Dr. Wolfgang Schacht – Geschichtsfälschungen entlarven !

Starikow_resizedNikolaj Starikow hat ein Buch geschrieben, dessen Titel aufhorchen läßt: „Wer hat HITLER gezwungen, STALIN zu überfallen?“ Es wurde übersetzt von Dr. Wolfgang Schacht. (http://www.dr-schacht.com) Nun mag man vielleicht sagen: Was gibt es da noch Neues zu berichten? Ist die Geschichte nicht hinlänglich bekannt? Ja und Nein! Wir leben in einer Zeit der Geschichtsfälschungen. Und es sind bei weitem nicht nur die Kommunisten, die gegen die massiven Fälschungen ankämpfen, die seit mehr als 30 Jahren über die DDR, über den Sozialismus, und vor allem über Stalin verbreitet werden. Je mehr sich zeigt, wie marode und verkommen der Kapitalismus ist, desto heftiger werden die Angriffe der selbsternannten reaktionären „Eliten“ auf die historische Wahrheit. Doch wie in den Naturwissenschaften, so gilt auch in der Gesellschaft: Die Wahrheit läßt sich nicht aufhalten. Oder wie von Lenin einst trefflich zitiert: „Diese Entwicklung wurde entschieden von der Praxis und von der Praxis gelenkt… Wer wollte das leugnen?  …Aber dieser Sieg bedeutet nicht, daß das Wahre als Funktion des Nützlichen und des Erfolgs bestimmt wird. Er bedeutet, im Gegenteil, daß das Nützliche, der Erfolg auf dem Besitz der Wahrheit beruhen…“ [1] Für uns heißt das: Jedes noch so kleine Stückchen Wahrheit will erkämpft und zurückerobert sein… und das im dialektisch-materialistischen Sinne; fernab von jeglichem Szientismus, der heute oft die Diskussionen beherrscht.[2]

Auf der Jagd nach Geschichtsfälschungen?

Dr. Wolfgang Schacht

In was für einer verkommenen Welt leben wir eigentlich? Da wendet sich doch tatsächlich ein in der Schweiz lebender dänischer Politologe namens Niels Peter Ammitzboell „angesichts aktueller Geschichtsverfälschungen, die in ihrer Hauptstoßrichtung den Engländern die Schuld am 2. Weltkrieg zuschieben“ an ehemalige Bürger der DDR mit der Bitte „einen kompetenten Ansprechpartner zu nennen, da diese Kreise zunehmend in Deutschland Gewicht bekommen und man (ihnen, W.S.) etwas entgegen setzen muß“.

Annäherung an die historische Wahrheit

Wer ist Niels Peter Ammitzboell? Im wessen Auftrag handelt er, wer bezahlt ihn und warum ist er nicht in der Lage, die „aktuellen Geschichtsfälschungen“ der Autoren Nikolaj Starikow aus Rußland, Wolfgang Effenberger aus Deutschland, Patrik Walsh aus Irland, Gerry Docherty aus Schottland u.a. selbstständig zu untersuchen und zu entschlüsseln? Kann er es nicht oder will er es nicht, weil er die Arbeiten der o.g. Autoren und Schriftsteller nicht gründlich gelesen bzw. nicht verstanden hat? Oder irren wir uns? Vielleicht sammelt er nur unwiderlegbare Beweise über die Beteiligung der Angelsachsen (USA und Großbritannien) an der Vorbereitung des Zweiten Weltkrieges, d.h. wir sollen für ihn – wie in der Vergangenheit schon so oft – wieder einmal kostenlos die Arbeit machen?

Der „Wahrheitsapostel“

Im Internet [3]  finden wir über den „Wahrheitsapostel“ die bemerkenswerten Worte „Niels Peter Ammitzboell ist Erziehungswissenschaftler und Politologe. Er lebt als pensionierter Berufsfachschullehrer in der Schweiz, beschäftigt sich neben der Ornithologie mit politischen Systemen im Hinblick auf ihre wirtschaftliche Gerechtigkeit und untersucht manipulative Änderungen von Geschichtsbildern unter dem Aspekt der jeweiligen Machtinteressen“. Jetzt ist alles klar! Es handelt sich um eine anspruchsvolle und sehr lukrative Aufgabe, die ihn völlig überfordert und die er ohne fremde Hilfe nicht lösen kann. Wessen Gerechtigkeit und wessen Machtinteressen er vertritt, das teilt er uns leider nicht mit.

Wenn es um unsere eigene DDR-Geschichte geht…

Bevor wir etwas über das Buch von Nikolaj Starikow „Wer hat HITLER gezwungen STALIN zu überfallen?“ [4] sagen, müssen wir anläßlich des bevorstehenden 30. Jahrestages der Annexion der DDR durch die BRD unbedingt etwas sehr Konkretes über die aktuellen Fälschungen unserer eigenen Geschichte, der Geschichte unseres ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaates, der Geschichte des ersten deutschen Friedensstaates, der Geschichte des ersten deutschen Staates ohne Ausbeutung des Menschen durch den Menschen sagen.

Befreiung vom Faschismus und die Gründung der DDR

Wir, die noch lebenden Zeitzeugen der Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges, wir, die den heldenhaften Sieg der sowjetischen Armee unter der Führung von Josef Stalin über die stärksten faschistischen Armeen Adolf Hitlers in Europa selbst erlebt haben, wir, welche die Gründung der DDR als einzige mögliche Alternative zur Neuauflage des alten, verhängnisvollen, verbrecherischen und aggressiven kapitalistischen Ausbeutersystems in der BRD unterstützt haben, wir, die unter äußerst schwierigen und extrem komplizierten wirtschaftlichen, ideologischen und politischen Bedingungen unseren Staat 40 Jahre erfolgreich aufgebaut haben, fühlen uns verpflichtet, den nach uns kommenden Generationen die Wahrheit und nichts als die Wahrheit über unsere Geschichte zu sagen.

Die Lügen des BRD-Systems über die DDR

Denn in unserem Alltag, in den bundesdeutschen Schulen, in den Hochschulen und Universitäten, in den kapitalistischen Konzernen, Betrieben und Banken, von den Lobbyisten in der Politik, in allen Parteien und Massenmedien werden unsere Kinder und Kindeskinder niemals die Wahrheit erfahren. Niemals! Im Gegenteil! Sie werden – wie in den Jahren von 1933 – 1945 in Hitler-Deutschland und wie in den Jahren von 1949 – 1989 in der BRD (die DDR existierte noch!) – belogen, betrogen und nach Strich und Faden verarscht.

Wie war das Leben wirklich in der DDR?

Von den Geschichtsfälschern wird das Leben in der DDR auf „Mauerbau, Stasi, Unrechtsstaat, Mord- und Terrorregime“ reduziert und verunglimpft. Die Mehrheit der Menschen in unserem Staat, hat glücklich, zufrieden und ohne Kriegseinsätze gelebt.

  • Es gab keine Armut, keine Bettler, keine Obdachlosigkeit, keine Angst um den Arbeitsplatz, keine Leiharbeit, keine Zeitarbeit, keine befristeten Arbeitsverträge.
  • Wir wurden ohne Kostenbeteiligung gesundheitlich betreut und waren auch im Alter sozial abgesichert.
  • Wir lebten in einem sozialistischen Rechtsstaat, in dem allein der Mensch im Mittelpunkt allen Strebens stand.
  • Ein Streben nach Profit gab es nicht.
  • Durch Volksabstimmung über die Verfassung wurde das Volk der DDR zum Souverän.
  • Das Arbeitsgesetzbuch garantierte das Recht auf Mitbestimmung der Werktätigen in allen Betrieben.
  • Wir besaßen ein Bildungssystem, das für ganz Europa vorbildlich war.
  • Die Jugend hatte eine klare berufliche Perspektive – Lebensplanung und Gründung einer Familie mit Kindern waren deshalb kein Problem.
  • Die DDR war völkerrechtlich als Staat anerkannt und Mitglied der UNO. Sie unterhielt zu fast 200 Staaten der Welt diplomatische Beziehungen.

Wie ist das möglich? Diplomatische Beziehungen mit einem Unrechtsstaat, mit einem Mord- und Terrorregime? Die DDR war, ist und bleibt die bisher glücklichste Phase in der deutschen Geschichte. [5]

… mit fliegenden Fahnen in den „goldenen Westen“

Ja, es ist wahr, im Jahre 1989 haben wir für den grenzenlosen „westlichen Konsum“, für die grenzenlosen „westlichen Freiheiten“ und „westlichen Werte“, für das Geschwätz über „blühende Landschaften“ und für 100,- DM „Begrüßungsgeld“ unseren ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaat mit einem erstmals im Aufbau befindlichen sozialistischen Gesellschaftssystem aufgegeben. Mit wehenden Fahnen und mit einer für viele Menschen in der DDR überraschenden Losung „Wir sind ein Volk!“ (ursprünglich „Wir sind das Volk!“) sind wir zu unserem ideologischen und politischen Gegner in die kapitalistische BRD übergelaufen.

Haben wir nichts aus unserer Geschichte gelernt?

Wie war das möglich? Eine bedingungslose Kapitulation, die selbst nach 30 Jahren viele DDR-Bürger nicht begreifen und niemals verzeihen werden! Sind wir tatsächlich solche Dummköpfe und Egoisten? Haben wir nichts aus unserer Geschichte gelernt? Diente der diskriminierende Anschluß der DDR an die BRD tatsächlich dem Wohle unserer Kinder und Kindeskinder? Nein! Nie und nimmer!

Wurde uns der Sozialismus geschenkt?

Ja, es stimmt, daß uns die Sowjetunion nach ihrem ruhmreichen Sieg über den Faschismus in Europa, die neue sozialistische Gesellschaftsordnung de facto auf einem Tablett serviert hat. Schwere Kämpfe zum Sturz der alten faschistischen Staatsmacht – wie die kubanische Revolution zum Sturz des Diktators Fulgencio Batista durch Fidel Castro im Jahre 1959 – gab es im Nachkriegsdeutschland nicht. Ist dieser Sachverhalt auch ein entscheidender Grund dafür, daß sich viele Bürgerinnen und Bürger der DDR mit ihrem Staat nicht identifizierten und sich so leicht und schnell vom Sozialismus in der DDR abgewandt haben? Haben wir den ideologischen und politischen Kampf um die Köpfe unserer Menschen, der sich über das „Schaufenster BRD“ und das „Schaufenster DDR“ mit Hilfe der Fernseh- und Radiokanäle vollzog, unterschätzt und deshalb verloren?

War der Umgang mit den „Antragstellern“ verkehrt?

Warum haben wir die so genannten Andersdenkenden und politischen Gegner der DDR nach Zahlung eines Pauschalbetrages (z.B. für ein in Anspruch genommenes Hoch- oder Fachschulstudium) nicht großzügig ausreisen lassen? So wie es Fidel Castro praktiziert hat! Inzwischen wissen wir: Die Mehrzahl der ausgereisten DDR-Bürger wäre angesichts der Wirtschaftskrise und der harten Lebensbedingungen in der BRD schnell wieder in die DDR zurückgekehrt. Der Stolz auf unsere sozialen Errungenschaften würde mit jedem Rückkehrer wachsen. Über den Blick nach dem „Goldenen Westen“ brauchten wir uns keine Sorgen zu machen. Natürlich ist das aus heutiger Sicht nur eine Fiktion und ein Traum.

Die soziale Sicherheit war nur geliehen…

Ja, es ist richtig, daß wir uns im brüderlichen Bündnis mit der Sowjetunion und mit ihren mächtigen Streitkräften relativ sicher fühlten, daß wir uns im Vergleich mit ihnen auf vielen Gebieten für „unschlagbar“ und sogar „überlegen“ hielten. Selbstüberschätzung und Arroganz waren in bestimmten Kreisen unserer Gesellschaft nicht mehr zu übersehen. Schon im Alten Testament der Bibel steht geschrieben „Hochmut kommt vor dem Fall“. Diese uralte Weisheit der Menschheit war offensichtlich nicht besonders aktuell, ihr wurde deshalb nicht die erforderliche Aufmerksamkeit geschenkt.

Die materielle Abhängigkeit der DDR von der Sowjetunion

Ja, es ist bedauerlich, daß es ein Szenarium für das zeitweilige Überleben der DDR ohne die Sowjetunion nicht gab, denn dieser Fall war utopisch, absurd und völlig undenkbar! Mit Ihren planmäßig großen Lieferungen von Erdöl, Erdgas und Elektroenergie, von Walzstahl, Roheisen, Schnittholz, Aluminium, Kupfer, Ferrolegierungen, Blei, Zellstoff, Papier und Baumwolle sowie von Fahrzeugen, Flugzeugen, Maschinen und verschiedenen Ausrüstungen hat uns die Sowjetunion mehr als 40 Jahre die planmäßige Entwicklung unserer Volkswirtschaft und unseren relativ hohen Lebensstandard gesichert [6]. Das dürfen wir niemals vergessen!

Das „schöne Leben“ im Kapitalismus…

Seit 30 Jahren leben wir in einem Staat, in dem die Söhne und Töchter bzw. die Enkelkinder der alten Finanz- und Monopolkapitalisten und der Aristokratie die Macht ausüben, d.h. in einer menschenverachtenden und menschenfeindlichen, verlogenen und heuchlerischen, unmoralischen und verdorbenen, egoistischen und geldgierigen Gesellschaft. Alle bedeutenden öffentlichen Ämter und großen Unternehmen werden von Bürgern aus den alten Bundesländern geführt. Ausnahmen bestätigen diese Regel.

Die DDR – ausgeplündert und beraubt

Alles was die DDR in harter Arbeit unter unsäglichen Entbehrungen durch die fleißige Arbeit von Millionen Menschen geschaffen hat, wurde von korrupten und kriminellen Managern und Politikern verramscht, von der „Treuhand“ an private Investoren verschachert, in der Regel geschlossen, abgebaut und verschrottet. Die Vernichtung des gesamten Industriekapitals der DDR ist und bleibt das größte Verbrechen in der Wirtschaftsgeschichte Deutschlands.

Willkommen in der Vergangenheit !

In den Zentren der Macht ist der alte deutsche Ungeist, die menschliche Kälte, die grenzenlose Dummheit und Arroganz, der Zynismus und die Heuchelei, der Geiz und die Geldgier in einer einzigartigen Form und Mischung konzentriert. Mit erschlagender Offenheit wird von den so genannten Führungskräften behauptet, daß sie – wie schon die Junker – dank ihrer Gene dazu berufen sind, uns – ihre Untertanen – zu führen. Ihr wichtigstes Machtinstrument „Teile und herrsche!“ wird von ihnen in allen Bereichen der Gesellschaft mit einer perfiden Perfektion pausenlos praktiziert.

Die Sieger schreiben die Geschichte um…

Die Geschichte wird von den „Siegern des kalten Krieges“ neu geschrieben. So erfahren wir, daß Josef Stalin

  • die ganze Welt erobern wollte;
  • Adolf Hitler geholfen hat, in Deutschland an die Macht zu kommen;
  • hinsichtlich seiner Verbrechen mit Adolf Hitler auf eine Stufe gestellt werden muß;
  • mit Hilfe des „Nichtangriffspaktes“ (Molotow-Ribbentrop-Pakt) den Zweiten Weltkrieg provoziert hat;
  • angesichts seiner Eroberungspläne den Zweiten Weltkrieg verloren hat.

Auch die Hetze gegen die DDR, die Verleumdung ihrer großen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Erfolge und die ständigen Beleidigungen ihrer Bürgerinnen und Bürger durch die kapitalistischen Massenmedien der BRD haben in den letzten Jahrzehnten beispiellose Züge angenommen. Es wird alles Erdenkliche unternommen, um auch die letzten positiven Erinnerungen an unseren Arbeiter- und Bauernstaat „… mit Stumpf und Stiel …“ auszurotten.

Schon Hitler wußte, wie man Menschen manipuliert

Je größer die Lüge, desto mehr Menschen glauben ihr. Die oben dargestellten Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage in Deutschland, Frankreich und in Großbritannien aus dem Jahre 2017 „Welche Armee welchen Landes hat bei der Befreiung Europas vom Faschismus die entscheidende Rolle gespielt?“ zeigen das erschreckende Resultat einer Geschichtslüge des herrschenden Establishments.


Auf der Suche nach der historischen Wahrheit

Das Buch von Nikolaj Starikow „Wer hat HITLER gezwungen STALIN zu überfallen?“ behandelt die Frage: Wer hat Hitler zu dem selbstmörderischen Überfall auf Stalin getrieben? Es handelt von den Ursachen, Hintergründen und Inspiratoren der größten Katastrophe in der Geschichte Rußlands, die am 22. Juni 1941 mit dem Überfall auf die Sowjetunion begann. Es entlarvt jene, die Hitler und seiner Partei schon während der Weltwirtschaftskrise das Geld gaben und ihm halfen, an die Macht zu kommen. Ziel der Machtübernahme Hitlers war der Überfall auf die UdSSR, d.h. die „Korrektur“ der Machtübernahme der Bolschewiki in Rußland.

Ein gründlich recherchiertes Buch !

Auf der Grundlage eines umfangreichen Fakten- und Tatsachenmaterials, das der Leser unbedingt lesen und studieren sollte, wird in diesem Buch der logische Zusammenhang der historischen Ereignisse vom September 1919 bis zum 22. Juni 1941 dargelegt. Im Ergebnis erkennt der Leser, wer der wahre Brandstifter des Zweiten Weltkrieges ist, d.h. wer gemeinsam mit den Nazis in Europa die Verantwortung für die ungeheuerlichen Verbrechen trägt. [7]

Die lügenhaften Behauptungen eines dänischen Ornithologen

Die vom dänischen Politologe Niels Peter Ammitzboell ohne jegliche Analyse des Fakten- und Tatsachenmaterials getroffene Behauptung, bei dem im Buch von Nikolaj Starikow getroffenen Aussagen handle es sich um „aktuelle Geschichtsfälschungen“, ist eine einzige Lüge. Der Autor und der Übersetzer des Buches „Wer hat HITLER gezwungen STALIN zu überfallen?“ sind gespannt, wie Herr Ammitzboell nach dem Studium aller historischen Dokumente seine Aussage über „aktuelle Geschichtsfälschungen“ beweisen will.

„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!“ (Bertolt Brecht).

Der Politologe Niels Peter Ammitzboell ist nicht der Prinz von Dänemark. Trotzdem müssen wir in Anlehnung an den großen Dramatiker William Shakespeares auf Grund seiner begonnenen Jagd auf „aktuelle Geschichtsfälschungen“ feststellen „Etwas ist faul im Staate Dänemark!“.

Dr. Wolfgang Schacht – 25. August 2019


Quelle: Dr. Wolfgang Schacht (Zwischenüberschriften eingefügt – N.G.)

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Anmerkungen

[1] W.I. Lenin: Abel Rey. „Die moderne Philosophie“ Paris 1908. In: W.I. Lenin, Werke, Dietz Verlag Berlin, 1973, Bd.38, S.561. (Nach einem Konspekt Lenins aus dem Jahre 1909)
[2] Szientismus (lat.): Überschätzung der Wissenschaft als alleinigem Mittel zur Lösung der Entwicklungsprobleme der Menschheit ohne Berücksichtigung der gesellschaftlichen Bedingungen; spielt eine besondere Rolle in der imperialistischen Ideologie. (BI-Universal-Lexikon 5 Bde., Lpz.,1988) – Bemerkenswert ist, wie sehr sich heute in der BRD die Diskussionen in der Öffentlichkeit und in den alternativen Medien um Fragen der Virologie, der Mikrobiologie und Medizin drehen. anstatt um weltanschauliche und gesellschaftswissenschaftliche Themen. Es ist eine bewußte Irreführung  der Massen und Ablenkung vom Klassenkampf, ohne den der Kapitalismus nicht überwunden werden kann.
[3] Siehe Rubikon: https://www.rubikon.news/autoren/niels-peter-ammitzboell
[4] Das Buch „Wer hat HITLER gezwungen, STALIN zu überfallen?“  als pdf-Datei:
http://www.dr-schacht.com/Starikov_Wer_hat_Hitler_gezwungen_STALIN_zu_ueberfallen.pdf

[5]  Alfred Fritz: „Antwort zu Lügen über die DDR und zu den Grenzsicherungsmaßnahmen“
http://www.k-p-d-online.de/index.php/aktuell/partei/311-antwort-zu-luegen-ueber-die-ddr-und-zu-den-grenzsicherungsmassnahmen
[6] Egon Krenz: „Wir und die Russen – Die Beziehungen zwischen Berlin und Moskau im Herbst ʼ89“, edition ost 2019.
[7] Das Buch in der Autorenfassung findet sich im Anhang:

pdfimage Nikolaj Starikow: Wer hat HITLER gezwungen, STALIN zu überfallen?“

Website des Übersetzers: http://www.dr-schacht.com

(Vielen Dank und ein herzliches „Glück auf!“ an Genossen Dr. Wolfgang Schacht!)

Siehe auch:
Eine schwerwiegende Fälschung. Sowjetische Trotzkisten fälschten 1956 „Lenin-Testament“ und über „Autonomisierung“

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34 Antworten zu Dr. Wolfgang Schacht – Geschichtsfälschungen entlarven !

  1. Erfurt schreibt:

    Sind wir zu unserem ideologischen und politischen Gegner in die kapitalistische BRD übergelaufen? Nein sind wir eben nicht! Genau das ist ja die Lüge die bis heute verbreitet wird, daß es der Wille des Volkes war was 1989 passiert ist.

    • Hanna Fleiss schreibt:

      Sagen wir mal so, Stefan: Ganz unschuldig war ja die Bevölkerung nun mal nicht, obwohl die Fäden ganz woanders gezogen wurden. Und so gesehen, kann man schon von Überlaufen reden, denn was anderes ist es denn, das wir heute erleben? Die Proteste gegen die Coronamaßnahmen zum Beispiel gehen nicht von Ostdeutschland aus, doch das hätte man nach allem, was geschehen ist seit 30 Jahren, erwarten können.
      Ich denke, wenn die DDR-Bevölkerung entschieden nein gesagt hätte zur „Wiedervereinigung“, glaubst du allen Ernstes, dass Kohl bei den blühenden Landschaften hätte Stopp machen können? Der hätte uns nicht nur das Blaue vom Himmel versprochen, sondern gleich den ganzen Himmel mit. Darunter hätten wir uns nicht belatschern lassen.

      • sascha313 schreibt:

        Die Ursachen sind wie immer vielfältig. Die NVA-Angehörigen sagten, wir hatten keinen Befehl. Die Politbüromitglieder sagten, wir müssen uns nach der Sowjetunion richten. Die einfachen Bürger sagten, so kann das nicht weitergehen. Die Mahner und Warner sagten, es ist zu spät! Und Kohl sagte schließlich: Los geht’s!

      • Erfurt schreibt:

        Was meinst Du warum die Inzidenzen im Osten höher sind? Warum Kühlungsborn geschlossen ist und Timmendorf nicht? Warum Annaberg Buchholz ein Corona-Hotspot ist? Und warum es immer noch Menschen gibt die glauben, daß Inzidenzen irgendetwas mit Viren zu tun haben?

        Ja, Hanna Du hast recht. Viele Menschen sind einfach nur dumm. Auch im Osten.

        Und noch etwas zum Thema Amnestie. Ein Bekannter von mir hat 2 Jahre in Gräfentonna verbracht. Die Straftat war nicht sein eigener Grenzdurchbruch sondern der Versuch, weitere Menschen zum illegalen Grenzübertritt zu bewegen. Damit verletzte er das Transitabkommen. Seine Strafe hatte er also längst abgesessen und wenn es die die DDR noch geben würde, wäre er auch ganz normal mit 65 in Rente gegangen.

        Nun, entgegen der Propaganda die sich ja gerne damit brüstet, DDR-Regimegegner zu entschädigen, wurde meinem Bekannten die Zeit des DDR-Strafvollzuges nicht angerechnet, so daß er letztendlich 2 Jahre länger arbeiten musste. Soweit zum Thema Haftentschädigung, keinen Cent hat er bekommen!

        Schöne Grüße.

  2. gunst01 schreibt:

    Der Überfall auf die Sowjetunion stand bereits in Hitlers Buch. und das entstand ja bereits mit Hilfe eines begabten Jesuitenpaters. Er führte also nur den Plan aus, der ihm diktiert wurde. Zudem passte der ja auch in das deutsche Trauma, das der Mongolensturm hinterlassen hatte. Nur ein Krieg konnte die damalige, gewaltige finanzielle Schieflage lösen, und der ist auch jetzt wieder notwendig. denn die Lage ist in etwa gleich. Somit steht eines fest: Aus Geschichte lernt der der gemeine Mensch absolut nichts.

  3. Thomas Artesa schreibt:

    Das Manuskript ist bereits bekannt und als PDF im Internet herunterzuladen. Interessante Lektüre. Abgesehen davon – es wird eben auch Zeit, dass russische Autoren endlich zu Worte kommen und die Moskauer Archive zugänglich werden für den unvoreingenommenen Zeitgenossen. Zu viel westliches Establishment-Gesülze hat in den letzten Jahren den Gehirnbrei vieler Menschen in unserem Land eben nur arg böswillig malträtiert! Abgesehen davon – auch das bundesdeutsche Verdummungsschulwesen predigt mal wieder schlimme Hasstiraden gegen Russland und andere alternative Lebensmodelle. Alles wie gehabt und Goebbels zieht an der verfilzten Akolythen-Strippe hinter der Bühne.

  4. sascha313 schreibt:

    Von den Moskauer Archiven hängt absolut nicht ab, was wir aus der Geschichte zu lernen haben, zumal wir ja nun auch wissen, in welcher Weise sich dort Fälscher zu schaffen gemacht haben, wobei ich schon überzeugt bin, daß auch „der gemeine Mensch“ imstande ist, aus der Geschichte zu lernen, wenn er nur über die entsprechende Allgemeinbildung verfügt – was allerdings im Kapitalismus nur sehr eingeschränkt der Fall ist.

    Apropos „Akolythen“ – da wir uns hier nicht in einem katholischen Forum befinden, sei erklärt: Ein Akolyth (eigentl. Akoluth von gr. ακόλουθος akólouthos „Begleiter“, „Gefolgsmann“) ist ein Laie, der in der römisch-katholischen Kirche dazu bestellt ist, einen liturgischen Dienst auszuüben. (Wir nehmen das gern zur Erweiterung unseres Horizont zur Kenntnis!)

    • Thomas Artesa schreibt:

      Lieber Sascha – sicher bist Du auch der Meinung, wie auch einige interessierte Zeitgenossen hier im Forum und auch andere marxistische Zirkel da draußen, dass man seinen geistig-historischen Horizont auch durch andere Standpunkte und Erfahrungsreichtümer erweitern könnte – ja vielleicht sogar sollte! Es zählt am Ende eben nur die Sache, die so einfach, aber doch so schwer zu machen ist (Degenhardt). Dazu gehören eben auch wichtige semantisch-didaktische Erklärungsmuster, die oftmals das als selbstverständlich Angesehene besser beleuchten. Bigottes Priestertum ist natürlich keine wissenschaftliche Basis im marxistischen Sinne. Da hast Du durchaus unsere volle Bestätigung. Jedenfalls sollten natürlich alle sehr froh sein, dass nach 1953 die damaligen Krypto-Bolschewiken und Systemverräter wie: Chruschtschow, Breschnew bis Gorbatschow und gar Jelzin, als auch andere „trotzkistische“ Akolythen am zwingenden Klassenkampf, endlich besser beurteilt werden können, nachdem viele Moskauer Archive freigegeben worden sind. Übrigens betrifft das nicht nur die Archive in Moskau oder Sankt Petersburg. Vielen ist hierbei nicht bekannt, dass auch die Archive der Internationalen Brigaden (ehemals in Albacete) nach 1939 in Frankreich (erst Toulouse und dann Paris) zwischengelagert worden sind. Die Aufarbeitung der Konterrevolution der POUM und die spätere Kommunistenhatz des Vichy-Regimes bis ins Nazi-Deutschland hinein (Dachau, Sachsenhausen etc.) muss hier vehement erwähnt werden. Alles hängt irgendwie zusammen, alles ist im gleitenden Fluss – nichts ist vergessen, von der Stalin Diffamierung bis zur „Neuorientierung“ von solchen Satrapen wie, Marx21, MLDP und andere Pseudorevanchisten im Sinne von „grünen“ NGOs, chauvinistischen Heilsdemokraten, offenen Faschisten und modernen Apartheit-Befürwortern. Jedenfalls durch Privatinitiative und sogar durch staatliche Organe (Associació d’Amics de les Brigades Internacionals de Catalunya en col•laboració amb la Generalitat de Catalunya – Barcelona) werden seit 1996 die Zeitdokumente des spanischen Bürgerkriegs neu aufgearbeitet zwischen Frankreich und Spanien. Die DDR hatte ja bereits ihren Beitrag aus der Ferne geleistet, konnte aber leider in der Franco-Zeit die Arbeit In Situ (Spanien) nicht wissenschaftlich genug weiterführen. Die BRD hatte da ganz andere „Geschichtsaufarbeitungen“ mit ihren ehemaligen Nazi-Vertretern in Malaga und anderen Orten im sonnigen Andalusien – Sic! Das traf noch bis zur Machtergreifung von Felipe González 1982 auf andere engagierte Gruppen auch zu. Eben eine mühsame Arbeit, die heute wichtiger ist, denn je! Also es tut sich auch international so einiges, wenn man gewillt ist dazuzulernen. Wir wissen ja – lernen, lernen und noch einmal lernen – das hat bereits schon unser großer Lenin für einen gegenseitigen Austausch betont: kulturell, politisch, schöpferisch, geistig etc., um sich von kleinbürgerlichen Zwängen, Intrigen oder ungewollter Ignoranz zu befreien. Wer wissenschaftlich arbeiten möchte und nicht nur als Hobby-Schwafelgeist seinen Platz im Leben finden will, der sollte seinen Horizont für alles offen halten. Voraussetzung ist dabei natürlich eine profunde dialektisch-marxistische Grundhaltung. Unser marxistischer Zirkel hier vor Ort ist jedenfalls zu einem kreativen Gedankenaustausch jederzeit bereit – auch wenn es neben anderen Plattformen sogar diese hier ist. Also – mit einem solidarischen Gruß und bleibe uns mit Deiner klassenbewussten Verbissenheit erhalten. Denkende Menschen sind wertvolle Menschen auch in ihrer temporären Befangenheit sogar der eigenen DDR-Geschichte gegenüber. Sehr viel positives – aber auch manch kritikwürdiges hatte der erste sozialistische Staat!
      Aus Offen-sive 2007 – Frank Flegel Herausgeber: Niederlagenanalyse, Die Ursachen für den Sieg der Konterrevolution in Europa.
      Aus den eigenen Fehlern lernen, um es beim nächsten Mal besser zu machen. Das ist die Devise. Wie gesagt: Wer glaubt, im Leben bereits alles erreicht zu haben, ist eben nur zu faul, um noch weiterzumachen. Das Ziel ist noch lange nicht erreicht lieber Genosse und Mitstreiter für bessere Zeiten!

  5. Erfurt schreibt:

    Ich sags mal so: Wenn auf deutschem Boden jemals wieder ein sozialistischer Staat entstehen sollte, dann ist das nur möglich wenn das was 1989 zum Untergang der DDR geführt hat restlos geklärt ist. Stalin sagte 1941: Das deutsche Volk ist nicht das Hitlervolk! Und 1945 fügte er hinzu: Aber es soll erkennen wer die Schuld am Hitlerstaate trug!

  6. Weber Johann schreibt:

    Hanna Fleiss schreibt: „Ich denke, wenn die DDR-Bevölkerung entschieden nein gesagt hätte zur „Wiedervereinigung“, glaubst du allen Ernstes, dass Kohl bei den blühenden Landschaften hätte Stopp machen können?“
    Ich will keinem DDR-Bürger zu nahe treten. Aber die Entscheidungen fällten ausländische Mächte schon lange vor dem Herbst 1989, Der Wille der DDR-Bürger spielte keine Rolle mehr. Wie schnell verschwanden diese sogenannten „Runden Tische“ in der Versenkung.

    1) 60 Jahre Bundeswehr – Podiumsgespräch des Deutschen Bundeswehrverbands
    (Minute 26:00 bis 27:30)

    „…wir waren jedes Jahr in Amerika solange ich Vorsitzender war und im Sommer 1988 erklärte uns, direkt nach der Landung die Führungsspitze, der ihnen auch bekannten CIA Langley, alles das was wir jahrzehntelang über den Warschauer Pakt gesagt haben, muss relativiert werden, das was die Russen, die Sowjets in Mitteleuropa machen ist ein glatter Ausfluss von Adolf und Napoleon. Die machen dies alles zur Verteidigung von Mütterchen Russland und das ist die Situation mit der wir es zu tun haben.

    Das Zweite was die uns im Weißen Haus sagten der spätere amerikanische Botschafter in Moskau Matlock und
    Sven Kramer war. Man saß damals ich muss sagen 1988 offensichtlich nach den nach deren Aussage im Weißen Haus zusammen mit den Sowjets und arbeiteten in Washington an einer neuen sowjetischen Verfassung und die Tagesordnung des Zentralkomitee der KPDSU wurde zu dem Zeitpunkt in Washington gemacht. Das machte doch deutlich, dass sich Ungeheures entwickeln würde……“

    (ein Video mit Willy Wimmer; kaum eingestellt, schon haben die Zensoren bei youtube das wieder gelöscht. Sie haben offenbar große Angst vor der Wahrheit! – N.G.)

    2) Schachmatt – Strategie einer Revolution oder Fallstudie amerikanischer Politik
    Minute 5:30 bis 6:35
    „…erkennt der Diktator den Ernst seiner Lage zu spät, denn er ist ein Dorn im Auge von Moskau und Washington. Europas Einigung steht auf dem Spiel, die Grundvoraussetzung für die Deutsche Wiedervereinigung innerhalb der NATO und Amerikas Ziel. Ende 1989 steht Ceausescu im Weg. Es bleibt wenig Zeit zum Handeln.
    Aussage des ungarischen Ministerpräsident Nemeth:
    deshalb ist es wichtig, diejenigen aus dem Weg zu räumen, die diesen Prozeß aufhalten und verhindern würden, u.a. Ceausescu….“

    3) „Berliner Zeitung“ 19.8.1991
    „Gorbatschow wünschte viel Glück bei Honecker-Sturz
    Ex-Gewerkschaftsführer Harry Tisch packt jetzt aus
    Berlin. Dpa
    „Ich wünsche Ihnen viel Glück. Aber werdet Ihr’s noch schaffen?“ So zitiert das ehemalige SED-Politbüromitglied Harry Tisch den sowjetischen Parteichef Michail Gorbatschow unmittelbar vor dem Sturz von SED-Chef Erich Honecker.
    In einem Beitrag für den in Berlin erscheinenden „Kurier am Sonntag“ schreibt Tisch, er sei nach einem Geheimgespräch mit Egon Krenz und Günther Schabowski am 15. Oktober 1989 nach Moskau geflogen und dort sofort von Gorbatschow empfangen worden. „Ich habe ihm die kritische Lage und die Stimmung im Volk genau geschildert.“
    Gorbatschow habe dann geantwortet: „Das ist mir nichts Neues.
    Die Reise zum 40. Jahrestag der DDR war mir sehr peinlich. Ich habe sie nur aus Pflichtbewußtsein angetreten und um noch zu helfen.“ Der ehemalige DDR-Gewerkschaftschef Tisch weiter: „Gorbatschow hat gesagt, daß er unser Handeln für richtig hält“
    Tisch war Anfang Juni wegen Untreue vom Landgericht Berlin zu eineinhalb Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Ihm wurde die Untersuchungshaft von über einem Jahr angerechnet, so daß er nicht mehr ins Gefängnis mußte. Er wohnt mit seiner Frau im Stadtbezirk Hellersdorf.“

    4) Die Kommunalwahl am 7.5.1989 war der Startschuss für den Umsturz.
    Ich zitiere die Bundeszentrale für politische Bildung:
    „Wahlbetrug 1989 – als die DDR-Regierung ihre Glaubwürdigkeit verlor
    Am 7. Mai 1989 fanden in der DDR Kommunalwahlen statt. Erstmals überwachten unabhängige Bürger die Stimmenauszählung und konnten nachweisen, dass Wahlergebnisse manipuliert wurden – ein Aufbruchsignal für die Bürgerrechtsbewegung in der DDR.“

    Jede sogenannte „friedliche“, „farbige“ Revolution beginnt mit der Propagandawelle „Wahlfälschungen“. Es müssen „Neuwahlen“ her.
    Dürfte heute Jedem bekannt sein.

  7. Ulrich Schliz schreibt:

    Es gibt keinen Zweifel an der Hauptverantwortung des deutschen Imperialismus für die Auslösung des 2. Weltkriegs. Der Überfall auf die Sowjetunion war ein kolossales Megaverbrechen, dessen Dimensionen immer noch nicht ganz ausgeleuchtet sind. Es ist aber auch wichtig, den atlantischen Mächten die scheinheilige Maske herunterzureißen. Sie tun so, als ob sie so ganz unschuldig da in diesen Schlamassel reingerutscht wären, und dann noch dazu ganz selbstlos Europa vom Faschismus befreit hätten.

    Die Wahrheit ist das Gegenteil von dem. Sie waren handfeste und heimtückische Komplizen des deutschen Imperialismus – vor, nach und sogar während des zweiten Weltkrieges. Seit McKinder seine Heartland-Theorie in die Welt setzte, hat die angelsächische Außenpolitik immer darauf abgezielt, Europa – Deutschland – von Rußland abzuspalten und letzteres zu vernichten. Man hat daraus nicht mal ein Hehl gemacht.

    Die ganze angelsächische Vorkriegsdiplomatie war darauf ausgerichtet, Deutschland möglichst zu einem Überfall auf die Sowietunion zu ermuntern und hinterher als lachender Dritter die „Ernte“ einzufahren, wenn beide ausgeblutet waren. Es zusammen mit Deutschland zu versuchen, war bis in die letzten Tage vor dem Überfal durchaus eine Option. England plante das via Finnland.

    Die Westalliierten waren nur widerwillige und unzuverlässige Verbündete der UdSSR, die den Krieg auch ohne sie gewonnen hätte. Es war der meisterliche, diplomatische Schachzug Stalins und Molotows, – mit dem Nichtangriffsvertrag -, der ihnen die Rechnung durchkreuzte. Churchill hat das sogar zugegeben.

    Die deutsche Aufrüstung, wurde im wesentlichen durch das amerikanische und britisches Kapital möglich. Der Weg nach Auschwitz ist mit Dollars gepflastert. Die Geschichte ist zu lang für diesen Raum hier. Jedenfalls ist es wichtig festzustellen, daß sich die Westallieerten von Kopf bis Fuß auch mit dem braunen Schlamm besudelt haben und daß die Sowietunion die absolute Hauptlast bei der Niederschlagung des deutschen Faschismus getragen hat. Die ganze Nazi-USA connection – vor und hinterher – füllt Bände.

    • sascha313 schreibt:

      Grüß Dich, lieber Ulrich. Schön von Dir wieder was zu lesen! Ja – so ist es! Aber „die Amis“ haben da schlechte Karten!

    • Erfurt schreibt:

      Ja natürlich. Siehe Dawesplan 1924, Palästina war der Deal, die Gründung des Staates Israel und die Vernichtung der UdSSR gemeinsame Ziele. Es gibt eine ganze Reihe Indizien dafür daß der 2. Weltkrieg von der CIA geführt wurde die in dieser Zeit von der Schweiz aus operierte. Von dort aus wurde (nach A. Abusch, Der Irrweg einer Nation) auch das Attentat auf Hitler geplant und mehrfach verschoben um das Ende des 2. WK hinauszuzögern.
      Der Marshall-Plan zur Errichtung eines Wirtschaftsgebietes nach Amerikanischem Muster (EU), was die Spaltung Deutschlands bedeutete, nahm bereits 1943 (Teheran!) Gestalt an, es ging von daher darum sich ein möglichst großes Stück Deutschland zu sichern.
      Was mit dem späteren Bruch der in Jalta und Potsdam gefassten Beschlüsse auch gelang.

  8. Ich weiß nicht, ob es zum Thema Geschichtsfälschung hierher passt – falls nicht, löscht du es halt.

    Ich wurde mal wieder von der Seite angemacht und jemand wollte mir mal wieder was vom „schlechten Charakter“ Stalins unterjubeln. Dabei bezog sich dieser Mensch, der so tut, als ob er ein Kommunist sei auf LW 36 (wohl auf die Ausgabe aus dem Jahr 1962): *Schon Lenin warnte vor den Unzulänglichkeiten Stalins.*

    Ich fragte nach Belegen, worauf er antwortete in LW 37 würde ich die finden. Nachdem ich ihm nachgewiesen hatte, daß Stalin dort nicht ein einziges Mal erwähnt wird, fiel ihm LW 36 ein. Darauf habe ich geantwortet: Ich hatte vemutet, daß du dich mit deiner Behauptung auf den Brief Lenins vom 23.12.1922 an den Parteitag beziehst.

    Was dabei immer vergessen wird, wenn Menschen die Ergänzung „zitieren“, ist,
    1.) „Ich meine mit Stabilität die Garantie vor einer Spaltung in allernächster Zeit und beabsichtige, hier eine Reihe von Erwägungen REIN PERSÖNLICHER
    NATUR anzustellen.“ (Seite 578; II.)
    2.) auf Seite 580 folgendes steht: „ERGÄNZUNG ZUM BRIEF VOM 24. DEZEMBER 1922“ darunter dann: „Stalin ist zu grob; und dieser Mangel, der in unserer Mitte und im Verkehr zwischen uns Kommunisten durchaus erträglich ist, kann in der Funktion des Generalsekretärs nicht geduldet werden.“
    Lenin kritisiert also gar nicht die „Grobheit“ von Stalin und spricht da auch von keiner „Unzulänglichkeit“, sondern sagt dies nur in Bezug auf die Funktion des Generalsekretärs.
    3.) Es wird vollkommen übersehen, daß diese „ERGÄNZUNG ZUM BRIEF VOM 24. DEZEMBER 1922“ nicht von Lenin stammt — ja nicht mal von ihm stammen kann.

    Dem oder den Fälschern sind zwei entscheidende Fehler unterlaufen!
    a.) Im Brief vom 23.12.1922 von Lenin an den Parteitag fehlt dieser Abschnitt;
    b.) entscheidend dafür, um diesen Abschnitt jedoch als Fälschung zu entlarven, ist die Tatsache, daß es gar keinen Brief von Lenin mit dem Datum vom 24.12.1922 gibt.
    c.) und fast schon nebensächlich ist, daß dieser Abschnitt überhaupt nicht dem sonstigen Schreibstil und der Logik Lenins entspricht: „Deshalb schlage ich den Genossen vor, sich zu überlegen, wie man Stalin ablösen könnte; und jemand anderen an diese Stelle zu setzen“, …

    Was ein Humbug! Das entspricht nicht mal der sauberen Sprache Lenins. Wenn Lenin das geschrieben hätte, stünde statt „an diese Stelle zu setzen“ *an DESSEN Stelle zu wählen“ und statt der bescheuerten Einleitung, stünde: „Deshalb schlage ich den Genossen vor, Gen. Stalin abzuwählen und an dessen Stelle einen anderen Gen. zum Generalsekretär zu wählen.“ „der sich in jeder Hinsicht von Gen. Stalin nur durch einen Vorzug unterscheidet, nämlich dadurch, daß er toleranter, loyaler, höflicher und den Genossen gegenüber aufmerksamer, weniger launenhaft usw. ist.“

    Echt jetzt! So einen blödsinnigen Quatsch hat Lenin nie geschrieben. Es fehlt dieser Formulierung die für Lenin typische Polemik und enthält indirekt boshafte Unterstellungen (intolerant, illoyal, unhöflich, unaufmerksam und launenhaft) gegenüber Stalin — etwas, daß Lenin gegenüber seinen Freunden und Genossen nie getan hat – und schon gar nicht gegenüber seinem besten Freund.

    Diese ganze „Ergänzung“ ist ein Schwindel.

    • sascha313 schreibt:

      Danke für Deinen wertvollen Hinweis: Ja, dieser Brief ist eine Fälschung! Darüber schrieb ausführlich der Historiker Valentin Alexandrowitsch Sachárow in seinem Artikel „Über die hinterhältige Fälschung des Testaments von W.I. Lenin“, erschienen hier – auf Russisch. Eine Kurzfassung auf Deutsch findest Du hier: „Eine schwerwiegende Fälschung…“ Das kannst Du diesem Typen mal „hinwerfen“ 🙂

      Ich bekam kürzlich einige Broschüren „Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung in 15 Kapiteln“ (Arbeitsmaterial f. die Bezirks-parteischulen der SED). Darin steht z.B im Bd. X genau dieselbe Lüge bezüglich „…negativer Charaktereigenschaften J.W. Stalins“ usw. und danach kommt gleich auch die noch gefährlichere Behauptung: „Aber Stalins These, daß sich der Klassenkampf im Lande auch nach dem Sieg des Sozialismus in der UdSSR unvermeidlich verschärfen müsse, war falsch.“ (S.206 f.) –

      Es war geradezu verbrecherisch, so etwas zu erklären, eine solche Verharmlosung zu verbreiten! Und im Bd. XIV steht dann sogar noch folgende wahnsinnige Behauptung: „Jetzt sind die sozialen und ökonomischen Möglichkeiten einer Restauration des Kapitalismus nicht nur in der Sowjetunion, sondern auch in den anderen sozialistischen Ländern beseitigt.“ (S.241)

      Aber sag‘ selbst, ist das nicht ein Verrat an der Arbeiterbewegung?
      Als ich das hier wieder las, war ich hellauf empört über eine solche Erklärung. Wie kann man die Arbeiterklasse nur auf den Weg in eine derartige Arglosigkeit führen, wo doch schon zu erkennen war, daß der Klassenkampf immer schärfer wurde und doch auch Lenin schon gewarnt hatte: „Man darf nicht vergessen, daß man zugrunde gehen kann unter Verhältnissen, wo die Schwierigkeiten zwar groß sind, der Untergang aber nicht im allergeringsten zwangsläufig ist.“ (W.I. Lenin: Notizen eines Publizisten, Werke Bd. 33, S. 194.)

      Und genau das ist 1989 passiert !!!

    • Thomas Artesa schreibt:

      Richtig so lieber Genosse. Wenn man den Leuten mit Quellennachweisen kommt, fangen sie an zu trudeln und stammeln nur Mainstream-Gesülze nach. Neulich meinte doch da glatt einer ganz unverhohlen vor laufender Kamera: Stalin hat ja um die 120 Millionen im Gulag umbringen lassen. Könnte schon fast vom Faschisten Solschenizyn stammen das Zitat! Wirkliche Horrorzahlen, wenn man doch bedenkt, wie viele Menschen lebten damals nur in der SU. Also jeder zweite ist hops gegangen? … und so geht die Leier tagein tagaus bis in die Putin-Zeit von heute. Armes Deutschland – arme Bildungsignoranz!

  9. Weber Johann schreibt:

    Nachtrag.
    Besser konnte Gorbatschow sich nicht demaskieren, als mit folgender Aussage.
    Es ist schon ungeheuerlich, zu was Gorbatschow die sowjetische Bevölkerung aufgerufen hatte. Und das vor dem Hintergrund, dass alle BRD-Regierungen auf menschenverachtende Art und Weise gegen die Menschen in der Sowjetunion gehetzt hatten.

    CDU-Zeitung „Neue Zeit“ vom 22.6.1991:

    Mahnung zu Frieden
    TV-Ansprachen Kohls und Gorbatschows zum 22. Juni.1941

    „ ……. Gorbatschow, für den der 22. Juni 1941 als tragischer Tag „für immer in Erinnerung der Menschheit“ bleiben wird, forderte als erster sowjetischer Staats- und Parteichef seine Landsleute auf, auch die Gräber deutscher Soldaten zu pflegen. …..“

    Auf meinem Schreibtisch liegt eine Broschüre aus dem Jahre 1951, herausgegeben vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen, Bonn.
    Diese Broschüre trägt den Titel: „Deutsche Kinder in Stalins Hand“. Eine Hetzschrift, die an schlimme Zeiten der deutschen Geschichte erinnert.

    Trotz Grundgesetz, geschahen auf dem Gebiet der Alt-BRD ungeheuerliche Verbrechen.
    Bis zu 150.000 sowjetische Kinder, die von den deutschen Barbaren in der Sowjetunion geraubt, den Eltern entrissen wurden, die sich in der Alt-BRD befanden, wurden von den Westalliierten nicht mehr in die Sowjetunion zurückgeschickt. Und diese Verbrechen geschahen unter den Augen der Adenauer-Regierung.

    Hier eine Quelle:
    „Österreichische Zeitung“ vom 27.6.1950

    „Prawda“: Ein schändliches Verbrechen

    Eine der abscheulichsten Erscheinungen des zweiten Weltkrieges, die bis auf den heutigen Tag nicht beseitigt wurde, ist die von dem deutschen faschistischen Landräubern verübte Entführung sowjetischer Kinder. Dieses niederträchtige Werk der hitlerischen Barbaren setzen die anglo-amerikanischen Reaktionäre fort. Sie haben sich Eigentumsrecht auf die von den Naziokkupanten geraubten Kinder angemaßt.

    So müssen zum Beispiel die sowjetischen Kinder in der britischen Zone Deutschlands die Schrecken gewaltsamer Festhaltung und Trennung von ihrer Heimat, von ihren Angehörigen ertragen.

    Schon seit fünf Jahren bemüht sich die Sowjetregierung um die Rückführung der sowjetischen Kinder in die Heimat. …. Um die Spuren ihrer Verbrechen zu verschleiern, bringen die englischen und amerikanischen Kindesräuber nach Art von Dieben die Kinder in ferne überseeische Länder, wo die Kleinen niemals wieder auftauchen sollen. …… Die unglücklichen Kinder werden aus verschiedenen Besatzungszonen Deutschlands in Konzentrationslager bei Neapel gebracht, von dort auf Hochseedampfern verstaut und nach Australien befördert. … Die englische bürgerliche Zeitung„News Chronicle”:schrieb am 2. November 1949:

    „Sieben Kinder sind unterwegs gestorben. Drei Kinder an Bord des Auswanderungsdampfers „Anna Salen”, weitere drei, als das Schiff im Hafen Freemantle eingetroffen war, das siebente Kind starb nach Ankunft des Dampfers in Melbourne. 35 Kinder wurden heute ins Spital übergeführt. Sie alle sind unterernährt, haben Masern oder Angina. Sie befanden sich unter den 1554 versetzten Personen, die aus Neapel eingetroffen sind, und sind ukrainischer Abstammung. …. Aus einer in der englischen Zeitung ‚News Chronicle” gebrachten Beschreibung des Lebens, daß die geraubten Kinder in einem der Lager der amerikanischen Besatzungszone führen, geht hervor, daß es Hauptaufgabe der „Erziehung“ im diesem Lager, ist, die Sowjetkinder Ihre Muttersprache, ihre Vergangenheit, ihre Heimat vergessen zu lassen. “ Schmach und Schande lastet auf der englischen Regierung, auf dem englischen Parlament, auf der englischen bürgerlichen Presse!
    Wir werden nicht müde werden, die englischen Händler mit Sowjetkindern zu fragen: Wo sind unsere Kinder? Gebt dem Sowjetvolk seine Kinder zurück!“

  10. ach! Thomas Artesa!
    „dass nach 1953 die damaligen Krypto-Bolschewiken und Systemverräter wie: Chruschtschow, Breschnew bis Gorbatschow und gar Jelzin, …

    Was willst du damit „ERKLÄREN“ ???

    Du packst damit Breschnew und Honecker in denselben Topf mit Chruschtschow, Gorbatschow und Jelzin!, die alles andere als die *Marxistisch-Leninistische Philosophie* verstanden haben!!!
    … und TROTZ ALLER Ausbildung in der *Marxistisch-Leninistische Philosophie* in der absurden Welt der Religion, des Idealismus und des *Familien- und Ahnen-Kultes* verhaftet blieben – und zeitlebens vom „Todeskult“: *Blut ist dicker als Wasser* NICHT-SELBER-BEFREIT haben! …
    WOMIT sie praktisch ***die einzige Forderung*** von KARL MARX geradezu „willentlich“ MISSACHTET haben!, nämlich sich „vom Zustand, der der Illusion bedarf, frei zu machen“!!!

  11. Warum es zu meinen Texten kein Bezug auf meine Quellen gibt (siehe „Deinen“ Text), ist mir ein Rätsel? Wahrscheinlich ist das im Kapitalismus eine Gesetzmäßigkeit. Mein Chef aus dem „Goldenen Westen“ hat das 12 Jahre lang auch getan. Ich hoffe, der liebe Gott wird diesem Dummkopf seinen geistigen Diebstahl vergeben!

    Meine kostenlose Übersetzung des Buches von Nikolay Starikov wird jetzt von cleveren Managern vermarktet! Vielen Dank! Deshalb finde ich die fehlenden Links auf Deiner Seite, lieber Sascha, besonders unfair und gemein. Nach meiner Erfahrung werden solche Texte von Dir auf Deiner Seite sofort gelöscht. Deshalb habe andere Wege gefunden, meine Gedanken und Vorstellung über meine geistige und politische Heimat (die DDR) zu verbreiten.
    Mit herzlichen Grüßen
    Dr. Wolfgang Schacht

    • sascha313 schreibt:

      Lieber Wolfgang,
      ich bin leider noch nicht dazu gekommen, wollte Dir gern persönlich danken für Deine Herkules-Arbeit mit der Übersetzung! Ich wußte ja nicht, daß Du an diesem Buch arbeitetest. Du hast es vielleicht übersehen: Unter der pdf-Datei zum Buch ist natürlich der Link zu Deiner Webseite. Es ist unglaublich, wie dreist man jetzt die Preise hochtreibt, um auf unlautere Weise damit „Kohle zu machen“ – das ist ärgerlich! Man kann sich das Buch als „Normalbürger“ bald kaum noch leisten. Deinen einführenden Text fand ich zuerst bei „Cleo-Schreiber-Blog“. Ich werde aber den Verweis auf Deine Website noch einmal hervorheben!

      Übrigens hat Kled (Karl-Eduard von Schnitzler) in seinem wunderbaren Buch „Meine Schlösser…“ genau das, was auch Starikow erwähnte (Deine Übersetzung: S. 54-61), ebenso bestätigt, daß nämlich Baron Kurt Freiherr von Schröder (Kleds Cousin) enge Beziehungen zu Himmler unterhielt und „jährlich (via Bankhaus I. H. Stein) eine Million auf das Sonderkonto S, bestimmt für die ,Sonderaufgaben‘ des Reichsführers SS, spendete“ (bei Schnitzler S.42). Und Kled zitierte da Kurt Gossweiler in seinem Beitrag „Das Bankkapital stellt die Weichen“, erschienen im Sammelband „Sturz ins Dritte Reich“ (S.71).
      Herzliche Grüße zurück!
      Sascha

      • Harry56 schreibt:

        Sehr gut lieber Genosse, dass du auch bei dieser Gelegenheit nochmals auf das so wichtige und aufschlußreiche Buch von „KLED“ („Meine Schlösser“) verweist, erschienen zum ersten Male im Sommer 1989, wenige Monate vor dem finalen Dolchstoß in den Rücken der DDR.
        Auch noch heute ist dieses kurze, teilweise auch sehr autobiographische Büchlein, eine wahre Fundgrube auch gerade für uns heute, im Jahre 2021.
        Denken wir nur ganz aktuell an das üble hetzerische Kriegstreiben gegen den „Diktator“ Lukaschenko, die angebliche „Entführung“, bei welcher seltsamerweise nicht ein einziger Mensch zu Schaden kam, außer einer 8-stündigen Verspätung des Weiterfluges…
        Was hätte wohl unser „KLED“ dazu zusagen gehabt? 🙂

        Soz. Gruß!

      • sascha313 schreibt:

        Lieber Genosse Harry, Kled war ein ganz besonderer Menschen! Ein Vorbild – und natürlich ein Kommunist. sein Buch von 1988/89 hat er 6 Jahre später ergänzt und neuaufgelegt! Jeder Satz, jede Seite – eine Bereicherung und Erkenntnis!

    • Ulrike schreibt:

      Tausend Dank, lieber Wolfgang Schacht.
      Man kann Ihre selbstlose Arbeit nicht oft genug erwähnen und anerkennen.
      Rote Grüße, Ulrike

    • Erfurt schreibt:

      Hallo Herr Schacht,

      zu Ihrem Artikel http://www.dr-schacht.com/Daseinsvorsorge_Vortrag.pdf wo Sie den merkwürdigen Begriff „Daseinsvorsorge“ verwenden habe ich Ihnen vor einiger Zeit eine Mail geschickt. Leider haben Sie mir nie geantwortet.

      Sie behaupten also, daß über den Begriff Daseinsvorsorge (siehe Artikel) die Meinungen auseinandergehen. Des Weiteren behaupten Sie, daß sich „Sozialstaat“ und „soziale Marktwirtschaft“ schrittweise auflösen. Das ist mehr als verwirrend zumal Sie den marxistischen Standpunkt zu diesen Themen sicherlich kennen dürften und genau dies war der Inhalt meiner Mail an Sie.

      In Fakt hat es werder einen Sozialstaat noch eine soziale Marktwirtschaft noch eine Daseinsvorsorge in der BRD gegeben!

      MFG

      • tommmm schreibt:

        Warum schreibst du das hier? Gehe doch auf den Blog von W. Schacht. So kommt ist es irgendwie hintenrum. Das wirst du doch selbst merken oder ist es beabsichtigt?

        Ich bedanke mich für die immense Arbeit, die in der Übersetzung steckt.

  12. Harry56 schreibt:

    Lieber Sacha, lassen wir uns nicht belabern, auch DAS ist unsere Geschichte: https://vk.com/videos375374251?z=video375374251_456240352%2Fpl_375374251_-2

  13. Hanna Fleiss schreibt:

    Ich habe jetzt das ganze Buch von Starikow gelesen. So, wie er es darstellt, war mir vieles nicht bekannt. Aber er belegt seine Aussagen mit den Vorgängen der Zeit. Und wenn ich es glauben soll, dann wollte Hitler die Sowjetunion gar nicht angreifen und auch nicht „die Welt erobern“, was ihm ja immer vorgeworfen wird, die Briten mussten Hitler ja zum Angriff gegen die Sowjetunion richtiggehend erpressen. In der DDR habe ich das so nie gehört. Jetzt erst verstehe ich Goebbels‘ Ausruf „Diese perfiden Briten!“ Sicher, Hitler hasste den Kommunismus, er war ein Verbrecher, das ist völlig klar, aber er konnte die Lage Deutschlands ganz gut einschätzen, ein Verrückter, wie er dargestellt wird in Filmen, war er nicht. Und eines ist klar, die Briten waren daran interessiert, die Sowjetunion zu beseitigen, aber auch Deutschland wollten sie am Boden sehen, um dann als die strahlenden Sieger in die Weltarena einzuziehen. Und erst nach Stalingrad haben sie begriffen, dass Hitler ihren Krieg verloren hatte. Wie gesagt, mir war so einiges neu, und wenn das stimmt, und ich bin sicher, dass es stimmt, dann reichen die Machenschaften der Briten bis in unsere Zeit. Dann erklärt sich die zu späte Errichtung der zweiten Front, der Überfall Hitlers auf Polen nach einem diplomatischen Ränkespiel Frankreichs und Großbritannien – einfach alles, was in der Zeit der Nazidiktatur geschah. Neu war mir auch, dass die Novemberrevolution 1918 mit wesentlicher Unterstützung Großbritanniens geschah.

    Dass Großbritannien, Frankreich und die USA sich heute als die Sieger gegen Hitler aufspielen,
    den wirklichen Sieger über den deutschen Faschismus, die Sowjetunion, aber in der westlichen Welt als Nobody darstellen, das hängt damit zusammen, dass sie auf jeden Fall ihre Verantwortung für den zweiten Weltkrieg vertuschen wollen. Sie spielen sich noch heute als die „Befreier“ auf und haben in Wahrheit die Lunte ans Pulverfass gelegt. Nach der Devise „Haltet den Dieb!“

    • Erfurt schreibt:

      Lass Dich nicht beirren von solchen Geschichtsfälschern! Ich empfehle Dir sogar, Mein Kampf zu lesen (für uns Politoffiziere war das ohnehin obligatorisch), also Du wirst da alles wiederfinden was auch die heutige Propaganda prägt. Und auch den Dawesplan als Deal für Palästina und die systematische Kriegsvorbereitung. Und auch die Art und Weise Hass zu sähen. Beispiel aus der heutigen Tagesschau:

      Deutschland zahlt nach langwierigen Verhandlungen eine Milliarde EUR an Namibia als Entschädigung für die Nachfahren der im Kaiserreich ermordeten Herero und Nama.

      Was tut diese Meldung? Ganz einfach, sie erzeugt Haß! Haß unter denen die in ihrer kleinbürgerlichen Denkweise gefangen sind, bei denen macht es klick! Denn die fragen sich damit, warum Deutschland Geld nach Afrika schickt wo es doch im eigenen Land so dringend gebraucht wird? Zumal der mithin anerkannte Völkermord mehr als 100 Jahre zurückliegt?

      Und Siehst Du, die ganze Pressemeldung ist eine einzige Lüge! Es ist nämlich gar nicht Deutschland was Geld an Namibia zahlt! Wenn Gelder fließen, dann ist das ganz normaler Export von Privatkapital mit den bekannten Konsequenzen für Namibia: Unterdrückung und Ausbeutung. Von wegen Entschädigung!

      Und noch etwas: Ich habe in der DDR mit Strafgefangenen zusammengearbeitet, die hatten in Sachen ML mehr drauf als so mancher Kombinatsleiter Volkseigener Betriebe.

      MFG, schönes Wochenende.

    • Erfurt schreibt:

      Starikow, Gründer der Allrussischen Partei.
      Zur Erinnerung: Der Alldeutsche Verein war die Partei der Nazis vor der Gründung der NSDAP. Alles klar?

  14. Joachim schreibt:

    Ich habe dieses Buch erst angefangen zu lesen. Aber einiges ist schon neu und deutlicher als anderswo. Was ich aber feststellen muß ist daß eigentlich jeder Autor so seine Wissenslücken hat.
    Auch Starikov: Er schreibt zB daß Stalin nichts für die Oktoberrevolution getan hätte, Trotzki aber schon. Dabei war es genau andersherum. Trotzki war nie im engeren Kreis und hat den Zeitpunkt erst über die Verräter Sinowjew u. Kamenjew erfahren und dann veröffentlicht.
    Neu war für mich bisher daß die Wall Street erst nach dem Scheitern ihres Agenten Trotzki dann Hitler massiv gefördert hat (auch daß Hanfstaengl Agent der USA war). Eigentlich logisch, das Zerstören der SU von innen heraus wäre für die Imperialisten günstiger gewesen. Aber es blieb ihnen nur der militärische Weg.

    Ich finde es ist wichtig vor diesem Buch „Gerhard Schnehen – Stalin. Eine marxistische Biografie“ zu lesen. Schnehen hat sicher auch seine Wissenslücke zu Ulbricht und Honecker (das stellt zB Gossweiler korrekter dar) aber dafür sind das in diesem Buch nur 2-3 Seiten. Alles andere ist gut belegt.

    Unerklärlich finde ich die Preise des Buchs die von 28-42 Euro variieren. Ich dachte es gäbe in der BRD eine Buchpreisbindung..?

    • sascha313 schreibt:

      Man hat selbst bei allens Wissenslücken und inhaltlichen Fehlern ANGST vor diesem Buch, da es die westlichen imperialistischen Lügen ins Wanken bringt. Deswegen auch der überhöhte Preis!

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