Alles Gute Zum 90. Geburtstag, lieber Genosse Täve Schur!

Schur23.2.2021. – Viel ist über ihn gesagt und geschrieben worden. Als Kinder standen wir aufgeregt am Straßenrand, wenn wieder einmal die Internationale Friedensfahrt Berlin-Prag-Warschau durch unsere Stadt führte, und wir schrien begeistert „Täve, Täve!“ Jeder kannte die „steile Wand“ von Meerane. – Er war unser Vorbild. Und am Wochenende radelten wir heimlich auf der Radrennbahn um die Wette. Jeder wollte der Beste sein. Täve Schur war das Beispiel für die Jugend in der DDR: Fleiß, Aufrichtigkeit, Bescheidenheit und Herzlichkeit! Bereits 1955 schrieb der Reporter Adolf Klimanschewsky über ihn: „Täve ist trotz seiner großen, ja überragenden sportlichen Erfolge der einfache, bescheidene Mensch geblieben. Er schaut nicht auf seine Gegner herab, denen er zum Teil weit überlegen ist, sondern achtet sie als Konkurrenten und freut sich, wenn es ihm gelungen ist, abermals über sie zu triumphie­ren. Er ist aber auch der erste, der aus ehrlichem Herzen den Rivalen beglückwünscht, der ihn einmal hinter sich lassen konnte. Herzliche Sportkameradschaft, ein lauteres, offenes Wesen, Be­harrlichkeit, wenn es gilt, das große Ziel zu verfolgen – das ist ‚I’äve.“ *  Hier im Bild ist Täve mit seinem Sohn Jan. Herzlichen Glückwunsch, lieber Genosse Täve Schur! Wir danken Dir für alles, was Du für uns geleistet hast!

Für die erste Ausgabe der DDR-Zeitschrift „Sport-Revue“ 1954 schickte Täve den folgenden Gruß:

Täve

Täve, Du bist unser Held!

*Adolf Klimanschewsky:  Täve – Das Lebensbild eines Sportlers unserer Zeit“. erschienen im Sportverlag Berlin 1955, S. 262 (Zeichnung: Herbert Beyer)

Siehe auch:
Täve Schur – Ein Vorbild für die Jugend!
Karl-Heinz Friedrich: Erfolgreiche DDR-Sportler

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2 Antworten zu Alles Gute Zum 90. Geburtstag, lieber Genosse Täve Schur!

  1. dersaisonkoch schreibt:

    Täve, ein persönliches Vorbild vom Saisonkoch!

  2. Erfurt schreibt:

    Er hätte mein Vater sein können, selber Jahrgang. Was würde mein Vater über die heutige Zeit sagen? Die Antwort finde ich in den Büchern die mir mein Vater hinterlassen hat: Anna Seghers, Alexander Abusch, heimatliche Schriften…

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