Computergespräche…

pc1715Auch wenn es nebensächlich zu sein scheint, aber vielleicht kann der Austausch hier denjenigen ein bißchen weiterhelfen, die sich mit dem PC nicht so gut auskennen, und ein Erfahrungsaustausch könnte ganz nützlich sein… 10. März 2021

HANNA schreibt: Stefan, vor vier Jahren genau hatte ich alle die Probleme mit dem Computer nicht. Vor vier Jahren begann das Theater mit meinen „Betreuern“. Kannst du mir erklären, was die Datei „Kleiner Aktenkoffer“ ist? Ich könnte es dir erklären. Lass ich aber, das würde zu weit gehen und beweisen, dass deine Argumentation zumindest für meinen PC nicht zutrifft. Ich habe außerdem zwei Super-Cookies in meinem Computer, die im Browser nicht gelöscht werden können (aber mein Zusatzprogramm kann das). Nun weiß ich nicht, ob Super-Cookies sich in jedem PC befinden. In jedem Fall verfolgen sie alle Handlungen am PC, es ist, als stünde mein Bildschirm auf jemandes Tisch. Ich weiß nicht, ob das normal ist. Und normal ist es sicher nicht, wenn ich beim Schreiben merke, dass irgendwo ein PC mitschreibt, weil er langsamer als ich schreibt. Jemand ist interessiert daran, was ich schreibe, es wird Material gesammelt. Ich kann mich überhaupt nicht schützen dagegen, weil meine „Betreuer“ Einsicht in meinen PC haben. Jedes Passwort ist denen bekannt. Selbst ein neues Passwort wäre ihnen bekannt. Ich kann zum Beispiel vieles, was mir Kaspersky anbietet, gar nicht machen aus diesem Grunde. Ich bin denen richtiggehend ausgeliefert. Ich habe schon überlegt, hier rauszugehen, um den Blog zu schützen, aber in dem sind sie sowieso, hundertprozentig, nicht nur wegen mir. Nun kannst du natürlich denken, ich hätte Verfolgungswahn, das hättest du umsonst und ich würde dir das nicht übelnehmen. Im Moment wird zum Beispiel mitgeschrieben. Hast du das auch? Es ist auch schon passiert, dass sie das Absenden eines Kommentars von mir verhindert haben, der nicht ihre Meinung ausdrückte. Falls ja, würde ich es nicht auf mich beziehen. Stefan, ich bin kein Computerfreak, ich habe von vielen Dingen am PC keine Ahnung, ich kann mich auch täuschen, und es ist alles ganz normal unter heutigen Bedingungen der Zensur. Aber dass ich mich täusche, dafür brauche ich einen Beweis. Alle Indizien weisen auf meine Ansicht hin.
ERFURT schreibt: Der Aktenkoffer war ein Feature von Windows 95. Dein Rechner gehört auf den Müll. Tipp: Für 200 € kriegst Du einen guten Gebrauchten! PS: Ab Windows 8 brauchst Du Kaspersky nicht mehr, Windows 8 und 10 haben einen eigenen Virenscanner. https://rolfrost.de/astro/hp_elite_desk_pc.jpg für 200 EUR!
HANNA schreibt: Aha. Ich habe da andere Informationen zum Aktenkoffer. Mein Computer ist genau 6 Jahre alt, ich habe Windows 7. Windows 10 gefällt mir überhaupt nicht, bin deshalb wieder auf Windows 7 zurückgegangen. Der Computer selbst ist gut. Ich habe den richtiggehend aufgerüstet, im Vertrauen darauf, dass ich allein an meinem PC arbeiten kann. Einen neuen PC brauche ich vorerst nicht. Irgndwann aber muss ich in den sauren Apfel beißen und auf Windows 10 gehen. Aber vielleicht haben sie dann schon Windows 11.
ERFURT schreibt: Hanna, für Windows 7 gibt es seit fast einem Jahr keinen Support mehr. Was das System besonders anfällig für Malware, Viren und Trojaner macht. Weg damit!
HANNA schreibt: Stefan, nein, sehe ich nicht so. Ich habe erst gestern ein Update von Microsoft bekommen, und zwar gegen Malware. Und laufend kriege ich Updates für Defender Virus. Was sie ganz sicher nicht updaten, sind Korrekturen am Betriebssystem, es wird ja nicht mehr weiterentwickelt. Damit kann ich leben, es ist zumindest ein Programm, bei dem sie die meisten Fehler korrigiert haben, was man von Windows 10 noch nicht sagen kann. Erst, wenn sie Windows 11 vorliegen haben, dann ist klar, jetzt wissen sie nicht mehr weiter mit 10, das ist alles. Außerdem habe ich ein Programm gegen Malware im PC. Es gibt Leute, von denen ich weiß, dass sie heute noch mit Windows 95 arbeiten. Und es klappt.
ERFURT schreibt: Hanna, es ist schlecht an alten Betriebssystemen festzuhalten. Das weiß ich, selbst Programmierer mit fast 30 Jahren Erfahrung: Ein neues Release ist schneller gefixt als ein Patch für ein altes Releas erstellt ist. Warum auch sollten sich Entwickler um Sicherheitslücken in alten OS’n bzw. ältere Softwareversionen kümmern? Richtig, sie tun es nicht! Auf die Updates die noch verfügbar sind, ist also kein Verlass!
ROLF schreibt: Hallo Hanna! Richtig, behalte deinen Win7 Computer – so lange du damit zurecht kommst. Mit den 200€ würdest du nur den Kapitalismus unterstützen. Sicher ist im IT-Bereich NICHTS! Das muss man bei der Nutzung beachten. Und ein alter Computer/Betriebssystem ist auch nicht anfälliger als ein neues System – im Gegenteil. Mit den alten Systemen beschäftigt sich kein Hacker oder Hackerbehörde. Die neuen Systeme haben auch immer mehr „automatische“ Funktionen, da hat keiner mehr einen Überblick.
ERFURT schreibt: Mit einen kompromittierten PC Internetbanking zu machen ist grob fahrlässig. Außerdem stellt ein solches System auch eine Gefahr für die Anderen dar, weil er selbst zur Virenschleuder wird, daß ist vielen nicht klar. Ich kenne XP-Rechner die waren dermaßen verwanzt, so daß man da nicht einmal mehr ein Netzwerk-Analysetool (PCAP, Wireshark) anwenden konnte um zu sehen auf welche Addresse:Port die Trojaner senden. Ich schreibe hier als Profi mit einer langjährigen Erfahrung als Netzwerkmanager und Administrator im Serverumfeld (Webserver, Mailserver, Proxyserver, Virenscanner), jeder Fachmann würde diesselbe Empfehlung abgeben. Und 200 EUR für einen supermodernen PC mit Windows 10 HE ist ja nun wirklich kein Vermögen. Außerdem kenne ich ein paar Kollegen von AfB (Arbeit für Behinderte), die geben ihr Bestes bei der Wiederaufarbeitung gebrauchter PCs.
HANNA schreibt: Stefan, du hast vielleicht Vorstellungen von der Rentenhöhe heutzutage. Weißt du, was 200 Euro für mich bedeuten? Das ist das eine, das andere aber ist: Welche Sicherheit habe ich denn, dass meine „Betreuer“ nicht auch diesen anderen Computer „übernehmen“ würden? Mein Computer ist gut, dass einiges nicht funktioniert, hat Gründe, die außerhalb liegen. Zum Beispiel wird seit einigen Tagen das Öffnen des Textprogramms verzögert, das ist unabhängig vom Computer. Dass so etwas möglich ist, habe ich erst durch die Meldung erfahren, dass Russland jetzt Twitter verlangsamt. Ich will auch kein Spezialist für Computer sein, für mich ist ein Computer nur etwas mehr als eine Schreibmaschine. Das wirst du nicht verstehen, so wie du dich in die Materie kniest. Im übrigen ist mein PC virenfrei. Da braucht hier niemand Angst zu haben. Ich habe jetzt auch den Keylogger aktiviert und hoffe, dass meine „Mitschreiber“ das Nachsehen haben. Richtig, Rolf, das sage ich mir auch. Wir wissen doch, warum immer neue Modelle entwickelt werden, doch nicht, um uns zu dienen, sondern wegen des Profits. Als ich Windows 10 ausprobierte, war mir sofort klar, dass es dort viele Lücken gab für „Einsteiger“. Außerdem ist dieses Betriebssystem entschieden zu umständlich gegenüber Windows 7. Ich will mit meinem Computer doch keine Atomraketen programmieren.
ROLF schreibt: Hallo Herr ERFURT! Da mag technisch manches vielleicht richtig sein. Nur, bei einem Win10 Rechner kann man die „Verwanzung“ nicht so einfach erkennen, wie bei einem betagten Win7 Rechner. Und meine Aussage zu Hackern und alten Betriebssystemen in Frage zu stellen – das ist meiner Meinung nach sehr fragwürdig. Aus meiner langjährigen Erfahrung (25 Jahre), kann ich mich noch erinnern, dass bei Updates/neuen Betriebssystemen ca. 500 neue Sicherheits-Einstellungsmöglichkeiten für Administratoren eingebaut wurden. Ich/wir konnten das nicht mehr bewerkstelligen/verantworten. Du konntest das sicherlich … Das jeder Fachmann deine Aussage teilt, ich wage es zu bezweifeln. Behaupten kannst du das natürlich. Außerdem sollten die Anwender entscheiden was sie wollen, nicht der Verkäufer oder Techniker.
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52 Antworten zu Computergespräche…

  1. Pingback: Hinweis an unsere Leser | Sascha's Welt

  2. Armin Hoffmann schreibt:

    Der Sichtweise von ERFURT schließe ich mich ungefragt an. Insbesondere die „Gefahr für die Anderen“ liegt doch auf der Hand. Vertraut der Meinung von Fachleuten wie ERFURT. Relativ günstig werden ausgemusterte und generalüberholte refurbished PC mit (!!!) neuer Software angeboten.

    • Erfurt schreibt:

      Danke! Als Erzkonservativer wollte ich schon Win95 nicht haben …. Aber dann war ich begeistert 😉

      Danke Sascha!!!

      PS: Für meinen ersten PC ging die ganze Abfindung drauf. Dafür musste der 10 Jahre halten und der Nachfolger, ein Gebrauchter von AfB für rund 200 € hat auch 10 Jahre mitgespielt. Ich habe mich dann fast 2 Jahre dagegen gesträubt den zu verschrotten.

  3. sischramme schreibt:

    Ich bin erschrocken, dass immer noch Menschen dieses Gates System benutzen. Bei mir werkeln seit 2009 ausschließlich Linux. Zuerst Ubuntu, dann Mint und jetzt Debian. Die Kekse und andere Einträge von Seiten werden automatisch nach beenden des Programms gelöscht. Weiter werden zahlreiche Internet Adressen gesperrt. Das bedeutet, dass der Rechner zu diesen Adressen keine Signale schickt. Und natürlich ist bei Linux Passwörter Plicht ohne dem eine Installation nicht startet. Weiter können für die normale Benutzung oder Benutzer eigene Sicherheitsbereiche erstellt werden, die nur vom Superuser umgangen werden können. Wobei bei Debian Linux weitere Bereiche verschlüsselt abgetrennt werden können.
    Linux ist kostenlos und für alte wie auch neue Rechner zu haben. Ob mehrere Prozessoren oder einen, 32 oder 64 bit, Linux beherrscht alles. Der Hauptvorteil liegt im gesperrten automatischen Installieren von Programmen. Hier muss je nach Sicherheitsstufe das Passwort der Benutzer eingegeben. Es kann auch dafür ein Schlüsselbund hoher Sicherheit verwendet werden.

    Der Rechner braucht nicht weg geschmissen zu werden, sondern das Betriebssystem. Bei Neuinstallation immer die eigenen Daten sichern. Viele nutzen Smartphones – diese gehören in eine Presse, damit die Daten verschwunden sind. Wer so ein Teil mit sich trägt ist ein Spion für Dienste, die er noch nicht einmal kennt und hilft dabei mit andere Menschen in der Nähe auszuspionieren. Alle Anbieter, in der BRD sind es 3, Telekom, Vodafone und Telefonica müssen vertraglich die Schnüffelzugänge gestatten.

    Damals hatte ich auch mal diese immer offenes Fenster von diesem Tohr. Es hatte immer Kanäle, die offen waren und nicht geschlossen werden konnten. Heute brauche ich keine zusätzlichen Programme, die nach Viren suchen, da diese durch die eingerichtete Schranke nicht durchkommen. Bereits das Speichern benötigt ein Passwort. Ähnlich der Körper-Hirn Schranke, die mit der Thor Spritze umgangen werden kann.

    Linux ist anders als das offene Fenster und benötigt Kenntnisse über das eigentliche System. Deshalb ein Linux-Live System herunterladen und ausprobieren. Es braucht nicht installiert zu werden und es kann erprobt werden ob der Rechner damit zurecht kommt. Linux Mint hat seine Philosphie geändert und ist nur noch für 64bit Rechner.

    • Erfurt schreibt:

      Unix, Linux & Co, MacOS, OS/2: Die Hersteller aller Betriebssysteme produzieren nach denselben Prinzipien wie Microsoft und mit denselben Zielen! Es ist egal, welches OS wir benutzen, das hat auf den Kapitalismus nicht die geringste Auswirkung!

      Der Rechner braucht nicht weg geschmissen zu werden. Im Kapitalismus wird nicht nach Bedarf produziert. Die Konsequenz ist eine Überproduktion und das heißt daß nur ein Bruchteil aller produzierten Computer überhaupt verkauft werden, der Rest landet noch vor dem Verkauf in Recycling Unternehmen wo auch Menschen profitbringend ausgebeutet werden.

      Es ist also egal, ob man seinen PC gleich nach dem Kauf oder nach 10 Jahren wegschmeißt! Im Übrigen war mein PC über 10 Jahre alt.

      Schönen Sonntag!

      PS: Viren, Trojaner usw. verbreiten sich auch auf Nicht-Windows-Systemen! Und auch auf OS/2 Rechnern. Es ist also auch unsinnig anzunehmen, daß ein anderes, von Windows abweichendes Betriebssystem mehr Sicherheit bringt.

      • sischramme schreibt:

        Die Sicherheit ist nunmal bei Systemen von Gates nicht gegeben. Die Funktionsweise von Linux, speziel der Debian Linux Systeme fünktionieren nunmal anders. Kein Browser, keine Oberfläche selbst das Festplattensystem wird nicht vorgeschrieben. Die Sicherheit ist bereits gegeben durch Verschlüsselung der Festplattenpartitionen, des Betriebssystems und viele andere Dinge mehr. Die Behauptung das andere von Gates System abweichende Systeme genauso unsicher sind, oder nicht mehr Sicherheit bringen, ist bereits durch die Nutzer widerlegt.
        Wenn Skype und andere unsichere Programme installiert werden, wird eine Warnung eingeblendet, dass die Sicherheit des Systems nicht mehr gewährleistet werden kann, entscheidet jeder selber, ob er solche Programme installiert oder nicht.
        Übrigens werden durch manche Linuxsysteme verändert und den Konzernen und Monopolen angepasst. Selbst diese „verseuchten“ Systeme können nach der Installation von allen Schädlingen gesäubert werden. ZB. wird Firefox in der angebotenen Version nicht mehr verwendet, sondern nur nach einer Überarbeitung. Hier läuft kein Firefox.
        Besonders in der heutigen Zeit sollte jeder Mensch verantwortungsvoll handeln und Systeme von Psychopathen nicht nutzen. Man kann vieles behaupten aber kein Trojaner oder Virus findet einen Zugang.
        Und noch etwas wichtiges:

        Alle neuen Geräte, die über eine SIM oder und EFI DOS verfügen, sind ganz ohne Betriebssystem von Fremden nutzbar. So hatte mal das Fraunhofer Institut veröffentlicht, bei so einem Gerät den Ton als mp3 aus einem Smartphone zu holen.

  4. „Tutti non Frutti“

    scheint mir ein „ewiges *Gesetz* zu sein. … okäi! … wer liest schon *Augustinus*?

  5. roprin schreibt:

    Warum nicht eine bessere Lösung? – Auf Windows verzichten und Linux installieren. Microsoft bietet für uns Nutzer bzw. Administratoren nur 6 Sicherheitsstufen an. In den USA gibt es tatsächlich 8 Sicherheitsstufen. So lassen sich generell alle PC’s potentiell überwachen.
    Bei Linux ist man da auf der besseren Schiene.

  6. roprin schreibt:

    PS: Ich habe mal auf Hoffnung auf einen Job meine Microsoft-Admin-Zertifikate (Netzwerk- und Datenbank-Admin sowie Lotus-Notes und Domino Admin) erworben.

    • Erfurt schreibt:

      Skrupellose PC-Verkäufer bringen es fertig, Rechner auf denen Win10 installiert ist, nur zusammen mit McAfee Virenschutz zu verkaufen. Sozusagen doppelter Virenschutz 😉

      Mit einem bei M e d i a M a r k t gekauften Laptop habe ich mal einen ganzen Tag verbracht den ganzen Müll runterzuschmeißen der da drauf war.

      Frendschaft!

  7. Jena schreibt:

    Entschuldige Erfurt mich wundert das du als Programmierer nicht mitbekommen hast das Linux nach ganz anderen Prinzipien erstellt wird als MacOS oder Windows. MacOS oder Windows sind kommerzielle Betriebssysteme das bedeutet die Hersteller sind gewinnorientierte Firmen die die Betriebssysteme als ein Produkt betrachten und natürlich den „Bauplan“ also die Quell-Codes geheimhalten – da dies ihr „geistiges Eigentum“ darstellt. Im Gegensatz dazu wird Linux nach dem Open-Source-Prinzip entwickelt, das bedeutet hinter Linux steht kein Konzern, die „Baupläne“ werden kostenlos veröffentlicht. Dies passen andere Gruppen so an das „Distributionen“ also Vertriebsversionen von Linux inklusive aller Programme entstehen. Die meisten dieser Distributionen sind kostenlos. Das Problem: Es gibt sehr viele (800) Linux-Distributionen, die zum Teil sehr unterschiedlich sind und auch unterschiedliche Vorkenntnisse voraussetzen. Das oben genannte Ubuntu und sein Ableger Mint sind die beliebtesten Versionen für den HeimPC – ich nutze hier gerade openSUSE Leap das man ebenfalls zu Hause nutzen kann.

    Die Vorteile von Linux sind: (aus Anwendersicht)
    – Durch das Open-Source-Prinzip können Fehler entdeckt werden
    – Viren sind auf Grund der geringen Verbreitung und der Defragmentierung von Linux so gut wie unbekannt
    – Alte Rechner können weiterbetrieben werden

    – Das Gemeinschaftsprinzip führt nicht dazu das alle gemeinsam ein System entwickelt sondern das es sehr viele unterschiedliche Systeme gibt. Außerdem kann es sein das nicht alle Computer vollständig unterstützt werden, was aber nicht nur an den Linux-Teams liegt sondern vor allem an kommerziellen Herstellern die ihre „Treiber“ nicht unter Linux-Lizenz veröffentlichen
    – Im Zweifelsfall muß man sich mehr mit dem Computer beschäftigen als man eigentlich will oder sich Hilfe von Linux-affinen oder aus dem Netz holen.

  8. Erfurt schreibt:

    Linux ist ein Multi-User-OS! Welchen Sinn hätte es denn, ein Solches auf einem PC (Workstation) zu installieren vor dem nur ein Benutzer sitzt? Gar keinen! Sicher kann man Linux auch im Single-User-Mode betreiben aber da gibt es auch keine Netzwerkverbindungen.

    Im übrigen hat Open-Source-Entwicklung mit Betriebsystemen gar nichts zu tun. Ich habe jede Menge Open-Source entwickelt, die läuft plattformunabhängig. Wie überhaupt meine ganze Entwicklungsarbeit auf Plattformunabhängigkeit ausgerichtet ist. Ich habe ein Web-Framework entwickelt, das läuft auf jedem OS, auch auf Solaris und AIX. Und auch in C.

    Und auch sämtliche IDE’s, SVN u.a. Entwicklerwerkzeuge sind plattformunabhängig!

    MFG

    • Jena schreibt:

      Ich sitze hier ganz alleine (auch nur einen Account) an meiner OpenSUSE (Linux)- und glaub mir ich habe eine Netzwerkverbindung zu sascha313.wordpress.com
      Und wenn ich Windows 10 hochfahre sitze ich wieder ganz alleine am Rechner und trotzdem geht das Netzwerk.
      Beides sowohl Linux als auch Windows sind Multi-User-Betriebssysteme. Wenn du ein Single-User-Betriebssystem möchtest dann müsstest du zurückgehen auf den robotron 1715 mit SCP (CP/M Devirat), -das ist der 8-bit -Rechner auf dem Artikelbild oben – der wird aber seit der Abwicklung vom VEB Büromaschinenwerk Sömmerda nicht mehr hergestellt. Schade eigentlich …

      Windows ist ein propritäres System mit 90 % Marktanteil und deshalb anfällig für Computerviren aller Art. Zudem arbeitet der Hersteller sehr eng mit Nachichtendiensten wie der NSA zusammen. (Snowden!) Seit 2015 ist es zudem eine Plattform die sehr eng mit der Cloud verzahnt ist und dadurch datenfinanziert ist. Der Datenschutz bleibt dabei auf der Strecke. Belohnungssysteme, penetrante Apps, ständige Abfragen z.B. nach der privaten Telefonnummer oder ständige Nötigen und Aufmerksamkeitsheischerei (z.B. mit den sogenannten Live-Kacheln) zum Abschluß von Abos und Verträgen machen das Arbeiten mit Windows 10 nicht gerade zum Vergnügen (und vom „Freikaufen“ vom Las-Vegas-Modus mit Preisen von 250€/Jahr fange ich lieber gar nicht erst an …) Aber wen das nicht stört oder es sogar mag …

      Um die passende Linuxdistribution zu finden helfen Seiten wie
      http://www.distrochooser.de
      ubuntuusers.de

      • Erfurt schreibt:

        Wenn du ein Single-User-Betriebssystem möchtest dann müsstest du zurückgehen auf den robotron 1715 …

        Nein. Um den Single-User-Modus zu starten, musst Du nur das Runlevel entsprechend auswählen bzw. konfigurieren. Wenn Du SUSE hast, ist Yast das Konfigurationsprogramm oder Du gehst ins Startmenu und wählst den Single-User-Modus mit Startoption s.

        Beides sowohl Linux als auch Windows sind Multi-User-Betriebssysteme.

        Nein. Windows im Multi-User-Betrieb gibt es nur als Terminalserver.

        MfG

      • Armin Hoffmann schreibt:

        Fachchinesisch ist für die Diskussion zwischen Fachleuten sicher nützlich. Aber hier?
        Kann einer der Experten zwei Offerten+Kosten – 1x windows-basiert und 1x linux-basiert – unterbreiten, für einen PC, der dem „Normalmenschen“ das Übliche ermöglicht: schneller Internetzugang, Schreiben, Tabellenberechnung, PDF öffnen. Das wäre hilfreich.

  9. Harry56 schreibt:

    Für Menschen, welche mit einem PC bzw. OS einfach nur schnell und einfach arbeiten wollen, ist Windows noch immer das Beste.
    Wer schon öfters mal in Linux Foren herumgeschnüffelt hat, weiß sicher, wovon ich spreche!

    Sachliche Grüße

  10. Rolf schreibt:

    Hallo Armin Hoffman!

    Ich verkaufe keine Computer. Auch habe ich mich von der Computer-Branche aus persönlichen Gründen verabschiedet. Ich wollte nicht mehr für diese „Verdummung“ arbeiten, wollte jeden Tag in den Spiegel schauen können.
    Für Ihre Anwendungen reicht ein durchschnittlicher Computer mit Betriebssystem. Das geht dann auch mit kostenfreien Anwender-Programmen (z.B.: openoffice). Die Geschwindigkeit für den Internetzugriff ist abhängig von Ihrem Anschluss (Telefon, mobil, DSL, …), da kann ein schneller Computer wenig ausbessern.
    Wichtig ist – egal bei welchem Computer – man muss wissen, dass einem per Software alles vorgegaukelt werden kann, was die Programmierer wollen.
    Auch wenn die Kontrollleuchte vom Mikrofon nicht leuchtet und Ihnen angezeigt wird, dass das Mikro ausgeschaltet ist – sollte man es nicht als „wahr“ ansehen …
    Es gibt da gute Ausführungen dazu “ der tiefe Staat“.

    Rolf

    • sascha313 schreibt:

      Danke, Rolf. Und ich denke auch, daß heute alles mitgelesen wird. (auch libre office geht). Das einzige, wo man nicht „mitlesen“ kann, ist das persönliche Gespräch auf der Straße, und das sollten wir wieder beleben!

      • Erfurt schreibt:

        Danke auch. Und ich denke, wir sollten versuchen, auch der Computernutzung einen persönlichen Sinn einzuhauchen. Auch wenn die Hersteller von Hard- und Software ganz andere Ziele verfolgen. Wenn wir PC und Zubehör nicht kaufen, wird das ja trotzdem produziert mit allen Konsequenzen einer kapitalistischen Produktionsweise: Ausbeutung, Umweltzerstörung usw.

        Und auch die Programmierer bei M$ werden ausgebeutet. Niemand käme auf die Idee Windows zu kaufen um den Programmierern damit einen Gefallen zu erweisen. Tun wir etwa den Entwicklern von OpenSource einen Gefallen, wenn wir deren Software kostenlos nutzen!? Wir würden denen nicht einmal einen Gefallen erweisen wenn wir dafür bezahlen würden!

        Freundschaft 😉

      • Harry56 schreibt:

        So ist es, gut und knapp gesagt. Im „Netz“ allein wird es niemals eine Umwälzung der jetzigen Machtverhältnisse geben. Kann und sollte es aber so weit wie möglich nutzen, um Kenntnisse und Erfahrungen auszutauschen.
        Und die Frage des persönlich verwendeten OS, so ist das nach meinen langjährigen Erfahrungen mit Windows und diversen Linux-Disrtis eher eine Frage des Geschmacks als eine grundsätzlich politische Frage.
        Ausspioniert können wir, bei „Bedarf“ in jedem OS.

        Soz. Grüße!

  11. Erfurt schreibt:

    @Armin, meine Empfehlung habe ich hier doch abgegeben. Ein Gebrauchter von AfB, einschalten, fertig 😉

    Freundschaft.

  12. Erfurt schreibt:

    LibreOffice: https://de.libreoffice.org/download/portable-versions/
    LibreOffice Portable ist eine voll funktionsfähige LibreOffice Version – mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramm, Zeichenprogramm und Datenbankprogramm – gepackt als eine Portable Anwendung, sodass Sie sie, zusammen mit Ihren Dokumenten und was Sie sonst noch so für Ihre Arbeit benötigen, überall mit hinnehmen können.

  13. Rolf schreibt:

    @Sascha:
    In meiner DDR-Zeit stand OTS für eine andere Truppe.

    Rolf

  14. Erfurt schreibt:

    Mal was über Datenschutz. Weg. einer Amselbrut bei uns aufm Hof
    https://rolfrost.de/amsellog.html?lazy=1
    habe ich mir eine WebCam zugelegt um das freudige Ereignis zu dokumentieren. Mit dieser Kamera kauft man sozusagen die Katze im Sack. Die Dokumentation ist so miserabel, daß ich den Support angemailt habe und so nach und nach die Informationen bekam, die nicht im Handbuch dokumentiert sind. Also jedesmal wenn sich das Tierchen bewegt, macht die Kamera ein Foto und lädt es in die Cloud. Sämtliche Fotos werden also nicht etwa auf der SD-Card in der Kamera gespeichert, sondern landen beim Hersteller der Kamera. Hierzu war bei der Installation der App ein Konto anzulegen, jedoch ohne Information darüber warum da ein Konto anzulegen ist.

    Diese Fakten musste ich dem Supporter Stück für Stück, Mail für Mail, sozusagen aus der Nase ziehen. Bei anderen Kameras in der unteren Preisklasse (um 50 €) läuft das ganz ähnlich ab. Eine App ist downzuloaden und auf dem Smartphone zu installieren. Auf die Kamera hat man also Zugriff nur über die App. Man hat keinerlei Kontrolle darüber, was das Smartphone nach draußen kommuniziert! Und mit allen anderen Apps ist das auch nicht anders.

    Kamera’s für ähnliche Verwendung (Überwachung) gibt es aber auch ohne App, Kostenpunkt 160 € aufwärts. Die haben einen eingebauten Webserver, der LifeStream kann damit z.B. im Browser dargestellt werden. So habe ich mir das eigentlich vorgestellt und das wäre auch meine Empfehlung, weil man hier selbst bestimmt was mit den Daten passiert.

    Viele Grüße!

    • Erfurt schreibt:

      Dieses Beispiel zeigt auch wie lächerlich die Datenschutzgrundverordnung (DSGV) ist. Von wegen Ihre Daten schützen, die DSGV schützt die Interessen derjenignen die mit unseren Daten Profite machen!

      Und von wegen Datenlecks sind eigenes Verschulden, Apps und Anwendungen wie z.B. Mozilla-Browser sowie ganze Betriebssysteme senden ständig Daten vom lokalen Gerät in die Cloud, vom Benutzer unbemerkt und nicht kontrollierbar!

      Freundschaft 😉

  15. Jena schreibt:

    @Erfurt: Es gäbe noch vieles zu bereden, vor allem das sie jetzt den Leuten Libreoffice einreden wollen nachdem sie sie auf Windows festgenagelt haben – aber darum geht es mir nicht. Sie schrieben das Windows kein Multi-User-System ist.
    Windows>Suche>Weitere Benutzer hinzufügen Voila Ihre Familie Andere Benutzer Ermöglichen Sie anderen Benutzern ihren Rechner zu benutzen, Windows ist tatsächlich kein Mehrfach-Benutzersystem, man kann nicht mehrere Leute an einem PC arbeiten lassen …
    Das war es – sascha ich habe ein paar Jahre hier mitgelesen um auch meine eigene Vergangenheit (ich war zum Ende der DDR erst 15) besser verstehen zu können. Ich habe auch die Beiträge von Erfurt geschätzt und ich habe versucht etwas zurückzugeben – was mir nicht gelungen ist. Ich klinke mich jetzt aus diesem Forum aus …

    • sascha313 schreibt:

      Dies ist natürlich kein „Computerforum“ – das ist wahr! Auch sei es Ihnen unbenommen, sich – wenn auch nur lesenderweise – zu beteiligen oder eben auch nicht. Sicherlich konnte man 1990 als Jugendlicher nicht das Ausmaß der Katastrophe ermessen, das sich für uns aus der feindlichen Übernahme der DDR ergab.

      Allerdings ist es heute für viele, die nun schon über 30 Jahre der DDR-feindlichen Propaganda ausgesetzt waren, schwer zu verstehen, warum – wenn man die Gesellschaft verändern will – nicht Kenntnisse über Windows oder Libre Office entscheidend sind, sondern allein die wissenschaftliche Weltanschauung des Marxismus-Leninismus. In „Stabü“ haben wir das damals alles schon gehabt. Wer also aufgepaßt hat, der weiß, daß nur die völlige Abschaffung des Kapitalismus uns aus der Krise führen kann.

      • Erfurt schreibt:

        Die Meinung, daß man mit der Wahl des Betriebssystems „etwas Gutes tun kann“ ist tatsächlich weit verbreitet. Auch das ist nur ein Ergebnis der bürgerlichen Propaganda.

        Freundschaft!

      • Armin Hoffmann schreibt:

        Klare Worte ! Das zeichnet dieses Forum aus – das Verweisen auf die Klarheit unserer Grundlagen. Es gilt, diese im Denken und Handeln am Leben zu erhalten ! „Denn zu jeder Stunde … “ haben wir uns vor den Angriffen der uns umgebenden Un-„Ordnung“ zu schützen. Ob in Erfurt oder Schönerlinde – Jeder an seinem Platz ! Danke Sascha !!!

    • Erfurt schreibt:

      @Jena haben den Sinn und die Funktionsweise eines Multi-User-Systems nicht verstanden. Von daher eine kurze Erklärung: Multi-User-OS heißt tatsächlich, daß mehrere Benutzer gleichzeitig auf einem System arbeiten können. Was auf Unix-Systemen kein Problem ist, auf diese Art und Weise habe ich zusammen mit meinen Kollegen tausende Zeilen Programmcode entwickelt — auf ein und derselben Maschine und zur gleichen Zeit. Es ist auch kein Problem, den Emacs oder xemacs-Editor auf NT oder XP zu benutzen, da wird ein X-Server gestartet und schon geht das. Das Kommando :who auf unixmaschinen zeigt übrigens wer angemeldet ist. Was Office-Software betrifft: Einem Brief ist es nicht anzusehen mit welchem Schreibprogramm und auf welchem OS er geschrieben wurde. Und wer will, kann seine Brief auch mit dem vi schreiben 😉

      Freundschaft!

  16. Erfurt schreibt:

    Warnung vor Trojaner App: Solche Warnungen sind immer wieder Thema auf den Startseiten der Browser. Ist das Ablenkung? Ja, ist es! Denn nicht nur ein paar Kriminelle, die es zweifelsfrei gibt sammeln Daten: Hauptsächlich nämlich ist es der Staat der Daten sammelt und auch damit handelt! Das hat dieser Staat sogar selber schon zugegeben, daß er mit unseren persönlichen Daten Handel treibt. Profitgier kennt keine Grenzen.

    Bleiben Sie wachsam!

  17. Benjamin schreibt:

    Was ich am meisten erschreckt ist, das es für diesen wertvollen Blog keine Sicherung gibt und auch die Leute dahinter kein Interesse daran haben. Das muss wohl so sein wenn man Windows95 immer noch so richtig toll findet und lieber mit uralten Computern hantiert anstatt sich mal was neues zu leisten. Durch eine Sicherung von mindestens der Inhalte aber auch der Seitenstruktur sowie der vielen Bilder und Grafiken und Links könnte man die nötige Autonomie und eben eine Sicherung der Arbeit der vergangenen Jahre erreichen. Immerhin braucht es blos einen Click eines Administrators und sascha313 bei wordpress.com ist weg.

    • sascha313 schreibt:

      Danke Benjamin. Wie könnte so eine Sicherung aussehen (mit Suchfunktion)?

      • Benjamin schreibt:

        WordPress ist wie etwa Twitter oder Facdbook eine privatrechtliche Angelegenheit. Die Spielregeln können und werden jederzeit an irgendwelche Umstände (zum Bsp. politische aber auch Finanzielles, neue Eigentümer) angepasst und so werden Konten halt mal einfach deaktiviert oder gleich ganz gelöscht. Da ist dann so eine Seite, selbst nach Jahren ungestörtem publizieren einfach weg. Zensurbestrebungen gibt es ja permanent und nur weil etwas gestern möglich war ist das kein Fahrschein für die Zukunft. Ein Export aus wordpress ist möglich, aber alle Medien (Bilder, Links etc. ) sind da nicht zwingend dabei und müssen getrennt gesichert werden. Es wäre möglich sascha313 auf dem lokalen Computer in einem lokalen Webserver und DB zu sichern so das die Seite sascha313 unabhängig von wordpress.com läuft. Damit lässt sich dann eine Exportdatei erstellen die jeder runterladen und unabhängig vonnwordpress.com auf dem eigenen Computer ansehen kann. So wären verteilte Sicherungen von sascha313 vorhanden. Es ist halt viel Arbeit aber in sascha313 stecken ja auch viele Jahre wertvoller Arbeit drin die unbedingt gesichert und verteilt werden sollte so das nichts verloren geht.

      • sascha313 schreibt:

        Danke Benjamin. Der Vorteil von wordpress ist eben, daß es vollständig kostenlos ist. Aber eine Löschung wäre praktisch mit ein paar wenigen Klicks durchaus machbar. Freilich ist einiges im Blog sehr „zeitbezogen“, anderes aber wiederum sehr dauerhaft gültig. Eine geeignete Sicherung ist daher zunächst das, was man tun könnte. Die Aufarbeitung und lexikalische Sortierung ist dann allerdings sehr zeitaufwendig. Wenn Du kannst, dann mach doch einfach mal einen Anfang… ja? …Und wenn es diesen oder einen ähnlichen Blog zwei-, drei- oder zehnmal gibt, kann das ja nur von Nutzen sein!

      • Benjamin schreibt:

        Das soll ein Weckruf an den Administrator und Autoren dieses Blogs sein auf die Daten acht zu geben und diese vor Verlust schützen anstatt sich auf wordpress.com zu verlassen. Ideal wäre, wenn man diese noch verteilen tut so das davon verteilte Sicherungen existieren und wenn man it den gesicherten Daten zusätzliche blogs in Betrieb nehmen könnte. Wie gesagt kann das nur der Verantwortliche für sascha313 in die Wege leiten. Meine Empfehlung! Die Art der Inhalte, also das Sozialistische von sascha313 sind im Internet derart vielfältig zusammengefasst sehr schwer zu finden und ein Verlust wäre schade..

    • Erfurt schreibt:

      Auf Servern läuft ganz bestimmt kein Windows 95. Und was die Datensicherung betrifft, das richtet sich auch nach der Art und Weise wie die Inhalte erstellt werden. Es gibt Content-Mangement-Systeme, womit man sämtliche Inhalte lokal erstellt, so hat man automatisch ein Backup.

      Auf dem Server jedoch ist der Provider zuständig fürs Backup. Im Übrigen sind Backups nicht eine Frage des Betriebssystems 😉

  18. Rolf schreibt:

    @Benjamin:
    Danke für deinen Weckruf und deine Hinweise zur Sicherung der Daten, unserer Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Sozialismus. Vielleicht kannst du ja Sascha dabei unterstützen.
    Ich würde mich sehr freuen!

    @Erfurt:
    Nur eine kleine Anmerkung.
    Glaubst du wirklich, der Provider xy sichert für Sascha/uns den Sozialismus?

    Rolf

    • sascha313 schreibt:

      die Sicherung ist erwas umständlicher als ich dachte…

    • Erfurt schreibt:

      @Rolf, selbstverständlich interessiert sich ein Provider für die Inhalte die seine Kunden publizieren. Die Provider arbeiten nämlich mit dem Überwachungsstaat zusammen, und wer da nicht mitspielt ist sehr schnell weg vom Fenster. Was aber auch nicht heißt daß jeder Provider selbst ein Schnüffler ist. Ein Provider muss dem Staat jedoch jederzeit Zugang zu den Daten/RZ gewähren und zwar uneingeschränkt. Ich habe selbst bei einem Provider gearbeitet, die Staatsmacht kam bewaffnet ins Rechenzentrum und wir mussten da raus solange die da drin waren und ihre Überwachungstechnik aufgebaut haben.

      Datenschutz? Lach 😉

      Schönen Sonntag!

    • Benjamin schreibt:

      Ja sicher kann ich unterstützen. Ich bin langjähriger IT Profi aber auch in das Thema muss ich mich einlesen da es wordpress.com spezifisch ist und eine Datensicherung noch relativ einfach sein kann so ist eine Wiederherstellung die Unabhängig von wordpress.com sein soll sicher mit Handarbeit verbunden. Das ist die Norm. Einfach zum Sichern sind Inhalte wie Texte und Bilder, schwieriger sind interne und externe Links d.h. die Seiten und Texte hat man wohl schnell wieder aber die ganzen Verknüpfungen sind eben mit dem Domainnamen wordpress.com verbunden. Am Ende sollte man eine runterladbare Kopie der ganzen Inhalte zumindest auf einem lokalen Computer laufen lassen können. Ideal wäre wenn man diese Kopie auf andere Domainnamen verteilen könnte. Eventuell ist such eine Migration auf einen eigenen WordPress Blog machbar… diese Sicherungs Szenarien muss man sich überlegen wenn der aktuelle Administrator mal nicht mehr kann, will, darf…, dann können andere den Blog wieder zum Leben erwecken oder der aktuelle Administrator kann mit den gesicherten Daten flüchten und sich woanders niederlassen.

      • sascha313 schreibt:

        Danke, Benjamin! Wichtig wäre, daß die Texte und die eingebundenen Bilder und Textschnipsel gesichert werden.
        Bei den externen Links ist es ja auch schon so, daß sie oft nicht mehr aktuell sind oder gelöscht wurden, daher kann man darauf verzichten. Und die internen Links sind verzichtbar, wenn man eine gewisse Sytematisierung hat. Es ist auch unproblematisch, wenn bestimmte Texte dann woanders auftauchen. Schade wäre nur, wenn sie verloren gingen, denn es handelt sich fast ausschließlich um sozialistische Literatur oder ausgewählte fortschrittliche Autoren, und vieles davon ist heute nur noch selten oder gar nicht im Internet zu finden… Es sind über 2.500 Beiträge. Die Kommentare dienen vorwiegend dem Erfahrungsaustausch.

      • Joachim schreibt:

        Will man es perfekt machen, müßte man es wie Jens Wernicke von Rubikon tun. Er ist nach Lateinamerika ausgewandert und die Server von Rubikon sind mittlerweile so unabhängig wie wikileaks. Keiner kann diese abschalten, allerdings hat das sehr viel Geld gekostet. Vor einiger Zeit hatte er nach Spenden angefragt da es 200.000 Euro brauchte um dies zu verwirklichen – offensichtlich hat er es geschafft.
        https://www.rubikon.news/artikel/die-zukunft-beginnt-jetzt-2
        Eine zusätzliche Möglichkeit wäre zu versuchen auch einige wichtige Artikel dort zu veröffentlichen, so daß diese dort gesichert sind. Jederzeit erreichbar wären diese dann über die Autorenliste von Rubikon. Aber das kann nur Sascha entscheiden.

        Ideal wäre es wenn es möglich wäre diesen blog über die Server von Rubikon laufen zu lassen, aber das würde wohl eine Beteiligung an den 200.000 Euro voraussetzen, günstig wär das sicher nicht. Aber ich wäre gerne bereit einen Beitrag zu spenden sollte es soweit kommen.

        Die andere Möglichkeit, Teile dieses Blogs in Buchform zu bringen ist wohl zu arbeitsaufwendig.

      • sascha313 schreibt:

        Letzteres ist möglicherweise zu aufwendig und die Verteilung ist begrenzt…

      • Benjamin schreibt:

        Um die über Jahre verfassten 2500 Artikel inkl. der verlinkten Grafiken geht es mir. Das ist ja schon eine Art Lexikon und so sicher einmalig. Ich denke mit entsprechender Kooperation der hier versammelten IT Erfahrung könnte man das alles sichern und eben auch wieder herstellen dort wo man dann möchte. Am besten mal direkt an meine email schreiben das ist einfacher zum sich austauschen.

      • sascha313 schreibt:

        Danke Benjamin, ich meld mich! …aus dem Laden.

  19. sascha313 schreibt:

    Auf einer polnischen Website las ich:
    „Wie kann man die Internetzensur umgehen?“
    Kürzlich wurde insgeheim ein neues Gesetz verabschiedet, das der Staatsanwaltschaft das Recht gibt, ISPs zu verpflichten, Websites zu blockieren, die terroristische Inhalte oder sogenannte „fake news“ veröffentlichen. Vielleicht wird mein Blog nach einiger Zeit in den „Index der verbotenen Seiten“ fallen, weil das, was ich schreibe, angeblich „fake news“ sind. Oder ich werde ein Terrorist, weil ich gegen Marionetten-Politiker der Firma „Rzeczpospolita III“ und gegen die sogenannten Experten spreche und weil ich die Lügen über die sogenannte Pandemie untergrabe?

    Es gibt jedoch einen Weg, um diese Zensur zu umgehen. Im folgenden wurde es von einem Internetnutzer beschrieben. Für die „Säuberung des Netzwerks“, ändern Sie die DNS, besser ist es, fest im Router, im Modem, oder im Root-Telefone zu installieren, weil es sonst unmöglich ist. Sie besuchen die Website https://www.opennic.org und dort zeigt sich das Beste für Sie. Rechts IPv4 links IPv6. Hier ist die Anleitung https://wiki.opennic.org/start.
    Quelle: https://wolnislowianie.wordpress.com/2021/04/29/jak-ominac-cenzure-w-internecie/

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