Putin entlarvt die verlogene deutsche Energiepolitik…

FRAGE des russischen Journalisten Pawel Krasnow (Erster Kanal): Herr Putin, die Gasfrage erregt die Gemüter – in Europa natürlich besonders. Wir erleben eine aktute Gaskrise. Aber als sie ausbrach, als die Preise in die Stratosphäre stiegen, hörten wir immer mehr endlose Anschuldigungen gegen Gazprom und Rußland allgemein. Erst vor wenigen Tagen gab es weitere Vorwürfe zur Einschränkungen der Lieferungen über die Jamal-Europa-Gaspipeline. Generell sind die Vorwürfe widersprüchlich: Entweder monpolisieren wir [Rußland] den europäischen Markt oder liefern im Gegenteil zu wenig.
Gestern haben sich ukrainische Nachbarn gemeldet: Naftogaz [«Нафтогаз Украины» ist eine staatliche Gesellschaft der Ukraine für die Gewinnung, den Transport und die Verarbeitung von Erdöl und Erdgas] forderte erneut die Europäische Kommission auf, Gazprom zu verpflichten, mehr Gas zum Verkauf anzubieten. Es scheint schon lustig zu sein, aber die Europäer lachen sicherlich nicht. In Europa ist die Situation sehr schwierig. Der absolute Preisrekord liegt bei mehr als 2.000 Dollar. Sowas gab es noch nie, und es war unmöglich, sich sowas auch nur vorzustellen. Ist denn Gazprom daran wirklich schuld? Die Frage ist: Ist in all diesen Anschuldigungen, die jetzt gegen Gazprom erhoben werden, auch nur ein Körnchen Wahrheit?

Schau Dir dieses Video an! Dauer 9 Minuten. Putin spricht Klartext zur Gaskrise. Solche Worte werden bei uns verschwiegen…

So wird in der BRD mit Lügen und Verdrehungen gegen Rußland Politik gemacht…

(Vielen Dank an Johann Weber für diese aufklärenden Hinweise!)
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7 Antworten zu Putin entlarvt die verlogene deutsche Energiepolitik…

  1. Hanna Fleiss schreibt:

    Darüber, dass die BRD Gas aus Russland über Polen in die Ukraine pumpt, habe ich noch nie etwas gehört oder gelesen. Ich kann mir aber vorstellen, sollte es zu einem Blackout kommen dank der Schiebereien, dass es dann hierzulande Dreizehn schlägt. Soviel ich weiß, bringt die EU das russische Gas auf den „Markt“, wo es sich mehr als mehrfach verteuert, also Gewinn für die BRD einbringt. Mich wundert der Langmut, den Russland mit der BRD-Regierung hat. Wer aber von den „Normalbürgern“ sieht da durch?

    • sascha313 schreibt:

      …gut erklärt!

    • Weber Johann schreibt:

      Hanna Fleiss: „Mich wundert der Langmut, den Russland mit der BRD-Regierung hat“

      Gibt es eine schlimmere Demütigung für ein Volk, als wenn ihre Sportler über Jahre von internationalen Großveranstaltungen ausgeschlossen werden. Russische Sportler müssen betteln um wenigsten unter neutraler Flagge an den Start gehen zu können. Ist es nicht das größte Gefühl eines Sportlers, wenn bei der Siegerehrung die Flagge seines Landes gehisst wird?

      Aktuelle Nachricht, welche Sportler in anderen Ländern müssen sich solchen erniedrigenden Schikanen unterwerfen?

      „World Athletics bestätigt die Anträge von 22 Russen, als neutrale Athleten international zu starten
      • 24.1.2022

      Das World Athletics Doping Review Board hat zugestimmt, dass die Anträge von 22 russischen Athleten die besonderen Zulassungskriterien für die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen als neutrale Athleten im Jahr 2022 gemäß Zulassungsregel 3.2 erfüllen, während der russische Verband (RusAF) weiterhin suspendiert ist.
      Diese 22 Athleten haben die besonderen Zulassungskriterien für das Jahr 2022 erfüllt:
      Name des Athleten und Datum der Teilnahmeberechtigung, in Klammern die Disziplinen Dina Aleksandrova (800m, 1500m, 5000m) 27.1.22
      Svetlana Aplachkina (1500m, 3000m, 5000m) 31.1.22
      Yelizaveta Bondarenko (pole vault) 28.1.22
      Aleksandr Buyanovskiy (400m) 3.2.22
      Vera Chalaya (400m hurdles, 400m) 28.1.22
      Timofey Chalyy (400m hurdles, 400m) 28.1.22
      Alexey Fyodorov (triple jump) 27.1.22
      Ilya Ivanyuk (high jump) 25.1.22
      Polina Knoroz (pole vault) 5.2.22
      Mariya Kochanova (high jump) 27.1.22
      Aleksandr Komarov (decathlon, heptathlon) 27.1.22
      Kseniya Labygina (60m hurdles) 28.1.22
      Mariya Lasitskene (high jump) 28.1.22
      Artyom Makarenko (combined events, 60m hurdles, 110m hurdles) 3.2.22
      Polina Miller (400m) 27.1.22
      Vasiliy Mizinov (race walking) 28.1.22
      Valeriy Pronkin (hammer) 28.1.22
      Anzhelika Sidorova (pole vault) 28.1.22
      Oleg Spiridonov (60m hurdles, 110m hurdles) 27.1.22
      Natalya Spiridonova (long jump, high jump) 7.2.22
      Yaroslav Tkalich (sprints, 400m or less) 27.1.22
      Anna Tropina (3000m steeplechase, 1500m, 5000m, cross country) 28.1.22
      Weitere Anforderungen für ANA-Athleten
      Im Anschluss an den Beschluss des World Athletics Councils vom 1. Dezember 2021, auf Empfehlung der russischen Taskforce Änderungen am Programm für autorisierte neutrale Athleten (ANA) für 2022 zu genehmigen, hat das Doping Review Board (DRB) das Verfahren und die Kriterien für ANA-Anträge überprüft und überarbeitet.
      Die Athleten müssen die in den Richtlinien dargelegten Verfahren befolgen, und alle Anträge müssen über RusAF an World Athletics weitergeleitet werden.
      Die Anträge müssen spätestens vier Wochen vor Ablauf der Anmeldefrist für den internationalen Wettkampf, für den die Teilnahmeberechtigung beantragt wird, eingereicht werden, und das Dopingkontrollgremium kann verlangen, dass sich der Antragsteller zusätzlichen Tests unterzieht, bevor ihm der ANA-Status gewährt wird.
      Der russische Verband (RusAF) kann entscheiden, welche 20 Athleten (insgesamt, nicht pro Wettbewerb) die Startberechtigung (als ANA) für die folgenden internationalen Wettbewerbe erhalten sollen:
      (a) die Leichtathletik-Mannschaftsweltmeisterschaft im Gehen, die im März 2022 in Muscat, OMA, stattfinden wird;
      (b) die Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften in Belgrad, SRB, im März 2022;
      (c) die Leichtathletik-Weltmeisterschaften, die im Juli 2022 in Oregon, USA, stattfinden sollen;
      (d) die Europameisterschaften, die im August 2022 in München, GER, stattfinden sollen;
      (e) die Leichtathletik-Halbmarathon-Weltmeisterschaften, die im November 2022 in Yangzhou, CHN, ausgetragen werden.
      (f) die Europameisterschaften im Crosslauf, die im Dezember 2022 in Turin (ITA) stattfinden.
      Die 20 ausgewählten ANAs müssen vorrangig vor allen anderen Athleten aus dem internationalen Registered Testing Pool ausgewählt werden. Die 20 benannten ANAs dürfen nach ihrer Nominierung durch RusAF aus keinem Grund mehr geändert werden.
      Darüber hinaus wird die ANA-Quote von 20 automatisch um 25 % gekürzt, wenn ein Athlet die ANA-Anforderungen nicht erfüllt (sei es durch zusätzliche Tests oder auf andere Weise).
      Es gibt keine Obergrenze für die Anzahl der russischen Athleten, die an internationalen Wettkämpfen, die nicht oben aufgeführt sind, teilnehmen dürfen (wenn sie eingeladen werden und ihnen der ANA-Status gewährt wurde). Auch für die Leichtathletik-U20-Weltmeisterschaften, die im August 2022 in Cali (COL) stattfinden werden, gilt keine Obergrenze.
      Der DRB hat die RusAF heute aufgefordert, eine „lange Liste“ vorzulegen, in der nach bestem Wissen und nach sorgfältiger Prüfung die Athleten (maximal 50) aufgeführt sind, aus denen die RusAF ihr Kontingent von 20 ANAs für große Meisterschaften auswählen will.
      Um sicherzustellen, dass die „lange Liste“ der ANA-Athleten während der gesamten Saison (nachdem ihnen der ANA-Status zuerkannt wurde) weiterhin angemessen getestet wird, muss die RusAF:
      – der AIU zwei Wochen vor jedem Wettkampf der Saison, an dem ein ANA-Athlet der „langen Liste“ teilnehmen möchte, zu bestätigen, dass:
      – bei Athleten, die an Weltmeisterschaften oder Gebietsmeisterschaften der Senioren teilnehmen wollen, in den zehn Monaten vor dem Wettkampf mindestens drei unangekündigte Tests außerhalb des Wettkampfs durchgeführt wurden, darunter (wenn sie an einem Mittelstreckenwettkampf ab 800 m, einem Langstreckenwettkampf, einem Mehrkampf oder einem Gehwettkampf teilnehmen) mindestens ein ABP- und ein EPO-Test, wobei alle diese Tests in einem Abstand von mindestens drei Wochen durchgeführt werden müssen; und,
      – bei Athleten, die an einem anderen Wettkampf teilnehmen wollen, dass der Athlet in den 12 Monaten vor dem Wettkampf mindestens drei unangekündigte Tests außerhalb des Wettkampfs durchgeführt hat, wobei alle diese Tests im Abstand von mindestens drei Wochen durchgeführt werden müssen.
      Sollte die RusAF ausnahmsweise einen Athleten zur Auffüllung ihrer Quote von 20 ANAs auswählen wollen, der nicht auf ihrer „langen Liste“ steht, muss die RusAF den DRB so bald wie möglich, in jedem Fall aber nicht weniger als sechs Wochen vor dem ersten Wettkampftag informieren. Darüber hinaus kann der DRB zu dem Zeitpunkt, zu dem der Athlet als Quotenathlet benannt wird, verlangen, dass sich der Athlet vor dem Wettkampf zusätzlichen Tests unterzieht.
      Um sicherzustellen, dass die Tests außerhalb von Wettkämpfen in einem ausreichenden Abstand durchgeführt werden, verlangt der DRB außerdem, dass zwischen dem ersten und dem letzten Test außerhalb von Wettkämpfen, auf den sich der Athlet beruft, ein Zeitraum von mindestens sechs Monaten liegen muss. Sollte ein Antragsteller diese Anforderung nicht erfüllen, kann der DRB den Athleten anweisen, sich vor dem Wettkampf zusätzlichen Tests zu unterziehen, um den ANA-Status zu erhalten.“
      Horst Milde nach Informationen von  World Athletics
      https://germanroadraces.de/?p=192388

  2. Erfurt schreibt:

    Wie sich doch die Geschichten gleichen!!! Und es sich immer wieder zeigt, daß im Kapitalismus nicht nach Bedarf produziert wird. Ganz ähnlich:

    Eine Werft in MVP verkündet den Bau eines Kreuzfahrtschiffes. Ob ein Bedarf besteht wurde zu diesem Zeitpunkt gar nicht ermittelt. Und ob das Schiff jemals in See stechen wird steht zu diesem Zeitpunkt auch noch gar nicht fest. Ebensowenig gibt es einen Auftraggeber. Was mit der Verkündung jedoch sofort beginnt sind die Spekulationsgeschäfte an der Börse. Damit einher gehen Geschäfte mit Lieferungen, Aufträgen, Krediten und natürlich auch Termingeschäfte. Mit diesen Spekulationsgeschäften wird ein Vorlauf geschaffen wo ein Großteil der Profite gemacht werden. Einzig der Verlauf dieser Spekulationsgeschäfte bestimmt das spätere Schicksal des Kreuzfahrtschiffes dessen fiktiver Preis indessen steigt und steigt. Am Ende wird das Schiff verschrottet. Eine offizielle Begründung ist schnell gefunden, hier eine Auswahl:

    — das Produkt ist zu teuer geworden,
    — der Investor/Auftraggeber ist abgesprungen,
    — wichtige Lieferanten sind pleite gegangen,
    — Teilkredite können nicht bedient werden,
    — gesetzliche Bestimmungen verhindern die Inbetriebnahme, ein Umbau würde sich nicht rechnen,
    — die Lieferungen bestimmter Bauteile sind komplett ausgefallen… usw.

    Was für eine Mißwirtschaft, geschönt mit Lügen!!!

    Schönen Sonntag 😉

    • sascha313 schreibt:

      …und in der Rüstungsindustrie wird mal gestreikt, damit die Flintenhersteller ihre Familien ernähren könnne – was für ein Irrsinn!

      • Erfurt schreibt:

        Besonders witzig ist es wenn man uns erzählt daß der Investor abgesprungen ist. Der Investor, den es nie gegeben hat 😉

        Wie auch immer, solche Begründungen verstellen den Blick auf das Wesentliche, egal ob sie im konkreten Fall zutreffen oder nicht. Wesentlich ist, daß heute ein Großteil der Profite mit Spekulationsgeschäften gemacht werden ohne daß irgendwo ein Mehrwert entsteht. Von daher ist es gar nicht die Frage ob Gasprom daran schuld sein soll was mit russischem Gas gemacht wird. Vielmehr ist die Frage warum wir in einen System leben müssen was diese krummen Geschäfte hervorbringt dessen Folgen am Ende wir zu tragen haben.

        Schönen Sonntag 😉

  3. Erfurt schreibt:

    PS: Gazprom-Lieferungen an EU und an Ukraine gehen im Übrigen kontinuierlich zurück über das gesamte Jahr 2021 bis derzeit. Was die BRD prompt dazu veranlasst die nächste Lüge zu verbreiten: Russland dreht den Gashahn zu.

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