Wie ein imperialistischer Putschist plötzlich Milliardär wurde…

GoldanGuaido Ein Banküberfall? Nein. Es ist ein Piratenakt – die Bank von England bewahrt 30 Tonnen Gold von Venezuela auf und und übergibt diesen Goldschatz – nicht an den rechtmäßigen Eigentümer, sondern an einen Hasardeur, einen Putschisten! Juristisch sauber – versteht sich!

RT Deutsch: 30 Tonnen: Britisches Gericht spricht venezolanische Goldreserven dem Putschisten Guaidó zu. Im Streit um die in der Bank of England lagernden venezolanischen Goldreserven im Wert von über 1,3 Milliarden US-Dollar hat ein britisches Gericht zugunsten des venezolanischen Oppositionsführers und selbst ernannten „Interimspräsidenten“ Juan Guaidó entschieden.

Ein verbrecherischer Diebstahl

Das Gold befindet sich in einem Tresor der Bank of England. Es wurde vom Vorstand der venezolanischen Zentralbank im Auftrag der amtierenden venezolanischen Regierung unter Präsident Nicolás Maduro angefordert, um die Folgen der COVID-19-Pandemie zu lindern und insbesondere Nahrungsmittel und Medizingüter erwerben zu können. Die Bank of England verweigerte aber die Herausgabe, weil die Goldreserven auch von der selbst ernannten Gegenregierung unter der Führung von Juán Guaidó beansprucht werden.

So werden Gangster in die Weltherrschaft integriert…

Obwohl Guaidó für einen gescheiterten Militärputsch und einen ebenso gescheiterten Invasionsversuch von USA-Söldnern verantwortlich zeichnet sowie nachweislich über Kontakte zu Drogenbossen verfügt, wird er von den USA und der EU als „Interimspräsident“ anerkannt. Die große Mehrheit der internationalen Staatengemeinschaft erkennt aber nach wie vor den amtierenden Präsidenten Maduro an.

Warum befindet sich Venezuelas Gold im England?

Die Bank of England gilt mit rund 400.000 Goldbarren als der weltweit zweitgrößte Verwalter von Goldreserven – nur die New Yorker Federal Reserve hat noch mehr Gold unter ihrer Obhut. Die Bank of England verfügt auch über einen der größten Goldtresore der Welt und verkündet immer wieder, wie stolz sie darauf sei, daß in ihrer mehr als 320-jährigen Geschichte noch nie Gold gestohlen wurde. Die Zentralbanken zahlreicher Länder verwenden die Bank zur Lagerung ihrer nationalen Goldreserven, unter anderem auch Venezuela. Eine Entscheidung, die sich nun bitter rächt…

Quelle: RT Deutsch vom 02.07.2020

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9 Antworten zu Wie ein imperialistischer Putschist plötzlich Milliardär wurde…

  1. roprin schreibt:

    Es ist unfaßbar! – mir fehlen die Worte, um mehr zu schreiben.

    • sascha313 schreibt:

      Ein Ganovenstreich wie zu Zeiten der britischen Seeräuberei – nur, hier geht es nicht allein um die venezolanischen Goldreserven, die von der britischen Regierung geradezu geklaut wurden, sondern auch um Millionen Menschenleben in Venezuela! Aber das ist den Herrschern im britischen Königreich egal! Das war denen schon immer egal – schon seit der Kolonialzeit!

  2. tommmm schreibt:

    Zahlungsunfähigkeit (englisch insolvency, illiquidity) liegt in der Wirtschaft vor, wenn ein Schuldner seine fälligen Zahlungspflichten nicht erfüllen kann.

    So kann man es auch sehen. Wenn es auch hinter einem Mäntelchen passiert ist…..

    „Warum befindet sich Venezuelas Gold im England?“
    Vielleicht weil es von den korrupten Regierungen vor der Ära Chavez dort hin gebracht wurde, um es vor dem venezuelanischem Volk zu schützen.

  3. S. Erfurt schreibt:

    In unserer 320-jährigen Geschichte ist noch nie Gold gestohlen worden. Sagte der Dieb zum Raubritter. Allemallachen 😉

  4. Hanna Fleiss schreibt:

    Natürlich ist das eine ausgemachte Lumperei gegenüber Venezuela. Aber es gibt da einen Hintergrund: Die Deutsche Bank hatte angekündigt, sie wolle die deutschen Goldreserven aus den
    US-Tresoren nach Deutschland holen. Nach jahrelangen Verhandlungen wurden ihr lediglich 30 Tonnen Gold ausgehändigt mit der Drohung, die Deutsche Bank solle das nicht wieder versuchen. Es geht also nicht ausschließlich um Venezuela, sondern im Eigentlichen um das in den US-Tresoren lagernde Gold. Bei Venezuela hatte man natürlich die provokatorische Begründung schnell zur Hand, aber gegenüber den „Freunden“? Vermutlich wollen die USA das Gold deshalb behalten, weil es ja sein kann, dass sie eine neue eigene Währung herausbringen wollen, nachdem die Fed die Dollardruckerei bis ins unerträgliche getrieben hat. Das sind jedenfalls die Vermutungen in der Bankenwelt. Auf alle Fälle können sich die Staaten, die ihr Gold in den USA gelagert haben, darauf vorbereiten, dass sie ihr Gold am Sankt-Nimmerleinstag zurückerhalten.

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