur gekommen zu sein. Derartige Vorfälle, die lediglich auf Mißverständnissen beruhen, werden oft zu jenen russenfeindlichen Geschichten ausgesponnen, die in der Zone ständig in Umlauf sind. Ich bin überzeugt, daß „Augenzeugen“ ohne weiteres be­hauptet hätten, man habe uns nach Sibirien verschleppt.

Verfolgung, Bespitzelung, Kontrolle? Fehlanzeige!

Als ich wieder nach Berlin zurückgekehrt war, sagte ein Engländer: „Ich nehme an, daß Sie die ganze Zeit unter Beobachtung waren.“ – „Im Gegenteil“, erwiderte ich, „es stand mir frei, überall hinzugehen, niemand folgte mir.“ – „Man ließ Sie natürlich nie mit Deutschen allein“, meinte er. „Ich verwendete den größten Teil meiner Zeit darauf, mit Deutschen unter vier Augen zu sprechen. Manche Deutsche suchten mich sogar auf, um sich bei mir über die Fehler der russischen Verwaltung zu beklagen.“ – „Dann sind Sie bestimmt verhaftet worden“, sagte er. „Ja“, antwortete ich, „ich wurde verhaftet.“ Er atmete erleichtert auf und wartete auf Einzelheiten. Ich erzählte ihm von dem jungen Soldaten mit dem pausbäckigen Ge­sicht, worauf er ganz enttäuscht meinte: „War das alles?“

Viele Russen lernten die deutsche Sprache

Die Russen bemühen sich viel mehr um die Behebung der Sprachschwierigkeiten als die Deutschen. Immer wie­der lernte ich Russen kennen, die im Jahre 1945 keiner­lei deutsche Sprachkenntnisse besaßen und jetzt fließend Deutsch sprechen, wodurch es ihnen gelingt, in kurzer Zeit in engere Fühlung mit der Bevölkerung zu kommen.

Sowjetische Besatzer und die deutsche Kultur

Die Haltung der Russen in kulturellen Fragen trägt eben­falls zu gegenseitiger Annäherung bei. Als die Rote Armee Weimar besetzte, veranstaltete der russische Ge­neral an Goethes Grab eine Feier. Er selbst hielt eine Rede über Goethes Bedeutung für die deutsche Literatur. Häufig finden Deutsche, die auf kulturellem Gebiet arbei­ten, bei den Russen Unterstützung gegen ihre eigenen Behörden.

Paul Dornberger, der Sekretär des thüringischen Kulturbundes, erzähtte mir, daß er lange und vergeblich mit deutschen Behörden über die Notwendigkeit eines Kul­turzentrums verhandelt hatte. Schließlich bat er den russischen Ortskornmandanten um Hilfe. Eine Liste von Häusern, die zu Beginn der Okkupation beschlagnahmt worden waren und jetzt den Deutschen zurückerstattet werden sollten, wurde ihm vorgelegt.
Kaum waren die Vorbereitungen für die Übernahme eines Hauses getroffen, als irgendein deutsches Verwaltungsamt einen Prioritätsanspruch auf das Gebäude geltend roatnte. Der Sowjetkommandant berief eine Konferenz ein, die er mit folgenden Worten schloß: „Das Ministerium hat sein Ansuchen um Rückerstattung dieses Gebäudes sehr lange hinausgeschoben. Da die Übergabe noch nicht erfolgt ist, haben wir noch immer das Recht, über die Verwendung zu entscheiden. Wir können die Bedürfnisse der kulturellen Organisationen nicht vernachlässigen, und ich ordne daher an, das der Kulturbund das Haus erhält.“

Prinzipien echter Demokratie!

Häufig lieferten die sowjetischen Behörden während der Wintermonate Kohlen an Theater und andere Kultur­unternehmen. Sie bestanden auch darauf, daß zum Bei­spiel den Mitgliedern von Wanderbühnen Benzin zur Verfügung gestellt werde. Die Entscheidung über die Höhe der Papierzuteilungen für neuerscheinende Bücher ist den Deutschen überlassen. Die Russen dringen stets auf die Herausgabe klassischar Werke, und es gehört zu den wenigen bekannten Unterschieden zwischen Ost und West, daß es nach Ansicht der Russen den Prinzipien echter Demokratie widerspricht, Papier für den Druck fragwürdiger Romane zu verschwenden, während an guter Literatur Mangel herrscht.

Ein sowjetischer Offizier

Die Buchhandlungen in der Zone sind gewöhnlich von Russen und Deutschen überfüllt. Dort traf ich einen russischen Offizier, der perfekt Englisch sprach. Er zog einen abgegriffenen Band von Burns aus der Tasche und er­zählte mir:

„Als die Deutschen im Jahre 1941 in Rußland vormarschierten, erhielt ich den Auftrag, eine Bibliothek in die Luft zu sprengen. Während meine Leute die Zünd­vorrichtung montierten, fiel mir dieses Buch in die Hände, und ich begann zu lesen. Der Gegensatz zwischen der Schönheit der Dichtung und der Barbarei des Krieges, war so überwältigend, daß ich kaum den Befehl zur Spren­gung geben konnte. Den ganzen Krieg hindurch habe ich dieses Buch mit mir getragen. Irgendwie blieb es für mich während dieser Jahre ein Symbol der Zivilisation.“ Ob­wohl dieser Offizier für das neue Rußland weitaus typi­scher ist als. die relativ kleine Zahl von Soldaten, die sich Übergriffe zuschulden kommen ließen, hört man überall in Deutschland von westlicher Kultur und öst­licher Barbarei reden.

Lebensmittelrationen

Die russischen Besatzungstruppen erhalten die gleichen Lebensmittelrationen wie in der Kriegszeit. Sie haben einen höheren Lebensstandard als die russische Zivil­bevölkerung und bedeutend bessere Lebensbedingungen als die Deutschen. Ihre Rationen sind trotzdem alles an­dere als reichlich, und da aus Rußland nicht viel für die Versorgung der Truppen herangeschafft werden kann, empfinden die Russen die örtlichen Versorgungsstockungen ebenso wie die deutsche Bevölkerung.

Konsumgüter und rationierte Waren

Sowohl das Militär-, als auch das Zivilpersonal werden zur Hälfte in Mark, zur Hälfte in Rubeln bezahlt. Die Russen können die Markbeträge in eigens für sie einge­richteten Geschäften einlösen, wo Kleider, Hausrat und Nahrungsmittel im Rahmen ihrer Rationierung zu haben sind. Auch gewisse Konsumgüter werden dort zu hohen Preisen verkauft. Außerdem gibt es in der Zone, ähnlich wie in der Sowjetunion, einige Geschäfte, in denen ratio­nierte Waren ohne Marken zu sehr hohen Preisen erhält­lich sind.

Wo wohnten die sowjetischen Offiziere?

Die Offiziere wohnen im allgemeinen in Privathäusern und dürfen ihre Frauen und Kinder zu sich nehmen. Die Mannschaften sind in Kasernen untergebracht. Ihnen ist es nicht gestattet, ihre Familien kommen zu lassen. Man erklärte mir, daß es sich hierbei durchaus nicht um einen grundsätzlichen Unterschied in der Behandlung der Dienst­ränge handelt, sondern daß sich die Besatzungstruppen. in erster Linie aus Militärpflichtigen zusammensetzen, die nach Ablauf ihrer Dienstzeit in die Heimat zurückkehren, während die Offiziere meist mehrere Jahre in Deutsch­land bleiben.

Befreier_Berlin

Ich habe versucht, in großen Zügen zu schildern, wie sich die Berührung von Ost und West in der sowjetischen Zone auswirkt. Noch gibt es Schranken, aber sie werden beseitigt. Und die ersten Schritte zu künftiger Zusam­menarbeit im Geiste gegenseitiger Achtung sind getan. Die Russen wissen, daß die Deutschen letzten Endes nur aus eigener Kraft die Freiheit und die Achtung der Welt wiedergewinnen können.

Quelle:
Gordon Schaffer: „Ein Engländer bereist die russische Zone“, Verlag Volk und Welt, Berlin, 1948, S.218-229.


Siehe auch:
Gordon Schaffer: „Wie haben die Deutschen ihr Schicksal nach 1945 gemeistert?“


P.S. Und so versuchen US-amerikanische Geschäftemacher auf Amazon die Verbreitung der Wahrheit über den Sozialismus zu verhindern, indem sie den Preis in astronomische Höhen treiben:

Schaffer

(Doch es gibt auch genügend andere Möglichkeiten das wertvolle Buch günstig zu erwerben! – z.B. bei booklooker.de )

Dieser Beitrag wurde unter Geschichte, Kommunisten, Meine Heimat DDR, Wider den Antikommunismus! veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu „Die Russen“. Ein britischer Journalist berichtet über seine Erlebnisse in der sowjetischen Besatzungszone.

  1. S. Erfurt schreibt:

    Es gibt doch immer wieder neue Aspekte zu entdecken, Danke Sascha! Wahrscheinlich hat man, genauso wie heute, unter Hitler den Menschen eingetrichtert daß Baustoffe und Lebensmittel importiert werden müssen. Nun, die Baustoffindustrie in der DDR war weit entwickelt und auch bezüglich Landwirtschaft war die DDR ein Selbstversorger. Überraschung: Man kann Häuser mit einheimischen Rohstoffen bauen!

    Und heute wird das deutsche Volk wieder belogen, Nahrungsmittel- und Fachkräfteimport und der ganze verlogene Stuss 7/24 im Propagandafunk. Dabei bin ich erst gestern am Rhein entlang eine Weidefläche abgelaufen, 10 Hektar bestes Grünfutter mannshoch aber weit und breit keine Kuh und kein Häcksler zu sehen. Kornblumen, die mit mechanischer Saatgutreinigung leicht zu entfernen sind, werden heute chemisch bekämpft. Ohne Glüfosaat keine Welternährung, wer’s glaubt!!

    Der Preis für die Profite der Industriebauern: Tote Landschaften. Kaum noch Insekten, kaum noch Vögel. Tote Bäume, toter Wald. Und die Bauern spritzen weiter Gifte in die Luft die wir alle atmen, in die Pflanzen die wir essen und verpesten unser aller Trinkwasser. Wollen wir warten bis die uns alle umgebracht haben!?

    MFG

  2. Weber Johann schreibt:

    Hallo sascha, ich kann mit einem Buch eines Amerikaners aufwarten. Arthur D. Kahn, der an verantwortlicher Stelle in der US-Militärregierung in Deutschland arbeitete. Aus diesem Buch sein Vorwort:

    Entnommen aus dem Buch „Offiziere, Kardinäle und Konzerne – Ein Amerikaner über Deutschland“ Arthur D. Kahn, Verlag der Nation Berlin 1963

    „VORWORT
    Seit dem VE-Tag, dem Tag des Sieges über den Hitlerfaschismus, hat unsere Politik in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren eine Wendung um 180 Grad genommen. Anfang 1945, in den hoffnungsvollen, entscheidenden Tagen, waren die amerikanischen Soldaten von der Notwendigkeit überzeugt, die Kriegsziele durch Kooperation der Großmächte zu erreichen. Doch dann gingen wir zur Wiederaufrüstung Westdeutschlands über – mit Hilfe von Monopolisten, Junkern und Hitlergeneralen. Voll zynischer Unbekümmertheit über die Wiedergeburt des Nazismus verwarfen wir – in offenkundig berechneter Absicht – alle an den Weltkrieg geknüpften Versprechungen und Hoffnungen.

    Am 1. April 1950 schrieb Juan del Vayo in der Zeitschrift „Nation“: „Es ist nun eine beschlossene Tatsache, daß enge Mitarbeiter Hitlers hohe Positionen in der Industrie und in der Regierung bekleiden dürfen, daß die Kartelle, die noch vor drei Jahren von der amerikanischen Militärregierung für tabu erklärt wurden, jetzt wieder auf der Bildfläche erscheinen, und zwar mächtiger denn je, daß die Verleger ehemaliger Nazizeitungen wieder haßvergiftete, antisemitische Druckschriften herausgeben dürfen. Diese Männer sind unverändert und unverbesserlich; sie täuschen nicht einmal eine Reue vor.“

    Die Liga gegen Rassendiffamierung erklärte im Juni 1950 in einem Bericht zur Frage des Antisemitismus: „Der Antisemitismus ist heute in Westdeutschland vorherrschender als zu der Zeit, da Hitler auftauchte… Kompetente Beobachter erklären, daß – wäre die Besatzungszeit morgen zu Ende – innerhalb 48 Stunden in ganz Westdeutschland starke antijüdische Exzesse ausbrechen würden.“

    Ich habe in diesem Buch aufzuzeigen versucht, und zwar in erster Linie auf Grund eigener Erfahrungen – in meiner Eigenschaft als Mitglied des Büros für Strategische Dienste und als Chefredakteur des Nachrichtendienstes der Informations-Kontrollabteilung der US-Militärregierung -, wie dieser tragische Verrat bereits in den hoffnungserfüllten Tagen gegen Ende des Krieges vorbereitet wurde. Ich habe nachzuweisen versucht, daß die Demokratisierung Westdeutschlands hätte erreicht werden können, wenn nicht höchste Stellen eine bewußte und sorgfältig geplante Sabotage durchgeführt hätten.
    Ein Leser schrieb mir vor kurzem: „Was Sie in Ihrem Buch berichten, ist furchtbar, aber es mußte einmal ausgesprochen werden.“
    New York City, November 1950
    Arthur D. Kahn“

    Solche Bücher waren in der Alt-BRD verboten. Wer im Besitz dieses Buches war, schließlich in der DDR erschienen, denunziert wurde, den zerrt man vor Gericht. Nicht selten gingen die Besitzer eines solchen Buches ins Gefängnis.

    Ich habe mir dieses Buch von Gordon Schaffer gleich zugelegt. Jetzt habe ich alle 4 Besatzungszonen abgedeckt. Dieser menschenverachtende Antikommunismus dieser DDR-Aufarbeiter hat bei mir keine „Anlegestelle“.

    • sascha313 schreibt:

      Danke, Johann – ich bin immer wieder selbst überrascht, was man da so entdecken kann: Mosaiksteinchen für Mosaiksteinchen fügt sich ein Bild über die DDR zusammen, worüber man nur begeistert staunen kann! Und es sind ja keine erfundenen Geschichten (wie etwa die Lügen der „Aufarbeiter“!). Verschiedene Quellen berichten hier überienstimmend.

    • … und nicht bloß „Gefängnis“: Damals gab es noch „Zuchthäuser“; außerdem wurden viele Kommunisten in der BRD wirtschaftlich ruiniert und sozial geächtet. Kinder von Kommunisten wurde die höhere Schuldbildung (Abitur) verweigert oder sie wurden in Heime gesteckt (Begründung: „Kindeswohlgefährdung“) — und alles nach Recht und Gesetz wie unter dem Nazi-Regime …

  3. Pingback: Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung » “Die Amerikaner in Buchenwald”. Georg Krauß, Buchenwald-Häftling Nr. 3732. (Aus Saschas Welt). “Es soll dahingestellt bleiben, ob sich die amerikanische Armee um Buchenwald besonders beeil

  4. Pingback: Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung » KZ Buchenwald, jüdischer Ex-Häftling Naftali Fürst (Israel) 2020 zur Selbstbefreiung: “Es war der 11. April 1945, gegen Mittag… Die Häftlinge verließen ihre Baracken und vertrieben die SS-Mä

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s