A.K. Tscherepanow: Über die Ursachen der Konterrevolution in der Sowjetunion

Распад СССРSo mancher mag sich gefragt haben, wie kam es eigentlich zur Auflösung der UdSSR und zur Zerstörung des Sozialismus im Weltmaßstab? Was waren die tieferen Ursachen? Wer hat Schuld daran, daß wir heute dem verbrecherischen System des westlichen Imperialismus beinahe schutzlos ausgeliefert sind. – Die Sowjetunion hatte nach dem verheerenden 2. Weltkrieg Hitlerdeutschland zerschlagen und die Welt von der braunen Pest des Faschismus befreit. Und alle Zeichen deuteten darauf hin, daß nun auch für uns Deutsche eine neue Epoche beginnen würde. Und es war tatsächlich so! Allerdings nur in der DDR! – Bis dann mit dem Ende der Sowjetunion und der völkerrechtswidrigen Annexion der DDR diese hoffnungsvolle Etappe schlagartig beendet war. Mit Fug und Recht kann man erklären, daß die überwältigende Mehrheit der Menschen, die bereits im Sozialismus gelebt hatten, dies niemals gewollt haben. Doch auf alle diese Fragen gibt es heute eine überraschend eindeutige Antwort…

Wie der Trotzkist Chruschtschow die Wlassow-Anhänger, die Bandera-Faschisten und die ehemaligen Nazi-Polizisten amnestierte und die UdSSR in die Liquidierung führte

von Alexander Tscherepanow

Wir veröffentlichen hier erstmals ein Dekret vom 17. September 1955, nach dem die Masse der ehemaligen Nazi-Polizisten, der Bandera-Anhänger und anderer faschistischer Handlanger amnestiert wurden, um anschließend in die sowjetischen Partei- und Staatsorgane integriert zu werden. Es überrascht daher nicht, daß ein Bandera-Faschist wie Krawtschuk an der Spitze der Kommunistischen Partei der Ukraine stehen konnte, der zusammen mit den Wlassow-Anhängern Jelzin und seinen Kumpanen die Sowjetunion aktiv liquidierte. Dies war bereits schon damals beabsichtigt, als die von Chruschtschow angeführten Trotzkisten die Macht im Land übernommen hatten. Sie hatten unmittelbar nach dem Tod (oder vielmehr nach der Ermordung) J.W. Stalins die Sowjetunion preisgegeben, mit dem Ziel, sie schließlich zu liquidieren.

Wie war die Beseitigung der UdSSR, die Zerstörung der Sowjetmacht und des Sozialismus möglich? Woher kamen eigentlich die „Kader“, jene Masse von Verrätern und Konterrevolutionären, die für eine solche globale Operation gebraucht wurden? Und vor allem: Wie haben sich die Trotzkisten und Konterrevolutionäre in der KPdSU ihre Übermacht gesichert, die ausreichend war, um jeglichen Widerstand gegen ihre zerstörerische Linie innerhalb der Partei zu unterdrücken?

Nun, also: Drei Millionen aufrechte Bolschewiki starben im Zweiten Weltkrieg und an deren Stelle zogen die Trotzkisten Anhänger von Wlassow und Bandera, ehemalige Polizisten und andere Verräter, die ihnen ideologisch und psychologisch nahestanden, zu sich heran. Um im Westen als Komplizen anerkannt zu werden, liquidierten sie zur Freude ihrer westlichen Sponsoren gemeinsam die UdSSR, um im Gegenzug die Möglichkeit zu haben, legal Villen und Yachten zu besitzen und sich in Elite-Resorts im Ausland zu sonnen.

Noch heute ernten wir die Früchte dieser verräterischen Entscheidungen.

Chruschtschow-Bande

Die Chruschtschow- Bande

Hier ist nun das Dekret vom 17. September 1955…


DAS PRÄSIDIUM DES OBERSTEN SOWJETS DER UdSSR
DEKRET vom 17. September 1955
ÜBER DIE AMNESTIE DER SOWJETISCHEN BÜRGER, DIE WÄHREND DES GROSSEN VATERLÄNDISCHEN KRIEGES 1941-1945 MIT DEN BESATZERN KOOPERIERTEN.
Nach dem siegreichen Ende des Großen Vaterländischen Krieges hat das sowjetische Volk in allen Bereichen des wirtschaftlichen und kulturellen Aufbaus neue große Erfolge erzielt und seinen sozialistischen Staat weiter gestärkt. Angesichts dessen und der Beendigung des Kriegszustandes zwischen der Sowjetunion und Deutschland und dem Prinzip der Menschlichkeit hält das Präsidium des Obersten Sowjets der UdSSR es für möglich, eine Amnestie gegen jene sowjetischen Bürger anzuwenden, die während des Großen Vaterländischen Krieges 1941-1945 aus Feigheit oder Kleinmütigkeit an der Zusammenarbeit mit den Besatzern beteiligt waren. Um diesen Bürgern die Möglichkeit zu geben, in ein ehrliches Arbeitsleben zurückzukehren und nützliche Mitglieder der sozialistischen Gesellschaft zu werden, beschließt das Präsidium des Obersten Sowjets der UdSSR:
1. Personen, die wegen der während des Großen Vaterländischen Krieges 1941-1945 begangenen Verbrechen, der Beihilfe zum Feind und anderer in den Artikeln 58-1, 58-3, 58-4, 58-6, 58-10, 58-12 des Strafgesetzbuches der RSFSR und den entsprechenden Artikeln der Strafgesetzbücher der anderen Unionsrepubliken genannter Verbrechen zu einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren einschließlich verurteilt wurden, sind von der Haft und anderen Strafen zu befreien.
2. Die vom Gericht verhängte Strafe für Personen, die wegen der in Artikel Eins dieses Dekrets aufgeführten Straftaten zu mehr als 10 Jahren verurteilt wurden, ist um die Hälfte zu reduzieren.
3. Personen, die wegen des Dienstes in der deutschen Armee, der Polizei und in deutschen Sondereinheiten verurteilt wurden, sind unabhängig von der Dauer ihrer Haftstrafe zu entlassen. Personen, die wegen solcher Verbrechen in die Verbannung geschickt oder ausgewiesen wurden, sind von der weiteren Verbüßung der Strafe zu befreien.
4. Amnestie ist nicht auf Strafverteidiger anzuwenden, die wegen Mordes und Folter von sowjetischen Bürgern verurteilt wurden.
5. Alle Ermittlungsverfahren und die von den Gerichten nicht berücksichtigten Fälle von Verbrechen, die während des Großen Vaterländischen Krieges 1941-1945 begangen wurden, gemäß den Artikeln 58-1, 58-3, 58-4, 58-6, 58-10, 58-12 des Strafgesetzbuches der RSFSR und den entsprechenden Artikeln der Strafgesetzbücher anderer Unionsrepubliken sind einzustellen, mit Ausnahme der Fälle, an denen Personen beteiligt sind, die in Artikel 4 dieses Dekrets genannt werden.
6. Die Verurteilungen und die Aberkennung der Bürgerrechte, die auf der Grundlage dieses Dekrets von der Strafe befreit wurden, sind zu tilgen. Die Verurteilungen und die Aberkennung der Bürgerrechte von Personen, die wegen der in Artikel Eins dieses Dekrets aufgeführten Straftaten verurteilt wurden und eine Strafe verbüßt haben, sind zu tilgen.
7. Sowjetbürger, die sich im Ausland befinden, die während des Großen Vaterländischen Krieges 1941-1945 vor dem Feind kapitulierten oder in der deutschen Armee, der Polizei und deutschen Sondereinheiten gedient haben, sind von der Strafverfolgung zu befreien.
Auch die im Ausland lebenden Sowjetbürger, die während des Krieges führende Positionen in den von den Okkupanten geschaffenen Polizei-, Gendarmerie- und Propagandaorganen innehatten, einschließlich derjenigen, die in der Nachkriegszeit an antisowjetischen Organisationen beteiligt waren, sind von der Strafverfolgung zu befreien, wenn sie ihre Schuld durch eine spätere patriotische Tätigkeit zugunsten des Vaterlandes gesühnt haben oder sich als solche präsentieren.
In Übereinstimmung mit der geltenden Gesetzgebung soll das Geständnis von Sowjetbürgern im Ausland, die während des Großen Vaterländischen Krieges 1941-1945 schwere Verbrechen gegen den Sowjetstaat begangen haben, als mildernder Umstand berücksichtigt werden. Es wird festgelegt, daß in solchen Fällen die vom Gericht verhängte Strafe fünf Jahre Verbannung nicht überschreiten darf.
8. Der Ministerrat der UdSSR ist zu beauftragen, Maßnahmen zu ergreifen, um die Einreise von Sowjetbürgern im Ausland sowie deren Familienangehörigen, ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit, in die UdSSR und deren Beschäftigung in der Sowjetunion zu erleichtern.
Der Vorsitzende des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR
K. WOROSCHILOW
Der Sekretär des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR
N.PEGOW

A.K. Tscherepanow (Das werktätige Tjumen) – https://dzen.ru/a/Y75xSQiNZA2nt48i
11. Januar 2023.

VolksfeindeUnd hier haben wir ein Foto von einer solchen Abstimmung. Die Antikommunisten heben die Hand… Heute wissen wir: die trotzkistischen Volksverräter haben mit ihrem Handzeichen dafür gesorgt, daß das Dekret von 1955 im Obersten Sowjet der UdSSR angenommen und umgesetzt wurde. Unter dem Vorwand der „Menschlichkeit“ sicherte dieses Dekret allen kriminellen Elementen, die der Sowjetunion und den Menschen dieses Landes zuvor großen Schaden zugefügt hatten, ein freies Geleit zu, und trug dazu bei, daß das Gift des Nazismus und der Konterrevolution sich in der Sowjetunion im Laufe der Jahre fast ungestört ausbreiten konnte. Als unter Lenin 1912  solche charakterlosen Gestalten, die nur auf ihr eigenes Wohl bedacht waren, aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen wurden, war bereits klar, daß der Einheit und Reinheit der Partei eine entscheidende Rolle im Klassenkampf zukommt.

Die Auseinandersetzungen nahmen jedoch kein Ende. Immer wieder gab es Karrieristen und Schmarotzer –  eigennützige Menschen, die nicht bereit waren, sich am gemeinsamen Aufbau einer neuen und gerechteren Gesellschaft zum Wohle aller Menschen zu beteiligen. Der Kampf gegen die Trotzkisten und andere Feinde des Sozialismus wurde öffentlich geführt. Und er war da von Erfolg gekrönt, wo die Arbeit zu einer Sache der Ehre geworden war, und die ewige Sehnsucht der Menschen nach einer besseren Zukunft sich zu verwirklichen begann.

Durch die Große Sozialistische Oktoberrevolution und den Aufbau des Sozialismus in der Sowjetunion war diese Perspektive zum ersten Mal in der menschlichen Geschichte realisiert worden. Und schon 1927 konnte J.W. Stalin feststellen:

„Heute kann man die werktätigen Massen der Welt nicht mehr als einen ,blinden Haufen‘ betrachten, der im Finstern umherirrt und keine Perspektive hat, denn die Oktoberrevolution hat für sie einen Leuchtturm errichtet, der ihnen den Weg erhellt und ihnen eine Perspektive gibt.“ (J. Stalin, Werke Bd. 10, Dietz Verlag, Berlin 1953, S. 213)

Nach ihrem heroischen Sieg über den Faschismus war die Sowjetunion für die Völker der Welt zum Symbol für die Befreiung von Unterdrückung und Ausbeutung geworden. Darin widerspiegelte sich echte und wahrhaftige Menschlichkeit!

pdfimage Tscherepanow – Ursachen der Konterrevolution

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15 Antworten zu A.K. Tscherepanow: Über die Ursachen der Konterrevolution in der Sowjetunion

  1. eger schreibt:

    ich verstehe nicht, wie gorbatschow ende der 80er/um 90 das gesetz von 1955 abgestimmt hat.

  2. Erfurt schreibt:

    Mit Fug und Recht kann man erklären, daß die überwältigende Mehrheit der Menschen, die bereits im Sozialismus gelebt hatten, dies niemals gewollt haben.

    Danke! Gossweiler schrieb das auch. MFG

    • Armin Hoffmann schreibt:

      Ganz genau Erfurt, die überwältigende Mehrheit der Menschen, die bereits im Sozialismus gelebt hatten, so wie wir in der DDR, wird dies niemals gewollt haben. Nur, es galt und gilt der Grundsatz, wer schweigt, stimmt zu. Wo waren die Aufrechten, die Gegendemonstrationen damals, 1989, wo 1953. Wo war ich?

      ‚Alles Wissen und alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlußpunkt, sondern mit Fragezeichen‘, dachte Hesse.

      Es stellt sich die Frage, ob die ideologischen Folgen der Zerstörung des in der DDR von 1949 bis 1989 erfolgreich geführten Aufbauwerkes überhaupt faßbar sein werden. Was Generationen fleißiger Hände und Köpfe schufen, sowohl materiell, als auch – und wohl vor allem – die unschätzbar wertvolle Erziehung der Kinder und Jugendlichen zu jungen Staatsbürgern, die stolz auf ihr Land und dessen Erbauer waren und die es zu verteidigen lernten, ist unwiederbringlich verloren. Man bedenke: eine unter Waffen stehende Arbeiterklasse mit ihren Kampfgruppen, ja ein Heer junger und hochqualifizierter Soldaten, Unteroffiziere, Fähnriche und Offiziere, ein bis dahin perfekt funktionierender Apparat bewaffneter Schutz- und Sicherheitsorgane, von der HVA bis hin zur Zivilverteidigung.
      Auch hinter der Frage nach dem ‚Warum‘ steht ein Fragezeichen.

      Meine Erkenntnis:
      Ursachen des Scheiterns liegen auch in mir, wenn auch klein, sekundär. In der Summe und unter Beachtung derer, die mir ähnlich waren, ist die Wirkung nicht mehr klein und sekundär. Und so mögen von Unten bis Oben überall Gründe liegen. Ich sträube mich, zuvörderst andere in das Fadenkreuz zu nehmen, die „Splitter“ im Auge anderer zu suchen. Wie auch immer, die Sichtweisen sind verschiedenst – und sich von der Frage ‚Warum, wie konnte es dazu kommen‘ abzuwenden, wäre für jeden feige. Und feige sind WIR nicht!

      • Erfurt schreibt:

        Lassen wir uns nicht beirren vo der Propaganda, die uns ständig zu erklären versucht daß was 1989 passiert ist wäre der Wille des Volkes oder gar eine friedliche Revolution gewesen. Kein Kapitalist der Welt schmeißt seinen Besitz einfach so weg aber das Volk der DDR soll so blöd gewesen sein!!? Sowas glauben nur diejenigen die gar nicht wissen was ein Volkseigentum an Produktionsmitteln wirklich bedeutet mit all seinen Konsequenzen!

        In diesem Sinne, viele Grüße!

  3. Armin Hoffmann schreibt:

    Düster, wie sich die Ursachen des großen Zerfalls offenbaren.
    Diese verräterischen Entscheidungen, die bis zur völkerrechtswidrigen Annexion der DDR, zum Verschachern des Volks- und Genossenschaftsvermögens der volkseigenen Güter und LPG führten, wirken immer noch nach.

    Wer kennt noch das Märchen vom gestiefelten Kater?
    „Wem gehört das Heu? … das Korn … das Holz, ihr Leute?“ …
    „Dem Herrn Grafen“ riefen alle …

    Nun, wer plant, bei oder in Güstrow, im Mecklenburgischen, dem Land, wo die Welt hundert Jahre später untergeht, Urlaub zu machen, der wird hier den gestiefelten Kater der Treuhand treffen.
    Sofern er sich dieses moderne Märchen ansieht, könnte es sein, daß er dann lieber in Thüringen Urlaub macht, oder im Lande Brandenburg.
    Aber da ist es ja auch nicht anders.

    Hier die Quelle zum modernen Märchen:
    Landverkauf – Streit um ein begehrtes Stück Land bei Güstrow

    • sascha313 schreibt:

      Die Gerichte entscheiden heute nicht mehr nach Sachlage, sondern nach politischem Gutdünken. Und das richtet sich nach der Meinung der herrschenden Ausbeuterklasse und deren Lakaien in den Ämtern. Wer die Produktionsmittel besitzt, der kassiert auch den Profit. So ist eben der Kapitalismus…

    • Erfurt schreibt:

      Nur zur Erinnerung: Der Enteignung, 1945 in Potsdam beschlossen, haben alle Alliierten zugestimmt! Also auch die westlichen Alliierten!
      Natürlich haben die nicht eine Sekunde daran gedacht, die Beschlüsse des Potsdamer Abkommen einzuhalten.
      MFG

      • Armin Hoffmann schreibt:

        Zitat:
        1934 forderte die in Deutschland verbotene SPD im Prager Manifest:

        „Die Zerschlagung des alten politischen Apparates muß gesichert werden gegen seine bisherigen gesellschaftlichen Träger. Das erfordert: Sofortige entschädigungslose Enteignung des Großgrundbesitzes, Ueberführung der Forsten in Reichseigentum und Reichsverwaltung, Verwendung des Ackerlandes zur Schaffung lebensfähiger Bauern-Siedlungen und genossenschaftlicher Betriebe von Landarbeitern mit ausreichender Förderung durch Staatsmittel.“

        Mensch, August, mensch Friedrich, wie hat sich der „Kommse-rein-hier-könn-Familien-Kaffe-trinken-Verein“ verändert!

        Von da bis zum CumEx-Skandal und WireCard-Erinnerungslücken ging es dann ganz schnell bergab …

    • Erfurt schreibt:

      Güter einstiger Junker in Brandenburg:

      Falls jemand gestern Kontraste gesehen hat, der Verfassungsschutz ist derzeit in Brandenburg unterwegs und versetzt die Einwohner auf sog. Informationsveranstaltungen in Angst und Panik. Angeblich sind Reichsbürger dabei ein „Königreich Deutschland“ zu errichten und nehmen dafür Ländereien, Weiler und Güter in Beschlag.

      Das ist natürlich mal wieder eine ganz üble Masche die sich der BRD Staat da hat einfallen lassen. Aber bestens dafür geeignet, die von den Alliierten 1945 beschlossenen Enteignungen rückgängig zu machen.

      Genau DAS! steckt dahinter, nichts Anderes!

  4. Karl Kaufmann schreibt:

    Es ist eine bittere Erkenntnis, daß es diesen Leuchtturm nicht mehr gibt an dem sich die Menschen aufrichten konnten. Ich habe das Gefühl, es bricht immer mehr Finsternis über die Massen herein. Viel wichtiger ist für viele, der Konsum, der ihnen das Gefühl von Freiheit gibt und somit ihr Gehirn vernebelt, daß nichts mehr hinterfragt wird. Von Bedeutung wäre es, diese Antikommunisten, Revisionisten und Opportunisten, sowohl in der KPdSU als auch in der SED mal zu bennenen, was auch Kurt Gossweiler gefordert hat.
    MfG Karl

  5. sascha313 schreibt:

    „Freilich dreht das Rad sich immer weiter,
    daß, was oben war nicht oben bleibt,
    Aber für das Wasser unten heißt das leider
    nur: Daß es das Rad halt ewig treibt.“

    Wieviele Generationen der Geschlagenen und Geknechteten haben nur den zweiten Teil des Verses gekannt, aber nicht verstanden, daß wir aufhören müssen, diese Blutsauger und Banditen zu ernähren. Wer den Dieben und Räubern die Türe öffnet, der muß sich nicht wundern, wenn sie ihm am Ende die Bude ausräumen…

  6. dersaisonkoch schreibt:

    Hat dies auf Der Saisonkoch rebloggt und kommentierte:
    Genosse Sascha und Genosse Alexander Tscherepanow zeigen Ihnen heute an Hand von Dokumenten, wer die Sowjetunion und damit auch den gesamten RGW – Raum verriet. Wir reden von sehr vielen Millionen Arbeitern. Oft wird die Kritik eines Arbeiters oder Kollektives an der DDR als Kritik an diesem System verstanden. Genau das Gegenteil ist der Fall. In der DDR und den befreundeten sozialistischen Staaten, war Kritik erlaubt und erwünscht. Genau aus diesem Grund, gab es regelmäßig Kollektiv-, Betriebs- und Gemeindeversammlungen.

  7. Pingback: Es gibt wieder etwas DDR und "Ostblock" zum Sozialismus - Der Saisonkoch

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