„Int. Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung m.b.H.“ – stand auf dem Kopfbogen. Nazi-Massenmord Holland. Das Schicksal der Anne Frank und das Überleben ihrer Mörder in der BRD

Anne FrankGeboren wurde sie am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main. Im achten Lebensjahr floh sie mit ihrer Familie nach Amsterdam, weil sie als Deutsche in Deutschland keine Heimat mehr haben sollte. Aber im Mai 1940 wurde Holland von deutschen Truppen besetzt. Da mußte sie auch in Amsterdam den den Judenstern tragen. Als sie dreizehn Jahre alt war, begann sie Tagebuch zu führen. Zwei lange Jahre lebte sie versteckt in einem Hinterhaus in der Prinsengracht – bis sie entdeckt wurde mutmaßlich durch Verrat, an einem Augusttag des Jahre 1944. Sie starb an einem Märztag des Jahres 1945 im faschistischen KZ in Bergen-Belsen. Die Rede ist von Anne Frank. Im Jahre 1959 erschien in der DDR im Verlag der Nation ein erschütterndes Buch: „Ein Tagebuch für Anne Frank“. Darin decken die Autoren Joachim Hellwig und der Dichter Günther Deicke die Hintergründe der faschistischen Verbrechen auf. Sie nannten die Namen der Täter und die ihrer Geldgeber. Es waren die Nazis, die SS, die Gestapo und die Konzernherren der deutschen Industrie. Wurden sie verurteilt? Diese Frage stellen sich die Menschen heute wieder…

Ein erschütterndes Zeitdokument

Nachfolgend einige Auszüge aus der Dokumentation der DDR-Autoren zur Geschichte der deutschen Besatzung der Niederlande und den Leidensweg der jüdischen Familie Frank von Frankfurt am Main über Amsterdam bis Bergen-Belsen, in eines der unzähligen faschistischen Konzentrationslager aus dem es keine Rückkehr gab:

Wenige Jahre nach Kriegsende erschien in Holland das „Tagebuch der Anne Frank“. Inzwischen ist es in neunzehn Sprachen übersetzt und in zwei Millionen Exemplaren verbreitet. Ein weltbekanntes Werk also. Und nichts als die schüchterne Stimme eines jungen Mädchens, die vom Alltag einer Gruppe Verfolgter berichtet, und vom leisen Reifen eines jungen Men­schen in einer Zeit, die dem Leben feindlich war wie kaum eine andere zuvor. Vielleicht ist es der erschütternde Kontrast zwischen der unschuldig­-menschlichen Stimme und dem unmenschlichen Grauen, aus dem sie ertönen mußte, der die Menschen aufhorchen läßt. Denn was das Buch erzeugt, ist zunächst Besinnung. Und so sind bewegte Briefe der Teilnahme und Sym­pathie von jungen Menschen aus aller Welt beim Vater der Anne Frank, der das Inferno als einziger der Familie überlebt hat, in Basel eingetroffen.

Im Spielfilm wurde das Schicksal von Anne Frank gestaltet:

Der befähigte Regisseur George Stevens hat nach Episoden dieses Tage­buchs in den USA einen Spielfilm gestaltet, und das Ehepaar Francis Goodrich und Albert Hackett hat ein Theaterstück geschrieben, das in zwanzig Ländern gespielt wird. Daß es gerade die Rolle der Anne Frank ist, die zahlreichen Nachwuchskräften des Theaters die erste große Chance ihres Lebens gibt, ist eins der schönsten Vermächtnisse dieses Mädchens, das selbst einmal vielleicht Schauspielerin werden wollte.

Wie diese zarte Stimme erst hörbar wurde, als das Inferno vorüber und ihre Trägerin bereits eines der vielen Opfer war, so darf sie gerade in unserer Zeit nicht ungehört verhallen. Uns Deutschen aber stellt sie die Aufgabe, offen aufzutreten gegen alle, die Anne Frank dieses Schicksal bereitet oder ermöglicht haben.


Das Tagebuch der Anne Frank erfordert heute einen deutschen Stand­punkt. Ihn zu geben, ist unsere Absicht.

Es war ihnen befohlen,
den Stern zu tragen über der Stelle,
wo das Herz schlägt –
(bis zu der von ihren Peinigern vorausberechneten Zeit,
da es aufhören würde zu schlagen).

Es war ihnen verboten:
die Straßenhahn zu benutzen,
auf einem Fahrrad zu fahren,
sich im Park auf eine Bank zu setzen,
öffentliche Lokale zu betreten,
Theater und Kinos zu besuchen,
Rundfunkgeräte zu besitzen.
Sie durften dies nicht mehr kaufen
und jenes nicht mehr betrachten.

Zur vorgeschriebenen Abendstunde
mußten sie in ihren Wohnungen sein.
Da saßen sie in ihren Zimmern
und warteten.
Denn jeden Augenblick
konnte einer an die Tür pochen
und mit dem Tod ins Zimmer poltern.

Anne-Frank-Haus

Amsterdam – die Prinsengracht mit dem Versteck. Hier wurde das Tagebuch geschrieben, hier wurde es aufgefunden. Hier spielt auch das Schauspiel.

Ich soll dich darstellen, Anne Frank,
für viele Menschen und etwa so,
wie du gewesen sein könntest.
Jedes Wort kenne ich in deinem Tagebuch,
alles habe ich verstanden, vieles kann ich mir vorstellen.
Dennoch ist mir die Zeit so fern,
deine Zeit, die noch nicht die meine war.

Und so werde ich fragen müssen nach dem,
was auch du nicht gewußt hast
und nicht wissen konntest.
Denn vielleicht genügt es nicht,
nur dich zu kennen.
Vielleicht kann ich dich erst dann voll begreifen,
wenn ich das ganze Geschehen kenne.
wenn ich es genau kenne.

Der Stern als Kennzeichen: so fing es an,
das Ghettohinter Stacheldraht: das war der weitere Schritt
über die Rechtlosigkeit hinüber
bis zum Abtransport.

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Wenn es nicht gelungen war,
ein Versteck zu finden.
Es gab noch Menschen,
die den Mut hatten,
ihr Leben zu wagen für das Leben anderer,
die gefährdeter waren.

Da mußte die Ration, die für einen zuwenig war,
noch geteilt werden.
Da war an Gottes Hilfe nichts mehr gelegen,
da kam es nur noch auf menschliche Hilfe an.
Da mißtrauten die Menschen einander,
da entdeckten die Menschen einander.
Da hatte der Freund sich als Freund zu bewähren,
da kam auch der Tag,
an dem der Verräter sein Gesicht zeigte.
Da hatte jeder sich zu entscheiden.

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Und die im Versteck
hatten Hoffnung und Angst.
Hoffnung, Angst
und immer wieder Hoffnung.

Und viele auch hatten den Mut,
den Kampf aufzunehmen
gegen die Übermacht:
Sie fälschten Ausweise für die Verfolgten,
sie schufen Widerstandsgruppen,
sie bewaffneten sich,
sie lernten die Waffen gebrauchen,
sie verfolgten am Radio die Operationen der Alliierten,
sie druckten Flugblätter,
sie alarmierten die Bevölkerung,
sie streikten –
und für eine Zeitlang
mußten die Deportationen in Amsterdam eingestellt werden.


Anne Frank starb in Bergen-Belsen
an einem Märztag des Jahres 1945,
wenige Tage nach ihrer Schwester Margot,
kaum einen Monat vor der Befreiung des Lagers.
Sie ist verhungert –
(aber die SS hatte noch Lebensmittelvorräte für Monate).

In Auschwitz war ihre Mutter gestorben.
Sie wußte das nicht.
Sie waren dort getrennt worden, wie alle Familien.
Die SS hatte das genannt: Selektion.

Als Anne Frank starb, wurde ihr Vater
in Auschwitz befreit durch sowjetische Truppen.

Das war der Weg der Anne Frank,
der Weg eines Kindes,
von Amsterdam
über Westerbork
nach Auschwitz und weiter
in den Tod von Bergen-Belsen.

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Das war dein Leben, Anne Frank,
das war dein Tod.
Du warst fünfzehn Jahre und neun Monate alt.
Du warst jung an Jahren,
alt an bitteren Erfahrungen.
Und inmitten all der Leiden und Schrecknisse,
die hinweggegangen sind über ganze Völker
stehst du vor mir:
ein Einzelschicksal,
erschütternd,
nun mir und mit mir vielen bewußt.

Ich sage Schicksal.
Es ist dein Wort,
du hast es oft gebraucht.
Aber ich fühle:
das Schicksal muß ergründbar sein.
Es muß Namen haben und Adressen.
Die SS … Die Verbechen … Der Krieg …
Es muß Ursachen geben.

Oder ist das alles gekommen
über unschuldige Menschen
wie ein Wetter?

Nein.

Adressen … Namen … Menschen: und die hatten ein Gesicht.
Mitunter waren sie treusorgende Familienväter,
Kakteenfreunde oder Rosenzüchter.
Aber sie waren Verbrecher.
Schuldig vieler Verbrechen
an unschuldigen Menschen.

Und so mancher von ihnen
hat seine Opfer überlebt.
Sie tragen heute ihr joviales,
ihr ziviles Gesicht.

Es kann in Westdeutschland einer neben dir sitzen
in der Straßenbahn oder im Kino.

Vor einem britischen Militärgericht standen damals
die Wachmannschaften von Bergen-Belsen.

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Die „Internationale Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung m.b.H.“

Und dann standen sie vor Gericht
und dann sagten sie aus unter Eid.

Doch die da Gericht hielten,
die Ankläger, die Richter,
das war’n ihre Freunde aus Übersee.
Und da wurde denn das Theater
ganz groß in Szene gesetzt
mit Zentnern von Akten und Dokumenten

Und die Urteile wurden verkündet,
dann traten zerknirschte Sünder
ihre milde Strafe an.

Doch verbüßt hat sie keiner
Auch nicht Herr Ambros.
Und heute sind sie wieder da,
als die Väter
des westdeutschen Wirtschaftswunders.


Dann sind im Buch all die Namen genannt, die an der Deportation der Juden beteiligt waren. Albert Konrad Gemmeker, ein nunmehr ziviles Gesicht, wohnhaft in Düsseldorf, Parkstraße 55, war SS-Obersturmführer, Kommandant von Westerbork, vom Judensammellager Westerbork, schickte Transport auf Transport nach Auschwitz, Bergen-Belsen, Theresienstadt:

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Doch es gibt weitere Nazi-Massenmörder.

Um wen geht es da?
Über wen wird hier verhandelt?
Um wen bemüht sich die westdeutsche Bundesregierung?

  • Zum Beispiel um F. Fischer mit dem tristen Beinamen „Judenfischer“. Er leitete in Den Haag das Judenreferat, wirkte mit an der Deportation von 13.000 Juden, von denen 12.000 nicht zurückgekehrt sind, er veranlaßte seine Untergebenen zu tierischen Mißhandlungen und nahm selbst daran teil. In seinem Prozeß nannte ihn der Ankläger „Unmensch und Massen­mörder aus Berufung“. Er wurde zum Tode verurteilt und später zu lebens­länglicher Haft begnadigt.
  • Zum Beispiel um Ferdinand aus der Fünten. Er war SS-Hauptsturm­führer und Leiter der Judenabteilung der Gestapo in Amsterdam. Er ist verantwortlich für die Deportationen von 1942 bis 1944; er ist verantwort­lich für den Überfall auf das jüdische Heim für Geisteskranke „Het Apel­doornse Bos“ am 20. 1. 1942; er ließ neunhundert Kinder, von denen viele unterwegs starben, in hermetisch abgeschlossenen Güterwagen nach Ausch­witz transportieren. Er wurde zum Tode verurteilt und später zu lebens­länglicher Haft begnadigt.
  • Zum Beispiel um Willi Lages. Er war SS-Sturmbannführer und Befehls­haber der Sicherheitspolizei und des SD in Amsterdam. Er ließ etwa 270 Hol­länder, darunter den Schriftsteller A. M. den Jong, ohne Prozeß erschießen; er gab neunmal Befehl zu Brandstiftungen; er war verantwortlich für die Deportation von 70.000 niederländischen Juden, er war verantwortlich für die Verschleppung von etwa vierhundert Holländern als Zwangsarbeiter nach Deutschland, von denen mindestens sechzig ums Leben kamen. Er wurde zum Tode verurteilt und später zu lebenslänglicher Haft begnadigt.
    (Nach niederländischen Pressemeldungen)

Die einen verdienten am Tod,
die anderen an den Kräften der noch Lebenden.
Das war orgaaisiert. Und das hatte einen Namen:
Selektion.

Die Alten, die Kranken, dsie Schwachen:
in den Gastod.
Die Jungen, Gesunden, Kräftigen:
zur Zwangsarbeit.

Die Alten, die Kranekn, die swchwachen:
für die Firma Topf und Söhne.
Die Jungen, Gesunden, Kräftigen:
für Krupp,
für Siemens,
für Heinkel,
für Röchling,
für Flick,
für IG-Farben.
Selektion…

Das war sauber organisiert
bis zum betriebeigenen Konzentrationslager.

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…als erstes werden in Auschwitz 900 sowjetische Kriegsgefangene vergast.


Auch der SS-Gruppenführer Karl Wolff – er gehörte zu dem Dreigestirn Himmler, Heidrich, Wolff – war ein getreuer Gefolgsmann seines Führers bis fünf Minuten nach Zwölf. Er organisierte die Beschaffnung von Zwangsarbeitern aus den besetzten Gebieten.

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Doch das ist noch nicht alles! Der „Bevollmächtigte des Reichskommissars für die besetzten Niederlande“ Dr. jur. Hermann Conring, saß bereits in der 3. Wahlperiode 1958 als Abgeordneter der CDU im Bundestag. Und auch er hat mit der CDU-Fraktion seine Stimme abgegeben für die Eingliederung der alten SS-Erfahrungen in die Bundeswehr, wo über hundert Hitlergenerale schon wiedeer zu Hause sind.

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Das ist noch nicht alles!

1945 standen die Hauptschuldigen vor einem internationalen Gericht. Sie sind verurteilt worden vom Gericht der Völker. Aber diejenigen, die nie persönlich einen Menschen umgebracht, die nie einen Mordbefehl unterschrieben haben, weil ihre Köpfe und Hände beschäftigt waren mit; Geschäften? Die maßlos am Kriege verdient haben? Standen die vor keinem Gericht? Viele standen vor einem Gericht, aber vor einem amerikanischen Gericht: Industriellenprozesse zur Beruhigung des Volkes. Mild waren die Strafen, und nicht einer hat sie voll verbüßt.

Und ihre Betriebe? Gehören wieder ihnen. Mit Ausnahmen:
Die Maxhütte in Unterwellenborn wurde herausgelöst aus dem Flick-Konzern und in die Hände des Volkes gelegt. Leuna, Buna, sie gehörten nicht mehr zum Konzern der IG-Farben, sie gehörten nach 1945 bis zur Konterrevolution 1990 dem Volke. So entstanden im Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik die ersten Volkseigenen Betriebe. Durch Enteignung.

Denn wer am Krieg verdient, der hat Interesse am Krieg.
Und wer Interesse hat am Krieg, der bricht ihn vom Zaun.
Und wer dann giert nach Profit, der findet die Helfer auch,
die Zuträger, die Zuhälter.
Und der züchtet sich eine SS heran.

Denn die den Hitler gerufen haben und seine SS, die haben den Krieg auch gerufen. Und der Profit war enorm. Auch für die Firma Topf und Söhne, ehemals in Erfurt. Sie installierte die Vergasungsanlagen und die Krematorien in Auschwitz.

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Und dann gab es noch weitere Nazi-Kriegsverbrecher, die in der BRD ungestraft davon kamen:

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Quelle: Hellwig/Deicke „Ein Tagebuch für Anne Frank“. Verlag der Nation, Berlin (DDR), 1959.

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8 Antworten zu „Int. Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung m.b.H.“ – stand auf dem Kopfbogen. Nazi-Massenmord Holland. Das Schicksal der Anne Frank und das Überleben ihrer Mörder in der BRD

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  2. gunst01 schreibt:

    Auch früher hatte die Politik 2 Gesichter und so trug das Ha`avara Abkommen wohl auch zur Schonung zahlreicher Kriegsverbrecher bei. Dieser mit der Zionistenbewegung abgeschlossene Vertrag veränderte das Gesicht Palästinas. Dr. Ludwig Pinner, ein ehemaliges Direktionsmitglied der Ha`avara sagte dazu, dass erst deutsche Juden in dem rückständigen Agrarland Palästina die wirtschaftliche Grundlage für die spätere Entwicklung schufen und das Land tiefgreifend veränderten.Für die SS, wie für die Zionisten war das Abkommen also ein Gewinn. So etwas wird auch nach dem Krieg nicht vergessen

    • sascha313 schreibt:

      Danke, gunst, nun kann man Rückständigkeit ja nicht für das Wesensmerkmal einer Gesellschaft oder eines Staates nehmen, allenfalls als einen Zustand, den es zu überwinden gilt. Die unterschiedliche ökonomische Entwicklung von Staaten war nicht selten Ausgangspunkt von Krieg und Eroberung.

    • Erfurt schreibt:

      Dr. Ludwig Pinner, ein ehemaliges Direktionsmitglied der Ha`avara sagte dazu, dass erst deutsche Juden in dem rückständigen Agrarland Palästina die wirtschaftliche Grundlage für die spätere Entwicklung schufen und das Land tiefgreifend veränderten.

      Ja natürlich. Indem man das palästinensische Volk seiner Heimat beraubt und beseitigt. Eine Vorgehensweise die sich auf der ganzen Welt bewährt hat, Amerika, Australien, Neuseeland usw.

    • Erfurt schreibt:

      Den Völkermord in Palästina mit Zionismus zu begründen ist nicht neu. Das ist die Aufgabe der heutigen Propaganda und Sie @gunst01 sind entweder so naiv das nicht zu merken oder einer von Denen!

  3. Erfurt schreibt:

    „Dank“ der Thür. Regierung unter Ramelow ist der Firma Topf und Söhne in Erfurt, Sorbenweg 7 ein bleibendes Denkmal errichtet worden während die Nationale Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald/Weimar zu einer Touristenattraktion umfunktioniert wurde.

    MCMXLV Die Toten mahnen.

    • sascha313 schreibt:

      Ich habe diese „Ausstellung“ noch nicht besichtigt, vermute aber, daß man sich dabei auf technsiche Aspekte beschränkt hat, um die politischen Hintergründe (die ja sehr gegenwärtig sind!) nicht erklären zu müssen…

      • Erfurt schreibt:

        Danke für die kurze und prägnante Feststellung, man kann das nicht oft genug so sagen:

        Die stürzen sich auf technische Details um an den politischen Hintergründen vorbeizureden. Genauso ist das in Buchenwald, politisch gesehen müsste sich der BRD-Staat ja selbst anklagen, weil er 1. der rechtliche Nachfolger des Staates Preußen ist der diese (u.v.a.m.) Verbrechen begangen hat, 2. in seinem Wesen derselbe geblieben ist und 3. diese Verbrechen nicht gesühnt bzw. entschädigt hat.

        MFG

        Bei den heutigen Meldungen über die Terroranschläge in Paris und anderswo wird ja genauso verfahren. Da werden Zeugen vors Mikrofon gezerrt welche die Anschläge bis ins blutigste Detail erstklassig schildern, aber die politischen Hintergründe werden nicht einmal ansatzweise angesprochen.

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