Die fünf Lügen eines Faschisten…

Es ist so ziemlich egal, ob ein Faschist nun drogensüchtig ist und Selenski heißt, oder ob er Turtschenjuk, Tjagnibok oder Melnik heißt, ob er aus der BRD kommt oder aus den USA, ob er selbst Kinder hat oder nicht – ein Faschist bleibt ein Faschist. Natürlich ist diese Gesinnung nicht vererbbar, doch es verwundert nicht, wenn nun auch die Enkel sich der faschistischen Gesinnung ihrer Großväter erinnern und dem Vorbild ihrer Ahnen nacheifern. Hier nun fünf Lügen eines solchen Faschisten:

  1. Putin führt einen verbrecherischen Krieg gegen die Ukraine.
  2. Er hat mit allen Regeln des Völkerrechts gebrochen.
  3. Er hat die Ukraine angegriffen und bedroht damit auch die Freiheit Europas.
  4. Kriegsverbrechen sind offenkundig Teil seiner Kriegsführung.
  5. Wehrlose Zivilisten werden gezielt getötet, Kriegsgefangene hingerichtet, Familien ermordet, Krankenhäuser mit Raketen beschossen.

Schon die Formulierung, daß „Putin“ einen Krieg führen würde, ist ebenso „eingängig“ wie falsch. Es ist ein primitiver pychologischer Trick, eine Formel, die man sich leicht merken kann. Westdeutsche „Historiker“ haben nach 1945 auch Hitler für den Krieg verantwortlich gemacht. Ein Einzeltäter? Nein – es war nicht Hitler, sondern es war der deutsche Imperialismus, der nun schon zum zweiten Male einen Krieg angezettelt hatte. Personen sind austauschbar, gesellschaftliche Klassen nicht. Es ist eine Gesetzmäßigkeit des Imperialismus, daß nach einer Überproduktionskrise ein Krieg folgt, da die tendenziell fallende Profitrate förmlich nach der Eroberung neuer Absatzmärkte und Rekrutierung billiger Arbeitskräfte schreit. – Doch es geht noch um etwas ganz anderes.

Erstens: der Krieg gegen die Menschen im Donbass hat schon vor acht Jahren begonnen, nachdem sich die Einwohner von Lugansk und Donezk in überwältigender Mehrheit gegen den faschistischen Putsch in Kiew aussprachen und ihre eigenen Volksrepubliken gründeten.
Zweitens, und das ist am schwerwiegendsten: Entgegen allen Absprachen hat sich die NATO seit ihrer Gründung immer mehr nach Osten erweitert. Nicht nur, daß Rußland seit Beginn des Kalten Krieges ringsum von USA-Militärstützpunkten umzingelt ist, und die USA nun ihrerseits für ein Dutzend aggressiver Kriege die Verantwortung trägt. Und
Drittens: Die Völker der Sowjetunion (und damit sind nicht nur die Russen gemeint!) haben schon einmal während des faschistischen Überfalls auf die UdSSR die leidvolle Erfahrung gemacht, wie ihr Land verwüstet und ausgeplündert wurde.

Rußland hat noch nie ein anderes Land überfallen. Nein, auch die Krim wurde nicht okkupiert! Ebenso wier im Donbass hatte die Bevölkerung der Krim mit überwältigender Mehrheit gegen den faschistischen Putsch in Kiew abgestimmt. Nach der Zerschlagung des Sozialismus in der Sowjetunion haben skrupellose Politiker, Lakaien des Kapitals, nach dem Prinzip „Teile und herrsche“ in der Belowescher Pußta die Aufspaltung der UdSSR in mehrere kapitalistische Länder beschlossen. Ein eindeutiges, gegensätzliches Votum der Bevölkerung wurde ignoriert. Anstatt die für den Niedergang des Sozialismus Schuldigen zu entlarven und zu bestrafen, wurden diese Volksverräter in Schutz genommen. Ehemalige Funktionäre bereicherten sich am Volksvermögen der Sowjetunion, sie wurden zu Oligarchen, riehten sich ein in die verbrecherische „Elite“ der kapitalistischen Millionäre und Milliardäre. Das ist verbrecherisch! – und nicht der Kampf gegen den geplanten Überfall und eine erneute Versklavung der Russen durch den Faschismus.

So hat sich die NATO in Richtung Osten ausgebreitet:

Argumente gegen die Lügen

Natürlich wollen die Nazis keine Argumente hören. Es interessiert sie nicht, was andere denken. Wahrheitswidrige Behauptungen werden aufgestellt und so oft wie möglich wiederholt, bis sie ins Bewußtsein der Bevölkerung eingedrungen sind und am Ende noch geglaubt werden. Dennoch

  1. es ist kein Krieg der Russen gegen die Ukraine, sondern ein Kampf gegen den Faschismus.
  2. nirgends steht im Völkerrecht geschrieben, daß es kein Selbstverteidigungsrecht gibt.
  3. hat Rußland nicht die Ukraine angegriffen, sondern ausschließlich die ukrainischen und US-amerikanischen Militärstützpunkte und strategische Ziele der vom USA-Imperialismus finanzierten und bewaffneten Asow-, Aydar-Söldner und des Rechten Sektors (wie Flugplätze, Kasernen, Waffen- und Munitionslager, Tanklager usw.). Ausdrücklich wurde die friedliche Bevölkerung geschützt. Auch ist damit nirgendwo die „Freiheit Europas“ (die es sowieso nicht gibt – das haben wir während der angeblichen „Pandemie“ seit 2020 unmittelbar erlebt!) bedroht worden.
  4. wurden Kriegsverbrechen nicht von der russischen Armee, den tschetschenischen und anderen Spezialeinheiten begangen, sondern als „false-flag“-Aktion und als Provokation von der Ukrainischen Armee (Beschuß eines Kindergarten, Massaker von Butscha und Kremetschuk), um hinterher in breiter Öffentlichkeit die russischen Streitkräfte beschuldigen zu können. Niemals haben die russischen Streitkräfte Wohngebäude, Siedlungen, Krankenhäuser, Schulen oder Kindergärten bombadiert – es sei denn, sie wurden von Asow- ATO- oder Ajdar-Söldner als Stützpunkt oder Unterschlupf genutzt. Immer wieder wird bekannt, daß von der ukrainischen Armee friedliche Einwohner als menschliche Schutzschilde mißbraucht, Gefangene gefoltert und Verwundete erschossen werden.
  5. werden vor allem westliche Massenmedien genutzt, um die russischen Streitkräfte genau derjenigen Verbrechen zu beschuldigen, die von der ukrainischen Armee, den Asow- und Ajdar-Söldnern und dem Rechten Sektor begangen wurden. Es sind Fake News! Das gleiche haben schon die Nazis im 2. Weltkrieg getan, indem sie die sowjetischen Soldaten wahrheitswidrig der Mißhandlung Gefangener und der „Vergewaltigung deutscher Frauen“ beschuldigten. Stattdessen ist es so, daß sogar verwundete ukrainische Soldaten von russischen Ärzten behandelt und versorgt werden. Die Wahrheit läßt sich auf Dauer nicht verleugnen.

Die Wahrheit aber ist das:

Die Ukraine bereitete sich langfristig und zielstrebig auf einen Angriff auf Rußland vor. Und zwar lange vor dem Beginn der russischen Spezialoperation. Der Einsatz der russischen Armee hätte keinen Tag später beginnen dürfen. Erstellt wurde diese Broschüre in den USA von „Freedom Hause“

Quelle: [:taxeles]


Der deutsche und faschistische Russenhaß

Unter dem Motto ,Politik einfach erklärt‘, wird mittlerweile auch an deutschen Schulen der Russenhaß verbreitet. Über die Russen wird gesagt: Sie sehen aus wie Menschen, aber es sind blutrünstige hasserfüllte Monster. – Deutlicher kann man es nicht sagen. Das ist die Sprache eines Goebbels. Da werden Faltblätter verteilt, in denen die Jugend faschistisch indoktriniert wird. Mit verschiedenen Aufgabenstellungen, deren Antworten bereits vorgegeben sind, werden die Schüler gezwungen, die „richtigen Antworten“ einzutragen, um hernach diejenigen stigmatisieren zu können, die sich dem Diktat des Lehrers nicht unterwerfen oder die einfach anderer Meinung sind.

Über die Ursachen des Krieges: Krieg ist bekanntlich (nach Carl von Clausewitz) eine Fortsetzung der Politik mit anderen, d.h. gewaltsamen Mitteln. Es ist der organisierte bewaffnete Kampf zwischen Klassen, Staaten oder Nationen, der um ökonomische Interessen und politische, militärische Ziele bestimmter Klassen geführt wird. Die Marxisten-Leninisten, so sagt Lenin, „haben die Kriege unter den Völkern stets als eine barbarische und bestialische Sache verurteilt“. Der Krieg ist historisch an die Spaltung der Gesellschaft in antagonistische Klassen gebunden. Die Ursachen des Krieges liegen demnach in den Produktionsverhältnissen der Ausbeutergesellschaft, gegenwärtig im Imperialismus. Infolge des Wirkens des Gesetzes der ungleichmäßigen ökonomischen und politischen Entwicklung im Kapitalismus führen die imperialistische Mächte einen erbitterten Kampf um die Neuaufteilung der Welt. Der Imperialismus ist weiter gekennzeichnet durch seinen aggressiven,  expansionistischen Charakter, der aus dem Streben der Monopole und der imperialistischen Mächte nach neuen Rohstoffquellen, Absatzmörkten, Kapitalanlagemöglichkeiten, Einflußsphären und Militärstützpunkten erwächst und den Militarismus in außerordentlich starkem Maße entwickelt. Imperialismus und Militarismus sind untrennbar miteinander verbunden.

Historisches Beispiel:
Nazistische Pläne zur Vernichtung der UdSSR. Schon am ersten Tag des Krieges verkündete Hitler, sein Ziel liege darin, den sowjetischen Staat zu zerstören, die sozialistische Gesellschaftsordnung zu vernichten und im Lande die Macht der Kapitalisten und Gutsbesitzer zu restaurieren. Es gab Pläne für die Ausrottung eines Teils der Bevölkerung, die Massenverschleppung arbeitsfähiger Menschen zur Zwangsarbeit nach Deutschland, die Ausfuhr von Industrieanlagen, Rohstoffen und landwirtschaftlichen Erzeugnissen u.a.m. Und um diese Eroberungspläne zu begründen, brauchte man den den Russenhaß, den Antibolschewismus und den Antisowjetismus. Die Menschen in Europa wurden gegen die Russen aufgehetzt und für den Krieg als Kanonenfutter weichgekocht:

Schon immer hatten die kapitalistischen Eroberer aus Europa, aus Japan und den USA ein großes Interesse an den Reichtümern Rußlands. Diese nationale Überheblichkeit und den Haß auf andere Völker bezeichnet man als Chauvinismus! Daß also auch der Russenhaß nichts Neues ist, beweist auch die nachstehende Zeichnung aus dem 19. Jahrhundert:

Chauvinismus: reaktionäre bürgerliche Ideologie und Politik, die auf die offene, direkte und brutale Unterjochung anderer Völker, auf die Entfachung nationaler Feindschaft und nationalen Hasses sowie auf die Unterdrückung der eigenen Nation gerichtet ist. Als extremer bürgerlicher Nationalismus vertritt der Chauvinismus der Form nach die angebliche Höherwertigkeit einer Nation, seinem Inhalt nach ist er die Verherrlichung der Herrschaft der jeweiligen imperialistischen Bourgeoisie eines Landes über die eigene und über fremde Nationen. Der Chauvinismus ist vielfach von rassistischen und revanchistischen Anschauungen durchdrungen. Im deutschen Faschismus fand er seinen bisher brutalsten Ausdruck. Die Kommunisten sind, getreu dem internationalen Charakter der Arbeiterklasse, konsequente Gegner jeglichen Chauvinismus, und bekämpfen ihn kompromißlos.

Quelle: Kleines politisches Wörterbuch. Dietz Verlag Berlin,1967, S.113.

Siehe auch:

The alliance of MI6, the CIA and the Banderites

Support UkraineWie man sieht, ist die Vorbereitung der ukrainischen Truppen auf den Krieg als modernes Kanonenfutter, aber unter der Kontrolle westlicher Offiziere und Generäle, in vollem Gange. Und das auf allen Ebenen – es werden Aufklärungsveranstaltungen durchgeführt, die Informations- und psychologische Unterstützung wird verstärkt, taktische Einheiten werden wieder aufgebaut, und Sabotagegruppen werden vorbereitet.

Siehe: Vanessa Beeley – https://thewallwillfall.org/2022/04/24/the-alliance-of-mi6-the-cia-and-the-banderites/


Die deutschen Kriegstreiber – ab an die Front!

Kriegspartei

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12 Antworten zu Die fünf Lügen eines Faschisten…

  1. Hanna Fleiss schreibt:

    RT Deutsch hat heute einen Beitrag der Asow-Faschisten zu Zivilisten in der Bunkeranlage in Asowstal eingestellt. Wenn die Bilder nicht gefakt sind, gibt es dort tatsächlich Zivilisten, auch Kinder. Ob es 500 sind, wie Selenski sagte, sei mal dahingestellt. Gezeigt wurden ca. 20 Kinder und Erwachsene, anzunehmen, dass es sich um Angehörige der Asows handelt. Ein Raum wurde gezeigt, nicht viel größer als ein größeres Wohnzimmer, die Asows brachten Lebensmittel. Es gibt dort Schlafgelegenheiten, nicht erkennbar, ob Betten oder Matratzen, Wasser scheint es auch zu geben, erkennbar an Handtüchern, die zum Trocknen aufgehängt sind, auch Beleuchtung. Leider habe ich die Reden der Erwachsenen und auch der Kinder, alle in Anoraks, es ist sicher sehr kalt, nicht verstanden.

    Es war aber eindeutig, dass sich die Reden nicht gegen ihre „Betreuer“ richten. Offensichtlich wurde den Zivilisten nicht gesagt, dass die russische Armee in den vergangenen Tagen bereits mehrmals Ausreisekorridore ermöglicht hat. Ausreisekorridore werden gefordert, und die Asow-Faschisten wollen in Drittstaaten entlassen werden. Meiner Ansicht nach können sie sich noch längere Zeit dort in den Bunkeranlagen halten. Das werden sie sicher tun, binden sie doch damit die russische Armee, die das Stahlwerk umstellt hat. Das Video hatte natürlich den Zweck, in der westlichen Öffentlichkeit Mitleid zu erregen. Doch die Faschisten wissen genau, was sie erwartet. Es gibt einen Befehl, dass sich die ukrainischen Soldaten nicht ergeben dürfen. Daran wird sich das Mörderpack halten.

  2. Erfurt schreibt:

    Die öffentliche Diskussion über Waffenlieferungen an die Ukraine ist nur Show. Den Zuschauern von ARD+ZDF soll suggeriert werden daß diese Lieferungen jetzt notwendig sind, also „solidarische Hilfe“ dem Volk der Ukraine gegenüber. Allein in diesem einen Satz stecken ungezählte Lügen und die Waffenlieferungen sind längstens, spätestens seit 2014 im Gange. Es ist ein schmutziges Geschäft und die Leichen dienen obendrein der Propaganda.

    Genauso wie die NATO aus Afghanistan offiziell abgezogen ist, wird sich der Westen davor hüten NATO auf die Uniformen und Waffen der rekrutierten Söldnerarmee zu schreiben die in der Ukraine operieren, morden und provozieren. Und diejenigen die mit humanitären Absichten eine Spende einzahlen, ahnen nicht daß sie damit den Faschismus in der Ukraine finanzieren.

    Die Lügen im Fernsehen sind unerträglich!

    • Harry56 schreibt:

      Hallo Gen. Erfurt, schon in den späten 1970er Jahren konntest du für nur wenige DM ein kleines Taschenbüchlein erwerben. Der Titel war, wenn ich nicht irre: „Wie ARD und ZDF lügen“.
      Alles was schon damals absolut richtig beschrieben wurde, es gilt noch heute für diesen offiziellen „öffentlich-rechtlichen“ – STAATSFUNK , und die vielen „Privaten“, der gleiche „Info“ – Müll !
      Aber warum ist das so bei aller der vielen Aufklärung heute noch so wie damals? Was hat sich geändert? NICHTS! Und warum?
      Weil sich an den wahren MACHTVERHÄLTNISSEN trotz aller angeblich „Freien Wahlen“ nie etwas verändert hat.
      Der gelegentliche Austausch von Polit – Marionetten, zumeist nur erbärmlichen gekauften Politik – Darstellern, irgendwelche wie aus der Retorte stammenden neuen (bürgerlichen!) Parteien, es ist immer die gleiche Soße, keinerlei moralisierende „Entrüstung“ hilft hier weiter, alles sind letztlich immer Machtfragen.

      Soz. Gruß!

      • sascha313 schreibt:

        Ich kann mich auch noch an das schmale Heftchen „Was und Wie?“! erinnern, wo gute und kurze politische Agitiation enthalten war.

      • Hanna Fleiss schreibt:

        Harry, die BRD wird die „schweren Waffen“, nämlich Gepard-Panzer, liefern. Dies ist jetzt entschieden worden. Nun weiß ich nicht, wie das mit der Munition ist. Die Schweiz hat gesagt,
        dass sie sich daran hält, keine Waffen in Kriegsgebiete zu liefern, sie stellt die Munition für diese Panzer her. Was daraus wird, werden wir sehen. In jedem Fall aber ist klar, dass dieser Vorgang auch in Russland bekannt ist, so dass sich die russische Armee darauf einstellen kann.
        Scholz wurde durch den Shitstorm wahrscheinlich eingeschüchtert, und er hängt nun mal an
        seinem Amt. Außerdem scheint in dieser Frage seine Partei nicht „geschlossen“ hinter ihm zu stehen. Da ist also noch einiges offen, wenn es auch nicht so aussieht.

        Unsere einheimischen Kriegstreiber konnten wir gestern bei der Aktuellen Stunde im Bundestag erleben. Da wurde Baerbock befragt, und diese US-gesteuerte Frau muss in ihren Schulstunden beim WEF das Plappern gelernt haben, denn das plapperte nur so heraus, bösartig, schrill, ohne Luft zu holen, einfach phänomenal, was aus diesem Gänschen im Amte geworden ist. Zum Übelwerden, zumindest hat sie gelernt, zu sprechen ohne zu denken. Und in dieser Situation, die alles von uns allen verlangt, eine Regierung, die sich den USA in einer wirklich peinlichen Art und Weise beugt. Dagmar Henn schrieb auf RT Deutsch vom deutschen Delirium.

        Keine Angst, Harry, ich bin sicher, Moskau wird bei der Stange bleiben. Es geht um Russlands Überleben, es gibt keine Wahl. Und so viel Verantwortungsbewusstsein traue ich den dortigen Regierenden zu, das sie das auch wissen und entsprechend handeln.

    • Erfurt schreibt:

      Und hier noch ein Vergleich: 1980 hieß es, daß Kanzler Helmut Schmidt den Ausbau der Kabelnetze fürs Privatfernsehen gestoppt hätte. Mit der Begründung, daß Privatfernsehen gefährlicher sei als Atomwaffen.

      In dieser Pressemitteiling stecken gleich mehrere Lügen. Zum Ersten soll suggeriert werden daß ARD+ZDF nicht privat seien. In Wirklichkeit stecken ja auch hinter den sog. Öffentlich Rechtlichen Sendern Private Interessen. Infolgedessen sind die Inhalte der Staatsmedien nicht anders als die Inhalte der sog. Privaten Fernsehsender. Des Weiteren gab es nie einen Stopp im Ausbau dieser Kabelnetze aufgrund einer Anweisung aus dem Kanzleramt.

      Verstehen Sie die Propaganda! Denn genauso ist es mit den Waffenlieferungen! Weder der Kanzler noch die anderen Politfatzkes entscheiden da irgendwas. Das ist alles nur Show und Ablenkung von der Realität!

  3. Hanz29 schreibt:

    Kleine Anmerkung. Wie sah eigentlich Europa zum Einmarsch der Nazis in die Sowjetunion aus?
    Ungefähr so:

    Und nun vergleichen wir das mit der Karte der ausgeweiteten Nato und finden die Unterschiede, damit wir nicht die eine mit der anderen verwechseln, was ganz leicht passieren könnte.

  4. Hanz29 schreibt:

    Nun mag man ja als Linker von der gegenwärtigen Gesellschaftsstruktur und ihrer kapitalistischen Ausrichtung Russlands (nicht zuletzt der „revival“ der orthodoxen Kirche und eines Romanow-Kultes) nicht eben begeistert sein und erstaunt darüber, dass es doch viele Russen gibt, die der westlichen Propaganda auf den Leim gegangen sind, doch besteht immer noch ein himmelweiter Unterschied zwischen diesem Russland und einer „Kolonie Russland“, wie sie sich der Westen als ein Objekt der Ausplünderung wünscht, der zugleich pausenlos damit beschäftigt ist, Russland von allen Seiten her zu unterminieren – wie schon immer seit 1917.
    Immerhin sucht sich Russland für sich, für seine Menschen, dem zu entziehen, sich dagegen zu wehren, so gut es das vermag und seine Interessen als ein möglichst unabhängiges Land zu verteidigen.
    Deshalb wird man auch als Linker auf der Seite Russlands stehen und erst dann, wenn dies stabil erreicht ist und die Weltlage das erlaubt, linke Kritik üben und darauf hoffen, dass die – und die gibt es bekanntlich ebenso in Russland – irgendwann Früchte trägt.
    Allerdings… nach der Erfahrung mit der UdSSR (immer die belagerte Burg!) weiß man auch, dass sich Sozialismus nur im Frieden erfolgreich entwickeln kann und das wiederum wäre erst dann gegeben, wenn dem Weltimperialismus – wie auch immer – die Zähne gezogen sind. Das kann – leider – noch eine Weile dauern, nämlich so lange, bis dieser an sich selbst zugrunde gegangen ist (Ist er doch mitten dabei).
    Was Deutschland betrifft, so kann ich nur wiederholen: Da gibt es erst dann eine Revolution, wenn die von der Regierung angeordnet ist. Dann gehen alle und kaufen eine Bahnsteigkarte 🙂
    Insgesamt rechne ich eher damit, dass die Rolle der Vorreiter anderswo auf der Welt eingenommen werden wird – warum nicht – nach dem Zusammenbruch – von den USA? (Nicht vergessen – da gab es bis zu McCarthy eine starke Linke).
    Ähnliches wie über Russland ließe sich über China sagen. Das gegenwärtige China kann man vielfältig kritisieren – doch dem steht zunächst gegenüber das China des Opiumkrieges (ggf. irgendwie neu aufgelegt) und dann lässt man es lieber bis auf Weiteres, China zu kritisieren.
    Das gesagt, wird auch klar, warum der Westen – als letzte Rettung des kollabierenden Systems – Russland und China oben auf der „to do list“ seines Zerstörungs- und Vernichtungswillens stehen hat.

  5. Hanz29 schreibt:

    PS: Für den Faschismus braucht es nicht unbedingt ein Hakenkreuz. Die Verschmelzung des (Finanz-) Kapitalismus mit den Regierungen bzw. auch der EU, reicht völlig aus, den zu definieren und zu erkennen. Deshalb auch die „Brüderlichkeit“ zwischen Asow und Konsorten und den westlichen Staaten. Sie ist gut begründet.

  6. Hanz29 schreibt:

    Nachdem man mit Corona erfolgreich ausgetestet hat, dass „man“ machen kann, was man will und die Meinungen der Bevölkerungen völlig irrelevant sind, wird nun auch der Status einer Kolonie BRD nicht mehr kaschiert, sondern offen ausgespielt. Auf dem Gebiet der USA, also der BRD, hier Ramstein, kann man – ohne anzufragen – eine „Konferenz der Willigen“ veranstalten, bei welcher Gelegenheit auch dem einheimischen Kolonialverwalter Scholz mitgeteilt wird, dass er nun Panzer an die Ukraine zu liefern hat.

    Zu Waffen für die Ukraine: Mir fällt auf, dass Schritt für Schritt die russische Armee in eroberten Gebieten auf riesige Waffenlager stößt, die die Ukies zurück gelassen haben. Die haben quasi weit mehr von dem Zeug, als sie Leute haben, das anzuwenden. Was ist also – u. a. – der Sinn der Waffenlieferung zusammen mit der weltweit zu beobachtenden Aufrüstung?

    Der Kapitalismus-Imperialismus steht schon lange knapp vor dem Zusammenbruch. Er kann sich nur halten, solange er Wachstum hat. Da ist aber keines mehr – außer: Die Rüstungsindustrie wird zusammen mit der Pharmaindustrie zur Wachstumsindustrie, die zu füttern alle „willigen“ Länder gezwungen werden. Altes Zeug in die Ukraine entsorgen, neues bestellen.

    Aber Geduld. Wenn Moskau „bei der Stange bleibt“, sehen wir demnächst die Kapitulation Kiews und dann sehen wir weiter. (Davon gehe ich mal aus).
    Ob das zusammenbrechende, westliche System sich länger mit Rüstungsindustrie und Pharma retten kann? Wohl kaum.

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