Der Klassenkampf in den USA: Auf welcher Seite stehst du? Which side are you on?

Proteste2020Immer wieder sang der US-amerikanische Volkssänger Pete Seeger das Lied vom Klassenkampf, das Florence Reese 1931 für die Bergarbeiter in Kentucky geschrieben hatte. Reece war die Frau von Sam Reece, einem Gewerkschaftsorganisator für die United Mine Workers in Harlan County, Kentucky. Im Jahr 1931 führten die Bergarbeiter dieser Region einen erbitterten und blutigen Kampf gegen die Bergwerksbesitzer, der als Harlan County War bezeichnet wurde. An dieses Lied erinnert heute wieder die Protestbewegung in den USA. Doch diesmal geht es um mehr. Es geht um den weltweiten antiimperialistischen Klassenkampf, den Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung, gegen Faschismus und Krieg, gegen Polizeigewalt und staatlichen Terror – gegen die Macht der Monopolbourgeoisie.

Die betrügerische von der herrschenden Klasse der USA eingefädelte und von fast allen imperialistischen Ländern gewaltsam durchgesetzte „Corona-Krise“ und nun auch noch die brutale Ermordung der US-amerikanischen Negers (nur bei den Nazis gilt das als ein Schimpfwort!) haben die Arbeiterklasse in eine revolutionäre Stimmung versetzt. Schon lange gärte es in der Bevölkerung, schon lange war das Maß voll, immer dreister und immer brutaler gingen die Reichen und Mächtigen gegen die Ausgebeuteten und die deklassierten Schichten der Bevölkerung vor. Immer brutaler wurde die Polizeigewalt. Immer rücksichtsloser ging der US-amerikanische Imperialismus gegen alle Völker in der Welt vor, die sich seinen Forderungen widersetzten. Völkermord, Raub und Gewaltverbrechen, Intrigen und wirtschaftliche Sanktionen gehörten schon immer zu den kriminellen Druckmitteln des USA-Regimes…

Seeger Which side are you on

Pete Seeger’s version of „Which Side Are You On?“ – a song written by Florence Reece in 1931- was released on ‚Pete Seeger’s Greatest Hits‘ album in 1967. Reece was the wife of Sam Reece, a union organizer for the United Mine Workers in Harlan County, Kentucky. In 1931, the miners of that region were locked in a bitter and violent struggle with the mine owners called the Harlan County War.

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Wir veröffentlichen hier die Erklärung der American Labor Party über die Situation in Minnesota und die Proteste in den USA.

Minnesota hat sich gegen die Polizeigewalt erhoben

Am 25. Mai 2020 wurde George Floyd, ein angehender Lkw-Fahrer und derzeitiger Sicherheitsbeamter, von vier Polizeibeamten als Reaktion auf eine angeblich „laufende Fälschung“ ermordet. Die Polizei drückte Floyd viele Minuten lang mit einem Knie am Hals auf den Boden und ignorierte dabei Bitten von Floyd und von den Umstehenden, ihn nicht zu ersticken. Auf diese langwierige, unnötige und barbarische Weise nahmen sie ihm das Leben. Diese Schweine behaupteten ursprünglich, daß George Floyd sich körperlich dem Befehl zum Verlassen seines Wagens widersetzt habe, aber dies erwies sich an Hand von Überwachungsaufnahmen (Film wurde gelöscht!) als falsch. Es ist das jüngste Beispiel für einen legalen Lynchmord mit rückwirkender, betrügerischer Rechtfertigung.

Die Anführer der sog. „Demokraten“ mahnen zu Passivität

Die Häuptlinge der liberalen Staaten haben den Mord zwar verurteilt, aber zu Passivität und Untätigkeit aufgerufen. Der „demokratische“ Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, ermutigte die Minnesotaner, „ihre Stimme zu erheben“, er erklärte, daß er ihre Wut verstünde und rief als Absolvent der juristischen Fakultät von Villanova dazu auf, angesichts COVID-19 die Versammlungen zu beenden. Die Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten und Personalschänderin Amy Klobuchar forderte eine „gründliche“ Untersuchung.

Der kapitalistische Staat als Komplize bei Lynchmorden

Aber wir wissen, was bei diesen Untersuchungen herauskommt. Sie lassen sich Zeit, warten darauf, daß die Wut nachlässt. Wir haben gesehen, wie Philando Kastilien vor den Augen seiner Familie erschossen wurde, während er ruhig und gelassen mit der Polizei sprach, und wir stellen fest, daß niemand zur Verantwortung gezogen wurde. Frey und die Liberalen können daraus den Schluß ziehen, daß gerade diese Beamten „gegen die Politik verstoßen“ haben, indem sie einen unschuldigen Menschen über mehrere Minuten hinweg zu Tode strangulierten.

Sie können ihre Politik ungestört fortsetzen, indem sie ihre Beamten dazu auffordern, ein Seminar (inklusive ein kostenloses Mittagessen) zu besuchen, wie man niemanden umbringt. Letztlich wissen wir, was der kapitalistische Staat unter Gerechtigkeit versteht. Wir wissen, wie sich der Staat als Komplize bei Lynchmorden mitschuldig macht, auch wenn es kein Videomaterial gibt, wie im Fall von Ahmaud Arbery.

Nichts gestehen die Machthaber ohne Nachfrage ein

Aus diesem Grund unterstützt und befürwortet die American Party of Labor den Marsch Tausender Menschen zum dritte Polizeirevier, der sich derzeit in Minnesota ereignet und wo sie von uniformierten Schweinen mit Tränengas, Gummigeschossen bekämpft werden. Die Tatsache, daß die bewaffneten, reaktionären Anti-Blockade-Kämpfer überwiegend Weiße sind, die im letzten Monat im ganzen Land mit lächelndem Händeschütteln gefeiert wurden, unterstreicht einmal mehr die dringende Notwendigkeit ununterbrochener gewaltsamer Aktionen.

Weg mit dem menschenverachtenden kapitalistischen System!

Diejenigen, die sich gegen die Polizei erheben, haben Jahr für Jahr in ihrem Alltag die Sinnlosigkeit des Reformismus und die Brutalität der polizeilichen Selbstverwaltung erlebt. Sie fordern mit ihren Aktionen mit Nachdruck: Schluß mit diesem System, das die Fähigkeiten, Ambitionen und das Leben schwarzer Arbeiter ausbeutet, das die Börsengewinne an den Todesopfern mißt, das Kinder vor Gericht stellt und Frauen erklärt, daß ein sexueller Mißbrauch doch besser ist als eine andere Gewalt.

Dieses System kann nicht untersucht, reformiert oder durch eine andere Politik korrigiert werden. Es ist in seinem Wesen rassistisch, sexistisch und arbeiterfeindlich. Die Untersuchungen von Amy Klobuchar werden weder George Floyds Leben wiederherstellen noch das rassistische Wesen der amerikanischen Gesellschaft in irgendeiner Weise verändern. Das Leben mag für die Kapitalisten in diesem Land, auf beiden Seiten des Ganges, billig sein, aber es ist nicht billig für die unterdrückten und ausgebeuteten Arbeiter. Und wir müssen und werden mit allen erforderlichen Mitteln für eine Gesellschaft kämpfen, die jedes menschliche Leben wertschätzt.

Haltet den Druck aufrecht!
Fordert jetzt eine gemeinschaftliche Kontrolle der Polizei!

Diese nächsten Momente werden entscheidend sein, wenn es darum geht, George Floyd Gerechtigkeit widerfahren zu lassen und unsere Bewegung für eine grundlegende Umgestaltung des Staates und der Polizei zu stärken. Wir müssen aus dem Ferguson-Aufstand, aus seinen Siegen und Niederlagen lernen und unermüdlich unsere Arbeit fortsetzen, um Verbindungen innerhalb der militanten antirassistischen und antikapitalistischen Bewegung aufzubauen. In den nächsten Tagen muß unser Druck unvermindert anhalten.

Aufruf an die Volksmassen:

Jeder Polizeibeamte und Stadtpolitiker im ganzen Land mußdie Dringlichkeit unserer Forderungen nach Gerechtigkeit spüren, daß dies nicht „business as usual“ ist, daß dies nicht ein weiterer Mord ist, der unter den Teppich der internen Ermittlungen gekehrt wird, daß sich die Dinge im Gefolge der Macht eines mobilisierten Volkes grundlegend ändern werden. Die Temperatur in der Stadt muß steigen, so daß sich alle in der Stadt zu dieser Frage äußern. Aktivisten aus dem ganzen Land müssen sich in Scharen versammeln, um die Bewegung in Minnesota finanziell, persönlich oder mit allen verfügbaren Mitteln zu unterstützen.

Quelle: https://theredphoenixapl.org/2020/05/27/minnesota-has-risen-up-fight-across-the-country-for-community-control-of-police/ (gekürzt)


Was dieser Beitrag NICHT ist…

Dieser Beitrag der American Labour Party ist nicht der Aufruf einer revolutionären Partei. Er hat nichts mit dem Marxismus-Leninismus zu tun, sondern er ist im Grunde genommen revisionistisch und systemerhaltend. Und es gibt eine Menge Dinge, von denen diese US-amerikanischen Gewerkschafter absolut nichts wissen. Im folgenden einige Auszüge aus einem Beitrag von P.Gubelman:

Über die Unruhen in den USA

Lenin schrieb über die Gesetzmäßigkeiten in den USA:

Der Süden der Vereinigten Staaten war das Gebiet der Sklavenhalter, bis der Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 die Sklaverei hinwegfegte. Heute noch beträgt die Zahl der Neger, die in den Nord- und Westgebieten 0,7-2,2% der Bevölkerung nicht übersteigt, im Süden 22,6 bis 33,7% der Gesamtbevölkerung. Der durchschnittliche Prozentsatz der Neger in den ganzen Vereinigten Staaten beträgt 10,7% der Bevölkerung. Über die gedrückte Lage der Neger braucht man kein Wort zu verlieren; die amerikanische Bourgeoisie ist in dieser Beziehung um nichts besser als die Bourgeoisie anderer Länder. Nachdem sie die Neger „befreit“ hatte, verstand sie es, auf der Grundlage des „freien“ und republika- |14| nisch-demokratischen Kapitalismus alles mögliche wiederherzustellen, alles mögliche und unmögliche zu tun, um die Neger auf die schamloseste und gemeinste Art und Weise zu unterdrücken. Um das Kulturniveau zu kennzeichnen, genügt der Hinweis auf eine kleine statistische Tatsache. Während 1900 die Zahl der Analphabeten unter der weißen Bevölkerung der Vereinigten Staaten (im Alter von 10 und mehr Jahren) 6,2% betrug, war der Prozentsatz unter den Negern 44,5%!! Also mehr als das Siebenfache!! Im Norden und im Westen betrug der Prozentsatz der Analphabeten 46% (1900), im Süden 22,9-23,9%!! Man kann sich unschwer vorstellen, welche Summe von Tatsachen auf dem Gebiet der Rechts- und Lebensverhältnisse dieser schmachvollen Tatsache aus dem Gebiet der Volksbildung entspricht.
Auf welcher ökonomischen Grundlage aber entstand und hält sich dieser reizende „Überbau“? Auf einer typisch russischen Grundlage, auf dem „echt russischen“ Abarbeitssystem, nämlich: der Teilpacht.
Im Jahre 1910 gehörten 920.883 Farmen oder 14,5% aller Farmen Negern. Von der Gesamtzahl der Farmer waren 37,0% Pächter und 62,1% Eigentümer; die übrigen 0,9% der Farmen unterstanden Verwaltern. Aber bei den Weißen betragt der Prozentsatz der Pächter 39,2%, bei den Negern dagegen 75,3%! Der Typus des weißen Farmers in Amerika ist der Besitzer von Eigenland; der Typus des Negerfarmers ist der Pächter. Im Westen beläuft sich der Prozentsatz der Pächter auf nur 14,0% – es ist dies das Kolonisationsgebiet mit neuem, freiem Boden, das Eldorado (ein kurzfristiges und unsicheres Eldorado) des kleinen „selbständigen Landwirts“. Im Norden beträgt der Prozentsatz der Pächter 26,5%, im Süden 49,6%! Die Hälfte der Farmer im Süden sind Pächter.
Aber damit nicht genug, haben wir es überhaupt nicht mit Pächtern im europäischen, zivilisierten, modern kapitalistischen Sinne zu tun. Wir haben hier vorwiegend halbfeudalistische oder, was in ökonomischer Beziehung dasselbe bedeutet, halbversklavte Teilpächter vor uns. In. „freien“ Westen bilden die Teilpächter die Minderheit unter den Pächtern (25.000 von 53.000). Im alten, längst besiedelten Norden sind von 766.000 Pächtern 483.000 Teilpächter, also 63%; im Süden sind von 1.537.000 Pächtern 1.021.000 oder 66% Teilpächter….
Zur Charakteristik des Südens muß noch hinzugefügt werden, daß die Bevölkerung von dort in andere kapitalistische Gebiete und in die Städte abwandert, ebenso wie in Rußland die Bauern aus den rückständigsten Gouvernements, den landwirtschaftlichen Zentralgouvernements, wo sich die Überreste der Leibeigenschaft am stärksten erhalten haben, aus dem Herrschaftsbereich der Knüppel-Markow in kapitalistisch entwickeltere Gebiete Rußlands, in die Hauptstädte, in die industriellen Gouvernements und nach dem Süden abwandern. (Siehe „Die Entwicklung des Kapitalismus in Rußland“.) Das Gebiet der Teilpacht ist in Amerika ebenso wie in Rußland das Gebiet der größten Stagnation, der stärksten Unterdrückung und Knechtung der werktätigen Massen. |16|
Quelle: Wladimir Iljitsch Lenin: „Neue Daten über die Entwicklungsgesetze des Kapitalismus in der Landwirtschaft“. In: W.I. Lenin, Werke, Dietz Verlag Berlin, 1971, Bd.22, S.13-14, 15.
Источник: В.И.Ленин: Новые данные о законах развития капитализма в земледелии. ПСС, М. 1969, т.27, стр.129.

Aus dem Menschenrechtsreport über die USA von 2019 geht hervor:

„Afrikanische, asiatische und spanische Amerikaner machen nur 36 Prozent der US-Arbeitskräfte aus, aber sie stellen 58 Prozent der in der Landwirtschaft Beschäftigten, 70 Prozent der Zimmermädchen und Reinigungskräfte und 74 Prozent der Gepäckarbeiter, Gepäckträger und Pförtner. Der Durchschnittslohn in diesen Berufen liegt weit unter dem Durchschnitt aller Branchen in den Vereinigten Staaten.
… In den vergangenen 40 Jahren war die Arbeitslosenquote der afroamerikanischen Arbeiter immer doppelt so hoch wie die der Weißen. In den letzten zehn Jahren hat die Expansion des US-Arbeitsmarktes die rassischen Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt keineswegs beseitigt. Unter denen, die 2018 Vollzeit arbeiteten, verdienten afroamerikanische Männer 70,2 Cent, weiße Frauen 78,6 Cent und afroamerikanische Frauen 61,9 Cent für jeden Dollar, den weiße Männer verdienten… Der durchschnittliche Wohlstand und das Wohlergehen einer weißen Familie ist fast zehnmal so hoch wie der einer afroamerikanischen Familie.
…Öffentliche Schulen in überwiegend weißen Schulbezirken in den Vereinigten Staaten erhalten 23 Milliarden Dollar pro Jahr… Öffentliche Schulen in überwiegend weißen Schulbezirken in den Vereinigten Staaten erhalten jährlich 23 Milliarden Dollar mehr als die Schulen in Schulbezirken, in denen überwiegend nicht-weiße Kinder eingeschult werden. Im Jahr 2016 beliefen sich die Pro-Kopf-Finanzierungen in überwiegend weißen Schulbezirken auf durchschnittlich 1.3908 US-Dollar. Im Jahr 2016 betrug die Pro-Kopf-Finanzierung in den überwiegend weißen Schulbezirken durchschnittlich 1.3908 Dollar, verglichen mit 1.682 Dollar in den überwiegend farbigen Schulbezirken. In den Schulbezirken, in denen hauptsächlich Farbige versorgt werden, betrug diese Zahl nur 1.682 Dollar. Allerdings betrug die Zahl der Schüler in den überwiegend weißen Distrikten im Durchschnitt nur 1.500, während die Zahl in den überwiegend nicht-weißen Schulbezirken über 10.000 lag, etwa sechsmal so viele wie in den erstgenannten“ (Report of Human Rights Violations in the United States in 2019).

Der Einfluß der  Imperialistischen Propaganda

Tausende und Abertausende von Propagandisten haben seit mehr als hundert Jahren im öffentlichen Bewußtsein die Unwissenheit geschürt und bei den Menschen in den USA das Idol eines Kriegers, Rächers oder eines verrückten Rebellen gepflegt.

Die Verunglimpfung der kommunistischen Revolutionen durch die Nazis, die endlose Flut von Lügen und Schmutz, die über dem Marxismus und die Kommunisten ausgeschüttet wurde, hat in den Köpfen der Massen den Zugang zu einer wissenschaftlichen Erklärung der Fragen nach der Macht, nach dem Wesen des Wirtschaftssystems und nach einer Alternative zum Kapitalismus verstopft.

Was schreiben die Zeitungen?

„Aufbrausender Negromaidan, Autos anzünden, Fenster von Boutiquen zerschlagen und gegen die Polizei kämpfen“ … was sind das für „linksradikale Ansichten“? Seid ihr etwa für die stalinistische Unterdrückung, für die Vertreibung der Großbauern, für den Golodomor? Oder für das Massensterben unter Mao Tse-tung? Wollt ihr etwa eine „Kim-Dynastie“? Wißt ihr denn nicht, was es  kostet, wenn man versucht, eine „kommunistische Utopie zu verwirklichen“? etc. etc., so hört man die Stimmen der „progressiven Öffentlichkeit“.

Die bürgerliche Propaganda druckte tonnenweise erschreckende Lügen über den Kommunismus, damit das Proletariat nicht den Marxismus, den siegreichen Weg der Bolschewiki und nicht die Erfahrungen des Aufbaus des Kommunismus in der UdSSR und anderen Ländern studiert.

Und warum? Damit das Proletariat nicht weiß, daß

  1. daß der Marxismus die einzige und einheitliche wissenschaftliche Weltanschauung ist, die für eine Entwicklung offen ist, die eine Synthese von Wahrheiten ist über die allgemeinsten objektiven Entwicklungsgesetze, vor allem über die Gesellschaft als eine besondere Art von Materie, und die Kenntnis der universellen objektiven Entwicklungsgesetze des Universums.
  2. daß die Geschichte der UdSSR gezeigt hat, daß der Beginn des Kommunismus die schönsten, fruchtbarsten, glücklichsten Formen der Beziehungen zwischen den Menschen hervorbringt, die aber wegen reaktionärer Gewohnheiten und aufgrund von Unwissenheit nur schwer zu verwirklichen sind; daß diese Beziehungen gleichzeitig sehr hoch kulturell, subtil und offen gestaltet sind; und daß jeder Dummkopf imstande wäre, diese Beziehungen unter den bekannten Umständen des Mißbrauchs der politischen Diktatur der Arbeiterklasse zu zerstören, zu pervertieren und zu zerbrechen.
  3. daß die Auflösung der UdSSR, die Abschaffung der Vorrang des gesellschaftlichen Eigentums an den Produktionsmitteln, die Beseitigung der Macht der Arbeiterklasse, die Liquidierung der Genossenschaften- und der volkseigenen Betriebe, die Liquidierung der sozialen Sicherheit der Bürger, die Schaffung eines Gürtels feindlicher Staaten um die ehemalige Sowjetunion, die Schändung der Jugend – daß während der Stalinzeit die Nationalisten, die Trotzkisten, gegen die Sinowjew und Bucharin-Anhänger für alle diese Verbrechen angeklagt wurden; und daß alle diese Verbrechen vierzig Jahre später erneut begangen wurden von Gorbatschow, Jelzin, Schewardnadse, Nasarbajew und andere Spitzenfunktionäre der KPdSU und den „Vätern der russischen Demokratie“, die sich ihnen anschlossen.
  4. daß der Kommunismus die nächste natürliche Entwicklungsstufe der Gesellschaft ist, auf der zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit die Beziehungen zwischen den Menschen entwickelt, die nicht auf Instinkten und egoistischen Interessen beruhen, wie es in allen früheren Jahrtausenden der Fall war, sondern in Übereinstimmung mit den Erfordernissen des Systems der Erkenntnis der objektiven Natur- und Gesellschaftsgesetze, und daß daher die Voraussetzungen für die Entstehung von antagonistischen Widersprüchen zwischen den Individuen – und mehr noch für die Entstehung von Kriegen – fehlen.
  5. daß die Menschheit im Kommunismus im eigenen Interesse die Entwicklung aller Individuen anstrebt, in der Erkenntnis, daß jeder einzelne Mensch ein Zentrum vieler Talente ist, und nur dann, wenn sie die öffentlichen Bedingungen für die volle und vollständige Verwirklichung eines jedes Menschen geschaffen hat, die Menschheit über materielle und geistige Vorteile mit extrem hohen Verbrauchereigenschaften in unerschöpflicher Menge verfügen wird, und die Gesellschaft von hochentwickelten Menschen und von einem extrem wohlwollenden Rationalismus geprägt sein wird.

Wann wird der Sieg im Klassenkampf erfolgreich sein?

Das Aufblühen der Kultur und des Lebens der amerikanischen Schwarzen, Latinos und Asiaten, ihre Befreiung von der monströsen Unterdrückung von Armut und Elend ist erst nach der Liquidierung des Kapitalismus in den Vereinigten Staaten möglich. Kein Separatismus, kein Bürgerprotest, keine Revolten und Pogrome werden etwas ändern. Erst wenn in den USA eine starke marxistische Partei entsteht, die imstande ist, eine alle ethnischen Gruppen umfassende revolutionäre proletarische Klasse zu führen, und die fähig ist, die Volksmassen um ein Programm zum Sturz der Macht des Kapitals zu vereinen, wird es möglich sein, über die wirkliche Aussicht auf eine vollständige und endgültige Lösung aller interrassischen und interethnischen Fragen zu reden. Umso mehr werden sich an den aktuellen Protesten auch viele „Weiße“ beteiligen.

Die amerikanischen Schwarzen, Lateinamerikaner und Asiaten sollten ermutigt werden, den glänzenden Erfolg der Leninschen und Stalinschen Politik zur Aufbau einer mächtigen kommunistischen Kraft auf der Grundlage der Freundschaft der Völker zu befördern. Die materielle Grundlage der Freundschaft zwischen den Völkern kann nur das gesellschaftliche Eigentum an den Produktionsmitteln sein.

(Das sind einige ausgewählte Argumente von P. Gubelman)

Quelle: https://prorivists.org/46_george_floyd_protests/ (russ.)
(Übersetzung: Florian Geißler – Kommunisten-Online)


Siehe auch:
Emil Collett: Manipulation – Methode des Klassenkampfes

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20 Antworten zu Der Klassenkampf in den USA: Auf welcher Seite stehst du? Which side are you on?

  1. S. Erfurt schreibt:

    Ganz sicher ist Vandalismus kein Klassenkampf. Es liegt auf der Hand, daß Randalierer dafür bezahlt werden, Autos anzuzünden, Scheiben einzuschlagen und Geschäfte zu plündern, denn solche Vorfälle eignen sich ja bestens für die Antikommunistische Propaganda und die bevorstehenden Wahlen. Aber anscheinend hat sich der Fahrer eines Tanklasters in letzter Sekunde noch einmal überlegt vor der Menschenmenge anzuhalten bevor er ein Blutbad anrichtet.

    Und heute im ARD Morgenmagazin ein lapidarer Kommentar zu den Protesten: Hoffen und Beten daß das aufhört.

    • sascha313 schreibt:

      Vandalismus ist (wie auch der Terror) ein Ausdruck äußerster Unzufriedenheit mit den gesellschaftlichen Verhältnissen.

      Schon die Maschinenstürmer Mitte des 19.Jahrhunderts in England, die aus Angst um ihre Arbeitsplätze die ersten mechanischen Webstühle zertrümmerten, erkannten nicht, daß nicht die Maschinen an ihrem Elend schuld sind, sondern die Fabrikbesitzer, gezwungen durch die Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus.

      Und so erkennen auch heute die Vandalen und Terroristen nicht, daß nicht die Zerstörung und Plünderung von Boutiquen ihre mißliche Lage verändert, sondern allein eine Revolution unter der Führung einer revolutionären Partei die Beseitigung des Kapitalismus ermöglicht. Denn nur der Kapitalismus mit seinem Privateigentum an den Produktiosnmitteln ist schuld an ihrem Elend!

      • S. Erfurt schreibt:

        Nun, ich denke, daß es auch bezahlte Randalierer gibt. Die Vorfälle 2017 in Hamburg haben das sehr deulich gezeigt, da waren Elitetruppen des Polizeistaates am Werk. Terror ist schon lange nicht mehr der Kampf der Unterdrückten und die Zeiten der Maschinenstürmerei ist auch schon lage vorbei. Ich denke schon, daß auch viele Amerikaner diese Proteste als Klassenkampf betrachten und nicht alle so dumm sind zu verkennen wer ihre Ausbeuter und schuld an ihrem Elend sind. Das wird nur in unseren Medien immer so dargestellt. MFG

  2. sascha313 schreibt:

    …es gibt schon viele fiese Methoden, den eigentlichen Klassenkampf „zwischen arm und reich“, d.h. zwischen Bourgeoisie und Proletariat zu sabotieren (ich schreibe bewußt nicht „zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern“, weil diese Wortwahl falsch ist!). Aber in den USA ist – wie es scheint – auch der Verrat von Earl Browder noch nicht überwunden, der wegen seines Versuchs die KP der USA aufzulösen, aus der Partei ausgeschlossen wurde.

    Kurt Gossweiler schrieb über diesen „Kommunisten“: „Da Browder den Kapitalismus, die Klassenzusammenarbeit und das Zweiparteiensystem akzeptierte und den nationalen Befreiungskampf des Negervolkes preisgab, war es nur logisch, daß er die Kommunistische Partei für überflüssig hielt. So beantragte er ihre Auflösung und die Gründung einer kommunistischen Schulungsorganisation. Diese Organisation sollte bei Wahlen keine eigenen Kandidaten aufstellen und ‘überparteilichen Charakter’ tragen.“ (Quelle: K.Gossweiler: „Die Ursprünge des modernen Revisionismus. Oder: Wie der Browderismus nach Europa verpflanzt wurde…“)

    Dieser revisionistische Gedanke verhindert offenbnar auch heute noch, daß die Kommunisten (sofern man sie überhaupt als solche bezeichnen kann) in dem revolutionären Kampf der Arbeiterklasse eine führende Rolle spielen können. Das geht es also nicht vordergründig darum, nur Chaos zu stiften, um Trump in Schwierigkeiten zu bringen, sondern es geht um die grundsätzliche Abschaffung der Ausbeutung, die Überwindung des Rassismus – was in letzteer Konsequenz erst im Sozialismus möglich ist.

    Schon 1864 hatte die „Internationalen Arbeiterassoziation“ (auch mit Unterschrift von Karl Marx) in einem Brief an Abraham Lincoln ihrer Überzeugung Ausdruck gegeben, „daß Abraham Lincoln, dem starksinnigen, eisernen Sohn der Arbeiterklasse, das Los zugefallen ist, sein Vaterland durch den beispiellosen Kampf für die Erlösung einer geknechteten Race und für die Umgestaltung der sozialen Welt hindurchzuführen“, was dieser aber nicht zu verwirklichen gedachte. (Siehe: Glückwunsch zur erfolgten Wiederwahl Lincolns, in: MEW, Bd.16, S.18-20)

    • S. Erfurt schreibt:

      Peter Ustinov sagte mal: Terror ist der Krieg der Armen gegen die Reichen. Für diese Lüge die so klassisch in die kapital-faschistische Propaganda passt, hat ihn die Queen zum Ritter geschlagen. War Churchill etwa arm als er Dresden mit Bomben terrorisierte!?

      • sascha313 schreibt:

        So ist es, Ustinov – ein Spechellecker ihrer Majestät!

      • Hanna Fleiss schreibt:

        Sicher, jeder Kampf, begreift man es erst, ist Klassenkampf, egal, ob auf der Straße oder im Internet, solange es Klassen gibt. Aber zum Beispiel der Rassismus in den USA – natürlich sind die Schwarzen vor allem Arbeiter, meistens sogar arbeitslose Arbeiter. Wissen sie, dass sie, wenn sie gegen den Rassismus auf die Straße gehen, auch um ihre Klasse kämpfen? Wer es weiß, sind die Büttel der Herrschenden, die Polizei. Rassismus als Herrschaftsinstrument. Aber das ganze kapitalistische System als solches wird von den wenigsten als die Ursache begriffen. Ich glaube, dass die amerikanischen Arbeiter, egal, ob weiß oder schwarz, einen sehr langen Weg vor sich haben, sich selbst als Klasse zu verstehen. Nein, S. Erfurt, von den USA wird die Veränderung der Welt wohl nicht ausgehen. Da magst du recht haben: eher schon von den Philippinen.

        Aber ich habe da eine andere Überlegung. Ich denke, dass die uns Regierenden vor nichts so viel Angst haben als davor, dass sich Ost und West verständigen. Klar, nach außen soll alles Friede, Freude, Eierkuchen aussehen – endlich sind die Deutschen wiedervereinigt! Und da meine Frage:
        Machen wir nicht einen Fehler, wenn wir von vornherein die Grenze für Verständigung beim Antikommunismus ansetzen? Wir wissen doch alle, warum die Mehrheit der Westdeutschen antikommunistisch ausgerichtet ist. Das sind doch aber die Menschen, die wir gewinnen wollen.
        Ich hoffe, ich werde richtig verstanden, ich will damit keinesfalls dem Revisionismus das Wort reden. Können wir erwarten, dass ein Wunder geschieht und der Antikommunismus gerade auch unter der Arbeiterklasse irgendwie verschwindet? Am Punkt Antikommunismus muss doch angesetzt werden, um zu einer Verständigung zu kommen. Die westdeutschen Arbeiter sind doch keine Idioten, sie sind für die Interessen des Kapitals so manipuliert worden, man denke an die Rolle der Sozialpartnerschaft, der staatstragenden Medien usw., dass sie es aufgegeben haben, ihre eigene Rolle beim Kampf um eine menschenwürdige Welt zu begreifen. Und es ist eben nicht nur die Arbeiteraristokratie, sondern auch der arbeitslose Hartzt-IV-Empfänger. Irre ich mich bei dieser Überlegung, oder ist da was dran?

  3. Hanna Fleiss schreibt:

    Ich habe ein Problem. Ich komme nicht klar damit, dass es gegenwärtig nur von bürgerlicher Seite Proteste gibt, meist mit der Forderung nach Einhaltung des Grundgesetzes der BRD. Das ist übrigens nicht nur hierzulande so, dass es nur bürgerliche Proteste gibt, sondern überall dort, wo gegen die Regierungsmaßnahmen anläßlich Covid-19 protestiert wird. Von weitergehenden Forderungen habe ich noch nichts gelesen, übrigens schon gar nichts von Protestdemos von linker, antifaschistischer Seite. Wer gegenwärtig protestiert, das ist weitgehend das mittlere Bürgertum.

    Eingedenk der prophetischen Worte Max Reimanns, dass die Zeit kommen wird, dass die Kommunisten eines Tages für dieses Grundgesetz kämpfen werden, verwundert es mich, dass so gar nichts von Links kommt. Gibt es da Berührungsängste, oder gibt es keine Linken mehr? Oder erfahre ich bloß nicht, dass es linke Protestdemos gibt? Wie sind diese bürgerlichen Protestdemos einzuschätzen? Ich weiß nicht, ob man im Zusammenhang mit den Covid-19-Protesten erwarten kann, dass sie sich zu einem Klassenkampf zwischen Arm und Reich entwickeln können, wie du schreibst,

    Sascha. Natürlich herrscht in Regierungskreisen Angst davor, dass sich die Proteste zu ganz anderen Forderungen ausweiten könnten, die nichtoffizielle Zensur im Internet ist Beweis genug für diese Annahme. Anzunehmen ist sogar, dass die Initiativen dazu aus den USA kommen, denn warum sonst hätte ausgerechnet der Außenminister der BRD sich derart exponiert und dahingehende Anweisungen erteilt? Die Hetze gegen die Aktivisten der Proteste, zum Beispiel Dr. Wodarg oder Ken Jebsen ist ja nicht zu übersehen, und sogar das angeblich marxistische Blatt Junge Welt macht mit. Wie also sind die Proteste einzuschätzen, sowohl in der BRD als auch in den USA?

    • sascha313 schreibt:

      …oh, nein – Proteste gibt es nicht nur von bürgerlicher Seite. Wohl aber hat die bürgerliche Seite meist die besseren Möglichkeiten, sich bemerkbar zu machen. Der Antikommunist KenFM schreit ja laut genug!

      Wie viele sind es von den Demonstranten, die aufgebracht oder willig hinterherlaufen, wenn ein paar Bürgerliche zum „Spaziergang“ anstiften? Wie viele sind es, die ahnungslos der AfD oder der FPÖ hinterherlaufen (die sind ja alle so nett… alles studierte Leute?!) Wollen wir das? Nein, das wollen wir nicht! Wir sprechen die Arbeiterklasse an. Hört sie uns auch zu? Manchmal – ja. Aber bei Belehrungen und Agitation schalten die meisten wieder ab…

      Es gibt überall auf der Welt hoffnungsvolle Anzeichen für ein Begreifen. Natürlich sind diese Anzeichen des Erkennens noch schwach – aber es gibt sie. Doch es mischen sich auch Provokateure unter die Protestierenden, auch davon gibt es viele Beispiele. Und oft werden auch die Proteste schon kurz vor dem Sieg beendet, Oft auch nur aus Furcht, nicht zu wissen, was danach geschehen soll.

      Das Werkzeug des Klassenkampfs ist eben nicht die Brandflasche oder der Hammer, mit dem man Schaufensterscheiben einschlägt, sondern das Buch von Lenin, von Marx, von Stalin. Aber – was soll man mit einem sowjetischen Offizier machen, der heute umherzieht, um für ein russisches Networkunternehmen Werbung zu machen…?

  4. S. Erfurt schreibt:

    Schwer zu sagen Hanna. Wenn das Coronavirus uns nicht tötet, wird die Regierung es tun heißt es in Equador, siehe https://rotermorgen.eu/equador-der-kampf-der-voelker-schreitet-voran/ und das macht Mut!

    Überall auf der Welt tobt der Klassenkampf, natürlich vermeiden die Medien den Begriff Klassenkampf und erklären sogar der Polizeiterror in den USA läge an der schlechten Ausbildung der Polizisten, solch einen Mist glaubt sicher keiner außer die ganz Doofen. Von einer revolutionären Situation jedoch sind wir hier in Deutschland weit entfernt.

    MFG

    PS: Aus Erfurt hörte ich, daß man dank Rammelov ab nächste Woche beim Einkaufen kein Schnuffie mehr aufsetzen muss, auch der Sicherheitsabstand ist nur noch empfohlen.

    • sascha313 schreibt:

      … bisher hatten die Leute auch Angst, die Maßregelungen zu mißachten, weil Ordnungsämter, das sog. Gesundheitsamt und die Polizei sofort kassiert haben: Einzelpersonen: 300 Euro Bußgeld! – Gaststätten: 10.000 Euro! – bei größeren Polizeieinsätzen kamen noch die Einsatzgebühren hinzu: Hubschrauber, Dutzende Polizeifahrzeuge, Personal…)

    • jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו schreibt:

      ***Schwer zu sagen Hanna. „Wenn das Coronavirus uns nicht tötet, wird die Regierung es tun“, heißt es in Equador.***

      ICH HABE nun wahrlich die letzten sechs Monate ***über Viren & Co.*** genug veröffentlicht, Viren TÖTEN KEINE Menschen! Pilze und Bakterien AUCH NICHT!!!

      Seht es mir nach!
      Welches Interesse soll denn eine Regierung haben,
      die Menschen hält! – wie ich meine Ferkel –
      „Menschen- und Tiere zu töten, die sie hält“???

      Das macht doch überhaupt gar keinen Sinn!

      Sorry! Was macht es DENN für einen Sinn,
      die Schweine, Schafen, Ziegen, Kühe und Enten,
      Perlhühner, Hühner und Enten zu töten, die ich
      auf meinem Bauernhof halte?
      Vor allem! Warum sollte ich die von mir Gehaltenen
      Lebewesen töten?

      • S. Erfurt schreibt:

        Das Töten gehört zur Unterdrückung! Aus der Sicht der Bourgeoisie macht das schon Sinn, die Arbeiterklasse zu bekämpfen, da gehört as Töten dazu. Und auch das Töten Unbeteiligter wie auch Bürger selbst wenn es um Propagandazwecke geht. So werden z.B. auch rechte Politiker von Rechten erschossen.

        Außerdem bringen die uns alle um infolge systematischer Umweltzerstörung. MFG

      • S. Erfurt schreibt:

        Ausbeutung, Unterdrückung, Polizeiterror, Hartz IV, Sozialwesen, Preiswucher, Mietwucher, Umweltzerstörung, Terroranschläge, Kriege usw. töten uns alle! Und diese Aufzählung ist noch lange nicht vollständig! Worauf warten wir da noch eigentlich!?

      • S. Erfurt schreibt:

        Vor allem! Warum sollte ich die von mir Gehaltenen Lebewesen töten?

        Was meinst Du warum die DDR geschlachtet wurde: Um sie zu fressen! MFG

  5. Hanna Fleiss schreibt:

    Die müssen eine scheißende Angst haben, dass ihnen die Bevölkerung in ihre Pläne pfuscht, wenn sie uns derartig abkassieren wollen. Aber von Denunziationen habe ich in meinem Wohngebiet noch nichts mitbekommen. Wie ich es sehe, laufen die Arbeiter mit dem Bürgertum mit. Wirkliche Demos bewusster Arbeiter gibt es nicht. Aber auch die Bürgerlichen begreifen langsam, dass es so nicht weitergeht mit der BRD und dem Kapitalismus. Sprich aber von Sozialismus, dann kriegen sie alle das Rennen. Insofern ist KenFM keine Ausnahme, Die Richtschnur ist eben der Antikommunismus. Und ich wette, wenn so einer in diesen Blog hineinsehen würde, er würde kein Wort glauben. Da ist dem das Hemd näher als der Rock, wobei das verständlich ist, wer will schon von Hartz IV leben müssen. Aber so wird es eben nichts mit einer anderen BRD, nach der auf jeder Demo gerufen wird. Und ich denke sowieso, was Krawall angeht, da gibt es eine Menge Provokateure, und die Schlapphüte sind auch dabei. Das wissen doch alle. Meiner Ansicht nach haben alle Angst, sie könnten zu weit gehen, und das nicht nur wegen Covid-19.

    • S. Erfurt schreibt:

      Natürlich ham die Angst aber sowas von! KenFM: Ja, hab ich auch gelesen, ist Sozialismusfeindlich. Vielleicht kommt die sozialistische Revolution da wo wir sie gar nicht erwarten: Am anderen Ende der Welt, evntl. auf den Philippinen.

      Schöne Grüße!

    • jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו schreibt:

      Wie ich es sehe, laufen die Arbeiter mit dem Bürgertum mit. Wirkliche Demos bewusster Arbeiter gibt es nicht.
      … ist was „die Macht um Acht“ und BILD-Dung, LOCUS und SPÜLGEL veröffentlichen!
      Aber auch die Bürgerlichen begreifen langsam, dass es so nicht weitergeht mit der BRD und dem Kapitalismus.
      NEIN! Die Bürgerlichen ‚begreifen‘ nur, daß auch sie — wie vorher das Proletariat — enteignet wird und in unseren Stand der Habenichtse WEGGEWORFEN wird!
      Da ist dem das Hemd näher als der Rock, wobei das verständlich ist, wer will schon von Hartz IV leben müssen.
      NEIN! „das ist überhaupt gar nicht verständlich“!!! weil damit JEDER sehr gut leben kann! Jedenfalls BESSER als jeder, der seine Haut zu Markte tragen muß!
      „Aber so wird es eben nichts mit einer anderen BRD, nach der auf jeder Demo gerufen wird.“
      GOTT-SEI-DANK!!! Denn wer eine andere BRD will, KANN eh nur ein IDIOTEN-KOPF sein!

  6. S. Erfurt schreibt:

    Liebe Hanna,

    ich habe schon sehr oft versucht, mit Menschen ins Gespräch zu kommen die keine solchen Geschichtskenntnisse haben wie wie DDR Bürger. Es ist ein langwieriger Prozess der zeigt, wie tief die Lügen in die Gehirne der Bundesbürger gepflanzt wurden. Meistens ist das Gespräch zu Ende wenn es um die Haltung zur DDR oder allgemein zum Sozialismus geht. Oder um die Haltung zu Lenin und Stalin die ja angeblich Verbrecher gewesen sein sollen. Tief sitzt der eingeimpfte Hass!

    Am Ehesten gewann ich Zuhörer und Interessenten im direkten Kontakt, aber online per Foren/Chat usw. ist das aussichtslos. Bei FB, Twitter und Co. bin ich nicht aus diesem und noch einem anderen Grund: Diese Medien sind Machtorgane der Bourgeoisie und werden auch daher entsprechend finanziert. Dort eine ML-Diskussion anzustoßen ist praktisch so als würdest Du Dich in ein Tribunal begeben wo Dein Todesurteil bereits von vornherein feststeht. Ich jedenfalls tu mir das nicht mehr an, schon aus gesundheitlichen Gründen nicht.

    Wenn wir mit Faschisten nicht diskutieren heißt jedoch noch lange nicht, daß wir aufgeben sollten. Denn der Marxismus/Leninismus ist eine praktische Wissenschaft deren Prüfstein der uns täglich umgebende real existierende Kapitalismus ist der sich zwangsläufig immer zum Faschismus hin entwickelt. Insofern ist das was der Sascha hier macht ganz wichtig! Statt Polemik und Shitstorm gibt es hier Fakten, Fakten und nochmals Fakten, die Beweise dafür sind, daß der Sozialismus die einzige Alternative ist in Sachen gesellschaftlicher Weiterentwicklung.

    Ich persönlich kenne Bundesbürger die das mit 70..80 Jahren erst so richtig verstanden haben. Und auch einige selbstständige Handwerker und Einzelunternehmer! Und auf meinen Seiten habe ich auch ein paar kleinere Artikel in Sachen Deutsche Geschichte.

    MFG

    • Hanna Fleiss schreibt:

      Ja, das sind auch meine Erfahrungen, S. Erfurt. Ich habe es literarisch versucht, mit Gedichten.
      Anfangs fielen sie alle über mich her, dann verhöhnten und schnitten sie mich, auch dann, wenn ich ziemlich harmlose Gedichte gepostet hatte. Ich bin schon ein paarmal gesperrt worden. Aber wie soll das weitergehen? Der Antikommunismus beherrscht auch die Literatur. Und gerade die Literatur ist eine Chance, Menschen zum Denken zu bewegen. Mein Eindruck ist, dass eine große Verängstigung herrscht, keiner will auffallen und Ärger kriegen. Aber das ist der Preis, wenn man sein kleines Teil beitragen will, die Welt lebenswerter zu machen. Jedenfalls habe ich schon genug Ärger gehamstert. Zumindest den.

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