Wenn die Behörden Zuhälterei betreiben…

Terror1Es ist unfaßbar, mit welcher fanatischen Energie die korrupten Regierungen in einigen europäischen, aber auch anderen Ländern, sich zynisch und brutal den Forderungen einer Handvoll imperialistischer Globalstrategen unterwerfen und ohne Zögern bereit sind, das eigene Volk den mörderischen Plänen der Ausrottung und Versklavung zu opfern. Natürlich läßt man in gewissen Regierungskreisen keine anderen Meinungen gelten, man kennt die Tatsachen angeblich nicht, verschweigt sie und will die Wissenschaft nicht anerkennen! Denn es gibt nur das eine Ziel: die „Massenimpfung“. Nun wissen informierte und gebildete Menschen in aller Welt längst, daß diese Corona „Pandemie“ bisher ein gigantischer Betrug gewesen ist. Die Urheber sind bekannt – und deren Ziele ebenfalls. Noch einmal: Es ist die Mafia der imperialistischen Globalstrategen, deren Absicht es ist, ihren Machterhalt zu sichern, den Kapitalismus vor dem unvermeidlichen Untergang zu retten, indem sie das Selbstbestimmungsrecht der Völker unter ihrem Terror mit Fußen treten.
Ein Beitrag unseres polnischen Gastautors Zygmunt Białas…

14. Juli 2021

Wenn die Behörden Zuhälterei betreiben…

…dann verheißt uns das nichts Gutes.

Frankreichs Präsident Macron kündigte unlängst in einer Fernsehansprache an das Volk an, daß Restaurants, Bars, Einkaufszentren, Flugzeuge und Fernreisezüge ab Anfang August einen Gesundheitsausweis, eine Impfbestätigung oder ein negatives Testergebnis für COVID-19 verlangen würden. Ab dem 21. Juli wird dieses Dokument bei der Eintritt zu Festivals, Veranstaltungen oder in Freizeitparks benötigt. Nach Macrons Rede sollen sich (angeblich) anderthalb Millionen Franzosen sofort für „Impfungen“ angemeldet haben. Möge es ihnen nützen!

Die italienische Regierung hat ähnliche Regelungen angekündigt, und Bundespräsident Steinmeier hat in einem Extra-Video die Bürger aufgefordert, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Er erklärte, nur mit einer vollständigen Impfung könne man „den bestmöglichen Schutz für alle bieten“, damit „unsere Kinder geschützt sind und nach der Sommerpause wieder in die Schule gehen können“. Der Präsident wies darauf hin, daß die Schaffung der Immunität gegen Infektionen durch Impfung in der Gesellschaft die Bedingung sei, daß Geschäfte, Unternehmen, kulturelle Einrichtungen und Restaurants offen bleiben.

Also eine Erpressung, gekleidet in die Federn eines „besorgten“ Präsidenten. Sowohl Steinmeier als auch Macron sind keine Virologen, und es ist klar, daß sie keine anderen, als außer ihre gekauften Regierungsberater kennen. Ähnliches Wissen scheint der Ministerpräsident Morawiecki zu besitzen, der die Zulassung zur Impfung von Kindern unter 12 Jahren ankündigt. Denn – so sagt der Premierminister – gegen viele andere Krankheiten sind Impfungen obligatorisch.

Und nichtsdestotrotz wurde darauf hingewiesen, daß aus den in Polen durchgeführten Studien ersichtlich ist, daß auch das polnische Volk Kinder haben will. – „Wir müssen helfen, Arbeits- und Familienleben miteinander zu verbinden. Familienpolitik ist ein Markenzeichen unserer Regierung.“ – Man könnte dem hinzufügen, daß im Verlaufe von anderthalb Jahren ein Kind (unter 12 Jahren) an Covid gestorben ist, doch infolge der Massenimpfungen mindestens ein paar Dutzend, wenn nicht mehrere hundert Kinder sterben können.

Es sieht also so aus, als könnten wir schon bald dieses Stück Maulkorbfreiheit (im offenen Raum) genießen. Doch wenn es mit den Spritzungen stagniert, wird es weitere Restriktionen geben. Und es ist nicht bekannt, wann und wie dieser Terror enden wird.

Zygmunt Białas

Quelle: Gdy Władze zajmują się stręczycielstwem…

(Übersetzung: Florian Geißler (kommunisten-online)


Die ökonomische Funktion der Krise

Aus dieser Entwicklung der inneren Widersprüche des Kapitals ergibt sich schließlich die Rolle der Krise im gesellschaftlichen Reproduktionspro­zeß. Die ökonomische Funktion der Krise besteht darin, den Widerspruch zwischen Produktion und Markt, die Disproportionalität und andere aus dem Grundwiderspruch des Kapitalismus hervorgehende Widersprüche „momentan“, das heißt zeitweilig und gewaltsam zu lösen, die Überpro­duktion von Kapital zeitweilig zu überwinden, um die Voraussetzungen für einen neuen Konjunkturaufschwung zu schallen.

„Diese verschiednen Einflüsse (die durch die Entfaltung der inneren Widersprüche des Kapitals hervorgerufen werden – d. Verf.) machen sich bald mehr nebeneinander im Raum, bald mehr nacheinander in der Zeit geltend; periodisch macht sich der Konflikt der widerstreitenden Agentien in Krisen Luft. Die Krisen sind immer nur momentane gewaltsame Lösungen der vorhandnen Wider­sprüche, gewaltsame Eruptionen, die das gestörte Gleichgewicht für den Augenblick wiederherstellen.“ [12]

Wie kann die Überproduktion von Kapital momentan, für den Augen­blick überwunden werden?

Darüber schreibt Karl Marx im „Kapital“:

„Unter allen Umständen aber würde sich das Gleichgewicht herstellen durch Brachlegung und selbst Vernichtung von Kapital in größrem oder geringrem Umfang … Die Hauptwirkung nach dieser Seite hin wäre je­doch, daß diese Produktionsmittel aufhörten, als Produktionsmittel tätig zu sein; eine kürzere oder längere Zerstörung ihrer Funktion als Produk­tionsmittel.“ [13]

Die Kapitalvernichtung als momentaner Lösungsansatz

Ist auf dem Wege der Kapitalvernichtung wieder Überein­stimmung zwischen Produktion und Markt hergestellt, wird es wieder möglich, für das ganze Kapital Mindestprofitraten, die für die Existenz des Kapitals notwendig sind, zu erreichen. Ein neuer Aufschwung, eine neue Konjunktur mit der erneuten Entfaltung der inneren kapitalistischen Widersprüche kann beginnen. Dabei bestehen unmittelbare Wechselbezie­hungen zwischen dem Tempo, dem Ausmaß und der Länge der Konjunk­tur, dem Grad der „Überhitzung“, wie die westdeutschen bürgerlichen Ideologen sagen, und dem Ausmaß sowie der Tiefe der sich entwickelnden inneren Widersprüche. Je länger in der Regel die Konjunktur über die normalen Bedingungen ausgedehnt und übersteigert, überhitzt wird, um so tiefer sind die Widersprüche, die es zu lösen gilt. In der Krise tritt die Überproduktion von Kapital offen in Erscheinung, durch die zeitweilige Brachlegung und teilweise Vernichtung von Kapital wird durch sie das für normale Verwertungsbedingungen notwendige Gleichgewicht wieder hergestellt. Je gründlicher die Krise ihre Aufgabe erfüllt, um so kraftvoller kann der neue Aufschwung sein.

Warum kann diese „momentane Lösung“ nicht funktionieren?

Daher betrachtet der Marxismus die Krise stets als Abschluß des alten und Beginn eines neuen Abschnittes der gesellschaftlichen Reproduktion. Der spezifische Charakter, die Tiefe und Dauer sowie die Erscheinungs­form der Krise hängen nach Marx stets vom vorhergehenden Entwick­lungsprozeß und der Entfaltung der ihn bestimmenden Widersprüche ab. Ebenso hängt die weitere ökonomische Entwicklung davon ab, wie die Krise ihre Funktion erfüllen kann, das heißt, ob und in welchem Umfang, wie und in welcher Form die „momentane“ Lösung der kapitalistischen Widersprüche erfolgt. Die Folgen dieses Kreislaufs, insbesondere natürlich der Krise, der Überproduktion und Vernichtung von Kapital sind bekanntlich äußerst vielfältig und reichen von Überproduktion von Waren, der Stillegung ganzer Betriebsabteilungen, ganzer Wirtschaftszweige bis zur Arbeitslosigkeit. „Es ist kein Widerspruch,“ schrieb Marx, „daß diese Überproduktion von Kapital begleitet ist von einer mehr oder minder großen relativen Überbevölkerung.“ [14]

Was ist der einzige Ausweg?

Die Überwindung des Zyklus‘ von Überproduktion – Krise – Krieg (Kapitalvernichtung) ist innerhalb der kapitalistischen Gesellschaftsordnung unmöglich. Daher kamen die Ideologen des internationalern Finanz- und Monopolkapitals auf die „grandiose“ Idee, mit Hilfe der Digitalisierung aus den Zwängen der ökonomischen Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus ausbrechen zu können, ohne dabei ihre Machtposition aufgeben zu müssen. Das ist so etwas wie die „Quadratur des Kreises“ – das ist in der Praxis aber ein äußerst unmenschlicher Versuch, der niemals gelingen kann. Der einzige Ausweg besteht in der völligen Enteignung und Bestrafung dieser Verbrecher, die diese Coronakrise herbeigeführt haben. Dieser Ausweg besteht darin, den Kapitalismus mit seinem Privateigentum an den Produktionsmitteln (die sich in den Händen einer ökonomisch herrschenden Minderheit befinden) zu beseitigen und eine sozialistische Gesellschaftsordnung zu errichten. Das geht natürlich nicht ohne eine Revolution; und das wird auch die Arbeiterklasse begreifen…

[12] Karl Marx: Das Kapital, Dritter Band, S.259. MEW Bd.25, Dietz Verlag, Berlin, 1983.
[13] ebd, S.264.
[14] ebd. SD. 206

Siehe: Autorenkollektiv: „Imperialismus heute“. Dietz Verlag Berlin, 1966, S.344-346.

Dieser Beitrag wurde unter Faschismus, Internationale Solidarität, Kriminelle Gewalt, Verbrechen des Kapitalismus veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

14 Antworten zu Wenn die Behörden Zuhälterei betreiben…

  1. Andy Weni schreibt:

    Wenn es diese Art Erpressung nicht gäbe, dann wäre es längst zum Krieg gekommen. Wir alle wissen, daß an Krieg nur das Kapital gewinnen wird. Das Volk hat bisher jeden Krieg gewonnen. Hätten die Herren Aesch in der Hose, dann wäre es längst zur größten selbstgemachten Katastrophe gekommen. Ein Atomkrieg würde die gesamte Menschheit verbucht, das Kapital nicht ausgeschlossen. Also hat man einen Viren_Weltkrieg inszeniert Egal was passiert. Ich lasse mich niemals „impfen“. Was haben wir denn noch zu verlieren, wenn man nicht mehr Mensch sein darf?

  2. Erfurt schreibt:

    Doch wenn es mit den Spritzungen stagniert, wird es weitere Restriktionen geben.

    Die wird es auch weiterhin geben trotz Spritzungen!

  3. roprin schreibt:

    Und was wird, frage ich mich besorgt, wenn man auch in der BRD (wie in Frankreich) die Impfung zur Pflicht macht? Ich denke, Macron ist nur der Vorreiter für die EU – wenn alle Franzosen sich impfen lassen müssen, dann folgen sicher andere Länder. Wie kann man sich dem entziehen? Wie kann man Kinder und Enkelkinder schützen und vor dieser Impfung bewahren?
    Wird man bei uns, wie bereits in Israel, die Grenzen schließen, damit niemand fliehen kann? – Doch wohin fliehen, wenn sie alle mitmachen?

    • sascha313 schreibt:

      Die Makrone kriegt heftigen Gegenwind …und wir sind hier etwa bei der Hälfte. In Milwaukee (USA) klingeln sie sogar wie Zeugen Jehovas an den Haustüren, um die Leute zur Spritzung zu überreden. Ein paar Dumme werden sie da vielleicht auch noch finden. Wie bei uns…
      https://uncutnews.ch/usa-milwaukee-besucht-nun-die-buerger-zu-hause-um-sie-zur-impfung-zu-ueberzeugen/

    • zygmuntbialas schreibt:

      Es ist sehr schwierig, das Ende dieses globalen Terrors vorherzusagen. Ich glaube jedoch, dass sich ehrliche und weise Menschen durchsetzen werden. Jeweils etwa 40% wurden in Frankreich, Deutschland und Polen geimpft und… es klemmt. Was wir brauchen, ist unsere Ausdauer und Geduld.

      • zygmuntbialas schreibt:

        „Es ist sehr schwierig,…“. – Das war meine Antwort auf die Worte von @roprin: „… wenn alle Franzosen sich impfen lassen müssen, dann folgen sicher andere Länder. Wie kann man sich dem entziehen?“

        Sehr geehrter Herr Sascha,
        ich muss mich erst an Ihr Portal gewöhnen.

        Mit freundlichen Grüßen 🙂

      • sascha313 schreibt:

        Die Globalisten haben jetzt schon verloren, denn das Ziel 80% der Menschheit zu „impfen“ konnte nicht erfüllt werden, und es gibt immer wieder große Proteste. Je größer der Terror, desto größer ist der Zorn und der Widerstand der Menschen. Leider ist die Arbeiterklasse noch nicht fähig, den Kampf aufzunehmen… Dziękuję, Panie Zygmuncie!

    • Erfurt schreibt:

      Die Zwänge sind doch längst hier angekommen, von Anfang an stand das fest und derzeit werden sie ins Unermessliche gesteigert. Und was an den Genzen passiert, ist das etwa keine Schließung? Die breite Zustimmung zu alldiesen Maßnahmen ist manipulativ und das Ergebnis einer Propaganda im Sinne von Hitlers „Mein Kampf“. Manipulierte Menschen labern Scheiße, laß Dich davon nicht beeindrucken.

      Freundschaft!

  4. „Die Überwindung des Zyklus‘ von Überproduktion – Krise – Krieg (Kapitalvernichtung) ist innerhalb der kapitalistischen Gesellschaftsordnung unmöglich.“

    Krieg vernichtet sehr viel – vor allem Menschenleben – aber er vernichtet kein Kapital; vielmehr kommt es während und nach einem Krieg zu einer Umverteilung des Kapitals und zwar von den Verlierern zu den Gewinnern eines Krieges.
    Das verhält sich ähnlich wie bei den geplanten und durchgeführten „Finanzkrisen“ und gesteuerten „Börsencrashs“ durch die die Einen ihr Vermögen – ihr Kapital in Form von Aktien oder Geld – verlieren und die Anderen es sich aneignen. Im Grunde handelt es sich immer um eine Enteignung, ob nun vom Volk zu den Kapitalisten, die das Volk beherrschen, oder von der einen Gruppe von Kapitalisten zu einer anderen Gruppe von Kapitalisten.

    „E pluribus unum (lat., wörtlich: „Aus vielen eines“; englisch: One from many) ist der Wappenspruch im Großen Siegel der USA, dem offiziellen Dienstsiegel und Hoheitszeichen der Vereinigten Staaten von Amerika welches sich auf der Ein-Dollar-Note und den Münzen der USA befindet.“ „Übertragen“ formuliert: Aus vielen kleinen Kapitalisten sollen Oligopole und aus denen ein paar wenige Monopole gemacht werden.

    • sascha313 schreibt:

      Wenn man sehen will, wie Kapital vernichtet wird, dann braucht man sich nur einmal die Industrieruinen, die leerstehenden Tankstellen, Betriebsgebäude und Wohngebietsbrachen anzusehen. Auf dem Gebiet der DDR wurden nach 1990 Hunderttausende Wohnungen, ganze Wohngebiete, abgerissen, https://sascha313.files.wordpress.com/2021/07/wohnungsvernichtung-ddr.jpg
      Das sind 15 Jahre alte DDR-Neubaublöcke, ein ganzes Wohnviertel wurde leergeräumt und zertrümmert.

      • Durch die Vernichtung des Volkseigentums und durch den Raub des Volkseigentums wurde fremdes Eigentum zerstört oder an sich gerissen — Kapital ist dadurch überhaupt nicht vernichtet worden – im Gegenteil: Es hat sich exorbitant vergrößert.
        Hätten die Kapitalisten nach 1990 nicht hunderttausende von Wohnungen, ganze Wohngebiete, Industrien usw. usf. zerstört oder sich angeeignet und nicht Millionen von Menschen in die Arbeitslosigkeit getrieben, dann wäre das Kapital der Kapitalisten vernichtet worden. Das mag sich für viele – vermutlich besonders für DDR-Bürger, die damals 20 bis 70 Jahre alt waren, – sonderbar anhören, aber nur durch dieses abscheuliche Tun, konnten die Kapitalisten ihr Kapital erhalten und sogar noch gewaltig vermehren. Durch solche Zerstörungen, Raubzüge oder Kriege kann der Kapitalismus weiter machen und noch mehr Kapital anhäufen. Denn unsere Verluste – sei es unser Eigentum, sei es unsere Arbeitskraft, sei es unser Leben – sind der Gewinn des Kapitalismus, wodurch sich das Kapital stets vermehrt, dessen Ausdruck das abstrackte „Ding“ Geld ist.

      • sascha313 schreibt:

        Nachdem die Kommunale Wohnungsverwaltung sich das Volkseigentum (die Wohnungen) angeeignet hatte, gingen sämtliche Immobilien in das Stammkapital dieser Firma ein, sie waren also definitiv kein Volkseigentum mehr.

        Kann man alles nachlesen: „Es genügt, die Handelskrisen zu nennen, welche in ihrer periodischen Wiederkehr immer drohender die Existenz der ganzen bürgerlichen Gesellschaft in Frage stellen. In den Handelskrisen wird ein großer Teil nicht nur der erzeugten Produkte, sondern der bereits geschaffenen Produktivkräfte regelmäßig vernichtet. … Wodurch überwindet die Bourgeoisie die Krisen? Einerseits durch die erzwungene Vernichtung einer Masse von Produktivkräften; andererseits durch die Eroberung neuer Märkte und die gründlichere Ausbeutung alter Märkte.“ (Manifest, MEW, Bd. 4, S. 468)

        Und was ist nun Kapital? „Kapital ist aufgespeicherte Arbeit.“ (Ökon.-philos. Manuskripte, 1844. MEW, Bd. 40, S. 484) genauer: Rohstoffe, Arbeitsinstrumente und Lebensmittel aller Art… Aufgehäufte Arbeit, die als Mittel zu neuer Produktion dient.“ (Lohnarbeit und Kapital, MEW, Bd.6, S. 407.)
        Kapital muß also erst vernichtet werden, um neues Kapital zu akkumulieren. Das ist da oben schon sehr schön erklärt.

  5. Erfurt schreibt:

    Um das Mißverständnis ob der Kapitalvernichtung aufzuklären: Zweifelsfrei findet eine Vernichtung statt, denn Menschen verlieren ja ihr Hab und Gut, ihre Wohnung usw. und werden aus ihrer Heimat vertrieben. In wenigen Jahren verlor die Thür. Stadt Suhl die Hälfte seiner Einwohner und ganze Wohngebiete wurden abgerissen. Gleichzeitig jedoch wird Kapital vermehrt; aber nur in den Händen Weniger findet diese Vermehrung statt, die man vielleicht besser als eine Konzentration von Kapital bezeichnen sollte.

    Und im wahrsten Sinne werden Profite aus Autos gepresst, die nicht einmal zugelassen wurden sondern gleich nach der Produktion auf der Halde landen (hier gabs mal einen Artikel dazu, mit Bild). Welch eine Verhöhnung gesellschaftlich eingebrachter Arbeit, welch eine Verhöhnung der Arbeiterklasse!

    Freundschaft.

    • sascha313 schreibt:

      Danke! Ich denke, da muß man nicht viel mehr dazu sagen. Es gibt genügend Marx-Interpretierer, die nicht mal das „Manifest“ verstanden haben. Klaus Hesse schrieb in der Einleitung zur Geschichte der KPdSU:

      „Wer mit ‚fertigen’ Antworten auf die Suche nach der Wahrheit geht, wird nichts finden, was des Nachdenkens wert ist. Wer sich an belegbare Tatsachen hält, stößt auf immer neue Fragen.“ (Siehe: https://sascha313.wordpress.com/2013/07/23/klaus-hesse-zur-geschichte-der-udssr/)

      Und danke nochmal für das Beispiel der Auto-Friedhöfe. Kapitalvernichtung finden wir immer wieder: Getreide wird verbrannt. Milch ins Meer geschüttet, Vernichtung ganzer Tierzuchten wie in Gera-Rusitz usw. Ich habe Bilder gesehen, wo die Arbeiterinnen einer Kükenaufzuchtfarm in Rußland Tausende lebender Küken in den Müllcontainer werfen mußten. Sie taten es weinend…

      Da müßte man sich doch schon längst mal die Frage gestellt haben: Warum geschieht das alles, wo doch andere Menschen auf der Welt verhungern. Antworten findet man, wenn man dann u.a. „Das Kapital“ von Marx wirklich studiert!

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