Professor Knut Löschke: „Ich habe die Schnauze voll…“

LöschkeEs kommt nicht allzu häufig vor, daß sich hochrangige Persönlichkeiten in solch drastischer Weise äußern und offen ihren Unmut kundtun, über einen Zustand, der mittlerweile wohl jedem bewußt denkenden Staatsbürger die Zornesröte ins Gesicht steigen läßt. Nunja, wir leben in einem despotisch regierten, kapitalistischen System, in dem die Machthaber unter der Regie internationaler mafiöser Gestalten bzw. Organisationen nunmehr schon seit über einem Jahr die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen, mit amtlichen und polizeilichen Maßnahmen schikanieren und mit einer zügellosen psychologischen Desinformationspropaganda überschütten. Zum Wesen dieses Terrors gehört der immer wieder auftauchende unverhohlene Antikommunismus, der keine Gelegenheit ausläßt, um den Sozialismus in den Schmutz zu ziehen. Das dürfte zwar den mehrheitlich politisch manipulierten Westdeutschen kaum unangenehm aufstoßen, doch Professor Lösche ist in der DDR aufgewachsen, und er kennt den Unterschied zwischen Kapitalismus und Sozialismus und er weiß sehr wohl: Eine solche „Pandemie“ …einen solchen Zustand der Welt hätte es mit uns nicht gegeben. Oder um es mit Peter Hacks zu sagen: „Wenn die DDR ein saurer Apfel war, so ist die BRD ein verfaulter.“  (Foto: Website Löschke)

Der Verfasser der Website coronahysterie schreibt:

Prof. Dr. Knut Löschke ist ein renommierter Unternehmer und Wissenschaftler. Letzte Woche nahm er mit klaren Worten Stellung zur geistigen und politischen Situation in Deutschland. Sein Statement auf Facebook spricht mir aus dem Herzen:

„Ich habe es satt, oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, von Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien von Corona über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen. Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrofone und Kameras schreien oder in Zeitungen drucken. Ich leide darunter miterleben zu müssen, wie aus der Naturwissenschaft eine Hure der Politik gemacht wird.

Ich habe es satt, mir von mißbrauchten, pubertierenden Kindern vorschreiben zu lassen, wofür ich mich zu schämen habe. Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, daß ich Schuld habe an allem und an jedem – vor allem aber als Deutscher für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt.

Ich habe es satt, daß mir religiöse und sexuelle Minderheiten, die ihre wohl verbrieften Minderheitenrechte mit pausenloser medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, vorschreiben wollen, was ich tun und sagen darf und was nicht.

Ich habe es satt, wenn völlig Übergeschnappte meine deutsche Muttersprache verhunzen und mir glauben beibringen zu müssen, wie ich mainstream-gerecht zu schreiben und zu sprechen habe.

Ich habe es satt mitzuerleben, wie völlig Ungebildete, die in ihrem Leben nichts weiter geleistet haben, als das Tragen einer fremden Aktentasche, glauben Deutschland regieren zu können.

Ich kann es nicht mehr ertragen, wenn unter dem Vorwand einer „bunten Gesellschaft“ Recht und Sicherheit dahinschwinden und man abends aus dem Hauptbahnhof kommend, über Dreck, Schmutz, Obdachlose, Drogensüchtige und Beschaffungskriminelle steigen muß, vorbei an vollgekrakelten Wänden.

Ich möchte, daß in meinem Land die Menschen, gleich welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe und gleich welcher Herkunft wertgeschätzt und unterstützt werden, die täglich mit ihrer fleißigen, produktiven und wertschöpfenden Arbeit den Reichtum der ganzen Gesellschaft hervorbringen: die Mitarbeiter in den Unternehmen, die Handwerker, die Freiberufler, die vielen engagierten und sozial handelnden Unternehmer der kleinen und mittständischen Wirtschaft.

Ich möchte, daß die Lehrer unserer Kinder, die Ärzte und Pfleger unserer Kranken und Hilfebedürftigen die Anerkennung, die Wertschätzung und die Unterstützung erhalten, die sie täglich verdienen.

Ich möchte, daß sich die Jungen und Ungestümen in den wohlgesetzten Grenzen unseres Rechtsraumes austoben, sich aber auch vor ihren Eltern und Großeltern, vor den Alten und Erfahrenen verneigen, weil sie die Erschaffer ihres Wohlstandes und ihrer Freiheit sind.“

Quelle: coronahysterie.blog (Hervorh. v.m. – N.G.)

Kommen wir zum Schluß!

Was Professor Löschke nicht sagt, aber sehr wohl weiß, ist, daß man den jetzigen Zustand – das äußerst verkommene, korrupte System des Kapitalismus – nicht abschaffen kann, wenn man zu einer Revolution nicht bereit ist. Insofern wird auch die schöne, neue Welt, die nicht nur er erträumt, unerreichbar bleiben. Darin unterscheidet sich der Unternehmer Löschke nur wenig von all den bürgerlichen Kritikern, den Ärzten, Anwälten, Virologen, Lehrern, denen es schon genügte, das Grundgesetz der BRD wiederhergestellt zu sehen, die aber fürchten, die Axt an die Wurzel allen Übels zu legen: an den Kapitalismus. Sie alle befürchten, das „Gespenst des Kommunismus“ könne eines Tages wieder auferstehen … aus dem dumpfen Gefühl heraus, das die jahrzehntelange antikommunistische Indoktrination in den Köpfen der Menschen, insbesondere der Westdeutschen, hinterlassen hat. Und nicht ein einziger dieser verehrten Damen und Herren hat es bisher ernsthaft gewagt, auch nur einmal die Frage des Privateigentums an den Produktionsmitteln zur Diskussion zu stellen. Das ist der entscheidende Punkt! Und als Wissenschaftler zumal weiß auch Professor Löschke, der sich wie jeder andere Student in der DDR auch mit dem Marximus-Leninismus befassen durfte, daß die Lösung der gesellschaftlichen Probleme in der Erkenntnis und Beherrschung der gesellschaftlichen Gesetzmäßigkeiten zu suchen ist. Nur mit der Überwindung und Beseitigung der gegenwärtigen kapitalistischen Produktionsverhältnisse hat die Menschheit eine Zukunft. Und diese Zukunft heißt Menschenwürde, heißt soziale Gerechtigkeit, heißt SOZIALISMUS.


Siehe auch:

Sozialismus aufbauen !
Der Weg zum Sozialismus – auf zu neuen Horizonten!
13 Fragen zur DDR – und 13 Antworten
Prof. Dr. Knut Löschke – Website

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16 Antworten zu Professor Knut Löschke: „Ich habe die Schnauze voll…“

  1. roprin schreibt:

    Das ist doch auf den Punkt gebracht! Danke, Herr Prof. Dr. Löschke.

  2. Erfurt schreibt:

    Elektromobilität ist ökonomischer Blödsinn. Der Transport von Elektroenergie via Akkumulator bringt nämlich einen erheblichen Energieverlust mit sich, konkret geht über den Lade~ und Entladevorgang über die Hälfte der Energie verloren!

    Schon von daher können diesbezügliche Ziele mit Energie~ und Klimawende gar nichts zu tun haben, weil in Fakt das Gegenteil damit erreicht wird. Diese ganze scheinheilige Politik nützt einer handvoll Verbrechern und schadet der gesamten Menschheit und zwar nachhaltig!

    MFG

    • Hanna Fleiss schreibt:

      Stefan, ich habe mal eine Frage: Ich habe mir einen PC angeschafft, den ich nicht im Internet angeschlossen habe. Alles, was ich schreibe, habe ich auf einem Stick, den ich immer rausnehme, wenn er nicht gebraucht wird, also der PC ausgestellt ist. Ich brauche allerdings ein Betriebssystem, ohne dies geht ja nichts. Nun ist folgendes passiert:
      Eine Datei, die ich auf dem Stick hatte, ist gelöscht worden (ich weiß, von wem). Was ist da passiert? Könnte es sich um ein sehr starkes Spionageprogramm handeln, zum Beispiel das israelische Pegasus-Programm, das sich über das Betriebssystem eingehakt hat, das diese Manipulation ermöglicht? Hast du da eine Ahnung? Es ist mysteriiös: Als ich den Stick entfernte, war die Datei noch drauf gewesen, als ich ihn dann am nächsten Tag wieder einsteckte, war sie nicht mehr vorhanden. Was könnte passiert sein? Unbrauchbar ist der Stick nicht gemacht worden, ich habe danach wieder eine Datei gespeichert, und die ist vorhanden. Sowieso, ich habe festgestellt, dass in diesem Computer einige Dateien verändert hat. Ich bin nicht allein an dem Computer. Wenn du was weißt, schreib es mir bitte, Stefan.

      • Erfurt schreibt:

        @Hanna, keine Ahnung was da auf Deinem PC passiert. Fakt ist, daß Du keinem OS und keiner Software vertrauen kannst. Und der Staat tut sowieso nichts für den Schutz seiner Bürger; weil er mit Verbrechern an einem Tisch sitzt. Kein Softwaarehersteller der Welt ist unabhängig! Auch hinter Open-Source-Projekten stecken Profitinteressen.

        Im Übrigen habe auch ich die Nase voll, mir von solchen A*schlöchern wie Lippert, Jänicke u.a. Schauspielern sagen zu lassen, daß der ganze Plastikmüll im Meer von dem abhängt, was wir im Supermarkt kaufen. Insofern tust Du auch niemandem einen Gefallen wenn Du Linux statt Windows und Open-Office statt MS-Office verwendest.

        MFG

      • Gummel schreibt:

        (gelöscht! Provokateure und Forentrolle sind nhier nicht erwünscht! Admin!)

  3. Hanna Fleiss schreibt:

    Tja, der Herr Prof. Dr. Löschke ist ein „Angekommener“, er hat sich eingerichtet. Da stört das Elend dieser Welt. Er hat ja recht, was er satt hat, das stört uns als Ostdeutsche ebenfalls, wir waren das nicht gewohnt. Ich verstehe dich, Sascha, von einem Mann wie ihn erwartest du mehr.
    Das kann man auch erwarten. Er ist voll im mittelständischen kapitalistischen Geschäft eingebunden und verdrängt, wem er eigentlich seine Ausbildung verdankt, er will in dieser antikommunistischen Welt nicht anecken. Eine Ausnahme ist er nicht – siehe Merkel. Kann man ihm Vorwürfe machen? Denn er äußert sich bei all seinem Ärger über die aktuelle Gegenwart nicht. Und er müsste es besser wissen. Aber wie es mit den bürgerlichen Intellektuellen so geht, alle haben Angst vor dem Shitstorm und dass das eingerastete Leben darunter leiden kann. So sind die Menschen, Sascha. Prof. Dr. Löschke ist eben nicht Prof. Dr. Hecht, erst recht kein Kurt Gossweiler. Damit müssen wir leben. Es ist schade, denn er ist ein Zeitzeuge, der viel erzählen könnte und auch erklären könnte, warum unser Leben heute so ist, wie es ist, wie es anders sein könnte.

    • Erfurt schreibt:

      @Hanna, die Rede des Prof. Dr. Knut Löschke zu einer Jugendweihe (2015, siehe dessen Webseite) ist ein Witz. Wenn ich eine Rede an die Jugend halten würde, ich würde von glücklichen Zeiten erzählen und davon, daß dazu ein klarer Klassenauftrag gehörte mit allen Rechten und ganz bestimmten Pflichten die wir damals hatten. Oder wie es Manfred v. Ardenne mal sagte: Verträumt nicht euer Leben sondern erlebt eure Träume!

      Schönes Wochenende.

      • sascha313 schreibt:

        Ja, Erfurt, ich hab das auch gelesen. Löschke ist ein Opportunist wie er im Buche steht. Offenbar hat er in den Vorlesungen zu gesellschaftswissenschaftlichen Fragen geschlafen. Die Engstirnigkeit und Beschränktheit von Wissenschaftlern ist ein typisches Merkmal des Kapitalismus. Jeder sieht nur seinen eigenen Käse, Hauptsache es wird gut bezahlt. Wer als Wissneschaftler nicht bereit ist, über den eigenen Tellerrand hinweg zu schauen und die Menschen im Mittelpunkt zu sehen, wird im Sozialismus immer nur eine Nebenrolle spielen. Für Löschke gilt sicherlich auch der ironische Satz von Dietrich Kittner: Er ist ein fähiger, ein zu allem fähiger Mensch!

      • Hanna Fleiss schreibt:

        Die Rede des Dr. Löschke bei der Jugendweihe ist so ungewöhnlich nicht. Ich war selbst einmal Gast einer Jugendweihe, das muss um 2012/13 gewesen sein, veranstaltet vom Deutschen Freidenkerverband, und die Rede, die dort gehalten wurde, unterschied sich nicht wesentlich von der des Dr. Löschke. Sie war, wenn man so will, „unpolitisch“. Das fiel mir damals auf und ließ mich genauso unbefriedigt wie dich, Sascha, und wie dich, Stefan, zurück.

        Ich hatte ja selber in diesem Alter Jugendweihe (es war die zweite Jugendweihe, die von der DDR damals ins Leben gerufen worden war) und kann mich sehr genau erinnern daran, dass wir Jugendlichen aufgerufen wurden, den Sozialismus mit aufzubauen, neben vielen anderen Aufrufen an unsere Verantwortung im weiteren Leben für die Gestaltung des Sozialismus in der DDR. Der kulturelle Rahmen war sehr hoch angelegt, es traten prominente Künstler auf. Es war eine politische Ansprache an uns Jugendliche.

        Die Feierlichkeit der Veranstaltung unterschied sich doch sehr von der heutigen Jugendweihe, die eher alles Politische vermied. Das war mir aufgefallen, und mir sagte eine Freidenkerin, dass heute bei den Jugendweihefeiern mehr auf die Jugendlichen „eingegangen“ wird, weil man sie sonst kaum noch ansprechen könne. Es gibt heute auch nur noch vereinzelt Jugendweihen, meist für „progressive“ Elternhäuser, veranstaltet vom Freidenkerverband, überwiegend sind die Kirchen mit Konfirmation usw. tätig.

        Selbst Eltern, die überhaupt keine Beziehung mehr zur Kirche haben, schicken ihre Kinder zur Konfirmation. Die Jugendweihe heute hat nicht mehr die Bedeutung, die sie in der DDR hatte. Insofern unterschied sich die Rede von Prof. Dr. Löschke nicht von den Gegebenheiten heute. Es ist ja nicht nur ein Zeichen dafür, in welcher „verwüsteten“ Welt wir heute leben, sondern hat auch viel damit zu tun, welche Rolle die Heranwachsenden in diesem Staat spielen, nämlich immer mit Blick auf die „Verwertung“ im kapitalistischen Arbeitsleben.

        Dass gerade dieses Alter entscheidend für die Entwicklung der Persönlichkeit ist, wird im Grunde überhaupt nicht berücksichtigt, in jedem Fall gibt es kaum oder gar keine Unterstützung für Jugendliche in diesem doch noch schwierigen Alter. Es sei denn, dass ihnen unterschwellig klargemacht wird, wohin der Hase zu laufen hat in dieser wölfischen Welt.

      • Erfurt schreibt:

        PS: Die Vorträge dieses Professors zum Thema Energiewende sind natürlich auch nur Müll. Denn es ist ja nicht so, daß die Nachfrage (Bedarf) bestimmt was//wie produziert wird. Für viele von uns unsichtbar werden offshore (d.h. ins Meer) riesige Windkraftanlagen gebaut, gerade auch in den Zonen wo Passatwinde wehen (nördliches Afrika). Das Ausmaß der Naturzerstörung ist für uns genauso unvorstellbar, wie die Mengen an Elekroenergie die damit erzeugt werden. Und das nicht etwa damit wir Licht in der Küche haben sondern einzig der Profite wegen!

        Ne, Leute, mit dem Kapitalismus ist eine Energiewende nicht zu machen. Eine Diskussion Atomkraft vs. Windkraft ist überflüssig!

        MFG, schönes Wochenende.

      • sascha313 schreibt:

        Absolut einverstanden!

  4. Harry Popow schreibt:

    Tausendmal JA für „Schnauze voll“ und auch für die Mahnung, an die Herrschaft des Finanzkapitals nicht nur zu denken, sondern deren ökonomische Wurzeln zielstrebig zu kappen. Wie aber bringt man jenen sogenannten Politikern, die gläubig dem Kapital folgen, Bildung bei, dass alles enden muss in einer Sackgasse, will man die Einheit und den Kampf der Gegensätze nicht wahrhaben wollen, nicht einmal Ahnung haben von der Wissenschaft der gesellschaftlichen Abläufe? Der Dummenfang geht weiter. Also: Besser eine Vorhut, die die „Schnauze voll hat“ und gleichzeitig den Kapitalmächtigen Paroli bietet.

  5. Erfurt schreibt:

    @Hanna, was soll, was will man denn den Jugendlichen heute sagen? Will man ihnen eine Zukunft versprechen die es gar nicht gibt? Also belügen? Heutige Jugendweihe-Reden sind entweder nur Blahschwatz, Lügen oder leere Verprechungen. Außerdem gibt es nicht „Die Jugend“ sondern junge Menschen die sich bezüglich ihrer Klassenzugehörigkeit unterscheiden. Genau das bestimmt deren Zukunft, nichts Anderes.

    Vielleicht sollten sie sich mal das anschauen: https://youtu.be/SSnJhHOU_28

    Als Anregung daür, mal darüber nachzudenken was hier heute gespielt wird.

    Schönes Wochenende 😉

  6. Pingback: Professor Knut Löschke: „Ich habe die Schnauze voll…“ — Sascha’s Welt | Schramme Journal

  7. Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    Kommen wir zum Schluß!
    Was Professor Löschke nicht sagt, aber sehr wohl weiß, ist, daß man den jetzigen Zustand – das äußerst verkommene, korrupte System des Kapitalismus – nicht abschaffen kann, wenn man zu einer Revolution nicht bereit ist. Insofern wird auch die schöne, neue Welt, die nicht nur er erträumt, unerreichbar bleiben. Darin unterscheidet sich der Unternehmer Löschke nur wenig von all den bürgerlichen Kritikern, den Ärzten, Anwälten, Virologen, Lehrern, denen es schon genügte, das Grundgesetz der BRD wiederhergestellt zu sehen, die aber fürchten, die Axt an die Wurzel allen Übels zu legen: an den Kapitalismus. Sie alle befürchten, das „Gespenst des Kommunismus“ könne eines Tages wieder auferstehen … aus dem dumpfen Gefühl heraus, das die jahrzehntelange antikommunistische Indoktrination in den Köpfen der Menschen, insbesondere der Westdeutschen, hinterlassen hat. Und nicht ein einziger dieser verehrten Damen und Herren hat es bisher ernsthaft gewagt, auch nur einmal die Frage des Privateigentums an den Produktionsmitteln zur Diskussion zu stellen. Das ist der entscheidende Punkt! Und als Wissenschaftler zumal weiß auch Professor Löschke, der sich wie jeder andere Student in der DDR auch mit dem Marximus-Leninismus befassen durfte, daß die Lösung der gesellschaftlichen Probleme in der Erkenntnis und Beherrschung der gesellschaftlichen Gesetzmäßigkeiten zu suchen ist. Nur mit der Überwindung und Beseitigung der gegenwärtigen kapitalistischen Produktionsverhältnisse hat die Menschheit eine Zukunft. Und diese Zukunft heißt Menschenwürde, heißt soziale Gerechtigkeit, heißt SOZIALISMUS.

  8. Erfurt schreibt: 21. Oktober 2021 um 14:48
    „Elektromobilität ist ökonomischer Blödsinn.
    Der Transport von Elektroenergie via Akkumulator bringt nämlich einen erheblichen Energieverlust mit sich, konkret geht über den Lade~ und Entladevorgang über die Hälfte der Energie verloren!“

    Dem zweiten Satz kann ich zustimmen; dem ersten muß ich widersprechen, denn eine Elektromobilität kann ja auch ohne Akkumulator verwirklicht werden (siehe ICE, S- u. U-Bahn).

    Freilich geht das im Kapitalismus nicht, denn die Konzerne, die Strom erzeugen, dürfen ja nicht weniger, sondern müssen immer mehr Strom erzeugen und folglich auch mehr absetzen; um das zu erreichen, eignet sich natürlich „der Transport von Elektroenergie via Akkumulator, der einen erheblichen Energieverlust mit sich bringt“, ganz hervorragend, denn wenn „über den Lade~ und Entladevorgang über die Hälfte der Energie verloren geht“, kann so ein Stromkonzern gleich mal die doppelte Strom-„Menge“ absetzen.

    Dabei könnte mit der Supraleiter-Technologie alles so wunderschön werden.
    LKW und PKW würden maximal noch 30 % des heutigen Gewichts wiegen [weil keine Räder und Reifen, keine schweren Motoren und keine Achsen und Getriebe mehr erforderlich sind] und der Antrieb dieser Fahrzeuge dabei über einen kleinen E-Motor, der mit einem 9-Volt Haushaltsakku mit Strom versorgt wird, erfolgen kann. Klar ist das ein „No-Go“ für die Stromerzeuger, da dann nur noch 20 % der heute produzierten Strom-„Mengen“ benötigt würden.

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