Was ist eine Wirtschaftskrise? Und was kommt danach?

WeimarerSchon immer hatten Ökonomen,  Politiker und Unternehmer den Wunsch, in die Zukunft zu schauen, Prognosen aufzustellen, um auf künftige wirtschaftliche Entwicklungen angemessen und möglichst clever reagieren zu können. Doch nicht selten waren diese Prognosen falsch. Selbst wenn wir heute davon ausgehen dürfen, daß auch gesellschaftliche Prozesse gewissen unumstößlichen Gesetzmäßigkeiten unterworfen sind, können die jeweiligen Umstände zu völlig anderen Ergebnissen führen, als wir erwarten. Daß die Zukunft von uns selbst abhängt, steht außer Zweifel. Der Mensch ist selbst Gestalter seiner Zukunft. Er ist, wie Marx es ausdrückte, Autor und Akteur seines eigenen Dramas. Nehmen wir also die heutigen Umstände, so gibt es zwar unzählige Versuche die Gegenwart zu beschreiben – und nicht selten werden Szenarien prognostiziert, die apokalyptische Verhältnisse an die Wand malen. Das ist durchaus nicht untypisch für eine untergehende Gesellschaftsordnung wie den Kapitalismus…

Soziale Revolution? Nein, danke?!

Bezeichnend ist jedoch, daß gerade die soziale  Revolution von bürgerlichen Sozialogen außer acht gelassen wird. Man spricht hingegen von der „transformierenden Macht der Technik“. Der Grundgedanke dieses „technologischen Determinismus“ ist die Auffassung von der einseitigen Abhängigkeit der Gesellschaft, ihrer sozialen Struktur, ihrer Kultur, der Anschauungen und der Ideen von der Technik. Nach den Worten des amerikanischen Soziologen White sind „die sozialen Systeme ihrem wirklichen Wesen nach Erscheinungen zweiter Ordnung und hängen von den technischen Systemen ab“. Sie sind nur „Funktionen der technischen Systeme; die Technik ist eine unabhängige Größe, das sozale System eine abhängige Größe“. [1] Ein fataler Irrtum! Doch wohin treibt die Gesellschaft?

Kann man die Zukunft vorhersagen?

Schon Marx und Engels haben in ihrem Briefwechsel keinem Wirtschaftsprozeß so viel Raum gewidmet, wie der wirtschaftlichen Entwicklung, der Konjunktur und dem Versuch, in die Zukunft zu schauen. Auch der langjährige Konjunkturforschet und marxistische Wirtschaftswissenschaftler Prof. Jürgen Kuczynski hat dem Problem der Progniose einen ganzen Band [2] gewidmet, und gleich eingangs stellt er nicht ohne Ironie fest, daß bereits seine erste Voraussage falsch gewesen sei. Er hatte nämlich 1923 vorhergesagt, daß sich die Mark als Währung stabilisieren werde, was bekanntlich nicht eintrat.

Was bestimmt das Handeln der Menschen?

Die These, daß die Zukunft von uns selbst abhängt, ändert nicht das mindeste daran, daß wir selbst von den objektiven Bedingungen abhängig sind, unter denen wir aufgewachsen sind und die uns geformt haben, die uns in einem bestimmten Grade geprägt haben. Die Wahl, wie sie handeln werden, treffen die Menschen selbst. Aber sie tun das unter dem Einfluß dessen, wie sie die gegebenen Umstände auffassen und was sie anstreben. Dabei bestimmen die Umstände nicht nur die Möglichkeiten, die sie für die Verwirklichung ihrer Zwecke haben, sondern formen auch ihre Bestrebungen.

Eine Idee, deren Zeit gekommen ist…

Was der Mensch tun kann und was er tun will, kann man nicht verstehen, ohne seine realen Lebenbedingungen in Betracht zu ziehen. Die Umstände erklären auch, weshalb sich zuweilen nicht nur einzelnen Menschen sogar ganze soziale Gruppen irreale Ziele setzen. Einmal versuchen sie gewissermaßen dem Leben vorzugreifen, Ziele zu erreichen, für die die historischen Bedingungen noch nicht herangereift sind, ein andermal sind sie vergebens bemüht zu retten, was von der Geschichte bereits zum Untergang  verdammt ist.

Die Freiheit der Entscheidung

Ein Spezifikum der Kausalität im gesellschaftlichen Leben ist darin zu suchen, daß die Ziele, die sich der Mensch bewußt setzt, in der Kette der Ursachen und Folgen ein vermittelndes Gleid sind. Es wäre unsinnig, die Bedeutung der Zwecke und deren Einfluß auf den Verlauf und den Ausgang der Ereignisse zu leugnen. Warum treten also in bestimmten Etappen der Geschichte gerade diese und keine anderen Zwecke auf? Was verlanlaßt die unterschiedlichen gesellschaftlichen Kräfte für oder gegen diese zu kämpfen? Die Antwort auf diese Fragen offenbart die Gesetzmäßigkeit in der Geschichte.

Die menschenverachtenden Pläne des „Great Reset“

Bürgerliche „Experten“ verstehen durchaus, daß der Kapitalismus so wie bisher nicht mehr funktioniert und nicht erhalten bleiben kann. Und sie vertrauen nun auf die „transformierende Macht der Technik“. Mit großen Aufwand und mit aller Brutalität wurde der Plan des „Great Reset“ in die Tat umgesetzt. Doch die „transformierende Macht der Technik“ ist nicht unbegrenzt. Sie verändert zwar die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen und verwandelt sie in eine höhere Form der Sklaverei. Doch sie beseitigt nicht die Verhältnisse des Privateigentums an den Produktionsmitteln, die sich überlebt haben und beseitigt werden müssen! – was ja notwendig wäre, um die Produktivkräfte von ihren Fesseln zu befreien.

Wird die Sache kippen?

Aber gerade diese Revolution, die erst in Rußland und dann auch in mehreren anderen Ländern vollzogen wurde, legte den Grundstein für die Erneuerung der sozialen Welt, für die einschneidendste und entschiedenste Veränderung der Lebensbediungen der Menschheit und die Rettung der natürlichen Umwelt. Von alleine wird dieses kapitalistische System und die Macht der Konzerne nicht kippen. Auch die überwältigende Mehrheit der Volksmassen wird die verbrecherischen Pläne der Gates-Rockefeller-Mafia und die sogenannten „Impfungen“ nicht stoppen können, sofern sie nicht organisiert dagegen vorgeht. Fehlt es jedoch an einem klaren Konzept und an einer führenden Kraft, ist jeder Versuch einer Änderung der gesellschaftlichen Verhältnisse zum Scheitern verurteilt. Man trommelt die Massen zusammen, und anschließend laufen alle wie verirrte Schafe wieder auseinander…

[1] Zitiert in: F. Kutt „Mensch-Arbeit-Technik“, Moskau, 1970, S.32 (russ.)
[2] Jürgen Kuczynski „60 Jahre Konjunkturforscher. Erinnerungen und Erfahrungen“. Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte, Sonderband 1984. Akademie-Verlag Berlin (DDR).

Friedrich Engels chrakterisierte die Situation folgendermaßen. Über die „Planungen“ der Monopole und die Probleme der krisenhaften Entwicklung des Kapitalismus sagte er in einer Fußnote zum 3. Band des Kapital:

Wetter

Das heißt, Überproduktionskrisen und und andere wirtschaftlich schwierige Situationen lassen sich nur dann von der Bourgeoisie halbwegs „in Griff kriegen“, solange das Wetter schön ist. Das hat 1990 auch geklappt, da die Konterrevolution in der Sowjetunion, in der DDR und in den anderen sozialistischen Ländern friedlich abgelaufen ist. Doch eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht. Sehen wir nun, welche Gesetzmäßigkeiten dahinter stecken. Die folgenden Abschnitte sind entnommen aus dem „Lehrbuch der Politischen Ökonomie“, Dietz Verlag Berlin, 1955:

Die Wirtschaftskrisen

Grundlage der kapitalistischen Überproduktionskrisen.

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts, seit der Entstehung der maschinellen Großindustrie, wird der Gang der erweiterten kapitalistischen Reproduktion periodisch durch Wirtschaftskrisen unterbrochen. Die kapitalistischen Krisen sind Überproduktionskrisen. Die Krise drückt sich vor allem darin aus, daß die Waren keinen Absatz finden, weil mehr Waren produziert worden sind, als die Hauptverbraucher, die Volksmassen kaufen können, deren Kaufkraft unter der Herrschaft kapitalistischer Procluktionsverhältnisse äußerst enge Schranken gesetzt sind. In den Lagern stauen sich Waren„überschüsse“. Die Kapitalisten schränken die Produktion ein und werfen die Arbeiter auf die Straße. Hunderte und Tausende von Betrieben werden geschlossen. Die Arbeitslosigkeit steigt rapide. Viele Kleinproduzenten in Stadt und Land werden ruiniert. Das Fehlen von Absatzmöglichkeiten für die erzeugten Waren führt zu einer Zerrüttung des Handels. Die Kreditbeziehungen werden gestört. Die Kapitalisten verspüren einen großen Bargeldmangel und können die fälligen Forderungen nicht begleichen. Es kommt zu Börsenkrachs, die Kurse der Aktien, Obligationen, und anderen Wertpapiere fallen rapide. Eine Welle von Bankrotten überflutet die Industriebetriebe, die Handels- und Bankfirmen.

Engels Entscheidende1

Warenüberschuß  und massenhafte Verarmung

Die Überproduktion von Waren während der Krise ist nicht absolut, sondern relativ. Das bedeutet, daß ein Warenüberschuß nur in bezug auf die zahlungsfähige Nachfrage besteht, keineswegs jedoch in bezug auf die wirklichen Bedürfnisse der Gesellschaft. Während der Krise müssen die werk­tätigen Massen das Notwendigste entbehren, ihre Bedürfnisse werden schlechter als zu jeder anderen Zeit befriedigt. Millionenmassen hungern, weil „zuviel“ Brot, die Menschen frieren, weil „zuviel“ Kohle erzeugt wor­den ist. Die Werktätigen ermangeln aller Existenzmittel, weil sie zuviel Existenzmittel produziert haben. Darin besteht der schreiende Widerspruch der kapitalistischen Produktionsweise, in der nach den Worten des franzö­sischen utopischen Sozialisten Fourier „der Überfluß Quelle der Not und des Mangels“ wird

Gab es schon immer Krisen?

Wie schon oben (in Kapitel IV) gezeigt wurde, schließt bereits die einfache Warenproduktion und Zirkulation die Möglichkeit der Krisen ein. Unvermeidlich werden die Krisen aber erst im Kapitalismus, in dem die Produktion gesellschaftlichen Charakter erlangt, während das Produkt der vorgesellschafteten Arbeit vieler Tausend und Millionen Arbeiter von den Kapitalisten privat angeeignet wird. Der Widerspruch zwischen dem gesell­schaftlichen Charakter der Produktion und der privatkapitalistischen Form der Aneignung der Produktionsergebnisse ist der Grundwiderspruch des Kapitalismus. Dieser Widerspruch bildet die Grundlage der ökonomischen Überproduktionskrisen. Das heißt, die Unvermeidlichkeit der Krisen liegt im System der kapitalistischen Wirtschaft selbst.

Wie kommt es zu den Krisen?

Der Grundwiderspruch des Kapitalismus stellt sich dar als Gegensatz zwischen der Organisation der Produktion in der einzelnen Fabrik und der Anarchie der Produktion in der ganzen Gesellschaft. In jeder einzelnen Fabrik ist die Arbeit organisiert und dem einheitlichen Willen des Unter­nehmers untergeordnet. Doch in der Gesellschaft als Ganzem herrscht infolge der Herrschaft des Privateigentums an den Produktionsmitteln eine An­archie der Produktion, die jede planmäßige Entwicklung der Wirtschaft ausschließt. Die Erweiterung der Produktion geht ungleichmäßig vor sich, so daß die alten Proportionen zwischen den Produktionszweigen ständig gestört werden, während sich die Herstellung neuer Proportionen nur elementar, durch Übertragung von Kapital aus einem Zweig in den anderen vollzieht. Deshalb ist Proportionalität zwischen den einzelnen Zweigen eine zufällige Erscheinung, die ständige Störung der Proportionalität aber die allgemeine Regel der kapitalistischen Reproduktion.

Was ist die Ursache der krisenhaften Entwicklung?

Die Kapitalisten erweitern auf der Jagd nach dem höchsten Profit die Produktion, vervollkommnen die Technik, führen neue Maschinen ein und werfen riesige Warenmassen auf den Markt. In derselben Richtung wirkt auch der ständige, durch das Wachstum der organischen Zusammensetzung des Kapitals hervorgerufene tendenzielle Fall der Profitrate. Die Unter­nehmer sind bestrebt, den Fall der Profitrate durch eine Erhöhung der Profitmasse zu kompensieren, indem sie die Produktion erweitern und größere Warenmengen erzeugen. Dem Kapitalismus ist somit die Tendenz eigen, die Produktion zu erweitern, die Produktionskapazitäten gewaltig zu steigern. Doch durch das Sinken des Reallohns, das Steigen der Arbeitslosig­keit und den Ruin der Bauernschaft verringert sich relativ die zahlungs­fähige Nachfrage der Werktätigen. Infolgedessen stößt die Erweitrung der kapitalistischen Produktion unweigerlich auf die engen Schranken des Kon­sums der Bevölkerungsmassen.

„Die Basis der Krise liegt in dem Widerspruch zwischen dem gesell­schaftlichen Charakter der Produktion und der kapitalistischen Form der Aneignung der Produktionsergebnisse. Ausdruck dieses Grundwiderspruchs des Kapitalismus ist der Widerspruch zwischen dem kolossalen Anwachsen der Produktionskapazitäten des Kapitalismus, die auf die Erzielung eines Maximums kapitalistischen Profits berechnet sind, und dem relativen Rück­gang der zahlungsfähigen Nachfrage seitens der Millionenmassen der Werktätigen, deren Lebenshaltung die Kapitalisten ständig in den Schranken des äußersten Minimums zu halten suchen.“ [1]

Kann man die Krisen abschaffen?

Der Grundwiderspruch des Kapitalismus tritt als Klassenantagonismus zwischen Proletariat und Bourgeoisie zutage. Kennzeichnend für den Kapita­lismus ist die Trennung der zwei wichtigsten Produktionsbedingungen: der Produktionsmittel, die in den Händen der Kapitalisten konzentriert sind, von den unmittelbaren Produzenten, die nichts besitzen als ihre Arbeitskraft. Diese Trennung tritt in den Überproduktionskrisen drastisch zutage, wenn ein fehlerhafter Kreislauf entsteht: einerseits Überfluß von Produktions­mitteln und Produkten, anderseits Überfluß von Arbeitskräften, Arbeitslosen­massen ohne Existenzmittel. Die Krisen sind ein unvermeidlicher Begleiter der kapitalistischen Produk­tionsweise. Um die Krisen abzuschaffen, muß man den Kapitalismus ab­schaffen.

Bürgerliche Lügen und die Suche nach einem Ausweg

Die bürgerlichen Ökonomen leugnen die Unvermeidlichkeit von Krisen im Kapitalismus; sie erklären die Krisen als Folge zufälliger Ursachen, die sich an­geblich bei Aufrechterhaltung des kapitalistischen Wirtschaftssystems beseitigen lassen. Als letzter Gnmd der Krisen wird entweder eine zufällige Störung der Pro­portionalität zwischen den Produktionszweigen oder die „Unterkonsumtion“ ver­kündet, für deren Beseitigung solche Mittel wie forciertes Rüsten und Krieg emp­fohlen werden. In Wirklichkeit sind aber Disproportionalität der Produktion und „Unterkonsumtion“ im Kapitalismus kein Zufall, sondern notwendige Erschei­nungsformen des kapitalistischen Grundwiderspruchs, der, solange die bürgerliche Ordnung besteht, nicht zu beseitigen ist.


Ein Rückblick in die Geschichte

Der zyklische Charakter der kapitalistischen Reproduktion.

Die kapitalistischen Überproduktionskrisen wiederholen sich in bestimmten Zeit­abständen, und zwar alle 8 bis 12 Jahre. Partielle Überproduktionskrisen, die einzelne Industriezweige trafen, traten in England bereits um die Wende des 18. Jahrhunderts auf. Die erste Industriekrise, die die Wirtschaft eines ganzen Landes erfaßte, brach 1825 in England aus. Die Krise von 1836 begann in England und breitete sich dann auch auf die USA aus. Die Krise 1847/48, die die USA und eine Reihe von europäischen Ländern erfaßte, war clie erste Weltkrise. Die Krise von 1857 traf die wichtigsten Länder Europas und Amerikas. Ihr folgten die Krisen von 1866, 1873, 1882 und 1890. Die schwerste davon war die Krise von 1873, die den Beginn des Übergangs vom vormonopolistischen zum monopolistischen Kapitalismus anzeigte. Im 20. Jahrhundert traten Krisen auf: 1900-1903 (diese Krise begann in Ruß­land, wo ihre Wirkung bedeutend stärker war als in irgendeinem anderen Land), 1907, 1920/21, 1929-1933, 1937/38 und 1948/49.

Eine Anatomie der Krise

Die Zeitspanne vom Beginn einer Krise bis zum Beginn der nächsten heißt Zyklus, Der Zyklus besteht aus vier Phasen: Krise, Depression, Be­lebung und Aufschwung. Die Hauptphase des Zyklus ist die Krise, die der Ausgangspunkt eines neuen Zyklus ist. Die Krise ist die Phase des Zyklus, in der der Widerspruch zwischen dem Wachstum der Produktionskapazitäten und dem relativen Rückgang der zahlungsfähigen Nachfrage in stürmischer und verheerender Form zutage tritt. Diese Phase des Zyklus ist gekennzeichnet durch Überproduktion von Waren, die keinen Absatz finden, durch jähen Preissturz, durch starken Mangel an Zahlungsmitteln und durch Börsenkrachs, die Massenbankrotte nach sich ziehen, durch schroffe Einschränkung der Produktion, schnell zu­nehmende Arbeitslosigkeit und rapides Sinken des Arbeitslohns. Die Ent­wertung der Waren, die Arbeitslosigkeit, die direkte Vernichtung von Maschinen, Ausrüstungen und ganzen Untemehmen – das alles bedeutet riesenhafte Zerstörung von Produktivkräften der Gesellschaft. Durch den Ruin und den Untergang vieler Unternehmen, durch die Zerstörung eines Teiles der Produktivkräfte paßt die Krise gewaltsam – aber nur auf eine ganz kurze Zeit – die Ausmaße der Produktion der zahlungsfähigen Nach­frage an.

„Die Krisen sind immer nur momentane gewa1tsame Lösungen der vorhandnen Widersprüche, gewaltsame Eruptionen, die das gestörte Gleich­gewicht für den Augenblick wieder herstellen.“ [2]

Was kommt nach der Krise?

Die Depression ist die Phase des Zyklus, die unmittelbar auf die Krise folgt. Diese Phase des Zyklus ist gekennzeichnet durch Stagnation der indu­striellen Produktion, niedrige Warenpreise, matte Handelstätigkeit und Überfluß an freiem Geldkapital. In der Depression werden die Voraus­setzungen für die darauffolgende Belebung und den Aufschwung geschaf­fen. Die angesammelten Warenvorräte werden teils zerstört, teils zu herabgesesetzten Preisen verkauft. Die Kapitalisten versuchen durch Herabsetzung der Produktionskosten einen Ausweg aus der Stagnation zu finden. Dieses Ziel erreichen sie erstens durch hochgradige Ausbeutung der Arbeiter, durch weitere Herabdrückung des Arbeitslohns und Steigerung der Arbeitsintensität; zweitens durch Neuausrüstung der Betriebe, Erneuerung des fixen Kapitals und Einführung technischer Verbesserungen, die das Ziel haben, die Produktion ungeachtet der durch die Krise bedingten niedrigen Preise gewinnbringend zu machen. Die Erneuerung des fixen Kapitals gibt einer Reihe von Zweigen den Anstoß zur Steigerung der Produktion. Die Unter­nehmen, die Maschinen produzieren, erhalten Aufträge und melden ihrer­seits Bedarf an Rohstoffen und Material aller Art an. Allmählich geht die Depression in die Belebung über.

Die Belebung ist die Phase des Zyklus, in der die Unternehmen, die die Krise überstanden haben, sich von der Erschütterung erholen und mit der Erweiterung der Produktion beginnen. Nach und nach erreicht die Produktion ihren früheren Stand, die Preise steigen, die Profite wachsen. Die Belebung geht in den Aufschwung über.

Der Aufschwung ist die Phase des Zyklus, in der die Produktion den vor der Krise im vorangegangenen Zyklus erreichten Höchststand überschreitet. Während des Aufschwungs werden neue Industrieunternehmen, Eisen­bahnen usw. gebaut. Die Preise steigen, die Kaufleute kaufen soviel Waren wie möglich in der Hoffnung auf weitere Preissteigerungen und veranlassen so die Industriellen zu noch größerer Erweiterung der Produktion. Die Ban­ken gewähren den Industriellen und Kaufleuten bereitwillig Kredite. Das alles ermöglicht die Ausdehnung der Produktion und des Handels weit über den Rahmen der zahlungsfähigen Nachfrage hinaus. So werden die Voraussetzungen für die nächste Überproduktionskrise geschaffen.

Nach der Krise ist vor der Krise…

Vor dem Ausbruch der Krise erreicht die Produktion ihren Höchststand, die Absatzmöglichkeiten scheinen jedoch noch größer zu sein. Es besteht bereits Überproduktion, jedoch in versteckter Form. Die Spekulation treibt die Preise hoch und bläht die Nachfrage nach Waren maßlos auf. Es sam­meln sich Überschüsse von Waren an. Der Kredit verbirgt in noch größerem Maße die Überproduktion: die Banken fahren fort, der Industrie und dem Handel Kredite zu gewähren, und unterstützen damit künstlich die Erweite­rung der Produktion. Wenn die Überproduktion ihren höchsten Stand erreicht hat, bricht die Krise aus, Und dann wiederholt sich der ganze Zyklus. Die Krise bildet den Ausgangspunkt einer großen Neuanlage von Kapital.

Die nächste Krise wird schlimmer…

Um die Rentabilität ihrer Unternehmen angesichts des schroffen Preissturzes wiederherzustellen, sind die Kapitalisten gezwungen, neben der verstärkten Ausbeutung der Arbeiter neue Maschinen und Werkbänke, neue Produk­tionsmethoden einzuführen. Es findet eine massenhafte Erneuerung des fixen Kapitals statt. In den entscheidenden Zweigen der Großindustrie beträgt die Lebensdauer der wichtigsten Produktionsmittel – wenn man nicht nur den physischen, sondern auch den moralischen Verschleiß in Betracht zieht – im Durchschnitt etwa 10 Jahre. Damit ist die materielle Grundlage der Periodizität der Krisen gegeben, die sich in der Geschichte des Kapitalismus regelmäßig wiederholen. Jede Krise bereitet den Boden für neue, noch tiefere Krisen vor; infolgedessen wächst mit der Entwicklung des Kapitalismus ihre Zerstörungskraft und Schärfe.

Engels Entscheidende2


…um mehrere Jahrzehnte zurückgeworfen

Die Wirtschaftskrisen, in denen alle Widersprüche der kapitalistischen Produktionsweise zum gewaltsamen Ausbruch kommen, führen unweigerlich zur weiteren Vertiefung und Verschärfung dieser Widersprüche. In der Regel haben die kapitalistischen Überproduktionskrisen all­umfassenden Charakter. In irgendeinem Produktionszweig beginnend, er­fassen sie schnell die gesamte Volkswirtschaft. Sie entstehen zuerst in einem Land oder in einigen Ländern und breiten sich auf die ganze kapitalisllsdw Welt aus. Jede Krise führt zu einer starken Einschränkung der Produktion, zum Fallen der Großhandelspreise und der Börsenkurse, zu einem Rückgang des Binnen- und Außenhandels. In jeder Krise sinkt die Produktion auf einen bereits vor Jahren erreichten Stand. Im 19. Jahrhundert wurde während der Krisen das Wirtschaftsleben der kapitalistischen Länder um 3 bis 5 Jahre, im 20. Jahrhundert wird es bereits um Jahrzehnte zurückgeworfen.


Der räuberische Imperialismus

Einige Beispiele aus der Geschichte

Die Wirtschaftskrisen führen den räuberischen Charakter des Kapitalis­mus klar vor Augen. In jeder Krise werden bei äußerster Not von Millionen zu Elend und Hunger verdammter Menschen riesige Warenmengen ver­nichtet, die keinen Absatz finden – Weizen, Kartoffeln, Milch, Vieh, Baum­wolle. Ganze Fabriken, Werften und Hochöfen werden stillgelegt oder ab­gerissen. Die Saaten von Getreide und gewerblichen Nutzpflanzen werden vernichtet und Obstplantagen abgeholzt.

In drei Jahren der Krise 1929-1933 wurden in den USA 92, in England 72, in Deutschland 28, in Frankreich 10 Hochöfen abgerissen. Die Tonnage der in diesen Jahren vernichteten Hochseeschiffe betrug über 6,5 Millionen Registertonnen. Von 1926 bis 1937 wurden in den USA mehr als 2 Millionen Farmen wegen Ver­schuldung zwangsversteigert. Das Einkommen der Landwirtschaft ging von 6,8 Milliarden Dollar im Jahre 1929 auf 2,4 Milliarden Dollar im Jahre 1932 zu­rück. In der gleichen Zeit verringerte sich der jährliche Absatz von landwirtschaft­lichen Maschinen und Inventar von 458 Millionen Dollar auf 65 Millionen oder auf ein Siebentel, der Verbrauch von Kunstdünger ging auf fast die Hälfte zurück. Die Regierung der USA unternahm alles, um die landwirtschaftliche Produktion einzuschränken. Im Jahre 1933 wurden 10,4 Millionen Acres Baumwollsaaten durch Umpflügen vernichtet sowie 6,4 Millionen Schweine aufgekauft und ver­nichtet, Weizen wurde zur Feuerung von Lokomotiven verwandt. In Brasilien wurden etwa 22 Millionen Sack Kaffee vernichtet, in Dänemark 117.000 Stück Vieh.

Die Krisen bringen der Arbeiterklasse, den breiten Bauernmassen sowie allen übrigen Werktätigen unermeßliche Not. Sie erzeugen Massenarbeits­losigkeit, die Hunderttausende und Millionen von Menschen zu erzwungener Untätigkeit, zu Elend und Hunger verurteilt. Die Kapitalisten benutzen die Arbeitslosigkeit dazu, um die Ausbeutung der Arbeiterklasse auf jede Weise zu steigern und das Lebensniveau der Werktätigen schroff zu senken.

Die Zahl der in der verarbeitenden Industrie der USA beschäftigten Arbeiter ging während der Krise 1907 um 11,8% zurück. In der Krise 1929-1933 ging die Zahl der Arbeiter in der amerikanischen verarbeitenden Industrie um 38,85’11 zurück, während die ausgezahlte Lohnsumme um 57,7% sank. Nach Angaben amerikanischer Statistiker sind in der Zeit von 1929 bis 1938 durch Arbeitslosigkeit 43 Millionen Arbeitsjahre verlorengegangen.

Elend, Kriminalität, Verzweiflung…

Die Krisen verstärken in hohem Grade die Existenzunsicherheit der Werktätigen, ihre Furcht vor dem morgigen Tag. Die Proletarier, die jahre­lang keine Arbeit finden, verlieren ihre Arbeitsfertigkeit; nach der Krise können viele von ihnen schon nicht mehr in die Produktion zurückkehren. Bis aufs äußerste verschlechtern sich die Wohnbedingungen der Werktätigen, es wiichst die Zahl der Obdachlosen, die auf Arbeitsuche im Lande umher­ziehen. Während der Krisen geht die Zahl der Selbstmorde zur Verzweif­lung getriebener Menschen rapide in die Höhe, wächst das Elend und die Kriminalität.

Warum muß die Bourgeoisie gestürzt werden?

Die Krisen führen zu einer Verschärfung der Klassengegensätze zwischen Proletariat und Bourgeoisie, zwischen den breiten Massen der Bauernschaft und den sie ausbeutenden Grundbesitzern, Wucherern und Großbauern. In der Krise verliert die Arbeiterklasse viele Errungenschaften, die sie in langwierigem und hartem Kampf gegen die Ausbeuter und den bürgerlichen Staat erkämpft hat. Das zeigt den Arbeitern, daß der einzige Weg der Rettung aus Elend und Hunger der Sturz der Macht der Bourgeoisie, die Beseitigung der kapitalistischen Lohnsklaverei ist. Klassenbewußtsein und revolutionäre Entschlossenheit durchdringt breiteste Massen des Proletariats, die von den Krisen zu größten Entbehrungen verdammt werden. Die Un­fähigkeit der Bourgeoisie, die Produktivkräfte der Gesellschaft zu lenken, untergräbt den Glauben der kleinbürgerlichen Bevölkerungsschichten an die Unerschütterlichkeit der. kapitalistischen Ordnung. Das alles führt zur Ver­schärfung des Klassenkampfes in der kapitalistischen Gesellschaft.

Welche Rolle spielt der Staat in der Krise?

Der bürgerliche Staat kommt während der Krisen den Kapitalisten mit Subventionen zu Hilfe, für die letzten Endes die werktätigen Massen aufkommen müssen. Unter Ausnutzung des Gewalt- und Zwangsapparates hilft der Staat den Kapitalisten, das Lebensniveau der Arbeiterklasse und der Bauernschaft herabzudrüeken. Das alles verstärkt die Verelendung der werktätigen Massen. Gleichzeitig offenbaren die Krisen die völlige Unfähigkeit des bürgerlichen Staates, der elementar wirkenden Gesetze des Kapita­lismus in irgendeinem Maße Herr zu werden. In den kapitalistischen Ländern lenkt nicht der Staat die Wirtschaft, sondern umgekehrt, der Staat selbst befindet sich in der Gewalt der kapitalistischen Wirtschaft, ist dem Großkapital untergeordnet.
Die Krisen zeigen mit aller Deutlichkeit, daß den vom Kapitalismus geschaffenen Produktivkräften der Rahmen der bürgerlichen Produktionsver­hältnisse zu eng geworden ist und daß die letzteren zu einem Hemmschuh lür das weitere Wachstum der Produktivkräfte geworden sind.

„Die Krise zeigt, daß die heutige Gesellschaft unvergleichlich mehr Pro­dukte für die Verbesserung des Lebens des gesamten werktätigen Volkes erzeugen könnte, wenn nicht ein kleines Häuflein Privateigentümer, die am Elend des Volkes Millionen verdienen, den Grund und Boden, die Fabriken, Maschinen usw. an sich gerissen hätten.“ [3]

Jede Krise beschleunigt den Zu­sammenbruch der kapitalistischen Produktionsweise.


Wie wird die Zukunft sein?

Die geschichtliche Entwicklungstendenz des Kapitalismus.

Das Proletariat als Totengräber des Kapitalismus. Seitdem der Kapitalis­mus zur herrschenden Gesellschaftsordnung geworden ist, hat die Konzen­tration des Eigentums in wenigen Händen Riesenschritte gemacht. Die Ent­wicklung des Kapitalismus führt zum Ruin der kleinen Produzenten, die in das Heer der Lohnarbeiter eingereiht werden. Der Konkurrenzkampf unter den Kapitalisten verschärft sich immer mehr, je ein Kapitalist schlägt viele tot. Die Konzentration des Kapitals bedeutet die Anhäufung riesiger Reich­tümer in den Händen eines immer kleiner werdenden Personenkreises.

Der Totengräber des Kapitalismus

Mit der Entwicklung der Großproduktion bringt der Kapitalismus zugleich seinen Totengräber hervor in Gestalt der Arbeiterklasse, die als Leiter und Führer aller werktätigen und ausgebeuteten Massen auftritt. Die Ent­wicldung der Industrie ist von einem zahlenmäßigen Wachstum des Prole­tariats begleitet, von dem Wachstum seiner Geschlossenheit, seines Bewußtseins und seiner Organisiertheit. Das Proletariat erhebt sich immer entschlossener zum Kampf gegen das Kapital. Die Entwicklung der kapita­listischen Gesellschaft, mit der eine Verschärfung der ihr innewohnenden antagonistischen Widersprüche und des Klassenkampfes einhergeht, schafft die notwendigen Voraussetzungen für den Sieg des Proletariats über die Bourgeoisie.

[1] J.W. Stalin, „Politischer Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees an den XVI. Parteitag der KPdSU(B)“; siehe J.W. Stalin, Werke, Bd. 12, S. 214.
[2] Karl Marx, „Das Kapital“, Dritter Band, S. 277.
[3} W. I. Lenin, „Die Lehren der Krise“; siehe W. I. Lenin, Werke, 4. Ausgabe, ua. 5, S. 76, russ,

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Siehe auch:

Perspektiven im gesellschaftlichen Leben

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8 Antworten zu Was ist eine Wirtschaftskrise? Und was kommt danach?

  1. roprin schreibt:

    „Die Belebung ist die Phase des Zyklus, in der die Unternehmen, die die Krise überstanden haben, sich von der Erschütterung erholen und mit der Erweiterung der Produktion beginnen. …“
    Die „Belebung“ der Produktion großer Unternehmen ist nur möglich, weil kleine und mittlere Unternehmen durch die großen Wirtschaftshaie geschluckt wurden. Ein paar Konkurrenten wurden in der Krise beseitigt. Und dann kann alles von Neuem beginnen. Der Staat erweist sich als Helfershelfer für große Unternehmen.

    • roprin schreibt:

      „Im 20. Jahrhundert traten Krisen auf: 1900-1903 (diese Krise begann in Ruß­land, wo ihre Wirkung bedeutend stärker war als in irgendeinem anderen Land), 1907, 1920/21, 1929-1933, 1937/38 und 1948/49.“
      Das geht noch weiter: die Krise 1989 der dt. Wirtschaft wurde durch die Okkupation der DDR, die Zerstörung der sozialistischen Länder und damit Schaffung neuer Absatzmärkte überwunden. Im Jahr 2000 „half“ die Einführung des Euro vor allem der dt. Wirtschaft und zum Schaden der anderen europäischen Länder vor dem Zusammenbruch der großen dt. Unternehmen. Griechenland, Frankreich, Italien und Spanien trugen den Schaden.

  2. Erfurt schreibt:

    Lieber Sascha, ich habe nun Deinen Vorschlag, die PDF-Dateien zu kopieren, angenommen. Das verbinde ich mit dem Vorsatz, Dich beim Publizieren zu unterstützen. Hier ist der Anfang:
    https://rolfrost.de/kapital

    Und ich denke, das ist besser als einen eigenen Blog weiterzuführen.
    Freundschaft!

    PS: Hast Du eine Übersicht bzw, Dateiliste für die PDF-Dateien? Da könnte ich das Replizieren automatisieren.

    • sascha313 schreibt:

      Danke, Erfurt! Leider habe ich keine Liste der pdf-Dateien. Eigentlich wollte ich auch mal sämtliche Dateien von L.Pribytkowa sammeln und in Buchform herausgeben, aber das ist mir bisher nicht gelungen. Darüberhinaus stelle ich manchmal fest, daß einige Texte heute aktualisiert werden müßten (wenigstens das Vorwort). Aber das ist noch das geringste. Wichtiger wäre, sie zu systematisieren. Ist jedoch ’ne Heidenarbeit… 🙂 Danke jedenfalls für Deinen Vorschlag!

      • Erfurt schreibt:

        Ok, dann eben Handarbeit 😉
        https://rolfrost.de/kapital
        https://rolfrost.de/pdf
        D.h., ich ziehe mir Deine Dateien auf lokal und lade die dann auf meinen Webspace. Und ich mache dann morgen weiter…

        Freundschaft !

      • sascha313 schreibt:

        Prima – danke! Ich weiß, das ist eine Herkules-Aufgabe. Seit Juli 2013, als der erste Beitrag erschien, sind nunmehr schon 2.570 Beiträge erschienen. Gut – vielleicht sind nicht alle gleich wichtig, dennoch sind es alles Mosaiksteinchen, die ein Bild von unserer Weltanschauung vermittlen sollen, die Klarheit darüber schaffen sollen, was Sozialismus ist und was er für uns bedeutete, und schließlich, um das Bild des Kommunismus in der Geschichte der Menschheit mit allen seinen Facetten wahrheitsgemäß und verständlich dazustellen.

  3. Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    Das trifft alles auf die aktuelle Krise, die 2019 begonnen hat zu und hat bereits in den USA un Europa für 100 Millionen neue Arbeitslose gesorgt.

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