Dokumentarfilm: Was denkt der Bundesbürger über die DDR? (Fernsehen der DDR – 1974)

Was denkt der Bundesbürger über die DDR? Diese Frage stellte das Kollektiv von Dr. Sabine Katins („Alltag im Westen“) schon 1974. Es bietet sich ein Vergleich zu dem an, was selbsternannte „Experten“ aus den veralteten Bundesländern heute zum Thema DDR äußern.

(Danke an Johann Weber für diesen interessanten Film!)

Einige Kommentare:

Danny: DDR war Toll…gerecht und bessere humanere Lebensverhältnisse in sozialer Sicherheit ! Die heutige Bundesrepublik ist einfach nur Asozial und daher auch das Erstarken der wohlhabenden Nazis !
Harald: Oh je.. wie eng denken die Menschen nur?! Viele Kommentare zu dieser Doku ähneln wie vorgeprädigt und auswendig gelernt. Herr Adenauer und Co. lassen Grüßen…
Uli: Der normale Bundesbürger denkt grundsätzlich nicht.
Albert: Gerade in der heutigen Zeit 2020/2021 möchte ich die DDR wieder haben. Gammelbananen, Arbeitslose, diese falsche Regierung jetzt, ständig sinnlose Demos all das brauch ich nicht. Die Schulbildung war intensiver, das Gesundheitswesen für alle gleich
Kai: Nach inzwischen 31 Jahren „Einheit“ kann sich jeder Deutsche ein Bild machen, sowohl von der BRD als auch von der DDR – bis zum 03. Oktober 1990. Material darüber gibt in Unmengen und wer danach suchen möchte, findet das auch.
Sienna: Seit es die DDR nicht mehr gibt, konnten wir das System der BRD ausreichend kennenlernen. Wir haben es im Unterricht nicht geglaubt und wurden eines Besseren belehrt

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16 Antworten zu Dokumentarfilm: Was denkt der Bundesbürger über die DDR? (Fernsehen der DDR – 1974)

  1. Hanna Fleiss schreibt:

    Hier ein Interview mit dem Publizisten Hermann Ploppa zum Thema Verschwörungen und Verschwörungstheorien. Darin auch (in der Mitte des Interviews zum Thema „Wiedervereinigung“).
    Ich fand das ganz interessant, deshalb stelle ich es hier mal ein.

    https://coronahysterie.blog/2021/04/12/schau-dir-conjuracio-hermann-ploppa-im-nuoviso-talk-auf-youtube-an/

    • sascha313 schreibt:

      Ploppa ist ein fanatischer Antikommunist!

      • Hanna Fleiss schreibt:

        Sascha, Antikommunisten sind sie doch alle, die als Publizisten aus dem Westen schreiben. Wir wissen, woran das liegt. Im Grunde kann das von allen gesagt werden. Aber ich bin der Ansicht, wenn sie mal was Vernünftiges sagen, soll man sie ruhig erwähnen. Oder ist es nicht erwähnenswert, dass Kohl die DDR für 35 Milliarden D-Mark von Gorbatschow gekauft hat? Dass also all der Schrott über „Wiedervereinigung“ auf den Müll gehört? Und was Ploppa nebenbei über Verschwörungen sagt, scheint mir nicht verkehrt. Widersprich, wenn ich mich irre.

      • Weber Johann schreibt:

        sascha313, ich schließe mich Deiner Meinung an.

  2. Erfurt schreibt:

    Am Besten find‘ ich das was Uli gesagt hat.

  3. Erfurt schreibt:

    Als kleines Dankeschön daß ich Sascha-PDF spiegeln darf, 2 neue Artikel zum Thema Kapital
    G5: https://rolfrost.de/g5.html
    Bitcoin: https://rolfrost.de/bitcoin.html

    Freundschaft!

  4. *Oder ist es nicht erwähnenswert, dass Kohl die DDR für 35 Milliarden D-Mark von Gorbatschow gekauft hat?*

    Nö, das ist nicht erwähnenswert, weil es a) so nicht stimmt und b) Kohl die DDR an Bankenmonopole „verkauft“ hat, ohne die DDR überhaupt gekauft zu haben.

    Die „Übernahme“ der DDR erfolgte nämlich so:

    Die Regierung der BRD unter Kohl hat z. B. die internen Schulden der verschiedenen Behörden der DDR untereinander – die sich auf 40 Milliarden Mark („Ost“) beliefen – auf 400 Milliarden DM „aufgewertet“ und über diese 400 Milliarden DM Schuldverschreibungen mit einem jährlichen Zinssatz von 10 % an britische Banken ausgestellt.

    Wie hoch die gesamten Schuldverschreibungen gewesen sind, die die „BRD“-Regierung ausgestellt hatte, habe ich noch nicht herausgefunden – ich gehe aber von mindestens 6.000-Milliarden DM aus, weil allein letztes Jahr 400 Milliarden DM (200 Milliarden €) = 80 Prozent der Lohnsteuereinnahmen zur Tilgung von Schulden verwendet wurden.

    Der Ministerrat der DDR legte 1953 für die DM-Ost einen Goldgehalt von 0,399902 Gramm fest. (*A)
    Im Jahr 1989 betrug das Sparguthaben der DDR-Bevölkerung insgesamt rund 159,7 Milliarden DDR-Mark (*B) = 63.864,35 Tonnen Gold, was einem Dollarwert von 781.978.914.839,87 = 1.470.120.359.898,96 DM (1.470-MILLIARDEN DM) entsprach. Das hat sich erst mal die PRIVATE „Deutsche Bundesbank“ – (ehemalige Reichsbank genannt) – unter den Nagel gerissen.

    Das Vermögen der SED; des FDGB und anderer belief sich 1989 auf 1,6 Mrd. € (Angaben bpb)

    Das BIP der DDR 1989 belief sich auf rund 207,9 Milliarden Euro (*B), woraus sich geschätzt ein Volksvermögen (Land, Forst, Wasser, Fabriken und Gebäude) von rund 10.000-Milliarden Euro ergibt.

    Die lächerlichen 35 Milliarden D-Mark, die angeblich Gorbatschow von Kohl erhalten haben soll, sind da ja gerade mal ein wenig Dreck unter einem Fingernagel und außerdem halte ich das für ein albernes und plumpes Märchen, um vom Wesentlichen abzulenken.

    (*A) https://www.db-thueringen.de/servlets/MCRFileNodeServlet/dbt_derivate_00023403/lzt_mark_der_ddr.pdf dort Seite 21

    (*B) STATISTA; Deutsche Bundesbank

    • Weber Johann schreibt:

      Bundesbankveröffentlichung August 1999:

      Die Verschuldung der DDR gegenüber dem Nichtsozialistischen Wirtschaftsgebiet

      „Über die Entwicklung der Verschuldung und ihren Stand Ende des Jahres 1989 lassen sich Zahlen aus den von der Bundesbank ausgewerteten Quellen insbesondere aus den Bilanzen der DDR-Banken sowie dem Rechenwerk der Unternehmen ableiten. Diese Ergebnisse stimmen mit der Bestandsaufnahme der Auslandsforderungen und -verbindlichkeiten überein, die im Frühjahr 1990 von der Deutschen Bundesbank vorgenommen wurde. Überdies stehen sie weitgehend im Einklang
      mit den Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel. ….

      Netto, das heißt nach Abzug der Devisenreserven, erreichte die Verschuldung gegenüber den westlichen Ländern im Krisenjahr 1982 mit 25,1 Mrd VM ihren Höhepunkt. Bis Ende 1985 ging sie auf 15,5 Mrd DM zurück. Danach wuchs sie wieder an; Ende 1989 betrug die Nettoverschuldung 19,9 Mrd VM.“

      Klicke, um auf zahlungsbilanz-ddr-data.pdf zuzugreifen

      Anmerkung: 19,9 Mrd. VM. Bei einer Umstellung von 1:1 sind das 19.9 DM oder knapp 10 Mrd. Euro.

      Wichtig: Die Steuerzahler mussten für die Erfüllungsgehilfen des von Bundeskanzler Kohl verordneten DDR-Delegitimierungsauftrags bis heute ca. 5-6 Mrd. Euro auf den Tisch blättern.
      Wie hoch wird dieser Steuergeldbetrag sein, wenn „40 Jahre Wiedervereinigung“ auf der Tagesordnung ist?

    • Hanna Fleiss schreibt:

      Nun bring mal nicht die Geschichte ganz und gar durcheinander, Jauhuchanam. Ehe Kohl die DDR an die Monopole verkaufen konnte, musste er sie erst einmal haben. Nun lässt sich über die Höhe des Milliardendeals mit Gorbatschow vielleicht streiten (ich kenne auch andere Summen), nicht aber darüber, dass 1. die DDR-Bevölkerung nicht gefragt wurde, ob sie „wiedervereinigt“ werden wollte, 2. der Deal Kohl – Gorbatschow nicht stattfand, 3. hatten wir schon ungefähr 1987 so etwas gehört, dass man in der Sowjetunion darüber nachdachte, Kohl die DDR als Faustpfand für Kredite anzubieten. Damals hielten wir das alle für Propaganda aus dem Westen, es war unvorstellbar für uns, dass so unter Brudervölkern miteinander umgegangen werden konnte. Das hatte allerdings bei mir und einigen anderen, die vorher von „Gorbi“ geschwärmt hatten, die Wirkung, dass wir Gorbatschow von diesem Zeitpunkt an sehr skeptisch sahen, zumal wir auch Informationen hatten, was da noch so alles ideologisch lief zwischen SU und DDR. Aber ernsthaft zogen wir den Verkauf der DDR an die BRD noch nicht in Betracht. Das war die Situation. Hast du als Westdeutscher natürlich alles so nicht miterlebt.

      • Nun bring mal nicht die Geschichte ganz und gar durcheinander, Jauhuchanam.

        ICH bringe gar nichts durcheinander, ich informiere einfach nur darüber, „wie die Deals damals liefen“.

        Ehe Kohl die DDR an die Monopole verkaufen konnte, musste er sie erst einmal haben.

        Sorry!!!
        Menschen, die den Gelderwerb und die Kapitalbildung ihr Leben lang einfach nicht verstanden haben — da hätte Karl MARX *DAS KAPITAL* auch noch um 4.000 Seiten vergrößern können — werden wohl nie erahnen, daß Kohl die DDR niemals verkauft hat und auch gar nicht kaufen musste!

        Denn so etwas ist beim Gelderwerb und der Kapitalbildung überhaupt nicht erforderlich!

        Kohl hat nichts anderes getan als die Lebenden und die zukünftig Lebenden auf drei bis vier Generationen gemäß des römisch-katholischen Rechts ZU VERSCHULDEN. Das war eigentlich schon alles!
        Schulden, die niemand hat, werden innerhalb des KAPITAILISTISCHEN SYSTEM so schon ewig und drei Tage GEMACHT — Schulden, die zukünftige Generationen nach dieser PERVERSION des RECHTS durch Tilgung und Zins abzuarbeiten haben.

      • Erfurt schreibt:

        Diese sogenannten Deals muss man richtig verstehen. Die Zahlen sind da sowieso nur Hausnummern. Zweifelsfrei jedoch fließt da Geld und wer dass Kapital gelesen hat, weiß daß jedes Geschäft ein Spekulationsgeschäft ist bei dem beide Seiten stets danach streben, den für sich größtmöglichen Vorteil zu erlangen.

        Es lieg in der Natur der Sache daß dabei kein Mehrwert entsteht und sich ein finanzieller Vorteil nur für eine Seite ergeben kann. In der DDR gehörte (fast) alles dem Volke, kein Mensch der Welt konnte für sich allein den Anspruch erheben einem VEB zu verkaufen oder ganze Wälder und landwirtschaftliche Flächen die genossenschaftliches Eigentum darstellten.

        Was sich da wirklich abgespielt hat ist, daß die von Guttenbergs, von Bismarcks, von Podevils und wie sie alle heißen entgegen der Alliiiertenbeschlüsse ihr Eigentum zurückbekommen haben. Und die haben nicht einen Cent dafür bezahlt!

        Freundschaft!

    • Erfurt schreibt:

      Danke dir!

      • Bitte!
        Ich kann halt nur versuchen, klar zu machen, wie wirklich REICH die DDR und ihre Bürger waren – obwohl es wie in jeder von Menschen gemachten Gesellschaft — grade in einer im Übergang begriffen Gesellschaft vom Kapitalismus zum Kommunismus — unendlich viele Fehler zu machen gibt.

        Und was hat dieses kleine Häuflein von 10 Millionen WERKTÄTIGEN — nach der größten Katastrophe nach dem Dreißigjährigen Krieg — alles erreicht!!! Zehntgrößte Volkswirtschaft der Welt, in der landwirtschaftlichen Produktion in vielen Bereichen auf Platz EINS – bester Traktor der Erde – erstes Düsen-Passagier-Flugzeug der Menschheitsgeschichte … und 40 Jahre in Bollwerk gegen Kapitalismus, Faschismus und Sklaverei!!!

        Ich wurde zwar als Wessi abgerichtet und dressiert — und irgndwas davon wird wohl auch immr an mir kleben bleiben —
        … doch wenn ich mir betrachte, was meine Landsleute unter den Kommunisten wie Pieck, ULBRICHT u.sw. u. sfrt erreicht haben … und dann plötzlich alles, alles weg – verkauft, verhurt, verraten, versoffen und verspielt — das treibt mir Tränen in die Augen!

  5. Erfurt schreibt:

    Danke Georg! Letzte Nacht hatte ich einen wundervollen Traum. Ich kam vom Einkaufen und sah schon von weitem daß in jedem Zimmer meines Hauses Licht brannte. Als ich eintrat stand ein glatzköpfiger Fettsack vor mir und behauptete, das mein Haus sein Haus sei. Ich habe gar nicht erst versucht mit dem zu diskutieren sondern habe mit bloßen Fäusten seinen Wasserkopf zu Brei geschlagen. Natürlich bin ich wachgeworden, habe mich aber gleich wieder rumgedreht und acht Stunden am Stück durchgeschlafen wie seit Jahren nicht mehr.

    Dieser Traum widerspiegelt das was ICH über die DDR denke. Verbrecher haben uns die DDR unter dem Arsch weggepfändet und hinterher behauptet das wäre der Wille des Volks gewesen. Mögen sie ihre gerechte Strafe bekommen. Und das werden die auch!

    Freundschaft!

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