Sieben Milliarden Menschen leben derzeit auf der Erde. Vor 100 Jahren waren es nur etwa zwei Milliarden. Und die Welt scheint kleiner geworden zu sein mit all den Kommunikationsmöglichkeiten, die wir heute haben. Nicht nur der Warenaustausch mit fernsten Ländern hat zugenommen, auch die Migration von ärmeren Ländern in hochentwickelte kapitalistische Länder ist angewachsen. Und es kommen nicht etwa nur arme, verhungerte Obdachlose nach Mitteleuropa, sondern vielmehr auch die sehr erwünschten „Fachkräfte“, die man hier nicht erst auszubilden braucht und dafür den ärmeren Ländern entzieht. Der Kapitalismus erzeugt seine „Eliten“ ohnehin aus den eigenen Reihen der Bourgeoisie, so daß die Machtverhältnisse gesichert zu sein scheinen. Was ist aber mit den Millionen und Abermillionen deklassierter Schichten der Bevölkerung in den Elendsvierteln der imperialistischen Länder, den Millionen dahinvegetierenden, verarmten Menschen in den sogenannten „Entwicklungsländern“? Im Jahre 1798 kam der Geistliche und Ökonom Malthus auf eine „geniale“ Idee…
Die kapitalistische Wirtschaftsordnung führt zu einer rasch wachsenden relativen Übervölkerung. Doch auf der Erde ist Platz genug für alle Menschen. Nach wie vor gibt es riesige unerschlossene, unbesiedelte Gebiete. Und das soziale Ungleichgewicht ist auf einem extremen Stand, wie niemals zuvor in der Geschichte der Menschheit, d.h. 1% der Menschen verfügt über 99% des gesamten Vermögens in der Welt. Das Schärfste ist: Heute leben auf der Welt 7.750.000.000 Menschen, davon 2.208 Milliardäre – in Worten: Zweitausend Zweihundert und Acht. Und diese Räuberbande, die sich am Profit so maßlos bereichert hat, beherrscht heute die ganze Welt. Wenn sich das nicht schnellstens ändert, ist der Untergang der Menschheit vorprogrammiert.
Das Privateigentum an den Produktionsmitteln ist die Ursache für diesen Zustand. Und wir wissen auch, daß Karl Marx recht hatte, als er in seinem Lehrbuch „Das Kapital“, Band 1 (MEW, Bd.23, S.788), den englischen Ökonomen T.J. Dunning zitierte:

Im Jahre 1914 lebten 1,7 Milliarden Menschen auf der Erde.

Die bevölkerungsreichsten Gebiete 1914 waren:

Im Jahre 1953 lebten 2,7 Milliarden Menschen auf der Erde.
Und das sind 1953 die bevölkerungsreichsten Gebiete:

Hier nun eine Einschätzung aus dem Jahre 1987
Weltbevölkerung: 1986 lebten auf der Erde rd.4,8 Md. Menschen; davon 33 % in sozialistischen Ländern (in den RGW-Ländern 10%), 50% in Entwicklungsländern, 17% in kapitalistischen Industrieländern und 0,3% in Kolonien. Je km2 sind das 36 Einwohner. Am dichtesten besiedelt sind Europa und Asien mit 100 bzw. 102 Einwohnern je km2. Pro Minute wächst die Weltbevölkerung um 156 Personen. Nach Schätzungen der UNO wird sie bis zum Jahre 2000 auf etwa 6,1 Md. Menschen anwachsen, und für das Jahr 2100 schwanken die Prognosen zwischen 8 und 12 Md. Menschen. 90% des Bevölkerungswachstums wird in den Entwicklungsländern erfolgen. Diese Angaben machen deutlich, wie wichtig es ist, solche globalen Probleme der Menschheit wie die Erhaltung des Friedens, die Sicherung der Ernährung, den Umweltschutz, die Entwicklung des Gesundheits- und Sozialwesens usw. zu lösen. (Quelle: Lexikon für Zeitungsleser, Dietz-Verlag Berlin, 1988, S.260)
Das Bevölkerungswachstum
Eine anschauliche, vorausschauende Übersicht (1950 – 2050) zeigt, daß von einem „exponentiellen“ Bevölkerungswachstum keine Rede sein kann:

Auffällig ist, welche enormen Verschiebungen es bei den Bevölkerungszahlen von Afrika und Europa gibt. Während die Bevölkerung in Europa (einschließlich Rußland) sich um etwa zwei Drittel veringert, hat in Afrika die Bevölkerung im Zeitraum von 1950-2050 sich nahezu verdreifacht. Migrationsbewegungen sind offenbar zunächst unberücksichtigt geblieben, dürften aber die Statistik deutlich beeinflussen.

Die Welt 1969: Vor 50 Jahren lag die Fertilität (Fruchtbarkeit) weltweit im Durchschnitt bei 4,9 Kindern pro Frau und 35 Prozent der verheirateten Frauen verwendeten eine Verhütungsmethode. In den am wenigsten entwickelten Ländern bekamen Frauen im Durchschnitt 6,7 Kinder. Hier verwendeten nur rund zwei Prozent eine Verhütungsmethode. Schwangerschaftsabbrüche standen in weiten Teilen der Welt unter Strafe. Die Frauenbewegung kämpfte um Gleichberechtigung beim Zugang zu Bildung, auf dem Arbeitsmarkt, bei den Löhnen, Heirat und Scheidung, den Eigentumsrechten und an einer Vielzahl weiterer Fronten. Infolge einer verbesserten öffentlichen Gesundheitsversorgung, in deren Folge die Säuglings- und Kindersterblichkeit stark sank und die durchschnittliche Lebenserwartung deutlich anstieg, hatten die Geburtenraten 1969 in einem Großteil der sich entwickelnden Welt die Sterberaten bereits deutlich überflügelt. (Quelle: http://www.dsw.org)
Welchen Einfluß haben politische Veränderungen auf die Bevölkerungsentwicklung?
Die demografische Entwicklung am Beispiel der Sowjetunion
Hier am Beispiel der Sowjetunion bzw. Rußlands betrachtet, ist der gesamte Zeitraum von 1913 bis 2016 zu ersehen. Die grüne Linie (Bevölkerungszahl) zeigt an, wie sich die Hungersnot (1932/33), der Große Vaterländische Krieg (1941-45) und Konterrevolution nach 1990 auf Gesamtbevölkerung ausgewirkt haben. Die blaue Linie zeigt die Geburtenrate und die rote Line die Sterberate. Die größte Katastrophe für Rußland mit einem Verlust von insgesamt 13.242.000 Einwohnern begann im Jahre 1990. Dieser Trend ist bis heute nicht beendet und wird wahrscheinlich mit dem Jahr 2020 zu einem neuen Negativrekord führen. Zu keiner Zeit haben die Völker ehemaligen Sowjetunion (insbesondere das russische Volk!) solche massiven und einschneidenden Verluste erlitten wie nach der offenen Konterrevolution 1990.Der Beginn des Niedergangs ist eindeutig in Jahr nach der Ermordung Stalins, in der Ära Chruschtschow, zu suchen.
Der Sturz des Sozialismus war die größte Katastrophe in der Weltgeschichte. Er hat die Völker in ihrer Entwicklung um ein ganzes Jahrhundert zurückgeworfen.
Ein anderes Thema ist die eingangs bereits erwähnte relative Übervolkerung, die auf die industrielle Entwicklung und die dadurch freigesetzten Arbeitskräfte zurückzuführen ist.
Was verstehen wir unter relativer Übervölkerung?

Der Kapitalismus tötet die Menschen
Die Veränderungen in der Bevölkerungsentwicklung kann man nicht unabhängig sehen von der jeweiligen Gesellschaftsordnung. Die Zerstörung der Sowjetunion durch die Konterrevolution war die bisher größe Katastrophe in der Weltgeschichte. Die Geburtenrate file rapide, die Alterssterblichkeit, Krebs und andere Krankheiten nahmen deutlich zu. Die Selbstmordrate stieg sprunghaft nach oben. Für Millionen Menschen brach eine Welt zusammen. Sie verloren ihre Existenz. Damit wurde eine positive Entwicklung, wie sie sich bereits kurz nach dem Ende des großen Vaterländischen Krieges in der Sowjetunion noch deutlich abgezeichnet hatte, abrupt beendet. Immer sind des die gesellschaftlichen Verhältnisse, die sich im Leben der Menschen widerspiegeln. Eine gesunde und sozial gerechte Gesellschaftsordnung hat auch eine stabile demografische Entwicklung in der Bevölkerungsstruktur zur Folge. Andererseits führen großes soziales Elend, Hunger, Not und Ausbeutung wie in Afrika und andereren Ländern der sog. Dritten Welt zu einer hohen Kindersterblichkeit und einer geringen Lebenserwartung.
Dmitri Wladimirow
Vernichtung der „überflüssigen Fresser“. Hat Bill Gates 2019 die „Pandemie“ bereits geplant?
Im Jahr 2010 teilte der Guardian den Lesern mit, daß auf Initiative des Gründers von Microsoft in New York die zu dieser Zeit einflußreichsten Menschen Amerikas – David Rockefeller, George Soros, Michael Bloomberg, Ted Turner, Warren Buffett und natürlich Bill Gates selbst zusammentrafen. Sie beriefen ihr geheimes Good-Club-Treffen ein, und das Hauptproblem, das bei dem Treffen diskutiert wurde, war die Überbevölkerung der Erde.
Reduzierung der Erdbevölkerung
Der Medienmagnat Ted Turner, Gründer von CNN, hat sich bereits zu diesem Thema geäußert. 1996 sagte er in einem Interview, daß eine Reduzierung der menschlichen Bevölkerung um 225-300 Millionen „ideal“ wäre. Im Jahr 2008 milderte Turner seine Position: Ja, er beklagte sich immer noch, daß „wir zu viele Menschen haben“, sprach aber von der Notwendigkeit, die Erdbevölkerung um 2 Milliarden zu reduzieren – auf 70% der damaligen Größe.
„Renewing to Zero!“
Nun, was ist mit Bill Gates? Im selben Jahr 2010 las er auf einer geschlossenen Konferenz in Kalifornien „Renewing to Zero!“, ein Papier über die Reduzierung von Emissionen CO₂. „Im Durchschnitt haben wir 5 Tonnen Kohlendioxid pro Person“, sagt er. – Wir müssen darüber nachdenken, wie wir diese Zahl auf Null reduzieren können. Das Problem hat vier Faktoren, von denen einer die Bevölkerung ist. Nun, der einfachste Weg ist, Menschen loszuwerden. Es gibt heute 6,8 Milliarden Menschen auf der Welt, und diese Zahl wird auf 9 Milliarden ansteigen. Wenn wir daran arbeiten, neue Impfstoffe zu schaffen und reproduktive Gesundheitsdienste zu entwickeln, werden wir sie wahrscheinlich um 10-15% reduzieren“. (siehe auch hier: http://procinctu.com/vaccines/)
Mr. Gates: „Ich mag Impfstoffe!“
Gates verhehlt sein Interesse an Impfstoffen nicht. „Ich mag Impfstoffe wirklich“, sagte er im gleichen Bericht. Und auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos kündigte er an, daß die Bill & Melinda Gates Foundation im nächsten Jahrzehnt 10 Milliarden Dollar für die Entwicklung und Bereitstellung neuer Impfstoffe für Kinder in Ländern der Dritten Welt bereitstellen wird. Was scheint falsch daran zu sein, die Gesundheit der Entwicklungsländer zu unterstützen? Und vor allem: Was hat die COVID-19-Pandemie mit ihr zu tun?
„Ereignis 201.“
Seit ihrer Gründung hat die Bill & Melinda Gates Foundation die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kontinuierlich finanziert. Man sagt, daß Gates tatsächlich ihr Eigentümer geworden ist, und seine Finanzspritzen an diese UNO-Agentur sind bereits vergleichbar mit den Beiträgen aller Vereinigten Staaten. Und das bedeutet, daß er die Arbeit der Organisation, ihre Pläne und Prioritäten beeinflussen kann.
Impfungen – Wer verdient daran?
Bills Gates‘ Prioritäten sind die Impfungen. Im Idealfall sollte jedes Neugeborene in den Entwicklungsländern geimpft werden. Die Pharmakonzerne, die hinter ihm stehen, sind bereit und haben es mehr als einmal getan, aber nur ihre Aktivitäten waren oft von Skandalen begleitet. Die Massenimpfung gegen Polio hat in Indien Tausende von Kindern gelähmt. Impfungen gegen Malaria und Meningitis haben in Afrika zu den gleichen Lähmungen, fiebrigen Anfällen und zum Tod von Babys geführt. Und das Testen experimenteller Impfstoffe gegen das humane Papillomavirus in entlegenen indischen Provinzen endete mit schweren Nebenwirkungen, darunter Autoimmunkrankheiten und Unfruchtbarkeit bei jungen Mädchen.
Was sagen Ärzte zu den geplanten Impfungen?
Ärzte in verschiedenen Ländern haben bereits angedeutet, daß der wahre Zweck der von der WHO verordneten Impfung darin besteht, die Bewohner der Länder der Dritten Welt zu schwächen, sie anfälliger für Krankheiten und vorzeitigen Tod zu machen. Oder (Sie erinnern sich vielleicht an den Gates-Bericht!), um sie steril und unfruchtbar zu machen. Lokale Medien schrieben mehr als einmal, daß sie bei der Analyse dieser Impfstoffe in den Labors die Substanzen aufdeckten, die zu weiblicher Unfruchtbarkeit führen.
Und nun die Corona-„Pandemie“…
Und so kam es zur COVID-19-Pandemie. Während die westlichen Medien Panik verbreiteten und die breite Öffentlichkeit Toilettenpapier aufkaufte, kündigte die Gates Foundation den Beginn eines eigenen Impfstoffversuchs an. Es ist möglich, so vermuteten Verschwörungsexperten, daß es im Voraus vorbereitet wurde. Und sie hat den „Nebeneffekt“, den sich die Kunden wünschen. Und das Szenario, „ein Problem zu schaffen – den Horror nachzuholen – die Droge zu verkaufen“, wurde bei früheren infektiösen Ausbrüchen – SARS, Schweinegrippe und Vogelgrippe – überrollt…
Alles nur eine Verschwörungstheorie ?
Natürlich könnte man sagen, daß Verschwörungstheoretiker versuchen, den Karren vor das Pferd zu spannen und die Bedrohung dort zu sehen, wo sie nicht ist. Aber hier ist ein weiterer interessanter Zufall: Im vergangenen Oktober organisierte die Gates Foundation zusammen mit der Johns Hopkins University und dem Weltwirtschaftsforum eine Veranstaltung für Politiker, Beamte und medizinische Experten. Es wurde „Ereignis 201“ genannt. Es handelte sich um eine Art Übung, die einen massiven Ausbruch einer Coronavirusinfektion simulierte. In der Simulation wurde berichtet, daß innerhalb von 18 Monaten 65 Millionen Menschen „getötet“ werden, der Handel und die Bewegungsfreiheit der Menschen auf dem Planeten gelähmt werden und die Weltwirtschaft zusammenbricht. Die Teilnehmer erhielten übrigens niedliche Plüschtiere in Form von Coronaviren. Eine Art Souvenir…
Und zwei Monate später gab es den „Patienten Null“ im chinesischen Wuhan. Nur war es keine Imitation mehr. Es war der Beginn einer Katastrophe!
Quelle: „Аргументы и Факты“ 24/04/2020 (Übersetzung: Franja Krasnaja)
Doch welcher Gedanke lag dier Katastrophe zugrunde? Thomas Robert Malthus (1766-1834) war war der Inhaber des weltweit ersten Lehrstuhls für politische Ökonomie. Um seine Theorie, die er „Principle of Population“ (1798) nannte, eine Theorie der Überbevölkerung, zu erklären, reichen einige wenige Zeilen:
1. Die Bevölkerungstheorie von Malthus
Bevölkerungslehre (Populationstheorie) – im 17. und 18. Jahrhundert als Teil der sich herausbildenden politischen Ökonomie mit dem Ziel entstanden, die sozialen Bedingungen und wirtschaftlichen Folgen einer Bevölkerungsentwicklung festzustellen (vor allem PETTY, STEUART).
Welche Bedeutung hat eine solche Theorie?
Die Bevölkerungsentwicklung wird hier als natürlicher (biologischer) Prozeß genommen, der Stand der gesellschaftlichen Entwicklung als von der Bevölkerungszahl abhängig gesehen: je größer die Bevölkerungszahl, um so höher der Stand der gesellschaftlichen Entwicklung und umgekehrt. Mit Beginn der verstärkten kapitalistischen Ausbeutung der Arbeiter, der Unterdrückung, Unterjochung und Versklavung fremder Völker durch die kapitalistischen Kolonialstaaten nahmen verschiedene Bevölkerungslehren apologetischen Charakter an und wurden zu einem Mittel der theoretischen Rechtfertigung der kapitalistischen (später der imperialistischen) Eroberungspolitik. (→Malthusianismus).
Wie kam es zu dieser Theorie?
Von T. R. MALTHUS wurde eine bürgerliche Bevölkerungstheorie entwickelt. die die Verelendung der Arbeiterklasse, ihre soziale Notlage im Kapitalismus als «natürliches, Gesetz der Vermehrung der Arbeiterbevölkerung darstellte. Im Neomalthusianismus zeigte sich der menschenfeindliche Charakter dieser apologetischen Bevölkerungstheorie besonders ausgeprägt.
Gibt es diese Theorie heute noch?
Allgemeine, von den konkreten gesellschaftlichen Bedingungen abstrahierende Bevölkerungslehren sind bis in die Gegenwart oft versucht worden. Es kann sie jedoch nicht geben, weil jede Gesellschaftsformation ihre eigenen Bevölkerungsgesetze hat. Obwohl die demographische Geschichte bei weitem weniger erforscht ist als beispielsweise die Wirtschaftsgeschichte, wird heute schon weitgehend anerkannt, daß sich die demographische Entwicklung unter unterschiedlichen historischen Bedingungen auf verschiedenartige Weise vollzieht, wobei die konkreten Besonderheiten in einzelnen Ländern große Bedeutung haben. Bevölkerungszahl und Bevölkerungsdichte sind ein ökonomischer und ökologischer Faktor, der einen bedeutenden Einfluß auf die gesamte gesellschaftliche Entwicklung ausübt.
Was sagt die marxistische Wissenschaft dazu?
Der historische Materialismus betrachtet die Bevölkerungsentwicklung auf dem Boden der jeweiligen Gesellschaftsformation. Für den historischen Materialismus sind Bevölkerungsgesetze in erster Linie ökonomische Gesetze. MARX charakterisiert diesen Tatbestand im Hinblick auf die kapitalistische Gesellschaft durch die Feststellung:
„Mit der durch sie selbst produzierten Akkumulation des Kapitals produziert die Arbeiterbevölkerung … in wachsendem Umfang die Mittel ihrer eignen relativen Überzähligmachung. Es ist dies ein der kapitalistischen Produktionsweise eigentümliches Populationsgesetz“, um daran die allgemeine Aussage zu knüpfen, daß „jede besondre historische Produktionsweise ihre besondren historisch gültigen Populationsgesetze hat. Ein abstraktes Populationsgesetz existiert nur für Pflanze und Tier, soweit .der Mensch nicht geschichtlich eingreift.“ (MEW, Bd. 23, S. 660).
Warum ist diese Theorie im Sozialismus unsinnig?
Mit dem Übergang vom Kapitalismus zum Sozialismus verliert das der kapitalistischen Gesellschaftsordnung eigentümliche Populationsgesetz seine Wirksamkeit. Auf der Grundlage sozialistischer Produktionsverhältnisse wirken besondere Bevölkerungsgesetze, die bei der Ausarbeitung und Realisierung der Volkswirtschaft berücksichtigt werden müssen. (–> Bedingungen des materiellen Lebens der Gesellschaft).
Quelle: Georg Klaus/Manfred Buhr (Hrsg.) „Philosophisches Wörterbuch“ (2 Bde.). Dietz Verlag Berlin, 1975, Bd.1, S.216f. (Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)
2. Was verstehen wir unter Malthusianismus?
Malthusianismus – unwissenschaftliche Bevölkerungslehre des englischen Geistlichen und- Ökonomen MALTHUS, wonach das Wachstum der Bevölkerung ewigen Naturgesetzen unterliege und schneller vor sich gehe (geometrische Progression) als die Produktion von Nahrungsmitteln (arithmetische Progression).
Was sagt Karl Marx dazu?
MALTHUS „verwandelt die historisch verschiednen Verhältnisse in ein abstraktes Zahlenverhältnis, das rein aus der Luft gefischt ist und weder auf Naturgesetzen noch auf historischen beruht“ (MARX, Grundrisse der Politik der politischen Ökonomie, MEW, Bd.42, S.507).
Wie erklärt sich Malthus die Überbevölkerung?
Elend und Hunger der Werktätigen haben nach MALTHUS ihre Ursache nicht in den kapitalistischen Produktionsverhältnissen, sondern in der natürlichen Eigenschaft der Menschen, sich zu vermehren. MALTHUS‘ Bevölkerungsgesetz verleiht „der brutalen Ansicht des Kapitals brutalen Ausdruck“. Er lieferte mit seiner Bevölkerungslehre eine „Apologie des Elends der Arbeiterklassen“ (MARX).
Warum ist für Kapitalisten diese Theorie so interessant?
In der Gegenwart ist in den imperialistischen Ländern der Malthusianismus im Neomalthusianismus lebendig, der eine offen menschenfeindliche Lehre ist und von reaktionären Positionen aus den antagonistischen Widerspruch zwischen den Interessen des Monopolkapitals und denen des Volkes widerspiegelt. Anhänger des Neomalthusianismus, wie VOGT, COOX, GRIMM u.a., behaupten die Unvermeidlichkeit einer Überbevölkerung der Welt und befürworten die Massenausrottung von Menschen, insbesondere auch durch Verwendung von thermonuklearen Vernichtungswaffen. Die Neomalthusianer verbinden sich eng mit den rassistischen und eugenischen Theoretikern und dienen mit ihnen gemeinsam der Rechtfertigung der aggressiven imperialistischen Politik. Malthusianismus und Neomalthusianismus sind Varianten des Biologismus in der Geschichtsauffassung.
Quelle: Georg Klaus/Manfred Buhr (Hrsg.) „Philosophisches Wörterbuch“ (2 Bde.). Dietz Verlag Berlin, 1975, Bd.2, S.716f. (Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)
Was sagt Friedrich Engels zu dieser Theorie?
Es war alles lauter Pracht und Herrlichkeit – aber die Voraussetzungen machten sich bald genug wieder geltend und erzeugten im Gegensatz zu dieser gleißenden Philanthropie die Malthussche Bevölkerungstheorie, das rauhste barbarischste System, das je existierte, ein System der Verzweiflung, das alle jene schönen Redensarten von Menschenliebe und Weltbürgertum zu Boden schlug; sie erzeugten und hoben das Fabriksystem und die moderne Sklaverei, die der alten nichts nachgibt an Unmenschlichkeit und Grausamkeit. (MEW, Bd.1, S. 500f.)
3. Gilt das auch heute?
Ja, es gilt noch, denn wir leben (wieder) im Kapitalismus. Daß der moderne Kapitalismus menschenfeindlich ist, weil nur auf den Profit orientiert, wußten auch wir schon länger. Doch immer wieder kommen die alten und neuen Apologeten und wollen uns weismachen, daß es die reine Menschenliebe sei, wenn ein David Rockefeller oder ein Bill Gates von seinen zusammengerafften Milliarden mal einige für angeblich wohltätige Zwecke spendet. Niemals hat je ein Kapitalist Geld ausgegeben ohne den Hintergedanken an noch größeren Profit.
Und weiter schreibt Friedrich Engels:
Heute geht der Handel gut, die Nachfrage ist sehr bedeutend, da arbeitet alles, das Kapital wird mit wunderbarer Schnelligkeit umgeschlagen, der Ackerbau blüht, die Arbeiter arbeiten sich krank — morgen tritt eine Stockung ein, der Ackerbau lohnt nicht der Mühe, ganze Strecken Landes bleiben unbebaut, das Kapital erstarrt mitten im Flusse, die Arbeiter haben keine Beschäftigung, und das ganze Land laboriert an überflüssigem Reichtum und überflüssiger Bevölkerung.
Diese Entwickelung der Sache darf der Ökonom nicht für die richtige erkennen; er müßte sonst, wie gesagt, sein ganzes Konkurrenzsystem aufgeben; er müßte die Hohlheit seines Gegensatzes von Produktion und Konsumtion, von überflüssiger Bevölkerung und überflüssigem Reichtum einsehen. Um aber, da das Faktum einmal nicht zu leugnen war, dies Faktum mit der Theorie ins gleiche zu bringen, wurde die Bevölkerungstheorie erfunden.
Malthus, der Urheber dieser Doktrin, behauptet, daß die Bevölkerung stets auf die Subsistenzmittel drückt, daß, sowie die Produktion gesteigert wird, die Bevölkerung sich in demselben Verhältnis vermehrt und daß die der Bevölkerung inhärente Tendenz, sich über die disponiblen Subsistenzmittel hinaus zu vermehren, die Ursache alles Elends, alles Lasters ist. Denn wenn zuviel Menschen da sind, so müssen sie auf die eine oder die andre Weise aus dem Wege geschafft, entweder gewaltsam getötet werden oder verhungern.
Wenn dies aber geschehen ist, so ist wieder eine Lücke da, die sogleich wieder durch andre Vermehrer der Bevölkerung ausgefüllt wird, und so fängt das alte Elend wieder an. Ja, dies ist unter allen Verhältnissen so, nicht nur im zivilisierten, sondern auch im Naturzustande; die Wilden Neuhollands, deren einer auf die Quadratmeile kommt, laborieren ebensosehr an Übervölkerung wie England.
Quelle: Friedrich Engels „Umrisse zu einer Kritik der Nationalökonomie“. In Karl Marx/Friedrich Engels: Werke, Dietz Verlag Berlin, 1981, Bd.1, S.517f.
4. Wie versuchen die Imperialisten uns die Bevölkerungstheorie als eine „Wissenschaft“ zu verkaufen?
Manipulation [lat] – Herrschaftstechnik der imperialistischen Bourgeoisie zur Steuerung des Verhaltens großer Massen des Volkes, indem mit Hilfe moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse und technischer Methoden die Bewußtseins- und Meinungsbildung soweit wie möglich von der Erkenntnis und dem Wissen getrennt und somit das Bewußtsein der Menschen deformiert wird. Ohne daß sich die Volksmassen dessen bewußt sind, werden sie in ihrer Weltanschauung, in ihren Denkgewohnheiten, ihren Gefühlsregungen und ästhetischen Urteilen, in ihrer gesamten Lebensweise den Klasseninteressen der imperialistischen Bourgeoisie untergeordnet. Manipulierung ist die völlige Gleichschaltung des Bewußtseins der Menschen mit der imperialistischen Ideologie. Sie degradiert das Volk auch in der geistigen Sphäre zum vollständigen Objekt der Monopole.
5. Der geplante Massenmord
Was derzeit in der Welt geschieht ist nicht anderes als die verbrecherische Fortsetzung der menschenverachtenden Theorie des britischen Geistlichen, Ideologen und Ökonomen Thomas Robert Malthus (1766-1834) durch die Gates-Foundation im Komplott mit der WHO und dem IWF. Der Neo-Malthusianismus ist eine verbrecherische Ideologie des Imperialismus. Karl Marx und Friedrich Engels bezeichneten den Malthusianismus als „Apologie des Elends der Arbeiterklasse“ und als „offenste Kriegserklärung der Bourgeoisie gegen das Proletariat“.
Als geeignete Mittel zur Reduzierung der Bevölkerung bezeichnete der britische Pfaffe und Ideologe T.R. Malthus:
- geschlechtliche Enthaltsamkeit (das will Gates mit einer Impfung erzwingen !)
- Einschränkung der Armenunterstützung (wie schon in der BRD mit Hartz 4 !)
- Elend (wie gerade praktiziert mit massenhafter Stillegung der Wirtschaft !)
- Seuchen (dazu wurde die angebliche Corona-Pandemie erfunden !)
- Kriege (wie gerade der zwischen Aserbaidshan und Armenien, später Jemen !)


Quelle: Jüdisches Historisches Institut (Hrsg.): Faschismus-Getto-Massenmord. Rütten & Loening Berlin, 1960 S.262f
Siehe auch: ISRAEL – Die „Impfung ist ein neuer Holocaust!
6. Warum hat die Bevölkerungsheorie im Sozialismus keine Gültigkeit mehr?
Das Wachstum der Bevölkerung ist insofern bedeutungsvoll, als „die Vermehrung der Population die Produktivkraft der Arbeit vermehrt, indem sie größere Teilung und größere Kombination der Arbeit etc. möglich macht“ (MARX, Grundrisse S.304). Inwieweit größere Bevölkerungszahl und größeres Wachstum der Bevölkerung die Arbeitsproduktivität real vermehrt, hängt immer von den Produktivkräften und Produktionsverhältnissen einer gegebenen Gesellschaft ab.
„Indes ist die Dichtigkeit etwas Relatives. Ein relativ spärlich bevölkertes Land mit entwickelten Kommunikationsmitteln besitzt eine dichtere Bevölkerung als ein mehr bevölkertes Land mit unentwickelten Kommunikationsmitteln, und in dieser Art sind z.B, die nördlichen Staaten der amerikanischen Union dichter bevölkert als Indien.“
(Quelle: MARX/ENGELS Bd. 23, S. 373).
Wie ist das Wesen der Gesellschaft erklärbar?
Obwohl keine Theorie der Gesellschaft und des Menschen von den genannten natürlichen Bedingungen des gesellschaftlichen Lebens absehen kann, ist aus ihnen allein Mensch, Gesellschaft und Geschichte nicht erklärbar. In der Geschichtsphilosophie und Soziologie wurde oftmals aus natürlichen Bedingungen das Wesen des Menschen und der Gesellschaft zu erklären versucht.
Reaktionäre Theorien: So in der philosophischen Anthropologie, die die Eigenschaften und Bedürfnisse des Menschen als natürliche und nicht als historisch gewordene betrachtet, oder im Sozialdarwinismus, der einseitig interpretierte biologische Erscheinungen des Tierreichs auf Mensch und Gesellschaft überträgt. Die Rassentheorie hat sich als der reaktionärste Versuch erwiesen, Mensch und Gesellschaft aus angeblichen natürlich-biologischen Eigenschaften des Menschen zu deuten. Die geographische Schule erhob Bedingungen der außeren Natur zu den bestimmenden der gesellschaftlichen Entwicklung. In der Geopolitik wurden geographische Faktoren sogar für die imperialistisehe Expansionspolitik verantwortlich gemacht. ferner sind die Bevölkerungstheorien zu nennen, die Mensch und Gesellschaft aus der Dichte und dem Wachstum der Bevölkerung erklären. Alle diese Versuche haben sich als haltlos erwiesen.
Wie erklärt der Marxismus-Leninismus die Gesellschaft?
Der historische Materialismus hat den Platz und iie Rolle der natürlichen Lebensbedingungen der Gesellschaft geklärt und nachgewiesen, daß das Spezifische des gesellschaftlichen Lebens nicht in Naturbedingungen gesucht werden kann.
„Man kann die Menschen durch das Bewußtsein, durch die Religion, durch was man sonst will, von den Tieren unterscheiden. Sie selbst fangen an, sich von den Tieren zu unterscheiden, sobald sie anfangen, ihre Lebensmittel zu produzieren, ein Schritt, der durch ihre körperliche Organisation bedingt ist. Indem die Menschen ihre Lebensmittel produzieren, produzieren sie indirekt ihr materielles Leben selbst.“
(Quelle: MARX/ENGELS Werke, Bd. 3, S. 21).
Das individuelle oder kollektive Handeln (bzw. der gesellschaftliche Prozeß) besitzt die Qualität der Bewußtheit, wenn es in Kenntnis seiner wesentlichen geslelschaftlichen (geschichtlichen) Fernwirkungen vor sich geht, diese Wirkungen bezweckt, entsprechend gesellschaftlich organisiert und sie auch erreicht.
Das war in der DDR der Fall. Die Grundlage für eine sozialistische Gesellschaft, die frei ist von Ausbeutung und Unterdrückung der werktätigen Volksmassen, beruht auf dem gesellschaftlichen Eigentum an Produktionsmitteln. Um das zu erreichen, muß der Kapitalismus mit seinem Privateigentum an Produktionsmittel beseitigt werden. Das ist nur möglich durch den revolutionären Sturz der alten, überlebten, kapitalistischen Gesellschaftsordnung durch die revolutionäre Arbeiterklasse und die Errichtung einer antifaschistisch-demokratischen Ordnung und den späteren Aufbau des Sozialismus.



Eng verwandt mit diesem Thema: Pflanzenschutzmittel. D.h., man lügt uns die Hucke voll, daß es ohne Glüfosaat nicht mehr möglich ist, die Weltbevölkerung zu enähren. Natürlich wissen wir alle, daß das eine Lüge ist, denn in Wirklichkeit liegt erstens eine Überproduktion an Nahrungsmitteln vor (die Getreidesilos von Rheindürkheim sind noch vom letzten und vorletzten Jahr gut gefüllt), zweitens gibt es auch in Deutschland riesige Flächen die gar nicht genutzt werden und drittens ist es für die Bauern viel profitabler Pfanzen anzubauen die unmittelbar industriell verarbeitet und technisch genutzt werden (Ölsaaten).
Grüne Kreuze in den Äckern dienen der Unterstützung dieser Propagandalüge. Wir als Radfahrer und Wanderer sollen Rücksicht nehmen auf Erntemaschinen die breit wie Schaufelradbagger sind und wer beim Radfahren eine Ladung Pflanzenschutzmittel aus dem Hubschrauber abbekommt hat dann eben mal Pech gehabt. Wobei man diese Pflanzenschutzmittel nach dem Giftgesetz der DDR als Gifte der Abteilung Eins (Kennzeichnung: Weißer Totenkopf auf schwarzem Grund) einordnen würde, also Gifte die genauso giftig sind wie Zyklon B (Blausäure).
Wer’s immer noch nicht verstanden hat: Den Bauern des Kapitalismus ist es scheißegal, ob wir genug zu essen haben, die produzieren um Profite zu machen und nicht etwa um irgendwelche Bedürfnisse zu befriedigen. Solche Bauern brauchen wir nicht!
Schöne Grüße.
Ja, so ist es!
„…der Mensch an sich nichts weiter als ein Tier…“ – das täte ja stimmen, wenn sich der Mensch nicht aus dem Tierreich heraus entwickelt hätte. „…das Tier benutzt die äußere Natur bloß und bringt Änderungen in ihr einfach durch seine Anwesenheit zustande; der Mensch macht sie durch seine Änderungen seinen Zwecken dienstbar, beherrscht sie.“ (Engels: Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen, MEW, Bd.20, S.444-455)
…tja – da kann man onsequenterweise nur eins tun: mehr von Marx, Engels, Lenin lesen und im Zusammenhang betrachten. Was ergibt sich daraus:
Lenin: „Die Lehre von Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist. Sie ist in sich geschlossen und harmonisch, sie gibt den Menschen eine einheitliche Weltanschauung, die sich mit keinerlei Aberglauben, keinerlei Reaktion, keinerlei Verteidigung bürgerlicher Knechtung vereinbaren läßt.“
(Lenin: „Drei Quellen und drei Bestandteile des Marxismus“, LW Bd.19, S.3-9)
Das ist der einzig richtige Weg. 🙂
Als Ergänzung: Das gesellschaftliche Sein ist dadurch bestimmt, daß der Mensch jede produktive Tätigkeit gesellschaftlich einbringt (Arbeitsteilung). Das liegt einmal daran, daß der Mensch biologisch nicht spezialisiert ist wie das alle Tiere sind. Beispielsweise haben Vögel Flügel die ihnen die Fähigkeit zum Fliegen verleihen (das Fliegen jedoch ist eine Fertigkeit die sie selbst lernen müssen). Auch wächst dem Menschen kein dickes Fell, ganz im Gegenteil: Der Mensch ist sein Leben lang darauf angewiesen, sich selbst der Witterung entsprechend zu kleiden und dafür eben die Kleidung selbst zu produzieren.
Die Produktion von Kleidung, Behausung und Nahrungsmitteln erfolgt beim Menschen durch den Menschen infolge Arbeitsteilung. Das ist genau das, was den Menschen vom Tier unterscheidet, während ein Vogel lernt seine Flügel zu gebrauchen, lernen Menschen miteinander umzugehen und sich die Arbeit zu teilen: Vom Jäger und Sammler zum Ackerbauer und Viehzüchter, vom Ackerbauer und Viehzüchter zum Ingenieur und Flugzeugkonstrukteur (und schon kann der Mensch auch fliegen).
Gesellschaftliche Arbeit hat jedoch noch einen anderen Effekt: Das Mehrprodukt. D.h., daß stets mehr produziert als verbraucht wird. Es liegt auf der Hand, daß eine Produktion geplant werden muss, bspw. so daß ein Überschuss an Nahrungsmitteln als Vorrat über den Winter eingelagert wird. Gleichermaßen ist dieses Mehrprodukt die Voraussetzung dafür daß sich der Handel entwickelt und leider auch die Voraussetzung dafür daß Menschen Menschen ausbeuten können. Durch Ausbeutung jedoch bekommt die gesellschaftliche Arbeitsteilung einen ganz anderen Sinn als den der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse wie Wohnen, Essen und Kleidung usw.
Wenn der Profit das Ziel ist, landet das Ergebnis gesellschaftlicher Arbeit in privaten Taschen und nicht in der Gesellschaft. Die Umwelt wird systematisch zerstört und der Bevölkerungszuwachs erfolgt völlig unkontrolliert denn die Marktwirtschaft die ja angeblich alles wie von selbst regelt, regelt in Sachen Demografie nämlich gar nüscht. So entstehen dann diese und jene Märchen die in Rundfunk, Presse und Fernsehen verbreitet werden.
MFG
Danke S. Erfurt. Eine sehr gute Kurzzusammenfassung.
Danke für das Danke jauhuchanam. Ich denke, der wesentliche Unterschied zwischen Mensch und Tier ist nicht die Arbeit schlechthin, sondern die Art und Weise wie gearbeitet wird, also die gesellschaftliche Arbeitsteilung. Die findet man ansatzweise auch bei den Tieren, bspw. jagen Wölfe im Rudel und ein Biber baut Dämme wenn er Wasser an einem bestimmten Ort benötigt, das ist schon erstaunlich. Und siehe Bienen, die entwickeln richtige Hierarchien mit Arbeitern, Drohnen, Königin und so 😉 Aber auch hier gibt es den Unterschied, daß diese Art gesellschaftlichen Lebens keine Weiterentwicklung erfährt sondern seit Jahrtausenden auf einem bestimmten Niveau stehengeblieben ist, während der Mensch sich eben auch gesellschaftlich weiterentwickelt.
Vermutlich ist es gerade auch die Fähigkeit zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung in welcher der heutige Homo Sapiens die größten Fertigkeiten entwickelt hat, was dazu führte daß der Neandertaler ausgestorben ist. Und das, obwohl der Neandertaler dem Sapiens körperlich total überlegen war. So wurde der Neandertaler eben nicht durch Kriege besiegt sondern verkümmerte infolge der Überlegenheit des Homo Sapiens und dessen höheren Entwicklungsstand in Sachen Nahrungsbeschaffung, Häuserbau usw.
MFG
PS; apropos Webervogel: Die Beutelmeise webt auch ein hängendes Nest was aussieht wie ein Beutel. Erst gestern hatte ich das Glück, am Altrhein bei Worms das Nest einer Beutelmeise durch Zufall zu entdecken und blieb wie angewurzelt stehen. Leider war es mir nicht vergönnt die Beutelmeise selbst zu beobachten, aber das Nest zu entdecken war schon aufregend genug denn damit hatte ich absolut nicht gerechnet. Beutelmeisen waren vor 50 Jahren schon eine Seltenheit!
Seit einigen Tagen passiert auf RT Deutsch was Merkwürdiges: Sobald ich einen Beitrag öffnen möchte, stoppt die Seite, so dass ich den Beitrag zwar geöffnet habe, ihn aber nicht lesen kann. Das war vorher noch nie gewesen. Und nun habe ich mal eine Frage: Passiert das anderen Usern hier auch? An meinem PC liegt es jedenfalls nicht.
Denen ihre Seiten sind total überfrachtet mit Javascript und ADs-Querverweisen. Da hängt sich auch mein Browser regelmäßig auf. MFG
https://deutsch.rt.com/ – nein, kann ich nicht sagen, aber vielleicht ist’s ein Trojaner auf dem PC?!
Hast du Ahnung, wie man so etwas ermittelt und beseitigt?
Ich habe den ganzen PC durchgeprüft und 1 Virus gefunden, er ist entfernt. Aber trotzdem funktioniert RT nicht, und zwar verschwindet, nachdem ein Beitrag geöffnet wurde, am rechten Rand das Häkchen, womit man die Seite scrollen kann. Ohne das Häkchen bleibt der Beitrag stehen, und mehr geschieht nicht. Und bei dir ist es nicht so, Sascha?
Ich empfehle immer Kaspersky (kostet allerdings was!)
Danke, Sascha. Ich kuck mal.
Btw. Äthopien ist flächenmäßig dreimal so groß wie Deutschland und hat ebensoviele Einwohner wie Deutschland. Aber letztendlich sind Bevölkerungsdichte und Bevölkerungszahlen anderer Länder gar nicht unsere Angelegenheit, denn darüber hat jede Nation für sich selbst zu bestimmen. Genausowenig sind es weder Aufgabe noch Ziele der Deutschen Lebensmittelindustrie, andere Völker mit Lebensmitteln zu versorgen.
Und sonst, gerade eben im Radio: Revolverheld unterstützt Flüchtlingsshilfe… Na dann ist ja alles klar 😉
Schönen Sonntag 😉
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Ein Staat wird in seiner „Bedeutung“ doch nicht nur an der territorialen Ausdehnung, seiner Wirtschaftskraft, sondern auch an der Bevölkerungszahl gemessen. Demnach müsste die BRD das größte Interesse daran haben, dass die Bevölkerung wächst. Dazu gibt es noch immer den § 218, der Abtreibungen verhindern soll, hinzu kommen die Beratungen der Frauen, die das Austragen des Kindes lenken wollen. Auf illegale Abtreibungen stehen ja immer noch schwerste Strafen. Welche Rolle spielt dieser Paragraph in diesem Zusammenhang, was prallt da aufeinander, wenn der Malthusianismus in der kapitalistischen Welt durchgesetzt werden soll, jetzt u. a. mit den Spritzungen des gefährlichen Drecks? Gerät die BRD da in einen Widerspruch zu dem angeblich christlichen Gebot „Ihr Kinderlein, kommet“? Die Ärzte z. B., die medizinische Abtreibungen propagieren, wurden stark von Medien (und damit von der Regierung) angegriffen.
Irgendwas geht da nicht zusammen, ist das lediglich eine Frage des Zeitpunktes?
Der Kapitalismus ist generell in sich widersprüchlich. Da prallt also gar nichts aufeinander liebes @Hannel. Guck mal nach Kabul/Afghanistan:
Warum terrorisieren die Taliban alle diejenigen die zum Airport hineinwollen!? Wo doch die Taliban bestens ausgerüstet sind, wäre es ein Leichtes für die Taliban, Maschinen am Start zu hindern oder auch abzuschießen. Aber nein, die Taliban schießen in die Menge. Dieser scheinbare Widerspruch löst sich in Luft auf wenn man in Betracht zieht, daß die Taliban einen ganz bestimmten Auftrag haben der ihnen von der EU/USA erteilt worden ist.
Schönes Wochenende.
Demnach müsste die BRD das größte Interesse daran haben, dass die Bevölkerung wächst.
Ja sicher doch. Dafür sorgt ja die Einwanderung/Migration womit man gleichzeitig verhindert daß sich die Arbeiterklasse organisiert.
MFG
Stefan, vielleicht bin ich naiv, aber ich denke, eine Zusammenarbeit von USA/EU und den Taliban sieht anders aus. Die Taliban haben ein ganz anderes Interesse als die USA, wenn sie den Flugplatz abriegeln. Sicher, es gab Gespräche zwischen den USA und den Taliban, vielleicht haben sie sich auf konkrete Dinge geeinigt, aber vergiss nicht, dass die Afghanen bestimmte Vorstellungen von der Zukunft des Landes haben, die keinesfalls mit den Vorstellungen der Amis übereinstimmen. Und vorstellbar auch, dass sie jede Erinnerung und Hinterlassenschaft an die Besatzungszeit der NATO beseitigen werden. Thomas Röper schreibt, dass sie die Scharia im Land einführen wollen. Das zumindest hat die NATO geschafft. Möglich, dass ihr die Taliban dafür dankbar sind. Aber was sich in Afghanistan tun wird, das wird die Zukunft zeigen. Also mein Urlaubsland ist Afghanistan in jedem Fall nicht.
aber vergiss nicht, dass die Afghanen bestimmte Vorstellungen von der Zukunft des Landes haben, die keinesfalls mit den Vorstellungen der Amis übereinstimmen.
Ja sicher doch. Genau deswegen wurde die Regierung Afghanistans schon ins Exil geschickt. Hat Hitler mit Polen ja auch so gemacht, zu Beginn des 2. WK befand sich die polnische Regierung im britischen Exil. Geschichte wiederholt sich eben. Und glaubt hier wirklich jemand, die USA würden ein Souveränes Afghanistan zulassen? Ganz sicher nicht, und auch nicht unter der Fuchtel der Taliban!
MFG, schönes Wochenende.
PS: Die Taliban sind mit modernsten Waffen ausgestattet. Daß sie diese in Pakistan erbeutet haben sollen (Ina Ruck), gehört in den Bereich der Märchen und Fabeln!
aber ich denke, eine Zusammenarbeit von USA/EU und den Taliban sieht anders aus.
Die Ereignisse in Kabul insbesondere zeigen die Zusammenarbeit sehr deutlich. Schüsse in die Menschenmenge sind militärisch unbedeutend, haben jedoch ein unglaublich effiziente demoralisierende Wirkung. Und genau darum geht es, genau das ist der Auftrag der Taliban. Nicht etwa die Flugzeuge an Start zu hindern, sondern die Starts der NATO-Maschinen zu sichern, was die demoralisierende Wirkung noch verstärkt.
Laß Dich nicht von der Tagesschau beirren. Die verbreiten Müll. MFG
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Ich bleibe dabei!
Es bringt nichts, mit die falschen Zahlen des Kapitalismus zu ‚wiederholen‘!
Die Flächenangaben *für Europa* sind schon seit 2000-Jahren FALSCH !!!
Gut, daß es die Tauf- und Sterbe-Register der Kirche gibt,
die *belegen*, daß im Jahr 1914 KEINESWEGS in Europa 447-Millionen Menschen GELEBT Haben Können!!!
https://www.jstor.org/stable/41793170
Liebe Sascha313,
vielen Dank für diesem Link.
Bitte! Also, ich bitte dich, „Geduld mit mir zu haben“:
Für das Jahr 1900 wird dort (jstor. org) eine europäische Gesamtbevölkerung von 401 Mio. Menschen geschätzt.
Ich gehe davon aus, daß das Zarenreich [*A] dabei zu Europa gezählt wurde [zu dem die baltischen Länder – Estland, Lettland, Litauen – sowie Belarus, Georgien, Finnland, ‚Moldau‘ und Polen gehörten (die ‚asiatischen‘ Völker nicht einbezogen)], dessen („europäische“) Bevölkerung im Jahr 1897 rund 110 Mio. betrug und bis 1913 auf 152 Mio. angewachsen sein soll [jährliches durchschnittliches Bevölkerungswachstum etwa 2,386 %].
M. m. W.: „Europa“: 291 Mio. Einwohner und „Rußland“ 110 Mio. Einwohner (34 % der „europäischen“ Gesamtbevölkerung) im Jahr 1900.
Ich denke, die 401 Mio. Bewohner sind eine recht genaue Schätzung. Bei einem ‚moderaten‘ Bevölkerungswachstum von zwei Prozent pro Jahr, würde „dieses“ „(jstor. org)“ Europa heute rund 1.400 Mio. Menschen beherbergen.
Aber leider leben in „diesem“ Europa nur 750 Mio. Menschen, von denen 19,4 % (145 Mio.) in Rußland beheimatet sind, obwohl allein in Rußland heute mindestens 405 Mio. Menschen (29 % der europäischen Gesamtbevölkerung) leben müßten.
Noch ein Wort zu „(jstor. org)“, das für das Jahr 1800 für Nordamerika eine Bevölkerung von 15,7 Mio. Menschen angibt: In Nordamerika lebten zu diesem Zeitpunkt mindestens 60 Mio. „Ureinwohner“, die allesamt bis 1887 auf 0,3 Mio. Menschen AUSGEROTTET wurden!
Heute leben in den USA und Kanada etwa 370 Mio. Menschen, was einem Bevölkerungswachstum von plus 10 % PRO Jahr in den vergangenen 222 Jahren entsprechen würde! Das ist biologisch – also rein wissenschaftlich – vollkommen unmöglich!
Die USA „leben“ vom *Menschen-Import* – das nennt sich seit tausenden von Jahren MENSCHENHANDEL & Sklaverei! – Das lukrativste und profitabelste Geschäft, welches sich der „IRRE GEIST des Menschen in seinem Kranken WAHN“ ausgedacht und umgesetzt hat!
Holistisch – also ganzheitlich gesehen – das Prinzip und Prädikat der wissenschaftlichen – und damit WAHREN Weltauffassung, die der marxistisch-leninistischen Philosophie des Dialektischen Materialismus zu EIGEN IST, muß der Kapitalismus untergehen – ob nun aktiv herbeigeführt oder „passiv“ *erduldet*:
„Wie die Materie ‚ihre‘ *eigene* ewige Bewegung bestimmt und ihre einzige Eigenschaft „ihre Bewegung ist“, die die Materie selbst „bestimmt“, wie die Materie ihre *eigene* Bewegung hervorbringt, die die Bewegung der Materie „bestimmt“!
verhält es sich mit den idealistischen Ideologien, Philosophien, Religionen und dem KAPITALISMUS — Jedoch GANZ Anders!
Alle *Ideologien* gebären ‚den Tod‘, weil sie vergänglich Sind!
DIE WAHRHEIT des Lebens = das Evangelium des Lebens, Ist jedoch ohne Anfang und Ende = unvergänglich, wie die Bewegung und die ENTWICKLUNG der Materie Selbst!!!
… und diese EINZIGE Wahrheit haben „die Großen der Welt“ enthüllt … Hiob, Krishna, Mose, Jesaja, Buddha, Konfuzius, Jesus, Paulus …
… dann Jahrhunderte nichts mehr bis zu Augustinus
… und wieder gingen die Jahrhunderte ins Land bis Mohamed
… und weiter tausend Jahre zogen daher bis …
… schließlich MARX & ENGELS „auftauchten“ und LENIN & STALIN „hervorbrachten“ – Menschen, die einen klaren *Verstand* = ein *echtes* BEWUSSTSEIN – warum auch immer – entwickelt und hervorgebracht haben!
——————————————————————————————–
[Der jahrhundertealte „Status Quo“ von 2/3 (*Europa*) zu 1/3 (*Rußland*) wäre uns also „bevölkerungsmäßig“ – ohne all die vom Kolonialismus/Kapitalismus verursachten Kriege der letzten 100 Jahre erhalten geblieben!]
[*A] https://diercke.westermann.de/content/europa-vor-dem-ersten-weltkrieg-1914-978-3-14-100770-1-92-1-0