Der Aufbau des Sozialismus in der DDR – Grundfragen

WalterUlbrichtSehr ausführlich und gründlich hat sich Walter Ulbricht mit den Fragen des Marxismus-Leninismus befaßt und uns grundlegende Hinweise hinterlassen, die damals für den Aufbau des Sozialismus in der DDR entscheidend waren, und die ihre Gültigkeit bis heute nicht verloren haben. Ja, die DDR war ein sozialistisches Land. Damit widersprechen wir hier eindeutig dem dummen Geschwätz, daß die DDR angeblich „nix mit Kommunismus zu tun hatte“ und „der Versuch von Vertretern der kleinbürgerlichen Klasse“ gewesen sei, „eine humanere Lohnarbeitsgesellschaft herzustellen“. Eine solche Auffassung ist blanker Antikommunismus! Welche Voraussetzungen dafür gegeben sein mußten, um aus dem ersten Arbeiter- und Bauern-Staat auf deutschen Boden einen sozialistischen Staat zu bauen, können wir bei Walter Ulbricht nachlesen. Dank der Hilfe und der Unterstützung durch die sozialistische Sowjetunion unter der Führung der Kommunistischen Partei und namentlich durch den Genossen Stalin wurde diese historische Aufgabe in Ehren erfüllt.

Hier nun einige Ausschnitte aus einem Beitrag, den Genosse Walter Ulbricht in der Zeitschrift „Einheit“, Heft 9, vom September 1948, veröffentlichte, die dies beweisen. Dazu wurden einige wichtige Abschnitte ausgewählt. Walter Ulbricht schreibt:

Welche Rolle spielte die Partei der Arbeiterklasse?

Lenin lehrte, daß die Partei die Hauptwaffe der Arbeiterklasse ist, der Kampfstab für die Führung des Kampfes zum Sturz der kapitalistischen Klassenherrschaft und zur Eroberung der Herrschaft durch die Arbeiterklasse. Lenin bezeichnete die Partei als die höchste Form der Klassenorganisation des Proletariats. In ihr sollen die besten Kräfte der Arbeiterklasse zusammengeschlossen sein, sie soll die Schule der Vorhut der Arbeiterklasse sein und die Fähigkeit haben, mit Hilfe breiter Massenorganisationen die Volksmassen zusammenzufassen und zum Siege zu führen.

Welche Lehren haben die deutschen Kommunisten aus der Geschichte gezogen?

Als unter dem Einfluß der Revolution von 1905 in Rußland und angesichts der Verschärfung der Klassenkämpfe in Deutschland unter der Führung von Rosa Luxemburg der politische Massenstreik in Deutschland propagiert wurde, zeigte sich augenfällig, wie stark bereits der Revisionismus in der Sozialdemokratie Einfluß gewonnen hatte. Es gelang den Revisionisten in der Führung der Sozialdemokratie, der Gewerkschaften und der Genossenschaften und den Zentristen um Kautsky, einen Beschluß über die Bedeutung des Massenstreiks zu verhindern. Es wurde erklärt, man müsse die Lösung der Frage des Massenstreiks dem gegebe­nen Augenblick überlassen, „notwendig sei vor allen Dingen der weitere Ausbau der Organisation“. An Stelle des revolutionären Massenkampfes und der Entwicklung der Organisationen der Arbeiterklasse zu revolutionären Kampforganisationen schuf man einen Organisationsfetischismus, pflegte man den Glauben an die Mitgliederzahlen, Vereinsbeiträge, Kassenschränke, Kontobücher, Arbeitersekretariate, Unterstützungssätze usw.

Lenin hat die damalige einflußreiche Schicht in der deutschen Arbeiterbewegung treffend charakterisiert, als er schrieb:

„Es ist eine ganze Gesellschaftsschicht von Parlamentariern, Journalisten, Beamten der Arbeiterbewegung, von privilegierten Angestellten und gewissen Kategorien des Proletariats herangewachsen, die mit ihrer nationalen Bourgeoisie verwachsen ist und die diese Bourgeoisie durchaus richtig einzuschätzen und sich ,gefügig’ zu machen verstanden hat. Man kann das Rad der Geschichte weder zurückdrehen noch aufhalten – man kann und muß furchtlos vorwärtsschreiten, von den vorbereitenden, legalen, im Opportunismus befangenen Organisationen der Arbeiterklasse zu revolutionären Organisationen, die es verstehen, sich nicht auf die Legalität zu beschränken, und die fähig sind, sich vor opportunistischem Verrat zu sichern.“ [1]

Friedrich Engels hatte diese Entwicklung vorausgesehen. In seinem Brief an Becker schrieb er 1885:

„In einem Spießbürgerland wie Deutschland muß die Partei auch einen spießbürgerlich ,gebildeten’ rechten Flügel haben, den sie im entscheidenden Moment abschüttelt. Der Spießbürger-Sozialismus datiert von 1844 in Deutschland und ist schon im Kommunistischen Manifest kritisiert. Er ist so unsterblich wie der deutsche Spießbürger selbst. Solange das Sozialistengesetz dauert, bin ich nicht dafür, daß wir die Spaltung provozieren, da die Waffen nicht gleich sind. Sollten aber die Herren die Spaltung selbst hervorrufen, indem sie den proletarischen Charakter der Partei unterdrücken und durch eine knotig-ästhetisch-sentimentale Philanthropie ohne Kraft und Saft ersetzen wollen, so müssen wir’s eben nehmen, wie es kommt.“ [2]

Warum ist die Schaffung einer revolutionären Partei so wichtig?

Das Problem der Schaffung einer revolutionären Partei der Ar­beiterklasse, einer Partei neuen Typus, stand also nicht nur in Rußland, sondern auch in Deutschland und in den anderen kapi­talistischen Ländern auf der Tagesordnung. In Rußland arbeitete in dieser Situation der geniale Lenin die Theorie über die Rolle der Partei aus und führte den Kampf für den völligen Bruch mit dem Opportunismus in der Arbeiterbewegung. In Deutschland dagegen gewann der Revisionismus in der Arbeiterbewegung an Einfluß. Die Führer der deutschen Sozialdemokratie verschwie­gen die Lehre Lenins vor der deutschen Arbeiterklasse oder brachten die Auffassungen Lenins den Mitgliedern nur in gefälschter Weise zur Kenntnis.

Was sind die ideologischen Grundlagen der Partei?

Der Kampf um die Partei neuen Typus begann mit Auseinandersetzungen zwischen dem Marxismus und dem Opportunismus in den Fragen der ideologischen Grundlage der Partei der Arbeiterklasse. Das waren die Fragen der Diktatur des Proletariat, der Rolle der Arbeiterklasse, der Bedeutung des Bündnisse der Arbeiterklasse mit den werktätigen Bauern, die Frage des Kampfes um das Mitbestimmungsrecht der Nationen und vor allem die Frage der führenden Rolle der revolutionären Partei der Arbeiterklasse.

Wie wurde die Arbeiterklasse für den Aufbau des Sozialismus mobilisiert?

Dazu schrieb Lenin in „Was tun?“:

„Das politische Klassenbewußtsein kann in den Arbeiter nur von außen hineingetragen werden, das heißt… außerhalb der Sphäre der Beziehungen zwischen Arbeitern und Unternehmern. Das Gebiet, aus dem allein dieses Wissen geschöpft werden kann, ist das Gebiet der Beziehungen aller Klassen und Schichten zum Staat und zur Regierung, das Gebiet der Wechselbeziehungen zwischen sämtlichen Klassen.“ [3]

Wie viele Arbeiter sind vom Hasse gegen die Unternehmer er­füllt, erkennen aber nicht, daß die herrschende Staatsgewalt den Unternehmern diese Ausbeutung sichert. Viele Arbeiter glauben an den Sozialismus, aber sie können nicht von sich aus, auf Grund ihrer persönlichen Erfahrungen, die geschichtliche Rolle der Arbeiterklasse und den Weg zum Sozialismus erkennen.

Warum ist die Arbeiterklasse nicht revolutionär?

Warum ist das so? Das hat seine Ursache darin, daß die Bourgeoisie nicht nur die Produktionsmittel beherrscht, sondern kraft ihrer Beherrschung der Wirtschaft, der Grundlage des gesellschaftlichen Lebens, auch den Staat, die Politik, das Recht, die Wissenschaft und die Kunst beherrscht. Der Arbeiter, der jede Minute ausnutzen muß, um den Lebensunterhalt für seine Familie zu erwerben, hat keine Zeit für die Erforschung der Gesetze der gesellschaftlichen Entwicklung. Die sozialistische Ideologie kann sich also nicht von selbst in den Köpfen der Arbeiter entwickeln. Lenin war der erste unter den Klassikern des Marxismus, der die geniale These begründete, daß der Sozialismus in die Arbeiterklasse von außen hineingetragen werden müsse.

Stalin schrieb dazu:

„…die spontane Arbeiterbewegung, die Arbeiterbewegung ohne den Sozialismus, verflacht unvermeidlich und nimmt tradeunionistischen Charakter an – sie unterwirft sich der bürgerlichen Ideologie …Anderseits wird der Sozialismus ohne die Arbeiterbewegung, auf welchem wissenschaftlichen Boden er auch entstanden sein möge, dennoch eine leere Phrase bleiben und seine Bedeutung verlieren … Die Arbeiterbewegung muß mit dem Sozialismus vereinigt werden, die praktische Tätigkeit und das theoretische Denken müssen in eins verschmelzen und dadurch der spontanen Arbeiterbewegung sozialdemokratischen Charakter verleihen.“ [4]


Welche Schritte waren notwendig?

Die Bedeutung der wissenschaftlichen Theorie des Marxismus-Leninismus für den Kampf der Partei und jedes Parteimitgliedes besteht darin, daß es mit Hilfe dieser Theorie möglich ist, den Zusammenhang der Erscheinungen zu erkennen und die nächsten Schritte des Kampfes mit dem Endziel zu verbinden. In der „Ge­schichte der KPdSU(B)“ wird gesagt:

„Die Kraft der marxistisch-leninistischen Theorie besteht darin, daß sie der Partei die Möglichkeit gibt, sich in der jeweiligen Situation zu orientieren, den inneren Zusammenhang der rings um sie vor sich gehenden Ereignisse zu verstehen, den Gang der Ereignisse vorauszus­ehen, und zu erkennen nicht nur, wie und wohin sich die Ereignisse gegenwärtig entwickeln, sondern auch wie und wohin sie sich künftig entwickeln müssen. Nur eine Partei, die die marxistisch-leninistische Theorie gemeistert hat, kann mit Zuversicht vorwärtsmarschieren und die Arbeiterklasse vorwärtsführen.“ [5]

1. Der Kampf um den Frieden

Die Leninsche Theorie des Imperialismus hat uns zum Beispiel verstehen gelehrt, daß eine friedliche Entwicklung nur möglich ist, wenn die Macht des Monopolkapitals vernichtet wird. Des­halb hat die SED ihre ganze Kraft auf die Enteignung der Konz­ernherren und Großbanken konzentriert. Die Lehre über den Im­perialismus gab uns die Möglichkeit, die Politik der USA rechtzeitig zu erkennen. Gegenüber der opportunistischen Auffassung, daß man für Konserven den Marshallplan annehmen müsse, zeigt unsere Partei auf Grund ihrer wissenschaftlichen Erkenntnis, daß die USA Deutschland in ein Protektorat und in ein Sprungbrett für weitere aggressive Pläne verwandeln wollen. Die Leninsche Theorie des Imperialismus enthält die These von der Ungleichmäßigkeit der Entwicklung der einzelnen kapitalistischen Staaten. Diese theoretische Erkenntnis wandte die Kommunistische Partei der Sowjetunion in der Hitlerzeit an, indem sie die Gegensätze zwischen den imperialistischen Mächten ausnutzte und einen Block gegen die damals aggressivste imperialistische Macht, den deutschen Imperialismus, zustande brachte.

2. Lehren aus der Zeit des Hitlerfaschismus

Die Leninsche Theorie lehrt uns, daß man den besonderen Charakter jedes Krieges studieren muß. Es gibt gerechte und ungerechte Kriege. Daraus ergab sich, daß nach dem Überfall des Hitlerfaschismus auf die sozialistische Sowjetunion der Krieg aller im Block gegen den Hitlerfaschismus zusammengeschlossenen Staaten den Charakter eines gerechten Krieges trug. Das bestimmte die Politik der kommunistischen Arbeiterparteien der damaligen Zeit. Die Leninsche Theorie über den Imperialismus ermöglichte den Antifaschisten, das Wesen des Faschismus als die Herrschaft der reaktionärsten, räuberischsten, aggressivsten Kräfte des Monopolkapitals einzuschätzen und damit rechtzeitig zu erkennen, daß Faschismus Krieg bedeutet. Nach der Nieder­lage Hitlerdeutschlands im Kriege ergab sich aus dieser theoreti­schen Erkenntnis die Konsequenz der Vernichtung der Macht des Monopolkapitals als nächster Schritt zur Beseitigung der Wur­zeln des Krieges, die im Kapitalismus überhaupt liegen.

3. Das Verhältnis der Arbeiterklasse zum Staat

Die Leninsche Theorie vom Wesen des Staates lehrt uns, daß der Staat ein Machtapparat zur Unterdrückung einer Klasse durch die andere ist. Daraus zogen wir 1945 die Erkenntnis von der Notwendigkeit der rücksichtslosen Beseitigung des faschistischen Staatsapparates und der Übernahme der entscheidenden Positio­nen in die Hände der Arbeiterklasse. Es durfte sich der alte Zustand nicht wiederholen, daß die bürokratisch-militärische Maschinerie aus einer Hand in die andere übertragen wurde, das heißt, daß eine Änderung der Regierungen erfolgte, ohne die alte Staatsgewalt zu zerbrechen. Aus dieser theoretischen Erkenntnis zog die Vorhut der Arbeiterklasse die Schlußfolgerung, das System der dreigeteilten Gewalten zu liquidieren und gemeinsam mit anderen demokratischen Kräften eine höhere, demokratische Ord­nung zu schaffen.

4. Die Verhinderung von Krisen­

Die Analyse des Kapitalismus von Marx und Engels und des Imperialismus von Lenin und Stalin gab uns nach dem Sturz Hitlers die Richtschnur, wie die Wiederholung des alten Krisenzyklus verhindert werden kann durch die Übernahme der faschi­stischen Großbetriebe in die Hände des Volkes, durch Schaffung eines starken volkseigenen Sektors in der Wirtschaft, durch die Errichtung von Volksbanken und den Übergang zur Wirtschaftsplanung, wobei die führenden Funktionen in den Händen von Vortretern der Arbeiterklasse liegen müssen.

5. Der Weg zum Sozialismus

Die Leninsche Lehre über den Weg zum Sozialismus, die in seinem Werk „Zwei Taktiken der Sozialdemokratie in der demokratischen Revolution“ ausgearbeitet ist, ist für die deutsche Arbeiterbewegung besonders bedeutungsvoll. Diese Lehre Lenins, die vom Genossen Stalin weiterentwickelt und vor allem in sei­nem Buch „Über die Grundlagen des Leninismus“ dargelegt ist, enthält die Strategie und Taktik der Partei der Arbeiterklasse. Sie gibt Antwort auf die Frage der Rolle der Arbeiterklasse, der Richtung ihres Hauptstoßes in der jeweiligen Etappe des Kampfes und auf die Frage der Reserven. Das gründliche Studium dieser Lehren von Lenin und Stalin ist die Grundbedingung für die erfolgreiche Führung des Kampfes in Deutschland. In der deutschen Arbeiterbewegung war bis 1935 diese Frage niemals richtig beantwortet worden. Zum erstenmal ist es eigent­lich unter Anleitung von Georgi Dimitroff im Jahre 1935 auf der Brüsseler Konferenz der KPD geschehen.

6. Beseitigung der Macht des Monopolkapitals

Wohin wäre das deutsche Volk gekommen, wenn sich 1945 und 1946 die Arbeiter auf Fragen der Lohntarife konzentriert hätten statt auf die Schaffung von Voraussetzungen für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, nämlich die Beseitigung der Macht des Monopolkapitals? Wohin wären wir mit der Volksernährung gekommen, wenn die Macht der Großgrundbesitzer bestehen geblieben wäre, so daß sie in Ihrem egoistischen Interesse die Volksernährung hätten sabotieren können?

7. Das Verhältnis zur Sowjetunion

Welch große Bedeutung hat für uns die Lehre von Lenin und Stalin über den Sozialismus! Tief sind in der deutschen Arbeiter­klasse noch die alten reformistischen Auffassungen vom friedlichen Hineinwachsen in den Sozialismus verwurzelt. Auch die Auffassung, der Sozialismus in der Sowjetunion sei eine besondere Art des Sozialismus, dessen Prinzipien in Westeuropa kein Anwendung finden könnten, ist weit verbreitet.

8. Die Lehre vom wissenschaftlichen Kommunismus

Es ist an der Zeit nunmehr auch die Lehre über den Sozialismus und den Übergang zum Kommunismus zu studieren und einen entschiedenen Kampf gegen opportunistische und offen reaktionäre Auffassungen zu führen. Das ist die Voraussetzung, um den Geist des Internationalismus wieder in die deutsche Arbeiterklasse hineinzutragen. Das ist jedoch keine Frage, die nur die Arbeiterklasse angeht, sondern zugleich eine Frage der nationalen Zukunft des deutschen Volkes.

8. Der Bruderbund mit der sozialistischen Sowjetunion

Die Sowjetunion als sozialistischer Staat ist der einzige Staat, der den Kampf des deutschen Volkes um die Wiederherstellung seiner nationalen Einheit und Souveränität unterstützt und der für die freie Entwicklung der Produktion für den friedlichen Bedarf eintritt. Die Gewinnung des Vertrauen und der Freundschaft der Sowjetunion sowie der volksdemokratischen Staaten ist deshalb Lebensfrage des ganzen deutschen Volkes. Deshalb fordert auch das nationale Interesse einen rücksichtslosen Kampf gegen alle antisowjetische Propaganda. Notwendig ist, daß im deutschen Volk breiteste Aufklärung über das Wesen der sozialistischen Sowjetunion, über die volksdemokratischen Staaten sowie über den Kampf der demokratischen Kräfte in den anderen Ländern verbreitet wird. Die Mitglieder der Partei der Arbeiterklasse in diesem Geiste des Marxismus-Leninismus zu erziehen, das ist das Unterpfand des Sieges.

[1] W. I. Lenin, „Der Zusammenbruch der II. Internationale“, Dietz Verlag, Berlin 1951, S. 56.
[2] Karl Marx/Friedrich Engels, Ausgewählte Briefe, Moskau/Lenin­grad 1934, S. 356.
[3] Ebenda, Bd. 1, S. 240.
[4] J.W. Stalin, Werke, Bd. 1, Dietz Verlag, Berlin 1952, S. 90/91.
[5] „Geschichte der KPdSU(B), Kurzer Lehrgang“, Dietz Verlag Berlin, 1952, S. 441.
Quelle:
Walter Ulbricht, „Zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung“ (3 Bde.)  Dietz Verlag Berlin, 1953, Bd. III:  1946-1959, S. 290-311 (Zwischenüberschriften eingefügt! – N.G.).

pdfimage Aufbau des Sozialismus in der DDR

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22 Antworten zu Der Aufbau des Sozialismus in der DDR – Grundfragen

  1. dersaisonkoch schreibt:

    Hat dies auf Der Saisonkoch rebloggt und kommentierte:
    Seit Langem suche ich ein Bild des Genossen Ulbricht. Der Genosse Sascha hat es. Mein Dank dafür. Erwachsene DDRBürger kennen den Genossen Ulbricht. Oft wurde er etwas nachgeahmt in seiner Art. Nicht aus Feindschaft, wie im Westen. Aus Stolz, darf ich sagen. Er ist uns ein Vorbild in der bescheidenen Lebensführung. Wie alle unsere Staatsratsvorsitzenden. Genossen Ulbricht und seinen Mitstreitern haben wir echte Demokratie zu verdanken. Arbeiterversammlungen, Betriebsversammlungen, Brigadeversammlungen und eine wirklich ausgereifte Schulung der Leitungskader.

  2. uraniaverlag schreibt:

    Ein sehr wichtiger Beitrag.
    Wir haben die sehr schwere Aufgabe, durch die Verräter Gorbatschow und die Gekauften aus der Volkskammer, daß Rad wieder neu zu erfinden. Leider muß man sagen, hat der Westen grandiose Arbeit geleistet uns zu unterwandern um uns zu besiegen. Die Indoktrinierung hat funktioniert. Die veramerikanisierte Jugend von heute, kennt nur ein existenzielles Problem, für welches es wert ist alles stehen und liegen zu lassen. Auf keinen Fall für Kommunismus. Der ist ja das Grundübel aller Werte und der Untergang der Gesellschaft. Zu Thälmanns Zeiten war es schon schwer genug einen Untergrund der Arbeiterklasse aufzubauen. Heute (fast) aussichtslos. Es bedarf mehr als nur einen Dzierżyński, Stalin, Lenin. Man muß den Spieß umdrehen.

  3. hb schreibt:

    Wir fragen uns doch alle – wo bleibt die Arbeiterklasse in dieser entscheidenden Zeit? Sie ist verstummt. Lenin hat nachgewiesen, dass die Arbeiterklasse nicht aus sich heraus von selbst revolutionär ist, sondern die Ideen der Revolution müssen an sie herangetragen werden. Und das wäre die heutige Aufgabe der Kommunisten. Sofern es sie noch gibt. Gefragt muss also werden: Warum sind die Kommunisten verstummt?

    • uraniaverlag schreibt:

      Daß die Kommunisten verstummt sind, hängt teilweise damit zusammen:

      – Die »Linke Bewegung« (ein erfundener Gegenpol zur kontrollierten Opposition, dessen Konfidenten »Die Rechtsextremen« Rechten sind) hat die kommunistische Bewegung mit ihrem Sponsor, dem Inlandgeheimdienst, zersetzt.

      – Die Veramerikanisierung unserer Jugend, durch die armselige Pop-(un)Kultur, indem alles Perverse salonfähig gemacht wurde und wird, läßt nur noch »betreutes Denken« zu. Nur noch sehr wenige Jugendliche erfragen die DDR, die Sowjetunion, den RGW, den Kommunismus, den Sozialismus.

      • Hanz29 schreibt:

        Ja, so ist es: „Die Veramerikanisierung unserer Jugend, durch die armselige Pop-(un)Kultur, indem alles Perverse salonfähig gemacht wurde und wird, läßt nur noch »betreutes Denken« zu.“
        Wenn ich unten nach einer „kommunistischen Lebensweise“ frage, dann ist schon mal klar, dass die so etwas wie das vollständige Gegenteil zu solchen Formen von „Massenmenschhaltung“ (abgeleitet von „Massentierhaltung) sein müsste, nämlich eine Lebensweise, die dem Menschen SINN vermittelt, statt ihn in UNSINN zu ersäufen.

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  7. Hanz29 schreibt:

    Eine Frage, die mich interessiert:
    Wie sieht eine Lebensweise in einer kommunistischen Gesellschaft aus – im Unterschied zur (z.B. kleinbürgerlichen) Lebensweise im Kapitalismus?
    Als erstes ist dabei wohl klar, dass den Menschen im Sozialismus/Kommunismus alles zur Verfügung steht, das sie (notwendig) brauchen, als da etwa wäre, Gesundheitsversorgung, Bildung, Ernährung, Wohnen etc. etc.
    ABER,
    meine ich, das ist nicht alles. Da fehlt vielleicht noch etwas? Was fehlt?
    (Ich hätte da schon Vorstellungen, doch möchte ich gern wissen, was dazu sonst schon gesagt oder geschrieben wurde. Auch wäre dabei vorauszusetzen, dass das wohl erst dann wirklich zum Tragen kommen kann, wenn nicht ständig der Abwehrkampf gegen den Kapitalismus geführt werden muss).
    Und, zugegeben, in der Gegenwart sind solche Fragen müßig, aber es kann nicht schaden, entsprechende Antworten im Hinterkopf bereit zu halten (für bessere Zeiten).

    • Erfurt schreibt:

      Lieber Hanz29, das Leben in der DDR war ein Leben ohne Angst. Ich kenne keinen, der in der DDR auf die Straße gesetzt wurde, weil er seine Miete, Strom und Wasser nicht bezahlen konnte oder unverschuldet seine Arbeit verloren hätte. Auf Arbeit gab es kein Mobbing, so wie heute, und kein Nachbar konnte einem das Leben zur Hölle machen, so wie das plötzlich ab 1990 der Fall war, wobei die Personen (Kollegen, Vorgesetzte und Nachbarn) z.T. dieselben waren die auf derartige Ideen kamen und begannen gegen andere zu stänkern. Nach der Schicht ging es oftmals auch einfach zum Kollegen, anstatt in die Kneipe. Jeden Freitag war Skatabend, die Frauen machten den Kartoffelsalat und mit der Skatkasse finanzierten wir Familienfahrten mit PKW, Bus oder Bahn in den Thüringer Wald.

      Jedes Jahr hatten wir eine Weihnachtsfeier, oft zusammen mit den Kindern aus’m Kinderheim, finanziert von der Gemeinde oder von der LPG. Wir hatten Ferienlager und örtliche Ferienspiele, Schnipseljagd und Bratwurstessen zum Kindertag und zum 1. Mai. Maibaumsetzen und ein großes Feuer an jedem 30.4. hinter dem Dorf. Über die GST (Gesellschaft für Sport und Technik) konnten wir sogar eine Ausbildung zum Segelflieger machen, das kostete gar nichts, der Flugplatz lag direkt neben der Schule. Mopedschein mit 15 und natürlich hatte ich einen Simson Star aus Suhl, das Geld für dieses Moped eigens erarbeitet mit Ferien- und Nebenjobs und fleißig gespart.

      Und an den Wochenenden zu meiner Jugendzeit spielte immer irgendwo im Landkreis eine Combo oder Band, sogar die Puhdys spielten zum Jugendtanz, Eintritt 3 Mark 20. Da waren wir im ganzen Landkreis unterwegs von Neumark bis Blankenhain zwischen Schwarza und Scherkonde. Das Kino-Gebäude in Bad Berka steht noch, freilich ist es lange her daß da ein Film gezeigt wurde. Immerhin gibt es das Freibad noch, wo ich 1964 das Schwimmen gelernt habe. Kino, Freibad konnte sich jeder leisten und sogar in unserem kleinen Dorf gab es eine Leihbibliothek, ambulantes Kino im Gemeindesaal.
      Von all diesen Dingen sind nur die Erinnerungen geblieben. Viele Grüße.

      • sascha313 schreibt:

        Wenn man junge Leute heute fragt, dann sind deren Interessen oft sehr einseitig. Und das Vorstellungsvermögen bildet sich aus dem, was „Dokus“ und das Handy so zu bieten haben. Ab und zu hängen sie irgendwo herum, quatschen oder chatten. Und wer sich’s leisten kann, der fährt oder fliegt mal irgendwohin. Doch sobald das Geldverdienen losgeht, ist es aus mit dem „freien Jugendleben“ – aber immerhin bieten die Zeitungen noch Hunderte von Veranstaltungen. Aber seid doch mal ehrlich, was bringt es eigentlich, auf dem Fußballplatz oder im Stadion mit Tausenden anderer herumzustehen und irgendeiner Mannschaft zuzujubeln. Oder irre ich mich? Wer selber Sport treibt, hat wenigstens ein Erfolgserlebnis…

      • Hanz29 schreibt:

        Hallo Erfurt, schön, wie Du das beschreibst und sicher haben Viele unterdessen begriffen, was sie verloren haben. Aber aus meiner Sicht: Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was man als kleinbürgerliche Idylle und was man als eine kommunistische Lebensweise bezeichnen könnte. Für letztere sähe ich den Ansatz in was Du über die GST schreibst: Man konnte etwas lernen – umsonst! – wofür man im Kapitalismus geringe (keine) Chancen hätte.

        Anders gesagt: Für mich begänne die kommunistische Lebensweise dort, wo den Menschen – gemeinschaftlich – ermöglicht wird, neben der Produktion des Notwendigen (4 Stunden pro Tag? Fünf?) an der Ausbildung der eigenen Fähigkeiten zu arbeiten. Und das auf ganz vielen Gebieten. Nehmen wir an, da wären Leute, die gern schöne Möbel bauen möchten. Die finden in einer Gemeinschaftswerkstatt die Möglichkeit dazu. Und das übersetzt auf alle nur denkbaren Bereiche. (Vgl. Hochschulen/Forschungsgemeinschaften, die zum Teil ähnliche Gemeinschaften unterhalten – hier aber das Leben begleitend).

        Ich sage das auch so: Neben ihrem „normalen Leben“ haben viele Menschen den „heimlichen“ Wunsch, etwas tun zu können, das ihnen nicht zugänglich und möglich ist. Und diese Möglichkeiten bietet ihnen eine kommunistische Gesellschaft, STATT Konsum von Waren und Unterhaltungsmist (siehe Sascha hier drunter). Wenn ich endlich das tun darf und kann, was ich mir immer schon gewünscht habe zu tun, dann bin ich so bei der Sache, dass ich für Konsum weder Interesse noch Zeit hätte… So ungefähr meine Vorstellung.

        Ganz nebenbei… Alexandr Bogdanov (Bolschewist) hat sich schon sehr früh Gedanken darüber gemacht und seine Version 1908 in einem Science Fiction Roman – „Der Rote Stern“ und später in „Der Ingenieur Menni“ versucht festzuhalten. In derartige Richtungen, meine ich, müsste man weiter überlegen….

      • Hanz29 schreibt:

        Zu Sascha: Was Du beschreibst, ist das Produkt der „Erziehung“ im Kapitalismus. „Wie macht man Menschen vom Kleinkindalter ‚unschädlich‘ und zu einer dummen Hammelherde“, die mit billigstem Mist abgespeist und ruhig gehalten – und ausgebeutet – werden kann und vor allem nicht selbstständig oder gar erfinderisch denkt. Eine kommunistische Gesellschaft braucht also eine ganz andere Erziehung, die quasi das Gegenteil von dem darstellt, was wir heute sehen. Das wiederum wäre kein leichter Weg, denn sie müssten vom Kleinkindalter an dem negativen Einfluss der bereits „geistig verdorbenen“ Eltern entzogen werden, bis nach mehreren Generationen schon die Eltern aus „dieser Schule“ hervorgegangen sein würden.

        Schaut man sich die Kinder- und Jugenderziehung in der DDR an, kann man bereits viele „Wurzeln“ erkennen, aus denen sich – wenn auch erst langsam – solch neue Denkweisen und Lebensweisen entwickeln sollten. Leider ging es dann nicht ausreichend weiter, weil man den vom Westen geschürten Konsumbedürfnisse nachgab (Wettlauf, Intershops etc.) – nachgeben musste – denn die Propaganda schwappte gewaltig über die Mauer (die war also nicht hoch genug), bis schließlich das Land „für Bananen“ verkauft wurde. Nun ja… der erste Versuch war dennoch nicht umsonst und Vorbild für den nächsten, übernächsten…. Die Geschichte geht eben ihren Gang.

  8. Erfurt schreibt:

    Was den Sport betrifft, die Chance damit „Karriere“ zu machen hatte JEDER in der DDR. So gab es spezielle Schulen wo Schüler mit überdurchschnittlichen Leistungen im Sport gefördert wurden, natürlich nur wenn Sie das wollten, gezwungen wurde keiner. Ebenso gab es spezielle Förderprogramme für diejenigen die ein spezielles Interesse an der Russischen Sprache zeigten. Wir hatten Olympiaden für Mathematik und Russisch, bei Beiden war ich dabei als Mitstreiter 😉 Auch die NVA bot Perspektiven mit technischem und sportlichen Hintergrund.

    Und noch etwas. Heute morgen war wieder so’n Propaganda-Heini im ZDF, geboren 1970 in der DDR. Und dieser Typ konnte es einfach nicht lassen, gegen die DDR Stimmung zu machen. So sei seiner Ansicht nach sein Vater 1970 in der DDR ermordet und dieser Mord nie aufgeklärt worden. Propaganda lebt von Behauptungen!

  9. Hanz29 schreibt:

    Vielleicht noch eine Anmerkung zu einer kommunistischen Lebensweise. Habe gerade in einem uralten Russischlehrbuch geblättert. Da fand ich diesen Artikel:
    (Für die, die es nicht (mehr) lesen können, zum üben 🙂

    В новом доме
    Мы раньше жили в бараках, но теперь живём в большом новом доме. У нас в доме есть водопровод, канализация, газ и электричество, центральное отопление. Комнаты светлые, с большими окнами. На каждом этаже балконы. У нас есть коммунальная столовая и прачечная. В соседнем доме находятся ясли, детский сад и баня.

    Im neuen Haus
    Früher wohnten wir in Baracken (man denke an die Zerstörungen WKII), aber jetzt wohnen wir in einem großen, neuen Haus. Bei uns im Haus gibt es fließend Wasser (Wasserleitung) Kanalisation, Gas und Strom (Elektrizität), Zentralheizung. Die Zimmer sind hell mit großen Fenstern. Auf jeder Etage sind Balkons. Bei uns gibt es eine Gemeinschaftsküche (Kantine) und Wäscherei. (in) Für die Hausgemeinschaft (befindet sich) gibt es eine Kinderkrippe, Kindergarten und (Schwimm-) Bad (Badeanstalt).

    Warum ich den hier reinschreibe? Wegen der letzten Sätze: Gemeinschaftsküche-Kantine, (Gemeinschafts-) Wäscherei, Kinderkrippe, Kindergarten, Schwimmbad. Hier sieht man die ersten Schritte zu einem gemeinschaftlichen Leben, – das sich auch in der Architektur niederschlägt – und das den Menschen mehr Zeit verschafft, ANDERES zu tun. Dazu würden dann, meine ich, noch viele weitere Gemeinschaftseinrichtungen kommen, die aber erst NACH Beendigung des Aufbaus und des ständigen Kampfes gegen die Aggressionen des Kapitals und der Reduktion der Arbeitszeit möglich würden. Dazu ist es dann leider nicht mehr gekommen…

    • sascha313 schreibt:

      Das ist interessant, danke, Hanz! …Doch doch, es gab nach 1945 bald wieder viele Gemeinschaftseinrichtungen (wie ein Kulturhaus, eine Poliklinik, die Post, eine Bibliothek, ein Kino oder Theater, den Park der Erholung, Sportplätze, ein Universal-Kaufhaus, ein Stadion usw….) und das beinahe in jeder Kleinstadt, oft sogar in vielen kleinen Dörfern.

      • Hanz29 schreibt:

        Ja, danke für die Ergänzung. Davon ist unterdessen fast alles platt gemacht worden und wird noch weiter platt gemacht.
        Was ich zusätzlich im Auge hätte, wären Einrichtungen, z.B. Werkstätten etc., die den Menschen die Möglichkeit geben, ihre Fähigkeiten über die Arbeitswelt hinaus zu entwickeln. (Sich entwickeln statt konsumieren) Davon gab es in FDJ-Häusern etc. auch schon Einiges. Richtig „Zug“ bekäme das aber erst in einer friedlichen Welt, in der die Arbeitszeit verkürzt werden könnte (u.a. auch VERNÜNFTIGE Anwendung von IT und AI) und wo man erheblich weniger für Rüstung ausgeben müsste, weil es die Aggression des Kapitals nicht mehr gäbe.
        Leider scheinen wir derzeit unendlich weit davon entfernt und können nur hoffen und warten, dass die Geschichte ihren Gang geht (frei nach Marx 🙂
        Fällt mir noch eine Beobachtung ein…
        nicht lange nach 1990 hörte ich in einer Großstadt plötzlich absolut erstklassige Opernsänger… da standen an einer Ecke ein paar Russen (in dünnen Jacken, es war Winter!) und sangen in einer Qualität, wie man sie selbst in Opernhäusern selten hört. Wie konnte das sein? Ich nehme mit Sicherheit an, dass diese Künstler früher in einem der vielen Bühnen in der UdSSR aufgetreten waren, doch davon hatte man fast alle – vor allem außerhalb der Großstädte – nunmehr platt gemacht. Jetzt sangen sie auf der Straße….und die Menschen zu Hause hatten sie verloren….

      • sascha313 schreibt:

        Tja – das ist schon erschütternd. Und diejenigen, die in der BRD so ein halbwegs auskömmliches Leben führen – was ist mit denen? Werfen die aus Mitleid 20 Cent in die Schachtel und gehen ihrer Wege?

    • Erfurt schreibt:

      Hier in der Nähe gibt es einen Landwirt dessen Arbeiter (Albaner, Bulgaren) „wohnen“ unter der Traufe der Lagerhalle, ohne fließend Wasser. Es ist ein erbärmlicher Anblick. Und die Villa dieses Unternehmers steht nicht weit davon. „Ach wie schön wohnt es sich hier“ meinte neulich ein vorbeikommender Wanderer.

      MFG

      • sascha313 schreibt:

        Das ist einfach nur widerlich! Und so leben diese Fettsäcke nun schon seit Generationen. In der DDR gab es sowas niemals…

  10. Erfurt schreibt:

    Und noch etwas. Die „Verfassung“ (GG) der BRD regelt in Sachen Rechte und Pflichten nationaler Minderheiten was genau? Gar nichts! Diese Menschen kommen in der Verfassung gar nicht vor!!!
    @Sascha, falls Du noch eine DDR-Verfassung hast, bitte mal einscannen und hier veröffentlichen. Da stehen nämlich solche Sachen drin.

    MFG

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