Die Sowjetunion 1937 – der Kampf gegen die Feinde des sozialistischen Aufbaus und die Verräter

Stalin-GeneralissimusNach dem Sieg der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution mußte die Sowjetmacht äußerste Anstrengungen unternehmen, um die errungene Macht zu verteidigen. Die äußeren Feinde der Sowjetunion, die imperialistischen Invasoren, mußten besiegt und aus dem Land vertrieben werden. Und die inneren Feinde, das Diebsgesindel und die Verräter mußten ergriffen, bestraft und unschädlich gemacht werden. Wie anders hätten die Arbeiter und Bauern ihre errungene Freiheit auch verteidigen sollen! Stalin, die Regierung der UdSSR und deren Machtorgane waren also gezwungen, mit all ihrer Macht dem Unrecht Einhalt zu gebieten. Sie taten das, was nötig war, um die Revolution vor ihren erbarmungslosen inneren Feinden, den Kulaken, den Fabrik- und Gutsbesitzern, den zaristischen Unterdrückern zu schützen.

Heute haben in Rußland, wie schon 1937/39 in der UdSSR, erneut äußere und die inneren politischen Feinde des russischen Volkes die gesamte Wirtschaft und alle Machtorgane in ihren Besitz genommen. Sie haben 1990 das gesamte Volkseigentum, Fabriken, Betriebe, Rohstoffe, Grund und Boden, die Wasserkraftwerke und Energiestationen, Transporteinrichtungen und Immobilien, an sich gerissen, überall wurde geplündert, ausgeraubt und stillgelegt, wurden Sabotage- und subversive Terrorakte begangen. Westliche kapitalistische Großunternehmen hielten Einzug, eroberten die Märkte und die Produktionsstätten. Das ist das Fazit der Konterrevolution! – Deshalb geht es heute, wie schon 1917, um die Zerschlagung des Kapitalismus und den erneuten Aufbau einer sozialistischen Gesellschaftsordnung.


Auszug aus dem Buch von B.G. Solowjow und W.W. Suchodejew „Der Befehlshaber Stalin“ (russ.)

Das Jahr 1937 – Der Kampf gegen die inneren Feinde

Erstaunlicherweise merken wir manchmal gar nicht, daß wir gewohnheitsmäßig das Vokabular verwenden, das uns von denen aufgezwungen wird, die Rußland und seinen Menschen keineswegs Gutes wünschen. Wem nützt es, wenn die Handlungen des Herrschers eines Landes, das seine inneren Feinde, diejenigen, die ihm und seinem Volk schaden wollen, bekämpft, einen wahrhaft finsteren Beigeschmack erhalten? Tatsächlich war es Chruschtschow, der Repressalien durchführte, um sich beliebt zu machen. Warum schrieb Stalin ihm: „Beruhige dich, du Dummkopf“. Chruschtschow versuchte, die Schuld auf den verstorbenen Führer der UdSSR zu schieben. Und es waren sowjetfeindliche Schriftsteller wie Solshenizyn, die am meisten zur Verbreitung des Wortes „Repressalien“ beigetragen haben. Und darüberhinaus alle westlichen Soziologen und Historiker ohne Ausnahme.

Was sind eigentlich „Repressalien“ ?

Aus irgendeinem Grund verwenden wir immer noch das gängige Schlagwort der „stalinistischen Repressalien“. Warum spricht man dann nicht über die amerikanischen Repressalien in der Zeit der „Hexenjagd“? Und als dieselben Amerikaner wahllos alle Menschen japanischer Abstammung internierten? Ohne Gerichtsverfahren, nur aufgrund von japanischem Blut? Genau darum geht es bei der Unterdrückung! Man denke nur an die britischen Galgen, die französischen Guillotinen, die deutschen Konzentrationslager vor dem Krieg, den israelischen Terror… Ganz zu schweigen von den Millionen unschuldiger Opfer der Unterdrückung durch die Briten in den von ihnen kontrollierten Kolonialgebieten…

Die Feinde der Sowjetunion

Aber nein, aus irgendeinem Grund erwähnen westliche und russische Liberale solche Tatsachen nicht, und wenn sie etwas darüber sagen, werden Sie von ihnen nicht das Wort „Repressalien“ hören. Es gab keine „stalinistischen Repressalien“. Es gab einen erbitterten Kampf gegen die Feinde Rußlands: die Imperialisten, die Trotzkisten und die Sowjetfeinde aller Couleur. Und nur dank der Sicherheitsmaßnahmen, die ergriffen wurden, konnte die Sowjetunion den brutalsten Krieg gewinnen, der dem Land von den Faschisten aufgezwungen wurde. Es gibt ein wichtiges Kriterium, das die Lüge des Mythos der „Repressalien“ deutlich macht. Es ist die große aufrichtige Trauer des Volkes über die Ankündigung von Stalins Tod.

Ein grausamer, unbarmherziger Kampf…

CCCP1937-4Die gesamte Erfahrung der Geschichte zeigt, daß der Klassenkampf, insbesondere an den Wendepunkten der Entwicklung, grausam und unbarmherzig ist. Nicht nur Feinde, sondern auch unschuldige Menschen geraten in seine Mühlen. Die beispiellose, rasante Bereicherung einer Handvoll Menschen in den letzten Jahren in Rußland basiert auf dem Genozid am Volk, auf seiner Ausrottung in monströsem Ausmaß, die anderthalb Millionen pro Jahr erreicht, auf der Plünderung der Früchte der Arbeit vieler Generationen des sowjetischen Volkes. Dies ist der Ausdruck des Klassenkampfes in der gegenwärtigen Phase. Dies nicht zu sehen, bedeutet, blind zu sein. Die „demokratische“ Propaganda tut alles, um diese Tatsachen zu verschleiern, um sie vor den Menschen zu verbergen. Mit teuflischer Beharrlichkeit versucht sie auch, das Klassenwesen, die historische Bedingtheit der „Repressalien“ der 30er Jahre zu verschleiern.

Die Wahrheit muß ans Licht!

Um ein tieferes Verständnis des Themas „Repressalien“ zu erlangen, ist es notwendig, mindestens drei wichtige Aspekte des Problems zu berücksichtigen.

  • Erstens muß eindeutig festgestellt werden, ob die „Repressalien“ gerechtfertigt waren und sich gegen Personen richteten, die schwere Staatsverbrechen begangen hatten, und ob diese Personen die verdiente Strafe erhielten. Oder ob sich die „Repressalien“ gegen Unschuldige richteten und die Opfer Anhänger des sozialistischen Staates Arbeiter und Bauern waren. Diese Frage ist von grundlegender Bedeutung, und die Antwort darauf ist entscheidend für die Legitimität oder die Kriminalität der „Repressalien“ selbst. Chruschtschow und seine Gefolgsleute, die modernen „Demokraten“, haben sie bis zum letzten Detail verdreht und entstellt. Es wurden keine Mühen gescheut, um die Wahrheit in dieser Angelegenheit zu vertuschen. Zu viel ist in der Geschichte des Landes mit dieser Angelegenheit verbunden, und heute hat ihre Lösung ohne Übertreibung eine schicksalhafte Bedeutung für die Grundlagen des ideologischen und moralischen Lebens und die Entwicklungsperspektiven unserer Gesellschaft.
  • Der zweite wichtige Aspekt des Problems der „Repressalien“ ist deren Ausmaß. Hier herrscht ein komplettes Durcheinander von Figuren und monströsen Erfindungen. Es werden Zahlen genannt, die ins Unglaubliche übertrieben sind und weit über die Grenzen des gesunden Menschenverstands hinausgehen. Hinzu kommt eine Politik der völligen Ignoranz, des absichtlichen, man könnte sagen, totalen Verschweigens der offiziellen, ausreichend zuverlässigen Daten, die zu diesem Thema vorliegen. Die „Demokraten“ haben weithin Argumente verbreitet, wonach es in den dreißiger Jahren naturgemäß keine so weit reichende Abkehr von der Sache des Sozialismus und keinen solchen Verrat in den höheren Rängen der Partei- und Staatsmacht seitens der alten Bolschewiki gegeben haben kann. Dies wird als eine Wahrheit dargestellt, die keines Beweises bedarf. Die Erfahrungen der folgenden Jahre sprechen jedoch gegen die Richtigkeit dieser Argumentation.
  • Drittens: Wir sollten unsere jüngsten tragischen Erfahrungen mit der Perestroika und den Reformen nicht außer Acht lassen, als der führende Kern der Partei – der Generalsekretär Gorbatschow, die Politbüromitglieder Jakowlew, Schewardnadse, der Politbürokandidat Jelzin und andere – als Verräter an der Sache des Sozialismus und als Zerstörer des großen Landes auftraten. Es darf nicht vergessen werden, daß viele führende Kader der Partei und des Staates diesem kriminellen Weg gefolgt sind.

Lehren aus der Geschichte

Diese Ereignisse und ihre katastrophalen Folgen für das Schicksal des Landes und der Menschen haben sich vor unseren Augen abgespielt. Warum sollten wir also von vornherein ausschließen, daß es nicht auch in der frühen Phase der Geschichte des Sowjetstaates solche Feinde des Sozialismus gegeben hat? Und die „Demokraten“ leugnen die Notwendigkeit und Unvermeidbarkeit der „Repressalien“ in den 30er Jahren, die legitimerweise auf die Unterdrückung ihrer staatsfeindlichen und antisowjetischen Aktivitäten abzielten. Diese Lehren aus der Geschichte müssen bei der Betrachtung des Problems der „Repressalien“ berücksichtigt werden.

Waren die harten Strafen 1937/39 gerechtfertigt?

Betrachten wir nun, zumindest allgemein, den dritten Aspekt der Repressalien: War die Härte der Strafen mit dem Hauptziel vereinbar, das Land angesichts des sich rasch nähernden Vernichtungskrieges zu retten? Waren die harten Maßnahmen der Repressalien gerechtfertigt und notwendig? Zunächst einmal muss festgestellt werden, gegen welche Straftaten sie eingesetzt wurden. Die Schwere der Schuld muß der Schwere des Verbrechens entsprechen, muß sich aus der Schwere des Verbrechens ergeben.

Es war Klassenkampf…

Weder Chruschtschow noch seine Anhänger konnten die unumstößlichen Tatsachen leugnen, daß in den 30er Jahren und danach Minen gesprengt, Getreidespeicher niedergebrannt, Züge mit Menschen und Gütern entgleisen gelassen, Polizisten und Vollstrecker den deutschen Besatzern zu Diensten sind und diese das sowjetische Volk hintergangen und getötet haben. Schließlich wurde dies alles von bestimmten Personen durchgeführt. Es ist lächerlich zu behaupten, daß dies nur Einzelfälle waren. Zehntausende von Fakten bestätigen, daß es sich dabei um eine Erscheinungsform des Klassenkampfes handelt.

Quelle: http://новости-россии.ru-an.info/новости/сталин-не-проводил-репрессии-он-уничтожал-врагов-и-предателей-россии/

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4 Antworten zu Die Sowjetunion 1937 – der Kampf gegen die Feinde des sozialistischen Aufbaus und die Verräter

  1. Stockmann schreibt:

    Auch wenn ich hier auf taube Ohren mit meiner Meinung stoße:

    Putin ist ein Verräter. Die Nach-1991 Sowjetunion – ganz zu schweigen unter Jelzin – hatte und wird keinerlei Interesse haben die RGW Staaten zu retten. Unsere DDR war und ist Rußland ‚Wurscht‘.
    Der drohende Krieg der imperialen Staaten USA und Rußland ist mir eigentlich deswegen auch ‚Wurscht‘. Es sollte jedem klar sein, wer sich in diesen Tagen für eine Seite entscheidet und einsetzt verkauft sein Hemd an den Faschismus. Rußland ist m. E. nach kein Land mehr zu dem man hochachtungsvoll hochschauen kann. Das war vor 1961.

    • sascha313 schreibt:

      Genauso ist es. Diejenigen die noch in der UdSSR aufgewachsen sind und Sowjetmenschen geblieben sind, haben das gleiche Problem wie wir.

    • labbi57 schreibt:

      Der drohende Krieg gegen Rußland wird Europa vernichten. Nicht nur die Wirtschaft wird zerstört, auch Millionen Tote wird es geben.

      • sascha313 schreibt:

        Es ist empörend zu sehen, wie die deutschen Massenmedien jetzt nach der Pfeife der usa-Kriegstreiber tanzen. Diese Fanatiker haben jahrelang nach einem neuen „Sender Gleiwitz“ gesucht, und alles basiert auf der Lüge der „Annexion der Krim“ und der Lüge der militärischen Bewaffnung und Unterstützung der „Separatisten“ im Donbass durch Rußland.

        Die Zeitungen schreiben schon: „Am Mittwoch wird Rußland die Ukraine überfallen“ – so sagen angeblich die USA-Geheimdienste. Fehlte nur noch, daß diese USA-Faschisten einen „Präventivkrieg“ (à la Hitler) gegen Rußland anzetteln.
        Hervorzuheben ist allerdings, daß Rußland kürzlich erst einen Pakt mit China abgeschlossen hat. Die Hasardeure des militärisch-finanziell-pharmazeutischen Komplexes sehen seit fast 30 Jahren keinen Ausweg aus ihrer permanenten Weltwirtschaftskrise als den Krieg.

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