…faschistischer Massenmord in Donezk

Mit dem Anschlag auf Donezk vom 16. März 2022 verlängert sich die Liste der durch ukrainische Hand getöteten Menschen im Donbass um weitere 20. Seit 2014 haben bereits 15.000 Personen sinnlos ihr Leben verloren.

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Aktuell gibt es im Zentrum von Donezk sowie allen Städten der Republik niemanden mehr außer Frauen, Kindern und älteren Menschen. Alle Männer sind längst eingezogen worden. Was also bringt es, das Stadtzentrum zu attackieren? Noch dazu in dem Teil, in dem nur Zivilisten unterwegs sind.

Ein Bürger schreibt:

„Für die ukrainischen Behörden ist der Donbass kein besiedeltes Land, sondern ein Gebiet. Das Leid der Menschen dort interessiert sie nicht. Ihre Ideologie ist Tod und Terror. Der Donbass muß für sie in ständiger Angst leben. Sogar der ehemalige ukrainische Präsident Poroschenko sagte: „Unsere Kinder werden in Schulen und Kindergärten gehen, während sie (die Kinder im Donbass) in Kellern sitzen werden“.


Der russische Autor Nikolai Starikow schreibt zu dem Anschlag des Ukrainischen Militärs auf Donezk:

„Nach der Tragödie im Donbass schrieben die westlichen Medien fast nichts darüber. Sie hatten mehrere Möglichkeiten für ihre Reaktion:

  1. Zu schweigen.
  2. Zu schreiben, daß mehr als zwei Dutzend Menschen in Donezk getötet bzw. verwundet wurden und die „Separatisten“ die Schuld dafür dem Kiewer Regime gaben, das daraufhin seine „Unschuld“ erklärte.
  3. Über die Todesfälle zu sprechen und nicht darauf hinzuweisen, wer die Schuld daran trägt.

Wahrscheinlich gab es noch eine vierte und eine fünfte Möglichkeit… Was fehlte, war das Wichtigste – eine ehrliche Schilderung der Ereignisse. Mit einer Erklärung, wer und warum und vor allem wie lange auf Donezk geschossen hat. Aber die wichtigste Frage ist doch: Sind wir überrascht? Nein, wir sind nicht überrascht. Der Westen ist genau das. Er ignoriert hartnäckig die Opfer, die sein politisches und wirtschaftliches Weltbild stören, und konzentriert sich auf die „kleinen Tränen“, die dieses Bild vervollständigen und färben werden.

Auch die russischen Liberalen vertreten denselben Standpunkt. Sie sehen das Leid der Kinder und Frauen im Donbass nicht und konzentrieren sich auf das Leid der Menschen in Charkow und Mariupol. Sie vergessen jedoch zu sagen, woher all dieses Leid kommt und was 2014 in der Ukraine wirklich passiert ist. Hören Sie auf, in Illusionen zu leben! Seit fast drei Jahrzehnten versuchen wir, unser Wissen und unsere Wahrnehmung des Westens mit der Realität in Einklang zu bringen. Denn der Westen ist ein zynischer, blutiger und arroganter Akteur. Seine Hauptaufgabe ist es, alle zu zermalmen, Tribut zu kassieren und gut zu leben. Auf Kosten der anderen. Der Westen ist an nichts anderem interessiert. Wir können also sagen, daß 2022 das Jahr des endgültigen Abschieds von Illusionen ist. Vorausgesetzt jemand hatte sie noch…“

Quelle: @nstarikovru


Was war geschehen?

Am Montag, den 14. März 2022 fielen nach einem Angriff der ukrainischen Kiewer Regime-Truppen mit einer ukrainischen ballistischen Rakete „Totschka-U“ Teile und der Sprengkopf dieser Rakete auf die Innenstadt der Millionenstadt Donezk. Dabei wurden mindestens 20 friedliche Bürger, darunter auch Kinder getötet, und es gab ein Dutzend schwer verletzte Menschen. Durch die Explosion einer Kassettenbombe mit Streumunition verteilten sich die Projektile im Umfeld, durchschlugen einen Bus und einen Pkw. und töteten mehrere an einem Bankautomaten wartende Menschen und vorübergehende Passanten.

❗️ Was ist eine „Totschka-U“-Rakete mit Streubomben-Sprengkopf, die die Ukraine in letzter Zeit regelmäßig auf Donezk abfeuert und die für die gestrige Tragödie verantwortlich war?

tschka-U-Rakete (9M79K / 9M79-1K) enthält:

▪️50 Kassetten mit tödlichen Raketensplittern mit einem Gewicht von je 7,45 kg.
▪️ Jede Kassette enthält 316 Raketensplitter.
▪️Die Gesamtmasse des Raketenkopfes beträgt 482 kg.
▪️ Die Gesamtzahl der Splitter beträgt 15.800.
▪️ Die Detonation der zentralen Ladung und die Öffnung des Gefechtskopfes wird durch einen Funksensor in 2.250 m Höhe ausgelöst.
▪️ Die Einschlagsfläche beträgt 3,5-7 Hektar.
Quelle: @donbassr

Was berichteten die westlichen Massenmedien über diesen Terrorangriff der ukrofaschistischen Armee?

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NICHTS !!!

Oder nur Fälschungen, wie die folgende aus der italienischen Zeitung „La Stampa“…

Stampa

Maria Sacharowa kommentiert:

(Zitat Anfang) Wenn man nur die Namen derjenigen Zeitungen auflisten wollte, die in hohen Auflagen Desinformation verbreiten, würde es den ganzen Tag dauern. Es gibt Beispiele für besonderen Zynismus, die nicht unbemerkt bleiben können. „La Stampa“ ist mit einem Foto aus Donezk auf der Titelseite erschienen. Rettungskräfte, Leichen, Menschen zuhauf, Spuren der Zerstörung. All dies – Folgen des Angriffs, der von der Ukrainischen Armee in der Donezker Volksrepublik (DVR) mittels eines taktischen Raketenkomplexes „Totschka-U“ verursacht worden war. Die Überschrift auf der Titelseite der Zeitung lautet wie folgt: „So droht Kiew der letzte Sturm“. Als ob es in Kiew gewesen sei, anstatt in Donezk, wo Leichen von Opfern militärischer Operationen herumliegen. Diese Fälschung ist bezeichnend. Hier in einer Welt, die von westlichen Medien geprägt ist, sind wir gezwungen, die letzten Jahre zu leben … das ist viel. Die gesamte Ausgabe drückt es noch klarer und blutiger aus: „Gemetzel“. Offenbar war das Fotos aus der DVR zu gut, um es nicht zu benutzen. Und dem italienischen Journalisten war es egal, daß damit ein Betrug begangen wurde: die Opfer der Ukrainischen Armee und der freiwilligen Helfer in Donezk wurden für Kiewer ausgegeben. Das alles paßt in die schockierende Informationsflut im antirussischen Dunstkreis. Und niemand kümmert sich um die Wahrheit. Jeder bedient seine eigene Seite der Barrikade. (Ende des Zitats – Übersetzung: F.G.)


Und warum wird geschwiegen, gelogen und gefälscht? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Schon seit zehn Tagen, nein – genauer gesagt: seit acht Jahren – verbreiten die westliche Massenmedien über die Ukraine alles andere als die Wahrheit! Aber was ist denn nun die WAHRHEIT ?


Die Ukraine ist ein von Faschisten regiertes Land

Entnazifizierung

So werden seit nunmehr 30 Jahren in der Ukraine nicht nur die Nazi-Kollaborateure Bandera und Schuchewitsch als „Helden“ verehrt. Die Jugend wurde im faschistischen Ungeist und zu einer fanatischen Russenhetze erzogen. Seit Mitte 2014 gibt es einen Krieg gegen die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk, in denen sich die Bevölkerung in einem Referendum mit überwältigender Mehrheit gegen den faschistischen Putsch ausgesprochen hatte.

Und das sind die Forderungen die Rußland stellt:

  1. Entnazifizierung der Ukraine,
  2. Entmilitarisierung der Ukraine,
  3. Anerkennung der Krim als Bestandteil der Russischen Föderation,
  4. Respektierung der DVR und der LVR als souveräne Staaten und
  5. Neutralität der Ukraine.

Und so geht das faschistische Regime heute mit den eigenen Soldaten um. Sie sterben, angekettet an einen Lichtmast mit einer US-amerikanischen Waffe, ohne auch nur einen einzigen Schuß abgegeben zu haben…

angekettet

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9 Antworten zu …faschistischer Massenmord in Donezk

  1. Hanz29 schreibt:

    Die grenzenlose Wut des Westens, Politik und Medien zum Geschehen in der Ukraine, schreit förmlich nach einer Erklärung.
    Die ist einfach: Man stelle sich ein Raubtier vor. Der Rachen ist weit aufgerissen, der Geifer tropft von den Reißzähnen, Millisekunden ehe das Raubtier in den Hals der Beute beißt um diesem die Gurgel heraus zu reißen. Da geschieht das Unerwartete, „Unmögliche“: Die sicher geglaubte Beute wird ihm einfach weggerissen, das Maul klappt zu – über nichts.
    Und da sollte man sich wundern, dass sich diese Bestie nun in grenzenloser Wut in den eigenen Schwanz verbeißt (oder so ähnlich)?
    Na ja, damit sind westliche Politik und Medien bis auf Weiteres erst mal erklärt, oder?

  2. Hanna Fleiss schreibt:

    Auf RT Deutsch läuft heute ein Video, das zeigt, wie die ukrainische und deutsche Propaganda in den Medien, die von vielen Leuten als unverfälscht konsumiert wird, hergestellt wird. Es gibt heute derartig raffinierte Methoden, Fälschungen zu produzieren, dass es sehr schwer ist, Fälschung von Realität zu unterscheiden. Man muss jedes Foto, jedes Video, jede schriftliche Aussage in den westlichen Medien anzweifeln. Und die Sprecherin des russischen Außenministeriums Sacharowa erwähnt, dass sie sogar so zynisch sind, die Opfer des Raketen-Anschlags auf Donezk als ukrainische Opfer des Krieges Russlands per Foto zu verkaufen. Es sind Bestien!

  3. Hanz29 schreibt:

    Das mit dem angeketteten ukrainischen Soldaten (oben) haben die von der SS gelernt, die das am Ende des Krieges auch praktiziert hat. Ältere Leute in meiner Gegend haben das noch persönlich beobachten können. Da wurden Soldaten an Maschinengewehre angekettet. Eine Praxis, die zugleich das Wissen um das eigene Ende sichtbar macht.

  4. Rolf schreibt:

    So schaut es in Deutschland aus:
    Petition: „Wolodymyr Selenskyj Platz“ Umbenennung der Adresse Unter den Linden 63-65 10117 Berlin
    https://www.change.org/p/wolodymyr-selenskyj-platz-umbenennung-der-adresse-unter-den-linden-63-65-10117-berlin

    • sascha313 schreibt:

      …der Ukraine-Wahn treibt gar seltsame Blüten. Der Gauleiter Selenski redet ja auch von „Leichenbergen“ russischer Soldaten – wo er die gesehen hat, ist schleierhaft, aber im Drogenrausch kann es ja immer wieder zu solchen Halluzinationen kommen.

  5. Pingback: …faschistischer Massenmord in Donezk — Sascha’s Welt | Schramme Journal

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