Wer unterstützt eigentlich den Faschismus in der Welt?

Wie wurde bisher über UNO-Resolutionen gegen die Verherrlichung des Nazismus, des Neonazismus und anderer Formen der Rassendiskriminierung abgestimmt?

Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus, Neo-Nazismus und anderer Formen des Rassismus
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Grün – Länder, die die Anti-Nazi-Resolutionen unterstützen. (in favor: [am.] in Wohlwollen)
Gelb – Enthaltungen. (abstaining: sich enthaltend)
Rot – die USA und die Ukraine. (against: dagegen)

P.S. übrigens, obwohl es nicht darum geht: Die Karte zeigt außerdem in Gelb, welche Länder antirussische Sanktionen verhängt haben.

Über die Krisenhaftigkeit des Kapitalismus wurde schon viel gesagt. Um die aktuelle politische Situation in der Welt richtig einschätzen zu können, muß man sich die ökonomische Entwicklung und die politischen Kräfte im Inneren der jeweiligen Länder sowie die außenpolitischen Bedingungen vergegenwärtigen. Dabei wird deutlich, daß die hohe Produktivität der Industrie zwingend zu einem Mangel an Absatzmöglichkeiten führt, was eine Weltwirtschaftskrise unausweichlich werden läßt. Die wachsende Aggressivität des bürgerlichen Herrschaftssystem insbesondere der USA sind die Folge. Unübersehbar ist die Zunahme neofaschistischer Tendenzen. Mit Hilfe des Krieges in der Ukraine versuchen die USA und die sie unterstützenden imperialistischen Länder (gelb gekennzeichnet), den Machtbereich der NATO auszuweiten und die Entnazifizierung und Entmilitarisierung der Ukraine durch Rußland zu verhindern.

Was ist Neofaschismus?

Der Neofaschismus ist eine besonders reaktionäre, militante, terroristische po­litische und ideologische Strömung und Bewegung im gegenwärtigen Imperialismus. Der Neofaschismus bringt einerseits die Interessen der reaktionärsten, am meisten chauvi­nistischen, am meisten imperialisti­schen Elemente des Finanzkapitals zum Ausdruck und ist zugleich de­ren Instrument zur Durchsetzung ihrer auf Gewalt nach innen und Aggression nach außen gerichteten Ziele.

Unterdrückung fortschrittlicher und demokratischer Kräfte

Neofaschistische Bewegungen und Organisationen existieren, heute in etwa 60 kapitalistischen Staaten. Der Neofaschis­mus wurde zu einem mehr oder weniger etablierten Bestandteil des heutigen politischen Herrschaftssystems im staatsmonopolistischen Kapitalismus, zu einem zusätzlichen Repressionsinstrument der Monopolbourgeoisie gegen alle auf sozialen Fortschritt gerichteten Be­strebungen der Arbeiterklasse und der demokratischen Kräfte.

Vernetzung von Militär, Geheimdienst und Rechtsextremisten

Der Neofaschismus ver­fügt über verschiedenartigste Ver­bindungen zu den rechtskonserva­tivem bürgerlichen Parteien, zum Staatsapparat, zu reaktionären Kreisen des Offizierskorps und zu den imperialistischen Geheimdien­sten. Extreme Demokratiefeindlich­keit, Rassismus, Antikommunis­mus, Antihumani­tät, sowie besonders zugespitzte Friedensfeind­schaft, die vor allem in terroristi­schen Gewaltakten ihren Ausdruck finden, kennzeichnen das Wesen des Neofaschismus.

Mehr oder weniger offene Diktatur des Monopolkapitals

Die Neofa­schisten trachten danach, die bürgerlich-parlamentarische Demokra­tie durch eine mehr oder weniger offene Diktatur des Monopolkapi­tals zu ersetzen. Sie betreiben ihre Demagogie auch unter Verwen­dung antikapitalistischer, pseudo­sozialistischer Phrasen und Termini (z. B. „Rote Brigaden“ in Italien). Auch in der BRD gibt es bereits erneut faschistoide Tendenzen.

Quelle: Lexikon für Zeitungsleser, Dietz Verlag, Berlin, 1988, S.158f. (gekürzt u. bearbeitet)

Der sogenannte „Nationalsozialismus“

Der Begriff des „Nationalsozialismus“ ist Erfindung der deutschen Faschisten. Wer den Begriff heute noch verwendet, bedient sich der faschistischen Ideologie. Als 1919 in München die sogenannte „Deutsche Arbeiterpartei“ gegründet wurde, verstand sie sich als eine Partei der „völkischen Bewegung“. 1920 erfolgte die Umbenennung in „Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei“ (NSDAP). Schon dieser Name ist Demagogie, denn mit Sozialismus hat diese Partei absolut nichts im Sinn. Als eine zu­nächst bedeutungslose nationalist. Organisation er­langte die NSDAP vor allem in der Weltwirtschafts­krise Masseneinfluß und diente den reaktionärsten Kräften der Industrie, des Großgrundbesitzes und des Militärs im Kampf gegen die Arbeiterklasse und zur Beseitigung der Weimarer Republik.

Im Dienste des deutschen Monopol- und Finanzkapitals

Mitte der 1920er Jahre vertrat die NSDAP mit ihrem durch A.Hitlers Buch „Mein Kampf“ präzi­sierten Programm die antinationalen Klasseninter­essen der reaktionärsten und aggressivsten Teile des Finanzkapitals, betrieb eine hemmungslose natio­nale und soziale Demagogie, antikommunist. und rassist. Pogrom- und Kriegshetze sowie Terror. Seit 1921 war A. Hitler Par­teiführer. Sie wurde nach der Errichtung der faschist. Diktatur (30.1.1933) alleinige Staatspartei. Der Parteiapparat ver­band sich im Zuge der Kriegsvorbereitungen mit dem Machtapparat des Staates und der Monopole zu einem totalitären Herrschaftsinstrument des staatsmonopolist. Kapitalismus; während des 2. Weltkrieges übernahm die NSDAP zunehmend Aufgaben des Staatsapparates. Nach 1945 wurde die NSDAP als verbrecherische Organisation vom Alliierten Kontrollrat verboten; 1959 wurde das Verbot in der BRD aufgehoben.


Die allgemeine Krise des Kapitalismus

Es handelt sich hierbei um den historischen Niedergangsprozeß des Kapitalismus, um eine alle Berei­che des gesellschaftl. Lebens (Ökonomie, Politik, Kultur, Ideologie, Moral) und alle kapitalist. Län­der ohne Ausnahme erfassende Krise, aus der es für den Kapitalismus keinen Ausweg gibt. Die allgemeine Krise ist das Ergebnis der Verschärfung der inneren Wider­sprüche des Kapitalismus, als dieser mit dem Über­gang zum Imperialismus in das Stadium einer gene­rellen Nichtentsprechung seiner Produktionsver­hältnisse mit den Produktivkräften eintrat.

Die allgemeine Krise des Kapitalismus

Die allgemeine Krise begann (erste Etappe) mit dem 1. Weltkrieg und der Großen Sozialist. Okto­berrevolution in Rußland, trat mit dem 2. Weltkrieg und der Entstehung des sozialist. Weltsystems in ihre zweite Etappe ein. Das entschei­dende Merkmal der allgemeinen Krise des Kapitalismus nach  dem Sieg der Sowjetunion über den deutsche Faschismus war die weitere er­folgreiche Entwicklung des Sozialismus als reale Alternative zum sterbenden Kapitalismus. Mit wachsendem Einfluß des Sozialismus geriet das im­perialist. System nationaler und kolonialer Unter­drückung in eine tiefe Krise, in deren Verlauf das imperialist. Kolonialsystem zerfiel. Die Klassenauseinandersetzungen nahmen an Schärfe zu. Das Kräfte­verhältnis in der Welt veränderte sich zugunsten des Sozialis­mus. Gleichzeitig erfolgte die vollständige Herausbildung des staatsmonopolist. Kapitalismus.

Zerschlagung des sozialistischen Weltsystems

Zu Beginn der 1980er Jahre erfolgte eine außerordentl. Zuspitzung des Konkurrenzkampfes und der Klas­senauseinandersetzungen, die durch die gigant. Hochrüstungspolitik, bes. der USA, weiter ver­schärft wurden. Durch die verräterische Politik der Führung der Sowjetunion erfolgte eine gefährliche Destabilisierung des sozialistischen Weltsystems. Es begann die dritte Etappe der allgemeinen Krise des Kapitalismus, die mit der Zerschlagung des Sozialismus im Weltmaßstab zu einer allgemeinen Erholung und zum zeitweiligen wirtschaftlichen Aufschwung des Kapitalismus führte. Sie war gekennzeichnet von der Schaffung und Ausbreitung weltweiter Finanz- und Wirtschaftsstrukturen unter Führung des USA-Imperialismus und vom zunehmenden Wachstum des chinesischen und russischen Kapitalismus sowie der verschärften Ausbeutung und Kolonialisierung zahlreicher Entwicklungsländer in Afrika, Südamerika und im südostasiatischen Raum. Erneut gehören Kriege und militärische Einmischung zum vorrangigsten Instrument des USA-Imperialismus.

Die Weltherrschaftspläne des USA-Imperialismus

Im Jahre 2020 begann die vierte Etappe der Krise des Kapitalismus. Das Neue besteht gegenwärtig in der besonderen Art der Verflechtung der allgemeine Krise und der zyklische Krise. Unter dem Deckmantel einer Pandemie versuchte der USA-Imperialismus die ganze Welt unter Kontrolle zu bekommen. Teilweise gelang das auch. Mit den Plänen zur Digitalisierung und Vereinheitlichung des Weltfinanzsystems sollten die Voraussetzungen geschaffen werden, um sämtliche Konkurrenten des USA-Imperialismus aus dem Weg zu räumen und eine Versklavung der gesamten Menschheit unter Herrschaft der USA zu verwirklichen. Erneut steht die Welt am Rande eines atomaren Infernos.

Das kapitalistische Rußland

Nach der Zerstörung der sozialistischen Gesellschaftsordnung und der Privatisierung des gesamten Volkseigentums, erfolgte eine Aufteilung der UdSSR in 15 unabhängige Staaten (wovon sich die drei baltischen Republiken Estland, Lettland und Litauen erneut abspalteten und im Jahre 2004 Mitglied der NATO wurden). In allen diesen Ländern hielt der Kapitalismus Einzug. Die sozialistischen Errungenschaften und die unsterblichen Leistungen der Völker der Sowjetunion kamen unter den Hammer, es herrschte pure kapitalistische Willkür. Gleichzeitig hielten fast überall fragwürdige „westliche Werte“ Einzug. Supermärkte und Handelsketten überschwemmten Rußland mit ihrem Warenangebot. Aufgrund der vorangegangenen systematischen Zerstörung der sozialistischen Wirtschaftskraft, hatte der Niedergang des Lebensniveaus der Arbeiterklasse nur allzudeutliche Spuren hinterlassen. Dörfer verwaisten, Industriebetriebe wurden stillgelegt. Doch es dauerte nicht lange, da erschöpfte sich die Sucht nach Neuem, die Arbeitsbedingungen verschlechterten sich und die Armut in Rußland nahm zu. Viele Rentner lebten unter erbärmlichen Umständen in Wohnungen, die oft seit einem halben Jahrhundert nicht saniert worden waren. Das Geld reichte kaum bis zum Monatsende.

Welche Rolle spielt Rußland heute?

Nicht erst nach dem faschistischen Putsch in Kiew im Jahre 2014 war deutlich geworden, daß die westlichen imperialistischen Länder mit allen Mitteln versuchte, sich die schier unvorstellbaren Naturreichtümer Rußlands anzueignen. Die Nato hatte ihren Einflußbereich nach Osten erweitert. Eingekreist von USA-Luftwaffenstützpunkten und -Militärbasen erhielt die Landesverteidigung Rußlands neue Priorität. So bekam nun auch die russische Rüstungsindustrie neuen Auftrieb. Immer mehr begann sich die russischsprachige Bevölkerung ihrer tragischen Vergangenheit nach dem heimtückischen Überfall des faschistischen Hitlerdeutschlands auf die UdSSR zu erinnern. Acht Jahre lang dauerten nun schon die bewaffneten Angriffe der ukrainischen Armee, der faschistischen Asow-Einheiten und des „Rechten Sektors“ auf die Bevölkerung im östlichen Teil der Ukraine, bevor Rußland in der Lage war, den vom Krieg bedrohten Bewohnern des Donbass Hilfe zu leisten.

Kampf gegen den Faschismus

Es ist sicher sehr ungewöhnlich, wenn die herrschende Klasse eines kapitalistisches Landes sich ausgerechnet das Ziel setzt, die Bevölkerung eines benachbarten Landes vom Faschismus zu befreien. Doch es blieb der russischen Regierung keine andere Wahl. Entweder Eroberung und Versklavung Rußlands durch den USA-Imperialismus oder Sicherung der eigenen Souveränität und Befreiung der bedrohten russischsprachigen Bevölkerung vom ukrainischen Faschismus. Und es dürfte auch klar sein, daß eine Wiederholung faschistischer Verhältnisse wie 1941 bis 1945 in Rußland auf den heftigsten Widerstand des Volkes stoßen würde. Allerdings ist damit immer noch nicht die Frage geklärt, wie der Kapitalismus auch in Rußland überwunden werden kann.

Und das ist der Faschismus in der Ukraine…

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+++⚡️Fotos zeigen den katholischen Papst Franziskus mit Ehefrauen der „Kämpfer des Asow-Regiments“ (rechtsradikale Söldner deren Logo die Wolfsangel & Schwarze Sonne ist), Julia Fedosiuk & Kateryna Prokopenko. Die „Asow-Ehefrau“ Kateryna Prokopenko, der der Papst die Hand schüttelt & verspricht für „Asow“ zu beten, stammt aus der West-Ukraine & versteckt ihre rechtsradikale faschistische Gesinnung nicht. Die andere „Asow-Ehefrau“ Julia Fedosiuk ist auch „interessant“. Zuvor hatte sie sich immer wieder gern in Uniform mit Maschinengewehr fotografieren lassen (siehe Foto). Sie rief immer wieder zum Krieg gegen „Separatisten“ & Russland auf und postete Foto von Hitlers Buch „Mein Kampf“ in ihrem Besitz. In einem ihrer Posts schrieb sie „nichts freue sie so sehr, wie wenn russische Soldaten sterben“.

Die USA und die NATO, die BRD und Kanada, Großbritannien und Frankreich, Polen und Tschechien, sowie die baltischen Länder u.a.  – die Regierungen dieser Länder unterstützen den Faschismus in der Ukraine.

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12 Antworten zu Wer unterstützt eigentlich den Faschismus in der Welt?

  1. Erfurt schreibt:

    Daß die Diktatur des Monopolkapitals offen ist zeigen die Durchführungsbestimmung und letztendlich die Durchführung sämtlicher Corona-Maßnahmen. Oder glaubt hier etwa jemand daß diese Maßnahmen irgendwas mit Gesundheit zu tun haben!?

    Den Brokern, zu denen auch der Staat gehört ist es egal ob sie ihre Profite mit Panzern oder mit Impfstoffen machen. Und falls das jemand noch nicht so richtig verstanden hat: Die warten auch nicht auf irgendwelche UNO-Resolutionen, EU-Zulassungen, Gesetzgebungen, Sanktionsbestimmungen oder parlamentarische Entscheidungen.

    Somit ist das Sanktions-Gerede nichts weiter als das. Denn den Brokern ist es völlig egal woher die Waren kommen mit denen sie Handel treiben, also Weizen, Öl, Gas usw..

  2. Hanz29 schreibt:

    Eine ergänzende Anmerkung: Ziel des neuen Faschismus ist es, die Macht über alles Leben auf dem Planeten zu erringen (davon hatte schon der „alte“ Faschismus geträumt). Wie geht das?
    1. Jede Pflanze und jedes Tier muss gentechnisch (neu: durch gene editing) verändert werden. Das ermöglicht, diese zu patentieren und damit zu besitzen (Besitz weniger Konzerne)
    2. Nicht veränderte Pflanzen und Tiere müssen als Konkurrenz möglichst vernichtet werden.
    3. Natürlich muss auch der Mensch gen-editiert werden (durch die Impfung schon passiert?) und damit in den Besitz dieser Konzerne überführt werden. Der „patentierte Mensch“ schuldet also für sein Leben als solchem bereits „Lizenzgebühren“.
    4. Auch da sollten dann möglichst wenige (keine) freien Menschen mehr übrig bleiben.
    Heißt:
    Der neue Faschismus hat einen Plan.

  3. gunst01 schreibt:

    Als die Krise 2019 begann, waren genau 80 Jahre seit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges vergangen. Die Schuldensituation damals war vergleichbar mit der heute. Insofern gleicht auch die Lösung der Schuldenkrise der im Jahr 1939.

    • sascha313 schreibt:

      Korrekt! Bei den Wiederholungen (geschichtlicher Ereignisse) handelt es sich um gewisse Handlungsroutinen, die nur dann etwas mit Fortschritt zu tun haben, wenn sie in Abwandlung vorangegangener Handlungen, das Ergebnis eines Entwicklungsprozesses geworden sind. Jede andere stupide Wiederholung, sei es aus Gründen der Denkfaulheit oder zur Erhaltung überlebter Strukturen, verschärft nur den Widerspruch zwischen den aufstrebenden Produktivkräften und den konservativ-beharrenden Produktionsverhältnissen. Doch der dialektische Widerspruch ist eine Triebkraft der Entwicklung – und ergo des gesellschaftlichen Fortschritts.

      Der Faschismus ist eine extrem rückwärtsgewandte, auf die
      Erhaltung des kapitalistischen Ausbeutersystem programmierte Gesellschaftsform. Den fruchtbarsten Boden dafür bietet die Einengung und Beschränkung der Allgemeinbildung auf nur wenige „Narrative“. denen einfache und leicht durchsetzbare Handlungsanweisungen beigegeben werden, wie „Volk ohne Raum“, „die Juden sind schuld!“ oder „die Russen sehen zwar aus wie Europäer, haben aber eine andere Beziehung zur Gewalt“, oder wie der primitive bayrische Operndirektor, der die Menschen am liebsten pauschal in verschiedene Kategorien eingeteilt sähe z.B. für oder gegen Putin…

  4. Harry56 schreibt:

    Gen. Sascha, dieser bajuwarische Operndirektor, er hätte bald nach dem 30. Januar 1933, spätestens aber nach den „Nürnberger Rassegesetzen“ 1935 alle „Juden“ aus seinem Hause geworfen, so wie er es heute mit einem Russen tut, welcher nicht öffentlich „Putins brutalen Überfall auf die Ukraine“ (offizielles Narrativ) – sich dabei natürlich tief vor dem „Westen“ verbeugen müssend ! – verurteilt.

    Was soll das mit „Faschismus“ zu tun haben?

    Es ist einfachster, durchsichtigster OPPORTUNISMUS (vorauseilender Gehorsam) , eine ganz gewöhnliche Verhaltensweise von vielen zumeist berufstätig-abhängigen Menschen, welche in einem jeweiligen gesellschaftlichen System es „zu etwas gebracht“ haben, sich so das weitere Wohlwollen der jeweiligen Herrschenden, wirklich Mächtigen sichernd.
    Irgendwelche politischen oder religiösen vorgebrachten, zur Schau gestellten „Beweggründe“ sind da nur rein verbales Beiwerk, vordergründige billige gefällige Rechtfertigungen, immer völlig abhängig von den jeweiligen historisch- gesellschaftlichen Bedingungen, Machtverhältnissen.

    Soz. Grüße!

    • sascha313 schreibt:

      …das ist schon richtig, lieber Harry. Wenn es um Faschismus geht, dann ist zunächst nur die Ukraine gemeint.

      • Harry56 schreibt:

        Gen. Sascha, im „Dritten Reich“ musstest du zunächst (ab 1933) gegen „Juden“, später (1941)“Bolschewisten“ sein, später, in der mit ausländischen Bajonetten gestützten und beschützten Adenauer – „Demokratie“ BRD ab 1949 gegen die „ZONE“ (DDR) und natürlich wie beim „Doktor“ G. seligen Gedenkens , praktisch kontinuierlich (!), , gegen die „bösen Russen“.
        Heute (seit etwa 2013) eben ganz NATO – mäßig wieder gegen Russland bzw. „PUTIN“.
        Zu allen Zeiten, gut organisierter Medien-Terror zwecks Beherrschung und Gefügigmachung der subalternen „Masse“ durch die jeweils herrschenden exklusiven „Eliten“! (Karl Marx: „Das Proletariat ist revolutionär oder Nichts!“ !!!)
        Parteinamen, Benennungen, Fahnen und Symbole sind nur den jeweilig herrschenden Bedingungen geschuldet.

        Soz. ernüchternde Grüße!

      • sascha313 schreibt:

        Völlig richtig. Der Betrug scheint jedoch mal wieder auf fruchtbaren Boden zu fallen. Rußland wird für faschistisch erklärt und die Sowjetmacht für totaliär, Damit ist für viele Westler schon der Kommunismus erledigt. Und die Unfähigkeit an den Erklärungen der Massenmedien zu zweifeln, führt zu einem absurden Individualismus („Rückzug ins eigene innere ICH“), was sowieso ein Witz ist (subjektiver Idealismus).

  5. Hanz29 schreibt:

    Zum Faschismus in der Ukraine finde ich diesen Artikel auf Rubikon lesenswert:
    https://www.rubikon.news/artikel/faschismus-in-blau-gelb
    Damit ist natürlich das Thema des weltweiten Faschismus keineswegs schon abgedeckt, doch dort zeigt sich dieser ganz besonders auffällig und gleichsam in der alten Form.
    Der Artikel bringt Auszüge aus dem Buch: M.S. Grigoriev; D.V. Sablin „Ukrainian War Crimes and human rights“

  6. Harry56 schreibt:

    Interessant, die obige Weltkarte mit dem Abstimmungsverhalten der Staaten zu der Resolution gegen die Verherrlichung von Rassismus, Nazismus und Neonazismus.

    Diese Karte zeigte uns akribisch, exakt den politischen Herrschafts- und Einflußbereich des US- Imperialismus (Washingtons) in der heutigen Welt, welche bürgerlich- kapitalistischen Regime in dieser Welt wo exakt stehen.
    Ob etwa, z.B. der völlig seit 1946/47 von US-Gnaden und GB abhängige korrupte Griechen – Staat (er verweigerte um 1985 die schließliche Unterschrift für ein bereits mit der DDR ausgehandeltes gegenseitiges Auslieferungabkommen auf Druck der damaligen Bonner Machthaber), die ach so „liberalen“ Holländer oder „Skandinavier“ etc… Die von angeblichen Demokraten, den hochmoralischen „Grünen“ mitverwaltete „Flüchtlinge“ – BRD, und alle anderen Staatsgebilde vornehmlich in Europa, dass sie diese Resolution nicht unterstützten spricht Bände über den wahren Charakter aller dieser angeblichen „westlichen Demokratien“, sie alle konnten sich nicht durchringen, eine derartige Resolution zu unterstützen —- als Vasallen, Komplizen Washingtons.
    Sie alle haben so ihre verlogenen heuchlerischen Masken bezüglich „Menschenrechten“, einschließlich „Asylpolitik“ fallen gelassen! Und das Verhalten Kiews von 1000% US- Gnaden…, lassen wir das, no comment…. ! 🙂

    Soz. Grüße, allen ein gutes verlängertes Pfingswochenende hier!

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