Johann Wolfgang Goethe (1749-1832)

GoetheSchon zu allen Zeiten gab es immer wieder jenen unauflösbaren Widerspruch zwischen den Produktivkräften und den Produktionsverhältnissen. Jede dieser Entwicklungsstufen der Menschheit war begleitet von einem entsprechenden politischen Fortschritt. Die unterdrückte Klasse konnte sich aus ihrer Lage nur befreien durch die Umwälzung der gesellschaftlichen Verhältnisse. Doch dazu bedurfte es auch immer des Bewußtseins, daß dies die einzige Möglichkeit ist, um die Fesseln der Versklavung abzuwerfen und sich als Klasse zu emanzipieren. „Die Bourgeoisie“, so schrieben Karl Marx und Friedrich Engels im Manifest der Kommunistischen Partei, „hat in der Geschichte eine höchst revolutionäre Rolle gespielt.“ Freilich war dies zu Zeiten Johann Wolfgang Goethes noch nicht in dem Maße zu erkennen. Und darin lag auch die historische Beschränktheit des größten deutschen Dichters im 18. Jahrhundert. Dennoch waren auch in seinen Werken bereits Ansätze eines solchen Geschichtsverständnisses zu erkennen. Die Zukunft liegt heute in den Händen des werktätigen Volkes…

Mit unzähligen Gedichten, vielen Schauspielen und mit seinen Romanen hat Johann Wolfgang Goethe (1749-1832) entscheidend dazu beigetragen, daß seine Zeit die bedeutendste in der deutschen Literatur wurde. Wir nennen diese Zeit die Klassik. – Sein hervorragendstes Schauspiel ist der „Faust“. In diesem Werk ersehnt sich Goethe ein glückliches Leben für alle Menschen. Unter der regen Anteilnahme von Friedrich Schiller, mit dem Goethe eng befreundet war, vollendete Goethe 1796 seinen Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre“, den bedeutendsten Entwicklungs- und Erziehungsroman der klassischen deutschen Literatur.

J.W. Goethe und seine Zeit

Das Fortbestehen der Adelsherrschaft mit ihren mittelalterlichen, patriarchalischen Methoden in Ökonomie und Politik ist in unversöhnlichen Wider­spruch zu der weiteren Entwicklung der materiellen und geistigen Produktivkräfte geraten. Wie kann dieser die ganze Gesellschaft bedrückende und lähmende Zustand behoben werden? Dies ist das Grundproblem des Romans in seiner allgemeinsten Form. So lautet die Frage der Umwandlung Deutschlands in ein modern-bürgerliches Land in letzter Instanz; Auf welchem Wege können der feudale Grundbesitz und die aus ihm quellenden Lebensformen und Vorstellungen abgeschafft und durch moderne ersetzt werden?

Das Schicksal des Wilhelm Meister

Wilhelms Haltung zu dem Problem ist typisch in dieser Beziehung. Dunkel hat er begriffen, daß sein persönliches Schicksal zwischen zwei Mühlsteine, Aristokratie und Bourgeoisie, geraten ist. Diese geschichtliche Zwangslage bereitet ihm Unbehagen, weil sie zur Entscheidung zwingt, der er ja gerade, in seiner Sucht, sich Illusionen hinzugeben, ausweichen möchte. Er träumt von seinem „eigenen“ individuellen Weg. Goethe jedoch setzt auseinander, wie die persön­liche Entwicklung des einzelnen bestimmt wird durch die Beziehun­gen der zwei besitzenden Hauptklassen der Gesellschaft, durch ihre Unterschiede, Differenzen, Gegensätze.

Wie beurteilt Wilhelm seine Situation?

Wie aber versucht Wilhelm Meister sich dieser Zwangslage zu entwinden? Wie ist es mit seinem „eigenen“ Weg bestellt? Hören wir ihn selbst: „An diesem Unterschiede (zwischen der herrschenden Stellung des Adels und der unterwürfigen des deutschen Bürger­tums; die Red.) ist nicht etwa die Anmaßung der Edelleute und die Nachgiebigkeit der Bürger, sondern die Verfassung der Gesellschaft selbst schuld; ob sich daran einmal etwas ändern wird, und was sich ändern wird, bekümmert mich wenig; genug, ich habe, wie die Sachen jetzt stehen, an mich selbst zu denken, und wie ich mich selbst und das, was mir ein unerläßliches Bedürfnis ist, rette und erreiche.“ (V, 3)

Politisches Glaubensbekenntnis eines deutschen Bürgers

In diesen wenigen Sätzen ist das politische Glaubensbekenntnis der Spitzen des deutschen Bürgertums zusammengefaßt: ihr Un­glaube an die eigene Kraft, ihr Bekenntnis zum Spießbürgertum, ihre Prinzipienlosigkeit aus Prinzip. Es ist Goethes Meinung über die führenden Kreise des deutschen Bürgertums und deren Charakterlosigkeit. Es ist seine Kritik an ihnen. Seine eigene Mei­nung zu dieser Frage hat er im Prinzip in jenen Sätzen Fausts aus­gesprochen, wo er sagt.. daß nur der sich Freiheit wie das Leben verdiene, der täglich sie erobern müsse. Goethe glaubte nicht an die Kraft des deutschen Bürgertums, eine politisch führende Rolle zu spielen, und in diesem Unglauben hat ihm die Geschichte allerdings recht gegeben. In der Charakteristik Wilhelms liegt daher eine sehr scharfe Kritik verborgen. Das Bürgertum – das hier vor allem durch die Gestalt Wilhelms repräsentiert wird – versucht, sich den Lebens­formen des sich verbürgerlichenden Adels zu assimilieren, der Adel paßt sich der ökonomischen Entwicklung zum Kapitalismus an. Seine Angehörigen verwandeln sich nicht nur in kapitalistische Grund­eigentümer, sondern gehen selbst zu industriell-kapitalistischer Tätigkeit über.

Warum nach Amerika auswandern?

Die Grundfrage der Umwandlung Deutschlands in ein bürgerliches Land war die Agrarfrage, die Frage der Abschaffung der mittelalterlichen Agrarverfassung mit ihrer Leiheigenschaftsordnung. Goethe hat die Entwicklung der ökonomischen und gesellschaftlichen Verhältnisse im Gefolge der bürgerlichen amerikanischen Revolution wie die meisten progressiven Vertreter der deutschen und franzö­sischen Intelligenz lebhaft interessiert. Besonders die Entwicklung des Grundeigentums hat ihn stark gefesselt. Wir finden im „Wilhelm Meister“, besonders in den „Wanderjahren“, einen deutlichen Nieder­schlag davon. Goethe schildert, wie eine Gruppe von Auswanderern nach Amerika gehen will, weil dort günstigere Bedingungen für die persönliche Entwicklung des einzelnen bestehen als in Deutschland. Goethe deutet an, daß die Auswanderer dort jene freien Bedingun­gen in der Landwirtschaft finden, die eine volle Entwicklung der schöpferischen Betätigung gewährleisten.

Ein erstrebenswertes Ziel für ein künftiges Deutschland

Da selbstverständlich diese Andeutungen nicht verstanden werden können, daß das deutsche Volk nach Amerika auswandern müsse, um zu einer zeitgemäßen Ordnung der Agrarverhältnisse zu gelangen, so handelt es sich in diesem ganzen Komplex in Wirklichkeit um eine künstlerische Um­schreibung der Goetheschen Auffassung, daß die Agrarverhältnisse, wie sie die amerikanische Revolution geschaffen hat, zu seiner Zeit als das erstrebenswerte Ziel für das deutsche Volk zu gelten hätten. Und in der Tat deutet Goethe in einem Ausspruch Lotharios auch an, daß er so und nicht anders diesen Ausblick aufgefaßt wissen will, Lothario sagt nämlich von Deutschland: „Hier oder nirgends ist Amerika.“ (VII, 3) Die Auswanderung der Gruppe um Jarno, der auch Wilhelm angehört, bedeutet praktisch nichts anderes als den Aufbruch des deutschen Volkes in ein zukünftiges Deutschland, das frei ist von den Fesseln des Feudalsystems.

Zwischen Mittelalter und Neuzeit…

Dennoch ist in der Goetheschen Konzeption des „Wilhelm Meister“ ein unlösbarer Widerspruch enthalten. Einerseits bejaht Goethe das Resultat des amerikanischen Weges und wünscht es auch in Deutsch­land als Endergebnis der großen historischen Auseinandersetzung zwischen Mittelalter und Neuzeit verwirklicht zu sehen. Anderer­seits ist er nicht Revolutionär und wünscht daher dieses Resultat einer in ihrem Wesen revolutionären Umwälzung auf friedlichem Wege, ohne Klassenkampf zu erreichen. Da aber dieses Resultat mit dieser Methode praktisch nicht zu erreichen ist, so endet der Roman folgerichtig in einer utopischen, daß heißt unwirklichen Lösung.

Künstlerische Mängel des Romans

Aus dieser ideologischen Schwäche des Romans entspringen seine künstlerischen Mängel. Er ist arm an ernsthaften Auseinander­setzungen zwischen den Klassen. Er enthält sehr wenig reale Hand­lung. Das Schwergewicht liegt im Reden und Theoretisieren über moralische und ästhetische Fragen. Das ist gewiß alles auch äußerst bedeutsam, aber es verliert an Gewicht, weil es sich im ganzen um verhältnismäßig zahme Aussprachen zwischen den Angehörigen der sogenannten „höheren“ Klassen handelt, die um den Vorrang ihrer Weltanschauung in der Pyramide der gesellschaftlichen Klassen­schichtung diskutieren. Dabei beherrschen im allgemeinen die Mono­loge der reformierenden Aristokratie das Bild.

…das war auch Goethe bewußt!

Die notwendige Feststellung der historischen und ästhetischen Grenzen dieses Romans bedeutet keineswegs, daß seine literarische und gesellschaftliche Bedeutung verneint wird. Er ist einer der be­deutendsten Romane der deutschen Literatur. Seine Schwächen sind bedingt durch die objektive Situation im damaligen Deutschland. Bei dem Vergleich dieses seines Werkes mit entsprechenden Schöpfun­gen der französischen und englischen Literatur hat Goethe selbst auf diesen Punkt hingewiesen.

„Goethe bemerkte“, so berichtet Kanzler Müller vom 17. September 1823 über ein Gespräch mit ihm, „daß er zu Marienbad und Karlsbad von keinem anderen Autor als von Byron und Walter Scott habe sprechen hören. Aber Scotts Zauber, fuhr er fort, ruht auch auf der Herrlichkeit der drei britischen Königreiche und der unerschöpflichen Mannigfaltigkeit ihrer Ge­schichte, während in Deutschland sich nirgends zwischen dem Thüringer Wald und Mecklenburgs Sandwüsten ein fruchtbares Feld für den Romanschreiber findet, so daß ich in ,Wilhelm Meister‘ den allerelendesten Stoff habe wählen müssen, der sich nur denken läßt, herumziehendes Komödiantenvolk und armselige Landedel­leute, nur um Bewegung in mein Gemälde zu bringen.“

Der unvermeidliche Sieg des Neuen

Dies ist ihm gelungen, und zwar deshalb, weil das nationale Kolorit des Romans lebenswahr ist und er in seinem ganzen Inhalt von dem unerschütterlichen Glauben an die Fähigkeit des deutschen Volkes erfüllt ist, zu höheren, edleren, humaneren Lebensformen aufzusteigen. Goethe feiert in ihm den unvermeidlichen Sieg des Neuen über das Alte. Er steht auf dem Standpunkt der aufsteigen­den Gesellschaftsordnung und stellt sich bewußt in Gegensatz zu der Ideen- und Vorstellungswelt des Mittelalters. Er vertritt die Zukunft gegenüber der Vergangenheit.

Goethes fortschrittliche Weltanschauung

Der Grundton des Werkes ist unerschütterlicher Optimismus und tiefe Liebe zu seinem Vater­land, zu dem Deutschland der Zukunft. Gerade die scharfe Kritik, die er an den führenden Klassen der deutschen Gesellschaft seiner Zeit, an Adel und Bürgertum, übt, ist der schlüssigste Beweis hier­für. Sein leidenschaftlicher Protest gegen ihre antinationalen Gesinnungen, gegen ihre Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal Deutschlands, gegen die Kultur- und Charakterlosigkeit des deut­schen Bürgertums erwuchs aus tiefer Anteilnahme und quälender Sorge um seine Heimat, als Quell seines schöpferischen Genius.

Das strahlende Licht hoher Ideale von menschlicher Schönheit breitet seinen zauberhaften Schimmer über alle Vorgänge, Gedanken und Gesinnungen; der humane Glaube an die unbegrenzte Vervollkomm­nungsfähigkeit, an die unbeschränkte Bildungsfähigkeit der mensch­lichen Natur beseelt jedes Wort. Tiefe Achtung vor der Frau ver­edelt alle Gefühle und Gesinnungen, und besonders die anmutigen Mädchengestalten aus dem Volk – Philine, Marianne – in ihrem heiter-unbefangenen Liebreiz gewinnen trotz ihrer negativen Züge das Herz jedes unverdorbenen Lesers. Echte Liebe zum Menschen durchglüht das ganze Werk.

Die lyrischen Gedichte im Roman sind tiefergreifend und von unendlicher Zartheit. Sie sind echt volkstüm­lich in ihrem Gehalt und in ihrem Ton und erfüllt von unstillbarer Sehnsucht nach Schönheit und Lebensfreude. Sie sind teilweise von einer feinen und zarten Melancholie durchwebt darüber, daß diese Schönheit noch nicht das ganze Leben erfüllt. Das Werk ist frei von jedem Mystizismus, es ist klar und durchsichtig wie das helle Licht des Tages. Der Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ ist ein Meisterwerk des klassischen deutschen Realismus. Er ist das größte Prosawerk des deutschen Realismus.

Quelle:
Autorenkollektiv: „Erläuterungen zur deutschen Literatur“. Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin, 1962, S.328-331.

(Anmerkung: Die Auswahl, Bearbeitung und Redaktion dieses Buches lag in den Händen von Günter Albrecht und Dr. Johannes Mittenzwei. Hergestellt wurde dieses umfassende Werk unter Leitung des Kommunisten Klaus Gysi. Dessen mißratener Sohn übrigens ist der Verräter und Antikommunist Gregor Gysi.)

Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar

Goethe-Schiller-Weimar

Die Zukunft heißt Sozialismus

Was ist Sozialismus?

„An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist.“ (MARX / ENGELS)

„Alle Nationen werden zum Sozialismus gelangen, das ist unausbleiblich, aber keine auf genau die gleiche Art und Weise, jede wird zu dieser oder jener Form der Demokratie, zu dieser oder jener Abart der Diktatur des Proletariats, zu diesem oder jenem Tempo der sozialistischen Umgestaltung der verschiedenen Seiten des gesellschaftlichen Lebens etwas Eigenes beitragen.“ (LENIN)

„Der wahre Sozialismus unterstützte niemals das materielle Chaos und den Aufruhr mit allen seinen Folgen… Er weist nur nach, daß es in der alten Gesellschaft keinen Grundsatz mehr gibt, auf den sich die rechtmäßige Regierung stützen könnte, d.h. eine  Regierung, die im Einklang mit den gegenwärtigen Bedürfnissen der Menschheit steht.“ (ADAM MICKEWICZ)

„Falls es irgendeine Hoffnung gibt, dem Tod, der das heutige Europa, seine Gesellschaft und seine Kunst bedroht, zu entrinnen, so liegt sie im Sozialismus.“ (ROMAIN ROLLAND)

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9 Antworten zu Johann Wolfgang Goethe (1749-1832)

  1. Erfurt schreibt:

    In diesem Theater waren wir oft. Hier eine Erinnerung an Michael Pilz, am DNT Weimar Bühnenbildner: https://staatsarchive.thulb.uni-jena.de/receive/stat_person_00002271?lang=de

    Den Faust bekamen wir im Theaterring sozusagen aus erster Hand. Goethes Vision einer künftigen Gesellschaft zeigt den Weg dahin, daß es nicht nur darum geht die Arbeitskraft eines einzelnen Individuums zu reproduzieren, sondern darum daß sich die die ganze Gesellschaft reproduziert, als Voraussetzung dafür daß sie sich weiterentwicklen kann. Goethe hat das erkannt, denke ich.

    Danke Johann von. Und Danke an meinen Vater der Goethe über alles liebte.

    Schönen Sonntag.

    PS: Goethe ist in FFM geboren. Bie heute kann ich, trotz dieser Tatsache, Goethe mit Fankfurt am Main nicht in Verbindung bringen. Beim besten Willen nicht. Genausowenig wie Schiller mit Württemberg.

    Und noch ein kleiner Witz: Steht ein Tourist in Weimar vor dem Wieland-Denkmal und fragt einen kleinen Jungen der grade vorbeikommt: Sag mal Kleiner, ist das Goethe?

    Der Junge schüttelt den Kompf und sagt: Ne. Goethe, das sind ZWEI 😉

    Ch. M. Wieland, Erzieher der Kinder der Herzogin Anna Amalia, Zeitgenosse Goethes.

  2. Harry Popow schreibt:

    Ich bin sehr angetan von diesem Bekenntnis zu unseren deutschen Dichtern und Denkern. Mitunter hat man den Eindruck, als seien die fortschrittlichen Bestrebungen, u.a. auch im „Faust“ von Goethe, nach einer humanistischen Gesellschaft dem Streben nach Macht und Profit im Weltmaßstab, besonders aber auch in diesem willkürlich vereinten Deutschland, geopfert worden. Man sehe sich die Wahlwerbung an: Außer ganz wenigen Äußerungen flattern einem nur hohle Phrasen um die Ohren. Geistiger Tiefgang fährt in die Gruft, so wie einst Faust. Zukunft adé, wenn das Volk sich nicht bald stark erhebt und bei der Wahl nicht danach fragt, wie und durch wen die drohende Aufrüstung und Kriegsvorbereitung gegen Russland ein für allemal gestoppt werden kann. Wer nicht spürt und weiß, dass sich das Volk wieder seit dem Zweiten Weltkrieg in einem Teufelskreis befindet und seine menschliche Seele verliert… Dank an die Marionetten in der Politik. Gruß von einem 85-Jährigen, der ebenso wie Millionen andere als Kriegskind nichts vergessen hat: NIE WIEDER!

    • Erfurt schreibt:

      Weißt Du lieber Harry, warum Goethe gerade in der Ilmenauer Gegend so beliebt war? Weil er als Geologe den Bergbau wiederbelebt hat. Wenn ich mich nicht irre ging es u.a. um bereits stillgelegte Kupferschächte im Schortegrund. Goethe schuf also Arbeitsplätze 😉

      In der DDR wurde im Schortegrund Flußspat gefördert. Flußsäure ist taktisch bedeutungsvoll in der Silikontechnologie und bei der Urananreicherung.

      MFG

    • sascha313 schreibt:

      Lieber Harry, ich danke Dir für Deinen Kommentar. Ich muß es nochmal sagen: Wie gegenwärtig ist uns das alles doch! Und wie sehr hat ausgerechnet Goethe zu unserer marxistischen Weltsicht beigetragen! „Ein Sumpf zieht am Gebirge hin…“ Wir hatten in der Abiturklasse an der VHS einen hervorragenden Deutschlehrer. Er vermittelte und eine dialektische Sicht auf Goethe; unsere Abi-Zeitung war voller Anspielungen auf den großen deutschen Dichter. Voller Weitsicht, voller Güte und Empfindsamkeit. Und Du hast recht: Nie wieder darf es Kriege geben!

      • Harry Popow schreibt:

        Lieber sascha 313, wir verstehen uns. Eine Frage sei damit verbunden: Ich veröffentliche demnächst ein Buch mit dem Titel „DER MENSCH IM TEUFELSKREIS“, genau auf dies Thema zugeschnitten. Darin habe ich auch einige Zitate von Dir, lieber Sascha, natürlich mit Quellenangabe. Darf ich? Lieben Gruß von Harry

      • sascha313 schreibt:

        Aber selbstverständlich! Ich habe große Hochachtung vor Dir und vor jedem, der auf UNSERER Seite steht, auf der Seite des Volkes, auf der Seite der arbeitenden Klasse! Das bin ich meinen Vorbildern schuldig! Ich bin im übrigen nur ein „kleines Licht“… aber ich werde nicht ruhen, wenn es um die Sache geht, um unsere Sache! Wie sagte Ostrowski: „…dem Herrlichsten in der Welt, dem Kampfe für die Befreiung der Menschheit gewidmet.“

      • Harry Popow schreibt:

        Herzlichen Dank und viel Kraft noch – Harry

      • sascha313 schreibt:

        🙂 danke Dir! Siehe auch da: KLED

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