G. Soros: „Was in der Ukraine passiert, ist mein bestes Projekt“

SorosDie Augen der Welt sind auf die Ukraine gerichtet. Das russische „Institut für politische und ökonomische Strategien“ veröffentlichte im April einen interessanten Beitrag, der die Interessen des USA-Imperialismus sehr deutlich offenlegt. Wen wundert es daher, wenn uns dabei altbekannte Gauner  wieder vorgeführt werden, deren betrügerische Machenschaften nun schon seit mindestens 30 Jahren bekannt sind, und denen bisher noch niemand ihr schmutziges „Handwerk“ gelegt hat. Längst hätten solche Figuren wie Gates, Soros, Rockefeller und andere durch einen internationalen Strafgerichtshof verurteilt werden müssen. Aber bekanntlich wurden selbst nach der Zerschlagung des Hitlerfaschismus nur wenige Todesurteile vollstreckt, und die Drahtzieher der faschistischen Verbrechen in den höheren Wirtschaftsetagen in der BRD, den USA und anderen kapitalistischen Ländern blieben davon unberührt. „Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch“ (Brecht). So auch heute noch.

Ein Strich durch die Rechnung…

Die Entnazifizierung nähert sich langsam aber sicher ihrem Ende. Nach der Befreiung von Mariupol sollte die Erstürmung der Nazi-Festungen an der ehemaligen Demarkationslinie am Donbass beginnen. Der Abschluß der Spezialoperation durch die russischen Streitkräfte wird nicht nur ein Sieg über das Kiewer Regime sein. Ein russischer Sieg wäre ein Rückschlag für Klaus Schwabs „Great Reset“-Plan. Damit würden die Karten für die Globalisten und Soros neu gemischt, die die ehemalige Sowjetrepublik seit Jahrzehnten zu einem Sprungbrett für einen Showdown mit ihrem Hauptfeind machen, der nicht in die „neue Weltordnung“ paßt: unser Land.

Auf den Trümmern der Ukraine

George Soros hat nie einen Hehl daraus gemacht, daß „sein Hauptfeind in Moskau sitzt“: „Ich denke, daß die europäische Gesellschaft nicht genug auf Rußland reagiert. Deshalb versuche ich zu erklären, welche Art von Gefahr sie wirklich darstellt.“ Es versteht sich von selbst, daß unser Land mit seinem Konservatismus und seiner Treue zu traditionellen Werten eine ernsthafte Bedrohung für die Organisatoren der „neuen Weltordnung“ darstellt. Denken Sie daran, was Zbigniew Brzezinski zu Jimmy Carter, dem ehemaligen nationalen Sicherheitsberater des 39. Präsidenten der Vereinigten Staaten, sagte: „Die neue Weltordnung unter der Hegemonie der USA wird gegen Rußland, auf Rußlands Kosten und auf Rußlands Trümmern geschaffen. Die Ukraine ist für uns ein Vorposten des Westens gegen die Wiederherstellung der Sowjetunion.“

Das „beste Projekt“ eines skrupellosen Ganoven

George Soros (mit bürgerlichem Namen György Schwartz) sagte einmal in einem Interview mit der britischen Zeitung „The Guardian“, daß das, was in der Ukraine geschehe, sein bestes Projekt sei. Ein Journalist, der mit dem „Philanthropen“ sprach, bemerkte, daß er ganz offen stolz auf seine „Leistungen“ war. Das Gespräch fand vor drei Jahren statt, also lange vor Beginn der Sonderaktion, so daß es in der Gesellschaft keinen großen Widerhall fand. Doch schon damals deutete der Hauptsponsor der farbigen Revolutionen an, daß er in der Ukraine zwar noch keine vollständigen, aber „vielversprechende politische Fortschritte“ gemacht habe.

Die größte Gefahr für die westliche Welt

Die Ergebnisse seines „politischen Fortschritts“ können wir auch in anderen Ländern deutlich sehen. Mit dem Geld des „blutigen Investors“ wurden die jugoslawische Oppositionspartei „Otpor“, die die Verfolgung von Slobodan Milosevic organisierte, die „Orange Revolution“ und der Euromaidan in der Ukraine sowie die „Rosenrevolution“ in Georgien finanziert. Der britische Politiker Nigel Farage bezeichnete Soros als „die größte Gefahr für die gesamte westliche Welt“, während der türkische Präsident dem Milliardär vorwarf, er versuche, Nationen zu zerstören und zu spalten.

Der „kollektive Soros“

Es ist schwer vorstellbar, daß der „geniale Geschäftsmann“ seine Machenschaften allein durchziehen kann. Wie Sergej Sudakow, korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Militärwissenschaften und amerikanischer Politikwissenschaftler, treffend formulierte: „Es gibt keinen einzigen Konflikt, an dem die Soros-Stiftung nicht beteiligt ist“ (in Rußland verboten). Der Politologe betont jedoch, daß man verstehen mußs, daß George Soros selbst ein integraler Bestandteil der amerikanischen Geheimdienste ist. Sudakov schlug sogar den Begriff „kollektiver Soros“ vor und bezog sich dabei auf das Tandem des Geschäftsmannes mit dem Außenministerium und den amerikanischen Geheimdiensten, die ihn mit Informationen versorgen und Pläne für seine Aktionen ausarbeiten und entwickeln.

Wo Soros auftritt, herrscht Mord und Totschlag…

Soros selbst erklärt seine Machenschaften zynisch mit den Geschäftsinteressen und nennt Investitionen seiner Fonds „Investitionen“: „Ich verdiene nur dort Geld. Ich kann und will mich nicht mit den sozialen Folgen meines Handelns befassen. Als Marktteilnehmer muß ich konkurrieren, um zu gewinnen“, verriet er einmal. „Wo immer seine Leute auftauchten, kam es zu Unruhen und Putschversuchen, oft mit Erfolg. Und Soros‘ Kapital wurde mit weiteren Millionen aufgestockt, da alle seine Initiativen darauf abzielten, die Kontrolle über die hochprofitablen Bereiche der Wirtschaft der eroberten Länder zu erlangen“, schrieb der aserbaidschanische Politologe Zaur Rasulzade über den Milliardär.

Eine dubiose „Wiedergeburt“ des amerikanischen Traums

Soros hat seine „Investitionen“ in der Ukraine über die Stiftung „Wosroshdenije“ (Wiedergeburt) getätigt. Die Taktik war dieselbe wie in Rußland in den neunziger Jahren, als auf dürftige Fünfhundert-Dollar-Stipendien für russische Akademiker die Verpflichtung folgte, die Geschichtslehrbücher für die Lehrpläne umzuschreiben. Der „Philanthrop“ stellt fest, daß es etwa 25 Jahre dauert, ein so erfolgreiches Projekt wie die Ukraine zu schaffen. Das heißt, eine Generation. Abgesehen von der Verzerrung der Geschichte der russisch-ukrainischen Beziehungen und der Verunglimpfung der Vergangenheit und Gegenwart des russischen Staates warb die Stiftung bei jungen Menschen erfolgreich für „europäische Werte und Demokratie“. Das Ergebnis war ein erschütternder Majdan und die Entfesselung des Völkermords im Donbass.

„Geld stinkt nicht!“ – aber es ist blutig!

Was hat Soros im Gegenzug erhalten? Der Erwerb von Immobilien, Medienunternehmen und Grundstücken. Experten glauben, daß der internationale Spekulant erwartet, einer der Hauptprofiteure des Ausverkaufs der Ukraine zu werden. Soros hat über seinen Stellvertreter, den „Oligarchen“ Tomas Fiala, den Generaldirektor und Gründer von Dragon Capital, allein in den Jahren 2016-2018 über gemeinsame Fonds 350.000 Quadratmeter Gewerbeimmobilien in der Ukraine gekauft. Mit Investitionen von bis zu 400 Millionen Dollar ist Dragon Capital der größte Immobilien- und Medienkäufer auf dem ukrainischen Markt geworden. Der Erwerb von Medienressourcen durch Soros bedeutet, daß er die volle Kontrolle über den Informationsbereich hat.

Ein Torpedo gegen Rußland!

Jetzt wird klar, warum George Soros von pathetischen Worten über die „Verteidigung des Willens des Volkes“ und die „Rettung der Demokratie“ zu harten Aussagen wie der folgenden übergegangen ist: „Wir brauchen die Ukraine als Torpedo im Krieg mit Rußland. Das Schicksal der Bürger dieses Landes ist uns völlig gleichgültig.“ Die Sonderoperation in der Ukraine durchkreuzte die Pläne des alten Profiteurs ebenso wie die von Bernard-Henri Levy, dem Gründer der „Agentur für die Modernisierung der Ukraine“, und seinen britischen Co-Investoren, den Eigentümern des multinationalen GVO-Nahrungsmittelkonzerns Monsanto Company, und vielen anderen „Geschäftsleuten“, denen Soros und Levy im Austausch für eine Finanzspritze zur „Rettung der Demokratie in der Ukraine“ den großen Preis versprachen – ein „neues Rußland ohne Putin“.

MOSKAU, 20. April 2022, RusSTRAT-Institut.

Quelle: https://russtrat.ru/comments/20-aprelya-2022-0007-9994 (Übersetzung: Florian Geißler – Kommunisten-Online, Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)


Zwar hat dieser Beitrag über die Machenschaften des G. Soros keine marxistische Grundlage, doch kann man sich leicht vorstellen, welches Ausmaß der USA-Imperialismus in der Welt angenommen hat. Interessant ist dabei vor allem, daß „Rußland unter Putin“ im direkten Gegensatz zu den faschistischen Plänen des „Great Reset“ erscheint. Das gibt nicht nur der russischen „militärischen Spezialoperation“ zur „Entnazifizierung“ und „Entmilitarisierung“ eine zusätzliche Berechtigung, sondern greift vor allem auch die verbrecherischen Pläne der Gates/Schwab/Rockefeller-Mafia an. Entlarvend ist an dieser Stelle auch, daß sich die deutsche Partei „Die Linke“ ganz auf die Seite dieser US-amerikanischen Imperialisten stellt. Allerdings ist es unter den gegenwärtigen Bedingungen vorerst nahezu ausgeschlossen, daß es angesichts dieser Kontroverse in Rußland zu einer revolutionären Situation kommt.

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6 Antworten zu G. Soros: „Was in der Ukraine passiert, ist mein bestes Projekt“

  1. dersaisonkoch schreibt:

    Eigentlich ist es nutzlos, eine abartige kranke kriminelle Kreatur (seine anderen Vorlieben lassen wir bei Seite) auch nur ansatzweise zu erwähnen. Das empfindet diese Kreatur noch als Werbung für „Seinen Krampf“. Diese Kreatur muss sogar vor einfachen Straßenködern geschützt werden, damit sie ihn nicht anpinkeln.

  2. roprin schreibt:

    „Die größte Gefahr für die westliche Welt“
    Hast Du, lieber Sascha, evtl. vergessen, daß 1989 die sozialistischen Länder mit einem Streich „friedlicher Demonstrationen“ und mit gekauftem Gorbatschows Verrat auch ein Teilplan der USA erfolgreich durchgeführt wurde? , daß es damals noch federführend einen Zbigniew Brzeziński gab, der genau diese Pläne schuf? Nein, diese Pläne existieren nicht erst seit 30 Jahren.

    • sascha313 schreibt:

      Der 1964 geborenene britische Politiker Nigel Farage ist ein bürgerlicher Schwätzer, wie er im Buche steht. Daß die Autorin ausgerechnet diesen rückgratlosen „unabhängigen“ Politiker zitiert, zeigt eigentlich nur, auf welch niedrigem Niveau man in diesem russischen Strategie-Institut diskutiert. Diese klugen Herrschaften unterscheiden sich nur marginal von ihren westlichen „Kollegen“. – Dieses Sorossche „Projekt“ ist ja nicht erst seit Truman ein langgehegter Traum US-amerikanischer Imperialisten…

      „War is not finished in Russia“ hieß es 1918 auf einem Werbeplakat für die Interventionstruppen der USA. Insgesamt beteiligten sich 14 imperialistische Mächte an der Intervention gegen Sowjetrußland. –
      Wie schon Harry richtig schrieb, geht es heute „um einen Machtkampf von USA/NATO gegen das unabhängige Russland“. Eine bessere Begründung als die „Entnazifizierung“ hatte man für die sog. russische „militärische Spezialoperation“ wohl kaum finden können! Denn das trifft tatsächlich zu.

      • roprin schreibt:

        Heute geht es nicht um einen Kampf gegen den Sozialismus. Die Kriege, die heute theoretisch und praktisch geführt werden sind reiner Konkurrenzkampf zur Neuaufteilung der Welt.
        Wir befinden uns in einer Weltwirtschaftskrise. Und was sagte Marx? – Ausweg aus der Krise suchen die imperialistischen Länder im Krieg. Und dieser tobt aktuell in der Ukraine. Ich bin mir sicher, daß sich dieser Krieg weiter ausdehnen wird…

  3. roprin schreibt:

    PS: Es geht beim Kampf gegen Rußland um die Ressourcen, die dort schlummern und die so dringend benötigt werden, um den Konkurrenzkampf zu gewinnen. Kein Verbrechen ist zu groß dafür.

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