Was war der Anfang vom Ende des Faschismus?

Westfernsehen lügtWar die Landung der westlichen Alliierten in der Normandie, bzw. die Eröffnung der zweiten Front, der Anfang vom Ende des deutschen Faschismus? O nein, sagt Karl-Eduard von Schnitzler, und wendet sich damit gegen die Geschichtsfälschung der Westmächte, die ihren eigenen, erheblich verspäteten Beitrag bei der Zerschlagung des deutschen Faschismus zu heroisieren und die eigentlichen, die kriegsentscheidenen Ereignisse in der Sowjetunion kleinzureden versuchen. Der Sieg der Roten Armee vor Moskau, die siegreichen Schlachten am Kursker Bogen und bei Stalingrad waren Meilensteine auf dem Weg zur Befreiung Europas von der braunen Barbarei. Im Westen dagegen feierte man den 40. Jahrestag der Landung in der Normandie – und vergaß dabei die Sowjetunion. Genau wie man heute Rußland vergißt, wenn es zum Beispiel um die Befreiung von Auschwitz geht…

Massenhaft werden heute in den faschistisch regierten Ländern des Baltikums, in Polen, Tschechien und in der Ukraine sowjetische Ehrenmale für die Befreier vom Faschismus geschändet und abgerissen…

Es lügen die westdeutschen Propagandaredner, wenn sie behaupten, sie würden die Demokratie schützen und verteidigen. Niemals wurden in der Geschichte die Menschenrechte und die Demokratie mehr mit Füßen getreten, als unter dem Regime kapitalistischer Staaten und Regierungen.

Und auch das muß man gesehen haben:

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23 Antworten zu Was war der Anfang vom Ende des Faschismus?

  1. Weber Johann schreibt:

    Blick zurück:

    Ost-CDU-Zeitung „Neue Zeit“ vom 8.6.1984
    Normandie-Landung wäre ohne die UdSSR nicht möglich gewesen
    Entscheidender Schlag bei Kursk war bereits geführt

    Washington (ADN). Die erfolgreiche Eröffnung der zweiten Front durch die westalliierten Truppen in der Normandie im zweiten Weltkrieg wäre ohne den opferreichen Kampf der Sowjetarmee gegen die faschistischen Truppen unmöglich gewesen, stellt die „New York Times“ anläßlich des 40. Jahrestages der Landung von USA-Truppen am 6. Juni in Frankreich fest.

    In dem Kommentar heißt es: „Natürlich sind nicht die russischen Truppen in der Normandie gelandet. Aber die Alliierten hätten ohne sie keinen Erfolg gehabt. Von der Ostsee über die Sümpfe Belorußlands bis nach Odessa am Schwarzen Meer drängten die Russen die Nazis zurück. Einen blutigen Meter nach dem anderen. Allein von seinen Ausmaßen läßt die 1000 Kilometer lange Ostfront den Brückenkopf in Frankreich klein erscheinen.“

    Das Blatt erinnert daran, daß die Sowjetarmee bereits im Juli 1943 mit der Schlacht bei Kursk dem deutschen Hitlerfaschismus das Rückgrat gebrochen hatte und schreibt: „20 Millionen Russen wurden getötet — 60 für jeden Amerikaner, der sein Leben in Europa und im Pazifik gab. Die Schlacht von Kursk, — wie in der Tat der gesamte Kampf an der Ostfront — ist heute den meisten Amerikanern, mit Ausnahme von Historikern und Militärakademien, unbekannt.“

    • sascha313 schreibt:

      Danke! Wir hätten uns damals gewünscht, daß es im „Land der Ahnungslosen“ (im Westen) eine großzügige Verbreitung der DDR-Fernsehens gegeben hätte. Da wäre uns viel erspart gelieben! 😉
      Erstaunlicherweise hat die NYT das erkannt!

  2. Weber Johann schreibt:

    Hallo, Sascha, ich bin so einer aus dem Tal der Ahnungslosen (Niederbayern). Wir hatten keine Gelegenheit DDR-Fernsehen zu sehen, bzw. DDR-Radio zu hören.
    Erst in den letzten Jahren konnte ich mir diese hervorragenden Sendungen von Karl Eduard von Schnitzler ansehen. Decken sich fast immer mit meinen Quellen, die ich mir in den letzten 10 Jahren angeeignet habe. In seinen Sendungen ging es ausschießlich um Politisches aus der Alt-BRD.

    Mich beschäftigt eine Frage. Warum bezeichneten viele DDR-Bürger Karl Eduard von Schnitzler als „Schmuddel-Edi“?
    Was ich von Karl Eduard von Schnitzler gesehen habe, mir wäre das Wort „Schmuddel“ nie in den Sinn gekommen.

    • sascha313 schreibt:

      Ja, der Karl-Eduard von Schnitzler steht da weit über den Dingen. Er ärgert sich nicht, im Gegenteil, er macht sich noch lustig über diese ihn so beschimpfenden Dummköpfe. Letzeres sagt er zwar nicht, aber man kann annehmen, er denkt sich seinen Teil…

      • Harry56 schreibt:

        Ja, Gen. Sascha, du wirst wohl recht haben.
        Der „KLED“ kannte den Kapitalismus, den Imperialismus, die Denkweise der deutschen „Eliten“ von klein auf. (siehe „Meine Schlösser“….)
        Keine „westliche“ Propaganda konnte ihn deshalb verblöden.
        Er wusste immer, wovon er sprach!
        Daher sind seine „Kanäle“ selbst noch heute oft eine Fundgrube an Erkenntnissen. (Manchmal mit Mühen auf You Tube zu finden)
        Dass er ganz besonders neben Walter Ulbricht auch heute noch von den alten und heutigen deutschen „Eliten“ zu den am meisten gehaßten verleumdeten Persönlichkeiten der neueren deutschen Geschichte zählt, sollte uns nicht verwundern.
        Irgendwie ehren Haß und Verleumdungen diese großartigen Kämpfer für eine neue bessere Welt noch heute posthum.
        Die heutigen politischen und medialen widerlichen Dreckschleudern entlarven sich im Grunde selbst, zeigen mit ihren Dreck, wer sie in Wahrheit sind, wessen Interessen sie vertreten.

        Soz., auch nochmals an „KLED“ erinnernde Grüße !

    • „Schmuddel-Ede“ war eine West-Erfindung.

      Mein Scheusal von „Mutter“ hat von 1939 bis 1961 in Sachsen und später „Ost“-Berlin gelebt – sie war am Tag vor der Errichtung des Schutzwalls in Westberlin und man sagte ihr, daß sie nicht zurück nach Ostberlin (wo sie damals arbeitete) könne … und so kam sie im Westen als „Flüchtling“ an.

      Sie hat, „seitdem ich denken kann“, immer über K.H.v. Schnitzler gelästert; hin und wieder hat sie sich seine Sendung in der Eifel und in Nordhessen angeschaut: und ihn jedes mal mit dieser Bezeichnung besudelt.

  3. Weber Johann schreibt:

    „Neues Deutschland“ vom 19.1.1957
    Menschenraub in Tempelhof Karl-Eduard von Schnitzler in Westberlin verhaftet

    Berlin (ND). Der Millionen Hörern des Rundfunks in der Deutschen Demokratischen Republik, Westdeutschland und Westberlin bekannte Publizist, Nationalpreisträger Karl-Eduard von Schnitzler, ist am Freitagvormittag in Tempelhof von der westberliner Polizei widerrechtlich verhaftet worden. Karl-Eduard von Schnitzler war im Begriff, eine Reise nach Westdeutschland anzutreten.

    Die Nachricht von dem schändlichen Versuch, den hervorragenden Publizisten und Kämpfer gegen den westdeutschen Militarismus durch Menschenraub auszuschalten, hat bereits unmittelbar nach ihrem Bekanntwerden in ganz Deutschland eine Welle der Empörung und des Protestes ausgelöst.

    Karl-Eduard von Schnitzler, dessen Lauterkeit keinem Zweifel unterliegt, wurde ausschließlich aus politischen Gründen in Westberlin verhaftet. Das kennzeichnet die Rechtsunsicherheit und politische Willkür in der Frontstadt Westberlin.

    Nach Meldungen aus Westberlin werden von den von den Amerikanern bezahlten Agentenorganisationen „Zeugen“ aufgeboten, die bekunden sollen, daß er in einem vor den ordentlichen Gerichten der DDR geführten Prozeß gegen Agenten des Rias als Sachverständiger Tatsachen dargelegt habe, die den Rias als Spionage- und Sabotagezentrale entlarvten. Die publizistische Tätigkeit von Schnitzler hat die westdeutschen Militaristen offensichtlich schwer getroffen.

    Dem Deutschen Demokratischen Rundfunk gingen aus Westberlin, Westdeutschland und aus der Deutschen Demokratischen Republik schon zahlreiche Protesterklärungen zu, in denen das Vorgehen der westdeutschen Militaristen scharf verurteilt wird.

  4. Weber Johann schreibt:

    „Berliner Zeitung“ 8.6.1952
    „Der Stacheldraht trennt uns nicht“ Von Briten eingeschlossene Rundfunkleute schrieben an Präsident Pieck

    Berlin (ADN). Der Chefkommentator des Berliner Rundfunks, Karl Eduard von Schnitzler, richtete im Namen der seit dem 3, Juni widerrechtlich von britischer Militärpolizei und der Stumm-Polizei im Funkhaus Masurenallee eingeschlossenen Mitarbeiter des Berliner Rundfunks und des Deutschlandsenders ein Grußschreiben an den Präsidenten Wilhelm Pieck.

    Darin wird dem Präsidenten die Versicherung gegeben, den Kampf um die Einheit Deutschlands und um den Friedensvertrag mit Deutschland unbeirrt fortzusetzen, „Der Stacheldraht um das Funkhaus Masurenallee trennt uns nicht von den Westberlinern, für deren Solidaritätsbeweise wir unseren Dank sagen. Die angloamerikanischen Maßnahmen gegen unser Haus können nicht verhindern, daß wir die große nationale Widerstandsbewegung unserer Brüder und Schwestern in Westdeutschland gegen den Generalkriegsvertrag verbreitern helfen“, heißt es weiter in dem Schreiben.

    Beim Militärkommandanten des britischen Sektors von Berlin, C. F. Coleman, hat die Belegschaft des Fernsehzentrums und des Zentrallaboratoriums des Demokratischen Rundfunks gegen die britischen Willkürmaßnahmen scharfen Protest erhoben. Solidarische Grüße übermittelte die Belegschaft des Mitteldeutschen Rundfunks, Sender Leipzig, des Landessenders Potsdam und die Mitarbeiter des Landessenders Weimar.

    Scharfen Protest gegen den Bruch alliierter Übereinkommen hat das Sekretariat des Zentralvorstandes der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft beim Militärkommandanten des britischen Sektors von Berlin, Coleman, erhoben. Der Zentralvorstand fordert, diese Willkürmaßnahme sofort rückgängig zu machen, damit wieder normale Arbeitsbedingungen im Haus des Berliner Rundfunks möglich sind.

  5. Weber Johann schreibt:

    Ost-CDU-Zeitung „Neue Zeit“ vom 20.1.1957
    Im Hintergrund: der RIAS
    Karl Eduard von Schnitzler mußte freigelassen werden

    Berlin (NZ/ADN). Der am Freitag widerrechtlich von der Stummpolizei auf dem Flugplatz Tempelhof verhaftete Chefkommentator des Deutschlandsenders, Karl Eduard von Schnitzler, mußte wieder freigelassen werden. Bei Bekanntwerden seiner Festnahme war eine Flut von Solidaritätserklärungen beim demokratischen Rundfunk eingelaufen.

    Wie Schnitzler erklärte, hätten bestimmte Westberliner Kreise mit seiner Verhaftung versucht, die Hetze des amerikanischen Senders RIAS im Zusammenhang mit dem faschistischen Putsch im Juni 1953 nachträglich zu rechtfertigen.

    Rechtsanwalt Dr. Kaul als Vertreter des Chefkommentators hat inzwischen beim Westberliner Generalstaatsanwalt gegen den Westberliner Studenten ‚Gottschling Strafanzeige wegen falscher Anschuldigung erstattet. Auf Grund einer Anzeige Gottschlings war die Festnahme Schnitzlers erfolgt.

  6. Weber Johann schreibt:

    „Neues Deutschland“ vom 26.1.1957
    Wieviel Warnkarten?

    München (ND). Die Tatsache, daß die westberliner Polizei sogenannte Warnkarten zur Verfolgung politischer Funktionäre aus der DDR führt, wird von der westdeutschen Zeitung „Münchner Merkur“ ‚am 24. Januar erneut bestätigt. Im Zusammenhang mit der vorübergehenden Verhaftung Karl-Eduard von Schnitzler auf Grund einer solchen „Warnkarte“ stellt das Blatt fest, daß diese schwarzen Listen neben den normalen Fahndungsersuchen bestehen und daß „das alles dem westlichen Normalbürger mit seiner Auffassung vom Rechtsstaat recht merkwürdig vorkommt“. Das Blatt stellt abschließend die Frage: „Wieviel Warnkarten gibt es eigentlich noch?“

  7. Weber Johann schreibt:

    Ost-CDU-Zeitung „Neue Zeit“ vom 10.9.1957
    Adenauer — Börsenspekulant seit Jahrzehnten
    Verfehlte Spekulationen brachten 300000 Mark Schulden —- Enthüllungen des Deutschlandsenders

    Berlin (NZ/ADN). Der Bonner Kanzler Adenauer ist seit Jahrzehnten ein Börsenspekulant. Er hat dabei auch einmal das Vermögen seiner Familie bis zur Zahlungsunfähigkeit verloren. Beweismaterial für diese Tatsachen unterbreitete am Sonnabendabend der Deutschlandsender der Öffentlichkeit.

    Kommentator Karl-Eduard von Schnitzler wies darauf hin, daß Adenauer seinerzeit als Kölner Oberbürgermeister seine Börsengeschäfte von dem damaligen Direktor der Deutschen Bank in Köln, Brüning, abwickeln ließ. Brüning mußte auf Anweisung Adenauers Aktien des größten westdeutschen Braunkohlekonzerns, der „Rheinischen AG für Braunkohlenbergbau und Brikettfabrikation“, Köln, ankaufen. Später mußte Brüning für Adenauer auch Aktien des „Rbeinisch-Westfälischen Elektrizitätswerkes“ und verschiedener Montan-Konzerne erwerben. In wenigen Jahren hatte der Kölner Oberbürgermeister durch diese Börsenspekulation mehr als
    200.000 Mark verdient.

    Dann kam es 1929 zum „schwarzen Freitag“ an der New Yorker Börse, Die Aktienkurse fielen stark, auch in Westdeutschland, und Adenauer erlitt große Verluste. Er spekulierte trotzdem weiter und erteilte Brüning Anfang 1930 den Auftrag, Montan-Aktien aufzukaufen in der Ahnung daß die Kurse wieder steigen würden. Aber diese Spekulation ging schief.
    Die Kurse fielen weiter, und Adenauer sah sich plötzlich wegen seiner verfehlten Spekulationen bei der Deutschen Bank einer Schuld von 300.000 Mark gegenüber. In letzter Sekunde sprang der Bankier Robert Pferdmenges ein und bezahlte diese Summe für Adenauer.

    Während der Nazi-Zeit machte dann Adenauer zusammen mit Abs und Göring weitere Börsengeschäfte. Nach dem zweiten Weltkrieg ließ Adenauer 1948 wieder Aktien der „Rheinischen Braunkohle“ und andere Werte der Schwerindustrie durch einen Westberliner Börsenmakler aufkaufen.

  8. sascha313 schreibt:

    Danke, lieber Johann. Das macht die Sammlung komplett. Ich denke „Kled“, wie ihn seine Freunde nannten, hätte nachsichtig über diese Schlagzeilen gelächelt, die ihm die Westpresse da verschaffte. In seinen Büchern gibt er jedenfalls, genauso wie beim Interview mit diesem sauberen Herrn Börner, seinen Kritikern Pfeffer. Sie haben alle versucht, Kled auf Kreuz zu legen. Das ist ihnen aber nicht gelungen )))))

    Man nannte ihn „Sudel-Ede“ – das kam offenbar vom RIAS, und sollte eine nachträgliche Rache an dem früheren WDR-Intendanten sein. Denn wer sowas dann nachgequatscht hat, das waren ohnehin nur diejenigen, die mit der DDR nicht viel am Hut hatten. Die haben sich meist gedrückt, wenn’s am Wochenende mal hieß, wir müssen unseren Vorgarten am Neubaublock ein bißchen in Ordnung bringen… aber die Wohnungszuweisung haben sie allemal gerne genommen.

  9. Weber Johann schreibt:

    Ich könnte noch dutzende Karl Eduard von Schnitzler Artikel bringen.

    Beim Lesen dieses Artikels von Karl Eduard von Schnitzler fiel mir Maxim Gorki ein:
    „Schaut fleißig in die Vergangenheit, dort findet Ihr alle Rätsel erklärt.“

    Diese Worte von Karl Eduard Schnitzler sind aktueller den je:

    „Berliner Zeitung“ vom 10.2.1960
    Kalte Füße

    Zur „freiesten Stimme der freiesten Welt“ gehören natürlich auch die „freiheitlichsten Illustrierten“. Da hatten die Kollegen von der „Münchner Illustrierten“ Professor Norden aufgefordert, für sie einen Artikel zu schreiben. (Die „BZ“ veröffentlichte ihn in ihrer Ausgabe vom 5. 2. auf Seite 3). Und nun haben sie kalte Füße und Angst vor der eigenen Courage bekommen; denn der tat’s und schrieb. War aber auch gemein von ihm; er hätte doch wissen müssen, wo die Grenzen der freiesten Pressefreiheit liegen. Und so drucken sie lieber Lemmer und Erhard ab. Da kann ihnen nichts passieren, Na ja, Schwamm darüber.
    Wichtiger sind die Leser, die solchen Leuten ausgeliefert sind. Kennen sie die Vorschläge Chruschtschows oder den Brief Walter Ulbrichts? Nein, sie wissen nur, was „Bild” und RIAS ihnen darüber sagen. Kennen sie Marx oder Lenin? ‘Nein, sie lesen, was Arno Scholz oder Willy Brandt oder Herr Amrehn über Marx und Lenin ausscheiden. Der Kommunismus wird ihnen „objektiv“ erklärt — von Antikommunisten.. Über die DDR informieren Leute die, die unseren Staat am liebsten zum Frühstück verspeisen würden. Die Spalter orientieren sie, wie es zur Spaltung kam. Militaristen beruhigen sie, daß es keinen Militarismus gebe. Antisemiten leugnen den Antisemitismus. Und Faschisten lehren sie Demokratie . … So hören die Westberliner es Tag für Tag und Abend für Abend. Morgens lesen sie es in ihrer teuren Straßenbahn oder in unserer billigen
    S-Bahn. Abends — nun, tiefer als der „Abend“ geht’s nimmer.
    „Aber wir sind frei und können denken und sagen, was wir wollen . „ .“ Und in der Kufsteiner Straße, in Schöneberg, und im Bonner Palais Schaumburg lacht man sich ins Fäustchen .. .
    Karl-Eduard von Schnitzler

    Zum Abschluss noch Albert Schweizer:
    „Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.“

  10. Pingback: Etwas DDR Geschichte - Der Saisonkoch

  11. dersaisonkoch schreibt:

    Hat dies auf Der Saisonkoch rebloggt und kommentierte:
    …für unsere Gastgeber. Man hat damals den Journalisten Schnitzler, auch als „Sudelede“ beschimpft vom RIAS, festgenommen. Kommt Ihnen das bekannt vor? Julian Assange vielleicht? Sie dürfen sich gern die Geschichtsklitterung der Goebbelsmedien anschauen. Sie müssen nur Wolfgang Gottschling in die Suchmaschine eingeben. Vergleichen Sie das mit den Meldungen der Völkermörder/Kinderficker/ Menschen- und Organhändler/ der ausgemachten Diebe/Lügner von heute.

  12. Rolf schreibt:

    Sudel-Ede:
    War wohl als Diffamierung aus dem Westen gedacht. Aktuell hört man ja aus der „bunten Republik“ auch nichts anderes.
    Rein fachlich ist der Begriff aber richtig. Schließlich hat er ja auch über den ganzen Sudel, den Sumpf, den Schmutz aus dem Westen berichtet.
    Vielleicht sah er das selbst auch so.
    Und was bestätigt sich von seinen Aussagen heutzutage nicht?

    • Erfurt schreibt:

      Ja lieber Rolf, Kled v. Schnitzler war ein hervorragender Analytiker. Leider haben wir uns viel zuwenig mit seinen Sendungsinhalten befasst, einigemale im Politunterricht bei der NVA, in der Schule (POS, EOS) hingegen gar nicht. Von daher konnten sich die Wenigsten unter uns damals vorstellen wie der Westen wirklich ist. Der AHA-Effekt kommt meistens immer viel später, bei manchen jedoch kommt er bis heute nicht.

      MFG, schönes Wochenende.

  13. Erfurt schreibt:

    Die Ziele des 2.Weltkrieges bestanden darin, die UdSSR zu beseitigen und den USA eine Vormachtstellung im Nahen Osten zu sichern (Israel). Die westlichen Alliierten hatten also allesamt dieselben Ziele, auch zum Zeitpunkt der Landung in der Normandie. Keine Sekunde lang hatten die Westalliierten vor den Faschismus, den sie selbst finanziert hatten (Dawesplan, Youngplan), zu beseitigen!

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