Klassenkampf – das Bewegungsgesetz der Gesellschaft

KlassenkampfGBDer Klassenkampf ist die entscheidende unmittelbare Triebkraft der gesellschaftlichen Entwicklung in allen Klassengesellschaften. Er ist die notwendige Folge des Klassenantagonismus und der daraus entspringenden gegensätzlichen Klasseninteressen zwischen den Grundklassen einer ökonomischen Gesellschaftsformation. Im heutigen Kapitalismus stehen sich zwei Klassen unversöhnlich gegenüber: Das sind die Bourgeoisie und das Proletariat. Mit anderen Worten: Es ist die selbsternannte „Elite“ (es sind die Reichen und Superreichen und deren machtausübendes Personal) und auf der anderen Seite das werktätige Volk (die ausgebeutete Klasse der Arbeiter und die mit ihr verbundenen Volksmassen). Der Klassenkampf ist eine objektive Gesetzmäßigkeit.

MARX entdeckte das Bewegungsgesetz der Gesellschaft

Friedrich Engels schrieb über Karl Marx, daß er „das große Bewegungsgesetz der Geschichte zuerst entdeckt hatte, …wonach alle geschichtlichen Kämpfe, ob sie auf politischem, religiösem, philosophischem oder sonst ideologischem Gebiet vor sich gehen, in der Tat nur der mehr oder weniger deutliche Ausdruck von Kämpfen gesellschaftlicher Klassen sind, und daß die Kollisionen dieser Klassen wieder bedingt sind durch den Entwicklungsgrad ihrer ökonomischen Lage, durch die Art und Weise ihrer Produktion.“ (MEW, Bd. 8,  S. 562)

Hier einige Bilder über die gegenwärtigen Massenproteste:

Hundreds of thousands of people are marching today. It’s enormous.

https://twitter.com/hashtag/londonprotest?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw

…auch das ist Klassenkampf!


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9 Antworten zu Klassenkampf – das Bewegungsgesetz der Gesellschaft

  1. Hanna Fleiss schreibt:

    Heute bin ich beinahe auf meinen Allerwertesten gefallen. Da schreibt mir der Buchhandel des deutschen Börsenvereins, mit dem ich nie irgendeinen Kontakt hatte, eine Mail, dahin lautend, ich solle doch gegen die „brutale Entführung“ des faschistischen Lumpen Protasewitsch „im Luftraum“ des „Diktators Lukaschenko“ mit Unterschrift protestieren und seine sofortige Freilassung verlangen! Was die Herrschaften sich dabei dachten, mögen sie weiterdenken. Ich denke mir auch mein Teil, antworten lässt sich ja nicht. Sie reden mich übrigens mit Klarnamen an, ich veröffentliche aber immer nur unter Pseudonym. Was läuft da?

    Thomas Röper hat englisch und deutsch die Kommunikation zwischen Piloten und Flugplatz Minsk veröffentlicht, woraus hervorgeht, dass die Maschine durchaus in Vilnius hätte landen können und nicht diesen Umweg nach Minsk machen müssen. Ziel Minsk war eindeutig die Entscheidung des Piloten. In jedem Land der Welt wäre ein Straftäter, nach dem gefahndet wird, bei dieser Gelegenheit festgenommen worden. Und weil sich die EU so schrecklich blamiert hat vor der Weltöffentlichkeit mit ihren Sanktionen, bleibt ihr nichts weiter übrig, als das Gespräch zwischen Pilot und Flugplatz als eine Fälschung zu bezeichnen und Lukaschenko zu unterstellen, dass er das „arme Würstchen“ Protasewitsch gekipnapt hätte! Der aber hat schon begriffen, dass sie ihn geopfert haben, um Unruhe in Weißrussland zu stiften. Auch das ist Klassenkampf.

    • Erfurt schreibt:

      Ja, Klassenkampf findet auf internationaler Ebene statt. Was Sanktionen betrifft, für mein Verständnis ist das nur ein Schlachtruf der Propaganda hinter dem sich natürlich ganz andere Zusammenhänge verstecken. Es kann z.B. sein, daß sich Belaruss selbst verschließt gegen gegenüber dem Import von ausländischem Kapital. Das wäre zu begrüßen als ein wichtiger Schritt in Richtung Selbstbestimmung.
      Ganz sicher ist es nicht so wie es hier in den Staatsmedien verbreitet wird, davon können wir ausgehen. Das Schlimme ist nur, daß Sanktionen als etwas völlig Normales propagiert und im eigenen, Land auch praktiziert werden. Also Menschen Strom und Wasser abzuschalten.

  2. Hanna Fleiss schreibt:

    Bisher hat es als einziger Staatschef der Welt nur Selensky in der Ukraine fertiggebracht, im Inland Sanktionen zu verhängen, und zwar gegen den lästigen Oppositionsführer. Wenn Menschen Strom und Wasser abgeschaltet wird, das ist ein anderer Fall, würde ich nicht als Sanktionen bezeichnen, sondern als ganz gewöhnlichen Kapitalismus.

    Und nein, in Weißrussland ging es nicht um „ausländisches Kapital“, sondern der IWF hatte einen Kredit in Höhe von 900 Millionen angeboten, wenn Lukaschenko sich dem Irrsinn des Lockdowns anschließt. Der aber hat ihnen einen Vogel gezeigt, er wird doch nicht seine Wirtschaft kaputtmachen, und außerdem ist er gern unabhängig vom IWF, hat er dem IWF Bescheid gegeben. Das war natürlich ein Schlag ins Kontor, man hatte sich das so schön gedacht, Weißrussland wie einen Gänserich auszuweiden, weil man damit rechnete, Lukaschenko könne die Schulden sowieso nie zurückzahlen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass er einen Kredit von Russland annehmen würde, zumal jetzt die halb eingeschlafene Union mit Russland wieder auf dem Verhandlungstisch liegt. Thomas Röper schreibt, dass Putin und Lukaschenko beinahe jeden Tag zusammensitzen und über Zusammenarbeit beraten. Du siehst also, es ging zwar beim IWF um Selbstbestimmung, ansonsten wird er vielleicht einen Kredit von Russland brauchen, wo jetzt zum Beispiel die Überfliegeinnahmen wegfallen und noch so einiges mehr durch die EU-Sanktionen.

    • Erfurt schreibt:

      „IWF hatte einen Kredit in Höhe von 900 Millionen angeboten“ — Kein Kapital? Natürlich sind Kredite Kapital wasnn sonst!?

      Auf jeden Fall ein Schritt in Richtung Souveränität, solch Kredite abzulehnen. Das also steckt hinter dem Sanktionsbegriff der BRD-Staatsmedien. Hab ich doch richtig vermutet.

      Danke für die Info. Den Kredit hatte ich nicht mehr im Hinterkopf. Aber gerade hier an diesem Beispiel sehen wir, wie Tagesschaumeldungen zu verstehen sind.

  3. Hanna Fleiss schreibt:

    Interessant im Zusammenhang mit IWF-Krediten ist ja, dass auch die BRD mindestens einen IWF-Kredit angenommen hat. Und wir sind ja lockdowngebeutelt. Wir können uns also auf so einiges vorbereiten. Nicht nur deshalb, aber auch.

    Übrigens ist jetzt auch unser Regierender Müller aus seinen Großmannsträumen erwacht.
    Er hat ab 4. Juni „Lockerungen“ angekündigt, zum Beispiel, dass man sich beim Einkaufen nicht mehr testen lassen muss. Vermutlich hat er wie auch schon Woidke in Potsdam festgestellt,
    dass die Leute sich mit dem Einkaufen sehr zurückhalten, wenn sie vorher das Näschen hinhalten müssen. Auch das RKI scheint jetzt mit der Bevölkerung schon zufriedener zu sein, denn auch Wieler hat „Lockerungen“ angekündigt. Es geht auf die Bundestagswahl zu.

    • Erfurt schreibt:

      Nach den Wahlen wird die 4. Welle ausgerufen. Bis dahin werden die Fallzahlen wieder schrittweise angehoben.

  4. Hanna Fleiss schreibt:

    https://multipolar-magazin.de/artikel/internationaler-pandemievertrag

    Unbedingt lesen!

    Eine ungeheure Schweinerei, die sich die Herrschaften da zusammengebastelt haben.
    Schöne neue Welt, kann ich da nur sagen. Und nicht verwunderlich: Schwerpunkt Überwachung.
    Mit diesem Vertrag wird die weltweite Entscheidungsfähigkeit indirekt in die Hände des Multimillionärs Gates gelegt, der die WHO aufgrund seines Geldsacks dirigiert. Die Staaten werden in ihrer Souveränität entmachtet. So stellt sich ein „Philantrop“ die neue Normalität vor.

    • Erfurt schreibt:

      Merkel: “Wenn wir uns anschauen, was die Pandemie mit uns gemacht hat, ist mein Fazit, dass sie als Bestätigung all dessen gelten kann, was in den letzten Jahren immer den Geist von Davos ausgemacht hat.

      Ja klar doch liegt der Ausruf der Pandemie ganz im Interesse des Geistes von Davos. Die weltweite Unterdrückung des Proletariats und des eigenen Volkes hat ein ungeheures Ausmaß angenommen dadurch daß sie als Pandemie verstanden und infolgedessen in der Breite akzeptiert wird.

      Schönen Sonntag.

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