Eine möglichst genaue wissenschaftliche Voraussicht ist zusammen mit der wissenschaftlichen Erkenntnis außerordentlich wichtig, um die Ziele der menschlichen Tätigkeit in den verschiedenen Bereichen bestimmen zu können. In der Festlegung von Zielen, in der Setzung von Zwecken besteht eine weitere Aufgabe des Bewußtseins. Das gilt für jede bewußte Handlung des Individuums ebenso wie für die Tätigkeit gesellschaftlicher Gruppen, Organisationen oder der gesamten Gesellschaft. Eng verbunden damit ist eine weitere Funktion des Bewußtseins, die darin besteht, für das gesetzte Ziel eine entsprechende Strategie des Handelns auszuarbeiten.
Bei der „Olsenbande“ war es Egon, der Anführer, der jedesmal nach seiner Entlassung aus dem Knast triumphierend verkündete: „Ich habe einen Plan!“ Nun sind aber die Beziehungen der Menschen untereinander und ihre gesellschaftlichen Bedürfnisse nicht vorrangig von den Wünschen und Launen oder vom Charakter der betreffenden Personen abhängig, sondern sie werden bestimmt von der jeweiligen Stellung des Menschen im Prozeß der materiellen Produktion. Das Bewußtsein ist keineswegs nur eine passive Widerspiegelung der Welt. Lenin sagte: „Das Bewußtsein … widerspiegelt nicht nur … die Welt, sondern schafft sie auch.“ [1] Entscheidend ist, was wir tun, um diese Welt zu verändern. Und moralisch gerechtfertigt ist auch nur ein solches Handeln, das der arbeitenden Klasse nützt. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Verhältnisse gerade günstig sind oder nicht.
Woher nehmen wir unseren Optimismus?
Die Geschichte der Wissenschaft zeigt, daß alle Grenzen unserer Erkenntnis relativ und historisch bedingt sind. Daher ist der Erkenntnisoptimismus, den die marxistische Philosophie – im Gegensatz zu bürgerlichen Träumereien und Hirngespinsten – vertritt, durch alle praktischen und theoretischen Erfahrungen und Kenntnisse der Menschheit fest begründet. Und das heißt auch: Die Wahrheit kommt ans Licht! Die Praxis ist dabei die Grundlage und Triebkraft der Erkenntnis. Auch wenn es immer wieder Ereignisse gibt, die unsere Hoffnungen und Erwartungen zu trüben oder zu zerstören scheinen, ist jeglicher Fatalismus hier fehl am Platze. Der naturgeschichtliche Charakter des Prozesses der Entwicklung einer ökonomischen Gesellschaftsformation bleibt erhalten, wenn er erkannt wird und wenn ihn die Menschen unter der Leitung einer marxistischen Partei bewußt realisiseren.
Wir sind nicht dem Schicksal ausgeliefert!
Nun lassen sich aber die gesellschaftlichen Verhältnisse der Menschen, gesellschaftliche Prozesse wie soziale Revolutionen, Kriege usw. nicht aus mechanischen Gesetzen erklären. Werden die gesellschaftlichen Gesetzmäßigkeiten nämlich unabhängig von den Bedingungen betrachtet, und wird nicht beachtet, daß der Mensch sich die Gesetze zunutze machen kann, indem er die entsprechenden Bedingungen schafft, oder dem Einfluß bestimmter Gesetze entgegenwirken kann, indem er Bedingungen schafft, die diesen entgegenstehen, so führt dies zum Fatalismus, zum Schicksalsglauben. Das Wissen um die spezifisch gesellschaftlichen Entwicklungsgesetzmäßigkeiten vermittelt aber nur die marxistische Philosophie und Soziologie.
In einem Brief an Pjotr Lawrowitsch Lawrow schreibt Friedrich Engels:

Ist das Leben nur ein Kampf ums Dasein?
„Die ganze darwinistische Lehre vom Kampf ums Dasein ist einfach die Übertragung der Hobbesschen Lehre vom bellum ornnium contra omnes [2] und der bürgerlich-ökonomischen von der Konkurrenz, nebst der Malthusschen Bevölkerungstheorie [3], aus der Gesellschaft in die belebte Natur. Nachdem man dies Kunststück fertiggebracht (dessen unbedingte Berechtigung ich …bestreite, besonders was die Malthussche Theorie angeht), so rücküberträgt man dieselben Theorien aus der organischen Natur wieder in die Geschichte und behauptet nun, man habe ihre Gültigkeit als ewige Gesetze der menschlichen Gesellschaft nachgewiesen. Die Kindlichkeit dieser Prozedur springt in die Augen, man braucht kein Wort darüber zu verlieren. Wollte ich aber näher darauf eingehn, so würde ich es in der Weise tun, daß ich sie in erster Linie als schlechte Ökonomen, und erst in zweiter Linie als schlechte Naturforscher und Philosophen darstellte.“
Und er begründet das wie folgt:
Der wesentliche Unterschied der menschlichen von der tierischen Gesellschaft ist der, daß die Tiere höchstens sammeln, während die Menschen produzieren. Dieser einzige, aber kapitale Unterschied allein macht es unmöglich, Gesetze der tierischen Gesellschaften ohne weiteres auf menschliche zu übertragen. Er macht es möglich, daß, wie Sie richtig bemerken, «человек вел борьбу не только за существование, но за наслаждение и за увеличение своих наслаждений … готов был для высшего наслаждения отречься от низших» [der Mensch nicht nur den Kampf um das Dasein führte, sondern auch um den Genuß und für die Erhöhung seiner Genüsse … bereit war, zugunsten höheren Genusses auf weniger hohen zu verzichten].
Und Engels schlußfolgert daraus:
Die Produktion der Menschen erreicht also auf gewisser Stufe eine solche Höhe, daß nicht nur notwendige Befürfnisse, sondern auch Luxusgenüsse, wenn auch zunächst nur für eine Minderheit, produziert werden. Der Kampf ums Dasein – wenn wir diese Kategorie für einen Augenblick hier gelten lassen wollen, verwandelt sich also in einen Kampf um Genüsse, um nicht mehr bloße Existenzmittel, sondern um Entwicklungsmittel, gesellschaftlich produzierte Entwicklungsmittel, und für diese Stufe sind die Kategorien; aus dem Tierreich nicht mehr anwendbar.
Warum ist die soziale Revolution eine Notwendigkeit?
Wenn nun aber, wie jetzt geschehen, die Produktion in ihrer kapitalistischen Form eine weit größere Menge von Existenz- und Entwicklungsmitteln produziert als die kapitalistische Gesellschaft verbrauchen kann, weil sie die große Masse der wirklichen Produzenten künstlich von diesen Existenz- und Entwicklungsmitteln entfernt hält; wenn diese Gesellschaft durch ihr eignes Lebensgesetz gezwungen ist, diese schon für sie übergroße Produktion fortwährend zu steigern und daher periodisch, alle zehn Jahre, dahin kommt, nicht nur eine Masse Produkte, sondern auch Produktivkräfte selbst zu zerstören – welchen Sinn hat da noch das Gerede von „Kampf ums Dasein“? Der Kampf ums Dasein kann dann nur noch darin bestehn, daß die produzierende Klasse die Leitung der Produktion und Verteilung der bisher damit betrauten, aber jetzt dazu unfähig gewordenen Klasse abnimmt, und das ist eben die sozialistische Revolution.
Quelle: Engels an Pjotr Lawrowitsch Lawrow. In: Karl Marx/Friedrich Engels, Werke, Bd. 34, S. 169-172
[1] W.I. Lenin: Konspekt zu Hegels „Wissenschaft der Logik“. In: Werke, Bd. 38, S. 203.
[2] bellum omnium contra omnes (lat.) „Der Krieg aller gegen alle“.
[3] Zu Anfang seines Briefes wendet sich Friedrich Engels mit scharfen Worten gegen die unwissenschaftliche Malthussche Bevölkerungstheorie. Als geeignete Mittel zur Reduzierung der Bevölkerung bezeichnete der britische Pfaffe und Ideologe T.R. Malthus:
- geschlechtliche Enthaltsamkeit (das will Gates mit einer Impfung erzwingen !)
- Einschränkung der Armenunterstützung (wie schon in der BRD mit Hartz 4 !)
- Elend (wie gerade praktiziert mit massenhafter Stillegung der Wirtschaft !)
- Seuchen (dazu wurde die angebliche Corona-Pandemie erfunden !)
- Kriege (wie gerade in der Ukraine !)
Wenn unser »Vorwärts« in Richtung Zukunft, in eine sozialistische Gesellschaft, die der Wegbereiter für den Kommunismus ist, auch manchmal ausgebremst wird. Vorwärts immer, Rückwärts nimmer.
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Sascha, ich glaube, hier irrst du dich, wenn du die Impfung als Mittel zur geschlechtlichen Enthaltsamkeit ansiehst. Nicht darum ging es, es ging (nicht nur Gates) darum, dass entsprechend der Agenda 2030 der UNO und des WEF weniger Kinder geboren werden. Denn angeblich kann ja die Erde 8 Milliarden Menschen nicht ernähren. Die Geburt wird mittels der mRNA-Geninjektion durch das Zerstören bestimmter Voraussetzungen der Lebensbedingungen des Kindes im Mutterleib verhindert. Das ist die moderne Art und Weise der Abtreibung. Das betrifft übrigens nicht nur die Corona-mRNA-Spritzung, sondern auch alle geplanten weiteren mRNA-Spritzungen. Daneben ging es dem Eugeniker Gates und seinen Kompagnons auch – und nicht zuletzt – darum, die lebenden Menschen so weit es geht zu „reduzieren“, d. h. zu ermorden. In den USA wurde das nachweislich getan, mit offizieller, aber geheimer Regierungsgenehmigung sowie auf Anweisung der WHO. Auch in Deutschland wurde die Ermordung vor allem älterer Patienten mittels Beatmung ebenfalls praktiziert, und zwar auf Anweisung der WHO und des RKI. Soviel mir bekannt ist, wurde die Ermordung von Klinik-Patienten sowohl in den USA als auch in der BRD erst eingestellt, nachdem einige, zu wenige Krankenhaus-Ärzte protestierten und diese Anweisung nicht mehr aufrechterhalten werden konnte.
Übrigens hört und liest man in letzter Zeit sehr viel über Euthanasie. In Kanada
und auch in den Niederlanden scheint das jetzt sich in einem Maße zum üblichen Abschied vom Leben auszuweiten. In Kanada, las ich, empfiehlt man hilfesuchenden Armen als Ausweg aus der Armut die Euthanasie.
Stimmt schon, hb. Das ist vielleicht ein bißchen unglücklich formuliert. Der Plan des Mr. Gates war auch nicht „Enthaltsamkeit“, sondern schlicht ein geplanter Massenmord… eine faschistische Ideologie!
Gates ist auch nur eine von vielen Edelpüppchen des Klaus Schwab Marionettentheaters. Und selbst Schwab ist nur Ober-Puppe des Zirkus »Neue Weltordnung, »Great Reset« etc.
Deren Glaube an Bürokratie und imperialistischer/marxistischer Ausbeute ist ihre bröckelnde Schwachstelle im System. Genauso deren Mittel zum Zweck.
Man kann es auch so formulieren: Bedürfnisse ergeben sich aus und wachsen mit der gesellschaftlichen Entwicklung, insbesondere mit der Entwicklung der Produktivkräfte. Somit ist Autofahren ebenso ein menschliches Bedürfnis wie telefonieren mit dem Smartphone usw. Der Knackpunkt ist nur der, daß unter kapitalistischen Produktionsverhältnissen Autos nicht etwa gebaut werden damit Menschen Auto fahren können sondern einzig der Profite wegen! Mit Smartphones und all den anderen Dingen ist das ganz genauso. Diesen Sachverhalt sollten wir uns jedesmal verinnerlichen wenn irgendwelche Politiker gleich welcher Partei das Wort Versorgung in den Mund nehmen und an unser Gewissen appellieren (haha ausgerechnet die). Kein kapitalistischer Unternehmer der Welt hat die Absicht Menschen zu versorgen! Das heißt, daß auch kein kapitalistischer Unternehmer der Welt vor hat, menschliche Bedürfnisse zu befriedigen.
Egal ob wir mit dem Auto übern Brenner fahren oder die Alpen zu Fuß überqueren, die Autohersteller interessiert das nicht im Geringsten. Und natürlich wäre es Blödsinn wenn wir jetzt alle unsere Smartphones wegschmeißen, nur noch mit den Rad fahren und keine Wurst mehr essen. Alles Quatsch!
MFG und schönes Wochenende!
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Die Formulierung „Kampf ums Dasein“ ist irreführend! Wollen Menschen überleben müssen sie arbeiten, nicht kämpfen. Es ist die bürgerliche Propaganda die diesen Unsinn vom Kämpfen verbreitet um ihre Kriege zu rechtfertigen. In allen diesen Kriegen jedoch geht es gar nicht ums Überleben sondern einzig um Profite!
MFG
Aus der Notwendigkeit heraus zu »Überleben«, ergibt sich ein »Kampf ums Überleben«.
In der sozialistischen Welt (Ich bin da geboren und aufgewachsen und habe sozialistisch gearbeitet) ergibt sich aus der gemeinschaftlichen kollektiven Arbeit ein Bedürfnis der Anerkennung, – beidseitig, sowohl Anerkennung zu geben als auch zu empfangen; – und der Konkurrenzkampf für Arbeit ums Überleben ist Vergangenheit.
Der Mensch im Sozialismus hat seine Daseinsberechtigung von Geburt an. Es ist die Aufgabe der sozialistischen Gesellschaft die Daseinsberechtigung des Menschen in ihrem Kollektiv zu gewährleisten. Die Verfassung der DDR, zum Beispiel, ist da sehr klar und deutlich was damit gemeint ist.
Im Sozialismus gibt es keinen Kampf ums »Dasein« oder ums »Überleben« des Kampfes Willen wegen so wie im westlichen/imperialistischen Klassensystem. Bevor Sozialismus war es ein »Kampf ums Dasein« allein schon aus seinen Klassensystemen wegen.
Ja sicher doch ist Arbeiten ein menschliches Bedürfnis. Weil Arbeit die Grundlage des menschlichen Daseins ist, sowohl im Sinne Darwins als auch im Sinne gesellschaftlicher Entwicklungen. Denn ohne Arbeit wird aus Ton kein Ziegelstein, aus Wolle kein Faden und aus Erz kein Eisen. Ohne Arbeit hat der Mensch nix zum Anziehen, nix zu Essen und kein Haus in dem er wohnen kann. Und genau deswegen wird diejenige Gesellschaftsordnung den Siegeszug antreten in der Wohnungen gebaut werden damit Menschen wohnen können, Lebensmittel produziert werden damit Menschen was zu Essen haben und Kleidungsstücke gefertig werden damit Menschen was zum Anziehen haben.
MFG und schönes Wochenende!
Als Ergänzung möchte ich diesen Artikel vorschlagen:
Vorzüge des Sozialismus.
https://tinyurl.com/VDSURANIA
…danke für den Hinweis. Von wann ist denn dieser Artikel? Und an wen ist er gerichtet? Es liest sich wie ein Kommunique, ist aber vergleichsweise (wenn man Briefe oder Artikel von Stalin gegenüberstellt) recht farblos. Ich wünschte, daß mit solchen Beiträge viel mehr auf die Fragen und Probleme der Leser eingegangen wird… Alles richtig, aber ich bezweifle, ob man auf diese Weise junge Interessenten begeistern kann 🤔
Der Urania Artikel ist von 1964 und zugegebenermaßen ist er für heutige Agitation sicher weniger geeignet. Es liest sich tatsächlich bissel flach. Technikus war da für die Jüngeren schon geeigneter. Urania war keine Jugendzeitschrift und doch eher für Menschen ab ca. 20 aufwärts.
Der Bereich Agitation, speziell für unsere Jugend, ist sehr komplex und man kann leicht sehr viel falsch machen. Einmal daneben, für immer verloren. Das müssen Pädagogen ausarbeiten. Wenn ich mir unser Stabü und Geschichtsbücher durchlese, haben wir was wir brauchen. Aber die Jugend von heute »tickt« ganz anders als damals. Man kann es versuchen. Mit unseren Schulbüchern kann man nix falsch machen, aber ob es ankommt ist die Frage.
Danke für den Artikel Urania!
Interessant ist dieser Satz ebenda:
Damit erlangt die Menschheit erst vollständig ihre gesellschaftliche Reife, denn sie streift so die Spontaneität ab, die ein Rudiment ihrer naturwüchsigen Herkunft ist.
Das ist genau das was wir als die Entwicklung des gesellschaftlichen bzw. Klassenbewußtseins bezeichnen, denn arbeiten (*) mussten Menschen schon immer um ihr Dasein zu sichern. Nur kommt es auch darauf an, daß sich Menschen ihrer Stellung zu den Produktionsmitteln bewußt sind um zu begreifen, daß auch in fortgeschrittenen Stadien gesellschaftlicher Ordnungen das Ergebnis gesellschaftlicher Arbeit der Gesellschaft gehört und nicht irgendwelchen Privatpersonen.
*) Produktion materieller und kultureller Güter
Ja natürlich geht ohne Arbeit nichts. Der Unterschied; Arbeit im Imperialismus zum Sozialismus, ist der, daß im Kapitalismus die Arbeit dem Monopolkapital dient und im Sozialismus dient die Arbeit dem Volk. Im Kapitalismus ergibt sich; ein Überlebens-Kampf um arbeiten zu können um zu überleben; im Sozialismus lebt man und arbeitet gemeinsam für das Volk in einer Gemeinschaft und nicht für eine winzige Gruppe welche die Arbeitskraft zur eigennützigen Profitmaximierung schamlos ausnutzt.
Nenne mir nur auch einen Werksstreik der als Konsequenz, die höheren Löhne tariflich zu zahlen zu müssen nicht auf Dienstleistungen und Endprodukte umgelegt wurde und eine Preissteigerung zur Folge hatte den das dumme Volk wieder mit ihrem Streik-Verdienten-Tariflohn-Geld ausgleicht/ausgleichen muß.
In der DDR hat es keine Streiks gegeben. Ich höre schon wieder Stimmen von den billigen Plätzen: SED-Diktatur, Stasi, Unrechtsstaat.
Nein, einfach auch deswegen nicht weil wir gleiche Löhne hatten. Ob Mann oder Frau und eine einheitliche Preispolitik. Die wirtschaftlichen Probleme kamen erst mit den Straußkrediten die unser Saarländer mit-organisiert hatte. Das ist wohl eine westlich von Marienborn gelegene Kinderkrankheit die zu uns rüber kam. Den Rest kennen wir ja …
uranierverlag: „Die wirtschaftlichen Probleme kamen erst mit den Straußkrediten, die unser Saarländer mitorganisiert hatte.“
Ich frage mich da sofort: „Welche wirtschaftlichen Probleme soll die DDR denn gehabt haben?“
Von 1980 stieg das BIP der DDR von 244,81 Mrd. bis 1989 auf 353,34 Mrd. kontinuierlich an.
Das eigentliche Problem der DDR war der kaufmännische und wirtschaftliche Dilettantismus, der mit dem Umsturz Ulbrichts durch Willi Stoph, Erich Honecker, Günter Mittag und zehn weiteren Verrätern begann, was dazu führte, daß die DDR ab da bis 1980 mehr importierte als sie exportierte, so daß schließlich eine Lücke von 38 Mrd. entstand, was zu Auslandsschulden bei westlichen Banken von 26 Mrd. führte.
Hinzukam außerdem, daß Breschnew der DDR in den Rücken fiel, als er für russisches Öl 1980 den Weltmarktpreis verlangte, womit der DDR ihre Exporte bei den Ölfertigprodukten wegbrachen, die sie bei einem günstigeren Rohöleinkaufspreis kostengünstiger herstellen und preiswerter verkaufen konnte.
Und da standen sie nun da – diese Schlaumeier – SCHULDEN bei westlichen Banken [„eingefrorene“ Guthaben noch dazu] und die Zins- und Tilgungsraten nicht mehr leisten können. Ein gefundenes Fressen für einen Kapitalisten wie Strauß: „Geben wir der DDR mal einen Überbrückungskredit!“ – Da hat die DDR selbstverständlich keinen Pfennig von gesehen!
Die DDR hatte kein wirtschaftliches, sondern ein finanzielles Problem, das diese Deppen dadurch zu lösen versuchten, in dem sie Spitzenprodukte der DDR zu Schleuderpreisen an den Westen verkauften.
Dies alles ging natürlich auch auf Kosten dringender Instandhaltungen und der bereits überfälligen Modernisierung der Industrieanlagen, was zu einer Qualitätsminderung der Industriewaren, die schließlich neben landwirtschaftlichen Produkten der Exportschlager der DDR waren, führen mußte.
Es wurde also gegen alle Regeln einer sozialistischen Planwirtschaft verstoßen.
Tja, und damit waren die Tage der DDR leider gezählt.
Alles richtig – nur ist zur Zeit zu beobachten, dass zumindest (aber nicht nur) in den sogenannten westlichen Ländern eine TOTALE HERRSCHAFT die Menschen gleichsam durchdrungen hat und es an jeglichem, revolutionären Bewusstsein fehlt.
Immerhin arbeitet diese Herrschaft fleißig an ihrem Untergang, was allerdings noch dauern kann. Vor allem das US-Imperium (und sein Einfluss auf die Vasallen) muss – dank dessen eigener Aktivität – verschwinden, ehe Platz für ein neues Bewusstsein wird.
Aber auch dann sind wir erst einmal (wieder) am Anfang und es wird vor allem der ERZIEHUNG neuer Generationen bedürfen, denen das DENKEN wieder beizubringen ist. (Das geschah bereits in der UdSSR und u. a. in der DDR, hat aber offensichtlich nicht ausgereicht und das konterrevolutionäre Denken bestimmter, mehr oder minder bourgeoiser Schichten konnte nicht ausgerottet werden).
Wie dem auch sei…. der gesetzmäßige Lauf der Geschichte wird nicht aufzuhalten sein und der Zerfall des spätkapitalistisch-imperialistischen Systems ist an allen Ecken und Enden bereits zu beobachten. Das wiederum erlaubt letztlich doch einen gewissen Optimismus.
Revolutionäres Bewusstsein ist der falsche Ansatz. Bevor irgendjemand revolutionsfähig ist, braucht es ein stark ausgeprägtes Klassenbewußtsein. Erst dann kann man in Richtung Revolution gehen.
Man darf nicht vergessen, der Sozialismus war in der DDR, der UdSSR und den RGW-Staaten erst noch im Aufbau. Das Klassenbewußtsein in der DDR war sehr dünn und bot jede Menge Material wie gemacht für 1989. Das Problem waren die Altlasten der NS-Zeit. Sachsen war zu DDR-Zeiten eine braune Ansammlung die Stille bewahrte. Nach ’89 schossen sie wie aus dem Nichts empor und man fragte sich woher kamen so viele Neonazis.
Erinnert mich…. Grundschule fünfziger Jahre… DDR… Klassenkamerad prahlt damit, dass sein Vater ein EKI verliehen bekommen hatte…
Und derlei ähnliche Aussagen waren nicht selten zu hören.
Mit solchen Leuten war es außerordentlich schwer, eine sozialistische Gesellschaft zu schaffen.
Mein Vater, als ich das erzählte: „Abscheulich! Das ist ein Stück Blech, an dem viel Blut klebt“. Seine Wut auf die Nazis hielt lebenslang an.
Wurden die erwähnt, begann er seine Aussagen immer mit „Diese Verbrecher…!!!“ Das hat gewaltig auf mich abgefärbt.
Und es hat mich gegruselt, die in Kiew massenhaft mit Fackeln marschieren zu sehen. Dabei war mir die Geschichte mit Bandera lange schon bekannt und es widerte mich an, dass der lange unbelangt in der BRD leben konnte (Neben schier endlosen Horden von Altnazis in Amt und Würden. Abgesehen davon, dass die „Nazidenke“ demokratisch aufgehübscht bis heute eine riesige Verbreitung hat. Ich zu meiner Mutter in den Neunzigern: „Das steckt noch in mindestens 70%“. Meine Mutter: „Mehr!“. Und da sind wir heute…)
Nach ’89 schossen sie wie aus dem Nichts empor und man fragte sich woher kamen so viele Neonazis.
Aus dem Westen, woher denn sonst!
Frage mich…. was ist schlimmer? Die Neonazis, die sich dazu bekennen oder die „unbewusste“ Nazidenke in den Köpfen sehr, sehr vieler Menschen.
Alter, jüdischer Witz: Jude kommt zu Besuch in die BRD. Auf dem Bahnhof möchte er telefonieren gehen, aber seinen Koffer nicht zur Telefonzelle schleppen. Er fragt einen Mann auf dem Bahnsteig: „Waren Sie in der SS?“ – „Nein, ich war kein Nazi“. Dto. zwei weitere Leute. Dann bekommt er aber von einem die Antwort: „Klar! Ich habe sogar EKI und bin stolz drauf!“.
Jude: „Würden Sie bitte auf meinen Koffer aufpassen, ich bin gleich zurück!“.
(Der einzige, der nicht log klaute vielleicht auch keine Koffer).
Sachsen war pralle gefüllt mit Neonazi-Schläferzellen.
Aus dem Westen kamen ihre Obernazis mit Monatsheftchen und Aufklebern für Straßenlaternenpfähle und Fensterscheiben in den Einkaufsstraßen.
@Neonazi-Schläferzellen. Glaubst Du? Solche Aussagen sind mir suspekt!
sascha313 schreibt: 9. August 2023 um 15:46
@Neonazi-Schläferzellen. Glaubst Du? Solche Aussagen sind mir suspekt!
Mit „Glauben“ oder „Meinung“ hat das nichts zu tun! Die Anhänger der *Ideologie,* – man kann sie auch als Mitglieder einer Sekte oder Religion bezeichnen – des sogenannten „National-Sozialismus“, der mit Sozialismus so wenig zu tun hat, wie die Nutte auf dem Straßenstrich oder die Puffmutter in einem Bordell mit einer Jungfrau – haben sich wirklich in der DDR im Verborgenen gehalten. Und dennoch wie Maulwürfe an der Zerstörung der DDR gearbeitet. All dieser Schmutz wurde 1989 und 1990 an die Oberfläche gespült.
Schau dir doch einfach die Wahlergebnisse in der DDR von 1990 und danach an! Stramm rechts! FDP, GRÜNE und SPD: nichts! Die faschistische Partei – die CDU/CSU und ihr Ableger AfD – …
Na klar, Genosse Erfurt! Ich vermute, deine Kalaschnikow hatte da gerade (Herbst 1989) Ladehemmung, deine Uniform der Betriebskampfgruppen oder NVA noch rein zufällig in der Reinigung, und der dicke Kohl offerierte und spendierte einfach schnell und ganz locker pünktlich 100 DM zur „Begrüßung“ für euch verhinderten und „verratenen“ Kämpfer für den DDR – Sozialismus, sozusagen als Anzahlung zum Übertritt und späteren „Anschluß“…, und das alles allein nur wegen den „Verrätern“ Nikita C. und Gorbi… , so traurige Weltgeschichte… , immer diese Verräter gegen jeden „ehrlichen Glauben“ an eine „Sache“…. 🙂
Aber Spaß mal beiseite, könnte man nicht noch einmal aus allen diesen Dingen etwas auch im späteren Leben lernern, und etwas davon den neuen Generationen weitergeben, politischen Scharlatanen grundsätzlich mißtrauen, wie „wortgewaltig“ und manchmal auch nur scheinbar „logisch“ sich spreizend – „akademisch“ (scheinbar sozialistisch oder auch nur „liberal“) anpreisend ?
Nüchterne soz. Grüße an alle hier vielleicht doch noch einmal(?) Lernwilligen !(?)
Tja, lieber Harry, mit dem Lernen ist das so eine Sache. Du hast ja sehr schnell gelernt! Erinnerst Du Dich, als Du uns hier mal die AfD schmackhaft machen wolltest??? Im übrigen: Zu allen Zeiten gab es diese friedfertige und mitlaufende Masse. Opportunismus? Ja. Das Klassenbewußtsein braucht eben manchmal doch etwas länger. Je nachdem wie stark und wie wirksam der staatliche Einfluß ist. Guck Dir mal die Stabü-Bücher an (abgesehen davon, daß da 1980-88 auch westliche Lügen aufgenommen wurden – bewußt oder unbewußt), das haben wir doch allen beigebracht – oder nicht? In unterschiedlicher Qualität, versteht sich. Und wieviele sagen heute: „Das haben wir doch alles mal gelernt!“
(https://okv-ev.de/ddr-literatur/)
Also, daß es massenweise Menschen gibt, die einem beim Lügen eiskalt ins Gesicht lächeln, das weiß ich schon lange.
Aber weißt Du, lieber @Harry, was ich erst in der letzten Zeit begriffen habe ist, wie die ticken und warum. Nicht daß wir uns falsch verstehen, das Lügen werde ich nie lernen, aber das Lächeln 😉
MFG
Erfurt,
Sieh es mir nach!
Die „eigentlichen“ Nazis hielten sich in der DDR „bedeckt“!
Selbstverständlich wurden die von der NAZI-BRD – diskret unterstützt!
Die DDR hatte zu ihrer Verteidigung rund 100.000 Mitarbeiter im
StaatssicherheitsdienstMfS (!) [Korr. Admin.] beschäftigt. Die BRD hingegen 300.000. Zählt man die Mitglieder der BRD-Parteien hinzu, hat(te) die BRD plus ihrer 3,5 Millionen Beschäftigten eine vollkommene Überlegenheit – einfach von der Anzahl der Menschen, die für die BRD arbeiten – über die DDR und ihre Staatsangehörigen! Viermillionen von der BRD direkt abhängige Menschen gegen Neunmillionen Arbeiter und Bauern der DDR: Da stand die Niederlage der DDR einfach fest!Leider hast auch du, Erfurt, die DDR nicht verteidigt, und dies, obwohl du einen EID auf die Verfassung der DDR abgelegt hast! Imgrunde war dir der Untergang der DDR so egal, wie es auch 80 % der DDR-Bürger egal war! Die auch nie verstanden haben, WAS die DDR überhaupt IST!
Ach wissen Sie, Sie haben überhaupt keine Ahnung. Naürlich habe ich die DDR verteidigt — Hallo!?
Mit der Waffe in der Hand habe ich freiwillig in der NVA gedient und Frontdienst an der Staatsgrenze zur BRD geleistet sowie politische Arbeit in unserer Grenzkompanie! Und vor meinem Ehrendienst wie auch danach habe ich den Sozialismus in der DDR mit aufgebaut und mitgestaltet — als ein Kind der Arbeiterklasse und dessen bewusst.
Oh nein, Sie können mich nicht beleidigen, schon gar nicht auf diese Art und Weise und erst recht nicht in diesem Kontext! Sie machen sich einfach nur lächerlich!
MFG
Juhu, laß Erfurt in Ruhe !!! …
höre auf, hier herumzusülzen, das ist ja widerlich, …
Besserwessi-Scheiße!
@uhu schreibt: „dir war der Untergang der DDR so egal…“
Mit solchen Vorwürfen sollte man zurückhaltend sein. Wie hätte man 1989 die DDR verteidigen sollen? Militärisch? Unmöglich! Das war auf höherer Ebene schon 1985 entschieden. Ein Referendum gab es damals nicht. Und in der DDR gab es auch keinen Sachártschenko, der mit der Waffe in der Hand sein Land gegen die Faschisten verteidigte, sondern nur einen Krenz… – und ohne die Sowjetunion wäre auch das nicht möglich gewesen.
Leider endet die „Taubenfußchronik“ von Dr. Kurt Gossweiler mit dem Jahre 1976. In seinen Nachbetrachtungen zum Buch (erschienen 2005) schreibt Gossweiler: „Mit den zuletzt abgedruckten Eintragungen dieses Bandes habe ich mein politisches Tagebuch natürlich nicht abgeschlossen.“ Und in einem Nebensatz erwähnt Gossweiler, daß es unter den damaligen Bedingungen (1988) „natürlich völlig ausgeschlossen“ gewesen sei, Gorbatschow persönlich anzugreifen, was er jedoch mit seiner „Zwiebel Gorbatschow“ 1993 und 2006 ausführlich nachholte.
„Wie hätte man 1989 die DDR verteidigen sollen? Militärisch? Unmöglich! Das war auf höherer Ebene schon 1985 entschieden.“
Ja, das mit der „höheren“ Ebene kenne ich auch von der Kirche und wir auf der „niedrigen“ Ebene haben brav zu kuschen. Diesen Untertanengeist, bekommt man wohl aus den „Deutschen“ nicht vertrieben.
„Miliärisch?“ Ja, wie denn sonst? Aber klar, kopflos wie das ZK und die Armee und die Arbeiter und die FDJ gemacht wurden und dem ‚Heilsbringer‘ Gorbatschow hinterherlief, wäre es vermutlich unmöglich gewesen.
[Hatte mal gelesen – weiß nicht, ob das stimmt – das Modrow die Betriebskampfgruppen entwaffnen ließ.]
Tja, die Feinde innnerhalb der DDR haben den „Putsch“ – also die Konterrevolution – gut geplant und durchgeführt. Da gab es sicherlich gutes Geld aus der BRD für. Aber das Fatalste war ja nicht die absurde und plötzliche Grenzöffnung, als dann Millionen zu Besuch in den Westen strömten, sondern, daß man die Westdeutschen – vor allem die Parteien -ungehindert in die DDR hinein gelassen hat, die dann unverholen Wahlkampf auf einem fremden Staatsgebiet betreiben konnten. Gegen so eine Übermacht der Propaganda war die DDR dann machtlos.
Aber was soll’s? „Hätte, hätte, Fahrradkette“, sagen wir hier in Hamburg und „Wenn das Wörtchen ‚wenn‘ nicht wär, so wär mein Vater Millionär.“ Jedenfalls wird der Sozialismus hier mit diesen Untertanen nie siegen können.
Und noch eine „Erklärung“ … und noch eine … und noch eine!
Ich bin all dieser Erklärungen total übersatt!
Wunden lecken ist schon richtig —
aber 33 Jahre nach der Verletzung
ist das nur noch FALSCH!
Der Beitrag ist von 2017, auf der Grundlage einer Veröffentlichung von 2006. Ich halte es für notwendig, das zur Kenntnis zu nehmen,
Mache dir nicht so viele Gedanken, alles diese Leute hier, 1989/90 den JUDASLOHN von 30 SILBERLINGEN, alias 100 DM „Begrüßungsgeld“ freudig abgegriffen von der BRD , sie sitzen heute (2023) an den Tastaturen und „verteidigen“ eine längst verflossene DDR….., zum Glück für sie gab es ja – fast nur allein für alles verantwortlich, wie nett für sie! – den bösen bösen „Verräter“ Gorbatschow.
NVA, Betriebskampfgruppen der großen Betriebe, alle 2 200 000 SED – „Genossen“ wo waren sie alle in Oktober/November 1989, alle diese angeblichen DDR – „Helden“ ?
„Der Glaube ist ein Akt des Willens“, so der katholische Kirchenvater AUGUSTINUS im 4. Jahrhundert n. Ch. !
Was soll man mit angeblichen „Kommunisten“ diskutieren, welche den wissenschaftlichen Sozialismus entweder nie wirklich begriffen, ihn daher aber umso mehr durch einen GLAUBEN an große scheinbar „unfehlbare“ Führer ersetzt haben, deren Tod – oder teilweise nur zusammenphantasierte Ermordung (?) – dann für alle weiteren Dinge verantwortlich sein soll ?
Nicht „große kommunistische Führer“ sind eine Gewähr für einen Sozialismus und Kommunismus, sondern letztlich allein jene Masse aller vor allem werktätigen Menschen weltweit, welche fähig(!) und willens(!) sind, sich der Diktatur aller internationalen und kosmopolitischen Kapitalseigner und deren Staats – und Medienschergen weltweit(!) zu entledigen.
Die Sache des Sozialismus ist noch keinesfalls für immer erledigt, darf es auch niemals sein(!), nur braucht sie eben neue Kämpfer, Leute aus der heutigen Welt, keine nur noch rückwärts gewandten halb – senilen Nostalgiker aus einer längst versunkenen Welt, welche heute ihr damaliges opportunistisches WAFFENSTRECKEN mit alleinigen „VERRAT“ scheinheilig zu entschuldigen suchen.
Daher gilt endlich: Niemals wieder blinder Glaube an scheinbar noch so angeblich demokratische oder sozialistische/kommunistische „Führer“, „Führungsperönlichkeiten ! (Rosa Luxemburg hat dies übrigens schon längst vor mehr als schon 100 Jahren begriffen. )
Eine neue sozialistische Zukunft anvisierende sozialistische. Grüße !
Harry56,
nicht so wichtig, aber: „Der Glaube ist ein Akt des Willens“ ist kein Zitat von Augustinus. Eine solche Aussage widerspräche seiner gesamten Theologie und Philosophie. Es stammt wohl von Friedrich August Gotttreu Tholuck (Werke: Bd. 1-9 – Volumen 5 – Seite 133 – von 1867)
Sascha : „Und in einen Nebensatz erwähnt Gossweiler, daß es unter den damaligen Bedingungen (1988) „natürlich völlig ausgeschlossen“ gewesen sei, Gorbatschow persönlich anzugreifen, was er jedoch mit seiner „Zwiebel Gorbatschow“ 1993 und 2006 ausführlich nachholte.“
Ach nee…, was für eine „sozialistische Demokratie“ soll denn da in der DDR existiert haben, wenn selbst der Genosse Gossweiler (ich bin überzeugt, ein echter alter ehrlicher Kommunist alter Schule) erst nach dem Anschluß (Annexion) der DDR an die BRD, also unter seinem neuen Herrn Helmut Kohl (!) – nun ab 03.10. 1990 BRD – Bürger(!) — es wagen konnte, seine „Taubenfuß – Chronik“ – „Zwiebel Gorbatschow“ etc.. öffentlich zu publizieren ?
Wollt ihr alle hier erneut so einen wahrlich schrägen, seit spätestens 1971 nur noch verkauften DDR – „Sozialismus“ erneut wiederhaben ?
Wer soll euch denn heute überhaupt 2023 noch ernst nehmen ?
Ich ende hier einfach mal….., weil, ein altes Sprichwort sagt, man soll kein leeres Stroh dreschen, oder biblisch gesprochen, keine Perlen vor Säue werfen. Wie wahr, wie wahr …. !
Harry, was soll dieser wahrlich „biblische“ Unfug, den Du da schreibst?
Sascha 313 ist eine „Bücherstube“ und mit dieser Sicht bin ich bstimmt nicht alleine.
Hier gilt es, über Bücher, Schriften zur DDR Geschiche und auch über manch kritische Sichten damaliger Zeitgenossen zu informieren, hier öffnet sich dem Interessierten eine wahre Fundgrube.
Daß sich einige Leser hier als Literaturkritiker, Besserwisser, Weltversteher, ja Ankläger aufschwingen, das belustigt mitunter, widert gelegentlich an.
Es scheint, manch Nutzer dieser Seite hat nie die schöne Kultur eines Lesesaals erlebt. Würde er dort stören, wie er es sich hier erlaubt, würde er rausfliegen.
Es muß doch nicht alles kommentiert und mit eigenen Erinnerungen maßlos verzerrt werden! Wer heulen will, rufe die Telefonseelsorge an und gieße sich vorher 100 Gramm Wodka ein.
Man, was gibt es heutzutage für ein Gejammer, Weicheier, Scheißkerle!
Dieser Blog ist notwendig, damit den Bürgerlichen nicht die Geschichte und ihre Interpretation überlassen wird. Der Sozialismus ist ein Übergangsstadium wo
noch die alten kleinbürgerlichen Normen nachwirken, dies dauert Generationen auch ohne Einmischung von außen bei der idealen Weltrevolution. Wer das nicht kapiert wird scheitern wie PDS/Linkspartei oder die Fraktionen der radikalen Linken.
@Harry & Armin:
Ihr schreibt eigentlich das GLEICHE, nur mit anderen Worten …
Es wäre aber gut, sich etwas zu zügeln, nicht nur andere zu kritisieren. Wichtig (für mich) ist, dass sich die fortschrittlichen Kräfte zusammenschließen. Es sind auch meine Worte „nur das Volk kann es richten“, dass Volk hat die Macht. Allerdings, ein Lesesaal ist das hier für mich nicht. Im Lesesaal ist jeder allein, es findet keinerlei Kommunikation statt.
Auf RT habe ich einen interessanten Text gelesen:
„“Vielleicht zeigen wir unsere Errungenschaften, unsere Verbesserungen, die Dinge, auf die wir stolz sein könnten, nicht besonders gut. Derzeit ist es sehr schwierig, die Sowjetzeit mit modernen Errungenschaften in den Schatten zu stellen“, schloss Suzdaltsev.“
https://rtde.site/russland/177254-buerger-udssr-warum-viele-russen/
(Notfalls im Browser sicheres DNS aktivieren (DNS über Http … ))
Alles Gute vom Rolf