2G-Regel für Gottesdienste … hahaha!

Gottesdienste 2GIch habe schallend gelacht… unter Tränen. Wer das mitmacht, ist selber Schuld, denn 2G führt unweigerlich zu 1G… schrieb ein Leser auf Twitter. Wir schließen uns dem gerne an! Zu diesem Entschluß (s.Abb.) kam eine „Pfarrgruppe Bodenheim-Nackenheim“ – man sieht, daß es dort mehrheitlich sehr gebildete Leute gibt ))) Aber gehen wir einmal weg von den absurden und lächerlichen Regeln, die sich die staatliche Verschwörer-Mafia ausgedacht hat und umzusetzen versucht – wobei die Pfaffen und ihre geistig verarmten Gehilfen tatkräftig mitwirken… Die Religion war schon immer gedacht als ein Opium für’s Volk. Wladimir Iljitsch Lenin schrieb 1905:

Die moderne Gesellschaft ist ganz auf der Ausbeutung der ungeheuren Massen der Arbeiterklasse durch eine verschwindend kleine, zu den Klassen der Grundeigentümer und Kapitalisten gehörende Minderheit der Bevölkerung aufgebaut. Das ist eine Sklavenhaltergesellschaft, denn die „freien“ Arbeiter, die ihr Leben lang für das Kapital arbeiten, „haben Anrecht“ nur auf solche Existenzmittel, die zum Lebensunterhalt der Profit erzeugenden Sklaven und zur Sicherung und Verewigung der kapitalistischen Sklaverei notwendig sind.

Soziale Erniedrigung, Verrohung und Verkümmerung…

Die ökonomische Unterdrückung der Arbeiter verursacht und erzeugt unvermeidlich alle möglichen Arten der politischen Unterdrückung und sozialen Erniedrigung, der Verrohung und Verkümmerung des geistigen und sittlichen Lebens der Massen. Die Arbeiter können sich mehr oder weniger politische Freiheit für den Kampf um ihre ökonomische Befreiung erringen, aber keinerlei Freiheit wird sie von Elend, Arbeitslosigkeit und Unterdrückung erlösen, solange die Macht des Kapitals nicht gestürzt ist. Die Religion ist eine von verschiedenen Arten geistigen Joches, das überall und allenthalben auf den durch ewige Arbeit für andere, durch Not und Vereinsamung niedergedrückten Volksmassen lastet.

Die Hoffnung auf ein besseres Leben (ohne Corona)

Die Ohnmacht der ausgebeuteten Klassen im Kampf gegen die Ausbeuter erzeugt ebenso unvermeidlich den Glauben an ein besseres Leben im Jenseits, wie die Ohnmacht des Wilden im Kampf mit der Natur den Glauben an Götter, Teufel, Wunder usw. erzeugt. Denjenigen, der sein Leben lang arbeitet und Not leidet, lehrt die Religion Demut und Langmut hienieden und vertröstet ihn mit der Hoffnung auf himmlischen Lohn. Diejenigen aber, die von fremder Arbeit leben, lehrt die Religion Wohltätigkeit hienieden womit sie ihnen eine recht billige Rechtfertigung ihres ganzen Ausbeuterdaseins anbietet und Eintrittskarten für die himmlische Seligkeit zu erschwinglichen Preisen verkauft. Die Religion ist das Opium des Volks. Die Religion ist eine Art geistigen Fusels, in dem die Sklaven des Kapitals ihr Menschenantlitz und ihre Ansprüche auf ein halbwegs menschenwürdiges Leben ersäufen.

Schließt euch zusammen für ein besseres irdisches Leben!

Doch der Sklave, der sich seiner Sklaverei bewußt geworden ist und sich zum Kampf für seine Befreiung erhoben hat, hört bereits zur Hälfte auf, ein Sklave zu sein. Durch die Fabrik der Großindustrie erzogen und durch das städtische Leben aufgeklärt, wirft der moderne klassenbewußte Arbeiter die religiösen Vorurteile mit Verachtung von sich, überläßt den Himmel den Pfaffen und bürgerlichen Frömmlern und erkämpft sich ein besseres Leben hier auf Erden. Das moderne Proletariat bekennt sich zum Sozialismus, der die Wissenschaft in den Dienst des Kampfes gegen den religiösen Nebel stellt und die Arbeiter vom Glauben an ein jenseitiges Leben dadurch befreit, daß er sie zum diesseitigen Kampf für ein besseres irdisches Leben zusammenschließt. …

Was uns wichtig ist…

Durch keine Broschüren, durch keine Propaganda kann man das Proletariat aufklären, wenn es nicht durch seinen eigenen Kampf gegen die finsteren Mächte des Kapitalismus aufgeklärt wird. Die Einheit dieses wirklich revolutionären Kampfes der unter-drückten Klasse für ein Paradies auf Erden ist uns wichtiger als die Einheit der Meinungen der Proletarier über das Paradies im Himmel.

Quelle:
W.I. Lenin: „Sozialismus und Religion. In: Werke, Dietz Verlag Berlin, Bd.10, S.70-75 (gekürzt und mit Zwischenüberschriften versehen – N.G.)

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3 Antworten zu 2G-Regel für Gottesdienste … hahaha!

  1. Harry56 schreibt:

    Interessant, wie geradezu erschreckend LENIN noch heute so aktuell ist!
    Wie müssen uns daher nicht wundern, wenn LENIN in Russland und anderswo, wo immer das Kapital herrscht, von allen parasitären Klassen, Schichten, deren bezahlten Maulhelden und Schmierfinken verunglimpft oder einfach totgeschwiegen wird.

    Soz. Grüße!

  2. Pingback: 2G-Regel für Gottesdienste … hahaha! — Sascha’s Welt | Schramme Journal

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