Die Profiteure der „Pandemie“ und ihre Kritiker

Lausen-Rossum - IntensivmafiaIn den letzten Wochen und Monaten haben in Hunderten Städten und Gemeinden der BRD die Proteste der Menschen gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung massenhaft zugenommen. Schon Anfang März 2020 waren Kritiken  laut geworden, daß Corona-Viren an sich nichts Neues, und auch weniger gefährlich sind, als behauptet wurde. Schon zu dieser Zeit hatte sich bei vielen Menschen die Erkenntnis durchgesetzt, daß es auch keine Corona-„Pandemie“ geben kann und die Maßnahmen dagegen völlig überflüssig sind. Und nachdem der Corona-Ausschuß unter Leitung von Dr. Reiner Füllmich und Viviane Fischer, gemeinsam mit Dr.med. Wolfgang Wodarg und Prof. Dr.med. Sucharit Bhakdi in unzähligen Aussprachen und in über 50 Sitzungen den Nachweis erbracht hatten, daß nicht der Corona-Virus, sondern die staatlichen Zwangsmaßnahmen das Problem darstellen, nachdem eine „Verschwörungstheorie“ nach der anderen sich doch als zutreffend erwiesen hatte, schließen sich nun auch immer mehr Menschen zu Demonstrationen zusammen. Und zwar nicht nur in der BRD, sondern weltweit. Die durch diese angebliche „Pandemie“ willkürlich entstandenen Todesfälle gehen in der Welt bereits in die Hunderttausende, wenn nicht gar Millionen. Immer mehr platzen auch die über die Massenmedien verbreiteten Lügen. Im Kopp-Verlag ist von Tom Lausen und Walter van Rossum ein interessantes Buch erschienen: „Die Intensivmafia“. Unsere Leserin Annika hat sich das Buch einmal angeschaut und schrieb uns ihre Meinung über ihren ersten Eindruck:

Lieber Sascha,

…danke Dir herzlich für das fundierte und mehr als überzeugend gemachte Buch von Christ, Rossum und Lausen. Ich hab mal ein wenig hineingelesen in die ersten Seiten und dann bis zum Schluß weitergeblättert. Mein erster Eindruck ist: Es ist nicht nur gründlich, fast sogar akribisch aufgearbeitet, was uns da über die Medien als «Pandemie» verkauft wurde. Sehr gut beschrieben, mit welchen zwielichtigen Mitteln und Methoden dabei vorgegangen wurde, um die Öffentlichkeit zu täuschen, zu betrügen und letztlich die Menschen mit irgendwelchen, im Grunde sinnlosen Zwangsmaßnahmen zu terrorisieren.

Was mich allerdings verwundert: niemals und mit keinem Wort wurde hier die «Systemfrage» gestellt. Immer nur wurden bestimmte Personengruppen — mal die WHO, mal die Regierung, mal die Richter und Gerichte — angezählt. Wie dabei der Begriff von Rechtmäßigkeit systematisch verformt und entstellt wurde, ist im Buch deutlich sichtbar geworden. Dennoch — keiner der Autoren wagt es, auch nur ansatzweise einen Blick über den Tellerrand zu richten, mit keiner Silbe wird der Kapitalismus in Frage gestellt. Alles bleibt merkwürdig am Bodensatz der Zahlen, Daten und Fakten kleben…

Alle berechtigte Kritik der Autoren bewegt sich im Rahmen der Anprangerung eines, wenn auch unerträglichen «Fehlverhaltens» einzelner. Damit ist dieses Buch merkwürdig weit davon entfernt, die materiellen Wurzeln der schon ganz offensichtlich kriminellen Verhaltensweisen und des Terrors der herrschenden Klasse (nicht einmal dieser Begriff taucht in der Lexik der Autoren auf!) gegen die eigene Bevölkerung offenzulegen. Was soll man nun mit einem solchen Schmöker machen? Könnte er im Falle der gerichtlichen Klage als Beweismaterial dienen? Ja und Nein.

Ja — deshalb, weil die Tatsachen, auf die sich die Autoren beziehen, nicht nur evident, sondern auch praktisch überprüfbar sind. Nein — weil ohne eine Aufdeckung der Wurzeln dieser «Pandemie»-Lüge jegliche Rechtfertigung für eine zu erwartende Verurteilung aufgrund kausaler Zusammenhänge zwischen den Maßnahmen und den dadurch erzeugten Schäden und Todesfällen an den fadenscheinigen Gegenargumenten der Verursacher der «Pandemie» scheitern würde. Das Buch wird die Beschuldigten nicht mehr als «ein feuchter Kehricht» interessieren! Sie sitzen augenscheinlich «fest im Sattel». Zumindest vorerst! Und das ist schon mal ganz interessant!

Denn mit Argumenten, und seien sie noch so beweiskräftig, läßt sich der Kapitalismus — der ja die Ursache allen Übels ist — nicht beseitigen. Solange die Produktionsmittel in den privaten Händen einiger weniger Monopolisten und Aktionäre sind, und solange kapitalistische Produktionsverhältnisse vorherrschen, ist eine gerechte Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums unmöglich. Und immer wieder werden sich die selbsternannten «Eliten» auf Kosten der Arbeit von Millionen werktätiger Menschen grenzenlos bereichern, und sie werden versuchen, sogar den Milliarden von Konsumenten das schwer verdiente oder billig zugeteilte Geld wieder aus der Tasche zu ziehen.

Das ist nun schon fast so etwas wie eine Rezension geworden.
Sollte es aber nicht sein!

Deine Annika.


Liebe Leser,
wir wissen nicht, ob Sie dieses Buch schon gelesen haben. Wie denken Sie darüber?

Dieser Beitrag wurde unter Corona-Virus, Internationale Solidarität, Kapitalistische Wirklichkeit, Massenmanipulation, Verbrechen des Kapitalismus veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

30 Antworten zu Die Profiteure der „Pandemie“ und ihre Kritiker

  1. Hanna Fleiss schreibt:

    Ich werde mir das Buch bestellen, aber wenn es im Kopp-Verlag herauskommt, ist es Illusion zu erwarten, dass es auch um Grundlegendes des Kapitalismus geht. Aber das ist doch das Übliche, dass die Symptome akribisch aufgeführt werden, kurz vor Tellerrand aber ist Schluss. Das Problem ist, dass diese derzeit kursierenden Bücher allesamt von bürgerlichen Intellektuellen
    geschrieben worden sind. Da mehr als Symptomkritik zu erwarten, wäre naiv. Sie trauen sich ja noch nicht mal die uns angedachte „Zukunft“ zu kritisieren, und die hat es ja nun wahrlich in sich. Und das alles nach der Devise: „Beim Thema bleiben“. Das ist aber ein Zeitzeichen, das hängt auch und besonders zusammen mit dem Auscheiden der gesamten Linken der BRD aus dem Thema. Sie gieren jetzt ja schon nach dem Thema Klimawandel, da werden wir von den Linken noch unser blaues Wunder erleben. Alle Proteste sind Proteste des kleinen Bürgertums. Und die wissen – neben allerhand Illusionen – auch nicht, was zu machen ist außer Protesten. Einen wirklich machbaren Plan gibt es nicht. Weil es keine wirklich konsequente Führungskraft gibt. Die Partei Die Basis fällt meiner Ansicht nach auch aus, auch wenn die Führung gewechselt hat. Die gesamte Welt ist nicht vorbereitet auf diesen Coup des Kapitals.

    • sascha313 schreibt:

      Das ist ziemlich teuer, vielleicht kannst Du’s als ebook haben?!

      • Hanna Fleiss schreibt:

        Sascha, ebook kann ich überhaupt nicht gebrauchen (ich habe mir absichtlich kein SmartPhone zugelegt, mach ich erst, wenn es gar nicht mehr anders geht), um das lesen zu können. Ich lese auch viel lieber im Buch als digital. Da bin ich altmodisch. Wie teuer ist denn der Spaß mit dem Buch?

      • sascha313 schreibt:

        Ja, das stimmt schon , man kann so ein ebook, nur um zu wissen, was drin steht, schon mal am PC lesen, bevor man sich entschließt, dafür 23 € auszugeben.

    • roprin schreibt:

      „Die Linke“, speziell Gregor Gisy, verlangt ja, alle Impfgegner zu inhaftieren. Das sagt doch alles: „Schlage nicht die Hand, die Dich füttert.“

      • Hanna Fleiss schreibt:

        Nein, das hat Gysi nicht verlangt, er hat nur auf die Möglichkeit hingewiesen. Aber so ein „Hinweis“ reicht ja schon. Wie viele „Hinweise“ wurden denn bis jetzt nicht realisiert?
        In den USA existieren bereits jetzt mehrere Lager in mehreren Bundesstaaten, und es gibt die Befürchtung, dass sie für Nichtgeimpfte vorgesehen sind. Gysi hört da die Nachtigallen trapsen. Was in den USA geschieht, geschieht auch bald bei uns.

  2. Erfurt schreibt:

    Jedes Buch, jede Schrift und jede Publikation die das Wesen des Kapitalismus nicht als Solches darstellt dient der Propaganda. So denke ich darüber. Natürlich kann man über Fakten treflich streiten und natürlich auch über irgendwelche Zahlen. Aber was passiert wenn wenn jemand auf Twitter schreibt es habe soundsoviele Todesfälle aufgrund der „Impfung“ gegeben sehen wir am Beispiel Lisa Fitz. So kann ich nur immer wieder sagen, Leute wenn Ihr in irgendwelchen Foren//SozialMedia unterwegs seid, macht es nicht so wie Lisa Fitz. Denn dann schlagen sofort die Trolle auf und machen Euch fertig.

    Wenn Ihr mitreden wollt, dann legt das Wesen des Kapitalismus offen dar. Man muß nämlich kein Virologe oder Arzt sein um dieses schäbige Spiel entlarven zu können. Es genügt, einmal richtig darüber nachzudenken! Und wenn jemand anfängt so in der Art, in der DDR hätte man ja auch geimpft, dann diskutiert nicht über Sinn und Zweck von Impfen sondern macht Euren Gesprächspartnern den Unterschied zwischen Kapitalismus und Sozialismus klar. Dann nämlich nimmt das Gespräch eine ganz andere Richtung und zwar die wo es hingehört.

    MFG

    • sascha313 schreibt:

      Klare Worte! Danke, Erfurt!

    • Hanna Fleiss schreibt:

      Lieber Erfurt, ich will ja nicht behaupten, dass deine Ansicht falsch sei, aber ich fürchte, dieses Vorgehen ist auch bereits technokratisch gedacht, weil es die Gefühle und alles, was damit zusammenhängt, ausschaltet. Der Mensch hat zwei Gehirnhälften, muss ich dir nicht sagen. Erst das Zusammenspiel beider kann ihn zur Wahrheit führen. Wenn die rationale Gehirnhälfte zu stark wird, besteht die Gefahr falscher Entscheidungen.

      Du vergisst, dass der Sozialismus gegenwärtig noch immer stark diskreditiert ist, dass die Menschen systematisch zu Feinden des Sozialismus erzogen wurden. Versetz dich in so einen Menschen, der wird dir sehr viel von den Vorzügen des Kapitalismus erzählen können, schon allein, um nicht von dir in die Ecke gedrängt zu werden. aber vom Sozialismus? Dem wurden Schreckensvorstellungen vom Sozialismus eingepaukt. Man liest jetzt hier immer wieder, dass die „Umgestaltung“ der Welt durch das WEF „Kommunismus“ sei. DAS sind die Vorstellungen von Kommunismus, die in der westlichen Welt existieren, und nicht nur in der westlichen Welt. Die müssen erst mal ausgeräumt werden aus den Köpfen, ehe man die Menschen vor die Wahl Kapitalismus oder Sozialismus stellt.

      Ich bin übrigens nicht der Meinung, dass Literatur zum Beispiel unbedingt die Vorzüge des Sozialismus darstellen sollte, sondern es reicht, wenn sie den Humanismus, das menschliche Moment, klar herausstellt. Dann kommt der Leser selbst dazu, Gedanken zu entwickeln, was an der gegenwärtigen kapitalistischen Welt nicht dem menschlichen Bedürfnis entspricht, dass da einiges anders werden muss. Ob man das, was dabei herauskommt, nun Sozialismus nennt oder nicht, ist unwesentlich, wesentlich ist, dass der Leser aktiviert wird, sich für eine menschliche Gesellschaftsordnung einzusetzen. Dass das nur der Sozialismus sein kann, das begreift er erst viel später.

      Übrigens ist Satire immer eine Anklage der gesellschaftlichen Verhältnisse, insofern darf sie hart und unmissverständlich sein, muss aber in jedem Fall die Emotionen ansprechen. Tucholsky war ein Meister darin.

  3. Andreas Weniger schreibt:

    Soll ich ehrlich sein? Ganz ehrlich! Ich verstehe das alles nicht mehr. Die Kommunisten „marschieren“ mit den Corona-Akteuren zu den Impfzentren und sind stolz, wenn sie bereits das dritte Mal geimpft wurden. Kuba und China schreiten voran. Da sind sogar schon die Kinder geimpft. Ich aber leide mittlerweile unter Depressionen, weil ich mich weder impfen noch testen lassen will. Was ist das nur für eine Welt? Dabei sind über 99 Prozent der Deutschen coronafrei. Es könnte alles viel besser laufen. Zur Demo gehe ich nicht, weil ich dort der AfD oder sonstigen rechten Kräften hinterher laufen müßte. So stecke ich selbst mittlerweile in einer tiefen Krise und habe keine Ahnung, wie ich aus dieses Teufelskreis wieder herauskommen kann. Ich bin alt und dumm, aber immer noch nicht dumm genug, als das ich mich von dieser Corona-Krise vereinnahmen lassen würde. Welche Erfahrungen habt ihr mit all dem gemacht?

    • sascha313 schreibt:

      Lieber Andi, die sich da den Maßnahmen beugen, das sind keine Kommunisten, auch in China und auf Kuba nicht! Wer freiwillig zu den „Impfzentren“ latscht, um sich dort freudestrahlend oder zerknirscht seine dritte „Boosterung“ abzuholen, das sind bemitleidenswerte Gestalten, die immer noch nichts begriffen haben.

      Nein, Andi, Du bist nicht alleine! Es sind viele Millionen, denen es genauso geht und die sich fragen, warum einige nicht den Mut haben, NEIN zu sagen. Einen Job kann man irgendwie immer wieder kriegen. Die Gesundheit ist nach dem Stechen ruiniert und wird mit jedem Mal weiter zerstört. – Bei den Demo’s sind ganz sicher auch Kommunisten! Und die AfDler werden abspringen, sobald sie ihr Ziel erreicht haben…

      Ich kann diejenigen verstehen, die Angst haben, die sich wegen der Familie, der Schulden oder wegen sonstwas dazu „gezwungen“ sehen, sich stechen zu lassen. Ich würde niemanden deswegen verurteilen, aber ich habe große Achtung vor all denen, die sich öffentlich gegen diese kriminellen „Impfungen“ äußern – das müssen nicht mal Kommunisten sein. Im Nazireich gab es viele, die aus Glaubens- oder Vernunftgründen den Faschismus ablehnten. Immer gehört Mut dazu! Vergiß nicht: Es gab und gibt eine proletarische Solidarität!

    • roprin schreibt:

      Ja, so ist es: wie soll man das alles begreifen. Ich bin mir sicher: der Knall der Auflösung wird gewaltig sein. Eine Weltwirtschaftskrise ist eingeläutet.

    • Peter schreibt:

      Habe auch gelesen bei der DKP, MLPD und auch bei Kommunisten.org das sie für diese Verbrecherischen Spritzen sind.
      Aber es gibt auch viele Gleichgesinnte wie wir es sind die, dagegen mit Worten angehen.
      Bleiben wir unseren Idealen Treu und lesen lernen weiter von Marx Engels Lenin und ganz besonders von Genossen Stalin der das Volk auf’s Maul geschaut hat. Mit einfachen Worten den Sozialismus erklärt hat. Sozialistische Grüße Peter

      • sascha313 schreibt:

        Danke Peter. Ja es ist direkt abstoßend, was diese sog. „Linken“ hier für ein Bild abgeben. Es sind Konterrevolutionäre, wie damals nach 1930 auch die SPD. Stalin schrieb 1924: „Der Faschismus ist eine Kampforganisation der Bourgeoisie, die sich auf die aktive Unterstützung der Sozialdemokratie stützt.“ (und das trifft heute auch auf die Partei „DieLinke“ zu.)

        Weiter: „Die Bourgeoisie kann sich ohne das Vorhandensein eines solchen Blocks nicht an der Macht behaupten. Darum wäre es ein Fehler zu glauben, der ,Pazifismus‘ bedeute die Beseitigung des Faschismus, wobei sein gemäßigter, sozialdemokratischer Flügel in den Vordergrund geschoben wird.“ (SW, Bd.6, S.,253)

    • Erfurt schreibt:

      Eine wichtige Erfahrung ist diese hier: Tappe nicht in jede Schublade die man Dir auftut. Kommunisten, Linke, Linksradikale, Querdenker, Rechte, Impfgegner, Linksfaschisten, Rechtsfaschisten, Coronaleugner usw. genau das sind die Schubladen die man uns sozusagen rund um die Uhr bereitstellt. Laß Dich nicht beirren und stärke Dein Selbstvertrauen. Guck ob Du noch eine Kleine Enzyklopädie Gesundheit (DDR) irgendwo im Bücherregal hast oder gehe zu http://www.zvab.com (Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher). Lese Alexander Abusch auch den bekommst Du noch im zvab.

      Auch eine interessante Lektüre: Das Arbeitsgesetzbuch der DDR. Interessant deswegen weil es die Einheit von Theorie (Marx, Engels, Lenin…) und Praxis (soz. Produktion) darstellt.

  4. roprin schreibt:

    Natürlich kann man von einem Autor unserer Zeit nicht erwarten, daß er den Kapitalismus als solchen infrage stellt. Täte er das, würde er seine Bücher nicht veröffentlichen können. Uns geben diese Bücher jedoch Bausteine, die wir verarbeiten können. Wir können zu Fakten gelangen, die diese Autoren aufzeigen und zu denen wir nicht unbedingt Zugriff hätten. Und Fakten brauchen wir, wenn uns jemand auffordert, doch endlich zum Impfen zu gehen. Fakten brauchen wir, um die Systemfrage eineindeutig stellen zu können. Fakten dienen dazu, daß uns Gesprächspartner besser zuhören um zu besseren Erkenntnissen, ja zum Stellen der Systemfrage zu gelangen.

  5. Gipsy schreibt:

    Schön, dass sich doch einige hier beteiligen. Ich sehe es ähnlich. Letztendlich sind wir wieder beim Wesen des Kapitalismus. Ich kann über alles reden, über alles schreiben, ich kann sogar „korrekte“ Fernsehbeiträge und anklagende Radiosendungen machen und Missstände ansprechen und aufdecken. Aber der Sinn dahinter ist ein anderer, es geht einzig darum selbst im System mitzuschwimmen und Profit zu machen. Den Autoren geht es doch nicht darum etwas zu ändern, können sie auch nicht, da ihnen die materialistische Betrachtungsweise fehlt und wollen sie auch nicht. Sie wollen nur etwas ab vom Kuchen.

    In diesem Land geht es nur um das eine, größtmögliche Verwertung der eigenen Ressourcen. Der Arbeiterklasse und damit den ganzen Demonstrationen fehlt die richtungsweisende Kraft. Es geht nur um die Auflehnung gegen das erkannte Unrecht, ohne die Hintergründe ansatzweise zu verstehen. Eine Linke, echte Kommunisten gibt es in diesem Land scheinbar nicht mehr, zumindest organisiert. Wie schon hier beschrieben, laufen die sogenannten Linken mit fliegenden Fahnen in ihren Untergang und sind mit die größten Pandemiehysteriker.

    Schande über diese reaktionären Opportunisten, die selbst ihre noch einigermaßen durchblickenden Kräfte zerfleischen. Denen geht es auch nur noch um Macht und Machterhalt unter den Augen des Kapitals, sieht man sehr schön im angeblich linken Thüringen. Bei der CDU weiß man, was man bekommt, die sind schon von außen schwarz. Die verkappten Linken sind viel schlimmer, insbesondere im Verein mit Grünen und SPD. Sie verkleistern dem kleinen Mann die Augen und suggerieren der Arbeiterklasse sie stehen für sie ein. Dabei sind sie nur ein weiterer Steigbügelhalter der Bourgeoise.

    Es fehlt hier eine organisierte, zusammenstehende kommunistische Bewegung. Ein paar Splittergruppen, die sich gegenseitig bekriegen erwecken nur den Schein einer kommunistischen Partei. Wo sind sie alle? Wo kann man sich anschließen? Wir können hier über vieles schreiben und es ist gut, dass es hier noch so ein Forum gibt. Aber das Kapital hat in diesem Land optimale Bedingungen, keine Kraft, die sich entgegenstellt und die führende Rolle übernimmt. Und dennoch haben sie eine Scheißangst und unterdrücken alles, was sie als Gefahr ansehen.

    Das sollte uns zu denken geben und es muss ein Ruck durch die Kommunisten dieses Landes gehen. Proletarier aller Länder vereinigt euch. Fangen wir mit den kommunistischen Kräften in diesem Land an.

  6. gunst01 schreibt:

    Am Kapitalismus sind alle beteiligt, also leiden jetzt einfach alle mit. Dies war wohl auch die letzte Geldinjektion, um ihn noch einmal zu stabilisieren. Ohne die Scheindemie wäre dies nie möglich gewesen. Zudem haben wir jetzt auch noch eine neue Heilsbotschaft die unsere Sinnleere auffüllen wird.

  7. Hanna Fleiss schreibt:

    Lieber Roprin, das Problem mit den Fakten ist: Sie wollen gar keine Fakten hören, sie wollen gar nicht diskutieren. Was sie wollen, ist: Sie wollen aus ihrem Gegenüber noch nicht mal einen Proselyten machen, sie wollen ihre Vorstellungen bestätigt bekommen, also so eine Art Selbstversicherung, dass ihre Ansichten die richtigen sind – denn inzwischen sind sie vermutlich voller Zweifel darüber, ob sie sich richtig entschieden haben. Es ist gut, wenn man all diese Fakten kennt, das hilft bei eigenen Entscheidungen, aber als Diskussionsgrundlage taugen sie gegenwärtig noch nicht.

    Ich bin ja auch dafür, dass mit jedem Menschen gesprochen werden muss, aber das ist meistens ein Ritt über Bodensee. Und dass man die Systemfrage diskutieren sollte, da würde der erste vor dem zweiten Schritt gemacht werden, befürchte ich. Die Fronten sind zu sehr zu verhärtet, roprin. Gib dem Gegenüber recht, wo er recht hat. Das ist der erste Schritt. Lass ihm Zeit, um nachdenken zu können. Er kommt eventuell selbst zu Fragen, die er dir stellen wird. Dann antworte, vorsichtig, fall nicht mit der Tür ins Haus. Es ist ein langer Prozess, diese völlig manipulierten Menschen wieder zum klaren Denken zu bringen. Trotzdem, wir haben keine Zeit, das ist unser Schwachpunkt.

  8. Rolf schreibt:

    In der Corona-Krise werden doch von vielen Gegnern auch nur noch kapitalistische Parolen verbreitet:
    „Das ist DDR 2.0, so schlimm wie in der DDR-Sozialismus-Kommunismus. Scholz wird mit Erich Honnecker gleichgesetzt u.v.a. (siehe z.B.: Reitschuster.de …).
    Hier dürfen Weißgerber, Klier und Bohley berichten und werden zitiert …
    Rolf

    • sascha313 schreibt:

      …ja, solche halbwüchsigen Rüpel versuchen ihresgleichen damit zu beleidigen, in dem sie sie mit Persönlichkeiten aus der DDR vergleichen. Mal abgesehen davon, daß die das nicht juckt, doch da sieht man nur die Phantasielosigkeit dieser kleinen reitsch…

  9. Hanna Fleiss schreibt:

    Ja, Rolf, das ist eine richtige Beobachtung. Sowie ich auf DDR 2.0 oder „Wie in der DDR“ stoße, existiert für mich der Beitrag nicht, mag sonst auch alles stimmen. Das sind größtenteils Westdeutsche, die die DDR nur von der Grenzabfertigung kennen und nun denken, so wie sie selbst kontrolliert wurden, müsse auch die Bevölkerung der DDR kontrolliert worden sein.

    Dass sie an der Grenze übergeprüft werden, hatte doch seinen Grund. Wir hatten mit genug Agenten westlicher Geheimdienste und Saboteuren zu tun, und dass sie, falls sie entdeckt wurden, schon an der Grenze gestoppt wurden, war doch gut für die DDR-Bevölkerung. Hinzu kommen natürlich die Jeremiaden aller möglichen Ostdeutschen, die sich in den Westen gesehnt hatten. Und das wird alles für bare Münze genommen. Und dann nicht zu vergessen:

    Die Westdeutschen wurden subtil oder offen zu Feinden der DDR erzogen, sie konnten nur schwer sich ein anderes Bild von der DDR erarbeiten. Natürlich unterschied sich die DDR vom Westen – es war der Staat der Arbeiter und Bauern! Und nicht der Staat der Großkonzerne und der Großfinanz! Aber genauso kleinkariert wie gegenüber der DDR haben sich dieselben Leute auch in ihren Urlaubsorten gegenüber dem Sitten und Gebräuchen der einheimischen Bevölkerung benommen – alles Scheiße, wenn es nicht westdeutsch war. Da fragt man sich, weshalb sie im Ausland Urlaub machten, da hätten sie auch zu Hause bleiben können mit der deutschen Inlandsscheiße.

  10. Hanna Fleiss schreibt:

    Sascha, ich habe das e-book im Download, aber ich kann es nicht öffnen. Natürlich hätte ich es am Computer gelesen, falls es nicht zu umfangreich ist. Es ist ein Käse. Danke aber für den Versuch.

  11. Hanna Fleiss schreibt:

    Hier mal wieder ein bisschen Kultur, die sie uns wegnehmen wollen, als ob sie nicht zum Leben gehöre. Ich habe das Gedicht im vorigen Jahr geschrieben, als ich alle Zusammenhänge noch nicht genau überblicken konnte. Hätte ich sie gewusst, das Gedicht wäre entschieden schärfer geschrieben worden. Mit Ermunterung kann ich derzeit noch nicht dienen.

    Kein Ort für Gedichte

    Am Anfang war das Rauchverbot.
    Wer hat registriert, dass sie tief in
    unser Persönliches eingreifen?
    Noch hatten wir nicht Ahnung genug
    von dem, was kommen kann.

    Wir vergessen zu leben.
    Es wird gehetzt: gegen das Trinken,
    das Rauchen, die Sexualität, gegen
    spielende Kinder, radikale Gedanken,
    gegen das Lachen.

    Freiheit, das heißt auch Unvernunft.
    Der Glaube an die Medizin ähnelt
    heute einem religiösen Wahn, ähnelt
    dem christlichen Heilsglauben
    des Mittelalters.

    Auch dies: Wer die Freiheit liebt,
    vergisst schon mal, dass Freiheit
    vor allem Leben bedeutet, der begibt sich
    ins Korsett des Gesundheitswahns,
    ohne den Widerspruch zu bemerken.

    Die Herrschenden wollen aus uns
    Puritaner machen. Alles wissen wollen sie
    von uns, sie untersagen uns das Leben.
    Ihre instrumentelle Vernünftigkeit
    ist grenzenlos.

    Nun treten wir ein in den großen Winter.
    Sie stülpen uns eine schwarze, eisige
    Sonne über wie ein Leichentuch.
    Sie rechnen mit der ewigen Ewigkeit.
    Hier, Freunde, ist kein Ort für Gedichte.

    11.9.21

  12. Hanna Fleiss schreibt:

    https://www.anti-spiegel.ru/2022/russische-analyse-durch-die-epidemie-in-das-gruene-paradies/
    Ganz interessant, wie die Zusammenhänge dargestellt werden. Gefunden bei Anti-Spiegel.
    Wie ich schon schrieb: Der Kapitalismus versucht seinen Arsch zu retten.

  13. Rolf schreibt:

    Danke Hanna, du hast es mal wieder auf den Punkt gebracht.
    Die Analyse ist sehr gut – nach meiner Meinung.
    Entscheidend werden die Menschen, die Völker sein, mal schauen wie sie auf das weitere Vorgehen der „Planer“ reagieren.
    „Wenn mein starker Arm es will, stehen ALLE Räder still“!
    Dann bricht nicht nur der Mittelstand gewollt zusammen dann stirbt auch der Globalismus.
    Das ist die eine Etappe aber wie geht es dann weiter?

    Rolf

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