D.S. Manuilski: Friedrich Engels – Theoretiker und Revolutionär der kommunistischen Bewegung

EngelsFFriedrich Engels (1820-1895) war nicht nur ein glänzender kommunistischer Theoretiker, sondern auch der Führer des Proletariats und ein Meister der proletarischen Taktik. Ihm verdanken wir solche hervorragenden Werke wie die „Dialektik der Natur“ oder den „Anti-Dührung“, eine meisterlich geschriebene, philosophische Zerlegung eines dummen und hochnäsigen Berliner Professors. Im folgenden Vortrag, gehalten auf dem VII. Kongreß der Kommunistischen Internationale [1] am 5. August 1935, befaßt sich der sowjetische Wissenschaftler, Professor Dmitri Sachárowitsch Manuilski (Mitglied der Akademie der Wissenschaftten der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik) mit den Gedanken und Hinweisen Friedrich Engels‘ bei der Vorbereitung einer proletarischen Revolution.

Friedrich Engels im Kampf für den revolutionären Marxismus

Engels war nicht nur ein gewaltiger Theoretiker des Proletariats. Wie auch Marx, war er vor allem Revolutionär. Wie bei Marx war auch bei Engels das eigentliche Element vor allem der Kampf; der zähe, konse­quente, leidenschaftliche Kampf für den Kommunismus.

  • Erste Hälfte der Vierzigerjahre. Der junge Engels entfaltet die FIü­gel. Er bricht mit dem christlich-preußischen Philistermilieu, bahnt sich den Weg zum proletarischen Sozialismus. Begegnung mit Marx. ihr Kampfbündnis wird geschlossen, die große Kameradschaft der zwei Genien des proletarischen Kommunismus. Zusammen organisie­ren und führen sie den „Bund der Kommunisten“, zusammen arbei­ten sie das berühmte „Manifest der Kommunistischen Partei“ aus, das erste programmatische Dokument des internationalen Kommunismus.
  • Revolution 1848. Engels steht in den Reihen der Redaktion der „Neuen Rheinischen Zeitung“, wo er zusammen mit Marx den äußer­sten linken Flügel der Demokratie unterstützt, rücksichtslos ihre Schwankungen entlarvt, die besonderen Interessen des Proletariats in der bürgerlichen Revolution verteidigt.
  • Sechzigerjahre. Es bildet sich die erste internationale proletarische Partei, die I. Internationale, an deren Arbeit Engels zusammen mit Marx regsten Anteil nimmt. In der I. Internationale erringt die Lehre Marx‘ und Engels‘ den entscheidenden Sieg über alle ihre Gegner.
  • Die Kommune [2] eröffnet eine neue Epoche in der Geschichte der Menschheit. Es entstehen neue Aufgaben: in einzelnen Staaten zur Schaffung von proletarischen Massenparteien überzugehen, auf deren Entwicklung‘ Engels entscheidenden Einfluß ausübt.

Was sind die Aufgaben der Kommunisten?

Bereits im Jahre 1846 formulierte der 26jährige Engels mit erstaun­licher Klarheit die Aufgaben der Kommunisten:

„1. die Interessen der Proletarier im Gegensatz zu denen der Bour­geois durchzusetzen; 2. dies durch Aufhebung des Privateigentums und Ersetzung desselben durch die Gütergemeinschaft zu tun; 3. kein andres Mittel zur Durchführung dieser Absichten anzuerkennen als die gewaltsame, demokratische Revolution.“ [3]

Was wollen die Kommunisten?

Viele Jahre später sagte Engels: .

„Wir wollen die Abschaffung der Klassen. Was ist das Mittel, um dahin zu gelangen? Die politische Herrschaft des Proletariats … Die Revolution aber ist der ‚höchste Akt der Politik, und wer sie will, muß auch das Mittel wollen – die politische Aktion, welche. die Revolution vorbereitet, welche die Arbeiter für die Revolution erzieht und ohne die die Arbeiter am nächsten Tage nach dem Kampf stets von den Favres [4] und Pyats [5] geprellt sein werden …. die Arbeiterpartei darf sich nicht als Schwanz irgendwelcher Bourgeoisparteien, sondern muß sich vielmehr als unabhängige Partei konstituieren, die ihr eignes Ziel, ihre eigne Politik hat.“ [6]

Und diesen Aufgaben ist der gesamte, ein halbes Jahrhundert wäh­rende Kampf Engels‘ gewidmet.


Wie sah Lenin die Aufgaben der Kommunisten?

Was Engels als Politiker der Arbeiterklasse besonders kennzeichnet, wurde von Lenin klar formuliert. Das ist „tiefstes Verständnis für die grundlegenden, weltverändernden Ziele des Proletariats sowie eine un­gewöhnlich elastische Bestimmung der jeweiligen taktischen Aufgaben vom Standpunkt dieser revolutionären Ziele und ohne die gering­sten Zugeständnisse an den Opportunismus oder an die revolutionäre Phrase“. [7]


Über die proletarische Taktik

Im weiteren möchte ich eingehender über Engels als Meister der proletarischen Taktik sprechen. Für unsere Parteien, für die Leitungen unserer Sektionen gibt es an den glänzenden Musterbeispielen der taktischen Kunst des großen proletarischen Heerführers vieles zu ler­nen. Aus der reichen Schatzkammer der taktischen Leitsätze: die Engels ausarbeitete und in seiner praktischen Tätigkeit zur Anwendung brachte, will ich nur einige Fragen berühren, die in unmittelbarer Be­ziehung zur zentralen Aufgabe des VII. Weltkongresses stehen – zur Vorbereitung und Organisierung der Arbeiterklasse und aller Werktä­tigen für die entscheidenden Kämpfe.

Welche Irrtümer gibt es über die Revolution?

Es gab nicht wenig Leute in der Epoche Engels, und es gibt ihrer nicht wenig auch heute, die sich die proletarische Revolution nicht dialektisch, sondern mechanistisch vorstellen:

  • in einem Lager die be­wußten, konsequenten, „reinen“ Revolutionäre, im anderen eine ein­zige reaktionäre Masse;
  • keinerlei Änderungen im Verhältnis der Klas­senkräfte, denn alle Klassen haben ein für allemal die für sie im revolutionären Schema vorbereiteten Positionen bezogen; keinerlei schwankende Zwischenschichten, denn sie alle sind im voraus in den Katalog der Reaktion aufgenommen;
  • keinerlei Avantgarde und Reserven, denn sie alle stellen eine einzige revolutionäre Masse dar; keinerlei Massen, die erst zur Revolution stoßen, denn sie sind im voraus in das Lager der revolutionären Avantgarde eingeschlossen;
  • keinerlei Etappen in der Entwicklung des revolutionären Kampfes, denn die Massen sind auf einem halsbrecherischen Weg in die höchste Klasse des „letzten Gefechts“ überführt worden;
  • keinerlei alltägliche Arbeit der revolutionären Partei an der Aufklärung und Vorbereitung der Massen zum Kampfe, denn die Massen warten nur auf einen Anlaß, um sich unter der Leitung der erzrevolutionären Anführer in den Kampf zu stürzen;
  • keinerlei organisatorische Vorbereitung, die das Anwachsen der Bewegung beschleunigt, denn für uns arbeitet die Ele­mentargewalt dieser Bewegung.

Engels spottete über solche Revoluzzer

Einen solchen Typus von Menschen hatte Engels im Auge, als er sich über das folgende Schema der Ent­wicklung der Revolution lustig machte:

„Alle offiziellen Parteien vereinigt in einem Klumpen hier, wir, die Sozialisten in Kolonne, dort; große Entscheidungsschlacht, Sieg auf der ganzen Linie mit einem Schlag. So einfach machen sich die Dinge in der Wirklichkeit nicht. In der Wirklichkeit fängt umgekehrt … die Revolution damit an, daß die große Mehrzahl des Volks und auch der offiziellen Parteien gegen die dadurch isolierte Regierung sich scharen und sie stürzen, und erst nachdem diejenigen unter den offiziellen Parteien, die noch möglich geblieben, sich untereinander, aneinander und nacheinander zugrunde gearbeitet haben, erst dann kommt die große Scheidung … zustande und damit die Chance unsrer Herr­schaft. Wollten wir … die Revolution gleich mit ihrem letzten Akt an­fangen lassen, so ging es uns erbärmlich schlecht.“. [8]


Was sagte Lenin zur Vorbereitung der Revolution?

Diese glänzenden Sätze Engels‘ über den Verlauf und die Entwick­lung der Revolution hat Lenin mehr als drei Jahrzehnte später noch ausgeprägter und vollständiger entwickelt:

„Denn zu glauben, daß die soziale Revolution denkbar ist ohne Auf­stände kleiner Nationen in den Kolonien und in Europa, ohne revolu­tionäre Ausbrüche eines Teils des Kleinbürgertums mit allen seinen Vorurteilen, ohne die Bewegung unaufgeklärter proletarischer und halb­proletarischer Massen gegen das Joch der Gutsbesitzer und der Kir­che, gegen die monarchistische, nationale usw. Unterdrückung – das zu glauben heißt der sozialen Revolution entsagen. Es soll sich wohl an einer Stelle das eine Heer aufstellen und erklären: ,Wir sind für den Sozialismus‘, an einer anderen Stelle das andere Heer aufstellen und erklären: ,Wir sind für den Imperialismus‘, und das wird dann die soziale Revolution sein! … Wer eine reine soziale Revolution erwartet, der wird sie niemals erleben. Der ist nur in Worten ein Revolutionär, der versteht nicht die wirkliche Revolution.“

Welche Fehler darf man niemals machen?

Und weiter:

„Die sozialistische Revolution in Europa kann nichts anderes sein als ein Ausbruch des Massenkampfes aller und jeglicher Unterdrückten und Unzufriedenen. Teile des Kleinbürgertums und der rückständigen Arbeiter werden unweigerlich an ihr teilnehmen – ohne eine solche Teilnahme ist ein Massenkampf nicht möglich, ist überhaupt keine Re­volution möglich –, und ebenso unweigerlich werden sie in die Bewe­gung ihre Vorurteile, ihre reaktionären Phantastereien, ihre Fehler und Schwächen hineintragen. Objektiv aber werden sie das Kapital an­greifen, und die klassenbewußte Avantgarde der Revolution, das fort­geschrittene Proletariat, das diese objektive Wahrheit des mannigfalti­gen, vielstimmigen, buntscheckigen und äußerlich zersplitterten Massenkampfes zum Ausdruck bringt, wird es verstehen, ihn zu ver­einheitlichen und zu lenken, die Macht zu erobern, die Banken in Be­sitz zu nehmen, die allen (wenn auch aus verschiedenen Gründen!) so verhaßten Trusts zu expropriieren und andere diktatorische Maßnah­men durchzuführen, die in ihrer Gesamtheit den Sturz der Bourgeoi­sie und den Sieg des Sozialismus ergeben, einen Sieg, der sich durch­aus nicht mit einem Schlag aller kleinbürgerlichen Schlacken ,entledigen‘ wird.“ [9]

Warnung vor vereinfachten, naiven Vorstellungen

In diesen in ihrer Tiefe großartigen Worten Engels‘ und Lenins sind die Grundelemente der Antwort auf die Frage enthalten, wie wir heute gegen die Offensive des Kapitals, gegen Faschismus und Kriegsgefahr erfolgreich kämpfen sollen. Hier ist bereits auch die Notwendigkeit einer richtigen Politik der proletarischen Partei in bezug auf die Masse der eigenen Klasse und in bezug auf die Verbündeten mit inbegriffen sowie die Aufgabe der Schaffung einer breiten Volksfront des Kampfes und die geschickte Ausnützung der internationalen Gegensätze im In­teresse der Festigung der Positionen des Proletariats. Unsere ganze Er­fahrung hat des öfteren bestätigt, daß eine Partei, die von vereinfach­ten, naiven Vorstellungen über die Revolution ausgeht, unfähig ist, in der Rolle ihres Organisators und Führers aufzutreten. Es gibt nichts Gefährlicheres für eine lebendige und kämpfende Partei als eine leb­lose, im voraus vorbereitete und auf spekulativem Wege gewonnene Formel; sie verhüllt die ganze lebendige und bunte Mannigfaltigkeit der Bedingungen und Formen des Kampfes.


Eine proletarische Revolution ist kein Spaziergang

Es ist unrichtig anzunehmen, daß sich die Revolution in einer gera­den Linie entwickeln wird wie ein vom Bogen abgeschossener Pfeil, daß es im heranreifenden revolutionären Prozeß keine Stockungen, keine Unterbrechungen; keine Rückzüge – um sodann noch kräftiger vorwärtszuspringen – geben wird.

  • Es ist unrichtig anzunehmen, daß die Taktik der revolutionären Partei nicht auf dem Verhältnis der Klassenkräfte aufgebaut werden soll, das ist, sondern auf dem, das wir haben möchten.
  • Es ist unrichtig anzunehmen, daß es für die proletari­sche Partei genügt, sowohl im Prozeß der Vorbereitung der Revolution als auch in ihrer Entfaltung selbst, sich nur auf die Kräfte der Avant­garde zu stützen und nicht auf die Mehrheit der Arbeiterklasse.
  • Es ist unrichtig anzunehmen, daß die proletarische Partei dadurch, daß sie die anderen Klassenkräfte ignoriert, daß sie nicht versucht, die schwankenden Klassen, sei es auch nur vorübergehend, auf die Seite der Revolution herüberzuziehen, eine klare Situation – „Klasse gegen Klasse“ – schafft.
  • Es ist unrichtig anzunehmen, daß man die Revolu­tion ohne Ausnützung der Gegensätze im Lager des Gegners, ohne vorübergehende, teilweise Kompromisse mit anderen in Revolutionie­rung begriffenen Klassen und Gruppen und ihren politischen Organi­sationen vorbereiten und verwirklichen kann.

WICHTIG: Der proletarische Klassencharakter!

Im Jahre 1889 empfahl Engels in einem Brief an den dänischen So­zialisten Trier, im Interesse der Arbeiterklasse andere Parteien auszunützen, „andre Parteien momentan [zu] unterstützen … in Maßregeln, die entweder unmittelbar dem Proletariat vorteilhaft oder die Fortschritte im Sinn der ökonomischen Entwicklung oder der politischen Freiheit sind“.

„Ich bin aber“ – fügt Engels hinzu – „nur dann dafür, wenn der Vorteil für uns direkt oder für die geschichtliche Entwicklung des Lan­des in der Richtung auf die ökonomische und politische Revolution unbestreitbar und der Mühe wert ist. Und vorausgesetzt, daß der prole­tarische Klassencharakter der Partei dadurch nicht in Frage gestellt wird. Dies ist für mich die absolute Grenze.“ [10]

Die Festigung des Klassencharakters der Partei, die Hebung des Klassenbewußtseins des Proletariats, seiner Kampffähigkeit, die Festi­gung seiner Positionen, die Schwächung der Positionen des Klassen­feindes – das ist das Kriterium, das. Engels bei der Entscheidung der Frage nach der Zulässigkeit dieses oder jenes Kompromisses für unerläßlich hält.

Die verräterische Politik „des kleineren Übels“

Doch diese Taktik ist der Idee der Arbeitsgemeinschaft des Proletariats mit der Bourgeoisie, die die internationale Sozialdemokratie durchführte, zutiefst feindlich; denn die sozialdemokratische Politik beraubte die Partei ihres Klassencharakters, stärkte die Positionen der Bourgeoisie, schwächte und demoralisierte das Proletariat. Diese revo­lutionäre Taktik hat nichts gemein mit der Politik des „kleineren Übels“, mit der Stimmabgabe für Hindenburg, mit der Blockbildung mit Brüning, denn durch die Politik des „kleineren Übels“ hat die Sozialdemokratie der Bourgeoisie eine Position nach der anderen ausgeliefert, dem Faschismus den Weg geebnet und die Niederlage des Proletariats vorbereitet.

Lenin entwickelt diesen Gedanken weiter

Diese Gedanken Engels‘ entwickelt Lenin drei Jahrzehnte später auf Grund der Erfahrungen der drei russischen Revolutionen weiter und lehrt die jungen kommunistischen Parteien eine elastische und manövrierfähige Taktik, die ihnen helfen soll, die Kinderkrankheit des „Radikalismus“ zu überwinden und den Kampf für den Sturz der Bourgeoisie in wirklich bolschewistischer Weise zu führen.

„Krieg führen“ – sagt Lenin – „zum Sturz der internationalen Bourgeoisie, einen Krieg, der hundertmal schwieriger, langwieriger, komplizierter ist als der hartnäckigste der gewöhnlichen Kriege zwi­schen Staaten, und dabei im voraus auf das Lavieren, auf die Ausnut­zung von (wenn auch zeitweiligen) Interessengegensätzen zwischen den Feinden, auf Übereinkommen und Kompromisse mit möglichen (wenn auch zeitweiligen, unbeständigen, schwankenden, bedingten) Verbündeten verzichten – ist das nicht über alle Maßen lächerlich? …

Einen mächtigeren Gegner kann man nur unter größter Anspan­nung der Kräfte und nur dann besiegen, wenn man unbedingt aufs an­gelegentlichste, sorgsamste, vorsichtigste, geschickteste sowohl jeden, selbst den kleinsten Riß zwischen den Feinden, jeden Interessenge­gensatz zwischen der Bourgeoisie der verschiedenen Länder, zwischen den verschiedenen Gruppen oder Schichten der Bourgeoisie innerhalb der einzelnen Länder als auch jede, selbst die kleinste Möglichkeit ausnutzt, um einen Verbündeten unter den Massen zu gewinnen, mag das auch ein zeitweiliger, schwankender, unsicherer, unzuverlässiger, bedingter Verbündeter sein. Wer das nicht begriffen hat, der hat auch nicht einen‘ Deut vom Marxismus und vom wissenschaftlichen, moder­nen, Sozialismus überhaupt begriffen.“ [11]

[1] Die Rede wurde aus Anlaß des 40. Todestages von Friedrich Engels gehal­ten.
[2] Gemeint ist die Pariser Kommune.
[3] Karl Marx/Friedrich Engels: Engels an das kommunistische Korrespon­denz-Komitee in Brüssel. In: Werke, Bd. 27, S. 61.
[4] Favre, Claude-Gabriel-Jules – Außenminister in der Regierung der natio­nalen Verteidigung und in der Regierung Thiers (1870/71); ein Henker der Pa­riser Kommune.
[5] Pyat, Felix – französischer Publizist, kleinbürgerlicher Demokrat, Gegner einer selbständigen Arbeiterbewegung.
[6] Karl Marx/Friedrich Engels: Friedrich Engels [über die politische Aktion der Arbeiterklasse]. In: Werke, Bd. 17, S. 416.
[7] W.I. Lenin: Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels. In: Werke, Bd.19, S.550.
[8] Karl Marx/Friedrich Engels: Engels an August Bebel in Leipzig. In: Werke, Bd.35, S. 381/382.
[9] W. I. Lenin: Die Ergebnisse der Diskussion über die Selbstbestimmung. In: Werke, Bd. 22, S. 363/364.
[10] Karl Marx/Friedrich Engels: Engels an Gerson Trier in Kopenhagen (Ent­wurf). In: Werke, Bd. 37, S.326, 327.
[11] W.I. Lenin: Der „linke Radikalismus“, die Kinderkrankheit im Kommu­nismus. In: Werke, Bd. 31, S.56/57.

Quelle:
Komintern und revolutionäre Partei. Auswahl von Dokumenten und Materialien 1919-1943. Dietz Verlag Berlin, 1986, S. 272-278 (Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)

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3 Antworten zu D.S. Manuilski: Friedrich Engels – Theoretiker und Revolutionär der kommunistischen Bewegung

  1. Ruediger schreibt:

    „Die verräterische Politik des kleineren Übels“ – und heute plädieren angebliche Kommunisten für die Wahl von rechtskonservativen Parteien wie dieBasis. Verstehe die wer will.

    • sascha313 schreibt:

      Schon in der 1. Klasse lernt man verstehendes Lesen. Ein paar Sätze zuvor erklärt Engels, was man wissen muß. Aber Sozialdemokraten picken sich immer nur das heraus, was ins eigene Raster paßt, sie liebäugeln und paktieren mit den Pseudokommunisten der MLPD, den „Linken“, den Revisionisten und Opportunisten… und am Ende mit den Feinden der Arbeiterklasse, anstatt (wenigstens zeitweilig) diejnigen zu unterstützen, die gegen herrschende Kapitalistenklasse, gegen die „Impf“-Mafia und gegen die menschenverachtenden staatlichen Maßnahmen auftreten, das sind eben die Prioritäten.

    • buecherfreund schreibt:

      Du schreibst richtig: „angebliche Kommunisten“.
      Genau daran erkennt man, das es keine sind. Sehr gut herausgearbeitet:

      „..für die Wahl von rechtskonservativen Parteien wie dieBasis.“

      dazu Engels im obigen Artikel: „„andre Parteien momentan [zu] unterstützen … in Maßregeln, die entweder unmittelbar dem Proletariat vorteilhaft oder die Fortschritte im Sinn der ökonomischen Entwicklung oder der politischen Freiheit sind“….und „…Und vorausgesetzt, daß der prole­tarische Klassencharakter der Partei dadurch nicht in Frage gestellt wird….“

      Könnte vorübergehend passen, in dem Sinne Elemente der politischen Freiheit zu erhalten. Mit dem Klassencharakter der Partei wird es schon schwierig, da so eine Partei zur Zeit nicht existiert….nicht einfach….

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