Eine deutsche Kriegshetzerin: „Alle haben Angst vor Rußland!“ und eine schändliche Rede Putins

RossijaNein! Ein Krieg beginnt heute nicht mehr damit, daß man den österreichischen Thronfolger ermordet oder den Sender Gleiwitz überfällt. Es ist auch nicht mehr unbedingt ein organisierter bewaffneter Kampf vonnöten, um ökonomische, politische oder militärische Ziele durchzusetzen. Heute, wie niemals zuvor, spielt das Kapital eine entscheidende Rolle. Ein Krieg beginnt heute damit, daß in großen Umfang Kapital in diejenigen Länder transferiert wird, deren Wirtschaft man zu beherrschen gedenkt. Die herrschende Klasse ist heute international vernetzt, so daß Ländergrenzen kaum noch eine Bedeutung haben. Der Krieg wurzelt in den Produktionsverhältnissen der Ausbeutergesellschaft, im Imperialismus. Erst wenn diese Gesellschaftsordnung in allen Ländern überwunden ist, verschwinden die sozialökonomischen Grundlagen eines Krieges.

Der verdeckte Krieg

Ein verdeckter Krieg ist eine imperialistische Kriegsvariante, bei der miltärische, politische, psychologische und subversive Kampfnethoden miteinander verbunden sind. Der verdeckte Krieg wurde nach den Plänen der aggressivsten Kreise der USA und des westdeutschen Imperialismus als selbständige imperialistische Kriegsform mit eigenen Zielen geplant und vorbereitet. In den Plänen war die Schaffung günstiger innerer Verhältnisse, die Durchsetzung der Revanchekriegspläne, die Eroberung der DDR und die Einbeziehung des besetzten Gebietes in die NATO bereits vorgesehen. Das wurde nach der Zerschlagung der Sowjetunion 1990 dann auch genauso realisiert. Damit waren zugleich die Voraussetzungen für die Eroberung der Sowjetunion und der anderen Staaten der sozialistischen Staatengemeinschaft geschaffen worden.


Nach der Veröffentlichung eines Telefongesprächs des USA-Präsidenten Bill CLINTON mit Boris JELZIN kam folgendes ans Licht – das in einem russischen Zeitungsartikel aufgedeckt:

Für den Beschuß des Weißen Hauses [Sitz der Regierung in Moskau: des Obersten Sowjets] sollte Jelzin 2,5 Milliarden US-Dollar erhalten.

Ельцин 2 миллирд

Übersetzung:

Für den Beschuß des Weißen Hauses erhielt Jelzin 2,5 Milliarden US-Dollar

Das National Security Archive der USA veröffentlichte eine Aufzeichnung eines Telefongesprächs von Boris Jelzin und Bill Clinton vom 21.09.1993, zwei Wochen vor der Erschießung des Obersten Rates. Clinton rief gleich nachdem an, als EBN [Abk. des Namens: Jelzin Boris Nikolajewitsch] das  Dekret Nr.1400 über die Auflösung des Parlaments, den Termin vorgezogener Wahlen für die neue Legislative und ein Referendum über den Entwurf der Verfassung angekündigt hatte. In diesem Zusammenhang äußerte sich der amerikanische Präsident besorgt über den Verlauf der Reformen und der demokratischen Prozesse in Rußland. Als Antwort überzeugte Jelzin seinen Partner aus Übersee, daß die Vertreibung des Obersten Sowjets gerade deshalb notwendig ist, weil er «völlig außer Kontrolle geraten ist, den Reformprozeß nicht mehr unterstützt und kommunistisch geworden ist». Während des Gesprächs versichert Boris Nikolajewitsch dem Kollegen mehrfach sein Ergebenheit für friedliche Lösungen:

„Es wird keine Gewalt angewendet. Es wird kein Blutvergießen geben. Alle demokratischen Kräfte unterstützen mich.“

„Das ist gut. Die USA werden Ihnen 2,5 Milliarden Dollar für Reformen geben“, verspricht Bill großzügig.

„Reformen werden viel schneller als zuvor fortgesetzt. Auf meiner Seite ist die Intelligenz“, verabschiedet sich Jelzin.

Was als nächstes kam, das wissen wir gut. Die Opfer des blutigen Putsches waren etwa 3.000 Moskauer. Die von Clinton bereitgestellten Milliarden gelangten über die Grenze der Russischen Föderation, aber das Budget wurde niemals gutgeschrieben. Soviel also über die Beseitigung der sozialistischen Sowjetunion.

Zur Vorgeschichte

Ganz im Widerspruch zu den vereinbarten Absprachen von 1990 rückte nun die NATO bis an die Grenzen Rußlands vor und besetzte Polen und die Baltischen Staaten. Als im Februar 2014 in Kiew auf dem Majdan der faschistische Putsch stattfand, trennten sich nach einem Referendum die Regionen Donezk und Lugansk von der Ukraine ab und riefen selbsternannte Volksrepubliken aus. Doch ungeachtet der UNO-Beobachter, die oft wegsehen, finden von Seiten der Ukrainischen Armee fast täglich Übergriffe, Drohnenangriffe und bewaffnete Überfälle auf Schulen, Wasserwerke und Wohngebiete statt.

Die Regierung der BRD hat eine Botschaft in der faschistisch regierten Ukraine. Dort werden bekanntlich die Nazi-Kollaborateure verherrlicht, man errichtet Denkmäler für faschistische Kriegsverbrecher wie Bandera und Schuchewitsch, verbietet der russischsprachige Bevölkerung, ihre Muttersprache zu benutzen, und schändet die Ehrenmale für die gefallenen Sowjetsoldaten des Großen Vaterländischen Krieges.

Und nun erklärte die deutsche Botschafterin: „…alle haben Angst vor einem direkten Krieg gegen Rußland.“

Doch weshalb sollte Rußland einen Krieg führen wollen? Wenn  man auf die Weltkarte schaut, wird schnell klar, welche aggressive Rolle die NATO spielte und immer noch spielt. Die Lüge, daß Rußland ein Aggressor sei, wird von dem faschistischen Regime in der Ukraine, ebenso wie in der BRD immer wieder aufgewärmt. Vor allem durch die „Grünen“.

Als sich am 16. März 2014 in einem Referendum bei einer Wahlbeteiligung von 83,1% dem amtlichen Endergebnis zufolge 96,77% der Abstimmenden für einen Anschluß an Rußland ausgesprochen hatten, wurde die Krim wieder russisches Staatsgebiet. Von einer Annexion kann daher keine Rede sein. Aber weshalb wird dann immer wieder behauptet:

natowillkrieg

…von allen Seiten ist Rußland von der NATO eingekreist. Blickt man zurück in die Geschichte der Sowjetunion in den Jahren nach der Oktoberrevolution, so scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Allerdings ist Rußland heute kein sozialistischer Staat mehr. Auch in Rußland herrscht Kapitalismus. Das russische Marionetten-Regime folgt – wie Dutzende andere Länder auch – den Anweisungen der WHO, erklärte ebenfalls den Ausbruch einer „Pandemie“ und führte ebensolche Zwangsmaßnahmen ein, wie in anderen europäischen Ländern. Es handelt sich also auch hier um einen Konkurrenzkampf zwischen imperialistischen Staaten.


Die Aggressivität des Imperialismus

Im Lehrbuch für die politischen Grundschulen von 1951 steht folgende Erklärung:

„Kapitalistische Umkreisung“, sagte Genosse Stalin, „das bedeutet, daß es ein Land – die Sowjetunion – gibt, das bei sich die sozialistische Ordnung errichtet hat, und daß es außerdem viele Länder – bürgerliche Länder – gibt, welche die kapitalistische Lebensweise weiter­führen und die Sowjetunion umkreisen, in Erwartung einer Gelegen­heit, sie zu überfallen, zu zerschlagen oder auf jeden Fall ihre Macht zu untergraben und sie zu schwächen.“ [1]

Im Verlauf der ganzen Geschichte des Sowjetstaates unter­nahmen die Imperialisten immer neue Versuche, die Sowjet­macht zu stürzen und an ihrer Stelle die bürgerliche Ordnung zu errichten. Schon in den ersten Monaten der Existenz des Sowjet­staates organisierten die imperialistischen Mächte zusammen mit den russischen Weißgardisten antisowjetische Verschwörungen und Putsche. Die Imperialisten schritten damals zur offenen bewaffneten Intervention gegen die Heimat des Sowjetvolkes.

Die Eroberung der Sowjetunion scheiterte

Nachdem die Imperialisten eine militärische Niederlage er­litten hatten, hofften sie, die Sowjetunion wirtschaftlich unter­jochen zu können. Auf der internationalen Konferenz in Genua im Jahre 1922 forderten sie dreist, die Sowjetregierung solle den ausländischen Kapitalisten die nationalisierten Betriebe zurückgeben und alle Schulden der zaristischen Regierung bezahlen. Unter diesen Bedingungen erklärten sich die imperialistischen Staaten bereit, dem Sowjetland geringe Anleihen zu gewähren.

Die Völker der Sowjetunion ließen sich nicht einschüchtern

Die Sowjetregierung wies diese Forderungen entschieden zurück. Wladimir Iljitsch Lenin sagte:

„Jeder Bauer und jeder Arbeiter weiß, daß er gegen diese Mächte Krieg geführt hat und daß sie ihn nicht besiegt haben… Wir sind schon geprüft worden, und zwar geprüft worden nicht durch Worte, nicht durch den Handel, nicht durch den Rubel, sondern durch den Knüttel.“ [1]

Die Versuche der Weltbourgeoisie, einen Druck auf den Sowjetstaat auszuüben und das Sowjetvolk einzuschüchtern, scheiterten.

[1] 1 J.W. Stalin: „Über die Mängel der Parteiarbeit und die Maßnah­men zur Liquidierung der trotzkistischen und sonstigen Doppelzüng­ler“, Moskau 1937, S. 8, russ,
[2] W. I. Lenin: ,,Über den Kampf um den Frieden“, Dictz Verlag, Berlin 1951, S. 283.

Quelle: Lehrbuch für die Politischen Grundschulen, Dietz Verlag Berlin, 1951, S.177f. (Zwischenüberschriften eingefügt – N.G.)


Der Vormarsch der NATO gen Osten

NATO

Dieser Erklärung der deutschen Botschafterin Feldhusen in der faschistischen Ukraine erteilte die Sprecherin des russischen Außenministerium Maria Scharowa mit scharfen Worten eine Absage:

Мария Захарова

Посол Германии в Киеве Анка Фельдгузен в интервью изданию „Зеркало недели“ заявила, что вступление Украины в НАТО не произойдет в ближайшее время. По ее словам, у альянса всегда были проблемы со странами, где идет война. „Потому что одно из преимуществ НАТО — пятая статья Вашингтонского договора. И все боятся быть с Россией в прямой войне“, — заявила Фельдгузен. Какие же натовцы нечистоплотные. Собственными руками, используя таких же послов и министров иностранных дел, стимулировали на Украине майданы, довели страну до полной потери суверенитета и состояния полураспада, обескровили госуправление, стравили украинцев друг против друга и против собственной истории, а теперь вспомнили про то, что у них есть некие правовые ограничения. Надо было про право и этику вспоминать тогда, когда размещали в министерствах и ведомствах Украины свои спецслужбы, моделировали и спонсировали майданы, тренировали боевиков. Сегодня ещё одна мирная жительница Горловки была ранена в результате обстрела со стороны ВСУ. Берлин и Париж опять не заметят? Или будут ссылаться на устав НАТО? Удобная же позиция. И ещё. На этой фразе немецкого посла очень удобно привести пример отличия мировоззрения России от идеологии стран НАТО. По словам немецкого посла, все боятся быть с Россией в прямой войне. То есть дело в страхе. А Россия в основу своей национальной политики, включая внутреннюю и внешнюю, заложила не страх войны с кем-то, а принципиальный выбор в пользу мира и его поддержания.
Почувствуйте разницу, как говорится 🙋🏼‍♀️

Übersetzung:

Die deutsche Botschafterin in Kiew, Anka Feldhusen, sagte in einem Interview mit der Zeitung „Wochenspiegel“, daß der Beitritt der Ukraine zur NATO in absehbarer Zeit nicht stattfinden wird. Ihren Worten nach hatte die Allianz immer Probleme mit Ländern, wo es einen Krieg gibt. „Weil einer der Vorteile der NATO der fünfte Artikel des Washingtoner Vertrags ist. Und alle haben Angst, mit Rußland im direkten Krieg zu sein“, sagte Feldhusen. Welche NATO-Leute sind denn so unordentlich. Mit eigenen Händen, mit den gleichen Botschaftern und Außenministern,wurde in der Ukraine der Majdan unterstützt, wurde das Land um den völligen Verlust seiner Souveränität und in einen halbzerfallenen Zustand gebracht, eine blutige Regierung hetzte die Ukrainer gegeneinander und gegen ihre eigene Geschichte auf, und sie erinnerten sich dann an die Tatsache, daß sie einige rechtliche Einschränkungen haben. Man hätte sich dann an Recht und Ethik erinnern sollen, als sich ihre Geheimdienste in die Ministerien und Abteilungen der Ukraine einmischten, als die Geheimdienste den Majdan organisierten und förderten und ihre Söldaten trainierten. Heute wurde wieder eine friedliche Einwohnerin von Gorlowka infolge des Angriffs von Ukrainischen Armee verwundet. Berlin und Paris haben wieder mal nichts bemerkt? Oder werden sie sich auf die NATO-Charta berufen? Das ist eine bequeme Position. Und noch etwas. An dieser Phrase der deutschen Botschafterin wird wieder einmal deutlich, was der Unterschied ist zwischen der Weltanschauung Rußlands und der Ideologie der NATO-Länder. Nach den Worten der deutschen Botschafterin haben alle Angst, mit Rußland in einen direkten Krieg zu geraten. Das heißt, es geht um Angst. Und Rußland hat als Grundlage seiner nationalen Politik, sowohl der Innen- als auch der Außenpolitik, niemandem Angst vor einem Krieg gemacht, sondern eine grundlegende Entscheidung getroffen zugunsten des Friedens und zu seiner Aufrechterhaltung. Spüren Sie den Unterschied – wie man sagt 🙋🏼 ♀ ️
t.me/MariaVladimirovnaZakharova/219
55.9K viewsedited Jun 27 at 08:59

Und Putin …?

Statt klarer Worte anläßlich des 80. Jahrestages des faschiPutinstisch-deutschen Überfalls auf die Sowjetunion in Richtung auf das Merkel-Regime, hört man von Putin nichts als glatte und nebensächliche Erklärungen – kein Wort über die Ursachen des Krieges und den deutschen Imperialismus, kein Wort über die Greueltaten der Nazis, die Verwüstungen und Zerstörungen von Schulen, Bibliotheken, Fabriken und Hunderten von Dörfern durch die Nazihorden, und die barbarischen Bluttaten der SS, der Wehrmacht und der Gestapo in der sozialistischen Sowjetunion. Kein Wort über die Ausplünderung des Landes durch die deutschen Okkupanten und die von der BRD bis heute nicht geleisteten Reparationen. Und dann: Kein Wort über die Zerschlagung der Sowjetunion mit Hilfe des US-amerikanischen Imperialismus.

Was werden die Russen dazu sagen, die seit nunmehr über dreißig Jahren unter den Folgen der aggressiven Politik des Imperialismus (einschließlich im eigenen Land) zu leiden haben? Besonders tatsachenfremd ist die unhistorische Auslegung der Geschichte durch Putin, seine detailreich, plauderhafte Betrachtungsweise, die jeglichen Bezug zu den gesellschaftlichen Verhältnissen ignoriert und wissenschaftlichen Prinzipien der Geschichtsschreibung widerspricht und seinen unverhohlenen Stalinhaß durchblicken läßt. Nichts anderes als Solzhenizyns Lügen. Kein Wort von den Klassenkämpfen jener Zeit und kein Wort über die Interventionskriege und den heldenhaften Kampf der sowjetischen Menschen gegen die Konterrevolution im eigenen Land, über den heroischen Aufbau des Sozialismus nach der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.  Kurz gesagt: unwissenschaftlich und unhistorisch! Dieser Beitrag ist eine Schande gegenüber dem eigenen Volk und den anderen Völkern der Sowjetunion! Aber was will man auch von einem Günstling der Bourgeoisie auch anderes erwarten!

russ StabilitaetDoch kommen wir zur Gegenwart: Ja, die sozialistische Sowjetunion war nicht „Putins Land“. Der Alkoholiker und Vaterlandsverräter Jelzin hatte ihn ins Amt gebracht. Und warum sollte er auch diejenigen – die russischen Oligarchen, Feinde des Sozialismus – verurteilen, denen er das zu verdanken hatte. Und warum sollte er auch diejenigen beim Namen nennen, deren Weisungen er heute befolgt. Und so sieht es heute in Rußland aus: Das Land ist tiefer denn je gespalten in eine Bourgeoisie  und das verarmte und ausgebeutete Proletariat. Nachdem in den 1990er Jahren Tausende von Betrieben plattgemacht, Tausende landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften und die dazugehörigen Dörfer ruiniert wurden, leben heute Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze unter zumeist unzumutbaren Wohnverhältnissen. Unvorstellbar riesige landwirtschaftliche Flächen sind heute Brachland, die großen Wasserkraftwerke im fernen Osten stehen unter US-amerikanischer Aufsicht. Chinesiche Konzerne holzen die Taiga ab. Ein noch nie dagewesener Ausverkauf des ganzen Landes…

Die Sowjetunion war bis zuletzt ein reiches Land, und Rußland ist es immer noch – reich an Bodenschätzen und natürlichen Ressourcen. Das erklärt auch die Begehrlichkeiten der anderen imperialistischen Länder. Die Sowjetunion hatte sich nach dem 2. Weltkrieg sehr schnell von den Folgen des Krieges erholt. Und sie war erfolgreich, bevor sie – nach der Ermordung Stalins – systematisch heruntergewirtschaftet wurde. Doch von diesem Erfolg ist heute nicht mehr viel übrig. Zwar glänzen auch in Moskau, Petersburg und anderswo die schönen Fassaden, doch in den alten Wohnvierteln und Holzhäusern regiert die Armut.

Hier nun die Übersetzung eines auf kremlin.ru veröffentlichten Artikels:

Offen sein trotz der Vergangenheit

von Wladimir Putin

Am 22. Juni 1941, genau vor 80 Jahren, griffen die Nazis, die fast ganz Europa eroberten, die UdSSR an. Für das sowjetische Volk begann der Große Vaterländische Krieg-der blutigste in der Geschichte unseres Landes. Dutzende Millionen Menschen starben, gigantische Schäden wurden dem wirtschaftlichen Potenzial und dem kulturellen Erbe zugefügt.

Wir sind stolz auf den Mut und die Ausdauer der Helden der Roten Armee und der Arbeiter des Hinterlandes, die nicht nur die Unabhängigkeit und Würde des Vaterlandes verteidigt, sondern auch Europa und die Welt vor der Versklavung gerettet haben. Und wer auch immer jetzt versucht, die Seiten der Vergangenheit zu überschreiben – die Wahrheit ist, daß der sowjetische Soldat nicht in das Land Deutschland kam, um sich an den Deutschen zu rächen, sondern mit der edlen, großen Mission des Befreiers. Für uns ist die Erinnerung an die Helden, die gegen den Nationalsozialismus kämpften, heilig. Wir erinnern uns mit Dankbarkeit an die Verbündeten der Anti-Hitler-Koalition, die Teilnehmer des Widerstands, die deutschen Antifaschisten, die den Gesamtsieg annäherten.

Nachdem sie die Schrecken des Weltkriegs überlebt hatten, konnten die Völker Europas die Entfremdung überwinden und gegenseitiges Vertrauen und Respekt wiederherstellen, nahmen Kurs auf Integration, um die letzte Linie unter den europäischen Tragödien der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts zu ziehen. Und ich möchte betonen, daß die historische Versöhnung unseres Volkes mit den Deutschen, die sowohl im Osten als auch im Westen des modernen vereinigten Deutschlands gelebt haben, für die Entstehung eines solchen Europas eine enorme Rolle gespielt hat.

Ich erinnere daran, daß gerade die deutschen Unternehmer in den Nachkriegsjahren Pioniere der Kooperation mit unserem Land wurden. Im Jahr 1970 zwischen der UdSSR und der BRD wurde abgeschlossen «Deal des Jahrhunderts» – über die langfristige Lieferung von Erdgas nach Europa, Verlegung Fundament einer konstruktiven gegenseitigen Abhängigkeit, die sich zu Beginn viele weitere große Projekte, darunter den Bau der Pipeline «Nord Stream».

Wir hatten gehofft, daß das Ende des Kalten Krieges ein Gesamtsieg für Europa wäre. Es schien, noch ein wenig – und wird Wirklichkeit der Traum von Charles de Gaulle über einen einzigen Kontinent, nicht einmal geographisch «vom Atlantik bis zum Ural», und kulturell, zivilisatorisch – von Lissabon bis Wladiwostok.

In dieser Logik – in der Logik des Aufbaus eines Großen Europas, das durch gemeinsame Werte und Interessen vereint ist – versuchte Rußland, seine Beziehungen zu den Europäern zu entwickeln. Sowohl wir als auch die Europäische Union haben auf diesem Weg viel getan.

Aber es herrschte ein anderer Ansatz. Im Mittelpunkt stand die Erweiterung des Bündnisses, das selbst ein Relikt des Kalten Krieges war. Denn für die Konfrontation der damaligen Zeit wurde er geschaffen.

Gerade die Bewegung des Blocks nach Osten, die unter anderem damit begann, daß die sowjetische Führung tatsächlich zur Mitgliedschaft des Vereinigten Deutschlands in der NATO überredet wurde, war der Hauptgrund für das rasante Wachstum des gegenseitigen Misstrauens in Europa. Über die Versprechungen, die dann in Worten gegeben sind, daß «es gegen Sie nicht gerichtet wird», daß «Grenzen des Blocks sich Ihnen nicht nähern werden» – schnell beeilt haben, um zu vergessen. Und der Präzedenzfall wurde geschaffen.

Und seit 1999 folgten fünf weitere Wellen der NATO-Expansion. Die Organisation umfaßte 14 neue Länder, darunter die Republiken der ehemaligen Sowjetunion, die tatsächlich die Hoffnungen auf einen Kontinent ohne Trennlinien begraben. Davor warnte übrigens in der Mitte der 80er Jahre einer der Führer der SPD-Egon Bahr, der vorgeschlagen hatte, nach der Vereinigung Deutschlands das gesamte europäische Sicherheitssystem radikal zu verändern, und sowohl mit der Beteiligung der UdSSR und der USA neu aufzubauen. Aber niemand in der UdSSR, weder in den USA noch in Europa wollte ihm damals zuhören.

Darüber hinaus wurden viele Länder vor die künstliche Wahl gestellt – entweder mit dem kollektiven Westen oder mit Rußland. Tatsächlich war es ein Ultimatum. Zu welchen Folgen solche aggressive Politik geführt hat, sehen wir am Beispiel der ukrainischen Tragödie von 2014. Europa hat den verfassungswidrigen bewaffneten Putsch in der Ukraine aktiv unterstützt. Damit hat alles angefangen. Warum mußte das getan werden? Damals hatte der amtierende Präsident Janukowitsch bereits allen Voraussetzungen der Opposition zugestimmt. Warum haben die USA einen Coup organisiert, und die Länder Europas – haben sie unfreiwillig unterstützt, eine Spaltung in der Ukraine und dem Austritt der Krim aus seiner Struktur provoziert?

Jetzt hat sich das gesamte europäische Sicherheitssystem stark verschlechtert. Die Spannungen nehmen zu, die Risiken eines neuen Wettrüstens werden real. Wir versäumen enorme Chancen, die die Zusammenarbeit uns bietet, umso wichtiger ist sie jetzt, wo wir alle mit gemeinsamen Herausforderungen konfrontiert sind – der Pandemie und ihren schwersten sozial-ökonomischen Folgen.

Warum passiert das? Und vor allem, welche Schlüsse müssen wir gemeinsam ziehen? An welche Geschichtslektionen erinnere ich mich? Ich denke vor allem, dass die ganze Nachkriegsgeschichte des Großen Europas bestätigt: Der Wohlstand und die Sicherheit unseres gemeinsamen Kontinents sind nur durch gemeinsame Anstrengungen aller Länder, einschließlich Rußland, möglich. Denn Rußland ist einer der größten europäischen Staaten. Und wir spüren unsere untrennbare kulturelle und historische Verbindung zu Europa.

Wir sind offen für ein ehrliches, konstruktives Zusammenwirken. Dies bestätigt unsere Idee, einen einheitlichen Raum für Zusammenarbeit und Sicherheit vom Atlantik bis zum Pazifik zu schaffen, der verschiedene Integrationsformate einschließlich der Europäischen Union und der Eurasischen Wirtschaftsunion einschließt.

Ich wiederhole: Rußland steht für die Wiederherstellung einer umfassenden Partnerschaft mit Europa. Wir haben viele Themen von gegenseitigem Interesse. Das sind Sicherheit und strategische Stabilität, Gesundheit und Bildung, Digitalisierung, Energie, Kultur, Wissenschaft und Technologie, die Lösung von Klima-und Umweltproblemen.

Die Welt entwickelt sich dynamisch, sie steht vor neuen Herausforderungen und Bedrohungen. Und wir können es uns einfach nicht leisten, die Last vergangener Mißverständnisse, Ressentiments, Konflikte und Fehler zu tragen. Eine Last, die uns daran hindert, uns auf die Lösung aktueller Probleme zu konzentrieren. Wir sind überzeugt, daß wir alle diese Fehler anerkennen und korrigieren müssen. Unser gemeinsames und unbestreitbares Ziel ist es, kontinentale Sicherheit ohne Trennlinien, einen einheitlichen Raum der gleichberechtigten Zusammenarbeit und universellen Entwicklung im Namen des Wohlstands Europas und der Welt als Ganzes zu gewährleisten.

Quelle: http://www.kremlin.ru/events/president/transcripts/65899 (russ.)


Und wer Interesse hat, der lese hier den ausführlichen, in der „Zeit“ erschienen Artikel:

Überraschender Inhalt: Putins Artikel über den Zweiten Weltkrieg wurde veröffentlicht

Hier ist das russische Original:
http://kremlin.ru/events/president/news/63527


Eine völlig andere Rede hielt Lukaschenko. Doch auch er sprach mit keinem Wort vom Imperialismus, der die Welt bedroht.

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10 Antworten zu Eine deutsche Kriegshetzerin: „Alle haben Angst vor Rußland!“ und eine schändliche Rede Putins

  1. Hanna Fleiss schreibt:

    Ich weiß nicht, von welcher Rede Putins hier geschrieben wird. Er hat in der „Zeit“ einen Artikel veröffentlicht mit einem Angebot an die EU zur Verständigung. Das beinhaltet selbstverständlich eine wie auch immer geartete Loslösung der EU von den USA, der NATO. Verlangt hat er das in dem Artikel nicht wörtlich. Und wenn ich die Dinge im Zusammenhang sehe, dann versucht er durch die Verständigung mit der EU den deutlich am Horizont stehenden Krieg gegen Russland zu verhindern. Der natürlich auch Ost-, Mittel- und Westeuropa verheeren würde. Insofern müsste die EU ein Interesse daran haben, das, was die USA immer verhindern wollten, nämlich ein Bündnis zwischen Russland und Westeuropa einzugehen, die Rolle des Schlichters zwischen USA und Russland einzunehmen, was in gewisser Weise auch eine Loslösung von den USA bedeuten würde. Meiner Ansicht nach steht die EU zwischen Baum und Borke, sie ist angstgetrieben vor den USA, nicht etwa vor Russland, man weiß sehr genau, dass Russland in seiner Lage weder die baltischen Staaten noch Polen angreifen wird, aber man weiß, dass im Falle eines von der NATO angezettelten Krieges ganz Osteuropa, Mittel- und Westeuropa das Opfer sein wird. Jedenfalls wissen das die Militärs, die noch bis drei zählen können. Logischerweise sollte die EU die ausgestreckte Hand ergreifen – bei den zur Zeit amtierenden Hampelmännern in der EU und Europa leider nicht möglich. Aus Angst vor dem Tod begehen sie Selbstmord.

    Ja, es ist eine Auseinandersetzung zwischen imperialistischen Staaten. Die USA merken, dass sie die Weltführungsrolle verlieren dadurch, dass Russland und China zusammengehen wollen. Das ist selbst für die USA samt den NATO-Staaten eine zu große Landmasse. Deshalb wurde der demente Biden zum Gespräch mit Putin geschickt, um in das russisch-chinesische Bündnis einen Keil zu treiben. Das ist nicht zu übersehen.

    Natürlich ist es richtig, es ist eine Auseinandersetzung zwischen imperialistischen Staaten. Aber ich sehe es so, dass Putin unterstützt werden sollte in seinen Friedensbemühungen, schon im eigenen Interesse für die Völker der Welt. Und da ist es mir egal, ob er von dem Alkoholiker Jelzin eingesetzt wurde oder nicht. Die Völker haben ein Recht auf Frieden!

    Es gäbe noch sehr viel dazu zu sagen. Aber andere Blogteilnehmer haben dazu vielleicht auch eine Meinung.

    • sascha313 schreibt:

      Danke, Hanna. Sicher ist der Frieden das allerwichtigste. Aber zum Verständnis der Geschichte (und um Wiederholungen zu vermeiden) ist es wichtig, die Ursachen zu verstehen. Und weder Putin noch Lukaschenko erwähnen auch nur mit einem einzigen Wort den Imperialismus, der für alle Kriege verantwortlich ist, und klären über die gesellschaftlichen Verhältnisse auf. Wie sollten sie auch! – sie sind selber Nutznießer des Kapitals! – (ich hab den Beitrag oben mal ergänzt.)

  2. Hanna Fleiss schreibt:

    Sascha, wie sollten sie auch. Weder Putin noch Lukaschenko sind Marxisten-Leninisten. Wie du ganz richtig schreibst, sind sie Nutznießer des Kapitals. Sie werden doch nicht die Hand beißen, die sie füttert? Das kann man also nicht erwarten, dass sie über den Imperialismus aufklären, der für die Kriege verantwortlich ist. Sie haben sich so weit vom Marxismus entfernt, dass er für sie gar nicht mehr existiert. Wenn man das weiterdenkt, müssten sie sich selbst anklagen. Wer tut das schon? Und das wäre ja eine Revision ihrer derzeitigen Weltsicht. Die Völker aufzuklären, was gegenwärtig geschieht, haben sie nicht die Absicht. Und ich glaube, die Völker wissen auch ohne Erklärung, dass es der Imperialismus ist, der die Kriege Inszeniert, auch wenn sie den Imperialismus-Begriff nicht benutzen würden oder sogar wollten. Sowohl Putin als auch Lukaschenko wissen sehr genau, woher die Kriege kommen, schließlich waren sie mal Sowjetbürger. Es ist eben das Elend, dass es die Sowjetunion nicht mehr gibt und sowohl Putin als auch Lukaschenko die Resteverwalter der einstigen Sowjetunion sind.
    .

    • sascha313 schreibt:

      …und diese Leute sind uneinsichtig. Denn Geld macht gefügig. Man muß entweder „spaltungsirre“ oder kriminell sein – anders läßt sich diese ständige Lügerei nicht ertragen, meine ich…

      • Thomas Artesa schreibt:

        Hanna und Du – ihr habt ja recht mit der Kapitalismusdefinition hinsichtlich Putin und Lukaschenko. Ich glaube aber, die schlimmeren Soziopathen und Hasardeure kommen aus der NATO und dem „Wertewesten. Wir sollten nicht verkennen – diese Leute wollen wirklich den imperialistischen Krieg im Sinne von Kissinger und Brzezinski und deren Ziehvater Mackinder – neben Herzl, dem alten Revanchisten.

      • sascha313 schreibt:

        absolut richtig! Wenn das nur manche der bürgerlichen Demokraten endlich erkennen wollten, daß nur ein Systemwechsel hilft – sonst nichts!

  3. Thomas Artesa schreibt:

    Hinsichtlich der dramatisch-politischen Weltlage und den aktuellen Möglichkeiten sollte man Realist sein oder bleiben. Sicher möchten viele gleich eine radikale revolutionäre Veränderung. Sicher kann und sollte auch vieles an Putin kritisiert werden, wie auch an Lukaschenke in Europa oder China oder Nicolas Maduro in Venezuela, Daniel Ortega in Nicaragua, Cubas Überlebenskampf mit dem Dollar auf dem Schwarzmarkt, Evo Morales Rückkehr und seiner leichten „Kniebeuge“ vor dem Finanzkapitalismus in London oder Washington. Alles richtig erkannt – auch von Sascha in seiner didaktisch-dialektischen Marxismusanalyse. Die ewige Frage Lenins bleibt aber immer der Situation und Zeit angemessen: Was tun? Der US/UK/Zion-Imperialismus ist immer noch eine starke Kraft, die man nicht unterschätzen sollte. Die Rothschilds agieren wieder einmal genüsslich hinter der Bühne. Alles bekannt – keine Frage! Auch Russland ist kapitalistisch. Das wissen wir ja alle nur zu gut – aber nicht imperialistisch, wenn es auch um die Hilfe in Syrien und den Frieden in der Welt im Allgemeinen geht. Abgesehen davon hat mir die Rede von Lukaschenko zum Jahrestag des Krieges gegen die Sowjetunion sehr gefallen! Vielleicht gerade, weil er so in den Massenmedien zerrissen und als letzter „Despot“ Europas verunglimpft wird, sind seine Ansichten gar nicht mal so abwegig. Wir sollten uns nicht mit den Bütteln des Kapitals verbrüdern oder zum trotzkistischen Diversanten werden und dabei den Splitter im Auge des Gegners suchen, wenn der Balken im eigenen Auge die Sicht auf die Dinge versperrt. Was sich da die ewigen Kriegstreiber und Freibeuter der Meere aus London im Schwarzen Meer geleistet haben, ist schon der Gipfel der Arroganz und schleimigen Heuchelei. Putin hat sich noch sehr zurückgehalten mit seinen Warnschüssen vor dem Bug der britischen Fregatte. Die Hasardeure in der NATO wollen wirklich den Dritten Weltkrieg. Da ist mir leider dann doch egal, ob Putin nun kapitalistisch indoktriniert ist und Trost bei der Orthodoxen Kirche sucht, wenn es um den Weltfrieden geht. Saddam Hussein, Gaddafi oder Milosevic hatten ebenfalls ihre Probleme mit dem Kommunistischen Manifest, mussten aber am Ende doch die Waffen strecken. In Brüssel, London, Berlin und Washington glaubt man immer noch, der russische Bär lässt sich am Nasenring durch die Taiga jagen, weil die doch auch allen Finanzakrobaten gehören sollte, wie schon Margaret Thatcher – diese verkommene Pinochet-Hure und Sozialvernichtungsabzockerin noch sagte: Sibirien ist eben doch zu groß, um nur einem Land zu gehören…bla, bla, bla! Besser kann man seinen wöchentlichen Besäufnisskater nicht in die Kloschüssel kotzen.
    Abgesehen von den eigentlichen Problemen in der Welt und dem trügerischen Weltfrieden, vernebelt man uns seit nun fast zwei Jahren mit der Pandemie-Lüge und der tränenrührseligen Empathie der „Gesundheitspaten“ und ihrem aufopferungsreichen Dasein auf Erden zum Wohle der Menschheit, Menschlichkeit, geschenkte Freiheit, Demokratie und dem Paradies für alle in naher Zukunft. Noch einmal … bla, bla, bla! Hier bleibt wieder einmal der Verstand in seiner dialektischen McDonald-Sülze gefangen ohne den dialektisch-historischen Materialismus „global“ je begriffen zu haben.

  4. Hanna Fleiss schreibt:

    Ich habe gestern die offensiv bekommen, dort wird mit sehr einfachen Worten Material für den Agitator vermittelt. Unter anderem habe ich da gelesen, dass es die Anarchisten sind, die gleich eine Weltrevolution wollen. Nun bist du kein Anarchist, Sascha, ich bin aber der Ansicht, dass dies der zweite Schritt vor dem ersten ist. Wichtig ist jetzt meiner Ansicht nach, erst mal den Krieg zu verhindern. Und sie wollen den Krieg gegen Russland und China, und Weißrussland wäre wieder mal das erste Land, das überrannt werden soll. Natürlich hast du recht, das Problem des Friedens wäre sofort gelöst, gäbe es eine Weltrevolution. Aber kann man bei dem heutigen Stand des Bewusstseins nicht nur der deutschen, sondern der internationalen Arbeiterklasse damit rechnen? In sehr wenigen Ländern gibt es eine kommunistische Kaderpartei, unter deren Leitung überhaupt eine Revolution gewinnbar wäre. Ich bin der Ansicht, eine Revolution liegt, so gesehen, gegenwärtig in weiter Ferne. Wichtig ist jetzt erst einmal die Erhaltung des Friedens, und da müssen wir mit jedem rechnen, der sich dafür einsetzt, sogar mit Kapitalisten wie Putin oder auch Lukaschenko. Und es darf der Gangsterbande um Schwab nicht gelingen, auch nur einen winzigen Teil ihrer großartigen „Erneuerungspläne“ des Kapitalismus umzusetzen. Das halte ich für die derzeitigen Aufgaben, die vor der gesamten Menschheit stehen. Wenn dies gelingt, dann wäre ein Teil des Weges zu einer menschlichen Welt geschafft, eine Grundlage. Ich glaube, wenn man etwas erreichen will, braucht man viel Geduld, Sascha. Putin hat sich übrigens sehr oft bemüht, ohne das Wort Kapitalismus zu erwähnen, die Machenschaften des Kapitalismus zu erklären. Und wer nicht blind durch die Welt geht, konnte hören und verstehen.

  5. Hanna Fleiss schreibt:

    Die CDU hat ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahl vorgestellt:
    https://linkezeitung.de/2021/07/03/cdu-wahlprogramm-mindestens-30-milliarden-steuerentlastung-fuer-die-reichen/#more-36124

    Wir können uns auf eine ungeheure Kürzungsorgie der nächsten Regierung vorbereiten. Wer es bisher nicht glauben wollte, dass die Regierung des Staates eine Regierung der herrschenden Klasse ist, dürfte jetzt all seine Träume von „Demokratie“ begraben. Noch immer bestehen Gutgläubige darauf, dass die Regierung die Ausführende des Volkswillens sein muss – in der bürgerlichen Demokratie! Das Volk sei der Souverän, wird gesagt und geschrieben. Nicht begriffen wird, dass der kapitalistische Staat nicht der Staat des Volkes, sondern des Kapitals ist. Es sind diese bürgerlichen Illusionen, die aus den Köpfen müssen!

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