Dr.med. Wolfgang Wodarg: Gentechnik am Menschen unter falscher Flagge – Milliarden für die Pharmaindustrie und die Lüge von einer sich „rasant entwickelnden Pandemie“

vakzinationWer uns immer noch eine Corona-„Impfung“ andrehen will, der versteht vielleicht etwas von Molekularbiologie, oder von Geschäften, aber schaut weg, wenn es eigentlich um Gesundheit geht. Und wer uns einreden will, man müsse unsere Freiheiten solange unterdrücken, bis es eine Impfung gibt, der ist wohl ein Spezialist für Unterdrückung, aber nicht für Prävention. Damit sich möglichst viele wieder ohne den Panik-Druck informiert entscheiden können, soll erläutert werden, um was es bei den avisierten Maßnahmen geht, wie sie wirken und welche Risiken sie bergen. Auch politische Empfehlungen sollen angesichts der Bedeutung dieses Themas für uns und kommende Generationen nicht ausgespart werden.

Vorsorgeprinzip – da war doch mal was?

Was wurde geschimpft und protestiert, als Monsanto & Co. das Saatgut gentechnisch veränderten. Der Protest gegen gen-modifizierte Organismen (GMO), also Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen war fester Bestandteil vieler Parteiprogramme. Besonders natürlich bei den Grünen und bei grünlichen Flügeln anderer Parteien. Gegen die Freisetzung solcher GMOs gab es Riesenproteste und vom Hunger in der Welt bis zum Bienensterben wurde alles bemüht, um politischen Widerstand zu leisten. (3)

Doch was ist da passiert, wenn sogar ein Parteichef der Grünen jetzt der Bevölkerung mit zwangsweiser Genmanipulation droht, sollte diese das nicht freiwillig über sich ergehen lassen? Wie kommt es dazu, daß nur wegen einer höchst fragwürdigen medizinischen Vorsorge gegen einen jährlich wiederkehrenden Grippe-Erreger das langjährig beschworene Vorsorgeprinzip in der EU nicht nur bei den Grünen, sondern bei der Mehrheit der Verantwortlichen plötzlich aus dem Blick geraten ist?

Über Gene, Viren und Wirte

Das Erbgut oder Genom wird oft noch mit einer Doppelhelix dargestellt, durch welche bei vielen Lebewesen die artspezifischen Informationen von Generation zu Generation weitergegeben und variiert werden. So einfach ist das natürlich nicht. Ganz abstrakt zusammengefaßt sind Gene Teilchen, mit deren Hilfe sich unsere zelluläre Identität in ihrer Umwelt laufend reorganisiert und anpaßt.

Inzwischen wissen die meisten, daß es auch Erscheinungsformen von Leben gibt, die identifizierbar sind aber z.B. nur eine einsträngige Sequenz von Kernsäuren (RNS) enthalten -wie z.B. die Coronaviren. Diese Viren sind Zellschmarotzer, die sich in Wirtszellen einschleichen und diese dazu bringen, ihre Vermehrung zu übernehmen. Dabei übernimmt die genetische Sequenz des Virus in der befallenen Wirtszelle das Ruder und plündert zur Erzeugung von Virusduplikaten deren Inhalt so aus, dass diese abstirbt. Andere Viren wiederum bleiben lange in Zellen versteckt, bis sie wieder ihre Kopien ausschwärmen lassen. Der Streit darüber, ob Viren eigene Lebewesen sind, ist müßig und ist eine Frage der Sichtweise, denn alle Lebewesen (sogar die Menschen) können analog zu Viren sich nicht ohne geeignete Umgebung vermehren.

Infektion – eine regulierte Abwehrreaktion zur Bildung und Erhaltung von Identität

Eigentlich ist ja auch jede Virusinfektion eine natürliche genetische Veränderung der jeweiligen Zielzellen. Der Unterschied zur geplanten Genmanipulation ist allerdings gewaltig, denn eine Infektion ist wie gesagt mit einer Virusvermehrung und mit einer mehrschichtig abgestimmten Abwehrreaktion auf lokaler, humoraler und zellulärer Ebene verbunden. Dabei werden sogar die infizierten eigenen Zellen erkannt und vom intakten Immunsystem durch sogenannte Killer-Zellen zerstört und abgeräumt.

Entzündung: Diese geregelten Abwehrreaktionen unseres Körpers nennen wir Entzündung. Sie spüren wir als Symptome und können deshalb sofort unseren Körper und unsere Mitmenschen durch unser Verhalten in solch einer Krise unterstützen. Es handelt sich um eine natürliche und notwendige Auseinandersetzung, ein mit komplexen Kommunikationsprozessen reguliertes Zusammenspiel.

Das Infektionsgeschehen hat sich in unseren Vorfahren Jahrtausende lang perfektioniert und ist Teil der gemeinsamen natürlichen Entwicklung von Wirt und Virus. (Zu immunologischen Details empfehle ich den gut verständlichen Artikel von Professor Dr. Beda M. Stadler aus Bern.)

Die Mutation von Impfungen

Impfstoffentwicklung geschah anfangs in staatlicher Obhut und allein aus öffentlichen Mitteln. So wurden z.B. die Pocken ausgerottet und so wurden Kinderlähmung, Tetanus und Diphterie weitgehend zurückgedrängt. Es kam allerdings zu einem völligen Paradigmenwechsel, als das Impfen von einer Last im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge zu einer Geschäftsidee von Wirtschaftsunternehmen der Pharmabranche dereguliert wurde. Seit etwa zwei Generationen kann der Staat nur noch aufpassen, daß die Industrie uns nichts Schädliches mehr andreht. Aber auch das wird von einer gierigen Industrie, deren Primärinteresse eben nicht die Gesundheit, sondern der Gewinn ist, zunehmend durch korrumpierende Einflüsse auf Regulierungs- und Gesundheitsbehörden sowie immer direkter auch auf die Politik erschwert. Und seit der Erfindung der „Pandemic Preparedness“ ist Impfstoffentwicklung und Vermarktung zu einem globalen Geschäft mit der Angst vor Seuchen mutiert.

Direkt oder indirekt von der Bio-Tech-Industrie abhängige Virologen haben dabei die Rolle übernommen, in immer kürzeren Abständen die Angst vor feindliche Erregern zu erzeugen. In diesem „Kampf gegen Viren“ helfen den Unternehmen die „Kriegsberichterstatter“ bei kooperierenden Mainsteam Medien, welche die nötige Angst und den politischen Druck schüren. Sie erzeugen immer wieder eine öffentliche Stimmung unter deren Einfluss unsere Regierungen schon wiederholt erpreßt (oder gar ermuntert?) wurden, alle kritischen Stimmen zu ignorieren und die schnell zusammengeschusterten Medikamente oder Impfstoffe der Pandemie-Profiteure in großen Mengen einzukaufen.

Geplante „Impfungen“ verändern uns genetisch

Unter den etwa 100 derzeit im Wettbewerb entwickelten „Impfstoffen gegen Covid-19“ befinden sich 12 bereits in der klinischen Prüfung. Von diesen enthalten nach Auskunft der WHO vom 9. Juni – vier Kandidaten rekombinante RNA und drei Kandidaten DNA. Nur eine Minderheit wird als herkömmlicher Impfstoff konzipiert. Sieben von diesen zwölf Kandidaten haben deshalb mit einer Impfung nichts gemein, sondern sind gentechnische Veränderungen des Menschen, die unter falscher Flagge segeln. Deshalb wird „Impfung“ bei diesen in Anführungsstriche gesetzt.

Es handelt sich um Bruchstücke unterschiedlicher genetischer Informationen, die als RNA (4) oder DNA (5) auf ebenfalls unterschiedliche Weise (6) in die menschlichen Zellen gebracht werden sollen. Auch rekombinante RNS, die in menschliche Zellen eingebracht wird, verändert dort die genetischen Prozesse und ist sehr wohl als genetische Modifizierung der Zellen bzw. des Organismus einzuordnen, denn genetische Modifizierung beschränkt sich eben nicht auf eine direkte Veränderung der DNA. Sich vermehren, wie es die Viren tun, soll sich die eingeschleuste rekombinante RNA in den Zellen allerdings nicht. Sie ist auch nicht Teil der eingeübten zellulären Kommunikation und mißbraucht bestehende Abwehrroutinen wie private Sicherheitsdienste eine Polizeiwache.

Damit sein kann was nicht sein darf

Menschen werden durch die geplanten „Impfungen“ also genetisch modifiziert, auch wenn der Gesetzgeber bei der Definition von GMOs (1) die Anwendung dieser Bezeichnung für Menschen selbst ausgenommen hat. Das ist zur Vermeidung menschenrechtlicher Widerstände geschehen, obwohl gleiche Eingriffe bei Tieren zu diesem Etikett führen würden. Auch Menschen werden ja in besonderen Fällen bereits genetisch verändert. Solche Veränderungen laufen als „Gentherapie“ (2) und sind gesetzlich mit hohen Hürden versehen (z.B. Zolgensma).

Weiterhin besteht bei künstlichen genetischen Modifizierungen immer das Risiko, daß diese auch die Keimzellen einbeziehen könnten. Eine Keimbahnveränderung, also vererbbare genetische Modifikationen sind menschenrechtlich bisher tabu. Die Teilnehmer an der klinischen Erprobung der neuen genetischen „Impfstoffe“ müssen sich auch deshalb zu strengen Maßnahmen der Schwangerschaftsverhütung verpflichten.

Bei den durch Panikmache uns aufgedrängten „Gen-Impfungen“ hat außerdem eine Lobby rechtzeitig dafür gesorgt, dass die geplanten Massenanwendungen rekombinanter Erbinformationen am Menschen schon zur Verbesserung der Akzeptanz auch nicht als „Gentherapie oder Genprophylaxe“ bezeichnet werden, obwohl sie es natürlich sind.

Unsere Zellen sollen die Bioreaktoren der Impfstoffindustrie ersetzen

Bei einigen der geplanten oder bereits laufenden klinischen Studien wird also in die genetischen Prozesse der zellinternen Kommunikation eingegriffen, damit unsere Körperzellen neue Stoffe selbst produzieren, die bisher von außen über Impfungen zugeführt wurden. Unsere Zellen sollen zu Bioreaktoren für interne Impfstoffproduktion umprogrammiert werden. Nicht mehr auf Hühnerembryonen oder in technischen Bioreaktoren sollen Impfstoffe hergestellt werden, sondern von unseren eigenen Körperzellen.

Dazu muss man diese unsere Zellen gentechnisch verändern. Man muss genetische Programmcodes in unsere Zellen einschleusen, damit sie etwas fremdes Neues in uns erzeugen, gegen das sich unser Immunsystem dann wehren soll. Dabei soll unser Immunsystem gegen die vorher programmierten stofflichen Merkmale von möglichen Erregern trainiert und sensibilisiert werden. So die Ideologie.

Große Risiken und offene Fragen

Aber was geschieht, wenn diese veränderten Zellen von unseren Abwehrzellen wie bei einer Infektion erkannt und vernichtet werden? Was geschieht, wenn ungeplant in wichtigen Organen, zum Beispiel in der Leber Zellen verändert werden und diese dann durch eine starke zelluläre Abwehrreaktion stark geschädigt werden? Was geschieht, wenn das an vielen Stellen im Körper passiert und ein gefährlicher Zytokinsturm ausgelöst wird?

Es bleiben somit weitere wichtige Fragen (6) offen:

  • Welche Zellen werden letztlich von den Shuttle-Viren oder Nano-Partikeln angesteuert und verändert?
  • Wie zielgenau und gewebe- oder zellspezifisch ist der Shuttle-Prozess?
  • Erkennt unsere zelluläre Abwehr die modifizierten Zellen als fremd und vernichtet sie, wie sie es ja auch z.B. mit den von Viren befallenen Zellen macht?
  • Wie unterscheidet im Falle einer Infektion unser Immunsystem zwischen infizierten und modifizierten Zellen?
  • Wird durch diesen Vorgang eine selbstbegrenzende Reaktion ausgelöst, oder kann ein Massenzelltod (Apoptose) mit Zytokinsturm und Schockreaktionen ausgelöst werden?
  • Wie lange müssen die Wirkungen solcher Manipulation nachbeobachtet werden, um Autoimmunreaktionen oder Tumorinduktionen ausschließen zu können?
  • Wie gründlich hat man derartige ernste Risiken durch umfangreiche Tierversuche untersucht?
  • Weshalb besteht bei Gentherapeutika eine sehr begrenzte und strenge Indikation, während bei den zur Infektionsabwehr untersuchten genetischen Modifikationen ein „beschleunigtes Verfahren“ zugelassen wird?

Auch herkömmliche „Pandemie“-Impfstoffe bringen erhöhte Risiken

Unabhängig von den genetisch modulierenden Methoden sind auch mehrere klassische Impfstoffe in der Erprobung. Bei diesen werden unterschiedliche inaktivierte Virusbestandteile von außen zugeführt, die direkt zu einer Antikörperbildung führen sollen. Einige der Kandidaten enthalten zusätzlich Wirkverstärker oder Adjuvantien.

Auch bei diesen Impfstoffen sollen wegen des angeblichen Zeitdrucks Risiken akzeptiert werden, die z.B. von Verunreinigungen durch Proteine aus den Nährzellen von Bioreaktoren ausgehen können. Im Schatten der Angstmache wird auch hier den Firmen eine viel zu kurze Beobachtungszeit zugestanden. Proteinreste aus Bioreaktorzellen können sehr wohl als Verunreinigungen in Impfstoffchargen auftreten und zelluläre Reaktionen oder gar krebsartiges Wachstum hervorrufen. Um dieses auszuschließen bedarf es langjähriger Beobachtungszeiten.

Die Beimischung von Wirkverstärkern (Adjuvantien) soll die immunisierende Wirkung der Antigene verstärken. Sie ist aber unspezifisch und kann schwere Autoimmunerkrankungen auslösen, wie sie auch bei Schweinegrippeimpfstoffen beobachtet wurden.

Grippeimpfung – das alljährliche Geschäft mit der Hoffnung

Für alle Verfahren bleibt außerdem fraglich, ob eine induzierte Immunisierung bei den ja immer wieder neu sich rekombinierenden Coronaviren überhaupt zu einer Schutzwirkung führt. Das kann immer erst nach einer Grippesaison/Coronasaison beurteilt werden. So bleibt die Grippeimpfung/Corona-Impfung ein alljährliches gutes Geschäft mit der Hoffnung, weil bei diesem „Geschäft“ immer wieder nur nachträglich etwas über den Nutzen ausgesagt werden kann.

Hinzu kommt, dass es inzwischen auch genügend Erfahrungen damit gibt, dass der Platz, der durch Impfungen jeweils unterdrückten Viren von anderen (gefährlicheren?) Erregern eingenommen wird. Denn auch eine Influenza-Impfung verhindert keine Atemwegserkrankungen, sie verändert nur das Erregerspektrum! Das würde bei einer Corona-Komponente oder den geplanten genetischen Manipulationen nicht anders sein.

Verantwortungslose Hazardeure bremsen und in Haftung nehmen!

Wer uns also solch eine Corona-„Impfung“ andrehen will, der versteht vielleicht etwas von Molekularbiologie, oder von Geschäften, aber schaut weg, wenn es eigentlich um Gesundheit geht. Und wer uns einreden will, man müsse unsere Freiheiten solange unterdrücken, bis es eine Impfung gibt, der ist wohl ein Spezialist für Unterdrückung aber nicht für Prävention.

Völlig unverantwortlich ist in jedem Fall schon jetzt, die Zusage einer Haftungsfreistellung der Impfstoffindustrie durch die verantwortlichen Regierungen. Dass lädt geradezu zur Vernachlässigung des sonst so oft beschworenen Vorsorgeprinzips ein und macht die Impfstoffbranche zu einer verantwortungsfreien Zone, in der sich jetzt ja auch schon massenhaft Spekulanten und virologische Hazardeure tummeln. Es ist grober Missbrauch anvertrauter Macht, wenn Ethikkommissionen oder die Leitungen staatlicher Kontrollbehörden alles gehorsam abnicken, während Frau Merkel oder Frau van der Leyen aus politischem Kalkül die zum Teil einschlägig vorbestraften Glücksspieler der Impfindustrie mit Milliardenunterstützung auf die Bevölkerung loslassen.

Der Fisch stinkt vom Kopfe

Im RKI, im PEI, im BfArM oder bei der EMA arbeiten hochqualifizierte Wissenschaftler, die das alles mit ansehen und schweigen müssen, weil sie sonst existenziell bedroht werden, wie man am Whistleblower aus dem Innenministerium ja gut beobachten kann. Ja, es ist die Korruption der Wissenschaft durch Politik und Wirtschaft! Wir erleben eine Zeit der institutionellen Korruption, einer anonymisierten Korruption, die Angst macht, die gefährlicher ist als jedes Virus und die schon in den letzten Monaten vielen Menschen die Existenzgrundlage genommen und viele Menschen auch das Leben gekostet hat.

10 Forderungen in Bezug auf Maßnahmen der medikamentösen Infektionsprophylaxe:

  1. Sofortiger Stopp der klinischen Studien mit rekombinanter RNS oder DNS am Menschen
  2. Sofortiger Stopp der Lockdown-Maßnahmen unabhängig von möglichen Impfstoffen.
  3. Keine Erpressung durch Immunitätsnachweise
  4. Maximaler Patientendatenschutz auch in Bezug auf den Immunstatus
  5. Keine Abnahmegarantien oder Haftungsfreistellungen für biotechnologischen Unternehmen, Pharmaindustrie oder kooperierende Dienstleister
  6. Keine Wirkverstärker oder riskante Adjuvantien in Impfstoffen
  7. Keine Geschäftsgeheimnisse bei der Impfstoffherstellung
  8. 100%ige Transparenz aller Unterlagen und Ergebnisse im Zusammenhang mit klinischen Studien für Impfstoffe
  9. 100% Transparenz aller Unterlagen von klinischen Studien zur Prävention und Behandlung von Erkrankungen, die im IFSG geregelt sind
  10. Völlige Transparenz und Akteneinsicht in die Protokolle und Unterlagen von Ethikkommissionen bei klinischen Studien zur medikamentösen oder immunologischen Infektionsprophylaxe bzw. Impfstofferprobung

Hinweise:

(1) Gentechnikgesetz: Gentechnisch veränderter Organismus (GVO) Ein GVO ist ein Organismus, mit Ausnahme des Menschen, dessen genetisches Material in einer Weise verändert worden ist, wie sie unter natürlichen Bedingungen durch Kreuzen oder natürliche Rekombination nicht vorkommt.
(2) EU Richtlinie 2009/120, 2.1 Gentherapeutikum: Unter einem Gentherapeutikum ist ein biologisches Arzneimittel zu verstehen, das folgende Merkmale aufweist: a) Es enthält einen Wirkstoff, der eine rekombinante Nukleinsäure enthält oder daraus besteht, der im Menschen verwendet oder ihm verabreicht wird, um eine Nukleinsäuresequenz zu regulieren, zu reparieren, zu ersetzen, hinzuzufügen oder zu entfernen. b) Seine therapeutische, prophylaktische oder diagnostische Wirkung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der rekombinanten Nukleinsäuresequenz, die es enthält, oder mit dem Produkt, das aus der Expression dieser Sequenz resultiert. Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten sind keine Gentherapeutika.
(3) Siehe meinen Bericht zu GMOs für den Europarat
(4) Bei der RNA fehlen noch sehr viele Daten zum Sicherheitsprofil. Neben lokalen oder systemischen Immunreaktionen , die denen von konventionellen Impfungen ähneln, sollte beobachtet werden, wie sich die exprimierten Immunogene, also die Immunantwort auslösenden Antigene, im Körper verteilen und ob sie möglicherweise persistieren. Unklar ist auch, ob toxische Effekte von den modifizierten, nicht nativen Nukleotiden ausgehen. Eine kleine Ungenauigkeit der RNA Vakzine kann dazu führen, dass die „Impfung“ zur Auslösung der Erkrankung führt oder diese stark verstärkt. Das alles ist nicht ausreichend erforscht. Zu bedenken ist zudem, dass je nach Applikationsweg RNA in den Extrazellulär-Raum eingebracht wird. Extrazelluläre RNA ist bekannt als die Gerinnung und die Gewebsdurchlässigkeit fördernder Faktor. Das birgt die Gefahr der Ödem- und Thrombenbildung. (Quelle: Stefan Hockertz)
(5) Für DNA-Impfstoffe wird die DNA-Sequenz des gewünschten Antigens in ein bakterielles Plasmid eingefügt. Das Plasmid wird nach Injektion des Impfstoffs in der Zielzelle aufgenommen und abgelesen; dort soll das fremde Antigen hergestellt werden. Einige DNA-Impfstoffe gelangen durch Elektroporation in die Zielzelle. Dabei sorgen kurze elektrische Impulse im Moment der intramuskulären Impfung dafür, dass die Zellmembranen für die fremde DNA durchlässig werden. DNA-Impfstoffe benötigen in der Regel starke Adjuvanzien, damit sie eine wirksame Immunantwort auslösen können. Bisher sind DNA-Impfstoffe nur in der Tiermedizin zugelassen. Als denkbare Nachteile gelten eine zufällige Integration von plasmidischer DNA in das Genom des Wirts: Die Integration könnte eine verstärkte Tumorbildung infolge einer Aktivierung von Onkogenen oder Deaktivierung von Tumorsuppressorgenen induzieren, oder Autoimmunkrankheiten (z.B. Lupus erythematodes) hervorrufen. (Quelle: Stefan Hockertz)
(6) Die im Text aufgeworfenen Fragen beantwortet der Immunologe Prof. Stefan Hockertz so:
  • Welche Zellen werden letztlich von den Shuttle-Viren oder Nano-Partikeln angesteuert und verändert? UNBEKANNT
  • Wie zielgenau und gewebe- oder zellspezifisch ist der Shuttle-Prozess? GAR NICHT. ES WURDE JAHRZEHNTE MIT LIPOSOMEN VERSUCHT UND SCHEITERTE
  • Erkennt unsere zelluläre Abwehr die modifizierten Zellen als fremd und vernichtet sie, wie sie es ja auch z.B. mit den von Viren befallenen Zellen macht? DIE GEFAHR IST GROSS.
  • Wie unterscheidet im Falle einer Infektion unser Immunsystem zwischen infizierten und modifizierten Zellen? GAR NICHT, IM GEGENTEIL, DIE INFEKTION KANN VERSTÄRKT WERDEN.
  • Wird durch diesen Vorgang eine selbstbegrenzende Reaktion ausgelöst, oder kann ein Massenzelltod (Apoptose) mit Zytokinsturm und Schockreaktionen ausgelöst werden? DAS SIND FORSCHUNGSANSÄTZE, DIE BEI WEITEM NICHT ABGESCHLOSSEN SIND.
  • Wie lange müssen die Wirkungen solcher Manipulation nachbeobachtet werden, um Autoimmunreaktionen oder Tumorinduktionen ausschließen zu können? MINDESTENS 2 JAHRE
  • Wie gründlich hat man derartige ernste Risiken durch umfangreiche Tierversuche untersucht? AUCH 2 JAHRE MINDESTENS, VOR ALLEM WENN ES NUTZTIERE WAREN.
  • Weshalb besteht bei Gentherapeutika eine sehr begrenzte und strenge Indikation, während bei den zur Infektionsabwehr untersuchten genetischen Modifikationen ein „beschleunigtes Verfahren“ zugelassen wird?DAS IST REINE POLITIK UND HAT MIT REGULATORISCHEN GESICHTSPUNKTEN NICHTS ZU TUN.

Quelle: https://www.wodarg.com/impfen/ (Danke für die wertvollen Hinweise!)


Die Todesfälle

Anhand der Todeszahlen ist zu ersehen, daß bisher nicht einmal halb soviele Menschen an Corona starben, als an Grippe (Influenza). Bei Corona wurden zudem keine umfassenden Obduktionen vorgenommen, die den exakten Nachweis darüber hätten erbringen können, ob diese Menschen tatsächlich an oder nur mit Corona (d.h. lediglich mit einem „positiven“ PCR-Testergebnis!) starben. Erwähnt sie hier nur die Fragwürdigkeit des verwendeten PCR-Tests.

Todesursachen 2018

2017/18 war mit 25.100 Todesfällen durch Influenza die schlimmste Grippesaison seit 30 Jahren. Bis zur 45.KW (d.h. bis Mitte November 2020) starben insgesamt 9845 Menschen an oder mit Corona (Quelle: RKI). – Siehe auch: proplanta. Es gibt also KEINE epidemische Lage von nationaler Tragweite“…! Zum Vergleich: Im Jahr 2018 verstarben in Deutschland insgesamt 954.874 Menschen. Die häufigste Todesursache im Jahr 2018 war, wie schon in den Vorjahren, eine Herz-/Kreislauferkrankung. 36,2 % aller Sterbefälle waren darauf zurückzuführen.


Eine sich „rasant entwickelnde Pandemie“… ?

Der folgende Podcast von RT Deutsch entlarvt die neuerlichen Lügen des Chefwirrulogen über angebliche „Neuinfektionen! Es gibt sie nicht!

Immer mehr „Neuinfektionen“? Die Zahlenspiele der Wirrologen und der ewige Ausnahmezustand

Jeden Tag werden neue Rekorde bei den angeblichen Infektionszahlen mit dem Coronavirus gemeldet. Diese werden absichtlich nicht in Relation gesetzt, um den Eindruck einer um sich greifenden Pandemie aufrechtzuerhalten. Redlich sind diese Spielchen nicht.

von Andreas Richter

Verdoppelt die Polizei die Anzahl ihrer Radarkontrollen, wird sich mit einiger Sicherheit auch die Anzahl der festgestellten Geschwindigkeitsübertretungen verdoppeln. Niemand käme deshalb auf die Idee zu behaupten, die Zahl der zu schnell fahrenden Autofahrer habe sich verdoppelt. Genau diese Logik steckt allerdings hinter den sich täglich überschlagenden Meldungen von Höchstständen bei den „Infektionszahlen“ und der sich „rasant entwickelnden Pandemie“, von der als Präsident des Robert Koch-Institutes (RKI) der Veterinär Lothar Wieler bereits Ende Juli sprach.

Gibt es die vielen „Neuinfektionen“ wirklich?

Am Donnerstag (12. Nov. 2020) meldete das RKI bereits 1.707 „Neuinfektionen“, am Mittwoch waren es noch 1.510 positive Tests. Diese Meldungen gehen jeden Morgen als Pushnachricht in die Welt. Die Bundeskanzlerin drohte bereits mit einem „Anziehen der Zügel“, also einer weiteren oder erneuten Verschärfung der die Grundrechte einschränkenden Maßnahmen.

Kaum Kranke, aber fast eine Millionen Tests zusätzlich…

Selten erwähnt wird in diesen Panikmeldungen, daß der Anstieg der „Neuinfektionen“ (korrekt wäre der Ausdruck: positive Tests) ausschließlich auf das zahlenmäßige Ausweiten dieser Tests zurückzuführen ist. In der vergangenen Woche, der 33. Kalenderwoche, wurde deren Anzahl laut RKI noch einmal um 150.000 erhöht, auf nunmehr 875.000 Tests. Seltene Erwähnung findet auch, daß der Anteil positiver Nachweise unter allen durchgeführten Tests annähernd konstant bei einem Prozent liegt. Auch, daß der Anteil derer, die positiv getestet dann tatsächlich Symptome zu beklagen haben, mittlerweile sehr gering ist, wird nicht berichtet, weil es bei dem Verwirrspiel nur stören könnte.

Nur wenige Intensivpatienten!

Auf den Intensivstationen der Republik lagen – Stand Mittwoch – 228 positiv getestete Patienten. Auch diese Zahlen – die der durchgeführten Tests und die der Intensivpatienten – finden sich in den Lageberichten des RKI, werden aber von diesem Institut wie auch von Politikern und Medien weitgehend ignoriert.

screenshot RKI

 

Ein ungeeigneter und fehlerhafter PCR-Test

Und natürlich wird auch die allem zu Grunde liegende Problematik der eingeschränkten Verläßlichkeit dieser PCR-Tests nicht angesprochen, deren Fehlermarge größer ist als der Anteil der positiv Getesteten und die selbst nach Herstellerangaben (Lesen Sie die Packungsbeilage!) keinen sicheren Rückschluß auf das Vorhandensein eines Virus zulassen. Allein mit dem Durchführen von immer mehr Tests wird man immer mehr „Infizierte“ erhalten, was – wie gesagt – überhaupt nichts über die tatsächliche Verbreitung des Virus oder der Krankheit COVID-19 aussagt.

Warum verbreitet die Regierung diese Panik?

Was soll also die Panikmache mit den Zahlenspielen? Ganz offensichtlich geht es darum, die – vermutlich zu keinem Zeitpunkt angemessenen – Maßnahmen immer weiter fortzuführen. Und darum, die von diesen Maßnahmen verursachten katastrophalen wirtschaftlichen und sozialen Folgen auf „das Virus“ zu schieben. Man könnte über das Theater lachen, etwa wenn sich Politiker mit „Ellbogencheck“ oder indischen Namaste-Gesten begrüßen. Nur wird dabei die Welt für dumm verkauft und das Leben von Millionen Menschen ruiniert, gerade das der Kinder und Alten, um deren Schutz es den Regierenden ja angeblich vor allem geht.

Quelle. RT Deutsch (Vielen Dank an RT und den Autor!)


Ein Blick zurück: „Schweinegrippe 2009…“

Panik grundlos
Foto: Bild, Drosten, fair use.
Nebenbei bemerkt: In den Zeitungen wird nun auch bereits von einer Zwangsimpfung gegen Masern geschrieben. Wer sich weigert wird mit Bußgeld in Höhe von bis zu 2.500 Euro bestraft! In der DDR waren Masenrschutzimpfungen eine Selbstverständlichkeit. Allerdings wurden da auch geprüfte und staatlich zugelassene Impfstoffe verwendet, und nicht irgendwelcher Dreck, mit dem nur Profit gemacht werden soll…

Siehe auch:
Impfen in der DDR
Irina Kusnezowa: Zwangsimpfungen sind ein Verbrechen
Was spricht eigentlich gegen Impfungen? Eine Betrachtung der kasachischen Ärztin Professor R.S. Amandscholowa

pdfimage Amandscholowa – Gegen den Strom

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56 Antworten zu Dr.med. Wolfgang Wodarg: Gentechnik am Menschen unter falscher Flagge – Milliarden für die Pharmaindustrie und die Lüge von einer sich „rasant entwickelnden Pandemie“

    • Erfurt schreibt:

      Schön daß Du auch mal wieder hier bist 😉
      Deinen Bericht über Rügen habe ich gelesen, was Du da schreibst, ist sichtbar und natürlich auch ganz furchtbar. Meine schönsten Erinnerungen an Rügen sind aus dem Jahr 1975. Am Zicker habe ich 20 Jahre später eine Führung mitgemmacht und dadurch erfahren, daß die Einheimischen durch staatliche Auflagen gezwungen werden, ihr Hab und Gut zu verkaufen. So ist es auch kein Wunder, daß ganze Ortschaften und Siedlungen zu Wüstungen werden wie zum Beispiel Alt-Mukran. Was da passiert ist ein Verbrechen!

      MFG

  1. Erfurt schreibt:

    Warum sollte unsere Regierung wollen, daß wir nicht mehr krank werden!? Allein die Frage ist absurd, denn ob wir gesund sind oder nicht interessiert die einen Scheißdreck! Das Massensterben im Winter jedoch wird kommen, nämlich unter den Obdachlosen.

    MFG

    • sascha313 schreibt:

      …im Reichstag sitzt eine verfluchte Räuberbande

      • Erfurt schreibt:

        Die ganze EU ist eine kriminelle Vereinigung. So sehe ich das. Viele Grüße an alläh 😉

      • Harry56 schreibt:

        Hallo lieber Genosse Sascha, „Räuberbande““… , warum so hart? Wilhelm zwo nannte dieses mehr oder weniger offene Pissoir „Reichstag“, angebliches „Parlament“, noch ganz feudalistisch, einfach Quasselbude! Willst du dich nicht doch lieber unserem Wilhelm anschließen ?

        Heute mal ganz, ganz

        Wilhelminische Grüße an dich und deine Genossen hier! 🙂

      • sascha313 schreibt:

        Wilhelm, Du hast recht! Ich hab mich geirrt! Da drinnen sitzen nur die dazugehörigen Marionetten, die eigentlichen Räuber sitzen in friedlicher Entfernung in ihren Villen.

    • roprin schreibt:

      Ob uns wohl jemand von der Regierung diese Frage erklärt?

      • Erfurt schreibt:

        Das ham die gar nicht nötig, uns irgendwas zu erklären. Stattdessen verfassen die ständig irgendwelche neuen Gesetze die sie tonnenweise drucken wofür ebenso tonnenweise Bäume sterben müssen. Gesetze die Verbrechen legalisieren und zur Normalität erklären.

        Und naürlich wären mit Gentechnik noch ganz andere, nämlich humanistische Ziele realisierbar. Zum Beispiel, daß mit Hilfe der Gentechnik verlorengegangene Gliedmaßen oder Zähne wieder nachwachsen.

        VLG

  2. Hanna Fleiss schreibt:

    Heute lese ich bei RT Deutsch, dass die beteiligte Firma Pfizer am hochgejubelten Corona-Impfstoff (von dem die Bundesregierung gleich 300 Millionen Dosen bestellt hat), 5,6 Millionen Dollar verdient hat. Sie hat sogleich ihre Aktien an der Börse verkauft, und das Geschäft hat sich gelohnt. Für sie, für diese Firma Pfizer, so erfährt man aus RT Deutsch, nicht aber aus bundesdeutschen Medien bisher. Diese Firma Pfizer hat lt. RT Deutsch in Afrika schwere Impfschäden unter Kindern verursacht, es gab Missbildungen und sogar Todesfälle. Und dieser Firma soll man nun vertrauen? Vielen Dank, Sascha, für diesen Artikel von Dr. Wodarg, der noch einmal verständlich erklärt, was mRNA-Impfstoffe für das menschliche Immunsystem bedeuten. So kann jeder, der diesen Artikel kennt, einschätzen, was dieser Impfstoff in seinem Körper anrichten kann. Leider werden die Leute, die an die Propaganda der Bundesregierung glauben, diesen Artikel nicht lesen und ihn selbst für Propaganda halten. Es ist ein Elend mit der menschlichen Dummheit. Der Impfstoff ist erstens teuer und zweitens nicht in Massenimpfung erprobt.

    Interessant auch, dass der russische Impfstoff Sputnik V, der gegenwärtig die Phase III durchläuft
    (und nicht registriert ist, wie übelmeinende bundesdeutsche Medien verbreitet haben, sondern er ist bisher nur angemeldet) mit keinem Wort erwähnt wird. Es ist kein mRNA-Impfstoff, sondern auf Vektorbasis hergestellt. Die Bundesregierung hat sich eine Anfrage in Russland erspart, mit vollen Händen gibt sie die Gelder der Bevölkerung an eine derart belastete Pharma-Firma aus und könnte einen ungefährlicheren und zudem sehr viel billigeren Impfstoff in Russland erwerben. Aber Russland, das wird uns gepredigt, ist böse und der Impfstoff ist es demzufolge ebenfalls. Das begreife, wer kann.

    Wobei, wie Dr. Wodarg ja dargestellt hat, unser Immunsystem keine Impfung benötigt, es hilft sich selbst. Aber wenn Russland keinen Impfstoff entwickelt hätte – wer könnte sich das westliche Geschrei vorstellen?

    • roprin schreibt:

      „…gibt sie die Gelder der Bevölkerung an eine derart belastete Pharma-Firma aus…“
      Das ist die Hörigkeit dt. Regierungen gegenüber den USA. Im übrigen steht folgendes bei RTdeutsch: „Entwickelt wurde er vom deutschen Unternehmen BioNTech gemeinsam mit dem US- US-Pharmagiganten Pfizer.“ Und beide sind eng verbandelt mit Bill Gates. Da schließt sich der Kreis wieder.

      (hier nachzulesen: https://deutsch.rt.com/international/109140-hand-in-hand-fuer-die-menschheit-biontech-und-der-corona-impfstoff/)

      • Hanna Fleiss schreibt:

        Don_A, dieser Artikel schließt sich der Hetze gegen den russischen Impfstoff an. So wird wieder behauptet, er sei registriert worden, ehe die III. Phase durchlaufen ist. Das ist eine bewusste Fehlinformation. Solch ein Fehler darf in einer Ärztezeitung nicht passieren. Nein, der russische Impfstoff ist erst einmal angemeldet worden, danach läuft die III. Testphase, und dann erst, wenn es keine Beanstandungen gibt, wird er als zugelassener Impfstoff registriert.

        Mich hat bei der ganzen Sache aber was anderes ein bisschen gestört: Wieso vermeldet der Staatspräsident den Stand der Impfstoffentwicklung und nicht ein Mediziner? Putin hat gesagt, er will den Impfstoff nicht politisieren, aber dadurch, dass Putin die Nachricht verkündet, ist das eben doch eine politische Handlung. Wobei die Konkurrenz unter den Impfstoffentwicklern natürlich sowieso eine hochpolitische Angelegenheit ist, und ich denke, bei diesem Thema spielt die Politik (auch des Nationalen) eine große Rolle. In jedem Fall hat mich das hochtönende Gewese um den Pfizer-Impfstoff nach dem Motto „Wir Deutschen sind wieder mal die Besten und Schnellsten“, ehrlich gesagt, ziemlich abgestoßen.

      • Don_A schreibt:

        @Hanna, damit will ich nur zum Ausdruck bringen, wie die verschiedenen Impfstoffe funktionieren, sprich die, die die Geninformationen verändern sind meines Erachtens nach die schlechteren. Klar, wir leben in einer Welt der Desinformation und Lügen des Kapitals, es geht hier nicht um die Gesundheit der Menschen sondern nur um den Profit. Aber was schreibe ich, wirst es wohl selber auch wissen.

      • sascha313 schreibt:

        …Impfen ist generell ein massiver Eingriff in das menschliche Immunsystem, der in vielen Fällen unkalkulierbare negative Folgen nach sich zieht.

  3. „Der Streit darüber, ob Viren eigene Lebewesen sind, ist müßig und ist eine Frage der Sichtweise, denn alle Lebewesen (sogar die Menschen) können analog zu Viren sich nicht ohne geeignete Umgebung vermehren.“

    Wieso „Streit“? Wieso „müßig“?

    Nein! Es ist keine Frage der Sichtweise, denn es kommt bei der Beantwortung der Frage überhaupt nicht darauf an, daß sich ‚etwas‘ vermehrt oder nicht, um es als Lebewesen zu bezeichnen, sondern ob es ein Lebewesen ist.

    Durch die Photosynthese „vermehren“ sich doch auch „Zucker“ = Gycose = C₆H₁₂O₆-, Kohlenstoffdioxid- = CO₂- und Sauerstoff2- = O₂- MOLEKÜLE, oder?

    Sind jetzt diese Moleküle deshalb als „Lebewesen“ zu bezeichnen?

    Viren sind MAKROMOLEKÜLE, die sich ‚analog‘ zur Photosynthese „vermehren“, Die „Vermehrung“ von Viren = MAKROMOLEKÜLE ist also ein chemisch-synthetischer Prozeß, den ich mal flapsig als „Energiesynthese“ bezeichne.

    Durch die Energiesynthese „vermehren“ sich Viren = MAKROMOLEKÜLE.

    Viren sind keine Lebewesen; Viren sind MAKROMOLEKÜLE.

  4. „Der Streit darüber, ob Viren eigene Lebewesen sind, ist müßig und ist eine Frage der Sichtweise, denn alle Lebewesen (sogar die Menschen) können analog zu Viren sich nicht ohne geeignete Umgebung vermehren.“

    Wieso „Streit“? Wieso „müßig“?

    Nein! Es ist keine Frage der Sichtweise, denn es kommt bei der Beantwortung der Frage überhaupt nicht darauf an, daß sich ‚etwas‘ vermehrt oder nicht, um es als Lebewesen zu bezeichnen, sondern ob es ein Lebewesen ist.

    Durch die Photosynthese „vermehren“ sich doch auch „Zucker“ = Glycose = C₆H₁₂O₆-, Kohlenstoffdioxid- = CO₂- und Sauerstoff2- = O₂- MOLEKÜLE, oder?

    Sind jetzt diese Moleküle deshalb als „Lebewesen“ zu bezeichnen?

    Viren sind MAKROMOLEKÜLE, die sich ‚analog‘ zur Photosynthese „vermehren“, Die „Vermehrung“ von Viren = MAKROMOLEKÜLE ist also ein chemisch-synthetischer Prozeß, den ich mal flapsig als „Energiesynthese“ bezeichne.

    Durch die Energiesynthese „vermehren“ sich Viren = MAKROMOLEKÜLE.

    Viren sind keine Lebewesen; Viren sind MAKROMOLEKÜLE.

    • Erfurt schreibt:

      Nur als kleine Ergänzung: Auch unter den organischen Verbindungen gelten die Gesetze der Thermodynamik (Entropie). So redet man bei der Bildung von Alkohol aus Glukose namentlich nur dann von einer Gärung wenn Mikroorganismen anwesend sind. Die Reaktion selbst kommt jedoch auch ohne Anwesenheit von Hefen in Gang, nämlich dann wenn man den Gesetzen der Thermodynamik (Massewirkungsgesetz) entsprechende Bedingungen schafft, die rein physikalischer Natur sind: Gasdruck, Temperatur und Konzentration.

      Von daher wird eine Druckminderung und eine Wärmeabfuhr diese Reaktion beschleunigen, weil sie exotherm verläuft (Wärme erzeugt) und das Gas Kohlendioxid entsteht. Bei einer Gärung ist es also so, daß die Hefezellen von der Energieerzeugung profitieren und dafür ein Enzym absondern was als Bio-Katalysator wirkt und die Gärung in Gang bringt. Sowohl eine Druckerhöhung (Flaschengärung) als auch eine dauerhafte Temperaturerhöhung führen dazu, daß sich die Gärung verlangsamt. Und ab einer bestimmten Alkohol-Konzentration hört die Gärung ganz auf, sie kommt jedoch wieder in Gang wenn die Plörre verdünnt wird.

      Viele Grüße, was länge gärt wird Wut 😉

      • Schön, daß du weißt, wie OHNE Bakterien aus Glukose Alkohol gemacht wird. Ich würde dieses Verfahren zum Patent anmelden und über Nacht zum Milliardär werden und mit den Milliarden die internationale Bewegung des Bolschewismus unterstützen.

        Bei dieser Gelegenheit kannst du uns auch sicher noch erklären, wie ohne Hefe-(Bakterien) aus Wasser und Mehl ein Brot hergestellt wird: Weitere Milliarden wüdest du damit verdienen! Wieso sind die Kapitalisten eigentlich noch nicht darauf gekommen: PROFITE ohne Ende! ???

        Erfurt – der Große Magier – macht ohne Hefe (Bakterien) Alkohol & Brot! HERRLICHE ZEITEN !!!

        Nein, nein! Freund Erfurt, du verwechselst die notwendige physikalische Umwelt, die für einen Stoffwechselprozess erforderlich ist, mit den DINGEN, die „verstoffwechselt“ werden (können)!
        Ich muß dir leider in Physik, Chemie und Biologie eine glatte Null geben.

      • Erfurt schreibt:

        Im Übrigen bedient sich auch der Menschliche Organismus dieser Art der Energiegewinnung. Und auch hier zeigt sich, wie die Gesetze der Natur wirken: Wenn nämlich die Sauerstoffkonzentration nur gering ist, entsteht aus Zucker nicht Alkohol sondern Milchsäure, das nennt man anaerobe Energieerzeugung. Steigt die Sauerstoffkonzentration an, wird das Glykogen vollständig verbrannt zu Kohlendioxid und Wasser.

        Sehen Sie, solche Erkenntnisse sind ganz wichtig fürs Verständnis darüber daß Menschen krank werden. Genauo nämlich wie ganz bestimmte Bedingungen dafür sorgen, wie biochemische Reaktionen in Gang kommen und verlaufen, sind Viren u.a. Krankheitserreger natürlich auch nur unter ganz bestimmten Bedingungen pathogen (krankheitserregend).

        MFG

      • sascha313 schreibt:

        …es ist derwegen interessant, wie sich heute immer mehr die wissenschaftlichen Erkenntnisse verbreiten… was in der Schule in den letzten 30 Jahren versäumt wurde, das wird jetzt nachgeholt!

      • „Genauo nämlich wie ganz bestimmte Bedingungen dafür sorgen, wie biochemische Reaktionen in Gang kommen und verlaufen, sind Viren u.a. Krankheitserreger natürlich auch nur unter ganz bestimmten Bedingungen pathogen (krankheitserregend).“

        Daraus ergibt sich die Frage: „Welche Bedingungen sind das?“ Oder anders gefragt: „Wann wird man aufgrund eines Viren- oder Bakterien-, Parasiten- oder Pilz-Befalls überhaupt krank? – welche Bedingungen müssen vorliegen?“

        Antwort(en):
        1. Mangel- oder Fehlernährung sind die wichtigsten Bedingungen, die vorliegen müssen, um durch einen Viren- oder Bakterien-, Parasiten- oder Pilz-Befall, krank zu werden.

        — Beispiel *AIDS*: „alle Welt denkt“, daß AIDS die Folge des HI-Virus sei. Das ist aber nur bedingt richtig; ein dauerhaft unterernährter Mensch kann ebenso (vermutlich – leider fehlen mir dazu die Daten – häufiger) an AIDS erkranken, wie ein Mensch, der sich mit HIV angesteckt hat.
        Gesund ernährte Menschen bekommen selbst bei einer HIV-Infektion gar kein AIDS — jedenfalls ist die Chance, daß ein gesund ernährter Mensch AIDS nach einer HIV-Infektion bekommt, wesentlich geringer, als wenn ein unterernährter Mensch sich damit infiziert, weil bei einem gesunden Menschen schlicht weg das Immunsystem bestens funktioniert, während ein hungernder Mensch bereits körperlich total geschwächt ist und sich der Körper eines solchen Menschen fast nur noch die wichtigsten Vitalfunktionen aufrechterhält.

        — Beispiel COVID-19: 99,95 % sind gegen SARS-CoV-2 immun; der Körper ist „stark genug“ selbst mit dem Virenbefall fertig zu werden. Bei 0,05 % ist das nicht der Fall. *Reine Beobachtung*: Mangel- oder Fehl- ernährte oder körperlich (Alter/Krankheit) schon geschwächte Menschen, sind eher nicht immun und werden folglich krank.

        Nebensächlich: Ich habe einen kerngesunden Körper, meine inneren Organe sind kerngesund (außer meiner Lunge = selbst verursacht durch Jahrzehnte langes Rauchen); man zeigt sich manchmal verwundert über mein Blutbild und würde dies, ohne mich zu kennen, einem Jugendlichen von etwa 16 Jahren zuordnen. Viren-Infektionen hatte ich – schon berufsbedingt – sehr häufig: „Ist alles von mir abgeprallt“. Und ich hatte mit Menschen zu tun, deren Infektionskrankheiten man hier nur noch vom Namen her kennt (Cholera, Lepra, Thypus usw.) oder vollkommen selten bei uns auftreten. Auch schwerste bakterielle Infektionen (Erreger unbekannt) hat mein Körper nach spätestens 48 Stunden „weggesteckt“, da wären andere schon nach sechs Stunden verreckt.

  5. einseinsnull schreibt:

    (gelöscht! – Admin) Kommentare von Rechtsextremisten und Provokateuren sind hier nicht erwünscht!

    • Atomino schreibt:

      Hallo Sascha. Siehst Du irgendeine Möglichkeit, diese Trollkommentare trotzdem zu archivieren und meinetwegen per Link (auf Abruf per e-mail) oder sonstwie dem geneigten Leser zur Verfügung zu stellen ? Datenschutzrechtlich dürften da eigentlich keine Probleme auftreten, es sollte ja veröffentlicht werden. Aber mich zum Beispiel interessiert es wirklich, wie solche Leute ticken. Nicht zuletzt, ob da irgendeine Strategie dahinterstecken könnte. Denn immerhin offenbaren solche impulsiven Hasskommentare, wo evtl. vorher welche Überzeugungsarbeit geleistet wurde. Eigentlich die einzige Möglichkeit, unseren Gegner verstehen zu lernen. Außer dem, was wir sowieso schon längst wissen und es am Ende wohl immer auf Antikommunismus hinausläuft. Aber der muss ja irgendwie gepflegt werden …

      Nicht zur Veröffentlichung gedacht.

      • Atomino schreibt:

        bin verwirrt ! Wo ich doch explizit darum gebeten habe. Aber okay, wenn man schon deart .. ach , lassen wir das. Spielen wir eben weiter so mit, wie es uns gerade so noch gestattet wird. Bin enttäusscht, aber nicht wirklich überrascht. Oder irgendwie schn, von diesem Bog hier. Fröhliche Weihnacht !

  6. Erfurt schreibt:

    @Jauhuchanam, die Bedingungen nannte ich doch: Auch für biochemische Reaktionen gelten die Gesetze der Thermodynamik (Entropie), das Massewirkungsgesetz und das Prinzip von Le Chatelier. Genauso wie die Entstehung organischer Verbindungen (Kohlehydrate, Eiweiß, Fette) sowie die Entstehung des Lebens auf chemischen und physikalischen Grundsätzen beruht, ist auch das Eindringen pathogener Keime in menschliche Zellen ein chemischer und physikalischer Vorgang welcher diesen Grundsätzen folgt.

    Siehe auch das Miller-Experiment. Jede chemische Reaktion ist ein Gleichgewicht, was sich je nach Bedingung entweder auf die eine oder die andere Seite verschieben lässt. Egal ob das die alkoholische Gärung ist oder die Ammoniak-Synthese nach dem Haber-Bosch-Verfahren. Sämtliche im menschlichen Organismus ablaufende Stoffwechselprozesse, Fettsoffwechsel, Zuckerstoffwechsel, Energieerzeugung usw., alles Chemie die man auf chemische Gleichungen abbilden kann, die alleine jedoch nichts darüber aussagen, welche Enzyme daran beteiligt sind. Zucker brennt bei 37°C !? Ja sicher doch 😉

    Viele Grüße 😉

    • Atomino schreibt:

      das liebe ich an Engels. Mag er Philosoph gewesen sein, aber er war auch Naturwissenschaftler durch und durch ! Die Bewegung der Materie, das Leben als einfach nur eine höhere Bewegungsform der Materie … und diese passgenaue und messerscharfe Zurückführung auf das allernötigste/-wichtigste, zugrundeliegende.
      Ein Virus ist ja erstmal eigentlich nur ein bissl tote, aber immerhin schon organische Chemie. Und irgendwie hat es die Natur geschafft, dieser eigentlich toten Materie quasi Leben einzuhauchen, indem sie an lebende Zellen andockt, sich repliziert und leider in vielen Fällen auch reichlich Schaden anrichtet. Es ist ein ziemlich spannendes Thema, vom naturwissenschaftlichen Aspekt aus gesehen. Totes Ding nutzt lebendes Ding, um viele tote Dinger zu produzieren. Aber wenn die Evolution schon den Menschen geschaffen hat, kann man ihr auch keinen Vorwurf machen, nebenbei auch vieles andere probiert zu haben.
      Mich fasziniert immer wieder, wie es passieren konnte, dass sich simple Materie (Atome, Moleküle usw.) irgendwann zufällig so organisierten, dass daraus Leben und letztendlich auch Bewusstsein entsprang. Und mich schaudert es bei der Vorstellung, dass die Menschheit ( nicht alle, nur ein paar „Gestalter“ ) gerade bei Strafe ihres eigenen Untergangs jegliche Möglichkeit verspielt, womöglich *noch* höhere Bewegungsformen der Materie zu erlangen.

      Wobei ich bei nachmaligem Durchlesen feststellen muss, dass ich den Menschen vllt. etwas zu sehr in den Mittelpunkt gesetzt habe. Wer weiss, wer oder was uns überlebt und das evolutionäre Rennen macht …

      • Erfurt schreibt:

        Moment 😉
        Das Leben ist eben nicht zufällig entstanden. Genausowenig wie Wasserstoff und Sauerstoff zufällig miteinander reagieren. Dahinter stecken die Gesetze der Thermodynamik (Entropie). Die Entstehung des Lebens ist also gesetzmäßig, man kann auch sagen: Unvermeidlich.

        Viele Grüße!

      • Atomino schreibt:

        „Die Entstehung des Lebens ist also gesetzmäßig, man kann auch sagen: Unvermeidlich.“

        Würde genausowenig Sinn machen, aber hätte schon wieder etwas dialektisches,das ich jahrelang nicht kapiert habe. Ich finde die Diskussion gerade sehr gewinnbringend und auch Sascha müsste extra nochmal betonen, dass die Dialektik dem Schwarz-Weiß-Denken diametral gegenübersteht. Ich verbleibe bei einem weiteren konstruktiven “ Weiter so“ !

      • sascha313 schreibt:

        Atomino – Du hast schon recht, daß man immer wieder mal auf’s Grundsätzliche verweisen muß. Ich bin immer auf der Suche nach neuen aktuellen Themen. Es ist schon eine schwierige Zeit… wo doch der Antikommunismus bei manchen bürgerlichen Aktivisten regelrecht die Gehirnwindungen verklebt hat 😉

      • Atomino schreibt:

        @Sascha: passt schon ! Du hast ein feines Gespür dafür, die richigen Dinge anzusprechen, ohne dich dem Vorwurf eines Demagogen aussetzen zu müssen. In dieser zunehmend polarisierten Welt nicht wichtig genug.

        Und nein, Du bist auch kein neuer Messias, aber hier trifft sich, wer die Vorstellung von einer besseren Welt am eigenen Leib erlebt hat und nicht klein bei geben will. Klingt schmalzig, aber von mir vielen Dank für Deine Mühen !

    • „@Jauhuchanam, die Bedingungen nannte ich doch: Auch für biochemische Reaktionen gelten die Gesetze der Thermodynamik (Entropie), das Massewirkungsgesetz und das Prinzip von Le Chatelier. Genauso wie die Entstehung organischer Verbindungen (Kohlehydrate, Eiweiß, Fette) sowie die Entstehung des Lebens auf chemischen und physikalischen Grundsätzen beruht, ist auch das Eindringen pathogener Keime in menschliche Zellen ein chemischer und physikalischer Vorgang welcher diesen Grundsätzen folgt.“
      —————————————————————————————————-
      Wir werden es wohl nie los, oder?

      „₁Ἐν ἀρχῇ ἦν ὁ λόγος, καὶ ὁ λόγος ἦν πρὸς τὸν θεόν, καὶ θεὸς ἦν ὁ λόγος. ₂οὗτος ἦν ἐν ἀρχῇ πρὸς τὸν θεόν. ₃πάντα δι’ αὐτοῦ ἐγένετο, καὶ χωρὶς αὐτοῦ ἐγένετο οὐδὲ ἕν ὃ γέγονεν
      (₁Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. (1. Mose 1.1) (Johannes 17.5) (1. Johannes 1.1-2) (Offenbarung 19.13) ₂Dasselbe war im Anfang bei Gott. ₃Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. (1. Korinther 8.6) (Kolosser 1.16-17) (Hebräer 1.2))
      Evangelium Johannes 1:1-3
      λόγος = „Wort“ als Verkörperung einer Idee/Entsprechung einer Idee
      —————————————————————————————————-

      Du nennst mir die physikalischen Gesetze als Bedingungen und berufst dich auf das Postulat der religiösen und philosophischen Idealisten, die erst postulieren und dann behaupten, daß „die Entstehung organischer Verbindungen (Kohlehydrate, Eiweiß, Fette) sowie die Entstehung des Lebens auf chemischen und physikalischen Grundsätzen beruht und das Eindringen pathogener Keime in menschliche Zellen ein chemischer und physikalischer Vorgang ist, welcher diesen Grundsätzen folgt.“.
      Das klingt für mich wie die Aussage der Urknalltüten, die den Raum und die Zeit zur Bedingung der Materie gemacht haben. Das ist reiner Idealismus und endet stets mit derselben Frage des dualistischen Denkens: „Was war zuerst da, die Henne oder das Ei?“

      Die physikalischen Gesetze sind nicht Bedingungen, denn die Materie ist es, die Zeit, Raum und die physikalischen Gesetze bedingt. Das ist seit Marx und Engels und erst recht nach Lenin wissenschaftlich gesicherte Wahrheit, die nicht auf irgendwelchen phantastischen Ideen beruht.

      Die physikalischen Gesetze sind nicht Bedingungen, sondern Gegebenheiten.

  7. Erfurt schreibt:

    Bei dieser Gelegenheit kannst du uns auch sicher noch erklären, wie ohne Hefe-(Bakterien) aus Wasser und Mehl ein Brot hergestellt wird.

    Natürlich kann ich Dir das erklären. Man braucht nämlich nur das Enzym, auch Ferment genannt. Diese Art von Fermentierung wird heutzutage in fast allen Bäckereien angewandt, wobei auch diese Backfermente vollsynthetisch hergestellt werden. Mit Hefe arbeiten nur noch ganz wenige Bäcker. Und ich natürlich. Roggenbrot seit über 30 Jahren: https://rolfrost.de/roggenbrot.html

    Mahlzeit 😉

    • *Bei dieser Gelegenheit kannst du uns auch sicher noch erklären, wie ohne Hefe-(Bakterien) aus Wasser und Mehl ein Brot hergestellt wird.*

      „Natürlich kann ich Dir das erklären. Man braucht nämlich nur das Enzym, auch Ferment genannt. (…) Mit Hefe arbeiten nur noch ganz wenige Bäcker.“

      Nein, nein, mein Freund,
      ich denke, da hast du (noch) nicht verstanden, was ein Brot überhaupt ist, nämlich Hefe-Bakterien, denen der Gar ausgemacht wurde, nachdem sie sich vom Mehl (und Wasser) ernährt und vermehrt haben.

      Die Enzyme = Proteine (langkettigen Moleküle, die aus Aminosäuren bestehen), wie Amylase, Xylanase, Lipase, Protease, Glukose-Oxidase und Sulfhydryl-Oxidase, die beim Brotbacken verwendet werden, ersetzten nicht die Hefe, sondern sind Verarbeitungshilfsstoffe. Zum Brotbacken werden sie gar nicht benötigt. Aber ohne Hefe gibt es kein Brot, denn verarbeitete Hefe ist Brot.

      • Erfurt schreibt:

        Schreib mal die chemische Gleichung der alkoholischen Gärung auf. Siehst Du da irgendwo eine Hefe stehen!? Richtig, die Hefe liefert nur das Enzym als den Katalysator womit sich die chemische Reaktion auf die Seite der Gärprodukte verschiebt, taucht jedoch selbst nicht in der Gleichung gar nicht auf. Haber-Bosch-Verfahren: Aus Stickstoff und Wasserstoff wird Ammoniak. Genau dasselbe, links H2 und N2, rechts NH3, aber ohne Katalysator wird das nichts.

        Sauerteig: Da ist gar keine Hefe drin. Das ist Milchsäuregärung, da wird jede Hefe zerstört. Wer einem Sauerteig Hefe zufügt, hat vom Backen keine Ahnung. Sauerkraut entsteht ebenfalls infolge Milchsäuregärung, diese Art von Konservierung macht man, damit sich keine Hefen entwickeln die das Kraut verderben würden.

        Solche Dinge findet man nicht in Wikipledia. Kann man aber lernen, man muss sich einfach mal richtig damit befassen und vor allem die richtigen Bücher lesen. Mein Wissen über Hefe habe ich aus: TGL7764, Fachbuch für Brauer und Mälzer für die Berufsschulen in der DDR. Des Weiteren verfüge ich über jahrzehntelange eigene Erfahrungen beim Umgang mit Hefen und Brotbacken und im Übrigen habe ich Chemie und Biochemie studiert.

        MFG

      • „Sauerteig: Da ist gar keine Hefe drin. Das ist Milchsäuregärung, da wird jede Hefe zerstört. Wer einem Sauerteig Hefe zufügt, hat vom Backen keine Ahnung.“

        Genau! Die Bäcker haben einfach vom Brotbacken keine Ahnung.

        Ein Mehl-Wasser-Gemisch wird gezielt mit der Kultur des BAKTERIEN-Stamm Lactobacillus sanfranciscensis geimpft. Außerdem wird der Hefe-PILZ Candida humilis als Sauerteig-Hefe eingesetzt.

        „Sauerteig ist eine stabile symbiotische Kultur von Milchsäurebakterien und Hefen in einem Teig von Mehl und Wasser. Milchsäurebakterien verwandeln Zucker, die die Hefen nicht abbauen können, und auf der anderen Seite verstoffwechseln Hefen Produkte der Milchsäurefermentation.“ — Wikipedia (Solche Dinge findet man auf Wikipedia – als kurze Zusammenfassung durchaus geeignet) Nebensächlich: Ich habe in drei verschiedenen Bäckereien gearbeitet und bin ganz verwundert und überrascht, daß meine drei Bäckermeister „Hefe dem Sauerteig zugefügt haben“ – Diese ahnungslosen Bäckermeister aber auch. Statt Hefe zu verwenden, könnten sie dem Sauerteig doch das erforderliche CO₂ direkt zufügen, um den Teig aufgehen zu lassen, oder?

  8. Atomino schreibt:

    für mich war Brotbacken eigentlich auch immer nur gemahlenes Getreide + Wasser + Zeit + Hitze (Ofen) . Die Hefepilze gab es quasi für umsonst aus der Umgebungsluft.Ich tu mich gerade schwer genug damit, mir verbrauchte Hefe als Brot vorzustellen. Im günstigsten Fall lockert sie den Teig durch Kohlendioxydbläschen auf, im schlechtesten Fall kloppten sich schon die alten Wikinger, wenn sie mal wieder vergorene Getränke genossen und nicht mehr wohin wussten mit ihrer Energie. Oder alles zu Essig wurde, aber auch damit wurde wohl schon vor langem gekocht. Brot ist gebackenes Getreide, Quas ist vergorenes irgendwas. Aber dass ein gebackenes Brot nur aus abgestorbenes Hefe besteht, ziehe ich doch ganz arg in Zweifel !

    Aber wie es schon Sascha absolut treffend bemerkte: der polytechnische Unterricht zeigt endlich seine Früchte, in Zeiten von Experternregireungen und millionenschwangeren Beraterverträgen.

    Nun liegt es an uns, da was draus zu machen.

    Sorry, ist schon spät und die Bierhefe verbebelt mir meinen Verstand 🙂

    • Atomino (ich will immer Anton schreiben): „für mich war Brotbacken eigentlich auch immer nur gemahlenes Getreide + Wasser + Zeit + Hitze (Ofen) . Die Hefepilze gab es quasi für umsonst aus der Umgebungsluft. Ich tu mich gerade schwer genug damit, mir verbrauchte Hefe als Brot vorzustellen. Im günstigsten Fall lockert sie den Teig durch Kohlendioxydbläschen auf…

      Nun, die „Zeit“ kann aus der Formel ‚weggelassen‘ werden, oder?

      Mehl + Wasser = GEMISCH // —> Gemisch + (Milchsäurebakterien + Hefe(Pilze)) = TEIG

      Wobei das GEMISCH durch (Milchsäurebakterien + Hefe-Pilze) in GÄRUNG = mikrobieller Abbau organischer Stoffe gehalten wird. Ist die Gärung = der Abbau abgeschlossen, findet sich kein MEHL mehr in dem durch diesen Stoffwechselprozess entstandenen TEIG; allerdings „leben“ die Milchsäurebakterien + Hefe-Pilze noch, denn diese haben sich durch die GÄRUNG „ganz wundersam vermehrt“.

      Wird ihnen nun nicht durch den weiteren menschlichen Arbeitskraft-Prozess *der Gar ausgemacht*, sterben a.) die Bakterien und werden dann b.) von den Pilzen gefressen.
      a.) ist vom Menschen gewollt – also hier vom Bäckermeister und seinen Gesellen;
      b.) ist vom Menschen nicht gewollt, denn aus dem TEIG soll ja ein Brot werden.

      Sowohl a.) als auch b.) wird durch einen weiteren menschlichen Arbeitskraft-Prozess erzielt:

      Der Bäcker setzt dem bereits gewogenen und in Form gebrachten Teig der Gare aus (das ist ein Raum mit 100 % Luftfeuchtigkeit und einer Temperatur von 22 °C bis 30 °C – abhängig von der Backware/dem TEIG. Dort werden die Hefe-Pilze noch mal so richtig aktiv und „produzieren“ eine Menge CO₂, wodurch der TEIG noch mal so richtig schön aufgeht und bis zum Doppelten seines ursprünglichen Volumens erreicht (abhängig von der Backware/dem TEIG). Damit ist die „Vermehrung“ der Milchsäurebakterien abgeschlossen (diese Bakterien „haben ihren Tod gefunden“), während die Hefe-Pilz „immer noch leben“ (die sich allzugerne der toten Bakterien bemächtigen würden), denen im nächsten menschlichen Arbeitskraft-Prozess schließlich auch der GAR ausgemacht wird:

      Der TEIG kommt in den Backhofen, wodurch der gesamte Stoffwechselprozess beendet wird und indem schließlich auch die Hefe-Pilze ihren Tod finden.

      „für mich war Brotbacken eigentlich auch immer nur gemahlenes Getreide + Wasser + Zeit + Hitze (Ofen) . Die Hefepilze gab es quasi für umsonst aus der Umgebungsluft.

      Tja, aber leider – hätten wir auch alle Zeit der Welt – wird daraus nicht mal ein TEIG und schon gar kein BROT!
      Ohne den menschlichen Arbeitskraft-Prozess entsteht aus „deinen Zutaten“ leider weder ein TEIG noch ein BROT! Außerdem fehlen in deiner Formel die Wichtigsten Lebewesen, nämlich Bakterien und Pilze, die der Mensch BEWUSST dem GEMISCH zufügen muß!

      Ich habe ja weder eine abgeschlossene Ausbildung noch überhaupt irgendein Studium an einer Universität angefangen (muß mich also auch gar nicht schämen, weder die eine Ausbildung noch die andere nicht bestanden zu haben) …

      ABER zum Thema „BROT“ haben wir hier ja unseren ausgewiesenen Fachmann und Experten ERFURT, der „Chemie und Biochemie studiert und über jahrzehntelange eigene Erfahrungen beim Umgang mit Hefen und Brotbacken hat“!

      Ich wollte keine Verwirrung stiften!

      Ich schrieb oben: „Aber ohne Hefe gibt es kein Brot, denn verarbeitete Hefe ist Brot.

      Dieser Satz war freilich eine METAPHER = ein verkürzter Vergleich, dem das Wörtchen *wie* fehlt!

      Genau hätte ich schreiben müssen:
      Verarbeitetes Mehl + Wasser + Bakterien + Pilze + menschlicher Arbeitskraft-Prozess + vom Menschen zugefügte Wärmeenergie + die Zeit, die darauf verwendet wird = BROT!

  9. Erfurt schreibt:

    @Atomino und Interessierte, die Einheit von Materie, Geist und Bewusstsein zeigt sich ja gerade darin, daß die Entstehung von Leben gesetzmäßig ist. Denn mit dem Leben entsteht und entwickelt sich ja das Bewusstsein. Wobei ich unter der Entstehung von Materie nicht den Urknall verstehe sondern die Tatsache daß stets alles in Bewegung ist. Die Reaktion

    O₂ + 2H₂ 2H₂O

    findet bspw. immer statt, es ist ein Gleichgewicht und es hängt nur von den Bedingungen ab, auf welche Seite sich das Gleichgewicht verschiebt (Druck, Temperatur, Konzentration). Stets fließt Wasser der Schwerkraft folgend und in der Troposphäre bewegen sich Luftmassen immer von Hoch nach Tief. Die Urknalltheorie ist verwerflich, weil sie als logische Konsequenz unterstellt daß die Entwicklung irgendwann zum Stillstand kommt.

    Viele Grüße!

    • Atomino schreibt:

      „Die Urknalltheorie ist verwerflich, weil sie als logische Konsequenz unterstellt daß die Entwicklung irgendwann zum Stillstand kommt.“

      Sehe ich nicht so. Denn jede Geburt ist quasi auch ein kleiner Urknall, nur dass wir hier durch die Eltern die Möglichkeit haben, hinter den Horizont zu blicken. Und wenn es die physikalischen Gegebenheiten nicht mehr hergeben ( beispielsweite unendliche Ausdehnung, dadurch eine Abkühlung bis auf den Nullpunkt ) , was spricht dagegen, dass es zum Stillstand kommt ?
      Oder andersrum: das Universum zieht sich irgendwann wieder zusammen, die gesamte Energie verdichtet sich zu einer Singularität, es gibt geringste Ungleichgewichte und alles kondensiert wieder aus.Inklusive Zeit und Raum.

      Im Prinzip sind die Bewegungsformen der Materie einzig und alleine an die Zeit gekoppelt. Denn ohne Zeit keine Bewegung. Und wenn sich das Universum zwar ausdehnt, also die Zeit zwar weiterläuft, aber es so kalt wird, dass die Atome stillstehen, ist es doch auch Finito, oder nicht ?

      Spannendes Thema, ich beantrage, ein Urania-Unterforum zu gründen ! 🙂

      • Atomino: „Im Prinzip sind die Bewegungsformen der Materie einzig und alleine an die Zeit gekoppelt. Denn ohne Zeit keine Bewegung. Und wenn sich das Universum zwar ausdehnt, also die Zeit zwar weiterläuft, aber es so kalt wird, dass die Atome stillstehen, ist es doch auch Finito, oder nicht ?“
        —————————————————————–
        Lenin: »… die einzige Eigenschaft der Materie, an deren Anerkennung der philosophische Materialismus gebunden ist, ist die Eigenschaft, objektive Realität zu sein, außerhalb unseres Bewußtseins zu existieren« (W. I. Lenin: Materialismus und Empiriokritizismus. In: MEW. Band 14, Seit 260)
        »Der Materiebegriff des dialektischen und historischen Materialismus schließt damit alle Bewegungs- und Entwichlungsformen der Materie ein. Unabhängig davon, in welchen konkreten Formen, mit welchen Strukturen und Eigenschaften … (sie) existieren« (Staatsbürgerkunde – Einführung in die marxistisch-leninistische Philosophie. Dietz Verlag Berlin 1983, Seite 73)

        »Raum und Zeit sind die beiden Existenzformen der sich bewegenden Materie. Der Begriff des Raumes bringt das Nebeneinanderbestehen, die Entfernung, die Ausdehnung und die gegenseitige Lage der materiellen Objekte zum Ausdruck. Der Begriff der Zeit hat die Aufeinanderfolge und die Dauer der objektiven Prozesse zum Inhalt.« (Kleine Enzyklopädie, Natur; VEB Verlag Enzyklopädie Leibzig 1963, Seite 106)

        »Die Gundformen alles Seins sind Raum und Zeit, und ein Sein außer der Zeit ist ein ebenso großer Unsinn, wie ein Sein außerhalb des Raums.« (Friedrich Engels: Anti-Dührung, 1876/78, MEW 20, Seite 48)
        ——————————————————————-

        Daraus folgt, daß weder die Bewegungs- noch die Entwichlungsformen der Materie an Raum- und Zeit gebunden, bzw. „gekoppelt“ sind. Es ist gerade umgekehrt: Raum- und Zeit sind an die sich bewegende Materie „gebunden“, weil Raum- und Zeit Abstrakta = (Nicht-Gegenständliches) sind, die das menschliche Bewusstseins hervorgebracht hat; sie sind nur subjektiv-real, aber existieren nicht objektiv-real. Während die Materie außerhalb und unabhängig vom Bewußtsein existiert, existieren Raum- und Zeit oder eben das Bewußtsein nicht außerhalb und unabhängig von der Materie.

        „Denn ohne Zeit keine Bewegung. Und wenn sich das Universum zwar ausdehnt, also die Zeit zwar weiterläuft, aber es so kalt wird, dass die Atome stillstehen, ist es doch auch Finito, oder nicht?“

        Umgekehrt: Ohne Bewegung (der Materie) weder Zeit noch Raum. Tja, und wenn sich das Universum ausdehnt, kann es niemals so kalt werden, daß die Atome stillstehen. Und selbst wenn sich das Universum nicht mehr ausdehnen oder sich nicht „zusammenziehen“ würde, bewegt es sich ja in dem durch die Bewegung entstandenen Fibonacci-Yauhuchanam-spiraligen-Spiral-Raum doch auch weiterhin.

        In meinem Denken mache ich noch sehr oft den Fehler, den dialektisch-philosophischen MATERIE-Begriff mit dem Universum gleichzusetzen —> also: Materie = Universum; das ist jedoch nicht richtig, weil (das) „Universum ist auch (Teil der) Materie“, denn:

        »Unabhängig davon, in welchen konkreten Formen, mit welchen Strukturen und Eigenschaften „Quarks“, Elemantarteilchen, Atome, Moleküle, Körper, elektomagnetische Wellen, pflanzliche oder tierische Lebewesen, Menschen, gesellschaftliche Produktivkräfte und Produktionsverhältnisse des Menschen existieren, sie alle sind Materie, denn sie existieren außerhalb und unabhängig vom menschlichen Bewußtsein und bilden die letze Quelle der Erkenntnis« (Staatsbürgerkunde – Einführung in die marxistisch-leninistische Philosophie. Dietz Verlag Berlin 1983, Seite 73; 74)

    • ERFURT: „@Atomino und Interessierte, die Einheit von Materie, Geist und Bewusstsein zeigt sich ja gerade darin, daß die Entstehung von Leben gesetzmäßig ist. Denn mit dem Leben entsteht und entwickelt sich ja das Bewusstsein. Wobei ich unter der Entstehung von Materie nicht den Urknall verstehe sondern die Tatsache daß stets alles in Bewegung ist. Die Reaktion

      O₂ + 2H₂ 2H₂O

      findet bspw. immer statt, es ist ein Gleichgewicht und es hängt nur von den Bedingungen ab, auf welche Seite sich das Gleichgewicht verschiebt (Druck, Temperatur, Konzentration). Stets fließt Wasser der Schwerkraft folgend und in der Troposphäre bewegen sich Luftmassen immer von Hoch nach Tief.“

      1,) Ich frage mich gerade, warum mir SASCHA das Schulbuch: Staatsbürgerkunde *Einführung in die marxistisch-leninistische Philosophie* — plus mehr als 30 weitere Bücher von Marx, Engels und Lenin — geschenkt hat??? …

      immerhin war ich schon 54 Jahre alt und hatte alles erreicht, wovon so ein Deppen-Doofer-Bunzel-DEUTSCH©®™℠ auf der Menschenfarm DEUTSCH©®™℠, wie meiner Einer nur träumen kann:
      Drei Ehefrauen, neun eigene Kinder, vier Enkel, fünf Häuser, eine 80-Hektar FRUCHTBARSTE Farm in Uganda, 50 Kühe, 20 Ziegen. ungezähltes Geflügel, tausende von Bäumen.

      2.) Lenin hat den von MARX und ENGELS „entdeckten“ und dann beschriebenen und „zur Wahrheit erhoben“ Dialektischen Materialismus VERTEIDIGT!
      „Eine Einheit von Materie, Geist und Bewusstsein, wie du sie hier behauptest, zeigt sich IM Dialektischen Materialismus überhaupt nicht! WEIL es eine solche Einheit gar nicht gibt!
      Du konstruierst eine Trinität, die von der kirchliche Religion und der hinduistischen Phiolosophie gelehrt wird, die auf einem dualistischen DENKEN beruht: Also auf dem „Denken“ von *Gegenteilen“ = „Links-Rechts“, „Oben-Unten“, „Kalt-Heiß“, „Klein-Groß“ usw.; in einer Metapher zusammengefasst: „GUT“ gegen „BÖSE“.

      Lenin macht es sehr klar! Die letzten *Begriffe* sind MATERIE und Bewußtsein!
      tja, und da passt einfach „dein GEIST“ – dieses „hohle Gespenst eines leeren Schattens“ (Paul Tillich) auch nicht mehr dazwischen!

      MATERIE „hat eine einzige *Eigenschaft*, nämlich *ewige Bewegung* (Lenin uva.)

      Diese *ewige Bewegung* IST jedoch von der Materie BEDINGT; bedingt jedoch selbst nicht die Materie – die, um es sprachbildlich auszudrücken, unveränderbare, ewige, durch nichts zu veränderndes SEIN IST!
      Religiös und/oder philosophisch-idealistisch gesprochen: Materie = Gott

      MATERIE BEDINGT jedoch nicht nur die *ewige Bewegung* „ihrer Selbst“, sondern jenes, was als BEWUSSTSEIN bezeichnet wird!
      BEWUSSTSEIN IST JEDOCH gar kein DING !!! Es IST ein Abstraktum! … UND WIRD auschließlich durch die Materie BESTIMMT !!!

      3.) Die „große“ Erkenntnis, die uns *Geometrie und Mathematik* geliefert hatten und die durch die *Physik* bewiesen SIND und die durch den *Dialektischen Materialismus* zur „vollen Blüte entfaltet und endgültig bewiesen wurde, IST, daß es KEINE IDENTITÄT GIBT!!!, womit EIN-für-ALLEMAL klar gestellt IST, DASS es KEINE ***Einheit*** zwischen Materie und Bewusstsein GEBEN kann! WEIL nun einmal das Bewußtsein – wie auch die Bewegung – ABHÄNGIG von der Materie IST, welche sowohl das Bewußtsein – wie auch die Bewegung BESTIMMT!

      ES GIBT KEINEN „Geist“!!! Punkt um und Basta!

      • Hanna Fleiss schreibt:

        Jauhuchanam, ich muss dir widersprechen. Es gibt den Geist, und zwar nach Engels. Er geht aus von der Einheit von Materie, Bewusstsein und Geist beim Menschen – er spricht ausdrücklich von Geist, erwähnt in „Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen“.
        Auch wenn du bezweifelst, dass die Materie Bewusstsein haben kann, ziehst du den Menschen nicht in Betracht. Der Mensch besteht nicht nur aus, sondern vor allem aus Materie.

      • „Jauhuchanam, ich muss dir widersprechen. Es gibt den Geist, und zwar nach Engels. Er geht aus von der Einheit von Materie, Bewusstsein und Geist beim Menschen – er spricht ausdrücklich von Geist, erwähnt in „Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen“.
        Auch wenn du bezweifelst, dass die Materie Bewusstsein haben kann, ziehst du den Menschen nicht in Betracht. Der Mensch besteht nicht nur aus, sondern vor allem aus Materie.“

        Okäi. Was ich nicht weiß, ist, ob Friedrich Engels damit nicht eine Art „Konzession“ an die religiös-idealistische Lehre der Theologie des Chistentums – nämlich die Trinität, also Dreifaltigkeit der West-Kirche gemacht hat, die behauptet, daß „Gott aus drei PERSONEN *bestehen* würde“.

        Für mich hört sich das Konstrukt: *Einheit von Materie, Bewusstsein und Geist beim Menschen* genauso an wie: *Einheit von der Person Vater, Person Sohn und Person Geist beim lieben Gott.
        —————————————————————–
        Lenin: »… die einzige Eigenschaft der Materie, an deren Anerkennung der philosophische Materialismus gebunden ist, ist die Eigenschaft, objektive Realität zu sein, außerhalb unseres Bewußtseins zu existieren« (W. I. Lenin: Materialismus und Empiriokritizismus. In: MEW. Band 14, Seit 260)

        »Der Materiebegriff des dialektischen und historischen Materialismus schließt damit alle Bewegungs- und Entwichlungsformen der Materie ein. Unabhängig davon, in welchen konkreten Formen, mit welchen Strukturen und Eigenschaften … (sie) existieren« (Staatsbürgerkunde – Einführung in die marxistisch-leninistische Philosophie. Dietz Verlag Berlin 1983, Seite 73)

        »Materielles ist das, was außerhalb und unabhängig vom Bewusstsein existiert, was objektiv-real existiert;
        Ideelles ist das was, was im Bewusstsein existiert, vom Bewusstsein hevogebracht wird, vom Bewußtsein abhängig ist, was subjektiv-real existiert, weil das Bewußtsein immer an ein Subjekt gebunden ist.
        Aber Materie und Bewußtsein, Materielles und Ideelles sind sehr verschiedene Realitäten:
        Die materielle Realität existiert selbstständig, sie ist unabhängig von der ideellen Realität; diese hingegen existiert nicht selbstständig, sondern ist von der materiellen Realität abhängig, weil sie ein Entwicklungsprodukt ist, nur auf der Grundlage materieller Prozesse der Sinnes- und Nerventätigkeit des Menschen existiert und ihrem Inhalt nach eine Widerspiegelung der materiellen Realität ist.«
        (Staatsbürgerkunde – Einführung in die marxistisch-leninistische Philosophie. Dietz Verlag Berlin 1983, *Kapitel 2.3. Die Auffassung der marxistisch-leninistischen Philosophie der Materie*; Seite 72)

        Der Überschrift zu Kapitel 2.3. habe ich handschriftlich – und als Gedächtnisstütze („Knoten im Ohr“) – folgendes hinzugefügt: Das Bewuusstsein geht aus der Materie hevor.

        „Auch wenn du bezweifelst, dass die Materie Bewusstsein haben kann, ziehst du den Menschen nicht in Betracht. Der Mensch besteht nicht nur aus, sondern vor allem aus Materie.“

        Nein! Ich bezweifel überhaupt gar nicht, „daß die Materie Bewußtsein haben kann“, sondern ich weiß, „daß die Materie Bewußtsein hervorgebracht hat“, ***nämlich in der materiellen Form des Menschen selbst***, (der) mit seinem Bewußtsein, mit der Fähigkeit, die materielle Welt zu erkennen und zu verändern, das (bisher) höchste Entwicklungsprodukt der Materie ist.“ (ebd. Seite 67)
        ————————————————–

        Liebe Hanna,
        „früher“ war ich ein Apologet (*Vertreter*), der die christliche Religion als vernünftige Religion aufzeigte und gegen Angriffe anderer Religionen und Philosophien verteidigt hat und der mit seiner ganzen Überzeugung hinter der Auffassung und Lehre der *abendländischen Theologie* stand und diese mit Nachdruck nach außen vertreten hat.

        Das Folgende hört sich jetzt – vermutlich – seltsam und merkwürdig an.

        Ich könnte, weil ich aus dem Abklatsch der Römisch Katholischen Kirche, nämlich der „Evangelisch-Lutherischen Kirche“ schon vor 35 Jahren ausgetreten bin und die gesamte Kirchen-Lehre und alle ihre Dogmen in- und auswendig kenne und diese in Wort und Schrift *erklären“ kann, sofort konvertieren, mich innerhalb von drei Tagen bis drei Wochen zum Priester weihen lassen …
        — ich müßte mich nicht einmal von meiner Frau scheiden lassen oder leugnen, daß ich mit zwei Frauen insgesamt noch zehn Kinder habe, denn *ein Gelöbnis („Verpflichtung“) auf die
        drei *evangelischen Räte*, nämlich: Armut, Keuschheit und Gehorsam genügt dazu —
        … und mir würde bereits ein paar Wochen danach eine Mitra – als Zeichen meines Bischofsamtes – auf mein Haupt gesetzt werden und nach spätestens einem halben Jahr vom Papst zum Kardinal gesalbt und Selber zum Papst in der nächsten Konklave gewählt werden.

        All dies könnte ich (immernoch) werden! …

        … aber überhaupt nicht „wegen“ *meines Wissens*, sondern ganz banal deshalb, weil Papst – Kardinal Josef Ratzinger – Benedictus XVI. mein Freund!!! ist, der mich seit 15 Jahren täglich in seine Gebete einschließt.

        Wenn ich Marx, Engels, Liebknecht sr., August Bebel, Clara Zetkin, Lenin, Rosa Luxemburg, Liebknecht jr. und Stalin richtig verstandenen habe, dann haben wir Marxisten-Leninisten allen Grund jede Religion und jede idealistische Philosophie abzulehnen, oder?

        „SELTSAM!“, oder? Aber alle diese Menschen SIND zeitlebens NIE aus der Ogananisation „Kirche“ ausgetreten! … Vielmehr!!! SIND Karl Marx und Friedrich Engels sogar („auch noch“ – was ein Skandal für *Kommunisten* 😉 !!!) die Taufpaten von Karl Liebknecht gewesen!!!
        ———————————————————-
        Liebe Genossin Hanna,

        „Gott“/“Götter“ – „Seele“ und „Geist“ GIBT ES NICHT:
        Das sind nichts anderres als phantastische Fantasie-Produkte des menschlichen Bewußtseins!
        Ich habe KEINE Seele, ich habe KEINEN Geist!!!, weil es die einfach gar nicht gibt!

    • Erfurt: *** O₂ + 2H₂ 2H₂O ***

      Wo ist da das „Gleichheitszeichen „=“ ???

      O₂ + 2H₂ = 2H₂O ???

      UND WO bleibt dabei das zweite *O* ???

      Löst sich in Luft auf, oder was???

      Meine Fresse, meine Fresse! => DAs ist schlimmer als das Absurdistan der Corona!

  10. Hanna Fleiss schreibt:

    Die bürgerlichen Aktivisten, Sascha. Gestern, ich hatte mir das neue Buch von Ernst Wolff bestellt, in dem er das derzeitige Finanzwesen erklärt. Auf diesem Gebiet ist er sehr gut, und ich hätte auch nichts zu meckern, er macht das sehr verständlich für unbeleckte Leute wie unsereinen. Aber was finde ich am Ende des Buches? Das Kapitel Planwirtschaft. Ich nehme an, du kannst dir alles denken, was da zu lesen ist – und du denkst richtig. Da befindet sich der gute Ernst Wolff auf antikommunistischem Glatteis. Es ist immer wieder dasselbe, und das bei Leuten, von denen ich es nun wirklich nicht erwartet habe. Da schlage doch einer mit der Faust auf den Tisch.

  11. Hanna Fleiss schreibt:

    Nein, Jauhuchanam, muss ich dir auch widersprechen, Wolff ist kein Jünger von Hayek! Wäre er es, würde er auf dem Gebiet des kapitalistischen Finanzwesen wie Hayek auftreten, aber das tut er nicht. Sicher hat er in der Zeit seines Studiums auch etwas von Hayek gehört, aber damit wird er noch nicht zu seinem Jünger. In dem Buch erklärt er die ganzen Begriffe der Bankengeschäfte, also Derivate, Cum-ex, Leerverkäufe usw. Ich finde das Buch sehr hilfreich, denn als Normalbürger sieht man doch da gar nicht durch. Übrigens nimmt Wolff einen unzweideutigen Standpunkt gegen das ganze Getriebe der Hochfinanz ein.

    • Sei es drum, liebe Hanna, seine Sprache ist typisch für die „Österreichische Schule“, die auch „einen unzweideutigen Standpunkt gegen das ganze Getriebe der Hochfinanz einnimmt“.

      Ich denke, ich sollte dann doch mal ein Buch über die Begriffe der Bankengeschäfte schreiben und dann darin erklären, was Lenin damit lehrte, als er schrieb, das wir diese Dinge kennen sollten, um den Kapitalismus mit seinen eigenen Waffen schlagen zu können. … und warum die UdSSR und ihre sozalistischen Bruderstaaten gescheitert sind, aber die Volksrepublik China nicht, die von sehr vielen Kommunisten im Westen – speziell in Deutschland – nicht (mehr) als sozialistisch angesehen wird.

  12. Hanna Fleiss schreibt:

    Jauhuchanam, dir als Bankfachmann kann man einfach nichts vormachen. Na, dann schreib mal, was Lenin zu Begriffen der Bankgeschäfte bereits geschrieben hat, du bist vom Fach und kannst es sicher besser als Wolff, du stützt dich ja auf Lenin und schlägst den Kapitalismus mit seinen eigenen Waffen.

    • Hanna!
      Ich bin kein Bankfachmann, sondern einfach nur ein Mensch, der den Kapitalismus von Innen her kennt, denn schließlich habe ich nach seinen Prinzipien „gelebt“ und gehandelt.

      Es stimmt, mir als „ehemaligen“ Kapitalisten kann man einfach nichts vormachen: Ich kenne seine Lügen, Betrügereien, seine Ausreden, mit denen er die abscheulichsten Verbrechen zu rechtfertigen weiß, seine verführerische Wirkung auf die Menschen, seine Korruption des menschlichen Wesens, seine vielfältigen Formen der Ausbeutung und Unterdrückung und seine manigfaltigen Arten gegen Menschen Krieg zu führen — ohne daß andere Menschen da von Krieg sprechen würden, weil sie der Meinung sind: „Krieg ist nur, wenn geschossen wird“ — von der Pike auf: Ich bin damit aufgewachsen; ich habe von ihm gelebt und Selber meinen Beitrag dazu geleistet, meine Mitmenschen – meine Schwestern und Brüder, Mütter und Väter – auszubeuten und zu unterdrücken, ohne daß ich überhaupt bemerkt hatte, daß ich in Wahrheit an den Verbrechen des Kapitalismus beteiligt gewesen war.

      Daß ich in meinem Vorkommentar auf Lenin hingewiesen hatte, „was Lenin damit lehrte, als er schrieb, das wir diese Dinge kennen sollten, um den Kapitalismus mit seinen eigenen Waffen schlagen zu können“, hatte damit zu tun, daß ich vor drei Wochen einen Teil „Der Imperialsimus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ angefangen hatte zu lesen — musste es aber zunächst unterbrechen, weil mein 18-Jähriger es gerade mit Begeisterung liest — „Meine Güte“, dachte ich: „der hat den Kapitalismus wiklich verstanden, der kannte also schon damals (nicht mal 105 Jahre ist das her!) die ganzen Tricks und Schweinereien, wie sie bis heute Gang und Gäbe sind.

      Keinesfalls wollte ich mich damit als Besserwisser (Besserwessiwisser) dastellen, denn schließlich habe ich immernoch mehr Ahnung vom Kapitalismus als vom Marxismus-Leninismus, der eben kein Spaziergang in einem Kindergarten ist, sondern die am schwierigsten zu erlernenen Philosophie, die mir je begegnet ist … und erst die Wissenschaft des Sozialismus, die ja auf dem Dialektischen und Historischen Materialismus aufbaut, ist kein Sonntagsausflug in einen schönen Park, sondern harte Denk-Arbeit, die einem in der Denke des Kapitalismus aufgewachsenen Menschen, meh als ein Nuß zu knacken aufgibt.

      Nebensächlich:
      … Ich habe eine reichlich komplexe Lebensgeschichte hinter mir und hinter mir gelassen … wurde kirchlich-religiös „sozialisiert“ – sagt man heute – = in meinem Denken abgerichtet und dressiert, der aus opportunistischen Gründen stets verstand, die krassesten Widersprüche zwischen den Forderungen und Wahrheiten *meiner* Religion und der Praxis ihrer Anhänger, zu denen ich mich zählte – weltweit immerhin zwei Milliarden Menschen – zu überdecken und unter den Teppich zu kehren verstand …

      Allen ein schönes und erholsames Wochenende.

  13. Pingback: WARNUNG: „Impfung“? NEIN! – Warum die Spritzung mit mRNS-Wirkstoffen zu tödlichem Organversagen führt… | Sascha's Welt

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