Über die politischen Aufgaben einer marxistischen Partei

serpimolotAuf Initiative Lenins wurden 1895 in St. Petersburg die bestehenden marxistischen Zirkel zu einer einheitlichen Organisation zusammengefaßt. Es entstand der illegale „Kampfbund zur Befreiung der Arbeiterklasse“. Damit wurde erstmals in Rußland die Vereinigung des Sozialismus mit der Arbeiterklasse vollzogen. 1898 wurde in Minsk die sozialdemokratische Arbeiterpartei Rußlands (SDAPR) gegründet. Im Unterschied zu heute gab es damals eine führende politische Partei, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, die Befreiung der Arbeiterklasse in Angriff zu nehmen. Nach innerparteilichen Auseinandersetzungen zwischen marxistischen (Bolschewiki) und opportunistischen (Menschewiki) Kräften und dem Ausschluß der Menschewiki  aus der Partei formierten sich die Bolschewiki zu einer revolutionären Partei, der SDAPR (B), die unter Lenins Anleitung die Große Sozialistische Oktoberrevolution zum Siege führte. 1918 wurde sie in „Kommunistische Partei“ umbenannt.

Warum nun dieser „historische“ Text? Ganz einfach: Die 1951 in der DDR erschienene Erläuterung zu Lenins Werk „Was tun?“, ist auch heute noch von großem Interesse. Die vorliegende Lektion wurde von A.G. Grigorenko im Kulturpalast des Moskauer Stalin-Autowerks gelesen. Daraus hier nun der folgende kurze Abschnitt mit einigen Anmerkungen zur aktuellen Situation:

Am Vorabend einer Revolution…

Rußland befand sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts am Vorabend der bürgerlich-demokratischen Revolution, die es

„unter fortgeschritteneren Bedingungen in Europa und mit einem ent­wickelteren Proletariat als Deutschland (ganz zu schweigen von England und Frankreich) vollbringen“ sollte, „wobei alle Umstände dafür sprachen, daß diese Revolution zum Ferment und zum Vorspiel der proletarischen Revolution werden mußte“. [1]

Eine Ablenkung vom politischen Kampf

Man kann sich denken, welchen Schaden unter diesen Ver­hältnissen die opportunistische Philosophie der „Ökonomisten“ anrichtete, die der Sozialdemokratie als wichtigste und nächste Aufgabe nicht den allgemein politischen Kampf gegen die Selbst­herrschaft stellte, sondern die Organisierung des wirtschaftlichen Kampfes der Arbeiter gegen die Unternehmer und die zaristische Regierung, wobei die Unternehmer und die Regierung unver­sehrt bleiben sollten.

Die Folgen der Unterdrückung abmildern…

Diese – dem Marxismus vom Grund aus fremde – „Theorie“ fand ihren Ausdruck in der praktischen Tätigkeit der Mehrheit der sozialdemokratischen Zirkel jener Periode, die ihre Arbeit auf die Herausgabe von Flugbättern beschränkten, in denen die Mißstäncle in den Fabriken gegeißelt wurden. Die Diskussionen in Arbeiterversammlungen gingen ebenfalls fast nie über den Rahmen dieses Themas hinaus. …

Heute sind es nicht irgendwelche „Ökonomisten“ und erst recht nicht die Gewerkschaftler, sondern es sind Vertreter der bürgerlichen Intelligenz (Ärzte, Anwälte und Virologen) und des Kleinbürgertums, die zu Protesten und Demonstrationen aufrufen und Volksmassen mobilisieren. Das hängt vor allem damit zusammen, daß die Einschränkungen bürgerlicher Freiheiten, Verbote und Anordnungen sich auf eine medizinisch-mikrobiologische „Begründung“ stützen, die im Grunde eigentlich nur von Fachleuten beurteilt werden kann; wobei immer mehr sichtbar wird, daß diese „Gründe“ nur ein Vorwand sind. Die Absicht der bürgerlichen Demonstranten ist es, ihre bürgerlichen Freiheiten wieder zu erlangen. Dieser Versuch wird scheitern! Warum? Weil sie nicht die Wurzeln des Übels beseitigen!

Das Ziel kann nur sein:  Abschaffung des Kapitalismus!

Lenin betont nachdrücklich, daß der wirtschaftliche Kampf, in Verbindung mit der Mannigfaltigkeit der Arbeitsbedingungen in den verschiedenen Berufen, notwendigerweise ein gewerk­schaftlicher Kampf ist. Die Sozialdemokratie hingegen stellt die politischen Forderungen nicht nur auf dem Boden des wirtschaft­lichen Kampfes, sondern auf dem Boden aller Äußerungen des sozialen und politischen Lebens,

„wie der Teil dem Ganzen untergeordnet ist, ordnet sie den Kampf um Reformen dem revolutionären Kampf um Freiheit und Sozialismus unter?“ [2]

Eine Absage an den Reformismus

Der Aufruf zur Führung des nur-wirtschaftlichen Kampfes bedeutet nichts anderes, als die Massen von den revolutionären Schlachten für den Sturz der Bourgeoisie abzulenken und auf den Kampf für Reformen im Rahmen des Kapitalismus zu be­schränken. Wie aktuell diese Leninsche Charakteristik auch heute noch ist, zeigt anschaulich die ganze Praxis der Arbeiterbewegung in England, das die Heimat des Tradeunionismus ist, zeigt die Tätigkeit der gelben Gewerkschaften anderer Länder.

Warum nützt der Reformismus nur den Kapitalisten?

Die Enthüllungen über die Mißstände in den Fabriken, die nur die Arbeiter eines bestimmten Betriebs und ihre Unternehmer betrafen, erreichten nur, daß, nach den Worten Lenins, die Ver­käufer der Arbeitskraft es lernten, ihre „Ware“ vorteilhafter zu verkaufen und den Kampf gegen die Ausbeutung auf der Basis eines reinen Handelsgeschäfts zu führen.


Keine Reparatur des Kapitalismus!

Die Sozialdemo­kratie vertritt aber die Arbeiterklasse nicht nur in ihrem Ver­hältnis zu einer bestimmten Unternehmergruppe, sondern in ihrem Verhältnis zu allen Klassen der kapitalistischen Gesellschaft und zum Staat, als der organisierten politischen Macht. Sie mobilisiert die Arbeiterklasse nicht nur zum Kampf „für günstige Bedingungen des Verkaufs ihrer Arbeitskraft“, sondern sie leitet auch

„den Kampf für die Aufhebung der Gesellschaftsordnung, die die Besitz­losen zwingt, sich an die Reichen zu verkaufen“ [3]

Die Arbeiterklasse auf den Rahmen des wirtschaftlichen Kampfes allein zu beschränken, bedeutet, sie zu ewiger Sklaverei zu verdammen, denn

„das grundlegende wirtschaftliche Interesse des Proletariats“, lehrt Lenin, „kann nur durch eine politische Revolution befriedigt werden, die die Dik­tatur der Bourgeoisie durch die Diktatur des Proletariats ersetzt“. [4]


Der revolutionäre Kampf

Mit der Festlegung dieser großen Aufgabe setzt Lenin die Losung der Vorbereitung der revolutionären Sozialdemokratie für den bewaffneten Volksaufstand auf die Tagesordnung.

Der revolutionäre Kampf hat heute andere Formen. Ein Atomkrieg ist keine Option – denn er würde alles zerstören. Und für den Widerstandskampf müssen andere Formen gefunden werden, mit denen es möglich ist, das weltweite imperialistische Herrschaftssystem lahmzulegen und schließlich zu entmachten!

In dieser Situation stellt Lenin der marxistischen Partei die Aufgabe, den politischen Kampf des Proletariats auf das breiteste zu entfalten und die Arbeitermassen im revolutionären Geiste zu erziehen. Diese Erziehung muß in der Organisierung einer allseitigen politischen Entlarvung der gesamten kapitalistischen Gesellschaft bestehen. Ohne dies, so warnt Lenin, kann man das politische Bewußtsein und die revolutionäre Aktivität der Massen nicht entwickeln. Der Arbeiter muß daran gewöhnt werden, vom sozialdemokratischen Standpunkt aus auf alle Fälle von Willkür und Unterdrückung zu reagieren, ganz gleich, welche Klassen das betrifft. Er muß lernen, die Tätigkeit der anderen Klassen der Gesellschaft zu beobachten, sich eine klare Vorstellung von dem sozialen und politischen Gesicht und dem ökonomischen Wesen einer jeden Klasse zu machen und die marxistische Einschätzung aller Seiten des Lebens aller Klassen, Schichten und Bevölkerungs­gruppen in der Praxis anzuwenden.

Eine kritische Masse

Eine „Erziehung“ der Arbeitermassen ist nur möglich durch Aufklärung. Dank des Internets wird sich heute vieles viel schneller „herumsprechen“ als jemals zuvor. Allerdings ist es eine unverzichtbare Aufgabe, daß wir lernen müssen zu unterscheiden: Was ist wahr und was ist falsch? Beispielsweise verstecken sich faschistische Bewegungen oft hinter kommunistischer Symbolik. Mit Geschichtsfälschungen versucht man den Sozialismus anzuschwärzen. Insbesondere ist zu warnen vor der „Totalitarismus-Doktrin“, die darin besteht, den Kommunismus mit dem Faschismus gleichzusetzen.

Der „Great Reset“ ist eine faschistische Theorie. Es ist der Klassenkampf der internationalen Finanzoligarchie gegen die Völker der Erde. Das Ziel dieses Klassenkampfes ist die bedingungslose Unterwerfung der Volksmassen, ein Eingriff in die Genetik der Menschen, ein „Transhumanismus“, eine Entmenschlichung, die alles in den Schatten stellen wird, was der Faschismus bisher an Menschheitsverbrechen hervorgebracht hat. Der Staat, d.h. die Regierungen mit Polizei und Militär und die Massenmedien – das sind die Machtinstrumente der herrschenden Klasse. Darüber muß man die Menschen aufklären, um eine „kritische Masse“ zu bilden, die diesen teuflischen Plan beendet.


Welche Aufgaben hat die werktätige Klasse?

Und Lenin entwickelt eingehend die Lehre von der Hege­monie des Proletariats, die er schon im Jahre 1894 in seiner Ar­beit „Was sind die ,Volksfreunde‘ und wie kämpfen sie gegen die Sozialdemokraten?“ aufgestellt hatte. Dabei charakterisiert er die Arbeiterklasse als Führer der Bauernschaft und aller Werk­tätigen bei der bevorstehenden demokratischen Umwälzung.

Vom bürgerlichen Widerstand zum Widerstand der Völker…

In Rußland waren zur damaligen Zeit schon zwei verschieden­artige soziale Kriege im Gange, die sich später, in den Jahren der ersten russischen Revolution, mit aller Macht entfalteten:

„…der eine spielt sich im Schoße der heutigen absolutistisch-fronherr­lichen Ordnung, der andere im Schoße der künftigen, vor unseren Augen schon entstehenden bürgerlich-demokratischen Ordnung ab. Der eine ist der Kampf des gesamten Volkes für die Freiheit (für die Freiheit der bürgerlichen Gesellschaft), für die Demokratie, d. h. für die Volkssouveränität – der an­dere ist der Klassenkampf des Proletariats gegen die Bourgeoisie für die sozia­listische Gesellschaftsordnung.“ [5]

Was ist das Ziel des Klassenkampfes?

Die revolutionäre Sozialdemokratie mußte also zwei Kriege gleichzeitig führen, die ihrem Charakter und ihren Zielen nach völlig verschiedenartig waren. Lenin warnte die revolutionären Sozialdemokraten vor dem Vergessen des Endziels – der Ver­nichtung des Kapitalismus und des Aufbaus des Sozialismus – und betonte gleichzeitig nachdrücklich, daß der Kampf gegen die Grundlagen der bürgerlichen Gesellschaft selbst um so erfolg­reicher sein wird, je vollständiger der demokratische Umsturz durchgeführt wird, dessen Führer nur das Proletariat sein kann und sein muß.

Warum ist eine Reform des Kapitalismus unmöglich?

Die „Ökonomisten“ hingegen behaupteten, daß es nicht Sache des Proletariats sei, die allgemein demokratische Bewegung zu führen, daß dies angeblich eine Verletzung der Reinheit der pro­letarischen Klassenlinie sei. Lenin entlarvte diese opportunisti­schen Anschauungen der „Ökonomisten“, die die Taktik der zu­künftigen Menschewiki in Keimform zum Ausdruck brachten. Lenin zeigte, daß das Wesen der wahrhaft proletarischen Politik gerade darin besteht, daß die revolutionäre Sozialdemokratie den sozialistischen Kampf der Arbeiterklasse mit der allgemein demokratischen Bewegung für den Sturz des Zarismus zu einem untrennbaren Ganzen vereinigt.

„…der ist kein Sozialdemokrat“, sagt Lenin, „der in der Praxis vergißt, daß ,die Kommunisten überall jede revolutionäre Bewegung unterstützen‘, daß wir daher verpflichtet sind, vor dem ganzen Volke die allgemein demo­kratischen Aufgaben darzulegen und hervorzuheben, ohne auch nur einen Augenblick lang unsere sozialistischen Überzeugungen zu verheimlichen. Der ist kein Sozialdemokrat, der in der Praxis seine Pflicht vergißt, in der Auf­rollung, Zuspitzung und Lösung jeder allgemein demokratischen Frage allen voranzugehen.“ [6]

Abschaffung des kapitalistischen Systems

Das Proletariat kann nur dann seine Rolle als Führer aller Werktätigen erfüllen, lehrt Lenin, wenn es unter alle Klassen der Bevölkerung geht, unter allen Schichten des Volkes Propa­ganda und Agitation treibt, „die Abteilungen seiner Armee in alle Richtungen“ schickt, dabei das Bündnis der Arbeiterklasse mit der Bauernschaft und allen werktätigen Massen verwirklicht, seine selbständige Klassenlinie durchführt und schonungslos die libe­rale Bourgeoisie entlarvt. Das Ideal eines Marxisten darf nicht der von den Massen losgelöste Sekretär einer Trade Union sein, sondern es ist der Volkstribun, der jede Gelegenheit ausnutzt, um das Proletariat über die welthistorische Bedeutung seines revolutionären Kampfes aufzuklären.

„Wir müssen aus den Praktikern der Sozialdemokratie politische Führer heranbilden, die imstande wären, … im gegebenen Moment sowohl den rebellierenden Studenten als auch den unzufriedenen Semstwoleuten, den empörten Sektierern, den benachteiligten Volksschullehrern usw. usf. ,ein positives Aktionsprogramm zu diktieren‘.“ [7]

Warum ist die Arbeiterklasse die führende Klasse?

Die Verwirklichung der Richtlinien Lenins und Stalins über die führende Rolle der Arbeiterklasse durch die Bolschewiki spielte bei der Entwicklung der revolutionären Bewegung in Rußland eine gewaltige Rolle. Die geniale Lenin-Stalinsche Idee vom Proletariat als dem Führer und Vorkämpfer aller Werk­tätigen gab und gibt der bolschewistischen Partei in allen Etappen ihrer Tätigkeit, gab und gibt den Kommunisten der ganzen Welt das Rüstzeug zum Kampf. Davon legt die ganze Geschichte .der drei Revolutionen in Rußland, legt die führende Rolle des Proletariats im Kampf für den Sturz des Zarismus und der bür­gerlich-feudalen Herrschaft, für den Aufbau des Sozialismus in der Sowjetunion Zeugnis ab.

Die Arbeiterklasse ist deshalb die führende Klasse, weil sie die unmittelbaren Produzenten sind, weil sie die elementarsten Produktionsmittel bedienen, weil sie von der Unterdrückung am meisten betroffen sind. Erst nach der Entmachtung der herrschenden Klasse, der Zerschlagung ihres Staates und ihrer Massenmedien, ist  eine demokratische Staatsform möglich! Die Produktionsmittel gehören in die Hände des Volkes!

Zitate
[1]  J. Stalin, ,,Fragen des Leninismus“, Dietz Verlag, Berlin 1950, S. 16.
[2] W.I. Lenin, ,,Was tun?“, in „Ausgewählte Werke“,Bd.I, S. 226; Einzelausgabe S. 95,
[3] Ebenda, S. 221; Einzelausgabe S. 90.
[4] Ebenda, S. 197; Einzelausgabe S. 58.
[5] W. I. Lenin, ,,Sämtliche Werke“, Bd. VIII, Wien-Berlin 1931, S. 341/342.
[6] W. I. Lenin, ,,Was tun?“, in „Ausgewählte Werke“, Bd. I, S. 243; Einzel­ausgabe S. 114/115.
[7] Ebenda, S. 245; Einzelausgabe S. 116.

Quelle:
A.G. Grigorenko: Über das Werk W.I. Lenins „Was tun?“. Dietz Verlag Berlin, 1951, S.12-17. (Ergänzungen – fettgedruckt – und Zwischenüberschriften eingefügt. – N.G.)

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6 Antworten zu Über die politischen Aufgaben einer marxistischen Partei

  1. roprin schreibt:

    Unsere Erfahrungen, lieber Sascha, sagen uns: absolut wichtig ist die Kontrollfunktion einer wahrhaft kommunistischen Partei. Nie wieder darf eine einzelne Person oder eine handvoll Menschen soviel Macht und „Unantastbarkeit“ besitzen wie Gorbatschow.

    • sascha313 schreibt:

      …ich denke, Gorbatschow war nur die Gallionsfigur. Hinter ihm standen Jakowlew (als Hauptideologe). Schewardnadze (als 2. Lügenbaron) und eine Handvoll Schergen…

  2. Erfurt schreibt:

    Die ganze Welt befindet sich im Würgegriff des Kapitals, eine starke sozialistische Staatengemeinschaft hätte es verhindert. Parteien und Staatsmänner lassen sich kaufen. Die Linke steht auf der Gehaltsliste des Propagandaministeriums ebenso wie die MLPD. Fidel Castro ist tot, Lukaschenko erklärt seinen Rücktritt und bei Kim Jong (Korea) ist es nur noch eine Frage der Zeit.

    Und unsere Kinder sind zum Pöbel der nächsten Generation bestimmt. MFG

    • roprin schreibt:

      Hallo „Erfurt“ – Deine Kommentare treffen es auf den Punkt. Ja, und der Guaido treibt immer noch sein Unwesen.
      Aber warum lassen sich die Menschen, die deutlich in der Mehrzahl sind, so an der Nase herumführen? Warum glauben sie den Medien?

      • Erfurt schreibt:

        Menschen haben Angst, deswegen glauben die den ganzen Mist. Guck mal: Da kommt eine Omma (84) ins Krankenhaus, richtet sich für ein paar Tage ein, freundet sich mit ihrer Bettnachbarin an und fühlt sich da ganz gut aufgehoben bis zu dem Tag als ihr Sohn anruft. Dieser Blödmann redet seiner Mutter ins Gewissen, in Krankenhäusern würden massenweise Menschen sterben, Leichen liegen überall rum usw. Und was macht die Omma!? Panikartig verlässt sie das Krankenhaus obwohl sie nichts dergleichen beobachtet hat!

        Schönen Sonntag.

  3. Erfurt schreibt:

    „Pöbel“ ist ein altes abschätziges, polemisches Schmähwort, mit dem andere Menschen diskreditiert werden sollten, die sich der herrschenden Kultur nicht einfügten.

    Schreibt Wikipledia.

    Und jetzt gucken wir mal was Alexander Abusch unter Pöbel versteht: Das sind diejnigen, denen man ganz bewusst die Bildung verwehrt. Mit Corona erlebt diese mittelalterliche Praxis des Aussetzen eine Renaissance!

    MFG

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