Die Entwicklung der USA zur faschistischen Weltmacht

Faschismus USA…an den Uniformen – wie links im Bild – sind die heutigen Faschisten nicht mehr zu erkennen, sie tragen Anzüge und Krawatten, doch sie sind grausam und gehen über Leichen! Schon beizeiten zeigten herrschenden imperialistischen Kreise der USA ihr Streben nach Weltherrschaft. Immer mehr vernetzten sich in den letzten Jahrzehnten die kriminellen Strukturen von UNO, Weltbank, WHO, privaten Stiftungen und den militärischen und pharmazeutischen Monopolen mit den Regierungen der finanziell abhängigen Länder zu einem hochaggressiven Verbrecher-Konglomerat, dem sich bisher nur wenige entziehen konnten. Vor allem die schwächsten Glieder der menschlichen Gesellschaft fielen bisher den rigiden „Maßnahmen“ des USA-Imperialismus zum Opfer. Es ist ein Faschismus, der sich da entwickelt, der selbst die Nazibarbarei von 1933 bis 1945 in den Schatten zu stellen beginnt…

Auch wenn im Zusammenhang mit der Corona-Hysterie, die ja keine Pandemie mit einem Virus ist, sondern eine weltweite Verschwörung (also keine Theorie, sondern weitverbreitete Praxis!), häufen sich eindringlich warnende Stimmen von namhaften Persönlichkeiten, Wissenschaftlern, Juristen und Ärzten – Stimmen von bürgerlichen Intellektuellen und anderen klardenkenden Menschen, die zum vereinten Widerstand gegen die verbrecherischen Pläne des USA-Imperialismus aufrufen. Noch sind die Drahtzieher und Ideengeber dieses Imperiums mit ihrem Latein nicht am Ende…

Die demokratische Bewegung nach 1918

Sie entfaltete sich als Antwort auf verstärkte Angriffe des Großkapitals. 1919 entstanden Communist Labor Party und Communist Party, die sich 1921 zur Communist Party of America vereinigten. 1924 wurde die Progressive Party zur Durchbrechung des reaktionären Zweiparteiensystems gegründet; sie scheiterte jedoch am Verrat der rechten Gewerkschaftsführer. Während die Führung der AFL in der „Prosperitätsperiode“ (1923/29), in der die Arbeiterklasse einer raffiniert verstärkten Ausbeutung (Taylorismus) und verschärftem Justizterror (Sacco und Vanzetti) unterworfen wurde, auf den Kampf verzichtete, traten nur Kommunisten und Linke für die Einheit der Arbeiterbewegung ein (Gründung der Trade Union Educational League, 1920; der Workers Party, 1921; der Trade Union Unity League unter W. Z. Foster, 1929).

    • Erste bittere Erfahrungen der Werktätigen im Klassenkampf…

Klassenkämpfe des Proletariats

Ergebnis der Zunahme des Negerproletariats und seiner Einbeziehung in den gewerkschaftlichen und politischen Kampf war die Gründung des American Negro Labor Congress (1925). Die Weltwirtschaftskrise (1929/33) wurde von der demokratischen Bewegung mit gesteigerter Aktivität beantwortet, die zu einem mächtigen Aufschwung führte. Die Kommunisten organisierten Arbeitslosen- und Hungermärsche, Arbeiter und Teilpächter des Südens nahmen den Kampf auf, und die verelendeten Farmer des Westens und Mittelwestens schlossen sich zusammen.

    • Das verarmte Volk wehrt sich gegen die Unterdrückung!

Die zwei Hauptmethoden des USA-Imperialismus

In der Außenpolitik gegenüber schwach entwickelten Ländern verfolgten die USA seit der Jahrhundertwende von 19. zum 20. Jahrhundert zwei Hauptmethoden: die Dollardiplomatie, d.h. die wirtschaftliche Durchdringung und nachfolgende politische Erpressung, und die Politik des großen Knüppels („Big Stick“). Gegenüber China verkündetcn sie, der eigenen Überlegenheit gewiß, die Politik der offenen Tür (1899). 1903 rissen sie Panamá von Kolumbien los und vollendeten den Bau des Panamakanals (1914). Sie intervenierten in Cuba (1906/09, 1912, 1917/22), Mexiko (1914, 1916/17) sowie in Haiti, Santo Domingo, Nicaragua u.a.

    • Mit „Zuckerbrot und Peitsche“ erhöhen die Kapitalisten ihren Druck!

In der Zeit von 1918 – 1933

Nach dem ersten Weltkrieg trat infolge des Widerstands der betroffenen Völker die erste Methode in den Vordergrund und wurde auch gegen imperialistische Konkurrenten abgewandt (gegen Deutschland im Dawes- und im Youngplan, 1924 bzw. 1929). Gegenüber Lateinamerika mußten die USA angesichts der verstärkten imperialistischen Konkurrenz und des faschistischen Vordringens eine taktische Wendung zur Politik der guten Nachbarschaft vollziehen, die, 1928 eingeleitet, erst unter F.D. Roosevelt voll wirksam wurde.

    • Stets schwebte die Krise wie ein Damoklesschwert über dem Imperialismus.

Der „New Deal“ 1933/38

Die Politik des „New Deal“ war ein Versuch F.D. Roosevelts, einen Ausweg der Krise zu finden. Zwar blieben entscheidende Erfolge versagt, doch wurde die Lage der Farmer etwas erleichtert, und die Arbeiter erhielten im sog. Wagnergesetz (1935) das Recht auf Abschluß von Kollektivverträgen. Gegen die Angriffe der reaktionärsten Monopole auf Roosevelt formierte sich unter ihm eine lockere Volkskoalition, die den Sieg der profaschistischen Elemente, besonders bei den Wahlen 1936 und 1938, verhinderte.

    • Doch die profaschistischen Kräfte gaben sich nicht geschlagen!

Zahlreiche Organisationen

Im Committee for Industrial Organisation (CIO) schlossen sich seit 1935 Millionen bisher unorganisierte Arbeiter nach dem Prinzip von Industriegewerkschaften zusammen und konstituierten ihre Verbände 1938 als Congress of Industrial Organizations. Unter wesentlicher Mitarbeit der Kommunisten entstand der American Youth Congress (934) und der National Negro Congress (1936). Der kulturelle Aufschwung führte zur Entstehung von John-Reed-Clubs fortschrittlicher Intellektueller und zur Gründung des American Writers Congress (1935).

    • Der enorme Erfolg der UdSSR begann sich weltweit positiv auszuwirken!

Die USA im zweiten Weltkrieg

Roosevelt hatte 1933 die Beziehungen zur Sowjetunion aufgenommen, ließ aber durch seine „Neutralitäts“-politik faktisch den deutschen und japanischen Faschismus un­eingeschränkt gewähren (Spanien, China, Münchner Politik). Dagegen entwickelte sich der zunehmende Widerstand demokratischer Kräfte. Seit Beginn des Krieges unterstützten die USA – gegen profaschistische Verfechter des Isolationismus – Großbritannien, halfen aber auch Finnland im Krieg gegen die UdSSR. Am 17.3.1941 wurde das Leih- und Pachtgesetz erlassen, das Waffenlieferungen an Großbritannien und China ermöglichte. Durch den Überfall Japans am 7.12.1941 auf Pearl Harbor und die Kriegserklärung Deutschlands und Japans (11.!2.1941) wurden die USA in den Krieg einbezogen. Während das Volk den Krieg unterstützte, leisteten starke Monopol­gruppen Widerstand gegen entschiedene Kriegführung und Zusammenarbeit mit der UdSSR. Daher verzögerte sich die zweite Front in Europa.

    • Der USA-Imperialismus kollaboriert mit dem Nazi-Regime!

„Politik der Stärke“

Nach dem Tode Roosevelts ließ Präsident Truman verbrecherischerweise 2 Atombomben über Japan abwerfen, obwohl der Krieg um diese Zeit völlig· : entschieden war. Als Ausdruck der „Politik der Stärke“ sollten die Bombenabwürfe alle Völker einschüchtem und sie veranlassen, jeglichen Widerstand gegen den Anspruch der USA auf Weltherrschaft aufzugeben. Im Kriegsdienst standen rund 15 Millionen Menschen; die Verluste betrugen 229.000 Tote und 30.000 Vermißte. Die USA beendeten den Krieg als stärkste imperialistische Macht und wurden zum Zentrum der Weltreaktion.

    • Die aggressivsten Kräfte der USA schrecken vor Massenmord nicht zurück!

Die USA nach dem zweiten Weltkrieg

Die Umstellung auf Friedensproduktion brachte den USA Arbeitslosigkeit (1944: 670.000, 1946: 2,27 Millionen) und Produktionseinschränkungen, und noch vor Überwindung dieser Schwierigkeiten unterbrach eine neue Krise (1948) den Aufschwung. 1947 wurde das arbeiterfeindliche Taft-Hartley-Gesetz verabschiedet. Damit begann der Angriff auf die demokratischen Rechte, der sich im McCarthyismus, im Erlaß des McCarran-Gesetzes (1950) und im Prozeß gegen die KPdUSA (1961/62) fortsetzte. Die Macht der Monopole erreichte vordem nie gekannte Ausmaße, wie ihre Profite zeigen (in Milliarden Dollar):

USA-Profit

    • Zunehmende Unterdrückung des eigenen Proletariats, Kampf gegen den Kommunimus und Erweiterung der Wirtschaftsmacht

Kapitalexport und militärische Intervention

Sie verstärkten die Kapitalanlagen im Ausland, errichteten ihre Kontrolle über die kapitalistischen und viele schwachentwickelte Länder durch Marshallplan, Punkt-4-Programm, Militär„hilfe“ und Stützpunktsystem. Jedoch vermochte der von ihnen entfesselte „kalte Krieg“ (Trumandoktrin, 1947), Eisenhowerdoktrin, 1957), der mehrfach zu kriegerischen Konflikten (Koreakrieg, 1950/53; Taiwankrise, 1958; Laos, 1961; Cuba, 1961) und faschistischen Putschen (DDR, 1953; Ungarn, 1956) führte, die allgemeine Schwächung des Weltkapitalismus und den Aufstieg der befreiten Völker nicht aufzuhalten.

  • Weltweite Einmischung des USA-Imperialismus und Kapitalexport

Die Friedensbewegung

Gegen die Atomdiplomatie, die Politik am Rande des Krieges und gegen die innere Reaktion traten die einfachen Menschen Nordamerikas immer entschiedener auf, besonders in der in den folgenden Jahren erneut anwachsenden vielschichtigen Friedensbewegung. Von der Politik der Stärke Präsident Eisenhowers enttäuscht und von den Erfolgen der sozialistischen Länder ernüchtert, wandten sich nach der Sprengung des Pariser Gipfeltreffens durch die U2-Provokation die Wähler dem „liberalen“ Programm J.F. Kennedys zu, der als erster katholischer Präsident an die Macht kam.

    • Die Kommunistische Partei der USA wurde zerschlagen!

J. F. Kennedy wird ermordet

Obgleich die Fraktion der herrschenden Monopolkreise, die er vertrat, die Position der USA in der Welt realistischer einschätzte als die Ultras unter Führung Eisenhowers, Goldwaters, Nixons und Trumans und von dieser heftig attackiert wurde, bezog sie noch keine eindeutige Position in den wichtigsten Fragen der Weltpolitik, der Erhaltung des Friedens, der allgemeinen Abrüstung und der Einstellung der Atomwaffenversuche. Am 22.11.1963 wurde J.F. Kennedy im Auftrag der Ultras ermordet; Präsident wurde L.B. Johnson.

    • Es reiften die langfristischen Pläne des USA-Imperialismus um die Eroberung der Weltherrschaft!

Quelle:
Walter Markov/Alfred Anderle/Ernst Werner (Hrsg.): Kleine Enzyklopädie Weltgeschichte. VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1965, S.815f. (Zwischenüberschriften eingefügt – N.G.)


Die USA  als Weltmacht 1980 und ihr Einfluß nach der weltweiten Konterrevolution  1990

Die aggressivsten Kreise der USA waren und sind der treibende Kern für den Wechsel zur Konfrontation, den mächtige Kreise des internationalen Monopolkapitals als eine längerfristige Orientierung vorgenommen haben. Sie bezweckten damit, aus der in den siebziger Jahren immer deutlicher in Erscheinung getretenen historischen Defensivposition des Imperialismus herauszukommen. Durch eine Verstärkung konservativ reaktionärer Varianten der Herrschaftsausübung nach innen und außen sollten die Hegemonie des USA-Imperialismus in der Welt wiederhergestellt und der revolutionäre Weltprozeß „eingedämmt“ werden, um das internationale Kräfteverhältnis wieder „zurückdrehen“ zu können.

Machtkonzentration

Die wachsende wirtschaftliche und militärische Macht der USA

Der USA-Imperialismus verfügt einerseits über das bei weitem größte ökonomische und militärische Potential der kapitalistischen Welt. Etwa 36 % der Industrieproduktion und fast 12% des Warenexports aller kapitalistischen Länder entfielen 1980 auf die USA (Japan im Vergleich: 10 bzw. 7%). Mit über 200 Milliarden Dollar privater Kapitalanlagen im Ausland (Kapitalexport) übertrafen sie bdereits damals um ein Vielfaches ihre Rivalen auf diesem Gebiet. Die Hälfte des Gesamtumsatzes der 50 größten Industriekonzerne der kapitalistischen Welt realisierten im Jahre 1980 amerikanische Monopole. Drei Millionen Mann stehen in den Streitkräften hochgerüstet bereit; etwa 2.300 strategische Atomwaffenträger hätten mit einer einzigen Salve insgesamt 10.000 Atomsprengladungen auf ihren todbringenden Weg schicken können. Die USA dominieren in der NATO und verfügen über ein Netz von Militärallianzen mit Dutzenden von Staaten.

Langfristiges ZIEL: Beseitigung des sozialistischen Weltsystems

Andererseits mußten die USA gerade in den siebziger Jahren eine Reihe empfindlicher strategischer Niederlagen einstecken: das weitere Anwachsen der Stärke des Sozialismus und den Verlust der militärischen Überlegenheit über die UdSSR, das Scheitern ihrer Aggression in Vietnam, das ökonomische und politische Aufbegehren der Entwicklungsländer gegen den Imperialismus und das Beschreiten eines antiimperialistischen Weges durch einige von ihnen, das Fehlschlagen der Hoff­nungen, mit Hilfe eines Eingehens auf bestimmte Elemente der fried­lichen Koexistenz den Sozialismus zu beseitigen. Im selben Zeitraum hatten Westeuropa und vor allem Japan auf ökonomi­schem und wissenschaftlich-technischem Gebiet deutlich an Boden ge­genüber den USA gutgemacht. Sie waren auf etlichen Gebieten ernsthafte Rivalen der Monopole der USA geworden, obwohl die USA in der Effek­tivität der Produktion und in technologischen Spitzenindustrien – vor allem auf dem Gebiet der Rüstung – auch heute noch einen Vorsprung besitzen.

Machthabende Kreise der USA zutiefst beunruhigt…

Zwar haben sich in den letzten Jahrzehnten die sozialen Widersprüche und Pro­bleme im Innern der USA erheblich verschärft. Tiefgehende Krisen­prozesse durchschütteln das Land: Schon im Früh­jahr 1982 gab es fast 10 Millionen Arbeitslose, hohe Inflationsraten, eine seit Mitte 1981 rückläufige Industrie­produktion prägen das Bild genauso wie ein erheblicher Sozialabbau (1981/1982 allein 35 Milliarden Dollar weniger im Bundeshaushalt), schwindelerregende Kriminalitätsziffern, moralischer Verfall, Notstand der Städte und anderes mehr. Während sich zwischen 1973 und 1980 die Profite der 500 größten Monopole verdoppelten (1981 stiegen sie erneut um 3,7 %), waren diese Jahre vom stärksten Reallohnrückgang für die Werktätigen seit 1945 gekennzeichnet (1981 etwa 16% niedriger als 1973). Insgesamt sahen sich die herrschenden Kreise der USA einem Rück­gang ihres Einflusses in der Welt und im eigenen Lager gegenüber. Das war für machthabenden Kreise in den USA zutiefst beunruhigend und veranlaßte sie zu dem gefährlichen Versuch, sich dem mit allen Mitteln zu widersetzen.

Verschärfter Kapitalexport der USA

Von 1976 bis 1979 hatten sich die Profite der amerikanischen „Multis“ in diesen Ländern fast verdoppelt. Aus einem Dollar, der dort von US·Monopolen investiert wurde, holten sie im Durchschnitt 4,5 Dollar an Profit wieder heraus, das ist doppelt soviel wie bei Kapitalanlagen in entwickelten kapitalistischen Ländern. Sie taten alles, das Recht der Völker auf Selbstbestimmung – zum Beispiel bei der Wahl ihres Entwicklungsweges oder der Gestaltung ihrer Außenpolitik – zu stören und zu verhindern. Gerade die USA-Monopole und ihre politischen Sach­walter scheuten nicht davor zurück, sich – bis hin zum Sturz recht­mäßiger Regierungen wie schon 1954 in Guatemala oder 1973 in Chile – direkt und mit Gewalt in die politischen Angelegenheiten souveräner Staaten einzumischen.


Die (zeitweilige) Niederlage des Sozialismus

Doch dann änderte sich das Kräfteverhältnis in der Welt schlagartig, nachdem es den USA gelungen war, nach langjähriger ideologischer Diversion und Einmischung in die inneren Angelegenheiten der sozialistischen Länder mit Unterstützung der antisozialistischen Kräfte innerhalb der sozialistischen Länder das sozialistische Weltsystem aus den Angeln zu heben und zu liquidieren. Die Sowjetunion wurde zerschlagen und die NATO rückte bis an die russische Grenze vor. Die Ukraine wurde nach einem faschistischen Putsch zu einen Vasallenstaat der USA. Inzwischen dürfte sich durch die rasante wirtschaftliche Entwicklung auch das Verhältnis gegenüber China westlich verändert haben. China verfolgt einen ähnlichen wirtschaftlich und politisch aggressiven Kurs und ist ebenfalls militärisch hochgerüstet.

Gefährliche Zuspitzung der internationalen Lage

Damit spitzte die internationale Lage in gefährlicher Weise zu. „Politisch ist Imperialismus überhaupt Drang nach Gewalt und Reaktion“ [1], schätzte schon W.I. Lenin ein. Es ist kein Zufall, daß gerade die USA die aggressivste imperialistische Macht sind. Hier ist die Herr­schaft der Monopole am umfassendsten, hier hat der staatsmonopolistische Kapitalismus seine tiefste Ausprägung erfahren.


Die militärische Bedrohung der Welt durch die USA

Weit stärker als in anderen imperialistischen Staaten ist in den USA der unheilvolle Einfluß des militärisch-industriellen Komplexes – jener engen Verflechtung von Rüstungskonzernen, militärischen Führungskreisen und staatlichen Organen. Diese starke Gruppierung (von den 100 größten Industriekonzernen der USA stehen 42 gleichzeitig auf der Liste der umsatzstärksten Rüstungsfirmen) stellt heute den Hauptträger des modernen Militarismus und die entscheidende Triebkraft für das profitable Wettrüsten dar. Die wichtigsten Rüstungskonzerne sind „McDonnell Douqlas“, „United Technologies“, „General Dynamics“, „Boeing“ und „General Electric“.

MIK

Die Pläne zur sogenannten „New World Order“

Beinahe noch aussichtsreicher für eine weltweite Eroberung der Macht zeichnete sich in den letzten Jahren die Entwicklung der US-amerikanischen Pharmakonzerne ab. Eine wichtige Quelle besonderer Aggressivität sind die international operierenden Monopole, bei denen· die von amerikanischem Kapital kontrollierten den Löwenanteil stellen. 1980 waren 7 der 10 stärksten Industriekonzerne der kapitalistischen Welt amerikanische Monopole, Der größte Gigant unter den „Multis“ – Exxon, eine amerikanische Erdölgesellschaft – hatte 1981 einen Umsatz von 108 Milliarden Dollar. Ihnen ist die Gier nach Rohstoffen und Absatzmärkten, der Drang nach Expansion, nach Beherrschung und Ausplünderung anderer Völker wesenseigen. Unter den Bedingungen der vertieften Wirtschaftskrisen in der Welt des Kapitals verschärft sich dieser Drang. Die USA-Monopole stehen an der Spitze bei der Ausbeutung der Entwicklungsländer. Die Hälfte aller Direktinvestitionen (Kapitalexport) der imperialistischen Länder in den Entwicklungslän­dern kommt aus den USA.


Der USA-Imperialismus

Der USA-Imperialismus ist in der Gegenwart auch deshalb besonders gefährlich, weil sich politische Gruppierungen an die Macht geschoben haben, die ein besonders zugespitztes reaktionäres innen- wie außenpolitisches Programm vertreten und in die Tat umsetzen. Die besondere Gefährlichkeit ergibt sich auch daraus, daß die aggressivsten Kräfte des USA-Imperialismus vor keinem noch so menschenverachtenden Mittel zurückschrecken um ihre aggressiven Pläne zu verwirklichen. Der sich objektiv vertiefende Widerspruch zwischen ihren Weltherrschaftsplänen und den Interessen der Menschheit auf unserem Planeten veranlaßt sie zu einer unglaublichen Abenteuerlichkeit. Es sind faktisch jegliche Elemente des Realismus und der Vernunft aus dem außenpolitischen Programm dieser Kreise verschwunden. Menschheits­bedrohend ist dieses Abenteurertum, weil die USA über das bei weitem stärkste und in nie dagewesenen Dimensionen ständig vervollkommnete, Militärpotential der kapitalistischen Welt verfügen und ihre Repräsentanten zunehmend bereit sind, es auch einzusetzen.

Entwicklung der USA zum Faschismus

Gefährlich ist der USA-Imperialismus nicht zuletzt auch darum, weil er bestrebt ist, aus seinen tiefen inneren Krisenproblemen mit Hilfe aggressiver außenpolitischer Aktionen herauszukommen und von ihnen abzulenken. Die besondere Gefährlichkeit des USA-Imperialismus in der Gegenwart, kommt aber vor allem darin zum Ausdruck, daß seine aggressivsten Repräsentanten dabei sind, eine neue Stufe einer menschheitsbedrohenden, lebensfeindlichen Politik in die Tat umzusetzen, einer Politik totalitären Beherrschung der Welt, die dem konspirativen Faktor bei Einsatz biologischer und chemischer Waffen einschließlich des Geoingenieering und der Militarisierung des Weltraums einen absolut dominierenden Stellenwert einräumt. Trotz überwiegender grundlegender Gemeinsamkeiten unterscheidet sich diese verschärfte aggressive Linie in manchen Punkten von der Politik anderer imperialistischer Mächte.

[1] W.I. Lenin: „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“. ln: Werke, Bd.22, 527.

Quelle:
Studienhinweise für Seminare. Zur aktuellen Bedeutung der Leninschen Theorie über den Imperialismus. Parteilehrjahr der SED 1982/83. S.132-136. (bearbeitet – N.G.)

Karl Liebknecht: „Der Feind steht im eigenen Land!“

Es sind die Besitzer der Produktionsmittel!


Militärausgaben
Ind Prod USA


Warum ist das Faschismus?

Dimitroff Faschismus

Dieser Beitrag wurde unter Faschismus, Geschichte, Kapitalistische Wirklichkeit, Verbrechen des Kapitalismus veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten zu Die Entwicklung der USA zur faschistischen Weltmacht

  1. Erfurt schreibt:

    Noch ein Blick weiter zurück. Der Sezessionskrieg (1861 – 1865) war der einzige Krieg der in Nordamerika ausgetragen wurde. Er diente nicht etwa der Beseitigung der Sklaverei sondern Börsenspekulanten und der Erprobung neuer Waffensysteme wie Repetiergewehre (Winchester) und Trommelrevolver (Colt).

    MCMXLV

  2. Thomas Artesa schreibt:

    Auch noch ein weiterer Blick zurück auf die US-amerikanische Ausgeburt der ewigen Verdammnis zum Schaden der gesamten Menschheit – damals wie heute!

    Die Abschaffung der Sklaverei wird in den Geschichtsbüchern eben zu sehr in den Vordergrund geschoben und dient nur zur Beruhigung der ewigen Ignoranten und dem neuen „menschlichen” Antlitz des aufkommenden US-Krebsgeschwürs. Krieg von 1861 – 1865: Die Südstaaten wurden zu reich und mächtig durch ihre permanente Ausbeutung des Menschen durch den Menschen – wie ja bekannt. Der Norden hingegen fing an, mit der starken britischen Wirtschaft, Industrie und Monopolstellung in der Welt zu konkurrieren. Auch wuchs hier das billigere Industrie-Proletariat bedrohlich an, das aus den armen Schichten Europas Jahr für Jahr immer stärker herüberschwappte.

    Zu viel britisches Investitionskapital steckte aber nicht nur in den Stahlwerken und Kohlegruben des Nordens oder auf den Plantagen in Virginia, Carolina etc., sondern auch in den angrenzenden karibischen Kolonien der Londoner Zockerakrobaten. Pennsylvania und der Rust-Belt bis Ohio und den Apalachen brauchten Absatzmärkte, Rohstoffe und die Steuereinnahmen eben auch des Südens. Die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien auf nordamerikanischem Boden war gerade erst dabei Indien, Afrika und Ostasien zu überfallen und auszuplündern, sodass sie keine monopolistischen Konkurrenten gebrauchen konnte.

    Auch waren 1775 – 1783 oder 1812 noch nicht vergessen oder gar verziehen! Abgesehen davon hatte die britische Schmeißfliege auch ihre klebrigen Hände mit im Spiel bei der US-Verfassung 1776 bzw. der Bill of Rights von 1789. Nun denn – welch ein hypokritischer Hohn, zumal George Washington selbst noch Sklaven im eigenen Haushalt hatte und die „demokratischen“ Errungenschaften nur den Oligarchen dienten! Ja, ja – monopolkapitalistische Demokratie nur für die dröge Finanzwelt! Schon damals wurden Kriege nicht nur nach außen hin geführt. Beim großen Absahnen nach 1865 spielte gerade auch das eigene Volk keine Rolle, wie jetzt 2021 eben auch nicht bei der Plünderung im eigenen Land – Sic!

  3. Erfurt schreibt:

    Im Krieg 1861 mussten mit Vorderladern bewaffnete Soldaten gegen Soldaten kämpfen die mit Repetiergewehren ausgerüstet waren. Die Aktienkurse der Hersteller dieser moderner Waffen gingen durch die Decke.

    • sascha313 schreibt:

      …danke, wiederum ein hinreichender Beweis für kapitalistische Gesetzmäßigkeiten!

      • Erfurt schreibt:

        Die Entwicklung von Repetiergewehren und Patenten (*) fällt genau in die Zeit des sog. Sezessionskrieges. Mit anderen Worten: Die haben Krieg geführt nur um die neuen Waffen zu testen sozusagen als Tischlein-Deck-Dich für Spekulanten der Wallstreet.

        *Z.B: das Patent Kniehebelverschluss für den Unterhebel-Repetierer von Winchester

      • sascha313 schreibt:

        …und wer waren die „Versuchskaninchen“ für diese Mordwaffen? Wiederum das einfache Volk – sozusagen als „Flintenfutter“

      • Erfurt schreibt:

        Und 10 Jahre später kamen die in USA patentierten und neuen Waffen in Europa zum Einsatz: Deutsch-Französischer Krieg 1870/71

        In unseren (POS) Geschichtsbüchern ist die Entwicklung der Repetiergewehre unter Preußen recht gut beschrieben (->Büchsenmacher in Suhl und Sömmerda). Auchin Efurt gab es eine Waffenfabrik, EF war ja auch Preußisch. MFG

      • Thomas Artesa schreibt:

        Lieber Sascha – Interessant dabei die gesammelten Werke gerade von Friedrich Engels zu studieren, der ein großartiger Historiker und Visionär war neben dem analytischen Kopf und Theoretiker – Karl Marx. Jedenfalls haben beide sehr detailliert über die Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs geschrieben. Paralelen zu den heutigen USA und der Entwicklung hin zum offenen Faschismus erkannten sie bereits schon damals. Der grenzenlose Raubtierkapitalismus kannte bereits im 19. Jahrhundert keine Gesetze oder Grenzen der Vernunft. Corona-Diversanentum und tägliche Lügen seit einem Jahr gehören zum Geschäft eines verbrecherischen Kapitalismus – nicht nur in den USA!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s