Ein Lehrer aus Kamsdorf (Bezirk Gera/DDR) berichtet…

Maxhuette_Uwb

VEB Maxhütte Unterwellenborn

Seit der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus durch die Sowjetunion verfügten die einst ausgebeuteten Proletarier des Zeiss-Konzerns, der Maximilianshütte  von Flick, der Thüringischen Zellwolle AG oder des Geraer Textilgroßunternehmers Hirsch, die einstige Untertanen, der Fürsten von Reuß, von Hohenlohe oder von Schwarzburg-Rudolstadt über die Produktionsmittel und übten die Macht aus. Was sie erarbeiteten, kam auch ihnen selbst zugute. In nur 40 Jahren der Arbeiter-und-Bauern-Macht stieg die Produktion im Bezirk Gera auf das 19fache. In lediglich 13 Arbeitstagen wurde 1989 ebensoviel produziert wie im ganzen Jahr 1949, das waren in jeder Minute Waren im Wert 200.000. Mark. Allein der Wert der Industrieproduktion des Bezirkes Gera erreichte 1989 das 1,4-fache der industriellen Gesamtproduktion der DDR in Jahre 1949.- Das nur einmal als Beispiel, welche gewaltigen Leistungen die Werktätigen in der DDR beim Aufbau des Sozialismus vollbrachten. Einen bedeutenden Anteil daran hatten auch die hervorragenden Lehrer, die aus der Arbeiterklasse hervorgegangen waren – wie zum Beispiel der Genosse Fritz Müller, Lehrer an der Oberschule „Artur Becker“ in Kamsdorf.

Die Maxhütte Unterwellenborn

Entscheidende Bedeutung für den Aufbau der Volkswirtschaft unseres Landes in den schweren Anfangsjahren hatte die unter dem Namen „Mutter der Metallurgie“ bekannt gewordene Maxhütte Unterwellenborn, die bis 1952 der einzige Roheisenproduzent der DDR war. In dem ehemaligen Betrieb des Flick-Konzerns, der völlig veraltet und heruntergewirtschaftet übernommen wurde, standen damals die vier einzigen Hochöfen auf dem Territorium  unserer Republik. (Demgegenüber gab es 120 Hochöfen auf dem Gebiet Westdeutschlands, in der damaligen BRD.)

DDR-BRD Hier einmal zum Vergleich: In den westlichen Besatzungszonen befanden sich 70% der Industrieanlagen des damaligen Deutschland. In der DDR hingegen waren es nur 30%, wovon knapp die Hälfte dem anglo-amerikanischen Bombenterror zum Opfer gefallen waren. Buchstäblich aus den Trümmern wurden Maschinen und Anlagen hervorgezogen. Neue Maschinen mußten produziert werden, und dafür brauchte die DDR ein Eisenhüttenwerk. In dieser Zeit entstand auch als Neubau die Arbeiterstadt „Stalinstadt“ mit einem neuerrichteten Eisenhüttenwerk. Um aber auch die Maxhütte wieder in Betrieb zu nehmen, wurden Eisenerz, Kohle, Strom und Wasser benötigt…

Unter komplizierten Bedingungen – republikbekannt wurde unter anderem durch die Aktion „Max braucht Wasser“, eines der ersten großen Jugendobjekte der FDJ in der Geschichte unseres Staates – vollbrachten die Werktätigen heroische Leistungen, um die lebenswichtige Produktion wieder in Gang zu bringen und zu steigern. Das obere Saaletal entwickelte sich mit dem Bau der Pumpspeicherwerke Hohenwarte I und II zu einem Kon­zentrationsgebiet der Energiegewinnung durch Wasser­kraft. Neben fünf kleinen Wasserkraftwerken arbeiteten dort vier Pumpspeicherwerke; die Gesamtleistung betrug rund 420 Megawatt.

Max braucht Wasser

Der VEB Maxhütte Unterwellenborn war der größte Formstahlproduzent unserer Republik.

Siehe: Der Bezirk Gera – ein Symbol des Sozialismus in der DDR


Genosse Fritz Müller, Lehrer an der Oberschule „Artur Becker“, Kamsdorf, Kreis Saalfeld, Bezirk Gera berichtete 1978 auf dem VIII. Pädagogischen Kongreß der DDR über seine Arbeit als Lehrer für polytechnischen Unterricht:

Der polytechnische Unterricht

Als vor 20 Jahren bei uns in der Maxhütte Unterwellenborn der polytechnische Unterricht eingeführt wurde, war ich Arbeiter in diesem Betrieb. Als junger Genosse, ich war gerade in die Reihen unserer Arbeiterpartei aufgenommen worden, lernte ich die Forderung unserer Partei verstehen, die Erziehung der Schüler zur Liebe zur Arbeit und zur Achtung vor den arbeitenden Menschen als Kernfrage bei der weiteren Entwicklung unseres Schulwesens zu ver­wirklichen. Daß ich dann Lehrer geworden bin, war eine logische und fol­gerichtige Entscheidung.

Verleumdungen, Hohn und Spott…

Ich kann mich noch gut erinnern, welchen Verleumdungen dieses Fach durch unseren Klassengegner ausgesetzt war, als wir 1958 darangingen, den Marxschen Grundgedanken der Einheit von Unterricht, produktiver Arbeit und Gymnastik in unserer Schule praktisch zu verwirklichen. Von der ersten Minute an mußten wir solche Argumente wie „Kinderarbeit in der DDR“ oder ,,Jetzt kommt der Meißel in den Ranzen“, ,,Mistgabel oder Schulbuch“ zer­schlagen.

Ein Unterrichtstag in der Produktion

Heute ist für unsere Schüler der polytechnische Unterricht selbst­verständlicher Schulalltag geworden, ja, es ist für sie schon zunehmend Be­dürfnis geworden, unmittelbar an der Seite der Werktätigen produktiv tätig zu sein. Unsere Schüler sagen:

„Wir finden es gut, wenn wir direkt in einer Abteilung des Betriebes arbeiten können. Hier bekommen wir ein Bild davon, wie später einmal die Arbeitstage aussehen werden. Das Verhältnis zu den Kumpeln ist großartig. Manchmal fühlen wir uns schon als Arbeiter. So lernen wir die Arbeit anderer schätzen und achten. Die Einbeziehung in den Produktions­prozeß stachelt den Ehrgeiz an, möglichst wenig Material zu verschwenden und gute Qualitätsarbeit zu leisten.“

Und unsere Schüler sagen das nicht nur, sie beweisen das auch in ihrem Verhalten und durch hohe Arbeitsergebnisse. So verwirklichen unsere Schüler heute die Worte Lenins, daß man „nur in der gemeinsamen Arbeit mit Arbeitern und Bauern ein wahrer Kommunist wird“.

Praxisnaher Unterricht

In unserem Betrieb haben wir erreicht, daß alle Schüler der Klassen 9 und 10 mindestens ein Jahr unter Produktionsbedingungen arbeiten können. Dabei gehen wir davon aus, daß die Schüler über einen langen Zeitraum an einem Arbeitsplatz arbeiten und, was besonders wichtig ist, in die gleiche Brigade integriert sind. Auf diesem Weg kommen die Schüler vom oberflächlichen Betrachten einer Brigade zum Erleben des Alltags der Produzenten, des Kampfes der Werk­tätigen um die Erfüllung der volkswirtschaftlichen Ziele. Sie erleben den Sozialismus real, sind nicht Betrachter der Gegenwart, sondern werden zu­nehmend aktive Mitgestalter.

Der Jugend Vertrauen und Verantwortung

In der Vergangenheit gab es viele Auseinandersetzungen in den Betriebs­abteilungen, als es darum ging, unseren Jugendlichen mehr Verantwortung, aber auch mehr Vertrauen entgegenzubringen. Solche Argumente waren nicht selten zu hören: ,,Die stören nur den Produktionsablauf!“ ,,Für sie ist diese Technik viel zu kompliziert.“ ,,Sind sie eigentlich in der Lage, in diese moderne Technologie einzugreifen?“

Die Schüler sammeln Erfahrungen im Betrieb

Die Praxis hat eindeutig bestätigt, daß auf der Basis eines soliden Wissens und Könnens unserer Schüler die Probleme der sozialistischen Produktions­prozesse immer besser verstanden und gemeistert werden. Ja, daß es unter Berücksichtigung der steigenden Arbeitserfahrungen und des erhöhten Lei­stungsvermögens unserer Jugendlichen darauf ankommt, ihnen solche Auf­gaben zu übertragen, die ihnen die Möglichkeit bieten, Gelerntes anzuwenden und schöpferisch tätig zu sein.

Ein Beispiel. Noch vor wenigen Jahren wurde die Reparatur von Luft­schützen für den Hoch- und Tiefofenbereich von ausgebildeten Elektromon­teuren ausgeführt. Das ist eigentlich verständlich, denn ein einziger Fehler kann dazu führen, daß Millionenwerte nicht geschaffen werden können. Heute führen unsere Schüler diese Arbeiten als Jugendobjekt aus. Ich freue mich, berichten zu können: Seit über zwei Jahren des Bestehens dieses Jugendobjektes gab es noch keine einzige Verzögerung bei der termingerechten Auslieferung dieser Bauteile. Besonders stolz sind unsere Schüler aber über das Lob der Werktätigen für ihre ausgezeichnete Qualitätsarbeit.

Einbeziehung der Jugendlichen ins Brigadeleben

Es hat sich bewährt, die Schüler voll in das Brigadeleben einzubeziehen. Sie lernen die Probleme kennen, an deren Lösung ihre Brigade und sie selbst arbeiten. Sie spüren, mit welcher Schöpferkraft die Arbeiterklasse an die Erfüllung ihrer Pläne herangeht. Sie messen ihre Arbeitsleistungen an denen der Werktätigen. Immer stärker werden die Normen und Beschlüsse der Brigade für jeden Schüler bedeutsam. Weil er gebraucht wird, wächst er leicht in das Kollektiv der Brigade, gewinnt viele neue Einsichten und gelangt zu Verhaltensweisen, die der Arbeiterklasse eigen sind. Eine so gestaltete produktive Schülertätigkeit erschließt wesentliche Poten­zen, wirksamer an der Herausbildung politisch-moralischer Haltungen unserer Jugendlichen zu arbeiten.

Wertvolle Charaktereigenschaften…

Für uns im polytechnischen Unterricht gilt es, solche Eigenschaften wie Disziplin, Ordnung, Zielstrebigkeit, Selbständigkeit und Schöpferrum noch effektiver zu nutzen. Wir arbeiten gegenwärtig daran, und hier sehen wir in unserem Kreis noch weitere Reserven, daß die sozialen, ökonomischen, technischen und politischen Erfahrungen, die unsere Schüler im Betrieb sammeln, sich noch stärker auf das Verhalten und die Lernbereitschaft auswirken. Mich als Lehrer für Polytechnik bewegt aber auch sehr die Frage, wie wir diese wesentlichen Potenzen im gesamten Bildungs- und Erziehungsprozeß noch besser nutzen können.

Schule und Betrieb

Eine wichtige Aufgabe sehe ich darin, die Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieb aus dieser Sicht zu verstärken. Das setzt aber voraus, daß alle Lehrer wissen, was und mit wem ihre Schüler produzieren, wo und wie sie arbeiten, wie sie sich bewähren. An vielen Schulen unserer Republik, ja wenn nicht an allen, gibt es Eh­rentafeln, an denen sportliche, kulturelle, sprachliche oder mathematische Leistungen gewürdigt werden. Das ist wertvoll. Würde sich nicht die Wür­digung von Schülern, die hohe produktive Leistungen vollbracht haben, recht gut neben den anderen ausmachen? Wir sind dieser Auffassung und haben damit begonnen.

Auswertung des sozialistischen Wettbewerbs

In diesem Schuljahr sind wir soweit, daß die gesamte Vorbereitung, Durch­führung und Auswertung des Wettbewerbs von den FDJlern selbst vor­genommen wird. Dabei legen wir größten Wert darauf, daß die Leninschen Prinzipien der Wettbewerbsführung gewahrt sind. Natürlich gilt auch für den polytechnischen Unterricht: Politisch-moralische Haltungen basieren immer auf einem hohen Niveau des Wissens und Könnens. Mit der Schaffung materieller, kadermäßiger und arbeitsorganisatorischer Bedingungen ist zwar eine große Arbeit geleistet worden, aber eine weit wichtigere Aufgabe, die Klärung inhaltlicher Fragen, stand noch offen.

Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln

Wir wählen solche Arbeiten aus, die geeignet sind, Arbeitstechniken wie Feilen, Sägen, Biegen oder Bohren zu üben; auch wenn bestimmte Tätigkeiten über einen längeren Zeitraum zu bewältigen sind. Größten Wert legen wir darauf, ständig die Arbeitsplatzanalysen zu überarbeiten. Dabei gehen wir von den Forderungen aus, die an die Effektivität und Qualität der Produktion gestellt werden. Große Unterstützung bei der Motivierung dieser manuellen Arbeiten erhalten wir durch die Kollegen der Patenbrigaden unserer Klassen. Sie betonen unseren Schülern gegenüber immer wieder, daß diese Kenntnisse und Fertigkeiten notwendige Voraussetzungen sind, um später im Beruf und im Leben zu bestehen.

Nachwuchsgewinnung in der Schule

Sie alle erinnern sich sicher noch an die Losung „Max braucht Wasser“. Heute haben die Hochöfen genügend Wasser. Was uns jetzt bewegt, ist die Frage, wie wir in unserem Betrieb den Nachwuchs sichern. Wir streben im polytechnischen Unterricht nicht an, die Schüler spezifisch auf ihren späteren Beruf vorzubereiten. Trotzdem nutzen wir die Möglich­keiten, um solche Berufswünsche zu wecken, die für unseren eigenen Betrieb wichtig sind. Darüber entscheidet in erster Linie, mit welcher Qualität der polytechnische Unterricht durchgeführt wird, ob die Schüler mit Freude in den Betrieb kommen. Wir wollen den Schülern eine tiefe Achtung vor der Arbeit und die Bereitschaft anerziehen, jede gesellschaftlich notwendige Arbeit zu leisten.

Die Perspektiven des Betriebes

Die Ausnutzung der Lehrplaninhalte in jeder Klassenstufe, das Be­kanntmachen mit dem gesamten Betrieb, die Erzeugung von Stolz auf die Leistungen ihrer Eltern und aller anderen Werktätigen helfen diesen Prozeß unterstützen. Als sehr bedeutsam hat sich dabei erwiesen, daß die Schüler mit der Perspektive des Betriebes vertraut gemacht werden. Wertvoll sind auch immer die Aufträge an unsere Jugendlichen, die ihr Schöpfertum anregen, die mithelfen, betriebliche Probleme zu lösen.

Verdienstvolle Arbeiter als Vorbild

Die größten Erfolge in der Berufsorientierung hatten wir immer dann, wenn wir zu den einzelnen Lehrplanthemen Gespräche mit Facharbeitern aus den Produktionsabteilungen, mit verdienstvollen Kollegen und Neuerern des Be­triebes führten. Durch den persönlichen Kontakt mit diesen Arbeiterpersön­lichkeiten werden diese für die Schüler zum Vorbild, ihnen wollen sie nach­eifern.

Quelle: VIII. Pädagogischer Kongreß der DDR 1978, Protokollband, Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin, 1979, S.500-503 (Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)

Siehe auch:
Die Wirtschaft der DDR im Jahre 1953
Der Kulturpalast der Maxhütte Unterwellenborn
Der Bezirk Gera – ein Symbol des Sozialismus in der DDR
Die schwierige Anfangszeit in der DDR – Erinnerungen eines Saalfelder Arbeiter


Polytechnische Bildung und Erziehung

Die polytechnische Bildung und Erziehung ist einer der charakteristischsten Wesenzüge der sozialistischen Bildung und Erziehung. Die Theorie der polytechnischen Bildung und Erziehung wurde von Marx und Engels ausgearbeitet. Marx und Engels begründeten die Notwendigkeit der polytechnischen Erziehung aus den Erfordernissen der großen Industrie. Sie sehen in der polytechnischen Bildung eine unerläßliche Bedingung der allseitigen Entwicklung der Persönlichkeit und ihrer humanistischen Erziehung.

Quelle: Pädagogische Enzyklopädie (2 Bde.), VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin, 1963, Bd.2, S.729.

Hier ein kleiner Einblick in ein Lehrbuch für den Polytechnischen Unterricht in der DDR:

LehrbuchTechnik

Quelle. Technik und Produktion in Übersichten, Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin, 1979.
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6 Antworten zu Ein Lehrer aus Kamsdorf (Bezirk Gera/DDR) berichtet…

  1. S. Erfurt schreibt:

    Der Polytechnische Unterricht, verbunden mit der sozialistischen Produktion hat unser Klassenbewusstsein gestärkt und uns eine Allgemeinbildung vermittelt, die man heute an den Schulen vergeblich suchen wird. Danke!

    • sascha313 schreibt:

      Ich erinnere mich heute, nach Jahrzehnten, immer noch voller Hochachtung an unseren damaligen Meister beim Unterrichtstag in der Produktion (UTP), der uns beibrachte, wie man eine Feile zu halten hat. So simple Dinge. Auch der Arbeitsschutz wurde uns so eingeprägt, daß man heute niemals leichtsinnig mit Werkzeugen hantieren würde, ohne die notwendigen Vorkehrungen zu treffen… insgesamt hatten wir große Achtung vor den Arbeitern und der Arbeit anderer! Arbeit war für uns eine Ehrensache!

      • S. Erfurt schreibt:

        Ja, Wir hatten glückliche Zeiten! Unsere Partnerbetriebe waren die LPG (Pflanzen- und Tierproduktion), das Kabelwerk Oberspree mit dem Kombinatsbetrieb in Kranichfeld, das Weimarwerk, das Uhrenwerk Weimar (Kombinatsbetrieb) und Weimar Porzellan (Blankenhain).

        Für das Uhrenwerk entwickelten wir (Projektarbeit, EOS) eine Universalwerkzeugaufnahme für eine Handkurbelpresse. Und natürlich haben wir auch den Gebrauch von Handwerkszeugen dabei kennengelernt. Des Weiteren kannten wir natürlich auch die Zerspanermaschinen, Bohr-, Fräs-, Dreh- und Hobelmaschinen für die Metallbarbeitung aus eigener Handhabe. Wer es sich traute durfte auch mal ans autogene (Lichtbogen) Schweißen.

        Und natürlich UTP im Kuhstall, mit 12..13 Jahren eine Melkmaschine zu bedienen, das hieß schon Verantwortung tragen zu lernen! Und sicher konnte jeder von uns einen Trecker fahren und manche sogar einen Schwadmäher (E301). Ich weiß noch wie stolz mein späterer Schwager war als er das Erstemal einen Mähdrescher fahren durfte.

        Scheiß Kapitalismus.

  2. roprin schreibt:

    Ich arbeitete in den Ferien in der Maschinenfabrik Halle. Meine erste Aufgabe war es, aus einer runden Bohrung in einem Metallteil ein Vierkant zu feilen. Schon das erste Ergebnis ließ sich sehen. Da war ich mächtig stolz. Später arbeitete ich nur noch an der Fräsmaschine. Der Meister war mit meiner Arbeit sehr zufrieden und meinte im Scherz, ich sei zu schade für ein Studium, ich solle doch in seiner Brigade bleiben.
    Studiert habe ich dann doch, aber die Zeit in der Mafa ist mir in guter Erinnerung geblieben. Tja, leider wurde auch sie nach 1989 „abgewickelt“…

  3. S. Erfurt schreibt:

    Ein ehemaliger Schüler der Polytechnischen Oberschule der DDR schreibt über den Unsinn der Elekromobilität. Für die Beweisführung, daß Elktromobilität in keinster Weise der Umwelt dient, genügten dem POS-Schüler die 4 (in Worten: vier) Grundrechenarten, die auch zeigen wie wir in Sachen Ökologismus verarscht werden. Mehr dazu also über untenstehnden Link:

    https://rolfrost.de/elektromobil.html

    Viele Grüße an Alle 😉

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