Immer wieder erscheint in den Zeitungen mit schöner Regelmäßigkeit die Parole vom „völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Rußlands“ auf die Ukraine. Es heißt, Rußland sei der „Aggressor“. Putin habe die Ukraine angegriffen und die Krim annektiert. Warum wird dies so oft wiederholt? Die Wirkung ist beabsichtigt. Es gibt in der BRD keine Partei, die sich von dieser Lüge distanziert. Fragen Sie doch mal Ihren Abgeordneten, was er dazu zu sagen hat, daß die ukrainische Armee seit nunmehr schon über acht Jahren einen Krieg gegen die Bevölkerung im Donbass führt! Fragen Sie Ihren Abgeordneten aber auch, warum die damalige Bundeskanzlerin Merkel während der Minsker Verhandlungen überhaupt nicht die Absicht hatte, eine friedliche Lösung im Ukraine-Konflikt herbeizuführen. Und fragen Sie ihn auch, warum die USA bisher nie zur Rechenschaft gezogen wurde für die völkerrechtswidrigen Angriffskriege auf Dutzende von Staaten in der ganzen Welt… (Foto: Vietnamkrieg)
Aggression …
Die chinesische Botschaft hat eine Liste von Ländern veröffentlicht, die nach dem Zweiten Weltkrieg von den Vereinigten Staaten von Amerika bombardiert wurden. Bei diesen Kriegen und Militärputschen der USA handelt es sich stets um Angriffe auf die Souveränität anderer Länder. Die Besetzung bzw. gewaltsame Annektierung fremder Gebiete und/oder die Entsendung bewaffneter Banden, Söldner u.a. durch durch die USA oder in deren Auftrag ist die extremste Form einer militärischen Aggression. Diese chinesische Liste ergänzen wir hier mit den Angaben aus dem in der DDR erschienenen Taschen-Lexikon für Zeitungsleser*. Nach 1945 wurden die USA-Streitkäfte allein bis in die 1980er Jahre etwa 290mal in direkter militärischer Aggression wie auch zur Androhung von militärischer Gewalt im Ausland eingesetzt.
1945-1956: Philippinen
1946-1949: Griechenland
1946-1949: China
1947: Paraguay
1948: Kostarika
1949-1961: Burma
1950: Puerto Rico
1950-1953: Korea
1954: Guatemala
1954-1973: Vietnam
1955: Kostarika
1958: Libanon
1959-1962: Laos
1961: Kuba
1962: Guatemala
1964: Panama
1964: Kolumbien
1964-1970: Laos
1965: Dominikanische Republik
1966: Thailand
1969: Haïti
1970: Kampuchea
1970: Trinidad und Tobago
1971-1973: Laos
1975: Angola
1978: Zaïre
1979: Kostarika
1980: Iran, Salvador
1982-1984: Libanon
1983: Grenada
Seit Anfang der 1980er Jahre: Nikaragua
• Libyen (1986)
• Iran (1987)
• Panama (1989)
• Irak (1991) (Golfkrieg)
• Kuweit (1991)
• Somalia (1993)
• Bosnien (1994, 1995)
• Sudan (1998)
• Afghanistan (1998)
• Jugoslawien (1999)
• Jemen (2002)
• Irak (1991-2003) (gemeinsame Truppen der USA und Großbrit.)
• Irak (2003-2015)
• Afghanistan (2001-2015)
• Pakistan (2007-2015)
• Somalia (2007-2008, 2011)
• Jemen (2009, 2011)
• Libyen (2011, 2015)
• Syrien (2014-2015)
Es gibt weit mehr als 20 Staaten auf dieser Liste. China drängte darauf, „niemals zu vergessen, wer die wahre Bedrohung für die Welt ist“. Doch gab es seitens des kollektiven Westens Empörungen gegenüber den USA? Gab es laute Anklageschreie? Gab es mindestens einmal Sanktionen gegen die USA? Wurde jemals einer der USA-Präsidenten vor ein Kriegsgericht gestellt? NEIN – nichts von alledem geschah! Und nun, als Rußland unter Beachtung des Völkerrechts Gebrauch machte von dem Recht auf Selbstverteidigung, ist das Geschrei und Gezeter der westlichen Politiker, der Vasallenstaaten der USA und ihrer Massenmedien, groß und scheint kein Ende nehmen zu wollen: „Putin ist der Aggressor“, und „Putin ist ein Drache, der uns fressen muß“, schreit Selenski. Es gibt aber auch andere Formen der Aggression: politische, juristische, ökonomische und ideologische.
* Lexikon für Zeitungsleser. Dietz Verlag Berlin, 1988, S. 10f.
Vergleiche auch: https://sascha313.wordpress.com/2014/11/12/der-us-amerikanische-zynismus-2/
Eines der jüngsten Verbrechen des USA-Imperialismus ist die Sabotage der Erdgasleitung Rußland-BRD durch die Ostsee – „Nordstream“.
Nord-Stream: USA wird beschuldigt

Der bekannte amerikanische Journalist Seymour Hersh behauptet, daß USA-Taucher im Juni 2022 unter dem Deckmantel von NATO-Übungen (BALTOPS) Sprengstoff unter Nord Stream plaziert und die Norweger diesen ferngezündet haben. Der amerikanische Journalist behauptet weiterhin, daß der nationale Sicherheitsberater der USA, Sullivan (https://t.me/medien_ecke/4397), an der Vorbereitung des Sabotageplans auf Nord Stream beteiligt war. Zudem schreibt er, daß die Entscheidung zur Sprengung von Joe Biden persönlich nach mehr als neun Monaten geheimer Diskussionen mit dem nationalen Sicherheitsteam genehmigt wurde. Bei den Diskussionen in Washington über die Sabotage der Nord Streams ging es laut Hersh vor allem darum, keine Beweise zu hinterlassen.
→ zum Original-Artikel (https://seymourhersh.substack.com/p/how-america-took-out-the-nord-stream)
ℹ️ Wer ist Seymour Hersh?
Seymour Myron Hersh ist ein US-amerikanischer investigativer Journalist; er war bis 2015 regelmäßiger Mitarbeiter beim Wochenmagazin The New Yorker. Er wurde 1969 weltbekannt, als er während des Vietnamkriegs die Kriegsverbrechen der US-Armee im Massaker von My Lai aufdeckte, wofür er mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. 2004 publizierte er zum Folterskandal der US-Armee während des Dritten Golfkrieges im irakischen Abu-Ghuraib-Gefängnis.
❗️Zu beachten: Der Account des Enthüllungsjournalisten Seymour Hersh wurde am 8. Februar 2023 erstellt.
Warum hatten Merkel, Poroschenko und Hollande nicht die Absicht, bei den Minsker Verhandlungen eine friedliche Lösung herbei zu führen? Lesen Sie selbst, was Merkel dazu sagte:

Warum gibt es keinen Frieden auf der Welt?
Es geht um die Rolle der USA als führende Weltmacht – und es geht um den Profit des militärisch-industriellen Komplexes (MIK). Zur Umsetzung der Interessen des MIK ist ein Netz vielfältiger Institutionen, Organisationen, Vereinigungen, Ausschüsse, Klubs, und Komitees entstanden. Der MIK verkörpert eine besonders aggressive und reaktionäre Kräftegruppierung innerhalb der herrschenden Klasse des Imperialismus, deren Interesse drauf gerichtet ist, mit militärischer Macht revolutionäre Prozesse in der Welt zu stoppen, sie zurückzudrängen und somit die äußeren Existenzbedinugnen des Monopolkapitals zu erweitern. Die Kräfte des MIK treiben die Hochrüstung unter Mißbrauch des wissenschaftlichen Fortschritts in immer gefährlichere Dimensionen.
Nachdem 1990 das annähernde militärische Gleichgewicht zwischen Sozialismus und Imperialismus beseitigt wurde und eine allseitige Überlegenheit des Imperialismus erzwungen wurde, konnte der MIK seinen Einfluß auf Politik und Wirtschaft erheblich verstärken. Eine weitere Gefahrenquelle stellt auch, wie wir während der erfundenen „Pandemie“ erlebt haben, der pharmazeutisch-industrielle Komplex dar. Um von den Verbrechen des USA-Imperialismus abzulenken, erfand man (wie wir im linken Bild sehen) zahlreiche aufregende und die Volksmassen einschüchternde Ereignisse…
Erst mit der Beseitigung des Kapitalismus wird es möglich sein, die endlos lange Serie der Kriegsverbrechen des USA-Imperialismus und seiner Vasallen, die Ausbeutung, Unterdrückung und Einschüchterung der Volksmassen zu beenden.
Hat dies auf Der Saisonkoch rebloggt und kommentierte:
Fragen Sie bitte nur Eins: Wer hat solche „Freunde“? Sie werden schnell merken: Mit dieser Fuchtel (Staat möchte ich zu dem Kolonialgebiet-USA-Kanada-Australien-usw. nicht sagen) arbeiten ausnahmslos Völkermörder, Diebe, Schwerkriminelle, Kinderficker und Kriegsverbrecher.
Pingback: Gleich und Gleich gesellt sich gern - Der Saisonkoch
Die Volksmassen wollen aber gerade die Einschüchterung1 Nur die hält das Volk zusammen und das funktioniert seit Jahrtausenden so.
Wirklich? Da bin ich aber überrascht! Ich bin in meinem bisherigen Leben (bis 1990) von niemandem eingeschüchtert worden – absolut von NIEMANDEM ! Und niemals war der Zusammenhalt im Volk, die Kollektivität und Solidarität, größer als im Sozialismus …Nun muß man allerdings erklärend hinzufügen: Ich wurde in der DDR geboren. Und ich kannte auch keinen, der in der DDR eingeschüchtert worden wäre. Nach 1990 war das schon ganz anders, da war schon der westliche „Investor“ oder „Alteigentümer“ eine Bedrohung, der die Miete erhöhen wollte…
Zu beachten: Der Account des Enthüllungsjournalisten Seymour Hersh wurde am 8. Februar 2023 erstellt.
Um ganz gezielt Informationen zu verbreiten die im Grunde genommen gar nichts enthüllen. Nur zur Erinnerung: Was die GI’s in Vietnam angerichtet haben, wusste jeder DDR-Bürger — auch ohne einen Seymour Hersh!
Ach Erfurt, nichts Neues unter der Sonne ! 😦
Also genau zwei Tage nach dem Erdbeben im türkisch- syrischen Grenzgebiet
Vier Länder fehlen in der Liste:
• Burundi
• Kongo (1960/61) und (1996 bis 1999 – ich war im Nachbarland Uganda)
• Ruanda (1994 – vor, während und nach dem Völkermord dort – ich war im Nachbarland Uganda)
• Uganda
Danke für die wichtige Ergänzung!
„Erfurt“ vollkommen richtig. Die Menschen in der DDR wurden umfangreich über diese Verbrechen informiert. Jedoch nicht nur über Vietnam. Die größten Verbrechen der USA geschahen jedoch im Koreakrieg. Die Kriegsverbrechen der Amerikaner mit seinen „Verbündeten“ betraf überwiegende die Zivilbevölkerung. Ein Bericht aus einer DDR-Zeitung, der Überfall der Südkoreaner auf Nordkorea war am 25.6.1950. Also erst 14 Tage waren vergangen:
„Berliner Zeitung“ vom 9.7.1950
Blutiger Terror der flüchtenden USA-Söldner
„Phöngjang (ADN/DPA/AP/Eig. Ber.)
Der 58 km nördlich Taldschon gelegene, strategisch wichtige Eisenbahnknotenpunkt ‚Tschonan wurde Sonnabend von den stetig vorrückenden Verbänden der koreanischen Volksarmee befreit. In der Nacht zum Sonnabend war schon die 70 km nordostwärts Tschonan gelegene Stadt Tschungju befreit worden. Ein mit Panzern geführter Gegenangrift von USA-Truppen blieb unter Verlusten für den Angreifer liegen.
Sengend und mordend strömen die dem USA-General Church unterstellten Überreste der zerschlagenen südkoreanischen Söldnertruppen nach Süden, nehmen Massenerschießungen unter der Zivilbevölkerung vor und zerstören Industrieanlagen und Kulturgebäude. Allein in Intschon wurden vor der Befreiung 1000 Einwohner niedergemetzelt. Nach Angaben des Polizeikommandeurs der südkoreanischen Marionettenregierung wurden 1200 südkoreanische Patrioten als „Spione“ hingerichtet….“
Auch in Österreich gab es vereinzelt Zeitungen, die über die Massaker der Amerikaner berichteten.
Nach über 2 Jahren Krieg in Korea stand folgendes über die Verbrechen der Amerikaner in einer österreichischen Zeitung:
„Österreichische Zeitung“ vom 25. Dezember 1952
„Gromyko: „UNO muß gegen Kriegsgefangenenmorde einschreiten“
In der Plenarsitzung der Vollversammlung der UNO wurde, wie bereits gemeldet, der Beschluß gefaßt, die Frage „Über die Massenmorde der amerikanischen Militärbehörden auf der Insel Pongan an koreanischen und chinesischen Kriegsgefangenen“ auf die Tagesordnung zu setzen.
Diese Resolution konnte und kann keine Grundlage für eine Regelung der Kriegsgefangenenfrage geben, sagte der sowjetische Delegierte, denn sie war direkt für das Gegenteil und zugleich für die Täuschung der Öffentlichkeit bestimmt. Folgten vielleicht nicht die Massenmorde an koreanischen und chinesischen Kriegsgefangenen auf der Insel Pongan gleich nach der Annahme dieser Resolution?
Abschließend wandte sich Gromyko an die Vollversammlung und stellte die Frage:
Kann die Vollversammlung vor den verbrecherischen Akten der amerikanischen Militärbehörden die Augen verschließen?
Sie kann es nicht, wenn sie nur irgendeinen Wert auf ihr Ansehen legt. Die Vollversammlung darf sich mit diesen Tatsachen nicht abfinden.
Es ist Pflicht der Vollversammlung, Sofortmaßnahmen zu treffen, um den verbrecherischen Handlungen des amerikanischen Militärklüngels in Korea ein Ende zu setzen.“
Wem ist heute noch bekannt, welche Länder, neben den Amerikanern und Südkoreanern, in Nordkorea eingefallen sind. Somit beteiligte der Massaker an der Nordkoreanischen Zivilbevölkerung waren.
„Passauer Neue Presse“ vom 16.6.1953
„Nicht nur die Amerikaner bluten in Korea Verlustliste der mit den Südkoreanern und den US-Truppen kämpfenden Alliierten New York (D). Die Vereinten Nationen veröffentlichten eine Liste über die Verluste der alliierten Truppen, die an der Seite der südkoreanischen und amerikanischen Verbände in Korea dem kommunistischen Angriff entgegengetreten sind, Während die Armeen Südkoreas und der USA in Korea die schwersten Verluste erlitten, beziffern sich die Verluste der übrigen alliierten Truppen in Korea wie folgt:
• Frankreich (bis 1. April 1953): 219 Gefallene, 815 Verwundete, 18 Gefangene,
• Thailand (bis 28, Februar 1953): 103 Gefallene, 732 Verwundete, 4 Vermißte.
• Türkei (bis 5. April 1953): 536 Gefallene, 1770 Verwundete, 167 Vermißte, 227 Gefangene, von denen inzwischen 7 repatriiert wurden.
• Südafrika (bis 15. Mai 1953): 12 Gefallene, 23 Vermißte, 6 Gefangene, von denen einer repatriiert wurde, Die Zahl der Verwundeten ist nicht angegeben,
• Großbritannien (bis 29. Mai 1953): Insgesamt 3780 Gefallene, Verwundete, Vermißte und Gefangene.
• Kanada (bis 3. Juni 1953): 283 Gefallene, 1107 Verwundete, 26 Vermißte, 18 Gefangene.
• Neuseeland (bis 10. Mai 1953): 33 Gefallene, 72 Verwundete, ein Vermißter und ein Gefangener.
• Australien (bis 28. Februar 1953): 217 Gefallene, 847 Verwundete, 47 Vermißte, 6 Gefangene.
• Belgien: 84 Gefallene, 266 Verwundete, 5 Vermißte,
• Holland: 104 Gefallene, 363 Verwundete, 4 Vermißte.
• Griechenland (bis 27. April 1953): 138 Gefallene, 363 Verwundete, ein Vermißter.
• Philippinen (bis 15. April 1953): 92 Gefallene, 299 Verwundete, 57 Vermißte, 40 Gefangene.
Nach der letzten, am 3. Juni herausgegebenen Verlustliste des amerikanischen Verteidigungsministeriums betrugen die Verluste der amerikanischen Streitkräfte in Korea bis zu diesem Datum 133.821 Mann, und zwar 24.163 Gefallene, 8883 Vermißte, 2453 Gefangene und 98.322 Verwundete. Von den 193.821 Gesamtverlusten entfielen auf die Armee 103.545, auf das Marine-Landungskorps 26.871, auf die Marine 1.993 und auf die Luftwaffe 1412.“
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