Ahrweiler: „Wie kann man Menschen nur so etwas antun?“ – Ein erschütternder Bericht einer Ärztin… und weiteres.

Ahrweiler-LuftbildMan kann über die Katastrophe von Ahrweiler mutmaßen und nachforschen, wie man will – da gibt es viele Dinge die nicht zusammenpassen, und es gibt erschütternde Tatsachen, die einem die Wut über die Untätigkeit und das chaotische Mißmanagement des Staates hochsteigen lassen. Da werden Einwohner nicht gewarnt, obwohl die Behörden zuvor mehrfach gewarnt worden waren; da wird keine Hochwasservorsorge getroffen, die Rückhaltebecken sind randvoll; da werden technische Hilfskräfte abgezogen und Feuerwehren zurückgeschickt; da müssen erst Bauern zur Selbsthilfe greifen und mit ihren Traktoren zu Hilfe kommen; da hat der Staat – anstatt zu helfen – nichts wichtigeres zu tun, als einen Covid „Impfbus“ zu schicken; da werden Spenden und Helfer zurückgewiesen, da sie angeblich von „Querdenkern“ kommen; da fliegen Militärflugzeuge aus unerklärlichen Gründen im Tiefflug über das Gebiet usw. usf. Fragen über Fragen: Was ist mit dem Regierungsbunker? Was wird da gelagert? Was ist mit den Hunderttausenden Toten der US-amerikanischen KZ auf den Rheinwiesen? Warum wird über die Katastrophe nicht ausführlich und/oder falsch berichtet?

Hier nun der erschütternde Bericht einer Ärztin

Ich bin Fachärztin für Allgemeinmedizin und Notärztin und ich habe in meinem Urlaub die aus Privatinitiative entstandene Notfallambulanz im Hilfszentrum in der Aloisius-Grundschule in Ahrweiler fünf Tage lang geleitet. Mit zahlreichen wunderbaren Helfern und vielen Sachspenden haben wir eine Ambulanz mit vier Behandlungsplätzen geschaffen. Weder Polizei noch Feuerwehr haben die Bevölkerung über unsere Anwesenheit informiert, doch durch Mund-zu-Mund-Propaganda haben die Menschen in zunehmender Zahl zu uns gefunden.

Ärztliche Notversorgung

Wir haben hunderte Menschen behandelt, Wunden versorgt, Augen ausgespült, Menschen mit dringend notwendigen Medikamenten versorgt, zugehört, völlig verzweifelte Menschen in den Arm genommen und getröstet und an unser, ebenfalls auf Privatinitiative gegründetes Seelsorge- und Psychologenteam weitergeleitet. Wir haben selbst Tetanusimpfungen organisiert und gespritzt, ich habe im Schein von Taschenlampen und einem Rollator als Instrumententisch Wunden genäht. Einem Menschen haben wir definitiv das Leben gerettet, indem wir ihn mit Medikamenten aus meinem persönlichen Notfallkoffer so lange stabilisieren konnten, bis der Hubschrauber-Notarzt ihn übernommen hat.

Drohung durch einen angeblichen Notarzt

An Ironie nicht zu überbieten: In dem Moment, in dem wir um das Leben des Patienten kämpften und sich gerade der Notarzt aus dem Hubschrauber auf den Schulhof abseilte, wurde dort verkündet, dass wir die Schule räumen müßten, weil wir nicht gebraucht würden! Nach meinem Wissenstand war unsere Ambulanz zeitweise die einzige medizinische Einrichtung in Ahrweiler, da sowohl etliche* Arztpraxen als auch das Krankenhaus abgesoffen waren.

Herr Wiemer läßt das Hilfszentrum schließen

Dann, als die Ambulanz etabliert und gut angenommen war, wurde von der Stadt Ahrweiler in Person von Herrn Wiemer das Hilfszentrum geschlossen. Was bedeutet das für die durch die Flut schwer traumatisierten Menschen? Sie hatten gerade wieder einen Hauch von Stabilität und Sicherheit durch das Hilfszentrum. Sie wußten, sie durften jeden Tag kommen, sich medizinisch versorgen lassen, von ihren Sorgen reden, sie waren versorgt mit warmem Essen und anderen lebensnotwendigen Dingen und menschlichem Zuspruch. Das wird diesen schwerst traumatisierten Menschen von einem Tag auf den nächsten wieder weggenommen, was einer schweren Re-Traumatisierung entspricht. Wie kann man Menschen so etwas antun? Zumal die Argumentation, die Schule müsse saniert werden, einfach nur lächerlich ist. Hier werden aus politischen Gründen – es kann nicht sein, dass eine private Hilfsaktion viel erfolgreicher ist als alles, was die Stadt auf die Beine stellt – Menschenleben gefährdet.

Die Essenversorgung wird verhindert

In der Aloisius-Grundschule in Ahrweiler wurden täglich bis zu 1000 warme Essen an Helfer und Anwohner ausgegeben, die Menschen haben bei uns Essen, Wasserflaschen, Kleidung, Decken, Schaufeln bekommen und praktische Hilfe in Form von Hilfstrupps, die mit in die Häuser gegangen sind und Schlamm und Schutt weggeschaufelt haben. Die einzigen Dixi-Klos standen bei uns auf dem Schulhof und weitere wurden von uns auf die umliegenden Straßen verteilt. Alle Anwohner haben uns gesagt, daß wir die einzigen waren, die ihnen zeitnah geholfen haben.


Der suspendierte Bundespolizist Markus Schlöffel spricht klartext und packt aus. „Das hier ist ein Staatsstreich“. Als seine Berichterstattung dann zum Hochwasser Bezug nimmt, tun sich Abgründe auf. Nichts für schwache Nerven.

https://youtu.be/0K5X0FEm0cU?t=3134


Hilfseinsätze werden blockeirt

Bundeswehr und Feuerwehren aus anderen Bundesländern waren erst eine Woche nach der Flutkatastrophe vor Ort. Ich selbst habe Feuerwehrleute aus Norddeutschland versorgt, die mit 700 Mann tagelang nicht helfen DURFTEN, weil man sie nicht eingesetzt hat, obwohl überall dringend Hilfe gebraucht wurde. Als sie denn endlich helfen durften, haben insbesondere Bundeswehr und Feuerwehr, aber auch die anderen Hilfsorganisationen tatkräftig mit angepackt und geholfen.

Gleichgültige und desinteressierte Politiker

Solche Katastrophen-Situationen holen das Beste und das Schlechteste aus den Menschen hervor — ich habe ganz viele wunderbare Menschen kennenlernen dürfen, die sich Tag und Nacht für ihre Mitmenschen engagierten, hatte das großartigste Ambulanzteam aller Zeiten, aber ich sehe auch Politiker und Amtsmenschen, denen das Wohl der Menschen völlig egal ist, die nur von ihrem eigenen Versagen ablenken wollen und auch Menschen, die sich an der Not der Opfer bereichern und plündern.

Die Lügen der staatlichen Massenmedien (WDR + ZDF)

Die meisten Medien haben die Helfer in der Aloisius-Grundschule geframet (siehe SWR – „Querdenker“-Helfer müssen Schule in Bad Neuenahr-Ahrweiler räumen, und ZDF – „Die Aloisiusschule in Ahrweiler, vergangen Freitag – Hier sollen sich Corona-Leugner und Rechte unter die Fluthelfer gemischt haben“) und ihr Engagement und ihre Hilfsbereitschaft mit Füßen getreten. Ich habe weder Reichsbürger noch Rechte getroffen, übrigens auch keine Antifa, sondern Menschen mit Herz, die andere Menschen in Not tatkräftig, teilweise bis zur kompletten Erschöpfung, unterstützt haben.

Die Bundeswehr half nicht! – ein Schlag ins Gesicht der Opfer!

Warum war die Bundeswehr nicht vom ersten Tag an vor Ort? Wo waren die Sanitätszelte, die mobilen OP-Einheiten, die schweren Räumfahrzeuge? Man denke an die große Flutkatastrophe von Hamburg, wo Helmut Schmidt durch den frühzeitigen Einsatz der Bundeswehr seinerzeit vielen Menschen das Leben gerettet hat. Wo waren die vielen Tragluft-Zelte von den nicht mehr gebrauchten Flüchtlingsunterkünften, die viele Städte auf viele Jahre hinaus geleast haben? Die großzügigen 300 Euro Soforthilfe empfinden die Menschen in Ahrweiler als Unverschämtheit und als Schlag ins Gesicht.

* In Ahrweiler gibt es 146 Allgemein- und Hausärzte (lt. Website der Gemeinde).

(Danke an Paul Otto Schenker für den Bericht!)


Unvorbereitet – oder unterlassene Hilfeleistung?

AhrweilerDie BRD hat sich „schlecht auf die Katastrophe vorbereitet“, meinte Hannah Cloke, Professorin für Hydrologie an der Universität Reading, die Europas ausgeklügeltes Flutvorhersagemodell (EFAS) entwickelt hat, gegenüber der Sunday Times. Sie meinte, daß ein „monumentales Versagen des Systems“ zu einer der tödlichsten Naturkatastrophen der Nachkriegszeit in Deutschland geführt habe. EFAS meldete bereits am 10. Juli (also ganze vier Tage vor den ersten Überschwemmungen) Alarm mit Warnungen an die deutsche sowie die belgische Regierung über das große Risiko von Überschwemmungen. Während der darauf folgenden Tage erstellte Hannah Cloke detaillierte Karten, die die meisten betroffenen Gebiete mit den schwersten Verwüstungen korrekt prognostizierten. Weiter warnte z. B. Kachelmannwetter bereits eindringlich am 11. Juli und zwei Tage später brachte der Deutsche Wetterdienst (DWD) genaue Vorhersagen, die auf dem bereits erwähnten europäischen Hochwasser-Warnsystem EFAS basierten.


Bericht der „Stiftung Corona-Ausschuß“:



Die Ungereimtheiten der Flutkatastrophe 2021 werden aufgedeckt

Wenn man über die Geschichte des Katastrophengebietes einiges erfahren will, so trifft man auf erstaunlich Tatsachen:

Das „Neue Deutschland“ vom 15. September 1959 berichtet:
Eifel01


Über Notgeld in der BRD berichtet die „Berliner Zeitung“ am 28. Juli 1966:

Eifel06


Die Zeitung „Neues Deutschland“ vom 22. Oktober 1966 berichtet über das Manöver „Fallex 66“.

Eifel05


Die „Berliner Zeitung“ vom 22. Oktober 1966 schreibt:

Eifel03


Die Zeitung „Neue Zeit“ vom 26. Oktober 1966 kommentiert;Eifel04


Hier noch ein Artikel aus der „Berliner Zeitung“ vom 12. September 1967:

Eifel02

Und am 27. Februar 1985 berichtet die Zeitung „Neues Deutschland“:


Eine seltsame Dokumentation:

Der Eifelbunker

Klicke, um auf hjb2016.22.pdf zuzugreifen


Die Rheinwiesenlager

Nach Überquerung des Rheins im März 1945 begannen die Amerikaner auf Weisung Eisenhowers, entlang des westlichen Rheinufers für die deutschen Gefangenen Lager anzulegen. Weiträumige Flächen wurden beschlagnahmt, mit Stacheldraht umzäunt und die Gefangenen in täglich wachsender Zahl hineingetrieben, darunter Verwundete und Amputierte, Frauen, Kinder und alte Leute. Hunderttausende deutsche Kriegsgefangene sind in amerikanischen Lagern umgekommen.

Siehe auch:
Eduard Limonow: Kennen Sie Auschwitz?


Die Notstandsgesetze… und viele offene Fragen

Notstandsverfassung: Kern der „inneren Staatsreform“ in der westdeutschen Bundesrepublik, mit deren Hilfe das Monopolkapital seine formierte Herr­schft errichten will. Ein System von Gesetzen und Verordnungen, durch die das westdeutsche Grundgesetz revidiert wird, soll die Errichtung eines diktatori­schen Regimes auf scheinlegalem Wege ermöglichen.

Die Notstandsverfassung bedeu­tet Kriegsrecht im Frieden. Sie gibt der Regierung die Handhabe, bei einer vorgeblich „drohenden Ge­fahr“ die Verfassung außer Kraft zu setzen, das Parlament auszu­schalten, Bundeswehr und Bun­desgrenzschutz sowie Sonder­gerichte gegen die Bevölkerung einzusetzen, die Gewerkschaften auszuschalten, die gesamte ar­beitsfähige Bevölkerung an be­liebiger Stelle und zu beliebiger Zeit zwangsweise einzusetzen, die relative Selbständigkeit der Länder aufzuheben und damit die bundesstaatliche Ordnung fak­tisch zu beseitigen. Notstandsverfassung, Notstands­gesetze und 60 geheimgehaltene Notverordnungen sind in ihrer Gesamtheit ein Instrument zur völligen Aushöhlung und schließlichen Beseitigung der im west­deutschen Grundgesetz prokla­mierten Grundrechte der west­deutschen Bürger.

Das einschneidendste Gesetz im System der Notstandsgesetze ist das „Gesetz zur Änderung des Grundgeset­zes“ (Notstandsgesetz). Nachdem bereits im Juni 1965 sieben sogenannte ein­fache Notstandsgesetze (vier „Si­cherstellungsgesetze“ und drei „Selbstschutzgesetze“) vom Bun­destag verabschiedet worden sind, soll dieses Gesetz gegen den erklärten Willen breitester Kreise des Volkes schnellstens in Kraft gesetzt werden, was nur mit der Beihilfe der rechten Führer der westdeutschen Sozialdemokratie möglich ist.

Als Diktaturvoll­macht für die westdeutsche Re­gierung bedeutet die Notstandsverfassung eine Ge­fährdung des Friedens und der Sicherheit in Europa; sie steht in Widerspruch zu den grundlegen­den Bestimmungen des Pots­damer Abkommens. Als juristi­sche Grundlage des angestrebten totalitären Herrschaftssystems der westdeutschen Monopolbour­geoisie richtet sie sich gegen die Interessen der gesamten Bevöl­kerung in der Bundesrepublik.

Quelle: Kleines politisches Wörterbuch, Dietz Verlag Berlin, 1967, S.453f.
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3 Antworten zu Ahrweiler: „Wie kann man Menschen nur so etwas antun?“ – Ein erschütternder Bericht einer Ärztin… und weiteres.

  1. dersaisonkoch schreibt:

    Hat dies auf Der Saisonkoch rebloggt und kommentierte:
    Sascha hat uns eine kleine Zusammenstellung der angeblich demokratischen Spielräume der faschistischen Diktatur Deutschlands bereit gestellt. Das kommt dabei heraus, wenn man Hitlers Personal einen Staat gründen lässt:-)

  2. Hanna Fleiss schreibt:

    Das könnte der Grund sein, weshalb in Ahrweiler jede Hilfe durch die Regierung verweigert wird: der Regierungsbunker. Sie haben Bundeswehr hingeschickt, aber nicht, um der Bevölkerung zu helfen. Und dass sie die Anlaufstelle für die verzweifelte Bevölkerung vertrieben haben, wie die Ärztin fassungslos schreibt, hängt vermutlich auch damit zusammen, um jeden Einblick in die Kriegsvorbereitungen der BRD zu verhindern, nämlich jeden Ortsfremden fernzuhalten. Es ist nicht zu fassen, was die Bundesregierung dort in dieser Situation tut bzw. nicht tut. Die Merkel-Gang muss außerdem derart in ihren eigenen Erzählungen verbohrt sein, dass sie auch noch ein „Impfteam“ dort hinschicken! Das ist ja das, was die Bevölkerung dort unbedingt am nötigsten brauchte! Ich bin sprachlos. Von Versagen der Bundesregierung kann man da nicht mehr sprechen. Es ist eine Verhöhnung nicht nur der Bevölkerung der betroffenen Gegend. Mir kommt so ein Gedanke, den ich mir wegen seiner Ungeheuerlichkeit selber kaum abnehmen kann – dass auch dies Geschehenlassen zum Plan gehört, neben der nun schon absehbaren Terrorisierung der Bevölkerung bis ins nächste Jahr durch die Virus-Legende, kaltschnäuzig die Dinge geschehen zu lassen. Je mehr wir gedemütigt werden, um so besser passt das in die Pläne der Herrschaften von Davos, uns mürbe zu machen. Was lassen wir uns noch gefallen?! Ich gehe sogar so weit, anzunehmen, dass der Alarm nicht aus Unfähigkeit der Zuständigen unterblieben ist.
    In dieser Gegend müsste eigentlich alles wegen des Regierungsbunkers alles bis ins Letzte
    durchorganisiert sein, um Ortsfremde fernzuhalten.

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