DDR-feindliche Hetze auf RT-deutsch

VolksverhetzungEs hat sich mittlerweile schon zum Dauerbrenner ausgeweitet, was da auf Sputnik und RT deutsch so produziert wird. Und es ist nicht nur gedankenlos und dumm, sondern schon fast kriminell, wie dort 17 Millionen DDR-Bürger angeschwärzt werden. Ja, auch wenn es schon über 30 Jahre zurückliegt: die DDR war ein sozialistischer Staat  der Arbeiter und Bauern. Und man kann sich sehr gut vorstellen, daß solche verleumderischen Beiträge nicht erst seit 1990 über uns ausgestreut wurden. Die Lüge aus den Kanälen der Westmedien war ein ständiger Begleiter unseres sozialistischen Aufbaus. Doch damals noch konnten wir uns wehren. Es gab die Nationale Volksarmee (NVA), die gemeinsam mit der Sowjetunion und den sozialistischen Bruderländern unsere Grenzen sicherte, es gab das Ministerium für Staatssicherheit (MfS), das unsere Wirtschaft und unser Volk vor Sabotage und Diversion bewahrte und es gab den „Schwarzen Kanal“ unseres Genossen Karl-Eduard von Schnitzler, der allmontäglich diese Lügen entlarvte.

Die westdeutsche Tagesdosis der Lügen ist verpufft…

Auch wenn der Westberliner Rias, der Deutschlandfunk und die westdeutschen Fernsehsender uns tagtäglich mit Lügen und Verleumdungen überschütteten – wir wußten es besser. Denn allen Kriegserklärungen zum Trotz waren die Bürger unseres Landes ein gebildetes Volk. Wirtschaftlich gehörte die DDR zu den zehn führenden Nationen in der Welt und schließlich verlief der sozialistische Aufbau bis zuletzt planmäßig. Noch 1990 konnten wir unser gigantisches Wohnungsbauprogramm mit Erfolg zum Abschluß bringen und damit Millionen DDR-Bürgern eine moderne und für jedermann erschwingliche Wohnung zur Verfügung stellen. Würde die DDR noch existieren, müßte man solche Sendungen aus dem einstigen Bruderland Rußland entsprechend der Verfassung wohl auf Volksverhetzung prüfen lassen. Was würde wohl ein Herr Spahn sagen, wenn man ihm eine Soldatenmütze der NVA auf sein jugendliches Haupt drückte?

Rußland: Bruderland der DDR – heute Hauptfeind der BRD

Diese Pappnasen, die damals noch in die Windel geschissen haben oder noch gar nicht existierten, als es die DDR noch gab, haben allen Grund ihres lockeres Mundwerk zu zähmen, anstatt sich über „Schtasi“ und „Mauer“ auszulassen, wo sie doch von unserer Geschichte und der Tragik der Niederlage des Sozialismus nicht das geringste begriffen haben. Ausgerechnet ein russischer Sender muß sich dazu hergeben, die DDR zu verunglimpfen, wo doch gerade wir in enger Freundschaft mit den Völkern der Sowjetunion verbunden waren, und nicht nur als stabiler und zuverlässiger Handelspartner allen unseren Verpflichtungen gegenüber der UdSSR pünktlich nachgekommen sind, sondern auch unsere beiden Völker viele freundschaftliche Bande miteinander verknüpften…


Über die Lügen der kapitalistischen Propaganda lesen wir in einem DDR-Buch von 1981:

Das kanadische Magazin „McCleans“ präsentierte am 8. Januar 1979 eine Gruselstory über den Sport der DDR, aber die Redakteure waren so fair, am Ende ihren Lesern auch mitzuteilen, von wem die Horrorgeschichte geliefert worden war: vom Sender Rias in Westberlin. Und damit rechnend, daß nicht jeder ihrer Leser über Rias hinreichend aufgeklärt sei, setzten sie als zusätzliche Erläuterung hinzu: „Eine Rundfunkstation, die gemeinsam von den USA und Westdeutschland betrieben wird, um Radiopropaganda nach Ostdeutschland auszustrahlen.“ Eine ebenso kurze wie treffende Formulierung, die ein Dementi nahezu ausschließt.
Der „verdeckte Krieg“ gegen die DDR
Knapp eineinhalb Jahrzehnte vorher hatte man in der in der BRD erscheinenden „Wehrkunde“ (9/1964. S. 484) bereits nachlesen können, daß der moderne Krieg nicht nur in drei Sphären geführt wird – in der Luft, zu Lande und zu Wasser –, er umfaßt auch eine vierte Sphäre – die geistige Welt der Menschen. Der dritte Weltkrieg in dieser Sphäre habe bereits begonnen. Als „verdeckter Krieg“ auch gegen die DDR. Es begann an einem Tag, als die ersten Leuchtzeichen gegen die DDR gezündet wurden, und sicher ist an keiner Front mit so großem Aufwand gekämpft worden, wie im Äther. Bis zum heutigen Tag! Eine ganze Kette von Rundfunksendern und drei Fernsehstationen – in der BRD und in Westberlin stationiert – führen diesen Kampf täglich von 0.00 Uhr bis 23.59 Uhr.
Lügenpropaganda aus dem Westen
Natürlich waren die Sendungen zu jener Zeit längst dem Umstand angepaßt, daß die DDR drei Jahrzehnte existierte, daß sie weltweit angesehen und ökonomisch ein geachteter Faktor und Partner ist. Allzu billige Propaganda war abgebaut worden, man gab sich „sachlich“ und „objektiv“, um niemanden zu verprellen, und verstreute die eigentlichen politischen Attacken geschickt über den ganzen Tag. So begann der offiziell von der Bundesregierung betriebene „Deutschlandfunk“ am 24. Juli schon um 4.05 Uhr seine DDR-gezielte Tätigkeit mit einem Beitrag über die steigenden Verkehrsunfallziffern in der DDR.
„Die langjährige Idylle romantischer Landfahrten auf halbwegs leeren Fahrbahnen gehört der Vergangenheit an“, klagte der Sender. Vor einigen Jahren waren die „halbwegs leeren Straßen“ noch Anlaß zu höhnischen Kommentaren über die autoarme DDR gewesen. Nun wurde die „hoffnungslos hinterherhinkende Infrastruktur“ gerügt. Selbst wenn dem so wäre –, um solchem Mangel abzuhelfen, würde es von „Deutschlandfunk“ natürlich nicht erörtert, sondern vielmehr, um Unzufriedenheit über – wie allerorts in der Welt zur Urlaubszeit – verstopfte Straßen keimen zu lassen.
Um 8.05 befaßte sich Rias mit dem Gebrauchtwarenhandel in der DDR, Käufer seien „meist Frauen mit Kindern“ wurde vermeldet, dann aber noch hinzugefügt – „keineswegs ärmlich“. Schließlich wußte man längst, daß die Behauptung von den „Armen“ in der DDR kaum mehr Hirne gewann. Allerdings – so gab Rias vor zu wissen – „fehlen die Lagerräume für den Aufkauf“….  usw. usf.
Quelle: Eberhard Heinrich/Klaus Ullrich: „Befehdet seit dem ersten Tag“. Dietz Verlag Berlin, 1981, S.242-244.   

Siehe auch: Geschichtsfälschung bei Russensender „Sputnik“

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7 Antworten zu DDR-feindliche Hetze auf RT-deutsch

  1. Atomino schreibt:

    Der böse, gefräßige Russe. Hat es seit dem Mittelalter, gar schon früher irgendwelche Expansionsbestrebungen seitens der Russen gegeben ? Ausgeklammert Putin natürlich, der oberkörperbefeit durch Europa reitet und alles, was sich nicht sofort besteigen lässt, mit biologischen Massenvernichtungswirkstoffen überzieht ?

    Wäre doch auch einmal ein verdammt guter Aufmacher : „Australische Wissenschaftler haben in einer Studie herausgefunden, dass Novichok eine künstliche Intelligenz ist“ , die russische Hacker für wenig Geld an den NKWD verkauften. Mit einer „Söder-Backdoor“ , einer „Volks-Alexa“ und ähnlichem Brimborium.

  2. Atomineuedimension schreibt:

    Spahn in Uniform …. Ähnlich wurden auch vor knapp 100 Jahren die Besitzverhältnisse angepasst. Eine irgendwie gelungene Montage …

  3. Erfurt schreibt:

    Selbstverständlich wehren wir uns heute auch, nämlich insofern als daß wir uns diese postmortale Hetze gegen die DDR tunlichst verbitten! Wir sind diejenigen die hier allen Grund zu einer Klage haben wegen Beleidigung und übler Nachrede! Nur macht halt hier in dieser Scheindemokratie eine Klage keinen Sinn!

    MFG

  4. Hanna Fleiss schreibt:

    Wen wundert es, dass auch RT Deutsch auf die DDR einschlägt? Russland ist doch nicht mehr die Sowjetunion, es ist ein kapitalistischer Staat, der Anschluss an den Westen sucht. Ich habe mich schon manches Mal gefragt, welchen Sendeauftrag RT Deutsch eigentlich hat, selbstverständlich den, die russische Politik zu unterstützen. Dazu gehört dann aber auch, dass die Zeit der Sowjetunion und damit auch die Zeit der DDR aus der ideologischen Sicht des Westens behandelt wird. Auch RT Deutsch sollten wir deshalb kritisch betrachten, bei allem Menkenke, den der Westen anstellt, um die deutschen Leser über die russische Politik im Unklaren zu lassen.

    Was aber die westdeutschen Sender zu DDR-Zeiten angeht, so strahlten sie sehr intensiv in die DDR ein, sowohl Fernsehen als auch Rundfunk. Verhindern konnte die DDR das nicht. Manches wurde dafür getan, vollständig aber war es nie. Vor Jahren sprach der Vorsitzende des Deutschlandfunks ganz offen davon, das sein Sendegebiet die DDR war – ein westdeutscher Sender, der nicht für das Inland sendete, obwohl er kein Auslandssender wie die Deutsche Welle war. Wobei die DDR Sendegebiet nicht nur des DLF war, sondern das galt für alle westdeutschen Sender, Fernsehen und Rundfunk, egal, ob es der SFB oder der Rias oder die ARD war. Es ist nicht übertrieben, zu sagen, die Westdeutschen hatten nie einen Rundfunk und ein Fernsehen.

  5. roprin schreibt:

    Wir haben alles richtig gemacht! Wir haben allen Grund, auf unsere DDR stolz zu sein. – „Frage nicht, was die Feinde sagen, und wenn sie Dich loben, dann schäme Dich.“ …und sie sprudeln noch heute mit Schaum vor dem Mund. Das macht mich stolz!

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