Lukaschenko antwortet: Der Vorfall mit der Notlandung… und andere Erpressungsversuche des Westens

Lukaschenko21MINSK, 22. Juli (BelTA) – In einem Interview mit dem arabischen Nachrichtensender Sky News Arabia am 19. Juli hat der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko viele Fragen beantwortet, unter anderem auch jene, die sich auf die Notlandung eines Ryanair-Flugzeugs in Minsk bezogen. Daß Belarus am 23. Mai die Flugroute der von Athen nach Vilnius fliegenden Ryanair-Maschine auf eigenen Wunsch geändert hat, hält Alexander Lukaschenko für einen großen Fake. „Wir haben niemanden zur Landung in Minsk gezwungen. Wir haben keine Routen geändert. Das war die Entscheidung des Piloten und der Manager der Fluggesellschaft. Nach allen internationalen Regeln und allen Flugsicherheitsanweisungen durften wir eine solche Entscheidung (über die Notlandung) nicht treffen“, sagte er.

„Nach allen Regeln der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO konnten wir nur unsere Hilfe anbieten. In jenen Umständen haben wir das gemacht. Die endgültige Entscheidung hat der Pilot getroffen. Er änderte einige Minuten vor der Landung in Vilnius den Kurs und befand sich noch etwa eine Viertelstunde im Himmel über Belarus, ehe er das Flugzeug im Flughafen Minsk notlandete. Das ist jetzt die Hauptfrage: Warum hat der Pilot diese Entscheidung getroffen und warum landete er nicht in Vilnius? Darauf hat uns niemand geantwortet. Wir wissen ja, was passierte. Aber wer uns diese Suppe eingebrockt hat, hat auf diese Frage keine Antwort gegeben. Die Erklärung bleibt aus – darauf warten sowohl die Journalisten als auch die internationale Öffentlichkeit immer noch“, sagte der Staatschef.

„In der letzten Zeit sehen wir, daß hinter den in Belarus tätigen Terroristen auch Deutschland steckt“, fügte er hinzu. „Mit diesen Staaten kann man Probleme nicht auf gütlichem Wege lösen. Demokratie, Menschenrechte – alles nur Gerede.

Weiterlesen: deu.belta.by

Siehe auch: https://deu.belta.by/president/view/lukaschenko-europaische-politiker-fuhren-zum-dritten-weltkrieg-57847-2021/

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4 Antworten zu Lukaschenko antwortet: Der Vorfall mit der Notlandung… und andere Erpressungsversuche des Westens

  1. Hanna Fleiss schreibt:

    Selbstverständlich ist die BRD-Regierung mittendrin im Krieg gegen Weißrussland. Das sieht Lukaschenko völlig richtig, ein Blick in bundesdeutsche Medien reicht, um das zu begreifen. Dass es sich beim Angriff auf Weißrussland um einen verdeckten Krieg gegen Russland handelt, ist nicht zu übersehen. Lukaschenko hatte gedacht, man könne mit allen Seiten in freundliche Beziehung treten. Das hat er jetzt begriffen, dass das nicht möglich ist. Weißrussland als Randstaat Russlands steht auf der Abschussliste der USA und ihrer Vasallenstaaten, sie brauchen für ihren Krieg gegen Russland freies Schussfeld, so wird die Rolle Weißrusslands im Westen gesehen.

    Weißrussland, damals noch Teil der Sowjetunion, war das erste Land, in das die Hitler-Barbaren im Juni 1941 einfielen und dort unvorstellbar grausam wüteten, nicht erklärlich, dass die heutige junge Generation darüber hinweggehen will, weil Lukaschenko angeblich „zu lange im Amt ist“. Man kann nur hoffen, dass sie endlich versteht, was der Westen mit ihrem Land vorhat. Und mit der weißrussischen Bevölkerung!

    Dass der Vorfall mit dem Flugzeug durchgeplant war bis in Einzelheiten, trägt die Handschrift der CIA und anderer westlicher Geheimdienste. Weißrussland hat nur die Chance, sich Russland weiter anzunähern, wenn es weiter existieren will. Erste Schritte wurden ja gemacht.

  2. roprin schreibt:

    Recht hat er!!! – alles nur Schein diese „Demokratie“, die keine ist.

  3. sischramme schreibt:

    Ein Bündnis mit der DVRK sollte er andenken und Weissrussland ebenso schützen wie es die Nordkoreaer machen. Man denke an die Ukraine, die leichtfertig von Russland geopfert wurde. Das russische Aggieren hat nichts gebracht, außer das die NATO noch dichter aufgerückt ist. Die USA verstehen keine Diplomatie, sondern nur hartes Handeln und wenn notwendig voll in die Magengrube.

    • sascha313 schreibt:

      Es ist schwierig, so lavieren zu müssen, wie es Lukaschenko tun muß. Einerseits braucht er die Verbindung zu Rußland; Nordkorea ist weit weg. Andererseits kann er die Souveränität seines Landes nicht aufs Spiel setzen. Die feindlichen Beziehungen zu den drei Nachbarländern Litauen, Ukraine und Polen, macht es doppelt schwer.

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