Prof. Dr.med. Karl Hecht: Körperliche und geistige Gesundheit – unentbehrliche Voraussetzung für jeden aufrechten Menschen im Kampf gegen Faschismus und Krieg

SchulsportIn der DDR war die Sorge um das Wohl der Menschen in jeder Weise ein Grundprinzip. Das war nur deshalb möglich, weil die entscheidenden Produktionsmittel in der DDR Volkseigentum waren, und weil dem Volk zugute kam, was des Volkes Hände geschaffen hatten. „Gesundheit ist für viele Menschen etwas Selbstverständliches, und zwar, solange sie gesund sind beziehungsweise solange sie sich subjektiv gesund fühlen. Ein solcher Standpunkt führt nicht selten zum Raubbau an der Gesundheit. Manche Genossen glauben, dem Sozialismus am besten dienen zu können, wenn sie Tag und Nacht ohne Rast und Ruh und ohne Schonung arbeiten. Einem solchen Verhalten folgen bald Nervosität, Ermüdungserscheinungen und später funktionelle oder auch organische Krankheiten. Das führt dazu, daß diese Genossen entweder in ihrer gesellschaftlichen und produktiven Tätigkeit nachlassen oder gar ausscheiden müssen. Damit leisten sie keinen positiven Beitrag für die Gesellschaft.“ (Karl Hecht)

Diesen bedeutsamen Kommentar schrieb der Neurophysiologe und Arzt, der Kommunist Genosse Prof. Dr. med. Karl Hecht im Jahre 1969, wohl wissend, daß nicht nur der Sozialismus gesunde und tatkräftige Menschen benötigt, sondern auch, weil die Auseinandersetzung mit dem Imperialismus heutigentags den ganzen Menschen herausfordert – und damit einen gesunden Menschenverstand, Klugheit und Besonnenheit sowie eine auf dem historischen Optimismus eines jeden Kommunisten beruhende Einstellung. Der folgende Ausschnitt ist seinem Buch „Gesundheit und Menschenführung“ (Berlin 1969) entnommen:

Karl Hecht 1969

Daß Gesundheit und Lebensfreude (auch unter den menschenverachtenden Bedingungen des heutigen Kapitalismus) bis ins hohe Alter möglich sind, hat Genosse Karl Hecht durch sein eigenes Beispiel bewiesen. Professor Hecht ist heute 96 Jahre alt und entsprechend seinem Alter in bester körperlicher und geistiger Verfassung. Er schreib im Januar 2021 den folgenden wissenschaftlichen Beitrag:

pdfimage Karl Hecht – Forschungsbericht 2021

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8 Antworten zu Prof. Dr.med. Karl Hecht: Körperliche und geistige Gesundheit – unentbehrliche Voraussetzung für jeden aufrechten Menschen im Kampf gegen Faschismus und Krieg

  1. Armin Hoffmann schreibt:

    Daß schon in den frühen Jahren der DDR durch ideologische Zersetzung Gammler, später dann Hippies und Punker erzeugt wurden, ist bekannt … die neurologische Zersetzung der Hirne wirkt nun flächendeckend … Am totem Augenausdruck der Kinder überall zu erkennen; auch Frauen, die Kinderwagen schiebend auf’s Telefon starren … Die leuchtenden Augen unserer Pioniere und FDJ-ler, der Elan der Aufbaujahre, all das ist schon Geschichte. Nun ja, in Erinnerung an die einfachen Worte von Walter Ulbricht gesagt: ich denke, Genossen, mit der Monotonie steten mit-dem-Telefon-herumhantieren-müssens, dem ungezügelten Leiken, tschetten und wie das alles heißt, ja, kann jeder Schluß machen.

  2. gunst01 schreibt:

    Die neue Geisteskrankheit , die Covid-19 auslöste, wird diesen Kampf verhindern. Zudem verweist die 19 auf die Elemente des Hexagons (6 Punkte, 12Strecken und einem Mittelpunkt). In früheren Zeiten galt die Figur als Sinnbild des Steines der Weisen. Mit dem konnte auch Erde in Gold verwandelt werden. Wie man nun sieht, funktioniert das Prinzip noch bestens.

    • Armin Hoffmann schreibt:

      @ gunst01
      Ihr Hinweis „konnte auch Erde in Gold verwandelt werden“ macht mich neugierig – können Sie zu dieser Verwandlung nähere Angaben machen?

  3. Achim schreibt:

    Wie heißt denn die geistige Krankheit, die aus richtigen allgemeingültigen psychosomatischen Betrachtungen eine Generalamnes(t)ie für die DDR machen will ?
    Gibt es keine klaren Erkenntnisse darüber, daß o h n e westliche VIREN aus den DDR- und totalitär-marxistischen selbstgemachten Gründen einschl. den Erfolgen des „demokratischen“ Zentralismus, zunehmend Massen lustlos, garnicht mehr strahlend und abgängig machte ?
    Ja VERFALL sogar das zunehmend graue Straßenbild befiel ?!

    • Armin Hoffmann schreibt:

      Vor Antwort gestatten Sie zur Anamnese zunächst folgende Fragen :
      Sie sind geboren in … , und aufgewachsen in … ? Schulabschluß … ? Studium … ? Beruf ? Wehrdienst bei … ? Beruf … ? Haben Sie das Hoheitsgebiet der DDR widerrechtlich verlassen … ?

    • sascha313 schreibt:

      @ Achim
      Knobelaufgabe für unsere Leser: Finde die richtige Anwort heraus!
      a) Wir haben in der Geschlossenen schon ein Bett für Sie reserviert.
      b) Sie sind ein hoffnungsloser Fall; lassen Sie sich spritzen!
      c) Auf solche krankmachenden westlichen VIREN, wie die aus Ihrem versyfften Labor, hat die Welt gerade noch gewartet!

      (P.S. Den Knoten in Ihrem Denken, werter „Achim“, müssen Sie schon selber auflösen!)

  4. Erfurt schreibt:

    Naja, elektromagnetische Funkwellen gabs auch in der DDR. Sie induzieren tatsächlich Ströme in menschlichen Zellen, aber daß man damit gezielt auf das Denken Einfluß nehmen kann halte ich für ein bischen weit hergeholt. Praktisch nutzt man nämlich nicht die im Gehirn infolge elektromagnetischer Wechselfelder induzierten Ströme sondern die Tagfähigkeit der elektromagnetischen Wellen für geistige und kulturelle Inhalte die man somit verbreiten kann. Und genau hier ist der Unterschied zwischen Sender West und Sender Ost.

    Und sehen Sie, mit der Digitalisierung ist das ganz genauso. Es kommt eben immer auf die Ziele an die damit verfolgt werden und nicht auf die Technik an sich. Insofern kann man die Implantation von Elektroden im Gehirn getrost als pseudowissenschaftliche Alchemie abtun. Wohl kann man mit elektrischen Impulsen bestimmte Reaktionen auslösen, das zeigen diese Experimente, aber das ist ja auch schon alles. Wobei derartige Reaktionen durchaus den Anschein erwecken können, daß eine Beeinflussung des Denkens stattfindet, läuft da allenfalls etwas ab was mit Denken gar nichts zu tun hat. Etwa vergleichbar mit einem Programm, also etwas was ohnehin bereits Vorhandenes, mitnichten also ein neuer Denkprozess. Auch das zeigen diese Experimente und natürlich die bekannteste praktische Anwendung: Der Herzschrittmacher.

    Seit Luigi Galvani’s Experiment mit den zuckenden Froschschenkeln um 1780 bis zur Produktion von Herzschrittmachern sind fast 200 Jahre vergangen. Auch gibt es schon Apparate die einen Querschnittsgelämten wieder zum Laufen bringen. Infolge elektrischer Implulse ziehen sich Muskeln zusammen und in Verbindung mit den Knochen wird die Kraft auf die Straße gebracht. Gesteuert wird diese Muskelarbeit jedoch nicht vom Gehirn aus, soweit ist die Entwicklung noch lange nicht. Vielmehr erfolgt die Steuerung über ganz bestimmte dedizierte Bewegungen, bspw. die Bewegung des linken Beins über die Bewegung des rechten Arms (so hat ein Freund von mir das Laufen nach seinem Schlaganfall wieder gelernt).

    Derartige Apparate sind in der heutigen Gesellschaft auch nicht für jeden erschwinglich. Und Telemtrie ist SFI, mehr nicht. MFG

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