Belarus: „Der Zug des Sieges“ – «Поезд победы»

Zug des SiegesDer „Zug des Sieges“ ist ein unikales interaktives Ausstellungsprojekt, das über die tragischen und ruhmreichen Seiten der Kriegsgeschichte erzählt. In Rußland haben mehr als 90.000 Menschen die rollende Exposition besucht, nun wird der „Zug des Sieges“ bis Ende Juni über Belarus reisen. Am 22. Juni, 80 Jahre nach dem Beginn des großen Vaterländischen Krieges gegen die Sowjetunion, wird der Zug in der Heldenfestung Brest Halt machen. Die Brester Zitadelle war die erste Bastion, die den heimtückischen Schlag der deutschen Wehrmacht abwehren mußte. In einem der Eisenbahnwagen befindet sich die Ausstellung, die dem Mut und Standhaftigkeit der Helden von Brest gewidmet ist.

Erinnerung an den heldenhaften Kampf der Sowjetunion gegen die deutsch-faschistischen Eroberer und an die Grausamkeit der Faschisten

„Solche Projekte wie der „Zug des Sieges“ dienen nicht nur der Erinnerungskultur, sondern tragen zur Stärkung der Einheit bei. Im Krieg hat praktisch jede belarussische Familie ein oder mehrere Mitglieder verloren. Jeder Dritte starb, das werden wir niemals vergessen. Und heute sehen wir es als unsere heilige Pflicht, die Erinnerung an den Sieg über Nazismus und die historische Wahrheit über den Krieg an die kommenden Generationen weiterzugeben. Die Wahrheit besteht nämlich darin, daß es die Völker der Sowjetunion waren, die den entscheidenden Beitrag zur Zerschlagung des Faschismus geleistet und die Welt vor der braunen Pest gerettet haben, egal was die modernen Revisionisten weltweit behaupten würden“, sagte Luzki.

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Die Geschichtsfälscher in den USA und Westeuropa

„Gegen Belarus und Rußland wurde ein Informationskrieg begonnen. Es werden Versuche unternommen, der Jugend falsche historische Narrative aufzuzwingen. Man behauptet, daß die Sowjetunion und das Nazi-Deutschland gleichermaßen daran schuld sind, den Zweiten Weltkrieg begonnen zu haben. Sowjetische Symbole werden mit Nazi-Symbolen gleichgesetzt; den Menschen wird verboten, den Siegestag zu feiern. Unsere Gegner wollen, daß wir uns rechtfertigen für die Taten unserer Großväter, die ihr Leben für den Frieden geopfert und die ganze Menschheit gerettet haben. Wir sind herausgefordert, aber wir werden durchhalten und unser Recht auf die Wahrheit über die Heldentat und auf die souveräne Entwicklung verteidigen“, sagte der Leiter der Präsidialverwaltung.

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Okkupanten

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15 Antworten zu Belarus: „Der Zug des Sieges“ – «Поезд победы»

  1. dersaisonkoch schreibt:

    Ich habe das geteilt bei mir. Liebe Grüße! Der Saisonkoch

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  3. Erfurt schreibt:

    MTS: Maschinen Traktoren Station. Der Begriff war noch zu meiner Zeit geläufig, z.T. hieß es auch die MAS (A wie Ausleih). Traktoren aus Nordhausen hatten wir und Taktoren aus der UdSSR: Den roten Belaruss und den Universal. Die Russen halfen uns beim Kartoffellesen….

    Noch 2 Wochen bis zu den großen Ferien 😉
    Schönen Sonntag,

    • Thomas Artesa schreibt:

      Wenn das Geld noch reicht nach den zweijährigen Corona-Beschränkungen und man uns wieder aus Deutschland ausreisen lässt – warum nicht mit dem Zug dann nach Belarus?

  4. Thomas Artesa schreibt:

    Dieser Zug sollte an der Grenze nicht haltmachen. Heute noch stellen sich die Hypokriten im Westen (EU und USA etc.) und Geschichtsrevisionisten der Wahrheit in den Weg. Das Leben wird sie aber eines Besseren belehren. Auch durch die Ukraine muss dieser Zug der Wahrheit seinen Weg finden. Noch grinsen die Bandera-Enkel hämisch in westliche Kameras und rennen den neuen Abzockern und Rattenfängern in Berlin, Brüssel, Washington, London oder gar den Zionisten aus Tel Aviv hinterher und betrügen noch ihre eigene Geschichte. Die Wahrheit wird ans Licht kommen, wie uns jeder neue Tag mit den ersten zarten Sonnenstrahlen begrüßt. Gerade solche Beispiele einer Dauerausstellung müssen ihren Weg in die Köpfe und Herzen der Menschen finden – gerade heute um so mehr in Zeiten der permanenten und bigott-aufgeputschten Massendemagogie durch die reaktionärsten Klicken, Lobbyisten, Hofschranzen und aller Vasallen in NATO, EU, NGOs, Banken etc.

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  6. Thomas Artesa schreibt:

    Dramatisches dritte Foto – die Frau mit ihrem Mann auf dem Weg zur Front im Zug. Erinnert mich an den Film von 1959: Die Ballade vom Soldaten.

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