DDR: Die ersten Schritte nach der Zerschlagung des Hitlerfaschismus

Geschichte 1952Die DDR war ein demokratischer Staat, ein Staat der Arbeiter und Bauern. Wer etwas anderes behauptet, der lügt! Es wird heute viel dummes Zeug darüber verbreitet. Wir wollen hier einmal die ersten Schritte dokumentieren, die nach 1945 in der sowjetischen Besatzungszone, mit Unterstützung der Siegermacht, beschritten wurden, um die Hinterlassenschaften des faschistischen Regimes ein für alle mal zu beseitigen. Ohne diese ersten Schritte wäre es niemals möglich gewesen, einen Staat zu schaffen, der auf demokratischen Prinzipien beruht, in dem der Macht der Konzerne gebrochen und der Kapitalismus beseitigt ist. Der Sozialismus ist die gerechteste Sache der Welt. Und was in der DDR in diesen 40 Jahren ihres Bestehens geleistet wurde, war das beste, was das deutsche Volk in seiner Geschichte erleben konnte. Wir, die wir diese Zeit bewußt erlebt und mitgestaltet haben, können darüber berichten. Für uns war das unbestritten die glücklichste Zeit unseres Lebens…Zunächst eine kurze Zusammenfassung der bevorstehenden Aufgaben nach 1945, die in der sowjetischen Besatzungszone gelöst wurden:

  • Die Monopolherren, Nazifaschisten und Junker waren die Hauptschuldigen am Aus­bruch des letzten Krieges. Sie wurden enteignet, damit sie ihre wirtschaftliche Macht nie wieder zum Schaden des Volkes mißbrauchen konnten.
  • Die großen Betriebe und Anlagen der Monopolherren wurden Eigentum des Volkes. Die volkseigene Industrie bildete die Grundlage für die Entwicklung einer planmäßig ge­lenkten Wirtschaft, in der es keine Krisen, Arbeitslosigkeit und Verelendung der Werk­tätigen mehr gibt.
  • Die Enteignung der Junker gab den Bauern das ihnen in vergangenen Zeiten geraubte Land zurück. Durch die Bodenreform erhielten viele Umsiedler eine neue Existenz und eine neue Heimat.
  • Die Bodenreform sicherte die Ernährung und festigte das Bündnis zwischen den Werktätigen in Stadt und Land.
  • Die Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe und die Maschinenausleihstationen helfen dem Bauern, auf neue Art zu wirtschaften und seine Erträge zu erhöhen.
  • Die antifaschistisch-demokratische Ordnung eröffnete auch dem Handwerk einen neuen Aufstieg.
  • Mit der Verkündung des Zweijahrplans begann der Aufbau einer planmäßig entwickelten Friedenswirtschaft, die den Werktätigen ständig steigenden Wohlstand sichert und einen wichtigen Beitrag im Kampf um die Einheit Deutschlands und die Erhaltung des Friedens bedeutet.

Der politische Neuaufbau

Der Befehl Nr. 2 der SMA. Eine der ersten Maßnahmen der sowjetischen Besatzungsmacht war die Wiederzulassung demokratischer Parteien. Bereits der Befehl Nr. 2. vom 10. Juni 1945 erlaubte die Bildung und Tätigkeit antifaschistischer Parteien. Ihre Aufgabe sollte sein, die Überreste des Faschismus endgültig auszurotten, die Grundlage der Demokratie zu festigen und die Bevölkerung zu Verant­wortlichkeit und Entschlußkraft in öffentlichen Angelegenheiten zu erziehen,

Der Aufruf der KPD. Schon am nächsten Tage erschien der Aufruf des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Deutschlands. Diese Partei hatte einen heroischen, opferreichen Kampf gegen den Hitlerfaschismus geführt. Die bewährtesten Parteimitglieder, an der Spitze unser Präsident Wilhelm Pieck, ergriffen nun die Initiative bei der Überwindung der Not, die der Krieg des deutschen Imperialismus geschaffen hatte. In ihrem Aufruf wurden die Lehren aus der Vergangenheit gezogen und die Hauptgrundsätze der künftigen Entwicklung einer antifaschistisch-demokratischen Ordnung in Deutschland dargelegt.

Der Aufruf der SPD. Am 15. Juni trat die Sozialdemokratische Partei Deutschlands mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit, in dem sie ihren Willen kund gab, bei der Schaffung einer antifaschistisch-demokratischen Ordnung mitzuarbeiten. Auch Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei waren von den Nazis in Gefängnisse und Konzentrationslager geworfen worden, unter ihnen Otto Grotewohl, der 1945 zum Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei gewählt wurde. Der gemeinsame Kampf und die gemeinsamen Leiden mit den Genossen der Kommunistischen Partei hatte zu der Überzeugung geführt, daß die Einheit der Arbeiterklasse die wichtigste Aufgabe ist.

Auf dem Wege zur Einheit der Arbeiterbewegung. Deshalb stimmte auch die Funktionärversammlung der SPD, die am 17. Juni 1945 in Berlin tagte, dem Angebot der KPD zu, eine dauernde Zusammenarbeit der beiden Arbeiter­parteien durchzuführen. In der Leitung und in den Bezirken der beiden Arbeiterparteien bildeten sich gemeinsame Arbeitsausschüsse. Im Februar 1946 nahmen bevollmächtigte Vertreter beider Parteien einstimmig die Grundsätze und Ziele an, die von einer Kommission als Grundlage für die einheitliche Arbeiterpartei ausgearbeitet worden waren.

Die Gründung der SED. Am 21. und 22. April 1946 fand der Vereinigungsparteitag beider Parteien statt. Die Vereinigung wurde einstimmig beschlossen. So entstand die „Soziali­stische Einheitspartei Deutschlands“. Das Vermächtnis Ernst Thälmanns war erfüllt. Zu Vorsitzenden wurden Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl gewählt.

Die CDU und die LDP. Am 26. Juni 1945 erfolgte die Gründung der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands, am 5. Juli 1945 die Gründung der Liberal-Demokra­tischen-Partei. Beide Parteien bekannten sich zur antifaschistisch-demokratischen Ord­nung und billigten die von der Kommunistischen Partei und später von der SED vorgeschlagene Politik des engen Zusammenschlusses der antifaschi­stischen demokratischen Kräfte beim Aufbau eines einheitlichen, friedliebenden, demokratischen Deutschlands.

Die Blockpolitik. Die antifaschistisch-demokratische Ordnung ermöglicht die endgültige Überwindung aller Rückstände des Hitlerregimes und stellt die demokra­tischen Rechte und Pflichten aller Mitbürger sicher. Nur auf dieser Grundlage ist es möglich, eine moralische und wirtschaftliche Gesundung Deutschlands zu bewirken. Dazu gehört die Entwicklung einer leistungsfähigen Friedenswirtschaft, welche die Lebensbedürfnisse der Bevölkerung sichert. Die Lösung dieser Aufgaben liegt im Interesse aller Bevölkerungsschichten. Sie kann aber nur gelingen, wenn jeder einzelne, ungeachtet seiner parteipolitischen Einstellung, mithilft,

Diese Mithilfe aller zu organisieren, war der Zweck einer Besprechung, welche Vertreter der vier Parteien am 14.Juli 1945 abhielten. Sie vereinbarten, alle Kraft auf die Hauptaufgaben zu konzentrieren und sich daran durch keine Sonderinteressen und -auffassungen hindern zu lassen.

Die Gründung der NDPD und der DBD. Ein gemeinsamer Ausschuß der Einheitsfront der vier antifaschistisch­demokratischenn Parteien wurde geschaffen. Das war der Beginn der Blockpolitik. Als im Juni 1948 die Gründung der National-Demokratischen Partei Deutsch­lands und der Demokratischen Bauernpartei erfolgte, schlossen auch diese sich dem antifaschistisch-demokratischen Block an.

Die Demokratisierung der Verwaltung.

Eine der wichtigsten Aufgaben des Neuaufbaus war die Demokratisierung der Verwaltung. Früher waren in den Verwaltungen des Staates und der Gemeinden Berufsbeamte tätig. Diese fühlten sich nicht dem Volk, sondern nur ihren von reaktionären Regierungen bestimmten Vorgesetzten verantwortlich. Dadurch wurden sie zu willigen Werkzeugen einer volksfeindlichen Politik.

  1. Nach der Reinigung der Verwaltungen von früheren aktiven Vertretern der Nazipartei wurden die maßgebenden Stellen mit Frauen und Männern be­setzt, die sich im Kampf gegen den Faschismus bewährt hatten. Viele von ihnen hatten lange Jahre in Kerkern und Konzentrationslagern der Nazis gelitten. Das Verständnis für die Bedürfnisse des Volkes war ein Grundsatz der neuen Verwaltung, und es wurde eine engere Verbindung zwischen Staats­verwaltung und Volk hergestellt, indem neue Kräfte aus den werktätigen Schichten des Volkes ein gestellt und ehrenamtliche Helfer heran gezogen wur­den. Diese kontrollierten, entlasteten und verbilligten den Verwaltungsapparat und halfen im Kampf gegen seine Bürokratisierung. In der Form von Aus­schüssen trugen sie zur Überwindung vieler Schwierigkeiten bei.
  2. Der Aufbau der neuen demokratischen Verwaltung wurde bei der unter­sten Einheit, bei der Gemeinde begonnen. Unter Anleitung und mit Förde­rung der sowjetischen Besatzungsmacht entstanden bereits im Juni und Juli 1945 Provinzial- und Landesverwaltungen. Im September 1945 wurden dann Zentralverwaltungen geschaffen, denen die wichtigsten Wirtschaftsgebiete in der gesamten sowjetischen Besatzungszone unterstanden. Aus der Zusam­menfassung dieser Zentralverwaltungen, die am 4. Juni 1947 erfolgte, ent­stand die Deutsche Wirtschafts-Kommission (DWK) unter Vorsitz von Hein­rich Rau, dem Vorsitzenden der Staatlichen Plankommission und stellver­tretenden Ministerpräsidenten. Außer den in der DWK zusammengefaßten Zentralverwaltungen für die verschiedenen Wirtschaftszweige gab es selb­ständige Zentralverwaltungen für Justiz und Volksbildung.
  3. Zunächst waren diese Verwaltungen von der sowjetischen Besatzungsmacht eingesetzt und ihr verantwortlich. Beratende Versammlungen aus Vertretern der demokratischen Parteien und Massenorganisationen standen ihnen zur Seite. Im September 1946 wurden dann in der gesamten damaligen Sowjetischen Besatzungszone Gemeindewahlen und am 20. Oktober 1946 Wahlen zu den Kreis- und Landtagen durchgeführt. Auf dieser Grundlage erfolgte in den Ländern die Bildung von Regierungen.
  4. In den Gemeinden, den Kreisen und in den fünf Ländern der sowjetisch besetzten Zone gab es durch den Willen des Volkes geschaffene und durch demokratisch gewählte Parlamente kontrollierte Verwaltungsbehörden. Auf dem Gebiet der sowjetisch besetzten Zone waren damit die Voraussetzungen zur Bildung eines einheitlichen, demokratischen, deutschen Staates geschaffen.

Die Volkskontrolle

Verbrecherische Elemente, wie Spekulanten, Schieber und Schwarzhändler, versuchten, die durch den Krieg entstandene Not auszunutzen, indem sie durch dunkle Geschäfte riesige Gewinne erzielten. Zur Bekämpfung dieser Schädlinge bildeten sich im Laufe des Jahres 1946 Volkskontrollausschüsse. Später dehnten sie ihre Kontrolltätigkeit auch auf die Verwaltung und Wirt­schaft aus. Sie trugen wesentlich dazu bei, daß fehlerhaftes Arbeiten und Kor­ruption aufgedeckt und überwunden werden. So schützte sich unser Volk von Anfang an vor Schaden, der durch bürokratischen Schlendrian, Betrug und Veruntreuung entstehen könnte.

Die Justizreform

Die Unabsetzbarkeit der Richter wurde aufgehoben. Viele Richter hatten sich an der faschistischen Unterdrückung des Volkes mitschuldig gemacht. Die Rechtsprechung durfte in Zukunft nur von Juristen ausgeübt werden, die eng mit dem Volk verbunden waren und daher den Willen und die Interessen des Volkes energisch vertreten. Diesem Ziel diente die Ausbildung von Werk­tätigen zu Volksrichtern.

Die Volkspolizei

Zur Sicherung der antifaschistisch-demokratischen Ordnung wurde die Volkspolizei geschaffen. Sie bestand aus Arbeitern, Bauern und anderen Werk­tätigen und deren Söhnen und Töchtern. Ihre Führung lag in den Händen von Männern und Frauen, welche ihre Treue und Hingabe für die Sache des Volkes bewiesen haben. Deshalb war sie der Freund und Helfer aller ehrlich Schaffenden. In schwerem und aufopferungsvollem Dienst überwachte sie die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und Gesetze, die zum Schutze des Volkes erlassen wurden. Damit hatte sie einen wesentlichen Anteil am Ge­lingen unseres Aufbaus und an der Erhaltung des Friedens.

Zusammenfassung

  • Nach der Vernichtung des Hitlerfaschismus durch die Sowjetarmee konnten sich die anti­faschistisch-demokratischen Parteien öffentlich betätigen.
  • Die Kommunistische Partei Deutschlands und die Sozialdemokratische Partei Deutsch­lands schlossen sich am 21.April 1946 zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands zusammen.
  • Wenig später wurden die Christlich-Demokratische Union, die Liberal~Demokratische Partei, und im Jahre 1948 die National~Demokratische Partei und die Demokratische Bauern-Partei gegründet.
  • Diese Parteien gehörten dem antifaschistisch-demokratischen Block an, der gebildet wurde, um unter Zurückstellung von Sonderinteressen alle Kraft auf die Lösung der Haupt­aufgaben zu konzentrieren. Diese Hauptaufgaben waren: die Erringung der Einheit Deutschlands, der Kampf gegen die Kriegsgefahr und der Aufbau unserer Friedenswirtschaft.
  • Auf dem Gebiete der staatlichen Verwaltung wurde eine enge Verbindung zwischen der demokratischen Verwaltung und dem Volk hergestellt.
  • Die einheitliche Lenkung der gesamten Wirtschaft in der sowjetisch besetzten Zone erfolgte durch die Deutsche Wirtschafts-Kommission.
  • Die Volkskontrolle schützte das Volk vor Benachteiligung durch unredliche Elemente. Durch die Ausbildung von Werktätigen zu Volksrichtern erhielt die Rechtsprechung einen demokratischen Charakter.
  • Die Sicherung der antifaschistisch-demokratischen Ordnung übernahm die Volkspolizei.

Die Demokratisierung des kulturellen Lebens

Die Schulreform

Am 12. Juni 1946 trat das Gesetz zur Demokratisierung der deutschen Schule und am 1. Juni 1948 das Schulreformgesetz für Groß-Berlin in Kraft. Damit wurde ein einheitliches Schulsystem geschaffen, in dem es keine Standes- und Klassenvorrechte mehr gibt. Alle Kinder, gleichviel welcher Konfession oder Rasse sie angehörten oder welchen Beruf die Eltern hatten, besuchten gemeinsam die achtjährige Grundschule.

  • Die Bildungsmöglichkeiten wurden bedeutend verbessert.
  • Vom 5. Schuljahr an lernten die Kinder eine Fremd­sprache.
  • Durch Fachlehrer wurden ihnen wissenschaftliche Kenntnisse ver­mittelt.
  • Dadurch ergab sich für jeden eine gute Allgemeinbildung und eine reibungslose Aufstiegsmöglichkeit in höhere Schularten.
  • Auf die achtjährige Grundschule baute sich die Berufsschule für diejenigen Schüler auf, die einen praktischen Beruf erlernen, und die Oberschule und Zehnklassenschule für jene, die sich zum Besuch von Hoch- und Fachschulen vorbereiteten.
  • Das Un­recht gegen die Kinder aus Arbeiter- und Bauernfamilien wurde beseitigt.
  • Auf dem Lande wurden die einklassigen Schulen, diese unseligen Rückstände aus den Zeiten des Feudalismus und Kapitalismus, beseitigt. Von 38,3 Prozent aller allgemeinbildenden Schulen waren sie bis 1950 schon auf 9,6 Prozent heruntergedrückt. Zentralschulen ermöglichen den Unterricht geteilt nach Jahrgängen. Eine grundlegende Reform wurde auch in der Berufsausbildung der Jugend durchgeführt.

Die große Bedeutung der Schulreform für die friedliche demokratische Entwicklung unseres Volkes geht aus dem § 1 des Gesetzes zur Demokrati­sierung der deutschen Schule hervor, in dem es heißt:

„Die deutsche demo­kratische Schule soll die Jugend zu selbständig denkenden und verantwor­tungsbewußt handelnden Menschen erziehen, die fähig und bereit sind, sich voll in den Dienst der Gemeinschaft des Volkes zu stellen. Als Mittlerin der Kultur hat sie die Aufgabe, die Jugend frei von nazistischen und militaristi­schen Auffassungen im Geiste des friedlichen und freundschaftlichen Zusam­menlebens der Völker und einer echten Demokratie zu wahrer Humanität zu erziehen.“

Unsere Schule stellte damit den Kampf um die Erhaltung des Friedens und für die Erziehung zum demokratischen Patriotismus in den Mit­telpunkt ihrer Arbeit. Sie erzog die Jugend zu aktiven Erbauern eines ein­heitlichen, demokratischen, friedliebenden Deutschlands und befähigte sie wissenschaftlich und moralisch, die hohen Aufgaben unseres friedlichen Auf­baus zu erfüllen.

Die Demokratisierung der Wissenschaft und der Kultur

Die Demokratisierung der Kultur erfaßte alle Zweige der Wissenschaft und Kunst. In den Hochschulen durfe niemand mehr menschenfeindliche und kriegerische Ideen verbreiten. Aus dem Lehrkörper der Universitäten wurden die Vertreter der faschistischen Irrlehren entfernt und die Pflege der fortschrittlichen Wissenschaft sichergestellt.

Arbeiter-und-Bauern-Fakultäten und andere Maßnahmen brachen das Bil­dungsmonopol der kapitalistischen und junkerlichen Kreise. Tausende junge Arbeiter und Bauern studierten in den Hochschulen und auf den Universitäten.

Wissenschaft. Mit dem Wachstum der materiellen Möglichkeiten entfaltete sich die wis­senschaftliche Forschung, die in der Deutschen Akademie der Wissenschaften ein repräsentatives und bedeutendes Zentrum wissenschaftlicher Forschungs­arbeit erhielt.

Kunst. Eine besondere Pflege erhielt die Kunst in allen ihren Zweigen. Im scharfen Kampfe gegen die Überreste der nazistischen Unkultur und den zersetzenden Einfluß der Kulturbarbarei des amerikanischen Imperialismus entwickelte sich eine neue, fortschrittliche deutsche Kultur. Sie knüpfte an die großen deutschen Kulturleistungen der Vergangenheit und die gewaltigen Errungenschaften der Kunst in der Sowjetunion an. Beachtliche neue Kunstwerke auf dem Gebiete der Literatur, des Films, des Theaters und der bildenden Kunst entstanden.

Kunst und Volk. Ein neues, schöpferisches Verhältnis zwischen dem Volke und der Kunst wurde hergestellt. Besonders stürmisch entfaltete sich das aktive künstlerische Leben des Volkes und seiner Jugend in Tausenden von Kulturgruppen der Freien Deutschen Jugend und der Betriebe und Dörfer.

Literatur. An Stelle der bisherigen, die Menschen verdummenden Literatur wurden Millionen Bücher fortschrittlicher deutscher und ausländischer Schriftsteller gedruckt und in Tausenden von Bibliotheken dem Volke zugänglich gemacht.

Die gesamte Kultur wurde in den Dienst der großen nationalen und huma­nistischen Aufgaben des Kampfes um die Einheit und die fortschrittliche Ge­staltung der Deutschen Nation und des Friedens gestellt.


Zusammenfassung

  • Neben dem politischen und wirtschaftlichen Leben wurde auch die geistige Kultur grundlegend im demokratischen, fortschrittlichen Geiste umgestaltet.
  • Eine umfassende demokratische Schulreform sicherte die Erziehung der deutschen Jugend zu aktiven Erbauern eines einheitlichen, friedliebenden und fortschrittlichen Deutschlands.
  • In den Schulen und Hochschulen wurde den Kindern der Werktätigen der Weg zur Aneignung der fortschrittlichen Wissenschaft erschlossen.
  • Kunst und Wissenschaft erhielten allseitige Förderung. Sie wurden in enge Verbindung mit dem Volke gebracht und in den Dienst seines Kampfes für Frieden und Einheit der deutschen Nation gestellt.
Quelle: Lehrbuch für den Geschichtsunterricht, 8. Schuljahr, V. Teil, Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin, 1952, S.46-53. (Zeitformen angepaßt – N,G.)

Und was ist daraus geworden?

siehe:
Die DDR: Das andere Leben
13 Fragen zur DDR – und Antworten eines DDR-Bürgers
Die DDR war bunt und schön…

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12 Antworten zu DDR: Die ersten Schritte nach der Zerschlagung des Hitlerfaschismus

  1. Andy Weni schreibt:

    Das würde ich, so wie es da steht, sofort und ohne jegliche Bedenken, unterschreiben. In unserer WhatsApp Gruppe „7.Oktober“ diskutieren Freunde der DDR gemeinsam um die Wahrheit der Geschichte unseres ersten und einzigen Arbeiter- und-Bauernstaat auf deutschen Boden. Wir haben Grund, stolz auf das Erreichte und auf 40 Jahre Politik des Friedens, zu sein. Mit Hilfe des Zentralorgan der SED sind wir auf der Spur der Wahrheit, gegen Militarismus und Faschismus. Deshalb habe ich auch vor über 5 Jahren eine Seite auf Facebook mit gleichen Namen eingerichtet. Sascha war uns, ohne das er es wusste, immer ein guter Freund und Genosse. Ihm haben wir so vieles zu verdanken. Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle einmal herzlichst bei ihm bedanken.

    Mit kommunistischen Grüßen
    Andy Weni

  2. Maximilian H. schreibt:

    Eine wunderbare Zusammenstellung! Insbesondere der letzte Punkt tritt heute ganz besonders (kontrastreich) zum Vorschein – der Mißbrauch von „Wissenschaft“ zugunsten der räuberischen Zwecke der Monopolbourgeoisie im Kapitalismus. Wissenschaft ist im Kapitalismus von vornherein auf in (maximalen) Profit Ummünzbares ausgerichtet, freie Wissenschaft gibt es selbstverständlich nicht, wenn sie von der Finanzierung durch Großkonzerne abhängig ist – die Ergebnisse wisschenschaftlicher Forschung sind damit selbstverständlich vorprogrammiert.

    Und die geistige Kultur unterliegt in der BRD unterdessen dem Ziel der Aufrechterhaltung der reaktionären Ordnung, was im Wesentlichen im Bildungssystem durch Verschleierung wahrer Motive und Nicht-Zurückführen der globalen ökonomischen Zusammenhänge auf die Wirtschaftsordnung der Ausbeutung und Ausplünderung der abhängigen Länder gewährleistet wird – Indoktrination im Sinne historischer Verzerrungen und Konditionierung zu Konkurrenz, Konkurrenz, Konkurrenz gegen alles und jeden kommen als psychologische Komponente und Manipulation natürlich oben drauf, die menschliche Natur ist mit dem Kapitalismus schließlich nicht kompatibel.

    Wie in allen anderen Lebensbereichen liegt eben auch im Bildungssystem eine Waffe parat, die die herrschende Klasse für ihre Zwecke zu gebrauchen versteht. Möge die Herrschaft der reaktionärsten, am meisten chauvinistischen Klasse entrissen werden und in die Hände der fortschrittlichen proletarischen Kräfte übergehen. Revolutionärer Optimismus….
    Solidarische Grüße!

  3. Thomas Artesa schreibt:

    Nur Russland kann noch die Menschheit retten!

    Was hier in kurzer Zusammenfassung über die Entwicklungsgeschichte der DDR geschrieben steht, ist alles richtig wiedergegeben und analysiert.
    Der große und wichtige Grundgedanke oder auch die Grundvoraussetzung für das Bestehen eines ersten gerechten Staates auf deutschem Boden ist die starke Sowjetunion an der Seite des deutschen Volkes als auch anderer Völker Europas und der Welt gewesen – und das 40 Jahre lang!

    Allein in der deutschen Geschichte gibt es unzählige Beispiele opferreicher Revolutionen, Revolten, Freiheitskämpfe etc., die leider alle zum Scheitern verurteilt waren: Teutoburger Wald der Germanen gegen den feudalen Imperialismus der Römer im Jahre 9, Sachsenaufstand gegen Karl den Großen im 8. Jahrhundert (Urvater der europäischen reaktionären Kräfte und der Ausbeuterklasse – noch heute gerne als Orden am Band verliehen für alle angepassten Hofschranzen in Bonn und jetzt Berlin), Bauernkrieg als erste Frühbürgerliche Revolution, Hambacher Fest von 1832, Paulskirche zu Frankfurt – die sogenannte „deutsche Kommune“ von 1848 oder dann 1871 nach der Neuverteilung des kolonialen Kuchens zwischen Frankreich und Deutschland. Novemberrevolution 1919 und kurze Räterepublik, gutgemeinte kleinbürgerliche Studentenrevolten von 1968 im Westen Deutschlands mit der später dann manipulierten, unterwanderten und vom Establishment verheizten RAF. Bürgerliches Aufbegehren der alten BRD in den 70er und 80er Jahren gegen Atomkraft und andere neoimperialistische Verrenkungen endete bei den Grünen und im Jugoslawien-Krieg, Irak, Libyen und Syrien. Hier wird dann der Paulus zum Saulus und die NATO-Fratze träumt einmal mehr vom sibirischen „Neuland unter dem Pflug“ für Knobelbecher, Erbsensuppe als Volkszusammengehörigkeit und all die Börsenakrobaten in Washington, London oder Frankfurt / Main etc.

    Fazit: Was einmal die Sowjetunion für den Frieden auf der Welt und den Sozialismus bedeutete, das ist heute Russland ohne Wenn und Aber. Wir müssen uns bewusst sein, dass die Völker dieser Welt nur durch Russland noch gerettet werden können ohne Pathos oder hypokritische Anbiederei. Wenn sich deutsche Minister und Kanzleramtssprecher wieder einmal für neue Sanktionen und eine harte Hand mit echter Waffe vor dem feisten Bauch gegenüber Russland aussprechen, dann vertreten diese Marionetten nicht mehr die Menschen in diesem Land. Sie machen sich zum bewussten Büttel des Finanzkapitals und aller monopolistischen Vereinigungen. In einem Wort: Sie sind hochgradig kriminell, soziopathisch, egomanisch vernagelt und mafiösen Strukturen unterworfen! D.h.: sie müssen zum Wohle aller friedliebenden Menschen auf den Misthaufen der Geschichte gekippt werden – ein für alle Mal!

    • Erfurt schreibt:

      Danke Thomas! Die Russen haben schon vor 100 Jahren bewiesen, daß es möglich ist und das ist ein ganz entscheidender Fakt.

      Viele Grüße und schönes Wochenende Euch!

      MCMXLV

    • sascha313 schreibt:

      @ „Was einmal die Sowjetunion für den Frieden auf der Welt und den Sozialismus bedeutete, das ist heute Rußland ohne Wenn und Aber…“ – Schön wär’s! Auf einem sowjetischen Panzer in Magdeburg stand mal Ende der 90er Jahre mit weißer Farbe geschrieben „Befreit uns noch einmal!“ – Was für eine dumme und dreiste Parole! Sollen die Russen noch einmal den Kopf hinhalten, um ein Volk zu befreien, dessen Menschen vor fast tausend Jahren mal auf die Frage hin „Wollt ihr den totalen Krieg?“ euphorisch „Jaaaa!“ geschrien hatten?

      Heute sind sämtliche Wasserkraftwerke Sibiriens, der russ. Alu-Konzern RUSAL, der Erdöl-Konzern RUSNEFT und andere mit USA-Direktoren besetzt. Heute holzen die Chinesen in Größenordnungen die sibirische Taiga ab… na, und? Was tun wir? Wir diskutieren, schreiben und reden uns die Köpfe heiß, dann ziehen wir uns die Maske vor’s Maul und gehen zum Einkaufen?! Ja, die Empörung ist groß, doch den Kapitalismus kann man nicht überwinden, solange es keine wirklich revolutionäre Situation gibt, den Supermächtigen und Superreichen ihre Macht aus den Händen zu reißen.

  4. Erfurt schreibt:

    Zynismus: Auch das Schloss Cecilienhof, geht zurück an die Hohenzollern. Ausgerechnet dieser Ort, wo 1945 das Potsdamer Abkommen und damit die Enteignung der Krigsverbecher von ALLEN Alliierten beschlossen und unterzeichnet wurde!

    Burgen, Schlösser, Wälder…. davon hat mir früher auch nichts gehört aber was jetzt da abläuft ist ungefähr so als würde einem die ganze Heimat geraubt.

    MCMXLV, Die Toten mahnen!

    • sascha313 schreibt:

      Die werden damit auch den Kapitalismus nicht mehr retten… sie sollen nur zusehen, daß sie noch mal ihre eigene Haut retten können! Das Gesindel wird auch mit untergehen!

  5. Thomas Artesa schreibt:

    Lieber Sascha – ich bin natürlich ganz Deiner Meinung … aber!

    Tatsache ist jedoch, dass eben nur Russland und ausschließlich Russland unter Putin oder ohne Putin – ob selbst kapitalistisch, marktorientiert und wohl auch antikommunistisch im engeren Sinne – in der Lage ist dem faschistisch ausgeuferten Imperialismus à la USA /UK / Zion erfolgreich Paroli zu bieten. Nur Russland hat den richtigen Knüppel in der Hand diesen Soziopathen im Westen die Grenzen zu setzen – Fakt! Jetzt geht es leider nicht darum, trotzkistischen Defätismus von einer ewigen Weltrevolution auf die Tagesordnung zu bringen – die am Ende noch verraten wird von den eigenen Leuten, sondern darum, wie der Weltfrieden gerettet werden kann. Die bigotte und chauvinistische NATO-Osterweiterung muss dringend gestoppt werden – dringend! Die Corona-Verschwörung von Gates, Rockefeller, Rothschild, Bilderberger etc. ist nur ein weiterer Vorwand, die Menschheit auf immer und ewig zu versklaven. Der westliche Formarsch in Syrien konnte noch aufgehalten werden durch Russland – und nur durch Russland, nachdem Libyen in die Steinzeit gebombt worden war. Venezuela überlebt noch immer Dank China, Russland und Belorussland wie auch viele andere Länder Lateinamerikas etc. militärisch, wirtschaftlich und aus eigener Kraft. Wo sind da die Linken, die echten Kommunisten, die fortschrittlichen Menschen oder nur Wochenenddemonstranten für Frieden und Freiheit in unserem Land? Wo sind da die modernen Interbrigaden wie in Spanien 1936 – 39 oder gar in Nicaragua der 80er Jahre? Viel wird wieder einmal geredet, nur analysiert und theoretisch besser gemacht wie immer – bla, bla, bla! Man muss jetzt Realist und Pragmatiker der Zeit sein. Was kann gemacht werden für die Sache, die so einfach aber schwer zu machen ist vor und nach dem Sieg des Proletariats (Degenhardt). Wie ist das revolutionäre Bewusstsein der Menschen in Deutschland oder gar weltweit entwickelt. Wer sich als Marxist-Leninist outet, ist ja schon suspekt. Und dann noch Stalins 16 Gesamtwerke studiert zu haben ist ja der Gipfel der Ketzerei in diesem kulturellen Einheitsbrei unserer manipulierten Lebensphilosophie. All das hätte auch ein Lenin oder gar Stalin nur allzu gut verstanden, ohne das eigentliche sozialistische Endziel aus den Augen zu verlieren. Ab gesehen davon bin ich nicht der Meinung, Russland in Grund und Boden zu verdammen. Das gab es schon einmal im Westen unter Dutschke, Havel, Soschenizyn oder Walesa etc. Wir kennen alle die leidvolle Geschichte der letzten 100 Jahre und haben als überzeugte Marxisten (und Stalinisten!) daraus gelernt. Also noch einmal – das Überleben der Menschheit steht jetzt auf dem Spiel. Der Weltfrieden muss erhalten bleiben! Schluss mit den Sanktionen, den Blockaden, den Kriegstrommeln gegen Russland, Belorussland. Serbien, Nordkorea, Kuba, Venezuela, Syrien, Iran, Nicaragua, etc. etc. etc. Russland bleibt noch immer die einzige momentane Alternative zur bröckelnden Monopolstellung der NATO bzw. USA – Sine qua non! Alles andere ist bedauerlicherweise nur idealistische Mystifizierung ohne Realitätsbezug. Von Stalin lernen heißt auch absurd erscheinende momentane Realitäten besser zu begreifen. Gutes Beispiel der Molotow-Ribbentrop-Vertrag (Stalin-Hitler-Pakt). 1939 auch von vielen Kommunisten als Verrat an der eigentlichen Sache gesehen. Besser machen können es am Ende eben viele – nur die richtige Entscheidung in der Minute ist das Hauptproblem. D.h. Viva Rusia para siempre, in guten wie in schlechten Zeiten – Sic!

    • Harry56 schreibt:

      Werter „Genosse“ T.! Ich nehme mal an, dass hinter diesen ellenlangen, sicherlich meistens nur angelesenen (und so nur rein widergekäuten) Elaboraten kein Mensch steht mit wirklichen Füßen im Leben, einer anständigen beruflichen Bildung, in einem anständigen beruflichen Leben stehendes Subjekt sich befindet?

      Tippe ich richtig, Student, Bildungsbürgerlein?

      • Thomas Artesa schreibt:

        Lieber Harry 56 – im gequälten Geiste
        Bedauerlicherweise liegst Du da richtig falsch mit Deiner etwas da hingerotzten Meinung – ohne Dir auf die kurzen Füße treten zu wollen! Abgesehen davon, sollte man keine Berufsklasse gleich verdammen ohne zu wissen, wen man wirklich vor sich hat! Gelesen habe ich natürlich viel in meinem langen Leben – und nicht nur gelesen, sondern auch verstanden! Daneben von der Welt noch viel mehr gesehen, mich beruflich, akademisch, menschlich, geistig, fremdsprachlich, medizinisch, politisch, physisch, psychisch etc. stets weiterentwickelt und dialektisch marxistisch analysieren können! Bildung ist hierbei nicht nur ein Privileg schöngeistigen Kleinbürgertums. Es sollte allen Menschen auf diesem – unseren Planeten zur Verfügung stehen – ohne Ausnahme und Klassenzugehörigkeit! Vielleicht hast Du auch den kurzen Beitrag ohne eigenes profundes und klassenbewusstes Wissen leider gleich in die Tonne gekippt. Kritik ist natürlich jederzeit gerne angebracht – aber komm hier bitte mit realistischen und richtigen Argumenten herüber als Diskussionsbeitrag und überlasse kurzgefasste nichtssagende Statements der Mainstreampresse. Dafür ist auf diesem Forum nicht der richtige Ort! Mit einem netten Gruß und gehe beim nächsten Mal etwas mehr in Dich auf Deinem steinigen Weg der Abbitte nach Canossa, falls Dir an echtem marxistisch-leninistisch-stalinistischem Gedankengut etwas liegt. Gegenseitige persönliche und kontraproduktive Neckereien bringen hier nichts und stärken nur den gemeinsamen Klassenfeind à la Opportunisten, Trotzkisten, Linksverdreher, Diversanten, NATO-Grüne und auch verkappte Russland-Hasser – Sic! Oder bist Du auch so ein Kryptohypokrit und misanthroper Akolyth gerade jetzt, wo doch der Frühling endlich kommt und wir alle wieder mit frischem Mut und Kraft gegen den täglichen Corona-Wahnsinn angehen sollten? Also bitte – sei Genosse im Geiste und in der Ferne. Schönen Tag noch – alter Freund und Kupferstecher.

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